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Chris Schäfer/SOL.DE

Saarländer spendet selbstgemachte Schutzschilde an Praxen und Altersheime

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Als Anfang März die ersten Corona-Fälle im Saarland auftraten, erfuhr Heribert Ehlen aus Eppelborn, dass er auch mit einem 3D-Drucker Schutzmasken mit Filter herstellen kann. Um das medizinische Personal zu unterstützen, fing er deshalb an, diese Masken zu drucken. Das bedeutete einen immensen Zeitaufwand: etwa viereinhalb Stunden brauchte er pro Maske.

Später stellte er auf die Produktion sogenannter "Face Shields" um, die in kürzerer Zeit und in höherer Stückzahl hergestellt werden können. Diese Schutzschilde verhindern, dass bei der Behandlung eines Patienten infizierte Tröpfchen in das Gesicht des Behandelnden gelangen. Den bestmöglichen Schutz erreicht man durch das Tragen einer Schutzmaske unter dem "Face Shield".

400 Schilde hergestellt

Die Initiative von Ehlen wird von Freunden und der Feuerwehr (aus der Mannschaftskasse) finanziell unterstützt. Bis Ende der Woche wurden 400 Schutzschilde hergestellt. Diese gingen unter anderem als Spende an Zahnarztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Altersheime im Saarland.

Wie die Herstellung funktioniert, hat uns Heribert Ehlen erklärt: "Der Trägerrahmen und Kinnschutz wird von meinem 3D-Drucker gedruckt. Der Rohstoff, der hierzu verwendet wird, wird als Filament bezeichnet. Der eigentliche Schutzschild besteht aus einer durchsichtigen DIN A4-Plastikfolie. Sie wird in die Noppen des Trägerrahmens eingeklickt und eingespannt. Die Befestigung am Kopf wird durch ein Gummi-Lochband gehalten, das auch variabel angepasst werden kann. Somit ist der Schutzschild auch leicht zu reinigen und individuell anpassbar."

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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