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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Samstag (25. April 2020)

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Ab Montag (27. April 2020) gilt im Saarland Maskenpflicht beim Einkaufen. Ministerpräsident ist mit den Öffnungsregeln für Geschäfte jedoch nicht zufrieden. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Saar-Ministerpräsident plädiert für Änderung der Lockerungen 

Tobias Hans hat sich für andere Regeln bei der Öffnung von Geschäften ausgesprochen: Die 800 Quadratmeter-Lösung sei nicht sinnvoll. Zudem spricht er sich für Besuchsmöglichkeiten von älteren Menschen aus. Mehr dazu: Lockerung der Corona-Maßnahmen: Tobias Hans spricht sich für Änderung der Regeln aus

Saarbrücken verteilt ab Montag Masken an Ausgabestellen

Die Landeshauptstadt hat die Verteilung von Schutzmasken organisiert. Die Bürger der Stadt erhalten jeweils fünf Masken bei Vorlage des Personalausweises. Auch eine Abholung für andere ist möglich. Mehr dazu: Saarbrücken verteilt Masken an Ausgabestellen - Helfer gesucht

Saarland legt Hygieneplan für Schulbetrieb vor 

Ab 4. Mai soll der Schulbetrieb im Saarland schrittweise wieder aufgenommen werden. Hierfür wurde von Ministerien und Experten ein Hygieneplan erarbeitet. Dieser sieht unter anderem zwei Meter Abstand vor. Mehr dazu: Hygieneplan für Schulen im Saarland: Mehr Abstand und Maskenpflicht außerhalb der Klassenräume 

Landtag des Saarlandes tagt in der Congresshalle

Die nächsten Plenarsitzungen des saarländischen Landtags in der Congresshalle statt. Der vorübergehende Umzug muss erfolgen, damit die  Abstandsregelungen eingehalten werden können. Mehr dazu: Saar-Landtag zieht vorübergehend in die Congresshalle

Soforthilfe für Musiker im Saarland dank Konzertreihe

Der PopRat im Saarland organisiert eine Konzertreihe, die unmittelbar nach der Corona-Zeit stattfinden soll. Die Bands sollen vorab bezahlt werden und so eine Finanzspritze in auftrittfreien Zeiten erhalten. Auch Club-Besitzer sollen profitieren. Mehr dazu: Soforthilfe für Bands im Saarland: Konzerte nach Corona sollen Musikern jetzt helfen

Tierheime im Saarland leiden unter Corona-Krise

In saarländischen Tierheimen fehlt es an Spenden. Auch die Vermittlungen gehen zurück. Die Lage könnte sich im Sommer weiter zuspitzen. So könnt ihr helfen: Tierheime im Saarland geraten durch Corona- Pandemie in Schwierigkeiten

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Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Verwendete Quellen:
- Eigene Artikel

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Lockerung der Corona-Maßnahmen: Tobias Hans spricht sich für Änderung der Regeln aus

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Der Ministerpräsident des Saarlandes Tobias Hans plädiert dafür, die Lockerungsregeln für Geschäfte nach dem Corona-Lockdown zu ändern. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Bund und Länder hatten sich darauf geeinigt, dass Geschäfte, die aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen wurden, wieder öffnen dürfen - sofern ihre Verkaufsfläche bei unter 800 Quadratmetern liegt. Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, sprach sich Tobias Hans nun in der Samstagsausgabe der Rheinischen Post dafür aus, dass stattdessen pro 20 Quadratmetern ein Kunde in ein Geschäft gelassen werde.

800-Quadratmeter-Regel könne zu hoher Kundenzahl führen

"Bei dieser Regelung bräuchten wir auch keine zusätzliche 800-Quadratmeter-Regel, die sehr unterschiedlich ausgelegt wird und zu einer hohen Anzahl von Kunden in den Geschäften führen kann", so der saarländische Ministerpräsident in der Zeitung. Er werde diese Änderung in der Konferenz mit den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am 30. April vorschlagen.

Ältere Menschen sollten Familien sehen können

Ein weiteres Anliegen ist dem Ministerpräsidenten der Kontakt von älteren Menschen zu ihren Angehörigen. Dieser solle unter besonderen Schutzmaßnahmen auch in Corona-Zeiten ermöglicht werden. Durch Schutzkleidung und Tests müsse man die Senioren so schützen, dass sie ihre Familien sehen könnten.

"Wir dürfen eines nicht vergessen: Es ist nicht nur das Virus selbst, das zum Tode führen kann. Es ist möglicherweise auch die Einsamkeit in Alten- und Pflegeheimen,- ausgelöst durch die Distanzregeln in der Corona-Krise - die die Luft zum Leben nimmt."

Hans warnt vor zweitem Lockdown

Zugleich warnte Hans vor einem zweiten Lockdown, sollten die Beschränkungen zu schnell und umfangreich gelockert werden. "Ich mache mir große Sorgen, dass wir Ende April feststellen, dass wir wieder weiter in die Krise reingerutscht sind", sagte der Ministerpräsident. Wenn die Infektionszahlen wieder anstiegen, müsse man die Beschränkungen wieder anziehen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Neue Website oder Shop: Staat übernimmt jetzt bis zu 50 Prozent der Kosten

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Eine gut gemachte Website ist die halbe Miete einer erfolgreichen Digitalstrategie. Foto: Brooke Cagle/Unsplash

Die Corona-Krise hat vielen Firmen vor Augen geführt, wie wichtig eine gute digitale Präsenz ist: Sei es ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Gerade in Lockdown-Zeiten gelingt es Unternehmen so, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Mehr Infos zur Förderung

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

Die Erwartungen der Kunden steigen

In der aktuellen Krise profitieren vor allem die großen Online-Händler. Amazon hat gerade seine aktuellen Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Die Konsequenz: Erwartungen an die digitale Präsenz von Unternehmen steigen. Corona hat diesen Effekt deutlich verstärkt. 

Statistik: Anteil der Befragten, die ihre Einkäufe online getätigt haben statt im Geschäft | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Mehr Infos zur Förderung

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. 

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

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Der Bund übernimmt bei Projekten bis zu 50 Prozent der Kosten

Förderung für Shop, Website, Marketing

Das go-digital-Programm fördert deshalb den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr Infos zur Förderung 

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße. "Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Geschäftsführer der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann."

Agentur N49 berät Unternehmen

Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien. "Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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Tierheime im Saarland geraten durch Corona- Pandemie in Schwierigkeiten

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Im Sommer gibt es in den Tierheimen im Saarland viele Katzen-Neuzugänge, wegen Corona gehen jedoch die Vermittlungen zurück. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa-Bildfunk

Im Saarland stellt die Corona-Krise die Tierheime unter anderem vor finanzielle Schwierigkeiten. Wie der SR berichtet, sei nicht nur die Vermittlung um etwa zwei Drittel zurückgegangen - es gehen auch weniger Spenden ein. 

Situation wird sich im Sommer voraussichtlich verschärfen

Man rechne damit, dass sich das Problem im Sommer noch weiter zuspitze, so die Vorsitzende des Tierschutzbundes gegenüber dem SR. Im Mai und Juni komme es für gewöhnlich zu besonders vielen Neuzugängen. Der Grund: Katzen bekommen zu dieser Zeit üblicherweise Nachwuchs. Durch die Krise aber werden weniger Tiere in ein neues Zuhause vermittelt.

Wenige Futter- und Geldspenden

Zudem gehen immer weniger Futterspenden ein. Laut der Vorsitzende seien diese um die Hälfte zurückgegangen. Auch finanziell drohen die Tierheime weiter in Schieflage zu geraten. Die Einnahmen, die sonst bei Sommerfesten gemacht werden, fallen in diesem Jahr weg. Die geplanten Veranstaltungen müssen abgesagt werden. 

Futter für Wahl-Tierheim kaufen bei der Pfotentafel

Abhilfe sollen Projekte wie die "Pfotentafel" schaffen. Über die Website können Tierfreunde Futter für ein Tierheim ihrer Wahl spenden. Die Initiatorin, die Karin von Grumme-Douglas Stiftung, legt zu jedem gespendeten Sack Tierfutter einen weiteren dazu. An der Aktion ist beispielsweise das Bertha-Bruch-Tierheim in Sarbrücken beteiligt.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Pfotentafel der Karin von Grumme-Douglas Stiftung

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Soforthilfe für Bands im Saarland: Konzerte nach Corona sollen Musikern jetzt helfen

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Nach der Corona-Krise sollen wieder "Pop goes on"-Konzerte im Saarland stattfinden. Die Gagen für die Musiker gibt es schon jetzt. Symbolfoto: Pixabay

In der "Pop goes on"-Reihe treten Bands aus dem Saarland in Clubs und anderen Konzertstätten auf. Auch nach der Corona-Krise sollen die Veranstaltungen wieder stattfinden. 

Soforthilfe für saarländische Musiker

Die Musiker erhalten ihre Gage allerdings bereits jetzt - "als Soforthilfe für die bittere Zeit des Corona-Shutdowns". 10.000 Euro stellt der PopRat Saarland zusammen mit Oliver Elm Marketing zur Verfügung. "Als Mitgründer und Beiratsmitglied des PopRates und Besitzer einer saarländischen Spielstätte weiß ich, wie groß die Not derzeit in der Band- und Locationszene ist", so Elm. In dieser wolle man helfen. 

Spielstätten erhalten Ticketeinnahmen aus Vorverkauf

Auch die Spielstätten sollen unterstützt werden: Diese erhalten für die Konzerte nach der Pandemie dann die Ticket- und Getränkeeinnahmen. Die Karten sollen sofort nach der Veröffentlichung der Gigs erhältlich sein, sodass auch die Veranstalter bereits während der Krise mit Einnahmen rechnen können. Der Verkauf wird von den Konzert-Venues organisiert. 

Jede Band aus dem Saarland kann sich bewerben

Für die "Pop goes on"-Reihe können sich alle saarländischen Bands bewerben. Bevorzugt werden allerdings Gruppen, deren Mitglieder zum Teil ihren Lebensunterhalt mit Musik verdienen - sei es mit Auftritten, Musikunterricht, Produktion oder bei Veranstaltungen. Musiker aus verschiedensten Genres von Pop über Metal bis Electro oder Folk können an der Aktion teilnehmen.

Die Bewerbungen werden bis zum 8. Mai über die PopRat-Homepage angenommen. Welche Bands, wann und in welcher Location spielen werden, entscheidet eine Jury aus Mitgliedern des PopRats. Die Termine werden koordiniert mit den Veranstaltern und Musikern. 

Ein Zeichen der Hoffnung für die Popkultur im Saarland

Mit der Soforthilfe wolle man ein Zeichen setzen, "dass das reichhaltige popkulturelle Leben im Saarland nach der Corona-Krise direkt wieder Fahrt aufnehmen muss", so Oliver Elm. Zudem belebe man die Spielstätten, die in der Krise auf Null heruntergefahren wurden.

Wie der Vorsitzende des PopRates Peter Meyer betont, wolle man mit der Konzert-Reihe auch Hoffnung geben: "Es wird auch ein reichhaltiges (Pop-)Kulturleben nach Corona geben, frei nach Neil Young: 'Rock n Roll will never die!' oder frei nach dem PopRat Saarland: 'Pop goes on!'

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des PopRates, 22.04.2020

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Saarbrücken verteilt Masken an Ausgabestellen - Helfer gesucht

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In Saarbrücken sollen Bürger Schutzmasken an wohnortsnahen Ausgabestellen abholen. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

An zahlreichen Orten in der Stadt Saarbrücken sollen die Ausgabestellen eingerichtet werden. Dort wird dann ab Montag Mund- und Nasenschutz an die Saarbrücker verteilt. Jeder Bürger soll so wohnortnah fünf Masken erhalten. Wo genau sich die Ausgabestellen befinden, soll spätestens ab Sonntag (26. April 2020) auf der Homepage der Landeshauptstadt bekannt gegeben werden. Voraussichtlich werden sie sich an den Standorten der Wahllokale orientieren.

Risikogruppe zuerst: Ausgabe erfolgt gestaffelt

Menschenansammlungen an den Ausgabestellen sollen vermieden werden. Daher muss zum einen ein Schutzkonzept eingehalten werden. Zum anderen erfolgt die Verteilung gestaffelt: Personen, die älter als 60 Jahre sind und solche, die zur Risikogruppe gehören, haben Vorrang. Von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr können daher nur diese Menschen ihre Masken abholen. Erst ab 16:00 Uhr werden auch alle anderen an den Ausgabestellen eingelassen.

Masken für andere mitbringen erwünscht

Um fünf Masken zu erhalten, genügt es den Ausweis vorzulegen. Dabei ist es allerdings nicht nötig persönlich vorbeizukommen. Auch Angehörige oder andere Personen können - wenn sie die Ausweise mitbringen - für mehrere Mitbürger Masken bekommen. Diese Vorgehensweise ist sogar ausdrücklich erwünscht. Saarbrücken bittet die Einwohner eine gemeinsame Abholung für Familien, Freunde und die Nachbarschaft zu organisieren.

Verteildienst für gefährdete Menschen

Wer zur Risikogruppe gehört, aber niemanden hat, der Masken mitbringen kann, hat die Möglichkeit sich an eine Hotline zu wenden. Unter 0681 905-1001 werden Hilfsdienste organisiert. Die Hotline ist am Samstag, Sonntag und Montag von 8 bis 18 Uhr geschaltet. Alternativ können Hilfesuchende und Helfer eine Mail an buerger@saarbruecken.de schreiben.

Ehrenamtliche Helfer für Maskendienst gesucht

Die Landeshauptstadt sucht über die Hotline auch nach ehrenamtlichen Helfern, die bei der Organisation mitmachen wollen. Sowohl städtische Mitarbeiter als auch Kräfte der freiwilligen Feuerwehr und des Katastrophenschutzes sowie Ehrenamtler unterstützen die Verteilung der Masken. Auch Obdachlose sollen mit Masken versorgt werden. Die Verteilung erfolgt in Zusammenarbeit mit sozialen Initiativen.

Oberbürgermeister Uwe Conradt dankt allen, die bei der Maskenausgabe mitmachen wollen: "Sie helfen ihren Mitbürgern und leisten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie."

Verwendete Quellen: 
- Pressemitteilung der Stadt Saarbrücken, 24.04.2020

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Hygieneplan für Schulen im Saarland: Mehr Abstand und Maskenpflicht außerhalb der Klassenräume

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Saarland: Masken sind im Klassenraum erlaubt, aber nur außerhalb der Säle auf dem Schulgelände verpflichtend. Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

Der Infektionsschutz stehe bei der Wiedereröffnung der Schulen an erster Stelle, so Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot. Der Musterhygieneplan des Saarlandes sieht darum teilweise strengere Regeln vor als anderswo. Darüber hinaus gelten für jeden Einzelnen die üblichen Hygienevorschriften. 

Mindestens zwei Meter Abstand auf dem Schulgelände

Der Mindestabstand in den saarländischen Schulen geht über die anderthalb Meter, die das Robert-Koch-Institut empfiehlt, hinaus: zwei Meter sollen eingehalten werden. Da diese auf dem ganzen Schulgelände und gegebenenfalls auch an nahegelegenen Haltestellen gelten, sollte darauf genau geachtet werden. Dabei sollen Wegführungen und Absperrungen helfen.

Nur 10 bis 15 Schüler pro Raum

Um einen vollen Pausenhof zu vermeiden, könne der Unterricht zudem zeitversetzt stattfinden. Damit auch im Klassensaal der Mindestabstand eingehalten werden kann, sind dort deutlich weniger Schüler erlaubt als sonst üblich. Etwa 10 bis 15 können je nach Raumgröße an einer Unterrichtsstunde teilnehmen. Die Regelung gilt auch in Aufenthaltsräumen und Cafeterien. 

Maskenpflicht außerhalb des Klassensaals

Auf dem Schulgelände ist das Tragen von Masken für Schüler und Lehrer verpflichtend. Auch ein Mund- und Nasenschutz aus einfachem Stoff reicht dabei aus. Die Regel gilt allerdings nicht in den Klassenräumen. Hier dürfen die Schüler die Masken ausziehen. 

Ausnahmeregelungen für Menschen in Risikogruppe

Schüler, die zu einer Risikogruppe gehören oder mit solchen zusammenleben, können in Ausnahmefällen von der Anwesenheitspflicht im Unterricht befreit werden. Auch für die Prüfungen gelten für diese Menschen Sonderregelungen. 

Der Hygieneplan wurde von Bildungsministerium und Sozialministerium zusammen mit Virologen der Uniklinik und Personalvertretern, Schulträgern sowie lokalen Gesundheitsbehörden erarbeitet. 

Verwendete Quellen:
- Musterhygieneplan im Saarland
- Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, 24. April 2020

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Saarländer Florian Müller will wieder Stammtorhüter in der Bundesliga werden

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Florian Müller vom FSV Mainz 05 will wieder Stammtorhüter werden. Archivfoto: Patrick Seeger/dpa

Der in Saarlouis geborene Torwart Florian Müller von Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 zieht einen Wechsel in Erwägung, sollte er bei den Rheinhessen in Zukunft nicht auf seine Einsätze kommen.

Florian Müller will Stammtorhüter werden

"Ich habe immer gesagt: Ich will spielen. Daraus ergibt sich mein Plan. Wenn es in Mainz der Fall ist, dann kann ich mir vorstellen, weiter in Mainz zu bleiben - wenn es nicht gegeben ist, muss ich mir etwas anderes überlegen", sagte Müller gegenüber dem Fußballmagazin "Kicker". Der 22-Jährige verlor seinen Stammplatz in der aktuell ausgesetzten Saison an Robin Zentner, der nun allerdings mit einer Kreuzbandverletzung länger ausfällt.

Mit einer Rolle als Ersatztorhüter will sich Müller nicht dauerhaft abfinden. "Daran gewöhnt man sich nie, wenn man den Anspruch hat zu spielen. Irgendwann registriert man, dass es schwer wird, wieder reinzukommen, aber davon darf man sich nicht entmutigen lassen und sich sagen: Ich sitze eh nur auf der Bank", führte der Torhüter aus. Mit Blick auf die Situation vor Zentners Verletzung fügte Müller an: "Wenn es so weitergelaufen wäre, hätte man eine andere Lösung finden müssen."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Bericht des Fußballmagazins "Kicker"

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Saar-Landtag zieht vorübergehend in die Congresshalle

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Der saarländische Landtag hält Plenarsitzungen während der Corona-Pandemie in der Congresshalle Saarbrücken ab. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Um die Mindestabstände zwischen den Abgeordneten, Verwaltungsmitarbeitern und Gästen einhalten zu können, werden die Sitzungen ab Mai in der Congresshalle stattfinden. Das teilte der Landtag am heutigen Freitag (24. April 2020) mit. 

Der vorübergehende Umzug ermögliche es, dass das Parlament in Vollbesetzung mit allen 51 Abgeordneten seiner Arbeit nachgehen könne. Das berichtet die deutsche Presseagentur. Am 13. Mai soll die nächste reguläre Sitzung abgehalten werden. Weitere Plenarversammlungen sind am 24. Juni und am 26. August vorgesehen. Auch diese sollen in der Congresshalle stattfinden. Das geplante Plenum am 1. April wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Coronavirus im Saarland: Zahl der aktiv Infizierten weiter gesunken

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Im Saarland sinkt die Zahl der Menschen, die aktiv mit dem Coronavirus infiziert sind, aktuell. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

Seit der ersten Meldung wurden im Saarland 2.477 Menschen positiv auf Covid-19 getestet. Die Zahl stieg am Freitag (24. April 2020) um weitere 25 weitere Fälle. Das meldet das Gesundheitsministerium mit Bezug auf die Daten der Gesundheitsämter und Krankenhäuser (Stand Freitag, 24. April 2020, 18:00 Uhr).

Zwei weitere Tote - einer aus Pflegeheim

Zudem wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet. Wie der Regionalverband Saarbrücken meldet, handelt es sich bei einem der Toten um einen 95-Jährigen aus einem Pflegeheim. Dieser sei jedoch bereits am Mittwoch (22. April 2020) verstorben. Die Zahl steigt im Saarland somit auf 122. Laut Regionalverband liegt das Durchschnittsalter der vermeldeten Toten in Saarbrücken bei 81,6 Jahren.

Noch 888 Menschen im Saarland aktiv infiziert

Mehr als hundert weitere Corona-Patienten im Saarland gelten im Saarland seit Freitag als geheilt. Die Zahl der Genesenen steigt damit auf 1.467 Personen. Damit sind derzeit noch 888 Menschen aktiv mit dem Coronavirus infiziert, die Zahl ist also weiter gesunken. Von den aktuell mit dem Virus erkrankten Personen werden 163 stationär behandelt – 46 davon intensivmedizinisch.

Coronavirus-Fälle nach Landkreisen

Die meisten Fälle wurden nach wie vor im Regionalverband Saarbrücken gemeldet, hier sind es 1.098 Menschen. 189 Personen wurden im Kreis Merzig-Wadern positiv getestet, 226 im Kreis Neunkirchen. Im Kreis Saarlouis wurde bei 495 Menschen das Coronavirus festgestellt. Im Saarpfalz-Kreis infizierten sich 310 Personen. Der Kreis St. Wendel bestätigte 159 Fälle. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums, 24. April 2020
- Pressemitteilung des Regionalverband Saarbrücken, 24. April 2020

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