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Tierheime im Saarland geraten durch Corona- Pandemie in Schwierigkeiten

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Im Sommer gibt es in den Tierheimen im Saarland viele Katzen-Neuzugänge, wegen Corona gehen jedoch die Vermittlungen zurück. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa-Bildfunk

Im Saarland stellt die Corona-Krise die Tierheime unter anderem vor finanzielle Schwierigkeiten. Wie der SR berichtet, sei nicht nur die Vermittlung um etwa zwei Drittel zurückgegangen - es gehen auch weniger Spenden ein. 

Situation wird sich im Sommer voraussichtlich verschärfen

Man rechne damit, dass sich das Problem im Sommer noch weiter zuspitze, so die Vorsitzende des Tierschutzbundes gegenüber dem SR. Im Mai und Juni komme es für gewöhnlich zu besonders vielen Neuzugängen. Der Grund: Katzen bekommen zu dieser Zeit üblicherweise Nachwuchs. Durch die Krise aber werden weniger Tiere in ein neues Zuhause vermittelt.

Wenige Futter- und Geldspenden

Zudem gehen immer weniger Futterspenden ein. Laut der Vorsitzende seien diese um die Hälfte zurückgegangen. Auch finanziell drohen die Tierheime weiter in Schieflage zu geraten. Die Einnahmen, die sonst bei Sommerfesten gemacht werden, fallen in diesem Jahr weg. Die geplanten Veranstaltungen müssen abgesagt werden. 

Futter für Wahl-Tierheim kaufen bei der Pfotentafel

Abhilfe sollen Projekte wie die "Pfotentafel" schaffen. Über die Website können Tierfreunde Futter für ein Tierheim ihrer Wahl spenden. Die Initiatorin, die Karin von Grumme-Douglas Stiftung, legt zu jedem gespendeten Sack Tierfutter einen weiteren dazu. An der Aktion ist beispielsweise das Bertha-Bruch-Tierheim in Sarbrücken beteiligt.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Pfotentafel der Karin von Grumme-Douglas Stiftung

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