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Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland: Zahl der aktiv Infizierten sinkt

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Im Saarland ist die Zahl der aktiv infizierten Corona-Patienten erneut gesunken. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland

Die Gesamtzahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Saarland ist um 25 auf nunmehr 2.577 Fälle gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend mit. Die Angaben beziehen sich auf den Stand von 18.00 Uhr.

Die Zahl der bestätigten Todesfälle steigt um einen weiteren Fall gegenüber dem Vortag auf 134. Von den positiv bestätigten Fällen seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland gelten insgesamt 1.767 Personen inzwischen als geheilt. Von den an dem Virus erkrankten Personen werden aktuell 110 stationär behandelt32 davon intensivmedizinisch.

Aktuell 676 aktiv Infizierte

Rechnet man die Todesfälle sowie die Geheilten aus der Gesamtfallzahl im Saarland heraus, ergibt sich die Zahl der aktiven Infektionen. Diese liegt im Saarland zum jetzigen Zeitpunkt bei 676 Menschen. Das macht 35 Fälle weniger als noch am Vortag.

Corona-Fälle im Saarland nach Landkreisen

Die Gesamtzahl der Fälle verteilt sich wie folgt auf die Kreise:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.147
- Landkreis Saarlouis: 514
- Saarpfalz-Kreis: 324
- Landkreis Neunkirchen: 240 
- Landkreis Merzig-Wadern: 192
- Landkreis St. Wendel: 160

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 30.04.2020
- eigene Recherche

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Corona im Saarland: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Das Coronavirus bestimmt weiterhin die Nachrichtenlage. Grafik: Unsplash

Eilantrag gescheitert: Saarländer müssen weiter Masken tragen

Das Verwaltungsgericht hat einen Eilantrag eines Bürgers zurückgewiesen. Dieser wollte eine Abschaffung der Maskenpflicht erreichen. Wie die Richter ihre Entscheidung begründen: "Eilantrag gescheitert: Saarländer müssen weiter Masken tragen".

Weitere Corona-Lockerungen von Bund und Länder beschlossen

Bund und Länder haben sich am heutigen Donnerstag (30. April 2020) auf weitere Corona-Lockerungen geeinigt. In einer Pressekonferenz erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Mehr Informationen unter: "Weitere Corona-Lockerungen von Bund und Länder beschlossen".

Saarland öffnet weitere Grenzübergänge zu Frankreich

Im Saarland werden ab sofort drei weitere Grenzübergänge zu Frankreich geöffnet. Ministerpräsident Tobias Hans hatte sich zuvor für die Grenzöffnungen bei Bundesinnenminister Horst Seehofer stark gemacht. Mehr unter: "Saarland öffnet weitere Grenzübergänge zu Frankreich".

Arbeitslosigkeit im Saarland deutlich gestiegen

Die Zahl der Arbeitslosen im Saarland ist im Vergleich zum Vormonat deutlich gestiegen. Auch bei Anträgen auf Kurzarbeit meldet die Arbeitsagentur eine Steigerung der Anträge. Die Zahlen: "Arbeitslosigkeit im Saarland deutlich gestiegen".

Bundesinnenminister Seehofer will Grenzkontrollen bis zum 15. Mai verlängern

Seehofer will die in der Corona-Krise eingeführten Kontrollen an deutschen Grenzen bis zum 15. Mai verlängern. Einen entsprechenden Vorschlag werde er heute im Corona-Krisenkabinett vorlegen. Zum Artikel:"Bundesinnenminister Seehofer will Grenzkontrollen bis zum 15. Mai verlängern".

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugsverdacht mit Coronahilfen

Aufgrund des Verdachts eines Subventionsbetruges mit Coronahilfen ermittelt derzeit die Saarbrücker Staatsanwaltschaft. Was bislang bekannt ist: "Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt wegen Betrugsverdacht mit Coronahilfen".

Saar-Kommunen mit Bitte um angemessenes Verhalten

Mit Blick auf das verlängerte Wochenende richten sich die Saar-Kommunen mit einer Bitte an die Bevölkerung: Trotz der gelockerten Ausgangsbeschränkungen sollten Abstandsregelungen eingehalten werden. Mehr dazu: "Für 1. Mai: Saar-Kommunen mit Bitte um angemessenes Verhalten".

Fast alle Shops im Outlet Wadgassen öffnen wieder

Ab Montag dürfen im Outlet-Center in Wadgassen wieder fast alle Läden öffnen. Die Gemeinde hat entsprechende Genehmigungen erteilt. Bürgermeister Greiber beschwert sich derweil über unklare Regelungen. Die Infos: "Fast alle Shops im Outlet Wadgassen öffnen wieder".

Verdi fordert Soforthilfe für Künstlerinnen und Künstler

Mit einer Forderung richtet sich Michael Blug, Verdi-Landesbezirksleiter für das Saarland und Rheinland-Pfalz, aktuell an Ministerpräsident Tobias Hans: Dieser solle ein Soforthilfeprogramm für Künstlerinnen, Künstler und Solo-Selbstständige auflegen. Die Infos: "Verdi fordert Soforthilfe für Künstlerinnen und Künstler".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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PinkGloves-Gate & eine neue Impfhoffnung

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
Söder & Laschet gaben gestern zur Abwechslung mal Ruhe. Daher widmen wir uns heute dem großen Skandal um die Pink Gloves. Und es gibt gute Nachrichten: Eventuell kommen wir bald doch noch an ausreichend Impfstoff. 

Außerdem ...
... haben wir uns Verstärkung geholt: Vanessa. Sie ist Social Media Beraterin, Social Media Junkie und lebt in Kalifornien. Also nahe am Puls von Big Tech.

Von Ihr ...
... erfahren wir ab sofort die neuesten Trends in puncto Clubhouse, Insta, TikTok, Influencer Insights etc.. Und zwar jeden Donnerstag in "Vanessas Kolumne".

Zum Auftakt ...
... erklärt sie gleich mal, warum Uber im Amiland ein so großes Thema ist. Hier nutzt man das ja doch eher selten.

 

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Mit dabei:
Ein fruehstart Zoom-Call pro Monat. Da besprechen wir die aktuell heißesten Themen (Clubhouse, #Gamestop, Dogecoin, QAnon ...) mit einem Experten. Und Ihr könnt jederzeit Fragen stellen! Außerdem erhaltet Ihr Zugang zu unserem Premium-Content (Guides zu Themen wie Smartphone-Banken, Bitcoins, Tinder etc.).

Es wird sogar noch besser:
Wenn Ihr Patrons werdet und uns eine Nachricht mit dem Inhalt "SOL.DE" schreibt, dann erstatten wir Euch den ersten Monatsbeitrag wieder zurück! Ihr könnt den fruehstart-Newsletter also in Ruhe testlesen: Patreon-Abos kann man nämlich zu jeder Zeit wieder kündigen.

Also: Haut Rein!
Alle Infos dazu findet Ihr HIER.

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

CORONA

 

Curevac - Eine neue Hoffnung?Die Impfstoff-Bestellung hat die EU ja bekanntlich vermasselt.
Aber eventuell gilt bald: Neuer Stoff - neues Glück!

Denn mit Curavec geht ein weiteres Vakzin an den Start.
Und zwar vom Typus rMNA. Das sind "die ohne Thrombose".

Hallelujah!
Die Jungs sitzen in Tübingen, also haben wir da ganz gute Karten. 300 Millionen Dosen könnten sie in diesem Jahr noch liefern. Und das wäre fast schon die Hälfte des gesamten EU-Bedarfs. 

Vielleicht ...
... hören wir diesmal auch einfach gleich auf den Lauterbach. Denn am Ende müssen wir das ja erfahrungsgemäß dann ja sowieso immer tun. 

Sein Vorschlag:
Eine Notfallzulassung für Deutschland. Eine EU-Prüfung dauert ihm nämlich zu lange.

Und wer die EU kennt, ...
... kann sich das sicher sehr "lebhaft" vorstellen.

THEMA DES TAGES

 

#PinkGloves-Gate!

In der Höhle der Löwen ...
... präsentierten zwei (männliche) Gründer am Dienstag eine nobelpreisverdächtige Idee: Einen Einweghandschuh zur Entsorgung von Damenhygieneartikeln.

Problem:
Ignorante Naturen könnten ihn eventuell mit dem gemeinen Plastikhandschuh verwechseln.

Doch selbst daran hatten sie gedacht!
Zur Unterscheidung setzten sie zunächst einen extrem hohen Preis dafür an. Und um ganz sicher zu gehen, statten sie ihn auch noch mit einer Signalfarbe aus: Pink. Das Ergebnis nannten sie dann - äußerst treffend - "Pink Glove".

Genial!
Aber konnte diese verheißungsvolle Innovation auch Ralf Dümmels berüchtigte Due Diligence überstehen? Mit Argusaugen überprüfte er, ob das Produkt in ein Großmarktregal hineinpasst.

Und auch diese Hürde wurde gemeistert!
Damit war die A-Runde perfekt!

Die Geburt eines deutschen Unicorns?
Alles schien möglich. Wäre da nur nicht die störrische Zielgruppe: Obwohl ausschließlich zu ihrem Wohle erdacht, zog sie tagelang verbissen gegen die #PinkGloves zu Felde.

Aber Mann kennt das ja.
Da kümmert man sich mal. Und dann ist auch wieder nicht Recht.

Oder ...
... ist der Pink Glove seiner Zeit einfach nur zu weit voraus?

In diesem Fall besteht Hoffnung!
Die nächste Pandemie kommt ja bestimmt. Und vielleicht investiert dann wieder jemand in zu viele Plastikhandschuhe, die er dann einfach nicht mehr los wird ...

GEWINNER DES TAGES:

 

Bernard Arnault. Denn Europas Reichster hat im letzten Jahr ca. 95 Milliarden Dollar verdient. Netto.

Coinbase. Denn die Krypto-Plattform ging gestern an die Börse. Erste Bewertung: 85,8 Milliarden Dollar. Das ist das 16-Fache der Deutschen Bank.

VERLIERER DES TAGES:

 

Fox News. Denn der brachialkonservative Nachrichtensender hatte eine tolle Idee: Eine Comedy-Show, die sich über alles woke amüsiert. Lebensdauer: Ein halber Scaramucci. (Diese Zeiteinheit wurde einst eingeführt, um die Amtszeiten von Trumps Beratern zu vergleichen. Sie entspricht in etwa vier Wochen.)

Gewerkschaften. Denn sie haben ihre große Schlacht gegen Amazon - zumindest vorerst - sehr deutlich verloren. 

 

VANESSAS KOLUMNE:

 

Uber ist hier eine Offenbarung.


Amis laufen nicht.
Sie fahren auch kein Fahrrad. Und schon gar nicht mit Bus und Bahn. Soweit das Klischee.

In LA stimmts!
Als ich vor 13 Jahren hergezogen bin, war meine allererste Investition ein Gebrauchtwagen. Um genau zu sein: Ein VW Jetta.

Fun fact:
Das ist zwar ein echter VW - in Deutschland hab ich aber noch keinen Jetta gesehen. Daher würde ich ihn mal als "Polo-Limousine" umschreiben.


 

Mein größter Alptraum ...
... war lange, dass ich irgendwann in meinen Jetta steige - und er springt nicht mehr an. Während meines Studiums konnte ich mir einen Ersatz nämlich kaum leisten. Und ohne den Jetta war mein Leben im Prinzip gar nicht denkbar.

Vor ein paar Monaten war es dann soweit.
Der Jetta gab auf. Und es passierte: Gar nichts. Ich habe mich seitdem um kein neues Auto mehr bemüht. Dank Uber war das auch gar nicht nötig: Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, ein Uber ist fast immer in wenigen Minuten verfügbar. Und auf Vorbestellung sowieso.

Ist das nicht teuer?
Jein. Denn in einer Stadt voller Ubers, kann man die Nutzung optimieren: Ein Uber X (ein beliebiges Auto mit Amateur-Chauffeur) kostet in etwa halb so viel, wie ein normales Taxi. Das hängt auch von der Tageszeit bzw. der Auslastung der Fahrer ab.

Wer ein bisschen Zeit hat ...
... kann sich aber auch für ein "Uber Pool" entscheiden. Lustigerweise folgt das dem gleichen Prinzip, wie das "Sammeltaxi" in Schwellenländern. Nur halt per AI: Die App findet - auf Wunsch - ein Sammel-Uber, dessen Route einigermaßen zum eigenen Start- und Zielort passt. Und dann steigt man einfach zu und fährt  mit. Im Zweifel mit Zwischenstopps. Und nicht auf dem direktesten aller Wege. Dafür aber ziemlich günstig.

Im Schnitt ...
... kann ich wegen Corona noch nicht so recht sagen, ob sich die Uberei auch unter normalen Umständen noch lohnt. Aber gefühlt ist es momentan doch sehr erleichternd.

Denn die Mobilität in LA hat ihre Tücken.
Die Parkregeln sind oftmals kryptisch. Die Strafen hingegen garantiert und drakonisch: Vor Hydranten parken ist z.B. eine Todsünde. Sie wird durch zeitnahes Abschleppen bestraft. Dann gibt noch es gewisse Wochen- bzw. Uhrzeiten, zu denen die Straßenreinigung anrückt. Und das tut sie mit einer Armee von Abschlepp-Trucks: Wenn aus irgendeinem Schild hervorgeht, dass Donnerstags zwischen 8:00 und 9:00 das Parken verboten ist, dann hängen die dortigen Autos um 8:01 schon am Haken.

In beiden Fällen ...
... muss man sein Auto dann in einem äußerst unangenehmen Verfahren wieder auslösen. Preis: Ab 1.000 Dollar aufwärts.

Und dann ist da noch das DUI.
Verglichen mit Deutschland ist das mit Alk hier etwas diffuser: Eine reine Alkoholkontrolle findet eher selten statt. Aber gnade Dir Gott, die Polizei erwischt Dich bei einem ungeschickten Manöver. Oder ein Rücklicht ist kaputt. Kommen die "Cops" dann zu dem Schluss, dass ein Fall von "Driving under Influences" vorliegt, wandert man im Zweifel sogar erstmal in die Zelle. "Mugshot" inklusive. 

Dafür ist dann sogar egal, ...
... wieviel Promille man hat. Denn in Kalifornien ist das "Driving under Influences" (stellenweise) einfach generell verboten. Eventuell muss man für ein DUI noch nicht einmal fahren: Es kursieren Geschichten, dass man nur "die Kontrolle" über ein Fahrzeug haben muss. Also im geparkten Auto auf dem Fahrersitz sitzen, oder so. 

Logischerweise war das DUI hier eine ständige Bedrohung.
Seit Kurzem gibt es hier zwar sogar eine U-Bahn. Aber spätestens wenn es dunkel wird, ist sowas kein Thema mehr. Vor Uber hieß das meist: Fahren und hoffen. Insofern ist Uber für Viele eine echte Offenbarung: Man will mal was trinken, das Auto war ist gerade kaputt oder ähnliches: Sowas war früher ein mittleres Drama. Jetzt swipt man dreimal übers Handy, wartet ein paar Minuten - und das Problem ist gelöst.

Post Scriptum:
Neben Uber ist auch Lyft sehr beliebt. Ich nutze gewohnheitsmäßig aber meist Ersteres, daher kenne ich mich beim Anderen nicht ganz so gut aus.

GRAFIK DES TAGES:

 

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Saarland öffnet weitere Grenzübergänge zu Frankreich

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Im Saarland werden ab heute (30.04.2020) drei weitere Grenzübergänge zu Frankreich geöffnet. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa

Drei weitere Grenzübergänge im Saarland geöffnet

Im Saarland werden ab sofort drei weitere Grenzübergänge zu Frankreich geöffnet. Wieder geöffnet werden nun die deutsch-französischen Übergänge bei:
- Silwingen/Waldwisse
- Ittersdorf/Schreckling
- Niedaltdorf/Guerstling.

Tobias Hans: gute Nachricht für Pendler

Dies sei eine gute Nachricht für den Pendlerverkehr, sagte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans am heutigen Donnerstag (30. April 2020). Mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) habe er sich zudem darauf verständigt, mit den geplanten Lockerungen der Corona-Regeln in Frankreich ab dem 11. Mai ein Konzept zur Öffnung sämtlicher Grenzübergänge zu erarbeiten. Dann solle es nur noch stichprobenartige Kontrollen geben.

Seit dem 16. März ist der Grenzverkehr erheblich eingeschränkt: Wegen der Corona-Pandemie wird der Einreiseverkehr im Saarland an mehreren überwachten Übergängen aus Frankreich und aus Luxemburg kontrolliert, viele andere kleine Übergänge sind mit Barrieren abgesperrt worden. Die Kontrollen und Schließungen an den Grenzen haben in der Region wiederholt für Kritik gesorgt.

"Gerade für unsere vielen Pendlerinnen und Pendler in der Region ist die aktuelle Situation eine große Einschränkung, denn sie müssen kilometerlange Umwege in Kauf nehmen, um ihrer Arbeit nachgehen zu können", sagte Hans. 

Tobias Hans will Zusammenhalt stärken

Tobias Hans erklärt weiter: "Die Corona-Pandemie stellt unser Europa der offenen Grenzen vor eine harte Belastungsprobe und stellt uns vor nicht gekannte Herausforderungen." Man müsse gemeinsam "mit unseren Freunden in Frankreich und Luxemburg gegen die Ausbreitung vorgehen, denn wir sitzen alle im selben Boot". Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat bereits mehrfach gefordert, Schließungen und Kontrollen an EU-Binnengrenzen im Zuge der Corona-Krise schnellstmöglich wieder aufzuheben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Weitere Corona-Lockerungen von Bund und Ländern beschlossen

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Bund und Länder haben sich am heutigen Donnerstag (30. April 2020) über weitere Corona-Lockerungen geeinigt. Symbolfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa Pool/dpa

Weitere Corona-Lockerungen beschlossen

Bund und Länder haben sich am heutigen Donnerstag auf das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Bundeskanzlerin Angela Merkel gab im Rahmen einer Pressekonferenz am Abend bekannt, dass man sich auf mehrere Corona-Lockerungen einigen konnte:

- Gottesdienste werden wieder erlaubt
- Spielplätze werden unter Auflagen wieder geöffnet
- Kultureinrichtungen wie Museen, Ausstellungen, botanische Gärten, Gedenkstätten und Zoos dürfen wieder öffnen.

Heutige Beratungen nur ein Zwischenschritt

Weitere Entscheidungen wie beispielsweise über das weitere Vorgehen in den Schulen und Kitas oder über die Regelungen für sportliche Betätigungen wurden vertagt. Angela Merkel betonte, dass die heutigen Beratungen zwischen dem Bund und den Ländern nur ein Zwischenschritt seien. Ein weitergehendes Maßnahmen-Paket werde erst im Rahmen der nächsten Bund-Länder-Konferenz am 6. Mai auf den Weg gebracht.

Man müsse hierfür das weitere Infektionsgeschehen im Auge behalten. Oberstes Ziel sei weiterhin, die Covid-19-Ausbreitung zu verlangsamen, sodass unser Gesundheitssystem stabil bleibe. Markus Söder erklärte in diesem Zusammenhang: "Corona ist ein Marathon, bei dem wir am Ende nicht wissen, wo das Ziel ist".

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz von Angela Merkel und Markus Söder vom 30.04.2020

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Tote Frau in Saar entdeckt

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Rettungskräfte bargen die Leiche aus der Saar. Foto: BeckerBredel

Passanten haben am Donnerstagmorgen in der Saar zwischen Bous und Wadgassen eine Leiche entdeckt. Die alarmierten Rettungskräfte bargen die tote Frau anschließend mithilfe eines Rettungsboots.

Die Polizei versucht jetzt, die Identität der Verstorbenen zu klären. Die Frau sei circa 80 Jahre alt, wie das Landespolizeipräsidium auf SOL.DE-Anfrage mitteilte. Eine Leichenschau ergab keinerlei Hinweise auf Fremdeinwirkung.

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Ein Passant hatte die Leiche entdeckt. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Mit DPA

Corona-Krise: Spielplätze sollen wieder öffnen dürfen

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Die seit Wochen geschlossenen Spielplätze sollen wieder geöffnet werden. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Spielplätze sollen wieder öffnen

Bund und Länder wollen die seit Wochen gesperrten Spielplätze unter Auflagen für die Kommunen wieder öffnen. Das vereinbarten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstag in einer Schaltkonferenz, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Einen einheitlichen Zeitpunkt für die Öffnung legte die Runde demnach allerdings noch nicht fest. Ein konkreter Termin für die genaue Eröffnung der Spielplätze im Saarland wird noch am heutigen Donnerstagabend erwartet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Für 1. Mai: Saar-Kommunen rufen zu Einhaltung der Abstandsregeln auf

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Hier zu sehen: Die Polizei kontrolliert die Kontaktbeschränkungen in Saarbrücken. Archivfoto: BeckerBredel

Insbesondere mit Blick auf das Mai-Wochenende rufen die saarländischen Kommunen zu einem angemessenen Verhalten auf, berichtet der "SR". So wird etwa darum gebeten, die Abstandsregelungen einzuhalten.

Die im Zuge der Corona-Pandemie verordneten Ausgangsbeschränkungen im Saarland wurden erst kürzlich gelockert. Demgemäß sind Begegnungen in Familien mit Verwandten in gerader Linie sowie das Verweilen im Freien unter Wahrung der notwendigen Abstände und der Kontaktbeschränkungen wieder möglich.

Kontrollen in Homburg

Laut "SR" hat Homburg für den 1. Mai verstärkte Präsenz von Ordnungsamt und Polizei angekündigt. Die Einsatzkräfte würden kontrollieren, ob Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher die Hygienevorschriften und Abstandsregelungen einhalten.

Parkplätze in Saarbrücken gesperrt

Die Landeshauptstadt Saarbrücken sperrt von Freitag (1. Mai 2020) bis Sonntag (3. Mai 2020) teilweise die öffentlichen Parkplätze am Deutsch-Französischen Garten sowie im Umfeld des Stadens. Die Maßnahme soll verhindern, dass die Örtlichkeiten zu überregionalen Ausflugszielen werden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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Fast alle Shops im Outlet Wadgassen öffnen wieder

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Auf das Gelände des Outlet-Centers in Wadgassen dürfen ab Montag gleichzeitig nur 500 Kunden. Foto: Outlet Center

Die meisten Läden im Outlet-Center Wadgassen dürfen ab Montag (4. Mai 2020) wieder öffnen. Die Gemeinde habe die ersten Genehmigungen erteilt, sagte Bürgermeister Sebastian Greiber (SPD) am Donnerstag.

Die Öffnungen geschehen unter Auflagen: Ein Shop darf demnach maximal einen Kunden pro 20 Quadratmeter hereinlassen. Insgesamt ist die maximale Zahl an Kunden auf dem Outlet-Gelände auf 500 beschränkt.

Greiber moniert die unklaren Regelungen der Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. In Bous sei das Einkaufszentrum offen, das Outlet in Wadgassen habe keine General-Erlaubnis zur Öffnung. Jedes einzelne Geschäft muss hier einen gesonderten Antrag stellen, der durch die Gemeinde aufwändig juristisch geprüft werden müsse. "Da gibt es keine Unterschiede. Gleiche Sortimente, ähnliche bauliche Situation - die einen dürfen, die anderen nicht. Das versteht doch kein Mensch", so der Politiker.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Sebastian Greiber, 30.04.2020

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Am 4. Mai: Tafel in Saarbrücken öffnet wieder

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Am Montag öffnet die Tafel in Saarbrücken wieder. Archivfoto: BeckerBredel

Nach Angaben der Saarbrücker Tafel steht am kommenden Montag die Wiedereröffnung bevor: "Sie können dann an den gewohnten Tagen Lebensmittel empfangen", heißt es auf der Webseite. Zuvor war es Mitte März zu einer Schließung der Tafel infolge der Corona-Pandemie gekommen.

Neue Sicherheitsvorschriften

Ebenso teilt der Verein auf der Webseite mit, dass es ab Montag zu neuen Sicherheitsvorschriften komme. Welche genau, berichtet derzeit unter anderem der "SR".

Nach Angaben des Medienberichts, der sich auf eine Pressesprecherin beruft, sollen Markierungen vor dem Gebäude der Tafel "für den nötigen Abstand von mindestens 1,50 Metern sorgen". Darüber hinaus werde das Betreten ab Montag über einen separaten Ein- und Ausgang geregelt.

Verwendete Quellen:
- Homepage der Tafel Saarbrücken
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Bouillon: "Satz so nie gesagt" - Das soll das wirkliche Zitat sein

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Innenminister Klaus Bouillon (CDU) wurde von mehreren Seiten für eine mutmaßliche Aussage im Zusammenhang mit Grenzkontrollen kritisiert. Archivfoto: BeckerBredel

Saarlands Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat in einem Statement bestritten, eine von mehreren Parteien kritisierte Äußerung getätigt zu haben. Bouillon schrieb am Mittwochabend (29. April 2020) auf Facebook: "Im gestrigen 'heute journal' wurde ich sogar mit einem Satz zitiert, den ich so nie gesagt habe. Das hat mich überrascht und schockiert".

So soll das Zitat wirklich lauten

Laut der Nachrichtensendung des "ZDF" habe Bouillon gesagt, jeder abgewiesene Franzose bedeute ein Stück mehr Sicherheit für die Saarländer. Diese Aussage tauchte zuerst in einem Artikel des "Handelsblatts" vom Montag auf.

Wie der "SR" jetzt nach eigenen Recherchen berichtet, lautet das Zitat wörtlich: "Zunächst einmal geht es darum, dass die Franzosen, wenn sie kommen, sie werden überprüft. Wir machen punktuelle Kontrollen. Und wenn es gelingt, jeden Tag einige zu finden, die wir zurückschicken, dann haben wir das Risiko minimiert." Bouillon habe das am 12. März im Zusammenhang mit den Grenzkontrollen gesagt.

Bouillon: Freundschaft nie aufs Spiel setzen wollen

In seinem Statement von Mittwochabend schreibt Bouillon, er habe mit seinen Worten nie "unsere Freunde aus Frankreich verletzen oder unsere Freundschaft aufs Spiel setzen" wollen. Er bedauere es zutiefst, wenn seine Äußerungen in den vergangenen Tagen und Wochen so gedeutet wurden. In dieser Ausnahmesituation gehe es einzig um die Verhinderung der Verbreitung des Virus in einem sehr stark getroffenen Gebiet sowie im Saarland. Grenzkontrollen seien "eine von mehreren Maßnahmen, die dem Schutz der Menschen diesseits und jenseits der Grenze dienen".

Nach der Ausstrahlung hatten sich mehrere Parteien für einen Rücktritt beziehungsweise eine Entlassung Bouillons als Innenminister ausgesprochen. Am lautesten die SPD, die Bouillon unter anderem vorwirft, das Saarland zum Gespött in der Bundesrepublik "und darüber hinaus" zu machen. Die Grünen sagten, Bouillons Aussagen schürten Ressentiments und Probleme mit den Nachbarregionen. Die FDP hatte Konsequenzen gefordert.

Bouillons Statement im Wortlaut

Im Sinne der Transparenz veröffentlicht SOL.DE hier das Statement von Klaus Bouillon von Mittwochabend im Wortlaut:

"Liebe Saarländerinnen und Saarländer,

Sie kennen mich als Mann der klaren Worte. Dies war ich schon immer und werde es auch weiterhin sein. Immer im Sinne des Wohles von uns allen.

Die aktuelle Situation ist für niemanden für uns einfach und stellt uns vor große Herausforderungen. Bis vor wenigen Wochen hätte noch niemand zu träumen gewagt, dass einmal so tiefschneidende Eingriffe in die Freiheit von uns allen ergriffen werden müssen. Aber wir müssen uns im Klaren sein, dass wir dies nicht nur für unser eigenes Leben auf uns nehmen, sondern dies auch für unsere Mitmenschen tun, um sie zu schützen.

Bei der Diskussion um Grenzkontrollen in dieser schweren und außergewöhnlichen Situation ging es mir nie um die Wiedererrichtung von Grenzen. Ich bin mehr als glücklich, dass diese Grenzen seit langem nicht mehr bestehen. Es geht in dieser Ausnahmesituation einzig um die Verhinderung der Verbreitung des Virus in einem leider sehr stark betroffenen Gebiet sowie im Saarland. Es handelt sich um eine von mehreren Maßnahmen, die dem Schutz der Menschen diesseits und jenseits der Grenze dient.

Mir ist wichtig: Nie wollte ich mit meinen Worten unsere Freunde aus Frankreich verletzen oder unsere Freundschaft aufs Spiel setzen. Ich bedauere es zutiefst, wenn meine Äußerungen in den vergangenen Tagen und Wochen so gedeutet wurden.

Im gestrigen heute journal wurde ich sogar mir einem Satz zitiert, den ich so nie gesagt habe. Das hat mich überrascht - und schockiert.

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich, auch aufgrund meiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Bürgermeister, immer die deutsch-französische Freundschaft gelebt habe. Dies wurde mir mit einem französischen Orden gedankt. Und diese Freundschaft lebe ich auch weiter. Gleichzeitig sehe ich es auch als meine Aufgabe an, uns alle bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen. Deshalb sehe ich es auch derzeit noch für wichtig und richtig an, an den getroffenen Maßnahmen festzuhalten – für die Gesundheit von uns allen. Gehen Sie aber davon aus, dass ich meine und unsere Entscheidungen ständig hinterfrage und sie jeden Tag erneut auf den Prüfstand stelle - so auch in der Frage nach den Grenzkontrollen.

Wir stehen weiterhin vor schwierigen Herausforderungen. Ich bin aber sicher, dass wir diese gemeinsam meistern werden.

Auch die deutsch-französische Freundschaft wird diese schwere Zeit überstehen. Davon bin ich überzeugt.

Bleiben Sie gesund!
Ihr Klaus Bouillon"

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post von Klaus Bouillon, 30.04.2020
- eigene Berichte
- eigene Recherche
- Saarländischer Rundfunk

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DPA

Bund und Länder wollen Gottesdienste wieder erlauben

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Laut DPA-Angaben wollen Bund und Länder Gottesdienste trotz der Corona-Krise wieder erlauben. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa

DPA: Bund und Länder erlauben Gottesdienste

In der Corona-Krise wollen Bund und Länder unter bestimmten Abstands- und Hygieneregeln wieder Gottesdienstbesuche erlauben. Das haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstag in einer Schaltkonferenz vereinbart, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. 

Weitere religiöse Feiern erlaubt

Auch besondere religiöse Feste wie Taufen, Beschneidungen oder Hochzeiten sowie Trauergottesdienste sollen in kleinem Kreis wieder möglich sein. Vorgeschrieben ist dabei unter anderem ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Gläubigen und Hygienevorkehrungen.

Für Gotteshäuser wie Kirchen, Moscheen und Synagogen galt in der Corona-Krise ab Mitte März ein Versammlungsverbot. Einzelne Länder haben dies aber bereits gelockert oder dies angekündigt. So finden in Sachsen seit vergangener Woche wieder öffentliche Gottesdienste mit bis zu fünfzehn Besuchern statt. Andere Länder wie Berlin, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern haben ähnliche Schritte für die kommende Woche angekündigt, Hessen schon für diesen Freitag.

Hygienekonzepte mit Religionsgemeinschaften besprochen

Vor den nun vereinbarten bundesweiten Lockerungen für Gotteshäuser hatte das Bundesinnenministerium mit Kirchen und Religionsgemeinschaften über Hygienekonzepte gesprochen. Eine Übersicht mit Vorsichtsmaßnahmen wurde mit dem Robert Koch-Institut abgestimmt. Darin vorgesehen sind Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste im kleinen Kreis. Auf religiöse Ereignisse wie Wallfahrten oder Prozessionen mit vielen Menschen soll verzichtet werden. Menschen mit Krankheitssymptomen sollen zu Hause bleiben, Weihwasserbecken werden nicht gefüllt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Corona-Krise: Auch Zoos und Museen dürfen wohl wieder öffnen

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In Deutschland sollen die Zoos bald wieder öffnen dürfen. Symbolfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild

DPA: Zoos und Museen dürfen wieder öffnen

Laut Informationen der Deutschen Presseagentur stehen in Deutschland zahlreiche Corona-Lockerungen bevor. So sollen sich Bund und Länder am heutigen Donnerstag (30. April 2020) darauf geeinigt haben, dass Zoos, Museen und Ausstellungen in allen Bundesländern unter bestimmten Auflagen wieder eröffnet beziehungsweise erlaubt sein sollen. Das habe die Deutsche Presseagentur im Anschluss der heutigen Schaltkonferenz zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder aus Teilnehmerkreisen erfahren.

DPA: Weitere Corona-Lockerungen

Daneben berichtete die Deutsche Presseagentur am Donnerstagnachmittag, dass die Spielplätze in Deutschland wieder öffnen dürfen. Zudem sollen Gottesdienste und religiöse Feiern unter bestimmten Auflagen wieder erlaubt sein.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Eilantrag gescheitert: Saarländer müssen weiter Masken tragen

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Im Saarland gilt seit Montag eine Maskenpflicht. Foto: BeckerBredel

Saarländerinnen und Saarländer müssen weiter eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Einkaufen und im ÖPNV tragen. Das Verwaltungsgericht wies einen Eilantrag eines Bürgers zurück, der gegen die Maskenpflicht geklagt hatte, teilte das Gericht am Donnerstag (30. April 2020) mit.

Gericht: Maskenpflicht dient Gesundheitsschutz

Nach Auffassung der Richter greife die Pflicht nicht in unverhältnismäßiger Weise in den Rechtskreis des einzelnen Bürgers ein. Sie diene dem legitimen Zweck des Gesundheitsschutzes, in dem eine weitere Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt und eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden soll.

Seit Montag gilt im Saarland eine Maskenpflicht. Wer Busse, Bahnen und Taxis benutzt oder Läden und Wochenmärkte betritt, muss seinen Mund und seine Nase abdecken.

Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) könne eine Mund-Nasen-Bedeckung die Übertragung von infektiösen Tröpfchen reduzieren, so das saarländische Verwaltungsgericht. Den Empfehlungen des RKI sei ungeachtet der volatilen und wissenschaftlich nicht abschließend bewerteten Lage eine "wesentliche Bedeutung beizumessen".

Zudem sei die Maskenpflicht rechtens, weil sie zeitlich befristet und nur für einen eingegrenzten räumlichen Bereich gelte. Insbesondere seien das Private und viele Bereiche des öffentlichen Lebens von der Pflicht ausgenommen, so das Verwaltungsgericht abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Verwaltungsgerichts des Saarlandes, 30.04.2020

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Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt wegen Betrugsverdacht mit Coronahilfen

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Mit einem Betrugsverdacht um die Auszahlung von Coronahilfen befasst sich nun die Staatsanwaltschaft Saarbrücken. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Robert Michael

Nach Angaben des "SR" befasst sich die Staatsanwaltschaft Saarbrücken aktuell mit einem Verdachtsfall des Betrugs um Coronahilfen. Im Rahmen von entsprechenden Auszahlungen sei es zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Weitere Details habe die Staatsanwaltschaft nicht machen wollen.

Gastwirt verdächtigt?

Womöglich handele es sich bei dem Verdächtigen um einen Gastwirt, so die "SR"-Informationen. Dieser habe mutmaßlich unberechtigt über 10.000 Euro Coronahilfen erhalten. Das Wirtschaftsministerium selbst soll nach eigenen Angaben allerdings keine Strafanzeige gestellt haben.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Nach Wohnungseinbruch in Saarbrücken: Wer erkennt diese Person?

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Die Polizei im Saarland sucht aktuell diesen Mann. Foto: Polizei

Das Dezernat für Eigentumsdelikte des Landespolizeipräsidiums Saar fahndet derzeit öffentlich nach einem Unbekannten. Dieser soll bereits am 14. Dezember 2019, zwischen 19.30 und 20.00 Uhr, in ein Einfamilienhaus in Saarbrücken eingebrochen sein. Das geht aus einer Mitteilung des Landespolizeipräsidiums hervor.

Details zur Tat

"Zunächst klingelte der Mann an dem Einfamilienhaus in der Ensheimer Straße", so die Polizei. Nachdem niemand die Haustür geöffnet hatte, begab sich der Unbekannte zur Rückseite des Gebäudes. Dort versuchte er, den Rollladen der Terrassentür gewaltsam nach oben zu drücken. Als ihm dies nicht gelang, ging er zum nächsten Rollladen.

Diesen konnte der Unbekannte nach Angaben der Beamten schließlich mit Gewalt hochdrücken - und im Anschluss die Terrassentür öffnen. Im Haus durchsuchte der Mann alle Zimmer; er öffnete Schränke und Schubladen. Entwendet wurden mehrere Goldmünzen.

Polizei bittet um Hinweise

Mithilfe der Videotürsprechanlage des Einfamilienhauses konnte eine Aufnahme des Gesuchten angefertigt werden. Nun bittet die Polizei um Hinweise zu dem Unbekannten: Wer erkennt den Mann?

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer (0681)962-2133 entgegen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saarland, 30.04.2020

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dpa/lrs

Arbeitslosigkeit im Saarland deutlich gestiegen

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Im April waren 38.000 Saarländerinnen und Saarländer arbeitslos. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Im Saarland ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer in der Corona-Krise deutlich gestiegen. Nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit waren im April 38.000 Menschen erwerbslos, das sind 3.600 oder 10,5 Prozent mehr als vier Wochen zuvor. Vor einem Jahr wurden 6.300 oder 19,7 Prozent Arbeitslose weniger gezählt. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,1 Prozent. Vor einem Monat betrug sie 6,4 Prozent und vor einem Jahr 6,0 Prozent.

10.000 Betriebe beantragen Kurzarbeit

Der Anstieg bei der Zahl der Kurzarbeit-Anzeigen dauert an. Rund 10.000 Betriebe hätten in dem Bundesland bislang Kurzarbeit angezeigt, teilte die Regionaldirektion in Saarbrücken am Donnerstag (30. April 2020) mit. In den Anzeigen waren 133.000 Beschäftigte angegeben.

Meiste Anträge kommen aus Gesundheitswesen und Gastronomie

"Die Anträge bedeuten noch nicht deren Realisierung", teilte die Behörde mit. Zunächst gehe es um eine grundsätzliche Genehmigung für die nächsten Monate. "Erst nach drei Monaten kann festgestellt werden, in welchem Umfang kurzgearbeitet wurde." Die überwiegende Anzahl der Anträge kam demnach aus dem Gesundheitswesen sowie aus der Gastronomie und sonstigen Dienstleistungen wie Friseursalons.

"Vollständige Veränderung" am Arbeitsmarkt

"Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise haben den saarländischen Arbeitsmarkt vollständig verändert - die sonst übliche Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt ist in diesem Jahr kein Thema", sagte Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion in Saarbrücken. "Mehr Anzeigen für Kurzarbeit und Arbeitslosmeldungen dominieren derzeit das Geschehen. Wir stehen vor einer großen Herausforderung."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Bund und Länder sprechen heute über Corona-Regeln: Was könnte kommen?

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Über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten Bund und Länder. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

An diesem Donnerstag wollen Bund und Länder nochmals über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise sprechen. Und auch wenn man sich in vielen Punkten einig ist, kann es in den Ländern dennoch abweichende Regelungen geben, so "dpa".

Darüber wird heute womöglich gesprochen

Thema werden nach Angaben von "dpa" bei den heutigen Gesprächen wohl die derzeitigen Kontaktbeschränkungen sein. Aktuell gelten sie nur bis zum 3. Mai. Zuletzt wurde aber erwartet, dass sie bei den Beratungen am Donnerstag erneut verlängert werden.

Möglicherweise beraten Merkel und die Länder zudem über einen Zeitplan für die Wiedereröffnungen der Kitas, eine Maskenpflicht im öffentlichen Fernverkehr sowie Spiele in der Fußball-Bundesliga ohne Zuschauer. Das geht ebenso aus der "dpa"-Meldung hervor.

Die wichtigsten geltenden Regelungen

Bislang hatten sich Bund und Länder im Rahmen der Gespräche auf folgende Regelungen verständigt:

- In ganz Deutschland muss beim Einkaufen und im ÖPNV ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden
- Geschäfte mit einer Ladenfläche bis 800 Quadratmeter dürfen öffnen
- Kitas sind derzeit nicht regulär geöffnet. Der Anspruch auf eine Notbetreuung ist in den Ländern unterschiedlich geregelt.
- Großveranstaltungen, beispielsweise Fußball-Bundesligaspiele mit Zuschauern oder Festivals, bleiben bis mindestens 31. August 2020 untersagt
- Bars sowie Kneipen sind wie viele weitere Freizeitangebote geschlossen. Für Restaurants ist nur der Außer-Haus-Verkauf erlaubt
- Arbeitnehmer mit Erkältungsbeschwerden können sich per Telefon vom Arzt krankschreiben lassen
- Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist entweder mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer anderen Person erlaubt. Es gilt ein Mindestabstand 1,5 Meter zu allen Menschen aus fremden Haushalten

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Wochenend-Wetter im Saarland: April verabschiedet sich wechselhaft

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Am Wochenende ist im Saarland mit viel Regen zu rechnen. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Laut des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind am heutigen Donnerstag (30. April 2020) im Saarland vereinzelt Gewitter und Schauer möglich. Zudem sind auch starke Böen zu erwarten. Die Höchstwerte: 12 bis 16 Grad.

Wetter am Freitag

Nach Angaben des DWD bringt der Feiertag am Freitag Schauer bei kühlen 12 bis 16 Grad. Zwischendurch kann es auch gewittern; hin und wieder dürfte die Sonne zu sehen sein. Darüber hinaus gibt es teilweise starke Böen.

Wetter am Samstag

Am Samstag wechseln sich Regen, Wolken, Sonne und Gewitter bei Temperaturen von 13 bis maximal 16 Grad ab. Die Tiefstwerte liegen hingegen bei 5 bis 9 Grad.

Wetter am Sonntag

Der Sonntag wird dann etwas freundlicher, so die Einschätzung der DWD-Meteorologen: Bei 15 bis 19 Grad bleibt es überwiegend trocken und die Sonne kommt immer wieder durch.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Corona im Saarland: Drei neue Todesfälle - großer Sprung bei Geheilten

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Mehr als 2.500 Menschen im Saarland wurden bislang positiv auf das Coronavirus getestet. Foto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

Die Gesamtzahl der Coronavirus-Infektionen im Saarland ist am Mittwoch (29. April 2020) um 26 auf jetzt 2.552 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Abend mit. Die Angaben beziehen sich auf den Stand von 18.00 Uhr.

Drei neue Todesfälle gemeldet

133 Menschen kamen bislang im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus ums Leben, das sind drei mehr als am Vortag gemeldet worden waren. Darunter sind drei Menschen aus dem Regionalverband Saarbrücken, die in Pflegeheimen gelebt hatten. Eine 80-Jährige starb demnach am Mittwoch, nachgemeldet wurden dem Gesundheitsamt die Tode eines 94-Jährigen von Ende März und eines 80-Jährigen von Mitte April.

Jetzt 711 Menschen infiziert

1.708 Patienten gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen als geheilt (+102 gegenüber Dienstag). Rechnet man die Toten und Geheilten aus der Gesamtzahl der Fälle im Saarland heraus, ergibt sich die Zahl der aktiven Infektionen. Im Saarland sind damit zum jetzigen Zeitpunkt 711 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, ein Minus von 79 gegenüber dem Vortag.

35 auf Intensivstation

In den saarländischen Krankenhäusern befinden sich zurzeit 127 Personen, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind. Davon sind 35 in intensivmedizinischer Behandlung.

So verteilen sich die Fälle auf die Kreise

Die Gesamtzahl der Fälle verteilt sich wie folgt auf die Kreise:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.140
- Landkreis Saarlouis: 508
- Saarpfalz-Kreis: 317
- Landkreis Neunkirchen: 235
- Landkreis Merzig-Wadern: 192
- Landkreis St. Wendel: 160

 

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 29.04.2020
- Mitteilung des Regionalverbands, 29.04.2020
- eigene Recherche

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mit dpa

Saarland war im April das wärmste Bundesland

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Im Saarland gab es im April rund 295 Stunden Sonnenschein. Symbolfoto: BeckerBredel

Bei den Temperaturen war das Saarland im April Spitzenreiter. Nach vorläufiger Auswertung des Deutschen Wetterdienstes betrug die Durchschnittstemperatur 12,1 Grad. In Saarbrücken-Burbach kletterten die Temperaturen vom 7. bis 11. April sogar jeden Tag auf 25 Grad - und sorgten so für sommerliche Werte.

Rheinland Pfalz war mit 11,8 Grad Durchschnittstemperatur das zweitwärmste Bundesland. Deutschlandweit lag der Temperaturdurchschnitt mit 10,5 Grad im April immerhin um 3,1 Grad über dem Wert der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Sonnen-Rekord

Die Sonne schien im April reichlich: Deutschlandweit handelte es sich um den sonnenscheinreichsten Monat seit Beginn der Messungen. Dabei wurden im Saarland rund 295 Stunden Sonnenschein gemessen, in Rheinland-Pfalz sogar noch ein bisschen mehr. Üblich wären 155 beziehungsweise 151 Stunden Sonne gewesen.

Belastungsprobe für Landwirtschaft

Auch wenn das Saarland mit etwa 20 Litern Niederschlag pro Quadratmeter beim Regen auf Platz zwei in Deutschland lag, war das deutlich zu trocken. Üblich wären in diesem Monat 64 Liter pro Quadratmeter gewesen.

Die bis vor Kurzem anhaltende Trockenheit stellte die Landwirtschaft hierzulande auf eine Belastungsprobe. Franz-Josef Eberl, Präsident der Landwirtschaftskammer für das Saarland, sagte der Deutschen Presse-Agentur ("dpa"): Das könne ein großes Problem werden. Die Böden seien relativ tief ausgetrocknet, dies sorge dafür, dass vor allem in den schwereren Böden die Saaten nicht gut keimen und damit auch nicht wachsen könnten.

Zeitweise Abhilfe dürfte das verlängerte Wochenende schaffen. Laut des Deutschen Wetterdienstes startet das Mai-Wochenende im Saarland mit viel Regen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Streit um Hund: Mann (27) bedroht Paar in St. Ingbert mit Messer

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Im Verlauf des Streits soll ein 27-Jähriger ein Messer gezückt haben. Symbolfoto: Fotolia

Eine Auseinandersetzung um einen Hund hat am Mittwoch für einen Einsatz der Polizei in Rentrisch gesorgt. Wie aus einem Bericht der Polizei St. Ingbert hervorgeht, waren zwei Männer und ein Paar gegen 18.32 Uhr in einer Grünanlage in der Nähe der Unteren Kaiserstraße in Streit geraten.

Der Auslöser des Streits: der Hund einer Frau hatte sich von der Leine losgerissen und das Tier eines Mannes attackiert. Dessen Besitzer konnte den Hund jedoch durch Fußtritte vertreiben.

Mann (27) zückt Messer - Polizei sucht Zeugen

Der 27-jährige Begleiter des Hundebesitzers beschimpfte daraufhin das Paar und zückte schließlich ein Messer, mit dem er den Begleiter der Hundehalterin bedrohte.

Wie die Polizei ermitteln konnte, kannten sich alle Personen bereits zuvor und waren schon am Morgen in Streit geraten. Die Beamten bitten jetzt die zwei Zeugen, die an diesem Morgen telefonisch die Polizei alarmiert haben sollen und eventuell Angaben zum Tathergang machen können, sich zu melden.

Hinweise an die Telefonnummer (06894)1090.

Verwendete Quellen:
- Bericht der Polizei St. Ingbert, 30.04.2020

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mit dpa

Bundesinnenminister Seehofer will Grenzkontrollen bis zum 15. Mai verlängern

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Hier zu sehen: Bundesinnenminister Seehofer. Foto: dpa-Bildfunk/Monika Skolimowska

Die Kontrollen an deutschen Grenzen sollen bis zum 15. Mai aufrechterhalten werden - zumindest wenn es nach Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) geht. Einen Vorschlag zur Verlängerung werde Seehofer heute im Corona-Krisenkabinett vorlegen, sagte der Sprecher des Ministeriums auf "dpa"-Anfrage.

Die Kontrollen würden am 4. Mai auslaufen. Sie waren Mitte März eingeführt worden. Seither werden die Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz überwacht. An den Übergängen nach Belgien und in die Niederlande wird hingegen nicht kontrolliert.

Triftiger Reisegrund benötigt

Menschen, die weder Deutsche noch dauerhaft hier ansässig sind, dürfen wegen der Corona-Pandemie seit Mitte März nur noch aus einem "triftigen Reisegrund" nach Deutschland kommen. Einreisen dürfen etwa EU-Bürger, die durch Deutschland in ihr Heimatland reisen, oder Lastwagenfahrer. Die Einreise ist zudem auf bestimmte Grenzübergänge beschränkt.

Bis zum 15. Mai sind auch Einreisen aus Drittstaaten in die EU grundsätzlich nur noch in ausgewählten Fällen zulässig. Seit dem 10. April müssen sich zudem fast alle Rückkehrer in Deutschland nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Für Deutsche gilt außerdem vorerst eine weltweite Reisewarnung.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Mindestlohn für Maurer im Regionalverband Saarbrücken steigt

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Alle Hände voll zu tun: Trotz Corona verzeichnet die Baubranche volle Auftragsbücher und solide Umsätze. Jetzt profitieren auch die Handwerker. Im April ist der Mindestlohn für Maurer und Co. gestiegen. Foto: IG BAU

Wie die Industriegewerkschaft "Bauen-Agrar-Umwelt" (IG BAU) am Donnerstag (30. April 2020) mitteilte, sind 12,55 Euro ein neues Lohn-Minimum für Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter im Regionalverband Saarbrücken. Am Monatsende sorge das für ein Plus von 60 Euro. Wer als Geselle oder angelernte Kraft fachliches Knowhow mitbringt, habe sogar Anspruch auf 15,40 Euro (plus 20 Cent).

Lohnzettel prüfen

Die Gewerkschaft rät den Beschäftigten, den letzten Lohnzettel zu prüfen. "Das Plus muss bereits mit der April-Abrechnung auf dem Konto sein. Und alle 257 Baufirmen im Regionalverband Saarbrücken müssen dieses Lohn-Minimum zahlen", sagte Bezirksvorsitzender Marc Steilen.

Messlatte für gelernte Betonbauer, Zimmerer und Fliesenleger sei jedoch der Tariflohn, so Steilen. Der liege bei aktuell 20,63 Euro pro Stunde.

"Bauarbeiter müssen wissen, was ihre Arbeit wert ist. Jeder hat eine anständige Bezahlung verdient. Gerade in Kleinbetrieben wird das vom Chef schon mal gern vergessen", sagte der Bezirksvorsitzende. Anspruch auf den Tariflohn hätten Gewerkschaftsmitglieder, deren Firma Mitglied im Arbeitgeberverband ist.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Industriegewerkschaft "Bauen-Agrar-Umwelt", 30.04.2020

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Autofahrer überschlägt sich zwischen Schiffweiler und Ottweiler - Mann (23) schwer verletzt

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Der Wagen des 23-Jährigen überschlug sich auf der Landstraße. Symbolfoto: Presseportal/Polizei

Ein 23-Jähriger war am Donnerstagmorgen zunächst mit seinem Auto auf der L128 unterwegs. Zwischen Ottweiler und Schiffweiler kam es dann zu einem Unfall: Wie der "SR" meldet, überschlug sich der Wagen des Mannes gegen 04.30 Uhr auf der Landstraße.

Bei dem Unfall erlitt der 23-Jährige schwere Verletzungen. Der Wagen wurde nach Angaben des Medienberichts völlig zerstört. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die L128 gesperrt, mittlerweile ist die Straße wieder frei.

Mann besitzt keinen Führerschein

Ebenso geht aus dem Bericht des "SR" hervor: Der junge Mann besitzt keinen Führerschein. Infolgedessen wurden polizeiliche Ermittlungen eingeleitet. Wie es zu dem Unfall kam, steht derzeit noch nicht fest. Klar ist hingegen: Andere Fahrzeuge waren nicht daran beteiligt.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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