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Saarland: Verdi fordert Soforthilfe für Künstlerinnen und Künstler

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Die Gewerkschaft Verdi fordert derzeit ein Soforthilfeprogramm des Saarlandes, das Künstlerinnen sowie Künstler unterstützt. Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpa-Bildfunk

Im Wortlaut fordert Michael Blug Folgendes: "Herr Ministerpräsident Hans: Folgen Sie dem Beispiel von Frau Ministerpräsidentin Dreyer und legen Sie ebenfalls ein Programm für die Künstler*innen und Solo-Selbstständigen auf, die im Haupterwerb ihr regelmäßiges Einkommen in der Corona-Krise nicht mehr erwirtschaften können."

Das Programm soll den Kreativschaffenden helfen, "den eigenen Lebensunterhalt finanzieren zu können, ohne auf Hartz-IV angewiesen zu sein", so der Verdi-Landesbezirksleiter.

Soforthilfen des Saarlandes nicht für Künstler

"Im Saarland stehen die Soforthilfen dem Kreis von Solo-Selbstständigen im Haupterwerb, also freiberufliche Künstlerinnen/Künstler, Journalistinnen/Journalisten, Bildungsarbeiterinnen/-arbeiter und andere Freiberuflerinnen und Freiberufler nicht zur Verfügung", so Verdi.

Der Grund: Die Mittel sollen Umsatz- und Honorarausfälle nicht kompensieren. In der Folge würden viele Solo-Selbstständige vor dem finanziellen Ruin stehen. Schließlich sei die soloselbstständige Tätigkeit oftmals die einzige Einkommensquelle.

Programm in Rheinland-Pfalz auf den Weg gebracht

Nach Bayern hat nun auch Rheinland-Pfalz ein landesspezifisches Sofortprogramm auf den Weg gebracht, teilt Verdi mit. Dieses hat es sich zum Ziel gemacht, der Kunst- und Kulturszene in Zeiten von wegbrechenden Einnahmen unter die Arme zu greifen.

"Das mit 7,5 Millionen ausgestattete Stipendienprogramm kann dazu beitragen, die Not vieler Kulturschaffender zu mildern", heißt es in der Mitteilung der Gewerkschaft. Dieses vom Kulturministerium auf den Weg gebrachte Programm gehe "in die richtige Richtung".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Verdi Landesbezirks Rheinland-Pfalz/Saarland, 30.04.2020

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