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Saarland: Fitnessstudios scheitern vor Gericht und müssen geschlossen bleiben

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Fitnessstudios im Saarland bleiben vorerst weiter zu. Foto: dpa-Bildfunk

Das Oberverwaltungsgericht des Saarlands hat die Eilanträge mehrerer Fitnessstudios zurückgewiesen. Sie müssen daher weiter geschlossen bleiben.

So begründet das Gericht die Entscheidung

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass es beim Betrieb der Studios regelmäßig zu einer Vielzahl von Kontakten kommen könne - sei es mit den Beschäftigten oder mit anderen Kunden. Vor allem sei zu befürchten, dass durch die sportliche Betätigung verstärkt infektiöse Aerosole in die Luft ausgestoßen werden.

Die Schließung dieser Sportstätten sei daher geeignet, um die Entstehung von Infektionsketten zu vermeiden. Die vorübergehende Schließung der Fitnessstudios treffe deren Inhaber nicht unverhältnismäßig, so das Gericht abschließend.

Seit dem 18. März sind die Fitnessstudios im Saarland geschlossen. Damit soll eine Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Oberverwaltungsgerichtes des Saarlandes, 28.04.2020
- eigene Berichte

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Zoos, Sportstätten und Gottesdienste: Ab 4. Mai weitere Corona-Lockerungen im Saarland möglich

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Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Oliver Dietze/dpa

Ab dem kommenden Montag (4. Mai 2020) dürfen die Menschen im Saarland ihre Wohnungen wieder ohne triftigen Grund verlassen. Dies verkündete Ministerpräsident Tobias Hans am heutigen Dienstag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. 

Weitere Corona-Lockerungen im Saarland möglich

Darüber hinaus kündigte die saarländische Landesregierung an, dass man weitere Corona-Erleichterungen für den 4. Mai plane, sofern sich das Infektionsgeschehen weiterhin positiv entwickele. So stellten Hans und Rehlinger in Aussicht, dass bereits ab Montag wieder "insbesondere Museen, Zoos, Friseure und solche Sportstätten, bei denen ein geringes Infektionsrisiko besteht" geöffnet werden können. Auch Gottesdienste sollen dann unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich sein.

Ob es zu den weiteren Öffnungen komme, hänge von dem Infektionsgeschehen ab, das man am Ende der Woche neu beurteilen wolle. "Es ist ein schmaler Grat, die berechtigten Interessen der Wirtschaft und die Gesundheit der Menschen gegeneinander abzuwägen. Es ist klug, weiterhin in kleinen Schritten vorzugehen und alles zu tun, um eine Überlastung unseres Gesundheitssystems zu verhindern", sagte Tobias Hans am Dienstag.

Pressekonferenz von Tobias Hans vom 28.04.2020

Ein Video mit den wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz von Tobias Hans und Anke Rehlinger hinsichtlich der neuen Corona-Lockerungen im Saarland findet ihr unter: "Pressekonferenz der saarländischen Landesregierung vom 28. April 2020".

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz der saarländischen Landesregierung vom 28.04.2020

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Algorithmen - eine neue Form der Diskriminierung?

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Symbolfoto: Antonino Batinic/Pexels

Algorithmen bestimmen unseren Alltag. Dabei handelt es sich, kurzgefasst, um eine Reihe von Handlungsanweisungen, die zur Lösung von Problemen beitragen. Der Zusammenhang ist vergleichbar mit einem Kochrezept, in dem beschrieben wird, was ich benötige und tun muss, um ein bestimmtes Gericht zu kochen. Der Begriff stammt aus der Informatik und Mathematik und taucht heutzutage vor allem im Zusammenhang mit Computern, Software und Internet auf. Speziell auch dann, wenn wir einen Begriff per Suchmaschine via Google suchen, kommen Algorithmen zum Tragen. Denn sie prüfen in diesen Fällen die Ergebnis-Webseiten nach bestimmten Kriterien, um diese für die Nutzer dementsprechend zu sortieren. Diese Sortierung kann allerdings fehlerhaft sein, wenn wichtige Informationen im Algorithmus nicht enthalten sind.

Online-Veranstaltung live auf Zoom und Facebook

Die Union Stiftung Saarbrücken hat zu diesem Thema einen Experten eingeladen

Kevin Baum von Algoright e.V., einem saarländischen Thinktank für Digitalisierung, erklärt am Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr, was genau Algorithmen sind, wie sie arbeiten und wie sie sogar zu Instrumenten der Diskriminierung werden können. Die Veranstaltung kann online über Zoom und Facebook verfolgt werden.

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Foto: Kevin Baum

Algorithmen - Instrumente der Diskriminierung?

In allen Internetseiten, die wir tagtäglich besuchen, sind Programme versteckt, die eine Aufgabe ausführen, basierend auf einem Algorithmus. Sie dienen vor allem dazu, Nutzerdaten zu sammeln, auszuwerten und schließlich das  Klick-, Such- oder Kaufverhalten der Menschen zu analysieren - und vielleicht auch zu manipulieren? Denn Algorithmen können bestimmte Eigenschaften bevorzugen - oder auch benachteiligen

Allerdings können Menschen - und Internetnutzer sind ausschließlich Menschen - nicht grundsätzlich in statische Raster eingeteilt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel - auch hier - und können so für Ungleichbehandlung bestimmter, per Algorithmus analysierter und klassifizierter Personengruppen sorgen.

Ein spannendes Thema - über das es sich zu diskutieren lohnt!  Am  Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr beim Online-Vortrag über Algorithmen und Diskriminierung mit Kevin Baum von Algoright e.V. - natürlich ausschließlich online via Zoom und Facebook.

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Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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dpa/lrs

Steigende Reproduktionszahl: RKI ruft zum Einhalten der Beschränkungen auf

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Der Präsident des Robert-Koch-Institutes ruft die Bürger dazu auf, sich an die Beschränkungen zu halten. Foto: Christian Mang/dpa-Bildfunk

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat zu anhaltender Disziplin in der Corona-Pandemie aufgerufen. Wie RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag (28. April 2020) betonte, sollen sich die Menschen in Deutschland weiter an die Vorschriften halten. Bislang habe Deutschland das Virus anders als andere Länder erfolgreich in Schach halten können. Diesen Erfolg gelte es zu verteidigen. "Wir wollen nicht, dass die Fallzahlen wieder zunehmen." Das gelte gerade vor dem Hintergrund der ersten Lockerungen.

Anstieg der Reproduktionszahl nicht überbewerten

Die sogenannte Reproduktionszahl (R) wird laut RKI derzeit (Stand 27.4.) auf 1 geschätzt. Das bedeutet, dass ein Infizierter durchschnittlich einen weiteren Menschen ansteckt. Genau genommen liege der Wert allerdings bei 0,96, so Wieler. Regional gebe es große Unterschiede, die Zahl sei jedoch bundesweit gerundet. Zuvor hatte der Wert bei 0,9 gelegen. Es könne jedoch nicht gesagt werden, ob der Anstieg mit vermehrten Kontakten an den Osterfeiertagen zusammenhängt.

Andere Daten müssen berücksichtigt werden

Wieler riet davon ab, bei der Bewertung der Infektionswelle nur die Reproduktionszahl zu betrachten. Vielmehr müssten die Daten im Gesamtbild gesehen werden. Ein Faktor alleine könne nie dazu führen, dass völlig andere Maßnahmen umgesetzt werden. Weitere entscheidende Kennzahlen seien die täglich gemeldeten Neuinfektionen, die Kapazitäten im Gesundheitssystem und die Testkapazitäten.

R sollte unter 1 gehalten werden

Dennoch wolle man R unter 1 halten. Je niedriger der Wert, desto sicherer könne man sich fühlen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bei der Ankündigung erster Lockerungen verdeutlicht, dass bereits kleine Änderungen der Reproduktionszahl erhebliche Folgen haben könne.

Auch der Berliner Virologe Christian Drosten warnte, dass die Epidemietätigkeit in nicht erwarteter Wucht wieder losgehen könnte, sollte die Zahl erneut über 1 steigen. Experten der Helmholtz-Gemeinschaft hatten sich sogar dafür ausgesprochen, R durch strikte Maßnahmen deutlich unter 1 zu drücken, bevor man lockert.

Überforderung des Gesundheitssystems vermeiden 

Es sei weiterhin wichtig, eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Jedoch seien derzeit keine Engpässe in Kliniken abzusehen, gesetzt den Fall, dass die Zahl der Neuansteckungen niedrig bleibe. Das RKI rief die Bürger daher erneut auf, so weit wie möglich zu Hause zu bleiben, sich an Kontaktbeschränkungen zu halten und auf Handhygiene zu achten. Zudem seien mindestens eineinhalb Meter Abstand zu halten und wo das nicht möglich ist Masken zu tragen.

Neuinfektionen bei etwa 1.000 pro Tag, viele Todesfälle

In der vergangenen Woche wurden dem RKI laut Wieler rund 2.000 Neuinfektionen pro Tag gemeldet, deutlich weniger als in den Vorwochen. Sei Beginn dieser Wochen lägen die täglichen Fallzahlen bei rund 1.000, jedoch sei ein Meldeverzug durch das Wochenende zu berücksichtigen. Die Zahl der neu übermittelten Todesfälle sei weiterhin hoch. Die Sterberate liege inzwischen bei 3,8 Prozent. Viele Ausbrüche seien in Krankenhäusern und Pflegeheimen gemeldet worden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Dienstag

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Die aktuellen Meldungen zum Coronavirus im Saarland findet ihr täglich auf SOL.DE. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Ab Montag: Saarländer dürfen Wohnung wieder ohne triftigen Grund verlassen

Im Saarland gelten ab Montag leichte Veränderungen der Corona-Maßnahmen. Ab dem 4. Mai soll das Verlassen der Wohnung auch ohne triftigen Grund wieder möglich sein. Mehr Informationen unter: "Ab Montag: Saarländer dürfen Wohnung wieder ohne triftigen Grund verlassen".

Weitere Corona-Lockerungen im Saarland möglich

Nachdem Ministerpräsident Tobias Hans am heutigen Dienstag (28. April 2020) verkündet hatte, dass Saarländer/innen ab dem 4. Mai ihre Wohnungen auch wieder ohne triftigen Grund verlassen dürfen, hat der saarländische Regierungschef weitere Corona-Lockerungen in Aussicht gestellt. Mehr Informationen unter: "Zoos, Sportstätten und Gottesdienste: Ab 4. Mai weitere Corona-Lockerungen im Saarland möglich".

IHK Saarland: Alle Läden sollen öffnen dürfen, die Hygienevorschriften umsetzen

Alle Unternehmen, die die Hygienevorschriften umsetzen, sollen auch wieder öffnen dürfen: Dafür hat sich IHK-Geschäftsführer Klingen ausgesprochen. Mehr unter: "IHK Saarland: Alle Läden sollen öffnen dürfen, die Hygienevorschriften umsetzen".

Einzelhandel in Corona-Krise: Jedes neunte Geschäft von Insolvenz bedroht

Nach Angaben des Handelsverbands könnte in Deutschland rund jedes neunte Einzelhandelsgeschäft infolge der Corona-Krise Insolvenz anmelden müssen. Gefordert wird deshalb ein weiterer branchenunabhängiger Rettungsfonds. Mehr dazu unter: "Einzelhandel in Corona-Krise: Jedes neunte Geschäft von Insolvenz bedroht".

ifo-Institut: Unternehmen bereiten Entlassungen vor

Laut Einschätzung des Münchener Forschungsinstituts "ifo" droht dem deutschen Arbeitsmarkt aufgrund der Corona-Pandemie ein massiver Stellenabbau. Nach den Ergebnissen einer ifo-Umfrage bereiten sich die Personalabteilungen der deutschen Unternehmen bereits auf Entlassungen vor. Mehr unter: "ifo-Institut: Unternehmen bereiten Entlassungen vor".

Nach Eilantrag gegen Corona-Verordnung: Möbel Martin ab heute geöffnet

Ab dem heutigen Dienstag (28. April 2020) dürfen die Filialen der Möbel Martin GmbH wieder öffnen. Zuvor hatte das Unternehmen gegen die Corona-Schutzverordnung geklagt. Mehr unter: "Nach Eilantrag gegen Corona-Verordnung: Möbel Martin ab heute geöffnet".

Abiturienten im Saarland demonstrieren gegen geplante Abschlussprüfungen

Am gestrigen Montag (27. April 2020) demonstrierten Abiturienten vor dem saarländischen Bildungsministerium gegen die geplanten Abiturprüfungen. Weitere Informationen unter: "Abiturienten im Saarland demonstrieren gegen geplante Abschlussprüfungen".

Steigende Reproduktionszahl: RKI ruft zum Einhalten der Beschränkungen auf

Die Reproduktionszahl des Coronavirus ist in Deutschland wieder auf 1 gestiegen. Das Robert-Koch-Institut allerdings rät davon ab, sich zu sehr auf diesen Wert zu versteifen. Zudem appelliert der Präsident, sich weiter an die Einschränkungen zu halten. Mehr unter: "Steigende Reproduktionszahl: RKI ruft zum Einhalten der Beschränkungen auf".

Um zweite Infektionswelle zu verhindern: Luxemburg will ganzes Land testen

Innerhalb eines Monats will Luxemburg alle Bürgerinnen und Bürger auf Covid-19 testen lassen. Um eine zweite Infektionswelle zu verhindern, sollen wohl ab dem 19. Mai täglich bis zu 20.000 Tests durchgeführt werden. Weitere Informationen unter: "Um zweite Infektionswelle zu verhindern: Luxemburg will ganzes Land testen".

Center Parc am Bostalsee spendet Lebensmittel und Tierfutter

Seit Mitte März hat der Center Parc am Bostalsee in Nohfelden geschlossen. Derweil setzt sich der Ferienpark mit Spendenaktionen für die Region ein. Mehr dazu unter: "Center Parc am Bostalsee spendet Lebensmittel und Tierfutter".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Um zweite Infektionswelle zu verhindern: Luxemburg will ganzes Land testen

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In Luxemburg sollen bis zu 20.000 Tests am Tag möglich sein. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Wie "L'essentiel" berichtet, gibt es in Luxemburg derzeit ein "ambitioniertes Projekt". Dieses habe unter anderem Bildungs- und Forschungsminister Claude Meisch am heutigen Dienstag (28. April 2020) vorgestellt. Ziel sei es, die gesamte Bevölkerung auf Covid-19 zu testen - mit bis zu 20.000 Tests pro Tag.

Zweite Infektionswelle verhindern

Indem man alle Personen teste, könne eine zweite Infektionswelle verhindert werden. Das Projekt erlaube es somit etwa, Infektionsketten schneller nachverfolgen zu können. Zudem sei die Maßnahme, im Hinblick auf die überschaubare Bevölkerung, "recht einfach möglich". Das geht ebenso aus dem Medienbericht hervor.

Um die Testungen durchzuführen, soll die Bevölkerung in Gruppen eingeteilt werden. Eine solche Gruppe würden etwa Schülerinnen und Schüler bilden. Nach einem Monat soll man mittels dieser Vorgehensweise die gesamte Bevölkerung getestet haben. Das sagte Forschungsminister Meisch im Rahmen einer Pressekonferenz, so "L'essentiel".

Verwendete Quellen:
- L'essentiel

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Merzig soll Autokino bekommen

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Ein solches Autokino wie hier in Chemnitz/Sachsen könnte es bald auch am Merziger Zeltpalast geben. Foto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk

Die designierte Direktorin der Landesmedienanstalt und saarländische Landtagsabgeordnete Ruth Meyer (CDU) hat sich für eine baldige Öffnung der Kinos ausgesprochen. Dies solle nur unter der Einhaltung strikter Hygienevorschriften und im Zuge schrittweiser Lockerungen geschehen, teilte sie mit.

Meyer wolle sich dafür einsetzen, mit Zuschüssen die "existenziellen Situationen" der Betriebe abzufedern. Bis zur Öffnung der Kinos verweist die Politikerin auf "Kino-On-Demand". Auf dieser Website können Bürgerinnen und Bürger regionale Kinos unterstützen.

Merzig soll Autokino bekommen

Außerdem geht Meyer davon aus, dass ein Besuch von Autokinos erlaubt werden wird. Die Landesmedienanstalt habe bereits für fünf Standorte Unbedenklichkeitsbescheinigungen erteilt. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, ist einer davon das Gelände des Zeltpalastes in Merzig. Welches die weiteren vier Standorte sind, ließ Meyer offen. Ihr zufolge sollten die Autokinos aber nicht in Konkurrenz zu den eingesessenen Lichtspielhäusern treten, sondern lokale Kinos vielmehr am Gewinn beteiligen.

Ein Ausflug ins Kino ist laut Meyer ein Gemeinschaftserlebnis, die 23 Kinos seien wichtig für das Flair der Gemeinden und Städte im Saarland. Es müsse alles dafür getan werden, damit in der Corona-Zeit kein Betrieb untergeht. "Unsere Kinos dürfen nicht sterben!", so die Politikerin abschließend.

Wie das Autokino am Merziger Zeltpalast aussehen soll und was dort genau geplant ist, steht auf Saarbruecker-Zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Ruth Meyer, 27.04.2020
- Saarbrücker Zeitung

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Ab Montag: Saarländer dürfen Wohnung wieder ohne triftigen Grund verlassen

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Hans kündigte eine Lockerung der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie an. Archivfoto: BeckerBredel

Das Saarland ändert seine Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus. Ab Montag (4. Mai 2020) dürfen Wohnungen wieder ohne triftigen Grund verlassen werden, sagte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) auf einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag (28. April 2020).

"Einzelverbote werden dann für Handlungen ausgesprochen, sofern dies aus Hygienegesichtspunkten und Pandemiegründen erforderlich ist", so Hans. Die Kontaktbeschränkungen bleiben nach wie vor bestehen. "Wir halten dies für eine Regelung, die im Hinblick auf die Entwicklung der Pandemie vertretbar ist", so Hans.

Der Ministerrat hatte außerdem beschlossen, dass Museen, Zoos, Friseure und Sportstätten, bei denen ein geringes Infektionsrisiko besteht, ab Montag wieder öffnen dürfen. Auch Gottesdienste sollen unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich sein.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei, 28.04.2020
- Tweets von Tobias Hans, 28.04.2020

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Center Parc am Bostalsee spendet Lebensmittel und Tierfutter

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Jörg Broszeit, Geschäftsführer des Naturwildparks Freisen (links) mit Andreas Martin, Deputy General Manager des Parks am Bostalsee. Martin übergab eine Futterspende an den Naturwildpark. Fotos: Groupe Pierre & Vacances /Center Parcs Germany GmbH

Nach Angaben der Center Parcs Germany GmbH hat sich der Standort am Bostalsee diese Woche erneut mit Spendenaktionen für die Region eingesetzt. Diese kamen sowohl bedürftigen Menschen als auch dem Naturwildpark Freisen zugute.

Lebensmittel verschenkt

Der Center Parc am Bostalsee "hat diese Woche erneut mehrere Rollcontainer Lebensmittel an Bedürftige der Region verschenkt", heißt es in einer Mitteilung. Unter anderem Käse, Salami, Milch und Quark seien in Kisten aus Shop sowie Küche des Ferienparks ausgeräumt und an Lisa Latz, Mitglied bei "Foodsaver", übergeben worden.

Die Lebensmittel verteilt Latz an Bedürftige aus der Region, so Center Parcs Germany. Bei den aussortierten Produkten handele es sich "gleich um mehrere Rollcontainer, wobei mit Schokolade, Pudding und Chips auch für die Schleckermäuler etwas dabei ist".

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Lisa Latz von "Foodsaver". Foto: Groupe Pierre & Vacances /Center Parcs Germany GmbH

Tierfutter verschenkt

Auch für das regionale Tierwohl setze sich Center Parcs mit einer weiteren Spendenkation ein. "Hierfür stellte Andreas Martin, Deputy General Manager von Park am Bostalsee, 200 Kilogramm Lamm- und Hühnerfutter zur Verfügung", teilte das Unternehmen mit. Die Spenden habe Martin dem Geschäftsführer des Tierparks, Jörg Broszeit, übergeben.

Wann der Ferienpark in Nohfelden wieder öffnet, steht derzeit noch nicht fest. Esther Puma, General Managerin vom Standort am Bostalsee, sagte dazu: "Wir hoffen zudem sehr, dass wir in naher Zukunft auch wieder unseren Gästen mit unserem Angebot ein Lächeln ins Gesicht zaubern können".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Center Parcs Germany GmbH, 28.04.2020
- eigener Bericht

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mit dpa

Wetter im Saarland: Regen und Gewitter erwartet

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Ab dem heutigen Dienstag kommt es im Saarland zu vereinzelten Schauern und Gewittern. Archivfoto: BeckerBredel

Wetter am Dienstag

Der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge bleibt es am Dienstag oftmals stark bewölkt. Zudem soll es immer wieder regnen. Die Temperaturen steigen dabei auf maximal 16 bis 20, in höheren Lagen der Eifel um 14 Grad.

Wetter am Mittwoch

Am Mittwoch bleibt es laut DWD regnerisch. Die Schauer sollen aber zum Abend hin zunächst abklingen. Bei wolkigem Himmel erreichen die Höchstwerte 14 bis 19 Grad. Darüber hinaus kommt es tagsüber zu mäßigen Windböen.

Wetter am Donnerstag und Freitag

Laut DWD sind am Donnerstag erneut vereinzelt Gewitter sowie Schauer möglich. Zudem sind auch starke Böen zu erwarten. Die Höchstwerte: 12 bis 16 Grad. Ähnlich sehen die Aussichten auf den Feiertag aus: Am Freitag soll es der Vorhersage zufolge immer wieder schauerartigen Regen und auch kurze Gewitter geben. Die Höchsttemperaturen erreichen demnach 14 und 17 Grad.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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IHK Saarland: Alle Läden sollen öffnen dürfen, die Hygienevorschriften umsetzen

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) des Saarlandes begrüßt die Möbel-Martin-Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Saarlouis. Zugleich appelliert die Kammer an die Landesregierung, die Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie rasch anzupassen, teilte sie am Dienstag (28. April 2020) mit.

Das Land solle nicht die Entscheidung im Hauptsacheverfahren abwarten. "Die Möbelhändler im Saarland brauchen Rechts- und Planungssicherheit. Vor allem aber haben sie einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf Gleichbehandlung damit auf gleiche Wettbewerbsbedingungen", sagte IHK-Geschäftsführer Heino Klingen.

Klingen: Begrenzung schützt nicht automatisch vor Ansteckung

Aus Sicht der IHK ist eine Begrenzung der Fläche im Handel nicht erforderlich, um die Gefahr einer Virus-Ansteckung einzudämmen. Klingen meinte, die Verkaufsfläche sage per se nichts über die Zahl der Kunden aus, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Geschäft aufhalten und wie nahe sie sich kommen. Entscheidend sei die konsequente Einhaltung der Abstandsregelungen und die Umsetzung der Hygienevorschriften. "Unternehmen, die dies gewährleisten, sollen öffnen dürfen", so der IHK-Chef abschließend.

800-Quadratmeter-Regelung im Saarland

Das Oberverwaltungsgericht mit Sitz in Saarlouis hatte am Montag entschieden, dass Möbel Martin seine Filialen im Saarland öffnen darf. Die Läden des Unternehmens seien in ihrem Sortiment beschränkt und befänden sich nicht in zentraler Innenstadtlage. Daher sei nicht mit einem erhöhten Kundenaufkommen zu rechnen, heißt es in der Begründung des Gerichts.

Im Saarland dürfen seit Beginn vergangener Woche Läden mit einer Verkaufsfläche von unter 800 Quadratmetern öffnen. Auch einzelnen größeren Geschäften wie Kfz-Shops oder Buchhandlungen ist die Öffnung gestattet. Des Weiteren können große Läden ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren, um öffnen zu dürfen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der IHK Saarland, 28.04.2020
- eigene Berichte

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Mit DPA

ifo-Institut: Unternehmen bereiten Entlassungen vor

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Nach Einschätzung des ifo-Instituts droht in Deutschland ein Stellenabbau aufgrund der Corona-Krise. Symbolfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Nach Kurzarbeit Stellenabbau erwartet

Dem deutschen Arbeitsmarkt droht in der Corona-Krise nach Einschätzung des ifo-Instituts nach der Kurzarbeit nun auch ein Stellenabbau.

"Die Personalabteilungen der deutschen Unternehmen bereiten sich auf Entlassungen vor", fasste das Münchener Forschungsinstitut das Ergebnis einer Umfrage zusammen. Das anhand der Erhebung ermittelte "ifo-Beschäftigungsbarometer" sei im April auf ein Rekordtief von 86,3 Punkten abgestürzt, von 93,4 Punkten im März. Auch der Rückgang des Indexwertes war der stärkste, der vom ifo-Institut jemals ermittelt wurde.

ifo-Institut: Arbeitslosigkeit in Deutschland wird steigen

"Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird daher steigen", lautet die Schlussfolgerung der Wirtschaftsforscher. Die Entwicklung dürfte alle Bereiche der deutschen Wirtschaft betreffen. Demnach sollte es auch im Dienstleistungssektor erstmals seit der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 wieder zu Entlassungen kommen.

In der Industrie erwarten die Forscher, dass sich der Trend rückläufiger Mitarbeiterzahlen, der bereits vor der Corona-Krise eingesetzt habe, verstärkt fortsetzen werde. Auch im Handel dürfte die Zahl der Mitarbeiter sinken, wobei die ifo-Forscher die Supermärkte als einzige Ausnahme bezeichneten. "Auch der zuletzt boomende Bausektor kann sich der negativen Beschäftigungsdynamik nicht mehr entziehen", hieß es weiter in der Mitteilung.

Das ifo-Beschäftigungsbarometer basiert auf etwa 9.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, der Baubranche, des Groß- und Einzelhandels sowie des Dienstleistungssektors.

Der deutsche Arbeitsmarkt hatte sich vor der Corona-Krise robust gezeigt. In den Jahren seit 2010 war die Arbeitslosenquote in der Tendenz gefallen. In diesem Zeitraum hat sich die Quote von etwa 8 Prozent auf zuletzt 5,1 Prozent im März verringert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Nach Klage: Möbel Martin ab heute wieder geöffnet

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Möbel Martin darf ab dem heutigen Dienstag wieder alle Filialen öffnen. Foto: BeckerBredel

Saarlandweit müssen zahlreiche Geschäfte mit über 800 Quadratmeter Verkaufsfläche geschlossen haben - so auch Möbelhäuser. Gegen die entsprechende Corona-Schutzverordnung hatte die Saarbrücker Möbel Martin GmbH erst kürzlich Klage eingereicht - und das erfolgreich.

Nachdem das Oberverwaltungsgericht einem Eilantrag des Unternehmens nun stattgegeben hat, dürfen die Möbelhäuser im Saarland ab dem heutigen Dienstag (28. April 2020) wieder öffnen.

Wiedereröffnung zu regulären Geschäftszeiten

Der "SZ" sagte Nicolas Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung von Möbel Martin: Es sei geplant, die Möbelhäuser ab Dienstag zu den regulären Zeiten zu öffnen. Ein eigenes Hygienekonzept sowie Abstandsregelungen sollen dabei den Schutz von Personal und Gästen sicherstellen.

Gründe für die Gerichtsentscheidung

Das Oberverwaltungsgericht teilte am gestrigen Montag mit, dass die Märkte des Möbelhauses "vorläufig ohne entsprechende Begrenzung ihre Verkaufsfläche wieder öffnen" dürfen, zitiert die "SZ" eine Mitteilung.

Die Begründung: Anders als etwa Einkaufszentren seien die Möbel-Martin-Filialen in ihrem Sortiment beschränkt. Darüber hinaus befinden sich die Geschäfte nicht in zentraler Innenstadtlage. Demgemäß sei aus Sicht des Gerichts nicht mit einem erhöhten Kundenaufkommen zu rechnen.

Nach Angaben der "SZ" zeigte sich Nicolas Martin erleichtert über die Entscheidung des Gerichts.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarbrücker Zeitung

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Uni Saarbrücken bietet ab Winter neues Studienfach an

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Europawissenschaften kann ab dem Wintersemester an der Uni Saarbrücken studiert werden. Archivfoto: BeckerBredel

Die Universität des Saarlandes startet ab dem kommenden Wintersemester das neue Bachelor-Angebot Europawissenschaften. Angehende Studierende entscheiden sich dabei für eine von drei Disziplinen: Geographie, Neuere Geschichte oder Vergleichende Literaturwissenschaft, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag (28. April 2020).

Kernbereich mit Überblick über Europa

Das fachbezogene Studium soll durch einen interdisziplinären "Kernbereich" mit Lehrveranstaltungen zu den Grundlagen Europas ergänzt werden, so die Uni. "Hier vermitteln wir allen Studierenden einen Überblick über historische und aktuelle Entwicklungsprozesse, damit sie verstehen, was das heutige Europa ausmacht", sagte Junior-Professor Florian Weber, der das Studienangebot mit konzipiert hat. 

Die dritte Säule des Studiums ist ein Wahlpflichtbereich. In diesem können die Studierenden Lehrveranstaltungen nach ihren individuellen Interessen belegen, um das eigene europabezogene Profil zu stärken. Dabei wählen sie beispielsweise Kurse aus der Betriebswirtschaftslehre, Philosophie, Medienkomparatistik, Romanistik oder Veranstaltungen aus der Klassischen Archäologie oder der Vor- und Frühgeschichte aus.

Aufenthalt im Ausland

Für das fünfte Semester ist der Aufenthalt an einer Uni oder ein selbstständig durchgeführtes Forschungsprojekt im europäischen Ausland vorgesehen. Ein achtwöchiges Berufspraktikum soll außerdem die Chance bieten, Einblicke in die Arbeitspraxis zu bekommen.

Das Studium der Europawissenschaften ist zulassungsbeschränkt. Bewerben können sich Interessierte bis zum 15. Juli.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Universität des Saarlandes, 28.04.2020
- Website der Universität des Saarlandes

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Aktuelle Corona-Zahlen: Nur sechs neue Fälle gemeldet

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Laut Gesundheitsministerium gab es bis Montag im Saarland 2.518 bestätigte Coronavirus-Fälle. Foto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Die Gesamtzahl der im Saarland mit dem Coronavirus infizierten Personen ist um sechs Fälle auf jetzt 2.518 gestiegen. Diesen Stand von Montag (27. April 2020), 18.00 Uhr, teilte das Gesundheitsministerium mit. Das ist eine Steigerung von 0,24 Prozent gegenüber dem Vortag - so wenig wie noch nie seit Beginn der Tests Anfang März.

1.546 der seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland positiv getesteten Fälle gelten laut Angaben des Ministeriums inzwischen als geheilt (+43 zum Vortag). 126 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, zwei mehr als gestern. Darunter ist ein 86-Jähriger, der in einem Pflegeheim im Regionalverband Saarbrücken gelebt hatte. Zum weiteren Todesfall liegen SOL.DE keine Informationen vor.

Die Zahl der aktiven Infektionen liegt damit bei 846, 39 weniger als am Vortag. Laut Gesundheitsministerium werden aktuell 139 am Coronavirus Erkrankte stationär behandelt - 37 davon intensivmedizinisch.

Corona-Fälle im Saarland nach Landkreisen

1.122 positiv bestätigte Fälle gibt es im Regionalverband Saarbrücken, 314 sind es im Saarpfalz-Kreis, 503 im Kreis Saarlouis. Im Kreis St. Wendel gibt es 160 Personen Fälle, im Kreis Neunkirchen 229. Im Landkreis Merzig-Wadern wurden 190 Menschen positiv getestet.

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums, 27.04.2020
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 27.04.2020
- eigene Berichte

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Gefährliche Pflegesituation in Marienhausklinik St. Wendel? Prüfung durch Ministerium

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Hier zu sehen: das Marienkrankenhaus in St. Wendel. Foto: Marienkrankenhaus St. Wendel/Presse

Nach Angaben des "SR" hat Michael Quetting, Pflegebeauftragter der Gewerkschaft Verdi, schwere Vorwürfe gegen die Marienhaus-Gruppe erhoben. In den Kliniken würde eine "gefährliche Pflege" stattfinden. Auch am St. Wendeler Standort, also der Marienhausklinik, sollen pflegerische Standards nicht eingehalten werden. Nun prüfe die Krankenhausaufsicht des Saar-Gesundheitsministeriums die Situation.

Details zu den Vorwürfen

Laut Quetting würden etwa Auszubildende voll eingesetzt werden. Zudem sei im Nachtdienst nur eine Pflegekraft auf Station. Und: Auf der Normalstation kümmere sich ebenso nur eine Pflegekraft um 15 Patienten. Das geht aus dem Medienbericht hervor.

Die Situation in den Krankenhäusern der Marienhaus-Gruppe sei gesundheitsgefährdend, unverantwortlich und lebensgefährlich. Das sagte Quetting nach Angaben des "SR".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Abiturienten im Saarland demonstrieren gegen geplante Abschlussprüfungen

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Die Abiturprüfungen sollen im Saarland trotz Corona-Pandemie stattfinden. Symbolfoto: Bodo Schackow/dpa-Bildfunk

Die Schüler fordern, dass die Abschlussprüfungen in diesem Jahr ausfallen. Stattdessen soll die Durchschnittszensur aus den letzten beiden Schuljahren als Abiturnote gewertet werden.

Durchführung der Abiturprüfungen sei gefährlich und ungerecht

Aufgrund der Corona-Krise seien Abiturprüfungen nicht nur gefährlich, sondern durch die psychische Mehrbelastung, fehlende Vorbereitung in der Klasse und weiterer Widrigkeiten auch ungerecht gegenüber des Abschlussjahrgangs. Wer sich verbessern wolle, könnte sich freiwillig den Prüfungen unterziehen.

500 Menschen verfolgen Demonstration per Live-Stream

Die Demonstration fand am Montagvormittag statt. Da sie nur unter strengen Auflagen genehmigt werden konnte, konnten nur fünfzig Demonstranten teilnehmen. Das berichtet der "SR". Die Schüler streamten die Kundgebung dafür allerdings live im Internet. Mehr als 500 Menschen schalteten zu.

Bildungsministerin hält an Prüfungen fest

Die saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot hielt allerdings an den Plänen des Landes fest. Sie erklärte bei der Demonstration, dass das Saarland den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz folgen werde. Die Abiturprüfungen sollen wie geplant unter Einhaltung der Hygienevorschriften des Robert-Koch-Instituts stattfinden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Recherche

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Schutzkonzept des Bistums Trier: Gottesdienste könnten bald wieder stattfinden

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Sollten wieder Gottesdienste im Bistum Trier stattfinden, gelten strenge Auflagen für die Kirchengänger. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa-Bildfunk

Ab dem kommenden Sonntag (3. Mai 2020) könnten die Bestimmungen gelten. Die Gottesdienste und Beerdigungen sollen dann unter Auflagen wieder stattfinden können. Das berichtet der "SR". 

Masken, Abstand und vorherige Anmeldung zum Gottesdienst

Das Schutzkonzept des Bistums Trier sieht vor, dass alle Kirchenbesucher Masken tragen. Zudem solle ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden. Eine Teilnahme am Gottesdienst sei nur unter vorheriger Anmeldung möglich. So könne die Zahl der Gläubigen in den Kirchen reglementiert werden. Bei der Kontrolle am Eingang soll zudem Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden. 

Kommunion nur eingeschränkt möglich, Feste untersagt

Die Kommunion komme nur für Kirchen infrage, die über mehr als einen Gang und mindestens zwei Türen verfügen. Sie soll über eine Einbahnstraßenregelung erfolgen. Taufen, Trauungen, Firmungen und die Feier der Erstkommunion seien allerdings nach wie vor nicht möglich. 

Sollten Bund und Land die Gottesdienste wieder erlauben, entscheiden hauptamtliche Seelsorger und ehrenamtliche Gremien, wo und wie diese erneut stattfinden können. Wie der "SR" weiter schreibt, sollen auch Gottesdienste im Freien möglich sein. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Nach Absetzung des AfD-Landesvorstands im Saarland: Ex-Vorstand geht vor Gericht

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Der AfD-Landesvorstand um Josef Dörr ist abgesetzt worden. Foto: BeckerBredel

Zur Begründung der Absetzung im März hieß es unter anderem, der saarländische Vorstand habe "den Prozess der Mitgliederaufnahme dadurch manipuliert, dass er Aufnahmeanträge nicht bearbeitet, bewusst erheblich verzögert oder Aufnahmen missbräuchlich durch Ausübung seines Widerspruchsrechts" vereitelt habe. Infolgedessen wurde der AfD-Landesvorstand im Saarland abgesetzt.

Ehemaliger Vorstand will vor Gericht ziehen

Dem "SR" sagte der ehemalige Vorsitzende Josef Dörr, dass man nun vor ein ordentliches Gericht ziehen wolle. Denn das Parteigericht habe bislang auf eine Beschwerde gegen die Absetzung nicht reagiert. Ein entsprechender Eilantrag sei bereits Anfang April gestellt worden.

Derweil soll der aktuell eingesetzte Notvorstand nach Angaben des "SR" seine Arbeit aufgenommen haben. Es würden Mitgliederlisten des Landesverbandes Saar geprüft werden.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk

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mit dpa

CDU-Fraktion im Saarland für freiwillige Vorbereitungswoche - nur wenig Zustimmung

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Die CDU im Saarland hat sich für eine freiwillige Vorbereitungswoche an Schulen ausgesprochen. Symbolfoto: Armin Weigel/dpa

Aufgrund des eingeschränkten Schulbetriebs durch die Corona-Krise hat sich die CDU-Fraktion im Saarland vor etwa einer Woche für das Angebot einer freiwilligen Vorbereitung in der letzten Sommerferienwoche ausgesprochen. Schülerinnen und Schülern solle so die Rückkehr in den Schulalltag erleichtert werden.

Kritik an Vorschlag

"Das ist ein wenig durchdachter Vorschlag", sagte SPD-Fraktionschef Ulrich Commerçon laut "dpa". Insbesondere Lehrern, die aufgrund der Corona-Krise sehr viel Mehrarbeit geleistet hätten, sei dies nicht zumutbar. Ebenso für die Schüler habe die Zeit bislang eine sehr hohe Belastung dargestellt. "Einfach die Sommerferien zu verkürzen, ist vor allem für die Kinder eine Zumutung", so Commerçon.

"Das ist an den Leuten, die handeln, vorbeireglementiert", kritisierte der AfD-Fraktionsvorsitzende Josef Dörr nach Angaben von "dpa". Niemand wolle sich die Ferien kürzen lassen, weder Lehrer und Schüler, noch Eltern, die in Urlaub fahren wollten. Ohnehin werde seiner Meinung nach der Unterrichtsausfall "dramatisiert". Dörr sei überzeugt, dass dieser "ohne große Folgen bleiben" werde.

Die Linken, so der parlamentarische Geschäftsführer Jochen Flackus, hielten nichts von dem CDU-Vorschlag. Wenn es so sei, dass die Sommerferien ein bisschen mit Urlaub für Familie verbunden werden könnten, "sollte man das durch diese Diskussion nicht auch noch belasten".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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mit dpa

Einzelhandel: Jedes neunte Geschäft von Insolvenz bedroht

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Der Handelsverband Deutschland fürchtet zahlreiche Insolvenzen infolge der Corona-Krise. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Martin Gerten

Rund jedes neunte Einzelhandelsgeschäft in Deutschland könnte aufgrund der aktuellen Corona-Krise Insolvenz anmelden müssen. Das befürchtet nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur ("dpa") der Handelsverband Deutschland (HDE).

"Wir fürchten, dass nun bis zu 50.000 Geschäfte von Insolvenzen betroffen sein könnten, weil ihr Eigenkapital insbesondere wegen hoher Mietforderungen nicht ausreicht", sagte der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Nach Angaben des Verbands gibt es in Deutschland rund 300.000 Einzelhandelsunternehmen mit etwa 450.000 Geschäften.

Große Umsatzverluste

"In den vier Wochen Schließungen der Geschäfte im Non-Food-Bereich haben wir rund 30 Milliarden Euro Umsatz verloren, den wir auch nicht wiederbekommen werden. Pro Tag waren dies rund eine Milliarde Euro", so Genth.

In der ersten Woche nach der Öffnung sei zudem ein großer Kundenansturm ausgeblieben, zurzeit verliere der Handel täglich einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. "Wir fürchten sehr, dass die Innenstädte nach der Krise nicht mehr so aussehen werden wie vor der Krise", zitiert "dpa" den HDE-Hauptgeschäftsführer.

Rettungsfonds gefordert

Genth forderte deshalb einen weiteren branchenunabhängigen Rettungsfonds für angeschlagene Unternehmen, die durch die Schließung keine Umsätze erzielen konnten. "Denn bei vielen Unternehmen läuft eben der Hauptkostenblock - die Miete - trotz geschlossener Läden weiter." Darüber hinaus solle es in der zweiten Jahreshälfte sowie 2021 bundesweit mehrere Sonntagsöffnungen geben, um den Konsum zu beleben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Einbruch in Homburger Metzgerei: Unbekannter lässt Wurstwaren mitgehen

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Ob es sich bei den geklauten Wurstwaren um Lyoner handelte, ist derzeit nicht bekannt. Symbolfoto: BeckerBredel

Wie die Polizei in Homburg mitteilte, ereignete sich der Einbruch zwischen Samstagnachmittag (25. April 2020) und Montagmorgen (27. April 2020).

Ein Unbekannter hatte zuvor die Eingangstür einer Metzgerei in Kirrberg aufgehebelt, um so in den Verkaufsraum zu gelangen. Im Inneren angekommen, ließ der Dieb mehrere Wurstwaren mitgehen. Welche genau, konnte die Polizei gegenüber "dpa" nicht präzisieren.

Nach dem Diebstahl gelang es dem womöglich hungrigen Einbrecher, unerkannt zu flüchten. Nun sucht die Polizei Zeugen des Vorfalls. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer (06841)1060 entgegen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Zahl der Kassenärzte im Saarland leicht zurückgegangen

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Die Zahl der Praxisärzte im Saarland ist leicht rückläufig. Foto: Jens Büttner/zb/dpa-Bildfunk

Die Zahl der Praxisärzte im Saarland ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Das Versorgungsangebot für die Patienten deutschlandweit ist hingegen gestiegen, wie aus Daten des Bundesarztregisters mit Stand Ende vergangenen Jahres hervorgeht, die die Deutsche Presse-Agentur ausgewertet hat. Im Saarland praktizierten am Stichtag 31. Dezember 2019 demnach 221,1 Ärzte und Psychotherapeuten pro 100.000 Einwohner.

Die größte Versorgungsdichte können die Stadtstaaten Bremen (296,2), Hamburg (295,7) und Berlin (285,9) vorweisen. Bundesweit waren zum Stichtag 31. Dezember 2018 rund 148.600 Ärzte und 26.700 Psychotherapeuten mit einer Zulassung für die Versorgung gesetzlich versicherter Kassenpatienten tätig. Das war insgesamt ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zu Ende 2017.

Saar-Hausärzte vergleichsweise alt

Die Hausärzte, die für viele Menschen die ersten Anlaufstellen sind, sind den Daten zufolge im Ländervergleich im Saarland mit im Schnitt 56 Jahren so alt wie fast nirgendwo. Nur in Rheinland-Pfalz praktizieren mit im Schnitt 56,6 Jahren noch ältere Kollegen.

Der Anteil der Hausärzte, die 2019 älter als 65 Jahre waren, betrug im Saarland 17,7 Prozent. In Rheinland-Pfalz war es sogar knapp jeder zehnte Hausarzt. Den kleinsten Anteil älterer Hausärzte im Vergleich der Länder hat Mecklenburg-Vorpommern - über 65 Jahre sind dort 8,4 Prozent.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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