{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
5°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
5°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
dpa

Deutlich härtere Strafen für Autofahrer ab heute: Das ist der neue Bußgeldkatalog

image

Vor allem zu schnelles Fahren wird jetzt härter bestraft. Foto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Autofahrer sollen mehr Rücksicht auf Radfahrer und auch Fußgänger nehmen - so lässt sich das Ziel der neuen Verkehrsregeln zusammenfassen. Auch Carsharing und Elektroautos sollen mit der geänderten Straßenverkehrsordnung Vorteile bekommen.

Wer dagegen zu schnell fährt, unerlaubt eine Rettungsgasse nutzt oder andere behindert, muss sich auf härtere Strafen gefasst machen. Und auch für Radfahrer wird ein bestimmter Verstoß teurer. Von diesem Dienstag (28. April 2020) an sollen die neuen Regeln gelten.

Die wichtigsten neuen Regeln

- Das Halten auf Fahrrad-Schutzstreifen - also aufgemalten Radwegen auf der Straße - ist von jetzt an verboten. Bisher war Halten bis zu drei Minuten erlaubt. Strafe: Ab 55 Euro - in schweren Fällen bis 100 Euro und ein Punkt im Fahreignungsregister, also in "Flensburg".

- Beim Überholen von Fahrrädern, Fußgängern und Elektro-Tretrollern gilt innerorts ein Mindestabstand von 1,5 Metern, außerorts von zwei Metern. Bisher war nur ein "ausreichender" Abstand vorgeschrieben.

- Lkw über 3,5 Tonnen müssen innerorts beim Rechtsabbiegen in Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn mit Rad- oder Fußverkehr gerechnet werden muss. Strafe: 70 Euro und ein Punkt.

- In Straßen mit einem Radweg ist das Parken an Kreuzungen und Einmündungen in einem Abstand von acht Metern von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten verboten - sonst sind es fünf Meter.

- Schilder können künftig ein Überholverbot anzeigen, das nur Autos und anderen mehrspurigen Fahrzeugen das Überholen verbietet.

- Das unerlaubte Nutzen einer Rettungsgasse wird nun genau so bestraft, wie keine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge zu bilden. Es drohen Bußgelder zwischen 200 und 320 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte.

Was jetzt härter bestraft wird

- Innerorts reichen von jetzt an 21 Kilometer pro Stunde mehr als erlaubt, um - neben 80 Euro Strafe und einem Punkt - einen Monat Fahrverbot zu kassieren. Außerorts sind es 26 km/h, anders als bisher kann schon beim ersten Mal der Führerschein für einen Monat weg sein. Bisher waren es 31 km/h im Ort und 41 km/h außerhalb.

- Teurer wird das zu schnelle Fahren auch. Innerorts und außerorts verdoppeln sich die möglichen Bußgelder bis zur 20-km/h-Marke. Bis 10 km/h zu schnell drohen innerorts nun 30 Euro, bis 15 km/h 50 Euro und bis 20 km/h 70 Euro. Darüber bleibt alles, wie es ist. Außerhalb von Orten sind es nun 20, 40 und 60 Euro.

Falsch-Parken kostet mehr

- Parken auf Geh- und Radwegen kostet nun 55 statt 20 Euro. Wenn jemand behindert oder gefährdet wird, wird es deutlich teurer - bis 100 Euro - und bringt einen Punkt.

- Parken und Halten in der zweiten Reihe wurde bisher mit 20 Euro geahndet, jetzt sind es 55. Mit Behinderung, Gefährdung oder gar Sachbeschädigung wird es teurer - bis 110 Euro, auch hier droht ein Punkt.

- Parken auf einem Parkplatz für Schwerbehinderte wird künftig mit 55 Euro geahndet, bisher waren es 35 Euro.

- Strafen für unerlaubtes Parken an engen oder unübersichtlichen Stellen werden von 15 auf 35 Euro angehoben, wenn andere dadurch behindert werden bis 55 Euro (statt 35).

- Auch Parken im Halteverbot wird teurer: Statt bis zu 15 Euro fallen nun bis zu 25 Euro an, mit Behinderung anderer und länger als eine Stunde können es bis zu 50 Euro werden - statt wie bisher 35.

- Allgemeine Verstöße beim Parken, etwa wenn die Parkuhr abläuft oder die Parkscheibe fehlt, werden mit mindestens 20 statt wie bisher 10 Euro geahndet, und können je nach Dauer bis 40 (statt 30) Euro kosten. Allgemein das Halteverbot zu missachten kann mit 20 statt 10 Euro geahndet werden, kommt es zur Behinderung mit 35 statt 15.

Verstoß beim Abbiegen wird härter betraft

- Wer beim Abbiegen anderen die Vorfahrt nimmt oder sie nicht durchlässt, muss mit 40 statt bisher 20 Euro rechnen. Wenn jemand gefährdet wird, verdoppelt die mögliche Strafe sich von 70 auf 140 Euro, zusätzlich zum Punkt droht nun auch noch ein Monat Fahrverbot.

- Beim Ein- und Aussteigen nicht aufzupassen, kann ebenfalls teurer werden - 40 statt 20 Euro sind möglich, mit Sachbeschädigung 50 statt 25 Euro.

- Die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen auf der linken Seite oder Seitenstreifen oder Verkehrsinseln durch Fahrzeuge wird statt mit bis zu 10 Euro mit 55 Euro geahndet - je nach Schwere des Falls können es auch 100 Euro werden statt wie bisher 25.

Bis 100 Euro für "Auto-Posing"

- "Auto-Posing" heißt es, wenn man unnötig hin- und herfährt und dabei Menschen mit Lärm und Abgas belästigt. Die Geldbuße dafür wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.

- Für Radfahrer wird es teurer, unerlaubt auf dem Bürgersteig zu fahren: Es fallen 25 statt 15 Euro an, mit Gefährdung 35 statt 25.

- Einfahrverbote für bestimmte Gewichtsklassen und Fahrzeugtypen oder alle Fahrzeuge - also den weißen Querstrich auf rotem Grund - zu missachten, kann doppelt so teuer werden: 40 statt 20 beziehungsweise 50 statt 25 Euro.

Was sich sonst noch ändert

- Der Grünpfeil an Ampeln gilt nun auch für Radfahrer auf einem Radweg oder Radfahrstreifen. Möglich wird auch ein gesonderter Grünpfeil, der nur für Radfahrer gilt.

- Zusätzlich zu Fahrradstraßen werden ganze Fahrradzonen ermöglicht, in denen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern gilt und der Radverkehr weder gefährdet noch behindert werden darf.

- Es neues Symbol ermöglicht Carsharing-Fahrzeugen bevorrechtigtes Parken. Dort unerlaubt zu Parken kann 55 Euro kosten. Eine neue Plakette an der Windschutzscheibe kann solche gemeinsam genutzten Autos kennzeichnen.

- Ein neues Symbol kann Parkplätze und Ladeflächen für Lastenräder kennzeichnen.

- Zudem wird klargestellt, dass gesonderte Parkflächen für elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem Symbol auf der Fahrbahn gekennzeichnet werden können. Dort unerlaubt zu Parken kann 55 Euro kosten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Coronavirus im Saarland: aktuelle Meldungen vom Montag

image

Um das Coronavirus weiter einzudämmen, gilt seit dem heutigen Montag (27.04.2020) eine bundesweite Maskenpflicht. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa

Saarland übernimmt auch im Mai Kita-Beiträge - Notbetreuung wird ausgeweitet

Die Notbetreuung im Saarland wird erweitert. Das hat das Bildungsministerium mitgeteilt. Außerdem sollen die Kita-Beiträge für den Mai übernommen werden. Mehr dazu unter: "Saarland übernimmt auch im Mai Kita-Beiträge - Notbetreuung wird ausgeweitet".

Tourismusbeauftragter macht Hoffnung auf Sommerurlaub in Deutschland

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hält einen Sommerurlaub in Deutschland für möglich. Fernreisen schloss er aus. Weitergehende Informationen unter: "Tourismusbeauftragter macht Hoffnung auf Sommerurlaub in Deutschland".

Saarländische Corona-Verordnung: OVG lehnt Antrag von Galeria Karstadt Kaufhof ab

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) des Saarlandes hat einen Eilantrag der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH auf vorläufige Aussetzung der Corona-Verordnung abgelehnt. Mehr Informationen unter: "Saarländische Corona-Verordnung: Oberverwaltungsgericht lehnt Eilantrag von Galeria Karstadt Kaufhof ab".

Corona-Teststation in Saarlouis zieht nach Dillingen

Die Covid-19-Teststation im Landkreis Saarlouis zieht in der kommenden Woche um. Die Drive-In-Station wird in Dillingen eingerichtet. Mehr dazu unter: "Corona-Teststation in Saarlouis zieht nach Dillingen".

Saarbrücker OB plädiert für "vernünftiges Maß" bei Corona-Einschränkungen

Der Oberbürgermeister von Saarbrücken, Uwe Conradt (CDU), spricht sich in einem Bürgerbrief für einen Paradigmenwechsel in der Corona-Politik aus. Die Einschränkungen in der Corona-Krise seien notwendig, aber auch erfolgreich gewesen. Sie müssten nun auf ein vernünftiges Maß gebracht werden. Mehr unter: "Saarbrücker OB plädiert für "vernünftiges Maß" bei Corona-Einschränkungen".

Möbel Martin darf Filialen vorläufig wieder eröffnen

Das Oberverwaltungsgericht hat einem Eilantrag der Möbel Martin GmbH stattgegeben. Die Filialen dürfen trotz der Corona-Beschränkungen vorläufig wieder eröffnen. Mehr Informationen unter. "Nach Klage: Möbel Martin darf Filialen vorläufig wieder eröffnen".

Neunkircher Stadtfest abgesagt

Dem Verbot von Großveranstaltungen in Deutschland fällt auch das Neunkircher Stadtfest 2020 zum Opfer. Das Programm der Bliestage soll ins nächste Jahr geschoben werden. Mehr unter: "Neunkircher Stadtfest abgesagt".

"Eine logistische Meisterleistung": DGB-Chef lobt Maskenverteilung im Saarland

Der Landesvorsitzende des DGB Rheinland-Pfalz/Saar, Dietmar Muscheid, lobt die Verteilung von fünf Millionen Masken im Saarland. Seit dem heutigen Montag (27. April 2020) ist das Tragen von Masken zur Eindämmung der Corona-Pandemie verpflichtend. Mehr dazu unter: "Eine logistische Meisterleistung: DGB-Chef lobt Maskenverteilung im Saarland".

Annegret Kramp-Karrenbauer warnt vor "massiven Lockerungen"

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich gegen "massive Lockerungen" der Corona-Maßnahmen ausgesprochen. Mehr Informationen unter: "Annegret Kramp-Karrenbauer warnt vor "massiven Lockerungen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

Algorithmen- Eine neue Form der Diskriminierung?

image

Symbolfoto: Antonino Batinic/Pexels

Algorithmen bestimmen unseren Alltag. Dabei handelt es sich, kurzgefasst, um eine Reihe von Handlungsanweisungen, die zur Lösung von Problemen beitragen. Der Zusammenhang ist vergleichbar mit einem Kochrezept, in dem beschrieben wird, was ich benötige und tun muss, um ein bestimmtes Gericht zu kochen. Der Begriff stammt aus der Informatik und Mathematik und taucht heutzutage vor allem im Zusammenhang mit Computern, Software und Internet auf. Vor allem dann, wenn wir einen Begriff per Suchmaschine via Google suchen, kommen Algorithmen zum Tragen. Denn sie prüfen in diesen Fällen die Ergebnis-Webseiten nach bestimmten Kriterien, um diese für die Nutzer dementsprechend zu sortieren. Diese Sortierung kann allerdings Fehler enthalten, wenn wichtige Informationen im Algorithmus nicht enthalten sind.

Online-Veranstaltung live auf Zoom und Facebook

Die Union Stiftung Saarbrücken hat zu diesem Thema einen Experten eingeladen

Kevin Baum von Algoright e.V., einem saarländischen Thinktank für Digitalisierung, erklärt am Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr, was genau Algorithmen sind, wie sie arbeiten und wie sie sogar zu Instrumenten der Diskriminierung werden können. Die Veranstaltung kann online über Zoom und Facebook verfolgt werden.

Teilnehmen über Zoom
Teilnehmen über Facebook
image

Foto: Kevin Baum

Algorithmen - Instrumente der Diskriminierung?

In allen Internetseiten, die wir tagtäglich besuchen, sind Programme versteckt, die eine Aufgabe ausführen, basierend auf einem Algorithmus. Sie dienen vor allem dazu, Nutzerdaten zu sammeln, auszuwerten und schließlich das  Klick-, Such- oder Kaufverhalten der Menschen zu analysieren - und vielleicht auch zu manipulieren? Denn Algorithmen können bestimmte Eigenschaften bevorzugen - oder auch benachteiligen

Allerdings können Menschen - und Internetnutzer sind ausschließlich Menschen - nicht grundsätzlich in statische Raster eingeteilt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel - auch hier - und können so für Ungleichbehandlung bestimmter, per Algorithmus analysierter und klassifizierter Personengruppen sorgen.

Ein spannendes Thema - über das es sich zu diskutieren lohnt!  Am  Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr beim Online-Vortrag über Algorithmen und Diskriminierung mit Kevin Baum von Algoright e.V. - natürlich ausschließlich online via Zoom und Facebook.

Teilnehmen über Zoom
Teilnehmen über Facebook
image

Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarbrücker OB plädiert für "vernünftiges Maß" bei Corona-Einschränkungen

image

Der Oberbürgermeister von Saarbrücken Uwe Conradt (CDU) plädiert dafür die Corona-Maßnahmen auf ein vernünftiges Maß zurückzuführen. Archivfoto: Tobias Ebelshäuser

In seinem Schreiben an die Bürger in Saarbrücken bittet Oberbürgermeister Uwe Conradt um Verständnis für andere und für die Maßnahmen der Politik. Das Ziel sei es, "diesen Zustand so schnell wie möglich zu beenden, ohne dabei das bisher Erreichte zu gefährden".

Grundrechte sollen schnellstmöglich wiedererlangt werden

Da Pandemien in Wellen verlaufen, gebe es noch keinen Grund für Entwarnung. Jedoch seien Grundrechte von der Verfassung garantiert. Diese müssten, so Conradt, daher möglichst schnell wiedererlangt werden. Sie seien "unverzüglich wieder zu gewähren, wenn der Grund für die Einschränkung entfallen ist."

Die getroffenen Maßnahmen seien sehr erfolgreich gewesen: Das Virus wurde wirkungsvoll eingedämmt, Krankenhäuser liefen nie voll. Daher sei es unverhältnismäßig, aufgrund einer "andauernden, potenziellen Bedrohung" mehr Rechte einzuschränken als nötig. 

Corona-Vorschriften seien teilweise unverständlich

Conradt nennt darauf insbesondere den "triftigen Grund", der im Saarland notwendig ist, um sich in der Öffentlichkeit aufzuhalten. Dieser sei in der heißen Phase nötig gewesen, jedoch nicht auf Dauer. Die Vorschrift führe zu unverständlichen Regeln. So seien auch ungefährliche Tätigkeiten wie alleine auf einer Bank sitzen verboten.

Auch die Öffnungsvorschriften seien teilweise widersinnig. So sei der Einlass im Zoo etwa besser zu steuern als im Deutsch-Französischen-Garten. Auch - oder gerade - in größeren Geschäften sei es zudem möglich Hygiene und Abstand zu gewährleisten. "Während sich unsere Einkaufsstraßen in diesen Tagen wieder füllen, dürfen wir unsere Familien nicht sehen und es können in unseren Kirchen keine Gottesdienste stattfinden", bemängelt Conradt. 

Maßnahmen sollten auf ein vernünftiges Maß gebracht werden

Die Einschränkungen müssen, so der Oberbürgermeister, auf ein vernünftiges Maß zurückgeführt werden. "Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in der Corona-Politik. Nicht trotz, sondern weil wir erfolgreich waren." Ein Normalzustand könne zwar leider noch lange nicht erreicht werden, dennoch dürfe nur das verboten werden, was eine Gefahr darstelle und aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht anders kontrolliert werden kann. 

Das föderale System sei in der Corona-Krise ein Vorteil. Obwohl eine einheitliche Lösung der Länder wünschenswert sei, könne man an die Bedrohungslage angepasst reagieren.  Es gelte verantwortungsvoll zu handeln und diejenige besonders schützen, die besonders gefährdet sind.

Maskenpflicht kann Chance auf mehr Normalität sein

Eine Chance sieht er hierbei in der Maskenpflicht. Diese sei zwar befremdlich, dennoch stelle sie einen vergleichsweise kleinen, zeitlich begrenzten Einschnitt dar. Sie sei eine Möglichkeit, "den Weg zurück in die Normalität schneller zu gehen."

Verwendete Quellen:
- Bürgerbrief von Uwe Conradt, Oberbürgermeister von Saarbrücken

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarländische Corona-Verordnung: Oberverwaltungsgericht lehnt Eilantrag von Galeria Karstadt Kaufhof ab

image

Ein Mann geht mit Mundschutz an einer Kaufhof-Filiale vorbei. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

OVG Saarland lehnt Eilantrag ab

Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat mit Beschluss vom 24. April 2020 einen Antrag der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH auf vorläufige Außervollzugsetzung der saarländischen Corona-Verordnung zurückgewiesen. Die Galeria Karstadt Kaufhof GmbH wollte sich gegen die Vorschrift wehren, dass im Zuge der ersten Corona-Lockerungen nur Läden mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche öffnen dürfen. Zudem sah die Galeria Karstadt Kaufhof GmbH eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung darin, dass bestimmte Geschäfte (zum Beispiel Lebensmittelhandel, Garten- und Baumärkte oder Drogerien) trotz der Überschreitung der 800 Quadratmeter öffnen dürfen.

OVG sieht keine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung

Das Oberverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Begrenzung der Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter nicht zu beanstanden sei. So seien großflächige Einzelhandelsbetriebe, die aufgrund ihrer Größe regelmäßig ein breites Warensortiment zu oft günstigen Preisen anbieten könnten, als Einkaufsort besonders attraktiv. Dies ziehe deutlich mehr Besucher an, sodass damit eine erhöhte Ansteckungsgefahr bestünde.

Eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung sei auch nicht darin zu sehen, dass spezialisierte Einzelhandelsgeschäfte wie Lebensmittelhändler oder Drogerien ohne Beschränkung der Verkaufsfläche öffnen dürften. Die Branchen, für die die Ausnahme gelte, seien nicht mit branchenübergreifenden Warenhäusern zu vergleichen.

Die entsprechenden Regelungen in der Verordnung seien laut Ansicht des OVG auch verhältnismäßig. Dies gelte vor allem auch dadurch, dass die Verordnung nach aktuellem Stand bis zum Ablauf des 3. Mai 2020 begrenzt sei.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Oberverwaltungsgerichts des Saarlandes vom 27.04.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Neunkircher Stadtfest abgesagt

image

2020 fällt das Neunkircher Stadtfest aus. Archivfoto: Nico Schneider/SOL.DE

Das Neunkircher Stadtfest fällt 2020 aus. Das haben der Geschäftsführer der Neunkircher Kulturgesellschaft, Markus Müller, Oberbürgermeister Jörg Aumann (SPD) und die Agentur "AC Press" bekannt gegeben.

Bliestage Neunkirchen finden nicht statt

"Die Veranstalter sehen sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen dazu leider gezwungen", heißt es in einer Mitteilung. Die Bliestage - so seit 2018 der offizielle Name des Stadtfestes - hätten vom 26. bis 28. Juni in der Innenstadt gefeiert werden sollen. Doch laut den Veranstaltern handelt es sich eindeutig um eine Großveranstaltung. Und die sind seit vorvergangener Woche bis mindestens 31. August aufgrund der Corona-Pandemie deutschlandweit verboten.

Diese Events und Feste fallen 2020 im Saarland aus

Programm soll ins Jahr 2021 geschoben werden

2021 sollen die Bliestage wieder stattfinden können, dann mit dem Programm von diesem Jahr. Unter anderem waren eine Laser-Show und eine Open-Air-Paartanz-Aktion geplant. Die Veranstalter sicherten den zahlreichen Musikgruppen zu, dass sie beim Fest 2021 teilnehmen können. "Wir verschieben quasi das Fest und werden nicht 2021 bei null anfangen. Das ist gut so und es gehört sich auch so", sagten Aumann und Müller abschließend.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post der Bliestage Neunkirchen, 24.04.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Corona-Teststation in Saarlouis zieht nach Dillingen

image

Das Corona-Testzentrum in Saarlouis muss wegen der Wiedereröffnung des Ford-Werkes umziehen. Foto: Landkreis Saarlouis/Yannick Hoen

Da das Ford-Werk ab dem 4. Mai 2020 die Produktion wieder aufnehmen will, muss die Corona-Station in Saarlouis an einen anderen Standort wechseln. Bislang war das Testzentrum auf dem Mitarbeiterparkplatz aufgebaut. 

Ab dem kommenden Montag wird an der Sporthalle West in der Konrad-Adenauer-Allee in Dillingen getestet. Zunächst soll eine Testspur in Betrieb genommen werden. Falls nötig, kann in kürzester Zeit eine weitere eingerichtet werden. 

Die Corona-Tests werden von Montag bis Freitag zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr vorgenommen. Getestet werden nur Personen, die eine Überweisung des Hausarztes vorlegen können. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung Landkreis Saarlouis, 27.04.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

"Eine logistische Meisterleistung": DGB-Chef lobt Maskenverteilung im Saarland

image

Im Saarland verteilen die Kommunen zum Start der Maskenpflicht kostenlose Masken an die Bürger. Hier ein Bild aus Elversberg, wo die Ausgabe am Stadion stattfindet. Foto: Brandon Lee Posse

Zum Start der Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr verteilen die Kommunen im Saarland an alle tragepflichtigen Bürger kostenlose Masken. "Das ist eine logistische Meisterleistung, das innerhalb weniger Tage auf die Beine zu stellen und die Verteilung hat auch geklappt. Respekt", sagte Muscheid am Montag (27. April 2020) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Der DGB-Chef äußerte, dass er sich einen solchen Vorstoß oder zumindest eine Debatte darüber auch in Rheinland-Pfalz gewünscht hätte. Gerade für Familien mit geringem Einkommen seien die Masken eine finanzielle Belastung. Insbesondere, da die Preise kurz vor Beginn der Maskenpflicht noch einmal deutlich angestiegen seien. 

Seit dem vergangenen Wochenende werden die Masken in den Städten und Gemeinden im Saarland über Ausgabestellen oder direkt in die Briefkästen verteilt. Ein Starterpaket mit je fünf Masken erhält jeder Saarländer, der älter als sechs Jahre ist. Die kostenlosen Masken können mehrfach benutzt werden. In vielen Orten ist die Verteilung bereits erfolgreich verlaufen. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur
- Eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Annegret Kramp-Karrenbauer warnt vor "massiven Lockerungen"

image

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer im Gespräch. Foto: Michael Kappeler/dpa

Bei einem Besuch in Leipzig äußerte die Verteidigungsministerin: "Über massive Lockerungen zu reden bei einer Zahl von 2.000 Neuinfektionen, das ist eine Wette, die, ich sage mal, riskant ist".

Erst bei 1.000 Neuinfektionen am Tag, besser noch bei 600 oder 500, seien solche Maßnahmen sinnvoll. Kramp-Karrenbauer hofft, dass die Ministerpräsidenten zu einer größeren Verständigung kommen. Aktuell gehen die Länder bei den Lockerungen teilweise unterschiedlich vor. Zusammen mit dem Bund sollen am Donnerstag (30. April 2020) Entscheidungen zum weiteren Vorgehen getroffen werden. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarländer tödlich bei Unfall auf B268 verunglückt

image

Der Saarländer war von einem Autofahrer übersehen und erfasst worden. Symbolfoto: David Young/dpa-Bildfunk

Ein Motorradfahrer aus dem Landkreis Saarlouis ist am Sonntag (26. April 2020) bei einem Unfall auf der B268 ums Leben gekommen. Der Crash ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 13.20 Uhr zwischen den beiden rheinland-pfälzischen Orten Pellingen und Krettnach.

Motorradfahrer übersehen

Der 58-jährige Fahrer eines VW Passat hatte den 56-jährigen Saarländer beim Links-Abbiegen übersehen. Daraufhin war es zum Zusammenstoß gekommen. Der Motorradfahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Der Autofahrer und seine Beifahrerin mussten mit einem Schock in ein Trierer Krankenhaus gebracht werden.

35.000 Euro Schaden

Bei dem Unfall entstand Sachschaden von circa 35.000 Euro, so die Polizei. Die B268 wurde für mehrere Stunden voll gesperrt. Ein Gutachter soll jetzt den genauen Unfallhergang klären. Dafür wurden der Pkw und das Motorrad beschlagnahmt.

Zwei Hubschrauber im Einsatz

Im Einsatz waren neben Rettungskräften der Feuerwehren aus Trier und Pellingen auch der Hubschrauber der Luxembourg Air Rescue und der Polizeihubschrauber sowie Polizeibeamte der Inspektionen Saarburg und Trier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarburg, 26.04.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
dpa

Deutlich härtere Strafen für Autofahrer ab heute: Das ist der neue Bußgeldkatalog

image

Vor allem zu schnelles Fahren wird jetzt härter bestraft. Foto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Autofahrer sollen mehr Rücksicht auf Radfahrer und auch Fußgänger nehmen - so lässt sich das Ziel der neuen Verkehrsregeln zusammenfassen. Auch Carsharing und Elektroautos sollen mit der geänderten Straßenverkehrsordnung Vorteile bekommen.

Wer dagegen zu schnell fährt, unerlaubt eine Rettungsgasse nutzt oder andere behindert, muss sich auf härtere Strafen gefasst machen. Und auch für Radfahrer wird ein bestimmter Verstoß teurer. Von diesem Dienstag (28. April 2020) an sollen die neuen Regeln gelten.

Die wichtigsten neuen Regeln

- Das Halten auf Fahrrad-Schutzstreifen - also aufgemalten Radwegen auf der Straße - ist von jetzt an verboten. Bisher war Halten bis zu drei Minuten erlaubt. Strafe: Ab 55 Euro - in schweren Fällen bis 100 Euro und ein Punkt im Fahreignungsregister, also in "Flensburg".

- Beim Überholen von Fahrrädern, Fußgängern und Elektro-Tretrollern gilt innerorts ein Mindestabstand von 1,5 Metern, außerorts von zwei Metern. Bisher war nur ein "ausreichender" Abstand vorgeschrieben.

- Lkw über 3,5 Tonnen müssen innerorts beim Rechtsabbiegen in Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn mit Rad- oder Fußverkehr gerechnet werden muss. Strafe: 70 Euro und ein Punkt.

- In Straßen mit einem Radweg ist das Parken an Kreuzungen und Einmündungen in einem Abstand von acht Metern von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten verboten - sonst sind es fünf Meter.

- Schilder können künftig ein Überholverbot anzeigen, das nur Autos und anderen mehrspurigen Fahrzeugen das Überholen verbietet.

- Das unerlaubte Nutzen einer Rettungsgasse wird nun genau so bestraft, wie keine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge zu bilden. Es drohen Bußgelder zwischen 200 und 320 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte.

Was jetzt härter bestraft wird

- Innerorts reichen von jetzt an 21 Kilometer pro Stunde mehr als erlaubt, um - neben 80 Euro Strafe und einem Punkt - einen Monat Fahrverbot zu kassieren. Außerorts sind es 26 km/h, anders als bisher kann schon beim ersten Mal der Führerschein für einen Monat weg sein. Bisher waren es 31 km/h im Ort und 41 km/h außerhalb.

- Teurer wird das zu schnelle Fahren auch. Innerorts und außerorts verdoppeln sich die möglichen Bußgelder bis zur 20-km/h-Marke. Bis 10 km/h zu schnell drohen innerorts nun 30 Euro, bis 15 km/h 50 Euro und bis 20 km/h 70 Euro. Darüber bleibt alles, wie es ist. Außerhalb von Orten sind es nun 20, 40 und 60 Euro.

Falsch-Parken kostet mehr

- Parken auf Geh- und Radwegen kostet nun 55 statt 20 Euro. Wenn jemand behindert oder gefährdet wird, wird es deutlich teurer - bis 100 Euro - und bringt einen Punkt.

- Parken und Halten in der zweiten Reihe wurde bisher mit 20 Euro geahndet, jetzt sind es 55. Mit Behinderung, Gefährdung oder gar Sachbeschädigung wird es teurer - bis 110 Euro, auch hier droht ein Punkt.

- Parken auf einem Parkplatz für Schwerbehinderte wird künftig mit 55 Euro geahndet, bisher waren es 35 Euro.

- Strafen für unerlaubtes Parken an engen oder unübersichtlichen Stellen werden von 15 auf 35 Euro angehoben, wenn andere dadurch behindert werden bis 55 Euro (statt 35).

- Auch Parken im Halteverbot wird teurer: Statt bis zu 15 Euro fallen nun bis zu 25 Euro an, mit Behinderung anderer und länger als eine Stunde können es bis zu 50 Euro werden - statt wie bisher 35.

- Allgemeine Verstöße beim Parken, etwa wenn die Parkuhr abläuft oder die Parkscheibe fehlt, werden mit mindestens 20 statt wie bisher 10 Euro geahndet, und können je nach Dauer bis 40 (statt 30) Euro kosten. Allgemein das Halteverbot zu missachten kann mit 20 statt 10 Euro geahndet werden, kommt es zur Behinderung mit 35 statt 15.

Verstoß beim Abbiegen wird härter betraft

- Wer beim Abbiegen anderen die Vorfahrt nimmt oder sie nicht durchlässt, muss mit 40 statt bisher 20 Euro rechnen. Wenn jemand gefährdet wird, verdoppelt die mögliche Strafe sich von 70 auf 140 Euro, zusätzlich zum Punkt droht nun auch noch ein Monat Fahrverbot.

- Beim Ein- und Aussteigen nicht aufzupassen, kann ebenfalls teurer werden - 40 statt 20 Euro sind möglich, mit Sachbeschädigung 50 statt 25 Euro.

- Die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen auf der linken Seite oder Seitenstreifen oder Verkehrsinseln durch Fahrzeuge wird statt mit bis zu 10 Euro mit 55 Euro geahndet - je nach Schwere des Falls können es auch 100 Euro werden statt wie bisher 25.

Bis 100 Euro für "Auto-Posing"

- "Auto-Posing" heißt es, wenn man unnötig hin- und herfährt und dabei Menschen mit Lärm und Abgas belästigt. Die Geldbuße dafür wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.

- Für Radfahrer wird es teurer, unerlaubt auf dem Bürgersteig zu fahren: Es fallen 25 statt 15 Euro an, mit Gefährdung 35 statt 25.

- Einfahrverbote für bestimmte Gewichtsklassen und Fahrzeugtypen oder alle Fahrzeuge - also den weißen Querstrich auf rotem Grund - zu missachten, kann doppelt so teuer werden: 40 statt 20 beziehungsweise 50 statt 25 Euro.

Was sich sonst noch ändert

- Der Grünpfeil an Ampeln gilt nun auch für Radfahrer auf einem Radweg oder Radfahrstreifen. Möglich wird auch ein gesonderter Grünpfeil, der nur für Radfahrer gilt.

- Zusätzlich zu Fahrradstraßen werden ganze Fahrradzonen ermöglicht, in denen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern gilt und der Radverkehr weder gefährdet noch behindert werden darf.

- Es neues Symbol ermöglicht Carsharing-Fahrzeugen bevorrechtigtes Parken. Dort unerlaubt zu Parken kann 55 Euro kosten. Eine neue Plakette an der Windschutzscheibe kann solche gemeinsam genutzten Autos kennzeichnen.

- Ein neues Symbol kann Parkplätze und Ladeflächen für Lastenräder kennzeichnen.

- Zudem wird klargestellt, dass gesonderte Parkflächen für elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem Symbol auf der Fahrbahn gekennzeichnet werden können. Dort unerlaubt zu Parken kann 55 Euro kosten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa

Kunststoff in Schokolade: Produkt von Rewe zurückgerufen

image

Eine Gefährdung der Sicherheit durch die Schokolade kann nicht ausgeschlossen werden. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Der französische Hersteller "Cacao de Bourgogne" lässt Nuss-Schokolade der Rewe-Eigenmarke Ja! zurückrufen. Grund für den vorsorglichen Rückruf sei, "dass sich in einzelnen Packungen der Tafelschokolade schwarze Kunststoffteile (ca. 7 mm) befinden könnten", teilte der Hersteller aus Dijon mit.

Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden. Kunden können das Produkt demnach im jeweiligen Laden zurückgeben und bekommen den Kaufpreis auch ohne Kassenbon zurück.

Es handelt sich um das Produkt "Ja! Ganze Nuss / Edelvollmilchschokolade 100g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04.12.2020 der Charge 2006442827.

image

Diese Schokolade wird zurückgerufen. Screenshot: YouTube

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
dpa/lrs

Endlich wieder Regen im Saarland: So wird das Wetter in den nächsten Tagen

image

Im Saarland soll es in den nächsten Tagen wieder Regen geben. Foto: Tpg/TPG via ZUMA Press/dpa-Bildfunk

Ab Dienstag müssen sich im Saarland und in Rheinland-Pfalz auf wechselhaftes Wetter mit schauerartigem Regen einstellen. Zu Wochenbeginn bleibe es am Montag (27. April 2020) aber zunächst noch sonnig, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Bei sommerlichen Temperaturen von bis zu 26 Grad am Oberrhein sei es trocken. Lediglich hier und da gebe es Quellwolken.

Regen im Saarland erwartet

"Dann ist die durchgehende Sonne und die Trockenheit aber erst einmal durch", so die Meteorologin. In der Nacht auf Dienstag komme der lang ersehnte Regen von Südwesten her zurück. Für die kommenden Tage erwartet der DWD immer mal wieder schauerartigen Regen und vereinzelt Gewitter. Auch die Temperaturen sinken auf 15 bis 18 Grad, die Nächte werden aber mild. Bodenfrost gebe es nicht mehr.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Nach Klage: Möbel Martin darf Filialen vorläufig wieder eröffnen

image

Möbel Martin darf nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes des Saarlandes während der Corona-Pandemie wieder eröffnen. Foto: BeckerBredel

Am heutigen Montag (27. April 2020) entschied das Oberverwaltungsgericht, dass die Einrichtungshäuser von Möbel Martin nicht unter das Öffnungsverbot der Corona-Verordnung für größere Läden fallen. Unter Gleichheitsgesichtspunkten seien sie nicht als "auf eine Verkaufsfläche von 800qm begrenzte Geschäfte des Einzelhandels" zu behandeln. Die Läden dürfen daher vorläufig ohne Begrenzung öffnen

Gründe für die Entscheidung des Gerichtes

Die Begründung: Die Geschäfte sind anders als Kaufhäuser und Einkaufszentren in ihrem Sortiment beschränkt. Zudem befinden sich die Filialen nicht in zentraler Innenstadtlage. Aus Sicht des Gerichtes sei daher nicht mit einem erhöhten Kundenaufkommen zu rechnen, durch die erhöhte Ansteckungsgefahr bestünde.

Hygienekonzept muss eingehalten werden

Die Möbel Martin GmbH habe darüber hinaus ein eigenes Hygienekonzept dargelegt. Dieses ermögliche die Einhaltung der erforderlichen Abstände zwischen Kunden und auch dem Personal. So könnte die Ansteckungsgefahr deutlich verringert werden. Die Einhaltung dieser Maßnahmen sei laut des Oberverwaltungsgerichtes von entscheidender Bedeutung. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichtes, 27.04.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
dpa/lrs

Saarland übernimmt auch im Mai Kita-Beiträge - Notbetreuung wird ausgeweitet

image

Besonders Bedürftigen soll die Notbetreuung zu Gute kommen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Das Saarland erweitert die Notbetreuung für Kinder in der Corona-Krise. "Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) hat erreicht, dass der Kreis der Eltern, die für ihre Kinder einen Notbetreuungsplatz in einer Kita oder Freiwilligen Ganztagsschule beanspruchen können, nach den Osterferien deutlich ausgeweitet wird", sagte ein Sprecher am Sonntag (26. April 2020)

Berufstätige Eltern, die über keine Betreuungsalternative für ihre Kinder verfügen, sollen laut Ministerium einen Notbetreuungsplatz bekommen. Die Notbetreuung solle auch besonders Kindern und Jugendlichen zugänglich sein, für die die Jugendhilfe oder die Einrichtungsleitungen der Kitas und Schulen eine Teilnahme empfehle.

"Gerade auch für Kinder in weniger privilegierten Verhältnissen muss es ein Betreuungsangebot geben", sagte Streichert-Clivot. Im Saarland gibt es eine Notbetreuung für Kinder zwischen null und sechs Jahren, in den Schulen für die Sechs- bis Zwölfjährigen.

Zudem sollten auch die Elternbeiträge in diesen Bereichen für Mai vom Land übernommen werden. Diese Vorlage werde die Bildungsministerin am Dienstag in den Ministerrat einbringen, wo sie beschlossen werden solle.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Bei Tat aufgenommen: Wer kennt diese Frau?

image

Bei dem Diebstahl wurde die Frau aufgenommen. Foto: Polizei

Die Polizei fahndet öffentlich nach einer unbekannten Ladendiebin. Sie soll bereits am 31. Januar Parfüm im "Rossmann" in Kleinblittersdorf gestohlen haben.

Die Frau habe einen unbeobachteten Moment genutzt, um die Ware in ihre Tragetasche zu legen. Anschließend habe sie das Geschäft verlassen, ohne zu bezahlen, so die Polizei. Bei der Tat wurde die Diebin von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (0681)9321233, oder jede andere Dienststelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 27.04.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa/lrs

Mann schlägt in St. Ingbert auf Joggerin ein

image

Symbolfoto: Maurizio Gambarini/dpa

Ein 43-jähriger Mann hat am Sonntag (26.04.2020) in St. Ingbert eine Joggerin angegriffen und verletzt. Wie die Polizei berichtet, sollen sich die 26-Jährige und der ihr unbekannte Mann gegen 7.50 Uhr auf einem Fußgängerweg an der L119 zwischen Rohrbach und St. Ingbert begegnet sein. 

Unvermittelt angegriffen

Als die Frau an dem Mann vorbeilaufen wollte, soll er unvermittelt mit einer Anrichteplatte aus Edelstahl auf die 26-Jährige eingeschlagen haben, sagte ein Sprecher der Polizei. "Hierdurch erlitt die Frau Prellungen sowie mehrere oberflächige Schnittverletzungen", so der Beamte weiter.

Zeuge verfolgt Täter

Ein Zeuge habe den Täter bis zum Eintreffen der Polizei verfolgt, die ihn kurze Zeit später in Gewahrsam nahm. Laut Ermittlern leidet der Tatverdächtige an einer psychischen Erkrankung und wurde in die Psychiatrie eingeliefert.

Weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in St. Ingbert unter (06894)1090 zu melden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung Polizeiinspektion St. Ingbert, 26.04.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa/lrs

Corona: Die aktuellen Zahlen aus dem Saarland

image

Die aktuellen Zahlen zum Coronavirus im Saarland teilte das Gesundheitsministerium mit. Grafik: Pixabay

Im Saarland liegt die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen bei 2.512. Sie stieg damit am Sonntag (26. April 2020) um 16 Fälle gegenüber dem Vortag, wie das Gesundheitsministerium mit Stand von 18.00 Uhr mitteilte.

66-Jährige stirbt an Covid-19

Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich leicht um zwei auf 124. Darunter ist eine 66-jährige Frau aus dem Regionalverband Saarbrücken, die in einem Pflegeheim lebte.

Leichte Erhöhung bei momentan Infizierten

Von den positiv bestätigten Fällen seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland gelten insgesamt 1.503 Menschen als geheilt. Damit stieg die Zahl der aktiven Infektionen leicht um fünf auf jetzt 885. 135 Covid-19-Patienten werden stationär behandelt, 42 davon intensivmedizinisch betreut.

1.119 bestätigte Infektionen gibt es mittlerweile im Regionalverband Saarbrücken, 190 sind es im Kreis Merzig-Wadern. 227 infizierte Personen melden Behörden im Kreis Neunkirchen, 503 im Kreis Saarlouis. Im Saarpfalz-Kreis sind es 314. Im Kreis St. Wendel gibt es derzeit 159 bestätigte Fälle.

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 26.04.2020
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 26.04.2020
____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen 

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa/lrs

Saarländer sollen wieder Gartenvögel zählen

image

Saarländer sind dazu aufgerufen, in ihren Gärten Vögel zu zählen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

In diesem Jahr laufe die deutschlandweite Aktion "Stunde der Gartenvögel" am Muttertagswochenende vom 8. bis zum 10. Mai, teilte der Naturschutzbund Saarland (Nabu) mit.

Die Beobachtungen können online unter stundedergartenvoegel.de und mit der "NABU Vogelführer App" gemeldet werden. Eine kostenlose Rufnummer zum Melden wird am 11. Mai 2020 von 10.00 bis 18.00 Uhr unter der (0800)1157115 geschaltet.

Mit Blick auf das derzeitige Meisensterben sei es wichtig, aktuelle Zahlen zu Gartenvögeln zu erfassen. Im Zeitraum vom 10. bis zum 20. April habe es 13.000 Verdachtsmeldungen aus ganz Deutschland gegeben, sagte Nabu-Landesvorsitzende Julia Michely laut Mitteilung.

In den vergangenen Wochen waren in Deutschland viele Blaumeisen an einer bakteriellen Infektion gestorben. Für Menschen und Haustiere ist der Erreger den Angaben zufolge ungefährlich.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Bowling-Arena in Saarbrücken bleibt vorerst geschlossen

image

Die Bowling-Arena in Saarbrücken bleibt dauerhaft geschlossen. Archivfotos: Bowling-Arena Saarbrücken

Bowling-Arena in Saarbrücken bleibt geschlossen

Die Betreiber der Bowling-Arena in Saarbrücken haben am gestrigen Sonntagabend über das soziale Netzwerk "Facebook" angekündigt, dass die Halle dauerhaft geschlossen bleibe und demnach auch nicht mehr nach Aufhebung der Corona-Regelungen öffnen werde. Aufgrund der geltenden Corona-Verordnung zur Eindämmung von Covid-19 war die Halle bereits seit über einem Monat geschlossen.

Schließung wohl nicht wegen Corona-Einbußen

Die genauen Beweggründe für den Entschluss einer dauerhaften sind bislang noch nicht bekannt. Auf eine SOL.DE-Anfrage an den offiziellen Facebook-Account der Bowling-Arena Saarbrücken, ob die dauerhafte Schließung aufgrund etwaiger Corona-Einbußen erfolgt, erhielten wir lediglich die Antwort, dass es "andere Gründe gebe", die die Betreiber der Facebookseite nicht weiter erläutern dürften. Eine weitere Anfrage per E-Mail an die Verantwortlichen der Bowling-Arena blieb bislang noch unbeantwortet.

Update (27. April, 11:45 Uhr): Neuer Betreiber wohl bereits gefunden

Inzwischen hat die Squash & Badminton Güdingen GmbH angekündigt, dass die Bowlinganlage in Saarbrücken unter neuem Betreiber zunächst modernisiert und im Anschluss unter dem Namen "Bowlbar" neu eröffnet werde. Wann, ließen die künftigen Betreiber noch offen.

Die Bowling-Arena Saarbrücken hat ihren Facebook-Beitrag, worin über die dauerhafte Schließung der Anlage informiert wurde, hingegen wieder gelöscht.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag der Bowling-Arena vom 26.04.2020
- Facebook-Beitrag der Squash & Badminton Güdingen GmbH, 27.04.2020
- eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa

Tourismusbeauftragter macht Hoffnung auf Sommerurlaub in Deutschland

image

Große Fernreisen werden diesen Sommer wohl nicht möglich sein. Foto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

In der Corona-Krise hält der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, Sommerurlaub in Deutschland für möglich - aber keine großen Fernreisen. Er sprach sich allerdings für vorsichtige Lockerungen bei der geltenden weltweiten Reisewarnung aus.

Der CDU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Große Fernreisen werden in diesem Jahr eher ausfallen. Es steht für viele Heimaturlaub auf dem Programm. Ich gehe davon aus, dass das möglich sein wird, hoffentlich auch schon im Sommer."

Dazu brauche es aber klare Sicherheitskriterien. "Sicherheitsabstände, regelmäßige Desinfektion oder auch Tests für Personal und Mitarbeiter sind sicher vorstellbar."

Deutschland habe schöne Reiseziele

Deutschland sei groß und habe sehr viele schöne Reiseziele. "Aber in der Tat kann es natürlich an besonders beliebten Zielen auch zu Problemen kommen. Sicherheitsregeln und Abstand spielen diesen Sommer eine große Rolle. Handtuch an Handtuch am Nordseestrand wird es dieses Jahr nicht geben. Die Menschen sind bisher sehr verantwortungsvoll mit der Lage umgegangen und ich vertraue darauf, dass Reisen, wenn auch mit Einschränkungen, möglich sein wird."

Zur weltweiten Reisewarnung für Touristen, die bis zum 3. Mai gilt, sagte Bareiß, diese habe das Auswärtige Amt ausgesprochen. "Das ist ohne Frage eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, bei der unterschiedliche Aspekte abgewogen werden müssen." Ende April soll entschieden werden, wie mit der Reisewarnung weitergeht.

"Aus Sicht der Wirtschaft und des Tourismus würde ich es begrüßen, wenn in laufenden Abständen die Lage neu bewertet wird und gegebenenfalls Anpassungen und vielleicht auch vorsichtige Lockerungen vorgenommen werden" sagte Bareiß. "Wir brauchen transparente Meilensteine und keine unbefristete Reisewarnung. Wie gesagt, wir fahren auf Sicht und Gesundheit und Sicherheit haben immer oberste Priorität."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Biker und Beifahrerin bei Unfall in Tholey schwer verletzt

image

Durch den Unfall wurden der Motorradfahrer und seine Sozia schwer verletzt. Symbolfoto: David Young/dpa-Bildfunk

Zwei Menschen aus Saarlouis sind am Samstag (25. April 2020) bei einem Unfall auf der B269 schwer verletzt worden. Zu dem Crash kam es laut Polizeiangaben gegen 13.15 Uhr zwischen Tholey-Sotzweiler und Lebach-Thalexweiler.

Eine 58-jährige Autofahrerin wollte demnach von der A1 auf die Bundesstraße abbiegen. Dabei missachtete die Lebacherin die Vorfahrt eines aus Richtung Thalexweiler kommenden Motorrads. Dieses war mit zwei Personen besetzt.

Die beiden Fahrzeuge stießen anschließend zusammen. Dabei wurden der 26-jährige Biker und seine 26-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Die Strecke war für rund eine Stunde gesperrt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel, 26.04.2020
- Verkehrsfunk

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Hier gibt es Schutzmasken im Saarland zu kaufen

image

Selbstgenähte Schutzmasken kann man im Saarland in Online-Shops und in Läden vor Ort kaufen. Foto: dpa-Bildfunk

Ab Montag (27. April 2020) müssen alle Menschen im Saarland beim Einkaufen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel Schutzmasken tragen. Die Regierung empfiehlt, auf sogenannte Alltagsmasken zurückzugreifen.  Auch einfache Mundschutze, selbst genähte Stoffmasken oder die Abdeckung von Mund und Nase per Schal ist erlaubt.

Wer Alltagsmasken kaufen möchte, kann das im Saarland in zahlreichen Geschäften tun. Auch Online-Shops mit Sitz an der Saar bieten Masken an. Wir haben hier eine Sammlung für euch erstellt:

Online-Shops mit Sitz im Saarland: Hier kannst du Masken im Internet bestellen

Name Was? Zusatzinfos Straße + Nr. PLZ Ort
AllesAusStoff Online-Shop Am Heidknüppel 40 66126 Püttlingen
Atelier Jan Schaefer Online-Shop Gerhardstraße 154 66333 Völklingen
Atelier Belle Couture Online-Shop Zeppelinstraße 2 66117 Saarbrücken
Bars Clothing Online-Shop Talstraße 76 66119 Saarbrücken
Creation Gross Online-Shop Eseiterstraße 13 66557 Illingen
Dein GesichtsRollo Online-Shop Rudolfstraße 3 66280 Sulzbach
Fabian Schmidt Clothing Instagram-Seite Vorbestellung per Direct Message Nauwieserstraße 9 66111 Saarbrücken
KFI Cargo Control Online-Shop Röntgenstraße 1 66763 Dillingen
Flein-Art Facebook-Seite Bestellung per Facebook Kleinblittersdorf
Fleißige Nähbienen Facebook-Gruppe Private Näherinnen
Gesichtsmaskenhilfe im Saarland Facebook-Gruppe Private Näherinnen
Fabian Schmidt Clothing Instagram-Seite Vorbestellung per Direct Message Nauwieserstraße 9 66111 Saarbrücken
Laura Theiss Online-Shop Homburg
Maus & Faden Online-Shop August-Müller-Straße 6 66128 Saarbrücken
Müden Reinigung Online-Shop Bestellung auch per Telefon (0681)816131 Breslauer Straße 1a 66121 Saarbrücken
Nibo's Nähwelt Online-Shop Auf dem Heidstock 30 66333 Völklingen
Oh My Little Darling Online-Shop Zum Schotzberg 17 66663 Merzig
prodena reha Online-Shop Nobelstraße 4 66130 Saarbrücken
TryPinky Online-Shop Private Näherin 66693 Orscholz
Turnanzüge-Lessel Online-Shop Hauptstraße 399 66773 Schwalbach
Vive La Saare Online-Shop Schultze-Kathrin-Straße 8 66119 Saarbrücken
Wir.nähen.getrennt.zusammen! Facebook-Gruppe Private Näherinnen

Läden im Saarland: Hier kannst du lokal Schutzmasken kaufen

Name Ort PLZ Straße + Nr. Zusatzinfos
Stoff Atelier & Änderungsschneiderei Irina Bexbach 66450 Rathausstraße 19 Vorbestellung telefonisch, (06841)4525
VintageZwirn Eppelborn 66571 Bahnhofstraße 4
Anavrin Heusweiler Heusweiler 66265 Saarlouiser Straße 10
Hosenfabrik Wolf Heusweiler 66265 Holzer Straße 56 Bestellung per Telefon, (06806)12023
Munki Kissen Homburg 66424 Heidebruchstraße 5
Musche Homburg 66450 Homburger Straße 28
Krisam Orthopädie Centrum Losheim am See 66679 Trierer Straße 21
Maß- und Änderungsatelier Nenja Design Merchweiler 66589 Hauptstraße 177 Vorbestellung über Facebook
Stoffwechsel Merzig 66663 Schankstraße 23 Vorbestellung per Facebook oder E-Mail Info@schneiderei-stoffwechsel.de
Zickzack Creativ Nalbach 66809 Hubertusstraße 29 Vorbestellung per Facebook
Nähwerkstatt an der Prims Nalbach 66809 Dillinger Straße 9 Vorbestellung per Facebook
Schneiderei Pollak Neunkirchen 66538 Hüttenbergstraße 20
YaaYaa Saarbrücken 66111 Saarstraße 3
reha gmbh Saarbrücken 66111 Dudweilerstraße 72
Änderungsschneiderei Naim Yakoub Saarbrücken 66111 Bahnhofstraße 9
Änderungsschneiderei Ahmad Ilham Saarbrücken 66111 Viktoriastraße 30 Vorbestellung per WhatsApp, Tel. 01704950280
Jäger Jung Orthopädie Saarbrücken 66113 Heinrich-Kohl-Straße 19
Nedim's Bistro Saarbrücken 66117 Neumarkt 6 Bestellung per Telefon, 01714158395
La Bella Epoca Saarbrücken 66119 Saargemünder Straße 77 Vorbestellung per WhatsApp, Tel. (0177)3057076
myme Anziehsache Saarbrücken 66119 Saargemünder Straße 149 Bestellung per info@myme.de oder Tel. 01719901680
Hair & Beauty Bender Saarbrücken 66130 Bestellung per E-Mail info@hair-beauty-bender.de
Einhorn Apotheke Saarbrücken 66130 Saargemünder Straße 165
Linden Apotheke Saarbrücken 66130 Saarbrücker Straße 122
SiSenior Saarbrücken 66809 Gerberstraße 27 Bestellung auch online und per Telefon
Ley Freizeitartikel Saarlouis 66740 Bibelstraße 16
Rhein-Design Saarlouis 66740 Großer Markt 11
Textilerie Saarlouis Saarlouis 66740 Weißkreuzstraße 11-12 Vorbestellung per Facebook
Schneiderei Andrea Schneider Schmelz 66839 Salzbornstraße 25 Vorbestellung über Facebook oder WhatsApp, (0157)86266440
Stickstudio Müller Schiffweiler 66578 Lindenstraße 28
Krisam Orthopädie Centrum Schmelz 66839 Trierer Straße 25
Meisteratelier Carina Wölflinger St. Wendel 66606 Zum Heckelchen 1 Vorbestellung über Facebook
W&F SIcherheitstechnik St. Wendel 66606 Essener Straße 4
Bürger-Service-Zentrum des Rathauses Tholey Tholey 66636 Im Kloster 1 Bürger aus Tholey bekommen gegen Spende von 3€ Masken (sofern vorrätig, max. zwei pro Person); vorher auf tholey.de informieren, ob vorrätig
Jürgen Schott GmbH Völklingen 66333 Vorderster Berg 10
ninselfmade Völklingen 66333 Hauptstraße 199 Vorbestellung per E-Mail oder Social Media

Keine Garantie für Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben. Diese Liste wird nicht mehr aktualisiert!

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Diese Events und Feste fallen 2020 im Saarland aus

image

Die "Emmes" in Saarlouis findet 2020 nicht statt. Archivfoto: Chris Schäfer/SOL.DE

"Uns ist heute schon klar, dass es im Sommer keine Volksfeste geben wird", so Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Donnerstag (16. April 2020). Bis mindestens zum 31. August bleiben Events nach Beschluss des Ministerrats aufgrund der Coronavirus-Pandemie verboten. Auf Stadtfeste, Kirmessen und Konzerte müssen wir also in den kommenden Monaten verzichten. Ein Überblick über das, was bisher bekannt ist:

Saarbrücken: Altstadtfest und Saar-Spektakel fallen aus

Teilweise Hunderttausende Besucher zog es jährlich auf die beiden Saarbrücker Großevents, das Altstadtfest und das Saar-Spektakel. 2020 können die Veranstaltungen allerdings nicht stattfinden.

Rocco del Schlacko findet nicht statt

Das Rocco del Schlacko wird dieses Jahr wohl nicht in seine 22. Runde gehen, teilen die Macher auf Facebook mit. Es hätte vom 6. bis 8. August in Püttlingen stattfinden sollen. "Wir müssen die Landesverordnung abwarten und viele Gespräche führen", so die Festival-Betreiber. 2021 soll es weitergehen. Für dieses Jahr waren unter anderem AnnenMayKantereit, Biffy Clyro und Fettes Brot angekündigt.

Alle Events auf der Alm abgesagt

Betroffen vom Großveranstaltungs-Verbot sind auch die Events auf der Alm in Landsweiler-Reden. Dort hätten am 29. Mai das "Tropical Mountain", am 30. Mai das "Alm Open Air" und am 31. Mai "La Fiesta" stattfinden sollen. Zudem war für den 1. Juni ein Konzert von Sarah Connor geplant. Auch die Sommeralm wird 2020 nicht stattfinden.

 

Stadtfest Neunkirchen findet nicht statt

Das Stadtfest in Neunkirchen, neuerdings unter dem Namen "Bliestage" bekannt, findet nicht statt.

Keine Konzerte von Udo Lindenberg in Lebach

Gleich zwei Konzerte hätte Udo Lindenberg Ende Juni auf der Pferderennbahn in Lebach spielen sollen. Auch diese Open-Air-Events können nicht stattfinden.

Ferien Open Air 2020 findet nicht statt

Das "SR Ferien Open Air", das traditionell am letzten Schultag vor den Sommerferien stattfindet, fällt dieses Jahr aus. Schon Ende März verständigten sich die Rundfunkanstalt sowie die Stadt St. Wendel auf eine Absage.

"Darts Gala" verschoben

Erneut sollte im April in Saarbrücken mit der "Ursapharm Darts Gala" ein großes Darts-Event stattfinden. Doch die Veranstaltung wird auf den 16. Oktober verschoben. Die Karten behalten ihre Gültigkeit, so der Veranstalter.

Altstadtfest in Ottweiler abgesagt

Vom 5. bis 7. Juni 2020 hätte in Ottweiler das Altstadtfest steigen sollen. Doch daraus wird nichts. Die Stadtverwaltung hat alle Veranstaltungen bis zu den Sommerferien abgesagt. Dazu gehören neben dem Altstadtfest auch der Rosenmarkt, der Oldtimertag, die Kirmes im Stadtteil Mainzweiler und das Feuerwehrfest des Löschbezirks Ottweiler. Bürgermeister Holger Schäfer (CDU) sagte, der Höhepunkt der Pandemie sei nach wissenschaftlichen Erkenntnissen in Deutschland zwischen Mai und Juli zu erwarten.

Waderner Maad findet nicht statt

Auch das Stadtfest in Wadern, die sogenannte "Maad", wird es 2020 nicht geben. Die Veranstalter teilten mit, die rasante Entwicklung der Pandemie mache einen verantwortungsvollen Umgang mit einer Großveranstaltung unmöglich. Sie hoffen auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

Stadtfest St. Wendel 2020 abgesagt

"Eine solche Entscheidung fällt mir sehr schwer, ist aber in der jetzigen Situation unabwendbar." Das sagte St. Wendels Bürgermeister Peter Klär (CDU) zur Absage des Stadtfests, das für den 19. bis 21. Juni 2020 geplant war. Auch der Bauernmarkt Ende Mai findet nicht statt.

Emmes in Saarlouis fällt aus

Zum ersten Mal in 50 Jahren muss die Saarlouiser Emmes abgesagt werden. Es sei zurzeit nicht davon auszugehen, dass Großveranstaltungen Anfang Juni stattfinden könnten, so die Stadtverwaltung.

Nauwieser Viertelfest findet nicht statt

Nicht wegen der Corona-Pandemie, sondern wegen einer Dauerbaustelle gibt es 2020 kein Nauwieser Viertelfest in Saarbrücken. Es soll 2021 wieder stattfinden.

Noch nicht offiziell abgesagt

Folgende Veranstaltungen im Saarland sind noch nicht abgesagt. Zum aktuellen Zeitpunkt ist aber nicht vorstellbar, dass sie stattfinden können:
- Ingobertusfest in St. Ingbert (3. bis 4. Juli)
- Open-Airs vor der Saarbrücker Congresshalle (James Blunt, Revolverheld, Sido, Dropkick Murphys, Tim Bendzko, Powerwolf) (3. bis 11. Juli)
- Webenheimer Bauernfest (19. bis 20. Juli)
- Altstadtfest in Saarlouis (24. bis 26. Juli)
- diverse Firmenläufe, Marathons

Verwendete Quellen:
- Facebook-Seite des Rocco del Schlacko
- Website von Alm Events
- Saarländischer Rundfunk
- Website der Congress-Centrum Saar GmbH
- Website der Stadt Ottweiler
- Facebook-Seite der Waderner Maad
- Website der Stadt St. Wendel
- eigene Berichte
- eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein