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Hälfte der Corona-Toten im Saarland lebte in Seniorenheimen

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73 Corona-Fälle gibt es in einer Homburger Senioreneinrichtung. Foto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

Bei etwa der Hälfte der saarländischen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus handelt es sich um Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen. Das berichten "SR" und "SZ" übereinstimmend. Demnach seien mit Stand von Sonntag (19. April 2020) 48 Personen aus Alten- und Altenpflegeheimen gestorben.

Die meisten litten unter Vorerkrankungen

Sie hätten in den meisten Fällen schwere Vorerkrankungen gehabt, so die "SZ" mit Berufung auf einen Lagebericht des Corona-Krisenstabs des Gesundheitsministeriums. Inwieweit das Coronavirus tatsächlich die Todesursache war und ob nicht möglicherweise eine andere Krankheit zum Ableben des Patienten führte, bleibt nach Angaben der Zeitung offen.

Automatische Zählung als Corona-Todesfall

Laut "Saarbrücker Zeitung" werden positiv Getestete automatisch als Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zeitung zitiert in diesem Zusammenhang einen Sprecher der Awo. Er sagt, ein Patient sei an einer Hirnblutung verstorben. Da er das Virus in sich getragen habe, werde er aber als Corona-Toter gezählt.

Wie sich die Fälle auf die verschiedenen Seniorenheime im Saarland aufteilen, steht auf Saarbruecker-Zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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