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Kostenlose Masken im Saarland: So soll die Verteilung in den Gemeinden ablaufen

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Im Saarland werden 5,5 Millionen Schutzmasken kostenlos an die Bürger verteilt. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Etwa 5,5 Millionen Masken sollen im Saarland zu Beginn der Maskenpflicht am Montag (25. April 2020) verteilt werden. So ist die Verteilung organisiert:

Briefkastenverteilung in Städten und Gemeinden 

In Neunkirchen, Homburg, Dillingen, Lebach, St. Ingbert, Püttlingen und Mettlach sollen alle Bürger fünf Masken pro Person in die Briefkästen geworfen werden. Das berichtet der SR. Auch in Völklingen ist eine Maskenverteilung über die Briefkästen geplant. Dort werden derzeit über 38.000 "Startersets" vorbereitet, die die Bürger dann per Brief erreichen.

Das ist bequem, allerdings müssen sich die Einwohner gegebenenfalls etwas gedulden. In St. Ingbert kann die Verteilung erst Mitte der Woche beginnen. Neunkirchen startet am Montag, in Beckingen wurden bereits erste Masken verteilt. Allerdings kann sich der Briefkasteneinwurf in den Gemeinden über die ganze Woche hinziehen

Ottweiler hat sich für ein Mischsystem entschieden. Je nach Wohnort werden die Masken hier über Ausgabestellen oder direkt in die Briefkästen verteilt. In der Kernstadt soll es insgesamt vier Ausgabestellen geben. Bei zweien handelt es sich um Drive-In-Stationen. Auch in Friedrichsthal erhalten Bürger ihre Masken sowohl an Ausgabestellen, unter anderem am Rathausvorplatz. Im Stadtteil Maybach werden die Masken jedoch in die Briefkästen geworfen. 

Ausgabestellen in Saarbrücken und weiteren Städten

An etwa 80 Ausgabestellen können sich die Saarbrücker am Montag fünf Masken pro Person abholen. Die Verteilung erfolgt nach Vorlage des Personalausweises. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, gibt es eine zeitliche Staffelung. Mehr dazu: Saarbrücken verteilt Masken an Ausgabestellen - Helfer gesucht

In Wadern wurden zehn Ausgabestellen eingerichtet, an denen die Bürger ihre Masken erhalten. Die Verteilung begann bereits am Samstag. Auch hier ist es möglich, anderen den Schutz mitzubringen, damit diese das Haus nicht verlassen müssen. Die Verteilung beginnt am Montag. In Sulzbach beginnt die Ausgabe dagegen erst am Dienstag. Auch hier werden aktuell mehrere Stellen eingerichtet. Ebenso verfährt Bexbach, wo die Verteilung an Abholstationen in den einzelnen Stadtteilen erfolgen soll.

Drive-In-Stationen in St. Wendel und Merzig

In St. Wendel sollen die Masken außerhalb der Kernstadt verteilt werden. Die Ortsvorsteher geben den Schutz an einer Drive-In-Station im Bereich Bosenbach aus. Am Montag können die Bürger dort von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr Masken abholen. Falls nötig wird eine weitere Ausgabestelle im Bereich der Sporthalle eingerichtet. 

Auch in Merzig können die Masken an Stationen abgeholt werden, die mit einem Auto erreichbar sind. Die Ausgabestellen befinden sich an der Stadthalle und auf dem Parkplatz des Schwimmbades "Das Bad". Die Gemeinden werden auf die beiden Drive-In-Stellen aufgeteilt. Die Zuordnung und Öffnungszeiten finden sich auf der Homepage der Stadt Merzig.

Organisation in Städten und Gemeinden noch nicht abgeschlossen

In vielen Gemeinden und Städten wie Saarlouis und Blieskastel laufen derzeit noch die Organisationen. Wie und wo die Masken dort verteilt werden, steht noch nicht fest. Auf den Websites der Städte sollen zeitnah weitere Informationen gegeben werden. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Städte und Gemeinden
- Eigene Recherche

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Chris Schäfer/SOL.DE

Saarländer spendet selbstgemachte Schutzschilde an Praxen und Altersheime

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Als Anfang März die ersten Corona-Fälle im Saarland auftraten, erfuhr Heribert Ehlen aus Eppelborn, dass er auch mit einem 3D-Drucker Schutzmasken mit Filter herstellen kann. Um das medizinische Personal zu unterstützen, fing er deshalb an, diese Masken zu drucken. Das bedeutete einen immensen Zeitaufwand: etwa viereinhalb Stunden brauchte er pro Maske.

Später stellte er auf die Produktion sogenannter "Face Shields" um, die in kürzerer Zeit und in höherer Stückzahl hergestellt werden können. Diese Schutzschilde verhindern, dass bei der Behandlung eines Patienten infizierte Tröpfchen in das Gesicht des Behandelnden gelangen. Den bestmöglichen Schutz erreicht man durch das Tragen einer Schutzmaske unter dem "Face Shield".

400 Schilde hergestellt

Die Initiative von Ehlen wird von Freunden und der Feuerwehr (aus der Mannschaftskasse) finanziell unterstützt. Bis Ende der Woche wurden 400 Schutzschilde hergestellt. Diese gingen unter anderem als Spende an Zahnarztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Altersheime im Saarland.

Wie die Herstellung funktioniert, hat uns Heribert Ehlen erklärt: "Der Trägerrahmen und Kinnschutz wird von meinem 3D-Drucker gedruckt. Der Rohstoff, der hierzu verwendet wird, wird als Filament bezeichnet. Der eigentliche Schutzschild besteht aus einer durchsichtigen DIN A4-Plastikfolie. Sie wird in die Noppen des Trägerrahmens eingeklickt und eingespannt. Die Befestigung am Kopf wird durch ein Gummi-Lochband gehalten, das auch variabel angepasst werden kann. Somit ist der Schutzschild auch leicht zu reinigen und individuell anpassbar."

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Das Saarland im Home Office - Zeit für mehr schöne Dinge

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© Marina Andrejchenko – stock.adobe.com

Über viele Jahre hinweg schwebte das Wort Home-Office über der Arbeitswelt, doch nur die wenigsten Unternehmen in Deutschland zogen es großflächig in Betracht. Auch bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stieß der Begriff nicht selten auf Vorbehalte. Die Pandemie hat diese Sichtweise auf das Arbeiten von zuhause aus radikal verändert. Seit vielen Monaten befinden sich zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun schon im Home-Office und lernen die Vorteile, die damit einhergehen, kennen. Durch positive Erfahrungen steht für viele Arbeitgeber schon jetzt fest: Das Home-Office wird und soll auch nach der Pandemie weiterhin ein Bestandteil des Berufsalltags bleiben. Bestimmte Voraussetzungen sind dafür jedoch essenziell: Für das Arbeiten im Home-Office ist eine gute Internetverbindung das A und O. Mit dem richtigen Netz sind die Vorzüge des Internets nahezu grenzenlos und können das Familienleben sogar bereichern.

Highspeed-Internet

Zeit für die Familie- Trotz Pandemie nah sein

Familien haben es während der Corona-Pandemie nicht leicht. Neben der beruflichen Tätigkeit müssen die Eltern während des Home-Schoolings oftmals auch die Rolle der Lehrerin oder des Lehrers einnehmen. Das Home-Office kann deshalb auch nach Ende der Pandemie zu einer enormen Entlastung führen. Eltern können sich ihr Pensum besser einteilen und haben somit mehr Zeit für ihre Liebsten. Durch Videokonferenzen haben die Menschen außerdem gelernt, dass Distanz kein Hindernis ist, um miteinander zu kommunizieren. Auch wenn Oma & Opa nicht in die Arme geschlossen werden können, sind Sie durch Videokommunikation stets nah. 

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Foto: energis

Zeit für entspanntes Arbeiten- Stress durch Home-Office ersparen 

Home-Office bedeutet entspannteres Arbeiten: Durch den Verzicht auf die Fahrt zur Arbeit, spart man nicht nur CO2 sondern auch Zeit, die man für andere Dinge nutzen kann. Ob Kinderbetreuung, Sport am Morgen oder längeres Ausschlafen: Durch das Arbeiten von zuhause kann Stress vermieden werden  und es lässt sich entspannt in den Tag starten. 

energis Highspeed
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Foto: energis

Zeit zum Freunde treffen- Mit Videokonferenzen die Distanz überwinden

An größere Treffen mit Freunden ist zurzeit nicht zu denken. Wie gut, dass auch hier Videokonferenzen Abhilfe schaffen können. Der Spiele- oder Cocktailabend kann somit problemlos online stattfinden. Zwar ersetzt dies nicht die persönliche Nähe, hilft uns aber dennoch, soziale Kontakte zu pflegen. Nach dem Ende der Pandemie können auf diese Art und Weise zudem die entferntesten Freunde mit uns in Kontakt bleiben. 

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Foto: energis

Zeit für Fellnasen- Tierische Begleiter als Seelentröster 

Für Tierliebhaber bietet das Home-Office besonders viele Vorzüge. Während die Begleiter auf vier Pfoten vor der Pandemie alleine zuhause bleiben mussten, dürfen Sie sich zurzeit über mehr Aufmerksamkeit durch ihr Herrchen oder Frauchen freuen. So bietet die Heimarbeit Haustierbesitzern die Möglichkeit, zwischendurch Gassi zu gehen oder schlicht eine kurze Schmuseeinheit zu genießen. Das kann sogar dabei helfen, das Stresslevel zu senken und die Produktivität zu steigern. In der nicht ganz einfachen Zeit können Tiere der perfekte Seelentröster sein! 

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Foto: energis

Zeit für gemeinsame Hobbys- Musik und Sport von zuhause 

Auch die neu gewonnene Freizeit lässt sich mit einer guten Internetverbindung von zu Hause aus gestalten. Warum nicht die Zeit nutzen, um seinem Körper etwas Gutes zu tun? Egal ob Fitness, Yoga oder digitaler Kochkurs- im Netz findet jeder eine geeignete Freizeitbeschäftigung. Am schönsten sind dabei die Hobbys, die man mit der gesamten Familie betreiben kann. Wie wäre es beispielsweise mit einem Wohnzimmer- oder Gartenkonzert? Digital ein Instrument lernen ist mit schnellem Internet schließlich kein Problem. 

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Foto: energis

Heimarbeit - für viele eine Errungenschaft

Selbstverständlich bietet das Home-Office nicht nur Vorteile. Erhöhte Arbeitsbelastung und die Kombination aus Kinderbetreuung und Arbeit können die Laune durchaus vermiesen. Dennoch ist die Heimarbeit für viele eine Errungenschaft. Zu diesem Ergebnis kommt auch die LinkedIn-Studie: “Wie es den Deutschen im Homeoffice geht”. Demnach genießen 44,9 Prozent der Befragten mehr Quality-Time mit der Familie. Zudem ernähren sich 28,4 Prozent der Frauen und 22 % der Männer gesünder. Knapp 30 Prozent der Deutschen geben an, eine größere Produktivität erlangt zu haben. 

Schlechte Internetverbindung vermiest vielen das Home-Office

Ein großes Problem bei der Arbeit im Home-Office oder der digitalen Kommunikation ist für viele Menschen allerdings die Internetverbindung. Schlechtes Internet und häufig auftretende technische Probleme haben bei vielen Saarländerinnen und Saarländern die Stimmung bei der Heimarbeit regelmäßig vermiest. Bei der Lösung dieser Problematik kann energis Highspeed einen wichtigen Beitrag leisten. 

energis Highspeed

energis Highspeed als zuverlässiger Anbieter

Zu Beginn der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr reagierte energis schnell auf die wachsenden Bedürfnisse und erhöhte im April kostenfrei die Bandbreite für ihre FTTC-Glasfaser-Kunden im Tarif „Internet & Phone 25“ bis Ende Juni 2020 auf bis 50 Mbit/s. „Diese Maßnahme hatten wir im April 2020 ergriffen, da durch den schnellen Wechsel ins Homeoffice und das parallel laufende Homeschooling bei vielen Kunden die gebuchte Bandbreite zu bestimmten Zeiten an die Grenzen kam. So konnten die Kunden mit ausreichender Bandbreite arbeiten und die schulpflichtigen Kinder zeitgleich am digitalen Schulunterricht teilnehmen. Zu diesem Schritt hatten wir uns entschieden, da die Gesamtsituation für viele Arbeitnehmer und Schüler ohnehin schon sehr viele organisatorische Herausforderungen mit sich brachten, da wollten wir hier zumindest eine schnelle und unbürokratische Hilfe anbieten. Das Feedback der Kunden war durchweg positiv und man hatte so ausreichend Zeit, seinen bisherigen Tarif an die zukünftigen Bedürfnisse anzupassen.“ so Jochen Strobel, Leiter Privat-und Gewerbekunden der energis GmbH.

Highspeed im Homeoffice mit dem Testsieger

Für energis hat sich über die letzten Monate herausgestellt, dass der Tarif Internet & Phone 100 der bevorzugte Tarif für Kunden ist, die im Homeoffice arbeiten und zeitgleich Homeschooling über den Anschluss laufen lassen. Mit Downloadgeschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s ist man laut energis, damit gut aufgestellt, um beispielsweise an einer Microsoft Teams Sitzung teilzunehmen und parallel den Unterricht oder die Vorlesung zu verfolgen.

Entscheidend für die Geschwindigkeit, die über WLAN am Laptop oder Tablet ankommt, ist ein entsprechender WLAN-Router. Hier hat energis den Stiftung Warentest Testsieger „Fritz!Box 7590“ im Angebot.

Verfügbarkeit von bis zu 300 Mbits/s prüfen

Interessierte Kunden und ihre Familie können auf der Website von energis Highspeed zwischen verschiedenen, genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Tarifen wählen. Die Verfügbarkeit von bis zu 300 Mbit/s kann sofort geprüft und gebucht werden. Auch zu häufig gestellten Fragen finden potenzielle Kunden auf der Website zahlreiche Informationen. Falls weitere Hilfe benötigt wird, stehen die Experten von energis zudem per Mail und Telefon zur Verfügung. 

Verfügbarkeit prüfen
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Grafik: energis

Kundenservice: 

energis GmbH
Heinrich-Böcking-Str. 10-14
66121 Saarbrücken

Telefon: +49 681/9069-2440
Mail: service@energis-highspeed.de
Online-Service: www.meine.energis.de

Servicezeiten telefonisch:
Mo - Fr 7:00 bis 21:00 Uhr
Sa 8:00 bis 18:00 Uhr

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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Nachrichten vom Sonntag (26. April 2020)

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Vor allem die kommende Maskenpflicht beschäftigt die Bürger und Kommunen im Saarland. Die Feuerwehr verteilt in Walsheim Masken. Foto: Brandon Lee Posse

So werden im Saarland die kostenlosen Masken verteilt

Das Saarland stellt allen Bürger jeweils fünf kostenlose Masken zur Verfügung. Die Verteilung erfolgt über die Kommunen. Diese gehen dabei unterschiedlich vor. Mehr dazu: "Kostenlose Masken im Saarland: So soll die Verteilung in den Gemeinden ablaufen"

Saarländer spendet Schutzmasken aus dem 3D-Drucker

Der Eppelborner Heribert Ehlen stellt mit seinem 3D-Drucker Schutzmasken mit Filter her. Schon 400 hat er produziert und an Praxen, Einrichtungen und Altersheime im Saarland gespendet. Mehr dazu: "Saarländer spendet selbstgemachte Schutzschilde an Praxen und Altersheime"

Saarpfalz-Kreis stellt kostenlose Nähsets für Schutzmasken bereit

Ab der kommenden Woche unterstützt der Saarpfalz-Kreis die Aktion "Flinke Finger für helfende Hände" des Saar-Umweltministeriums: Für Interessierte stehen ab Dienstag (28. April 2020) kostenlose Näh-Pakete zum Anfertigen von Gesichtsmasken zur Verfügung. Mehr dazu: 

Aktion "Flinke Finger": Kostenlose Näh-Pakete in Infozentrale des Saarpfalz-Kreises"

Verwendete Quellen:
- Eigene Artikel

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Saarbrücker "Panzerblitzer" hat bisher mehr als 5.000 Mal ausgelöst

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So sieht der neue mobile Blitzer aus, der aktuell in Saarbrücken (hier in der Halbergstraße) eingesetzt wird. Foto: BeckerBredel

Mit einem sogenannten "Enforcement Trailer", auch "Panzerblitzer" genannt, geht Saarbrücken seit Januar auf Raser-Jagd. Das Gerät, das einem Anhänger ähnelt, fertigt rund um die Uhr, an allen sieben Tage der Woche, Fotos von Verkehrssündern an.

Mehr als 5.000 Mal ausgelöst

Aus einer "SR"-Anfrage an die Stadtverwaltung geht hervor: Seit der Inbetriebnahme des "Panzerblitzers" löste das Gerät insgesamt 5.088 Mal aus. Für ein Zwischenfazit sei es nach Angaben des Stadtsprechers Thomas Blug allerdings noch zu früh. Das Gerät wurde zunächst für ein Jahr angemietet. Diese Zeit möchte die Stadt auch nutzen, um Erfahrungen mit dem "Enforcement Trailer" zu sammeln.

Auch über die Höhe der Einnahmen durch den Blitzer habe die Stadt keine Angaben gemacht. Dazu könne man noch keine verlässlichen Aussagen treffen, so der Sprecher. Der Grund: "unterschiedliche Verfahrensdauer etwa bei Widersprüchen", heißt es im Medienbericht.

Funktionsweise des "Enforcement Trailers"

Laut des Herstellers "Vitronic" eignet sich das Messgerät vor allem für Stellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen "aufgrund fehlender Infrastruktur oder Gefährdung von Messpersonal bisher nicht durchführbar" waren.

Über eine Anhängerkupplung wird der Trailer zunächst zur Messstelle bewegt. Das Ausrichten des Blitzers erfolgt über einen ferngesteuerten Antrieb. Liegt der Messort im Fokus, kann das Gerät mit dem Blitzen beginnen.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk

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Ungewöhnlicher Einsatz: Feuerwehr in Saarbrücken gießt verdurstende Bäume

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Die Feuerwehren in Saarbrücken unterstützten das Grünamt beim Bewässern von Bäumen im Stadtgebiet. Foto: BeckerBredel

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit drohten über 500 Jungbäume und weiteres Stadtgrün in Saarbrücken zu verdursten. Um die Pflanzen mit Wasser zu versorgen, bat Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) die Feuerwehr um Hilfe. 

Alle Löschbezirke an Bewässerungsaktion beteiligt

Insgesamt 17 Tanklöschfahrzeuge aus 15 Löschbezirken der Berufs- und freiwilligen Feuerwehr zogen am Samstag los, um dem städtischen Grünamt bei der Aktion "Bewässerung Stadtgrün" Amtshilfe zu leisten. In sämtlichen Stadtteilen von Ensheim, über Klarenthal bis Alt-Saarbrücken wurden Bäume und Beete von der Feuerwehr gegossen. Unter anderem die Platanen am Staden und die Straßenbäume in der Egon-Reinert-Straße und um den Rabbiner-Rülf-Platz, sowie die Hecken vor der Synagoge wurden mit Wasser versorgt. 

Über 1.800 Bäume im Stadtbezirk gegossen

Der stellvertretende Wehrführer Björn Weichel berichtete der Presseagentur BeckerBredel: "Allein der Stadtbezirk Mitte hat 1.800 Bäume zu versorgen. Wegen der Corona-Pandemie sind die Grünämter personell nicht so besetzt wie sonst und schaffen es nicht alleine, die Grünanlagen zu gießen."

Straßen mussten kurzfristig gesperrt werden

Die großangelegte Bewässerungsaktion begann bereits am frühen Morgen in Dudweiler. Die Einsätze wurden über Funk koordiniert. Kurzfristig mussten Straßen gesperrt werden, um den Tankfahrzeugen Platz zu schaffen. Die Autofahrer reagierten jedoch mit Verständnis. 

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel
- Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken

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Nach Bi-Outing: Pascal Kappes zeigt sich in Anti-Mobbing-Kampagne übel zugerichtet

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Pascal Kappés outete sich kürzlich als bisexuell. Nun setzt er sich in einer Kampagne gegen Mobbing ein. Foto: instagram/pascal.kappes

Auf dem Foto der Initiative "Stoppt Mobbing", sieht der 29-Jährige übel zugerichtet aus. Auf seine Stirn ist das Wort "Tunte", auf seine Brust "Schwuchtel" geritzt. Quer über das Bild steht "Dummschwätzer" geschrieben. Erst kürzlich outete sich Pascal Kappés auf Instagram als bisexuell. 

Die Blessuren auf dem Bild sind zwar nur Schminke und Fotobearbeitung, allerdings stehen sie für eine andere Form von Verletzung. "Mobbing verletzt die Seelen von Kindern", so der Text der Kampagne. Die bundesweite Aktion macht auf Mobbing und Gewalt an Schulen aufmerksam. Mit der Kampagne soll ein Zeichen gesetzt werden, dass das gesellschaftliche Problem nicht länger verschwiegen werden darf.

An dem Projekt nehmen auch andere Prominente wie Oliver Korittke, Martin Semmelrogge oder Natascha Ochsenknecht teil. "Stoppt Mobbing" bietet Coaching, Rat und Informationen für Opfer, Lehrer und Schüler, aber auch Täter und Mittäter. Wie die Bild-Zeitung berichtet, planen Initiator Carsten Stahl und Pascal Kappés gemeinsame Vorträge an saarländischen Schulen.

Der Ex-Mister-Saarland tourte bereits mit der saarländischen Initiative "DoppelEinhorn" im Einsatz gegen Hass und Hetze durch Bildungsstätten im Saarland.

Verwendete Quellen:
- Stoppt Mobbing
- Bild

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Nachbarn mit Gewehr bedroht: SEK stellt Waffenarsenal in Weiskirchen sicher

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In Weiskirchen-Thailen kam es nach einer Bedrohung zu einem Großeinsatz der Polizei mit SEK und Hundestaffel. Foto: Florian Blaes

Gegen 10:20 Uhr am Samstagmorgen verständigte ein 60-Jähriger in Thailen den Notruf. Der Anlass: Sein Nachbar habe ihn bedroht und soll dabei ein Gewehr mit sich geführt haben. Die Polizei Saarlouis rückte mit Unterstützung der Diensthundestaffel sowie des SEK und der Verhandlungsgruppe in den Weiskircher Ortsteil aus.

62-Jähriger lässt sich widerstandslos festnehmen

Grund für die Eskalation war nach ersten Erkenntnissen ein bestehender Streit zwischen dem 60-Jährigen und seinem 62-jährigen Nachbarn. Das berichtet die Polizei Saarlouis in einer Pressemitteilung. Der Verdächtige erschien schließlich gegen 14:30 Uhr vor seinem Haus und ließ sich widerstandslos festnehmen

Polizei entdeckt Waffenarsenal

Im Anschluss durchsuchten die Beamten das Haus des Mannes. Dabei stellten sie nicht nur Lang- und Kurzwaffen, sondern auch zahlreiche Messer sicher. Diese werden laut Polizeiinspektion nun waffentechnisch untersucht. Der 62-Jährige wurde nach dem Abschluss der Maßnahmen aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.

Verwendete Quellen:
- Pressemittelung der Polizeiinspektion Saarlouis

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Aktion "Flinke Finger": Kostenlose Näh-Pakete in Infozentrale des Saarpfalz-Kreises

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Ab Dienstag stehen die Näh-Pakete im Informationszentrum des Saarpfalz-Kreises bereit. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Frank Rumpenhorst

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wurde Anfang April im Saarland die Aktion "Flinke Finger für helfende Hände" ins Leben gerufen. Das Ziel: die Bereitstellung von konfektionierten Näh-Paketen zum Anfertigen von Schutzmasken - allerdings für den nicht-kommerziellen Gebrauch.

Nach eigenen Angaben unterstützt der Saarpfalz-Kreis ab kommendem Dienstag die Aktion des Umweltministeriums. Demnach können Interessierte ab dann im Informationszentrum kostenfrei Stoff sowie elastische Kordeln beziehen.

Voranmeldung benötigt

Die Pakete werden von Dienstag bis Freitag (ausgenommen 1. Mai), zwischen 09.00 und 12.00 Uhr sowie zwischen 13.00 und 15.00 Uhr, an der Informationszentrale des Saarpfalz-Kreises ("Am Forum" 1 in 66424 Homburg) ausgehändigt. Interessierte Personen mit Wohnsitz im Saarpfalz-Kreis sollen sich zwecks Terminvergabe per Mail an alexandra.giffel@saarpfalz-kreis.de oder telefonisch, (06841)104-8405, voranmelden.

Bei der Voranmeldung müsse Name, Adresse und der geplante Tag der Abholung angegeben werden. Pro Haushalt könne ein Paket herausgegeben werden, heißt es in der Mitteilung des Saarpfalz-Kreises.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Saarpfalz-Kreises, 24.04.2020

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Radfahrer bei Unfall in Dillingen verletzt - Verursacher flüchtet

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Bei dem Unfall erlitt der Radfahrer Verletzungen. Symbolfoto: BeckerBredel

Der Radfahrer war gegen 18:14 Uhr auf der Merziger Straße aus Beckingen in Richtung Dillingen-Innenstadt unterwegs. Bei der Einmündung der Berliner Straße bog aber ein bislang unbekannter Autofahrer auf die Merziger Straße ab und kollidierte mit dem Fahrrad.

Der Biker kam durch den Zusammenstoß zu Fall. Dabei erlitt er mehrere Prellungen und Schürfwunden. Der Autofahrer aber kümmerte sich nicht um den Verunfallten. Ohne Kontakt aufzunehmen und erforderliche Daten anzugeben, fuhr er weiter in Richtung Innenstadt

Wie die Polizei Dillingen mitteilt, soll es sich bei dem Fahrzeug um eine weiße Limousine der Marke Mercedes-Benz oder BMW gehandelt haben. An dem Auto war ein Saarlouiser Kennzeichen angebracht. Der Fahrer sei ein Mann um die 30 Jahre gewesen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Fahrerflucht und fahrlässige Körperverletzung eingeleitet.  

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem vorliegenden Verkehrsunfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Saarlouis (06831/901-0) in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizeiinspektion Dillingen, 25.04.2020

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Coronavirus im Saarland: Weitere Patienten geheilt, keine neuen Todesfälle

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Die Zahl der aktiv Infizierten im Saarland sinkt derzeit. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa-Bildfunk

Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, liegt die Zahl der Covid-19-Fälle im Saarland bei 2.496, weitere sind in der Testung. 19 weitere Infektionen wurden am Samstag (25. April 2020, 18:00 Uhr) gemeldet. Aktuell sind noch 880 Patienten aktiv infiziert. Die Zahl ist seit dem Vortag leicht gesunken. 

Weitere Geheilte und keine neuen Todesfälle

Von den seit Ausbruch des Virus positiv getesteten Menschen gelten 1.494 inzwischen als geheilt. Die Zahl der Genesenen stieg weiter an. Weitere Todesfälle wurden nicht gemeldet. Die Zahl liegt im Saarland aktuell bei 122. Mit 85 Fällen verstarben die meisten Patienten in Saarbrücken. Derzeit sind 141 Menschen im Saarland wegen des Coronavirus in stationärer Behandlung. 45 davon liegen auf der Intensivstation

Infektionszahlen im Saarland nach Landkreis

Im Regionalverband Saarbrücken wurden 1.105 Menschen positiv auf das Virus getestet. Im Kreis Merzig-Wadern liegt die Fallzahl bei 190. 226 Personen wurden im Kreis Neunkirchen als infiziert gemeldet, 502 im Kreis Saarlouis. Im Saarpfalz-Kreis wurden 314 Covid-19-Fälle bestätigt. Im Landkreis St. Wendel gab es 159 bestätigte Infektionen.

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 25.04.2020
- Mitteilung der Stadt Saarbrücken, 25.04.2020
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Motorradfahrer bei Unfall in Losheim schwer verletzt

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Der Mottorradfahrer wurde bei dem Unfall in Losheim schwer verletzt. Symbolfoto: David Young/dpa-Bildfunk

Der Fahrer des Motorrads war gegen 17:45 Uhr auf der B268 in Richtung der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz unterwegs. Wie die Polizei berichtet, wollte er eine Kolonne von anderen Fahrzeugen überholen, als sich der Unfall ereignete. 

Ein vor dem Kraftrad fahrendes Auto scherte ebenfalls zum Überholvorgang aus und es kam zur Kollision. Der Motorradfahrer stieß mit dem Heck des Wagens zusammen und stürzte. Dabei verletzte er sich schwer. Er wurde in das Winterbergklinikum in Saarbrücken gebracht. Zur Beweissicherung wurde an der Unfallstelle ein Gutachten erstellt. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizei Nordsaarland

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