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Corona im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Freitag

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Ab Montag ist das Tragen von Masken in Bussen und Bahnen Pflicht. Foto: Sina Schuldt/dpa-Bildfunk

Altersgrenze für Maskenpflicht im Saarland herabgesetzt

Um einheitlich zu den Nachbarländern zu handeln, hat die Regierung im Saarland beschlossen, dass bereits Kinder ab sechs Jahren ab Montag (27. April 2020) eine Maske tragen müssen. Mehr dazu: "Saarland setzt Mindestalter für Maskenpflicht auf sechs Jahre herab"

Einreise nach Deutschland wird für Familien erleichtert

Familien, die in Deutschland und Nachbarländern leben, können sich freuen: Einreisebeschränkungen für sie hat das Bundesinnenministerium jetzt gelockert. Staatssekretär Theis begrüßt die Entscheidung, wünscht sich aber weitere Maßnahmen. Mehr: "Einreise nach Deutschland wird für Familien erleichtert".

Kostenlose Masken im Saarland: Jeweils fünf Exemplare sollen in jedem Briefkasten landen

Derzeit ist angedacht, dass insgesamt fünf Millionen Masken als Starterpaket für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Jeweils fünf kostenlose Exemplare davon sollen in jedem Briefkasten landen. Was bisher bekannt ist: "Kostenlose Masken im Saarland: Jeweils fünf Exemplare sollen in jedem Briefkasten landen".

Wirtschaft im Corona-Schock: Jedes dritte Saar-Unternehmen befürchtet Entlassungen

Ein Drittel der saarländischen Unternehmen befürchtet einer Umfrage der IHK zufolge Entlassungen aufgrund der Corona-Krise. Besonders heftig könnte es Hotellerie und Gastronomie treffen. Mehr: "Wirtschaft im Corona-Schock: Jedes dritte Saar-Unternehmen befürchtet Entlassungen".

Ab 4. Mai: ZF-Mitarbeiter aus Frankreich dürfen wieder in Saar-Standorten arbeiten

Ab dem 4. Mai dürfen ZF-Mitarbeiter mit Wohnsitz in Frankreich wieder ihre Arbeit in den saarländischen Standorten des Automobilzulieferers aufnehmen. Mehr: "Ab 4. Mai: ZF-Mitarbeiter aus Frankreich dürfen wieder in Saar-Standorten arbeiten".

So können Friseursalons während der Corona-Pandemie sicher arbeiten

Damit sich Friseursalons auf eine Eröffnung vorbereiten können, haben die Berufsgenossenschaft sowie der Zentralverband des Friseurhandwerks nun einen Branchenstandard entwickelt, der entsprechende Hygieneauflagen beinhaltet. Die Infos: "So können Friseursalons während der Corona-Pandemie sicher arbeiten".

Auflösung des "Corona-Ausschusses" im Saarland

Seit März hat der sogenannte "Corona-Ausschuss" des Saar-Landtags insgesamt sechsmal getagt. Die letzte Sitzung fand am Donnerstag statt. Nun löst sich der Ausschuss auf. Der Artikel dazu: "Auflösung des 'Corona-Ausschusses' im Saarland".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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Saarland setzt Mindestalter für Maskenpflicht auf sechs Jahre herab

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Auch Kinder ab sechs Jahren müssen ab Montag (27. April 2020) im Saarland Masken tragen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Ursprünglich war vorgesehen, dass die Maskenpflicht im Saarland erst ab zehn Jahren gilt. Das Saarland hat im heutigen Ministerrat die Verordnung nun aber den Nachbarländern angepasst

Es wurde beschlossen, dass Kinder bereits ab sechs Jahren Masken tragen müssen. „Es ist wichtig, dass wir miteinander arbeiten und einheitliche Regelungen finden. Insbesondere weil wir auch die Nähe zu Rheinland-Pfalz und die vielen Grenzgänger bedenken müssen“, so Gesundheitsministerin Bachmann.

Da die Handhabung der Masken für jüngere Kinder zu schwierig wäre, sind diese nicht zum Tragen verpflichtet. Wie das Ministerium in einer Pressemitteilung zu bedenken gibt, sei falsches Tragen, An- und Ausziehen sowie häufiges Zurechtrücken für eine Ansteckung eher förderlich als hinderlich. 

Ab Montag (27. April 2020) gilt im Saarland die Maskenpflicht. Sie soll dazu beitragen, Infektionen mit dem Coronavirus weiter einzudämmen. Beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr ist das Tragen einer Schutzmaske daher verpflichtend. Antworten auf die häufigsten Fragen zur Maskenpflicht findet ihr in unserer Übersicht.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums, 24. April 2020

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Vernetzung von Gaming-Szene und Politik: "Auf eine Runde mit ..." Alexander Funk

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Foto: Caspar Camille Rubin | Unsplash

Gaming ist aus dem Leben der meisten Jugendlichen und auch vieler Erwachsenen nicht mehr wegzudenken. Nicht selten entstehen bei Videospielen neue soziale Kontakte oder Gesprächsthemen werden mit Freunden diskutiert. Der perfekte Ort um hierbei miteinander zu kommunizieren, ist die beliebte Streaming-Plattform Twitch. Millionen Spiele-Liebhaber und junge Menschen treffen sich täglich auf der Plattform, um sich auszutauschen und gemeinsam Videospiele zu verfolgen. 

Fifa-Partie live auf twitch

Unter der Rubrik “Auf eine Runde mit …” bringt die Union Stiftung die Community mit der Politik zusammen. Nachdem zuletzt Ministerpräsident Tobias Hans bei einer Runde Mario Kart zu Gast war, ist diesmal der Fraktionsvorsitzende der CDU im saarländischen Landtag, Alexander Funk MdL, für eine Partie "Fifa21" zu Besuch. Der twitch-Stream findet am Mittwoch, den 21. April, um 18.30 Uhr statt.

Teilnehmen über Twitch
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Foto: Union Stiftung

Immer mehr Politiker entdecken twitch als Plattform

Twitch bietet jungen Menschen die Möglichkeiten, sich beim Spielen von Video- und Computerspielen zu filmen und mit der Community zu interagieren. Im Zuge der Corona-Krise ist die Plattform weiter gewachsen und alleine in Deutschland verfolgen inzwischen über 3,5 Millionen Menschen monatlich die dort vorhandenen Streams. Doch auch über das Thema Gaming hinaus bietet die Plattform spannende Inhalte. So werden inzwischen regelrechte Samstagabendshows von bekannten Streamern veranstaltet. 

Der Erfolg des Portals ist auch der Politik nicht verborgen geblieben. Immer mehr Politikerinnen und Politiker entdecken twitch als Forum, um mit jungen Menschen in Kontakt zu treten. Im Oktober 2020 spielte die US-amerikanische Abgeordnete des Repräsentantenhauses, Alexandra Ocasio-Cortez, mit mehreren bekannten Streamerinnen und Streamern das Spiel „Among Us“, eine Computerspielversion des Gesellschaftsspiels „Werwolf“. Mit dem Stream erreichte sie über 600.000 Menschen.

Alexander Funk setzte sich für eSport Förderung im Saarland ein

„Wir wollen im Rahmen unserer Veranstaltung ‚Auf eine Runde mit…‘ Politikerinnen und Politiker aller demokratischen Parteien in Kontakt mit Gamern und der Gaming-Szene bringen sowie jungen Menschen die Möglichkeit geben, politisch Verantwortlichen im digitalen Raum zu begegnen. Ich freue mich sehr, dass Alexander Funk bei uns zu Gast ist. Er hat sich dafür eingesetzt, dass im Saarland eine eSport-Förderung auf den Weg gebracht wurde“, so Michael Scholl, Geschäftsführer der Union Stiftung.

Alexander Funk, der gleichzeitig Präsident des DJK-Sportverbands im Saarland ist, spielt zusammen mit dem e-Sportler und Fußballer Jonathan Mayer Garcia, dem Sportjournalisten Sven Roland und Andreas Brückner, e-Sport Manager und Gründer der Organisation National Esport Cooperation e.V, die junge e-Sport Talente fördert. Die Gäste werden gemeinsam das Spiel „Fifa21“ spielen und sich dabei über Politik, Fußball und e-Sport unterhalten.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 21. April, um 18.30 Uhr über die Plattform twitch statt.

Teilnehmen über Twitch
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Kontakt:

Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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"In Wahrheit": Neuer Saarland-Krimi "Jagdfieber" läuft heute Abend im TV

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Der Krimi "In Wahrheit - Jagdfieber" entstand an Drehorten im Saarland. Archivfoto: Andrea Enderlein/ZDF

"Jagdfieber" ist der vierte Film der Reihe "In Wahrheit". Der Hauptschauplatz der Krimis ist das Saarland. Die Ermittlerin Judith Mohn (Christina Hecke) aus Saarlouis ermittelt zusammen mit ihrem Kollegen Freddy Breyer (Robin Sondermann).

Zur Auflösung der Fälle ziehen sie dabei Markus Zerner (Rudolf Kowalski), einen ehemaligen Kommissar, der nun im Ruhestand ist, hinzu. In dem neuen Fall nimmt ein Vater Rache für ein unaufgeklärtes Verbrechen an seiner Tochter.

"Jagdfieber" beginnt mit einem Mord und einer Entführung

Im Landhaus des Arztes André Collmann fallen Schüsse, bei denen die Ehefrau des Mediziners stirbt. Die Hintergründe der Tat sind zunächst völlig unklar. Kurz darauf jedoch wird Robert Haffner, ein Freund des Mediziners, entführt. Der Täter sendet ein Video an die Polizei: Innerhalb von 72 Stunden soll der Fall Nadine Abeck aufgeklärt werden, sonst nimmt er das Recht selbst in die Hand. 

Ein längst vergangener Fall muss aufgeklärt werden

Schnell stellt sich heraus, dass die junge Frau vor sieben Jahren in ein irreversibles Koma fiel - nach einer Partynacht mit Collmann und Haffner. Die Umstände konnten jedoch nie aufgelöst werden, da die beiden angaben, aufgrund von Drogenkonsum Blackouts erlitten zu haben. Nadines Schwester Tanja (Barbara Prakopenka) und ihr Vater Wolfgang (Joachim Król) jedoch waren überzeugt, dass Collmann und Haffner Schuld an dem Unglück haben.

Nachdem die Familienmitglieder Nadine jahrelang zu Hause gepflegt hatten, starb sie jedoch wenige Tage vor der Entführung. Ein Schlag, der Wolfgang Abeck zur Selbstjustiz verleitete. Die Kommissare fahnden nach dem Vater, parallel versucht Judith Mohn aufzudecken, was in der Partynacht geschehen war. Um den Fall aufzulösen, muss die ganze Wahrheit ans Licht. 

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Saarland-Krimireihe "In Wahrheit": Die Ermittler Freddy Breyer (Robin Sondermann) und Judith Mohn (Christina Hecke ) und der Verdächtige Wolfgang Abeck (Joachim Król). Foto: Andrea Enderlein/ZDF

Die Drehorte von "In Wahrheit" im Saarland 

Regie für "Jagdfieber" führte Thomas Roth, der bereits zweimal den österreichischen Film- und Fernsehpreis Romy gewann. Der Film wurde von der Network Movie Film- und Fernsehproduktion Hamburg, im Auftrag des ZDF und in Zusammenarbeit mit ARTE unter dem Arbeitstitel "Waldfrieden" produziert. 

Zahlreiche Kulissen befinden sich dementsprechend im Grünen. Schauplatz ist unter anderem die Klosterruine Wörschweiler in Homburg. Zudem wurde im Überherrner Ortsteil Felsberg an einem Familienhaus im Gebiet Kleinwies gefilmt. Aber auch Saarbrücken ist vertreten: Sowohl das Alte Rathaus, als auch die Stadtgalerie und das Caritas-Klinikum waren Drehorte für "In Wahrheit". Die Arbeiten fanden im Juni und Juli 2019 statt. 

"Jagdfieber" in TV und Stream 

"In Wahrheit - Jagdfieber" wird am Freitag, 24. April 2020, um 20.15 Uhr auf Arte ausgestrahlt. Eine Wiederholung läuft am 1. Mai 2020 um 13.40 Uhr ebenfalls auf Arte. Der Film steht zudem bereits als Stream in der Mediathek zur Verfügung. 

Verwendete Quellen:
- ARD/arte
- eigene Recherche

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Einreise nach Deutschland wird für Familien erleichtert

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Die gelockerte Einreisebeschränkungen kommen vor allem Familien zugute. Archivfoto: BeckerBredel

Das Bundesinnenministerium hat die Einreisebeschränkungen an den Grenzen gelockert. Demnach dürfen jetzt auch Ehepartner und eingetragene Lebenspartner in Deutschland besucht werden, teilte das saarländische Europaministerium am Freitag (24. April 2020) mit.

Auch kann ein Kind, das bei einem Elternteil in Deutschland lebt, Besuch vom anderen Elternteil erhalten. Ebenfalls möglich ist laut Europaministerium ab sofort der Grenzübertritt zum Beistand älterer Familienangehöriger.

Staatssekretär Roland Theis (CDU) begrüßte die Entscheidung des Innenministeriums. Sie sei ein erster Erfolg. "Schritt für Schritt möchten wir zu unserer grenzüberschreitenden Normalität zurückgelangen", sagte der Politiker. Die soziale Dimension der Krise dürfe nicht aus den Augen verloren werden.

Verwendete Quellen:
- Mittelung der saarländischen Europaministeriums, 24.04.2020

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DFB-Pokal: Ausstehende Spiele und Finale auf unbestimmte Zeit verlegt

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Wann der 1. FC Saarbrücken im Halbfinale des DfB-Pokals antreten kann, ist noch unklar. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie muss der DFB-Pokal vorübergehend aussetzen. Auch das Spiel des 1. FC Saarbrücken, der es als Viertligist ins Halbfinale geschafft hat, wird auf unbestimmte Zeit verlegt. Die Mannschaft soll gegen Bayer 04 Leverkusen antreten. Daneben sind der FC Bayern München und Eintracht Frankfurt noch im Rennen. 

Termine für DFB-Pokalspiele auf unbestimmte Zeit verlegt

Die beiden Halbfinalspiele waren für den 21. und 22. April geplant, fanden jedoch nicht statt. Am 23. Mai sollte das Finale ausgetragen werden, aber auch hierfür muss nun ein neuer Termin gefunden werden. Wie der DFB bei einer Sitzung am heutigen Freitag (24. April 2020) entschied bleiben die Termine für den DFB-Pokal zunächst vakant

Saison soll bis Ende Juni abgeschlossen werden

Für die Bundesliga ist eine Wiederaufnahme im Mai geplant. Die Saison soll bis zum 30. Juni abgeschlossen werden. Sie endet traditionell mit dem DFB-Pokalfinale. Medienberichten zufolge könnte dieses am 27. Juni stattfinden. Wenn sich die Situation erneut verschlechtert, ist es jedoch möglich, dass der Spielbetrieb in diesem Jahr gar nicht mehr aufgenommen wird.

Bundesliga- und Pokalspiele ohne Zuschauer im Stadion

Man habe zunächst die behördlichen Entscheidungen und Vorgaben abzuwarten, so DFB-Präsident Fritz Keller in einer Pressemitteilung. "Unter der Voraussetzung, dass das Spiel genehmigt wird, blicken wir dann erstmals in der Geschichte des DFB-Pokals sozusagen einem Wohnzimmer-Finale entgegen." Die Partien würden dann als "Geisterspiele" ohne Zuschauer im Stadion ausgefochten werden.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des DfB
- Merkur/tz

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Trotz Corona: Oktoberfeste im Saarland starten Vorverkauf

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Viele Oktoberfeste im Saarland sollen im Herbst 2020 wie geplant stattfinden. Archivfoto: Andreas Noll/SOL.DE

Aufgrund der Corona-Pandemie sind sämtliche Großveranstaltungen bis zum 31. August untersagt. Die Oktoberfest-Veranstalter im Saarland zeigen sich jedoch optimistisch. Für mehrere Bierfeste im September und Oktober hat der Vorverkauf begonnen.

Saarländisches Oktoberfest in St. Ingbert soll stattfinden

Unter anderem soll das "Saarländische Oktoberfest" in St. Ingbert vom 25. bis 27. September stattfinden. Drei Tage lang soll mit Live-Bands und zahlreichen Besuchern im großen Bierzelt gefeiert werden. Ab dem 15. Mai werden Tischreservierungen angenommen. Da viele Menschen derzeit finanziell eingeschränkt sind, wird die Rechnung aber erst später gestellt.

Wie die Veranstalter mitteilen, gehe man davon aus, das Oktoberfest wie geplant durchführen zu können. Die Vorbereitungen seien bereits im vollen Gange. Falls die Feier aufgrund von behördlichen Auflagen ausfallen muss, sollen bereits gezahlte Beträge erstattet werden. 

Vorverkauf für "Mega-Wiesn" in Merchweiler hat begonnen

Auch in Merchweiler hat der Vorverkauf für die "Mega-Wiesn" Anfang Oktober begonnen. Über 10.000 Besucher strömten in den vergangenen Jahren in das Festzelt, um mit Bier und Party-Schlagern zu feiern. In diesem Jahr sollen unter anderem Mia Julia, Peter Wackel und Mickie Krause auftreten. Auf der Homepage läuft bereits der Countdown. Ob die verbleibenden 160 Tage ausreichen, um sich von der Corona-Pandemie zu erholen, ist allerdings unklar. 

Der Veranstalter Alm Events, der auch die Lebacher Wiesn ausrichtet, hat bislang keine Informationen über das weitere Vorgehen veröffentlicht. Andere Events der Firma wie etwa das Alm Open Air und die Konzerte von Udo Lindenberg fielen in die Verbots-Zeit und wurden abgesagt. Für die Oktoberfeste scheint jedoch noch Hoffnung zu bestehen. 

Bislang keine Absagen von Oktoberfesten im Saarland

Auch andere Oktoberfeste wie die Bliestalwiesen in Blieskastel oder die Homburger Wiesn sind nach wie vor geplant. Die Tischreservierungen und Ticketverkäufe laufen bereits.

In Losheim etwa zeigt man sich verhaltener, der Vorverkauf wurde verschoben, bis es weitere Informationen gibt. Abgesagt wurde bislang noch keines der zahlreichen Oktoberfeste im Saarland. Abwarten und das Beste hoffen, ist die Devise. Wir drücken die Daumen, dass die Besucher, wenn es so weit ist, ausgelassen und sicher in den Bierzelten feiern können. 

Korrektur: In einer früheren Mitteilung des Veranstalters hieß es, Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) werde auf dem St. Ingberter Oktoberfest den Fassanstich übernehmen. Das stimmt nicht. Wir haben die entsprechende Passage aus unseren Artikel gelöscht.

Verwendete Quellen:
- Plan-Events GmbH
- Alm Events Gastro GmbH
- eigene Recherche

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Wirtschaft im Corona-Schock: Jedes dritte Saar-Unternehmen befürchtet Entlassungen

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Hotellerie und Gastronomie leiden unter der Corona-Krise. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

Selten waren saarländische Betriebe mit Blick auf die Zukunft so pessimistisch wie zurzeit. Laut Industrie- und Handelskammer (IHK) ist die Stimmung in der Saarwirtschaft gegenüber dem Vormonat so stark gesunken wie noch nie zuvor.

Kaum Lichtblicke für nächste Monate

Besonders heftig war der Einbruch im stationären Handel sowie in der Hotellerie und Gastronomie, ergab eine Umfrage der IHK. In der Saar-Industrie gebe es mit Ausnahme des Ernährungsgewerbes kaum Lichtblicke für den weiteren Jahresverlauf. Schwierige Monate stünden vor allem den Schlüsselindustrien Auto und Stahl bevor.

"Die Meldungen der Unternehmen lassen für dieses Jahr einen herben Rückgang der Wirtschaftsleistung befürchten. Wie tief dieser ausfallen wird, ist zurzeit noch nicht absehbar", so IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen. Vieles hänge davon ab, wie lange der Shutdown in Teilen der Wirtschaft und Kultur noch dauere.

Weitere Maßnahmen erforderlich

Die Politik habe mit den Soforthilfen für kleine und mittlere Unternehmen zwar Voraussetzungen für einen Aufschwung geschaffen. Doch weitere Maßnahmen müssten folgen, so Klingen. "Bei Bestätigung des abflachenden Epidemieverlaufs sollten eher morgen als übermorgen weitere Schritte zur Normalisierung der Wirtschaft unternommen werden. Bislang noch unter dem Shutdown leidende Branchen wie etwa das Hotel- und Gaststättengewerbe dürfen nicht bis auf Pfingsten vertröstet werden, ehe sie ihre Geschäfte wieder aufnehmen dürfen", sagt Klingen.

Drittel der Saar-Unternehmen befürchtet Entlassungen

Die Corona-Krise wirkt sich laut IHK auch negativ auf den Arbeitsmarkt aus. Ein Drittel der in der Umfrage befragten Saar-Unternehmen befürchtet, sich von Mitarbeitern trennen zu müssen. In der Hotellerie und Gastronomie sind es sogar mehr als die Hälfte.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Industrie- und Handelskammer, 24.04.2020

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Saar-Bildungsministerin antwortet Schülern auf Forderung nach Durchschnittsabitur

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Die saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot hält an der Durchführung der Abiturprüfungen in der Corona-Krise fest. Archivfoto: BeckerBredel

Mit einem offenen Brief wendet sich die Bildungsministerin des Saarlandes an die Abiturienten des Abschlussjahrgangs 2020. Diese hatten gefordert, dass die für ab 20. Mai geplanten Prüfungen entfallen sollen. Stattdessen solle ein Durchschnittsabitur im Saarland beschlossen werden. Für ihre Bitte hatten die Schüler in einer Petition zahlreiche Gründe wie mangelnde Vergleichbarkeit, psychische Belastung und vor allem das Gesundheitsrisiko genannt.

Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen

Streichert-Clivot (SPD) verteidigt in ihrem Schreiben nun die Entscheidung, das Abitur stattfinden zu lassen. Die Sorgen und Ängste der Schüler seien nachvollziehbar und verständlich. Jedoch treffe die Politik ihre Entscheidungen in dieser Ausnahmesituation trotz Mangel an Erfahrungswerten "nach bestem Wissen und Gewissen auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung".

Laut der Bildungsministerin setze man niemanden - weder Schüler noch Lehrer oder Familienmitglieder - wissentlich unkalkulierbaren Risiken aus. Der Entscheidung seien intensive Beratungen mit Experten der Gesundheitsbehörden und Virologen vorangegangen. Sie sei mit der Bundesregierung, der Kultusministerkonferenz und der Landesregierung eng abgestimmt. 

Verantwortung liege auch bei den Schülern selbst

Sowohl die vorsichtige Wiedereröffnung von Schulen als auch die Durchführung der Abiturprüfungen könne bei Sicherstellung von Infektionsschutz und Hygiene verantwortet werden. Auch die Schüler seien gefragt. In ihrem Alltag und bei den Prüfungen übernähmen sie selbst Verantwortung, in dem sie Regeln einhalten und damit sich und andere zu schützen. 

Durchschnittsabitur zum Nachteil der Schüler

Die Bildungsministerin wolle ihr Versprechen einhalten, dass durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie keine Nachteile für die Abiturienten entstehen. Gehe man auf die Forderungen ein, drohe jedoch genau das: "Denn um die bundesweite Anerkennung des Abiturs herzustellen, würde ein Durchschnittsabitur um einen bestimmten Faktor korrigiert werden müssen – und zwar zu Ihrem Nachteil", so Streichert-Clivot.

Auch im Ausland würde der Abschluss zwar anerkannt werden, aber mit Ausgleichsregelungen. Die Schüler wären dann nicht nur gegenüber anderen (Bundes-)Ländern, sondern auch gegenüber anderen Jahrgängen benachteiligt.

Prüfungsausfall sei ungerecht gegenüber vorbereiteten Abiturienten

Zudem bereiteten sich die allermeisten Schüler bereits seit Monaten intensiv auf die Prüfungen vor. Ein Verzicht auf die Klausuren sei daher äußerst ungerecht gegenüber denen, die bereits viel Energie aufgewandt haben oder ihre Noten verbessern wollen. 

"Wäre ich nicht selbst zutiefst überzeugt davon, dass die Entscheidung für die Wiederöffnung unserer Schulen, für die Abiturprüfungen, für Ihre Zukunftsperspektiven richtig ist, hätte ich sie nicht so getroffen", so Streichert-Clivot abschließend. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Bildungsministeriums, 24. April 2020
- Petition des Abiturjahrgangs 2020 im Saarland auf Change.org

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Kostenlose Masken im Saarland: Jeweils fünf Exemplare sollen in jedem Briefkasten landen

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Ab Montag müssen zum Beispiel in Bussen und Bahnen im Saarland Schutzmasken getragen werden. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Ab dem kommenden Montag gilt saarlandweit eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr sowie beim Einkaufen.

Im Zuge dessen haben sich Innenminister Klaus Bouillon und Verbraucherschutzminister Reinhold Jost "um die schnellstmögliche Beschaffung einer ausreichenden Menge an Mund-Nasen-Schutzmasken für alle Saarländerinnen und Saarländer bemüht". Das geht aus einer Mitteilung des Innenministeriums hervor.

Masken ab Montag verfügbar

"Es ist angedacht, am Montag insgesamt fünf Millionen Masken als Starterpaket für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung zu stellen", teilte das Innenministerium mit. Die Masken könnten mehrfach benutzt werden.

Kein Bußgeld bei Verstoß gegen Maskenpflicht im Saarland

Wie der "SR" berichtet, soll jede Saarländerin und jeder Saarländer fünf kostenlose Exemplare in seinen Briefkasten bekommen. Allerdings sei noch unklar, wer die Verteilung übernimmt. Nach Angaben des Innenministeriums erfolge das "in Eigenverantwortung der Kommunen".

Entsprechende Vorschläge würden bereits auf dem Tisch liegen. Etwa Nachbarschaftshelfer oder die Feuerwehren könnten sich um die Verteilung kümmern, so "SR". Auch eine Ausgabe über Abholstationen ist möglich. Die Masken, die in China gefertigt worden sind, sollen bis spätestens Sonntagabend (26. April 2020) im Saarland eintreffen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Innenministeriums, 23.04.2020
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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mit dpa

Saarland: So wird das Wetter am Wochenende

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Am Wochenende gibt es im Saarland viel Sonne. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Armin Weigel

Wetter am Freitag

Am heutigen Freitag (23. April 2020) ist im Saarland mit viel Sonne zu rechnen. Lediglich im Hochwald trüben einige Wolken am Nachmittag das warme - und niederschlagsfreie - Wetter. Die Höchsttemperaturen: 20 bis 25 Grad, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Wetter am Samstag

In der Nacht auf Samstag gehen die Temperaturen auf voraussichtlich neun bis vier Grad zurück. Wie der DWD weiterhin mitteilt, wird es tagsüber mit 16 bis 22 Grad zwar etwas kühler als noch am Freitag - dafür aber ebenfalls sonnig und trocken.

Wetter am Sonntag

Bei 17 bis 23 Grad scheint auch am Sonntag die Sonne im Saarland. Es bleibt niederschlagsfrei; nur wenige Wolken dürften zu sehen sein. Zum Start in die neue Woche am Montag bleibt das Wetter laut DWD weiter freundlich und sonnig.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa/lrs

Aktuelle Corona-Zahlen: Weniger als 1.000 aktiv Infizierte im Saarland

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Die aktuellen Zahlen zum Coronavirus im Saarland hat das Gesundheitsministerium mitgeteilt. Foto: dpa-Bildfunk

Im Saarland hat sich die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Donnerstag (23. April 2020) auf 2.452 erhöht. Das waren 39 Fälle mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium (Stand 18.00 Uhr) mitteilte.

Drei von fünf Todesfällen sind Nachmeldungen

Die Zahl der bestätigten Todesfälle stieg im Vergleich zum Vortag um fünf auf 120. Dabei handelt es sich nach Angaben des Regionalverbands Saarbrücken um eine 92-Jährige, eine 89-Jährige, eine 87-Jährige, eine 75-Jährige und eine 62-Jährige. Drei von ihnen seien bereits in den vergangenen Wochen gestorben und dem Gesundheitsamt erst am Donnerstag nachgemeldet worden.

Weniger als 1.000 aktiv Infizierte

Von den positiv bestätigten Fällen seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland gelten insgesamt 1.362 Menschen als geheilt. Insgesamt sind damit zurzeit 970 Patientinnen und Patienten aktiv mit dem Coronavirus infiziert, 45 weniger als am Vortag. Aktuell würden 157 der an Covid-19 Erkrankten stationär behandelt, hieß es. 46 davon würden intensivmedizinisch betreut.

So verteilen sich die Fälle auf die Landkreise im Saarland

Im Regionalverband Saarbrücken wurden 1.086 positiv bestätigte Fälle gezählt, 188 waren es im Kreis Merzig-Wadern. 226 Menschen haben sich im Kreis Neunkirchen infiziert, 489 im Kreis Saarlouis, im Saarpfalz-Kreis sind es 305. Im Kreis St. Wendel gibt es aktuell 158 bestätigte Fälle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 23.04.2020
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 23.04.2020

- eigene Berichte
- eigene Recherche
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Saarland: So können Friseursalons während der Corona-Pandemie sicher arbeiten

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Künftig müssen sich Friseursalons im Saarland an strenge Hygienevorschriften halten. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Daniel Karmann

Mitte April hatte sich der saarländische Ministerrat auf leichte Lockerungen der Corona-Maßnahmen geeinigt. Dazu gehört auch der Beschluss, dass ab dem 4. Mai Friseure ihre Arbeit wiederaufnehmen können.

Damit es nicht zu Infektionsketten in Salons kommt und Besucher und Personal geschützt werden, wurde nun ein Branchenstandard zu Hygienemaßnahmen veröffentlicht. Das geht aus einer Mitteilung des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks hervor.

Die Maßnahmen

"Es gelten zwei Grundsätze, die aufgrund des direkten Kontakts und somit erhöhtem Infektionsrisiko zwischen Friseurin oder Friseur und den Kunden und Kundinnen nötig sind", heißt es in der Mitteilung.

Zum einen geht es dabei um die Verwendung von Schutzmasken. Diesbezüglich wird mitgeteilt: "Für Tätigkeiten, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann, müssen Beschäftigten Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung gestellt werden. Kunden und Kundinnen müssen ebenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen."

Zum anderen sollen sich Personen mit Krankheitssymptomen nicht im Friseursalon aufhalten. "Der Betrieb hat ein Verfahren zur Abklärung von Verdachtsfällen festzulegen, zum Beispiel im Rahmen von Infektions-Notfallplänen". Die weiteren Punkte:

- Obligatorisches Haarewaschen im Salon
- Ausreichende Schutzabstände, gegebenenfalls mit Anpassung von Friseurarbeitsplätzen
- Abschaffung von Wartezonen
- Verwendung jeweils gereinigter Arbeitsmaterialien je Kunde
- Optimierte Lüftung
- Unterweisung der Beschäftigten in Schutzmaßnahmen, Händehygiene und Hautschutz

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Mitteilung des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks

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mit dpa

Immer mehr Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen

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"Wir wollen unsere Grundrechte zurück - Wir wollen keine Diktatur" steht auf einem Schild eines Teilnehmers einer Demonstration gegen die Einschränkungen der Grundrechte in Zeiten der Corona-Krise. Foto: dpa-Bildfunk/Christoph Schmidt

Die Menschen, die bei teils spontanen, teils angemeldeten Kundgebungen in verschiedenen Städten gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen protestieren, sind eine bunte Truppe: links-alternativ geprägte Impfgegner, Esoteriker, Rechtsextremisten, durch Fake-News angestachelte Verschwörungstheoretiker, biedere ältere Wutbürger und freiheitlich gesinnte Menschen ohne politischen Hintergrund. Das berichtet "dpa".

Demo in Berlin

In Berlin dabei ist eine Gruppe "Rote Fahne", die auf den kommunistischen Widerstandskämpfer Ernst Thälmann verweist und Atemschutzmasken mit Hakenkreuz abbildet. Wegen eines "völlig irrsinnigen Coronavirus" sei die Verfassung außer Kraft gesetzt, sagte ein Mann laut "dpa".

Umgeben war er von einigen Hundert Demonstranten auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte. Die Corona-Abstandsregeln spielten dabei kaum eine Rolle. Unter den Teilnehmern waren nach Erkenntnissen der Behörden auch einzelne Menschen, die dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet werden.

Kundgebung in Chemnitz

Von Rechtsextremen angemeldet wurde bisher nur eine Kundgebung in der sächsischen Stadt Chemnitz. Neben der rechtsextremen Vereinigung Pro Chemnitz wurde die für 15 Teilnehmer mit Mundschutz genehmigte Veranstaltung auch vom sächsischen NPD-Landesvorsitzenden Peter Schreiber unterstützt. Um die kleine Kundgebung herum bewegten sich laut Polizei etwa 300 weitere Menschen, die durch Transparente und Slogans Pro Chemnitz unterstützten. 

Weitere Schwerpunkte

Weitere regionale Schwerpunkte der noch kleinen, aber wachsenden Proteste gegen die Anti-Corona-Regeln sind Baden-Württemberg und Hessen. So protestierten einmal etwa 150 Menschen in Stuttgart, berichtet "dpa". In Darmstadt versammelten sich rund 40 Demonstranten.

Demos im Saarland ab Montag erlaubt

Im Saarland sind ab Montag (27. April 2020) Demonstrationen wieder erlaubt. Der Ministerrat entschied sich laut "SZ" dafür, das entsprechende Versammlungsverbot zu lockern. Allerdings nur unter Einhaltung strenger Auflagen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Saarbrücken: Baumarkt-Dieb bei Tat aufgenommen - Wer erkennt ihn?

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Eine Überwachungskamera zeichnete den Täter auf. Foto: Polizei

Die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt sucht mit Fotos aus einer Überwachungskamera nach einem Dieb. Dieser soll in einem Baumarkt in der Dudweiler Landstraße Waren in einem hohen dreistelligen Bargeldbetrag gestohlen haben. Zur Tat kam es laut den Beamten bereits am 1. Februar gegen 20.00 Uhr.

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Wer erkennt den Mann? Foto: Polizei

Wer erkennt den Täter? Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (06821)9321233, oder jede andere Dienststelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 24.04.2020

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Ab 4. Mai: ZF-Mitarbeiter aus Frankreich dürfen wieder in Saar-Standorten arbeiten

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Bei ZF in Saarbrücken arbeiten rund 9.000 Personen. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk.

Im März hatte das Robert-Koch-Institut die Nachbarregion Grand Est zum Corona-Risikogebiet erklärt. In der Folge legte ZF nach einer Absprache mit den Behörden fest, Mitarbeiter mit Wohnsitz in Frankreich von der Arbeit in den Saar-Standorten auszuschließen. Das geht unter anderem aus einem Bericht der "SZ" hervor.

Ab dem 4. Mai sei damit Schluss: Mitarbeiter, die in Frankreich leben, sollen dann wieder ihrer Arbeit in den saarländischen Werken nachgehen können, so "SR". Das Personal aus Frankreich werde wieder in die Schichteinteilung mit einbezogen. Bevor die Rückkehr zur Arbeit erfolgen kann, soll den Pendlern eine entsprechende Grenzpendlerbescheinung zugesandt werden.

Nach Angaben des "SR" wurde die Entscheidung zur Wiederaufnahme der Arbeit in Orientierung "an der aktuellen Einschätzung der Landesregierung hinsichtlich der Grenzgänger" getroffen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Auflösung des "Corona-Ausschusses" im Saarland

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Am Donnerstag hat der "Corona-Ausschuss" zum letzten Mal getagt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Federico Gambarini

Wie die "SZ" berichtet, hat der "Corona-Ausschuss" bislang im Restaurant des Landtages getagt. Dort sei es seit März zu sechs Sitzungen gekommen, in denen sich der Ausschuss mit Fragen rund um die Corona-Pandemie beschäftigte.

Auflösung des Ausschusses

Ursprünglich wurde der "Corona-Ausschuss" installiert, um darin nach Angaben der "SZ" die parlamentarische Arbeit konzentrieren zu können. Der Zeitung sagte Ausschuss-Vorsitzender Markus Jung: So habe man die Problematik "ganzheitlich sehen" können.

Am gestrigen Donnerstag fand die letzte Tagung statt; der "Corona-Ausschuss" werde nun aufgelöst. Mit der Entscheidung könne laut Jung dem Parlament wieder die Möglichkeit gegeben werden, "halbwegs normal zu arbeiten". Das geht ebenso aus dem Medienbericht hervor.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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Verband der Rassegeflügelzüchter Saar zeigt Kükenschlüpfen im Livestream

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Das Schlüpfen der Küken ist derzeit auf Youtube zu sehen - in einem Livestream. Symbolfoto: Pixabay

Üblicherweise führt der Verband der Rassegeflügelzüchter im Saarland das Kükenschlüpfen in Kitas und Grundschulen vor. Da dies allerdings derzeit nicht möglich ist, können Interessierte das "Wunder des Lebens" am Freitag und Samstag in einem Youtube-Livestream beobachten.

In einer Mitteilung des Verbands heißt es: "Auch an diesen Tagen sind wir für euch aktiv und möchten euch die Langeweile ein wenig erträglicher gestalten". Die Kükenschlüpfaktion wird Freitag und Samstag, jeweils von 08.00 bis 22.00 Uhr, übertragen.

Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit dem Klein- und Nutztier-Zuchtverein Merzig statt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Verbands der Rassegeflügelzüchter im Saarland

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