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Corona-Krise: Saar-Gastronomie vor dem Abgrund

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Zahlreiche Gastronomen im Saarland stehen vor existenziellen Nöten. Symbolfoto: BeckerBredel

Die Corona-Krise führt zu massiven wirtschaftlichen Einschnitten für zahlreiche Betriebe im Saarland. Besonders hart getroffen hat es die Gastronomie, die bereits seit 21. März keine Gäste mehr bewirten darf. Auch die vom saarländischen Ministerrat am gestrigen Samstag (2. Mai 2020) beschlossenen Corona-Lockerungen, eröffnen den Gaststätten im Saarland weiterhin keine Perspektive.

So heißt es in Paragraf 7 Absatz 1 der saarländischen Corona-Verordnung vom 2. Mai 2020 nach wie vor: "Verboten ist der Betrieb eines Gaststättengewerbes nach dem Saarländischen Gaststättengesetz [...] und der Betrieb sonstiger Gastronomiebetriebe jeder Art. Ausgenommen sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen".

Gastronomen am Rande ihrer Existenzfähigkeit

Bei den zahlreichen Geschäftsöffnungen im Saarland, die ab dem morgigen Montag gelten, bleiben die Gastronomiebetriebe weiterhin unerwähnt. Diese fürchten derweil um ihre Existenz. Denn nach wie vor ist nicht genau geklärt, wie es für die Gaststätten weitergeht. Da die Betriebe seit Wochen keine oder nur sehr geringe Umsätze (bei Lieferdienstangeboten) machen konnten, befinden sich bereits jetzt zahlreiche Gastronomen am Rande ihrer Existenzfähigkeit. Im Rahmen von Demonstrationen oder Briefen an die Landesregierung machen die Gastronomen seit Wochen auf ihre prekäre Lage aufmerksam.

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In Saarbrücken machten die Gastronomen im Rahmen der Demo "Leere Stühle" auf ihre prekäre Situation aufmerksam. Foto: BeckerBredel

Öffnungen wohl erst Ende Mai

Im Rahmen der gestrigen Pressekonferenz der saarländischen Landesregierung zur neuen Corona-Verordnung im Saarland gab Ministerpräsident Tobias Hans an, dass man aktuell ein Hygienekonzept für die Gastronomiebetriebe entwickle, um diesen eine Öffnung zu ermöglichen. Hans deutete in diesem Zusammenhang allerdings an, dass die Öffnung der Gastronomie wohl nicht vor Ende des Monats erfolgen werde.

Fatale Folgen für Gaststätten

Das würden vier weitere Wochen bedeuten, in denen die Kassen der Gastronomen leer blieben. Die wirtschaftlichen Folgen für die Gaststätten wären fatal. Denn anders als in anderen Wirtschaftszweigen erbringen die Gastronomiebetriebe Leistungen, die man nicht einfach nachholen kann. Jeder einzelne Tag ohne Gäste stürzt die Betriebe in größere existenzielle Nöte.

Darüber hinaus gilt es zu bedenken, dass auch im Falle der geplanten Öffnung der Gastronomiebetriebe Ende Mai vermutlich nicht die Umsätze erzielt werden können, die eine Gaststätte normalerweise einstreichen würde. Das ergibt sich daraus, dass die Betriebe wegen Abstands- und Hygieneregelungen nur eine bestimmte Anzahl an Gästen aufnehmen dürfen. Zudem ist davon auszugehen, dass viele Gaststätten durch strenge Hygienekonzepte an Attraktivität für ein langes Verweilen ihrer Gäste verlieren.

Hans und Rehlinger wollen Rettungsschirm für Gastronomie

Dass man den Gastronomen im Saarland nicht nur eine zeitliche, sondern auch eine wirtschaftliche Perspektive bieten müsse, betonen sowohl Ministerpräsident Tobias Hans als auch Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. So erklärte Rehlinger, dass sie einen weiteren Rettungsschirm für die Gastronomie für unumgänglich halte. Es bringe nichts, wenn die Gastronomie zwar öffnen dürfe, aber am Ende keine Betriebe mehr da seien, die überhaupt noch öffnen könnten.

Rehlinger betonte in diesem Zusammenhang, dass die bisherigen Pakete nicht ausreichten. Es bedürfe unbedingt weiterer Hilfsprogramme in Form von Zuschüssen, aber auch steuerlichen Erleichterungen. Man dürfe den Gastronomen die Ungewissheit über ihre Existenz nicht mehr allzu lange zumuten. Auch Hans betonte, dass man den Betrieben schnell mit weiteren Hilfen unter die Arme greifen müsse. "Da wird es etwas geben", versicherte Hans am Samstag in Bezug auf die Hilfen für Gaststätten.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Sparkassen im Saarland: Über 60 Millionen Euro mehr an Kreditzusagen sowie 7.900 Stundungen

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Die saarländischen Sparkassen müssen aufgrund der Corona-Krise mehr Kredite vergeben und Zahlungen für ihre Kunden stunden. Symbolfoto: Caroline Seidel/dpa

Mehr Kredite bei saarländischen Sparkassen

Seit dem Beginn der Corona-Krise haben die sechs saarländischen Sparkassen ihre Kreditvergabe deutlich ausgeweitet. Im März des Jahres 2020 wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat 60,3 Millionen Euro mehr Kreditzusagen an Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Haushalte erteilt. Dies entspricht einer Steigerung von 34,4 Prozent.

7.900 Stundungen für Darlehensraten erforderlich

Darüber hinaus haben die saarländischen Sparkassen ihre Kunden in den vergangenen Tagen durch Aussetzung von Darlehensraten erheblich entlastet. Bislang wurden mit rund 7.900 privaten und gewerblichen Kunden Zins- und Tilgungsstundungen vereinbart.

Im Privatkundenbereich konnte so mit einem Stundungsbetrag von über 6,5 Millionen Euro und im Gewerbekundenbereich Stundungsbetrag von über 15,9 Millionen geholfen werden. Die Stundungen können laut Sparkassenverband Saar über einen Zeitraum zwischen drei und neun Monaten vereinbart werden. 

"Die saarländische Sparkassenorganisation unterstützt trotz schwieriger Umstände mit aller Kraft ihre privaten und ihre gewerblichen Kunden bei der Bewältigung der Corona-Krise." Darauf weist Cornelia Hoffmann-Bethscheider, die Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar, hin.

Sparkassenverband Saar: Immenser Beratungsbedarf

Für viele Unternehmen geht es aktuell um das wirtschaftliche Überleben. Deshalb bestehe laut Sparkassenverband Saar ein immenser Beratungsbedarf seitens der Unternehmen und Selbständigen. In den meisten Fällen gehe es um allgemeine Beratungen, Ausschöpfungen bestehender Kreditlinien oder neue Kredite seitens der Sparkassen. In etwa 20 bis 30 Prozent der Fälle seien Hilfestellungen durch Ratenaussetzungen, Kreditanträge zu Förderprogrammen oder die Kombination aus beidem erforderlich. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Sparkassenverbands Saar

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Vernetzung von Gaming-Szene und Politik: "Auf eine Runde mit ..." Alexander Funk

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Foto: Caspar Camille Rubin | Unsplash

Gaming ist aus dem Leben der meisten Jugendlichen und auch vieler Erwachsenen nicht mehr wegzudenken. Nicht selten entstehen bei Videospielen neue soziale Kontakte oder Gesprächsthemen werden mit Freunden diskutiert. Der perfekte Ort um hierbei miteinander zu kommunizieren, ist die beliebte Streaming-Plattform Twitch. Millionen Spiele-Liebhaber und junge Menschen treffen sich täglich auf der Plattform, um sich auszutauschen und gemeinsam Videospiele zu verfolgen. 

Fifa-Partie live auf twitch

Unter der Rubrik “Auf eine Runde mit …” bringt die Union Stiftung die Community mit der Politik zusammen. Nachdem zuletzt Ministerpräsident Tobias Hans bei einer Runde Mario Kart zu Gast war, ist diesmal der Fraktionsvorsitzende der CDU im saarländischen Landtag, Alexander Funk MdL, für eine Partie "Fifa21" zu Besuch. Der twitch-Stream findet am Mittwoch, den 21. April, um 18.30 Uhr statt.

Teilnehmen über Twitch
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Foto: Union Stiftung

Immer mehr Politiker entdecken twitch als Plattform

Twitch bietet jungen Menschen die Möglichkeiten, sich beim Spielen von Video- und Computerspielen zu filmen und mit der Community zu interagieren. Im Zuge der Corona-Krise ist die Plattform weiter gewachsen und alleine in Deutschland verfolgen inzwischen über 3,5 Millionen Menschen monatlich die dort vorhandenen Streams. Doch auch über das Thema Gaming hinaus bietet die Plattform spannende Inhalte. So werden inzwischen regelrechte Samstagabendshows von bekannten Streamern veranstaltet. 

Der Erfolg des Portals ist auch der Politik nicht verborgen geblieben. Immer mehr Politikerinnen und Politiker entdecken twitch als Forum, um mit jungen Menschen in Kontakt zu treten. Im Oktober 2020 spielte die US-amerikanische Abgeordnete des Repräsentantenhauses, Alexandra Ocasio-Cortez, mit mehreren bekannten Streamerinnen und Streamern das Spiel „Among Us“, eine Computerspielversion des Gesellschaftsspiels „Werwolf“. Mit dem Stream erreichte sie über 600.000 Menschen.

Alexander Funk setzte sich für eSport Förderung im Saarland ein

„Wir wollen im Rahmen unserer Veranstaltung ‚Auf eine Runde mit…‘ Politikerinnen und Politiker aller demokratischen Parteien in Kontakt mit Gamern und der Gaming-Szene bringen sowie jungen Menschen die Möglichkeit geben, politisch Verantwortlichen im digitalen Raum zu begegnen. Ich freue mich sehr, dass Alexander Funk bei uns zu Gast ist. Er hat sich dafür eingesetzt, dass im Saarland eine eSport-Förderung auf den Weg gebracht wurde“, so Michael Scholl, Geschäftsführer der Union Stiftung.

Alexander Funk, der gleichzeitig Präsident des DJK-Sportverbands im Saarland ist, spielt zusammen mit dem e-Sportler und Fußballer Jonathan Mayer Garcia, dem Sportjournalisten Sven Roland und Andreas Brückner, e-Sport Manager und Gründer der Organisation National Esport Cooperation e.V, die junge e-Sport Talente fördert. Die Gäste werden gemeinsam das Spiel „Fifa21“ spielen und sich dabei über Politik, Fußball und e-Sport unterhalten.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 21. April, um 18.30 Uhr über die Plattform twitch statt.

Teilnehmen über Twitch
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Kontakt:

Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Saar-Abgeordneter Ulrich Commerçon: "Eine freie Presse ist systemrelevant"

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Ulrich Commerçon (SPD) hält eine freie Presse für systemrelevant. Symbolfoto: Birgit Reichert/dpa

Commerçon: "Eine freie Presse ist systemrelevant"

"Gerade jetzt in Zeiten der Krise lernen viele Menschen wieder den Wert von gutem Journalismus kennen", glaubt Ulrich Commerçon, der Fraktionsvorsitzende der SPD im saarländischen Landtag. In der Corona-Krise zeige sich laut Commerçon, dass "so viele Menschen wie nie nach gut recherchierten Informationen dürsten". Demnach gehörten Journalistinnen und Journalisten nach Ansicht des SPD-Politikers zu den Berufsgruppen, "deren Systemrelevanz viele Menschen jetzt in der Krise erkennen", so Commerçon.

Er führt weiter aus: "Eine freie Presse muss der Politik auf die Finger schauen, sie muss Missstände anprangern, Lösungsvorschläge abwägen, neue Denkanstöße liefern. Nur dann kann sie ihren demokratischen Auftrag als vierte Gewalt wahrnehmen".

Sorge um die Finanzierung der Medien

Gleichzeitig mache sich Commerçon aber auch Sorgen um die Finanzierung des unabhängigen Journalismus. Die Medienlandschaft befinde sich aktuell in einem Umbruch. So würden viele Finanzierungsmodelledie über Jahrzehnte guten Journalismus getragen haben, nicht mehr funktionieren. Das hätte zur Folge, dass sich immer weniger Journalistinnen und Journalisten um immer mehr Themen gleichzeitig kümmern müssten. Zudem würden Politiker vermehrt den direkten Kontakt zur Anhängerschaft über das Internet suchen, sodass die wichtige Kontrollfunktion der Medien verloren ginge. Commerçon verweist in diesem Zusammenhang auf die Entwicklung in den USA (und etwaige twitternde Präsidenten).

Debatte über den Wert von Journalismus

Soweit wolle der SPD-Politiker es in Deutschland nicht kommen lassen. Deswegen benötige man jetzt eine Debatte darüber, was uns als Gesellschaft freier Journalismus wert ist. "Und ich werbe sehr dafür, dass wir seinen Wert nicht geringschätzen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk allein wird nicht ausreichen, um die wichtige Kontrollfunktion der Politik auszufüllen. Deshalb wird es auch in Zukunft Zeitungen und andere nicht öffentlich-rechtliche Medien brauchen", so Commerçon weiter.

Hierfür könne der Staat laut Commerçon beispielsweise steuerpolitisch einiges tun, um den "besonders unter Druck geratenen Zeitungsverlagen mehr Luft zum Atmen zu geben, etwa durch eine Senkung der Mehrwertsteuer". Gleichzeitig müssten Medien ihre Montarisierungsmodelle noch stärker anpassen, um Abonnentenzahlen im Internet zu steigern. In diesem Zusammenhang wirft Commerçon die Frage auf, "warum es noch keine etablierte Online-Flatrate gibt, mit der man auf mehreren Medienseiten auch Inhalte hinter der Paywall lesen kann."

Verwendete Quellen:
- Statement des SPD-Abgeordneten Ulrich Commerçon vom 03.05.2020 zum internationalen Tag der Pressefreiheit

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Heiko Maas gegen übereilte Aufhebung von Reisewarnungen

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Außenminister Heiko Maas will keine Schnellschüsse bei der Aufhebung von Reisewarnungen riskieren. Archivfoto: Kay Nietfeld/dpa

Maas: Besonnenheit bei Aufhebung der Reisewarnungen

Außenminister Heiko Maas wirbt für Besonnenheit bei der Aufhebung der weltweiten Reisewarnungen. "Wenn Leute nicht nur wieder ins Ausland fliegen können, sondern auch mit hinreichender Sicherheit zurückkommen, dann können wir die Reisewarnung schrittweise zurückfahren", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". "Es darf dabei aber keine Schnellschüsse geben. Wir können und werden im Sommer nicht noch einmal eine Viertelmillion Menschen aus dem Urlaub zurückholen", führte Maas weiter aus. 

In Deutschland gilt für Auslandsreisen weiterhin eine weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Die Warnung wurde am vergangenen Mittwoch (29. April 2020) bis Mitte Juni verlängert. Schon Ende Juni beginnen in einigen Bundesländern die Sommerferien. Maas stellte in Aussicht, die Reisewarnung für einige Länder schneller zurückzunehmen als für andere. Manche Staaten "konnten den Ausbruch früh durch drastische Maßnahmen eindämmen und fürchten, sich das Virus wieder ins Land zu holen, wenn sie die Grenzen öffnen", sagte Maas. Auch deshalb wolle er nicht ausschließen, dass es zu differenzierten Lösungen komme.

Maas über die Grenzöffnungen in Europa

Maas betonte, dass die Grenzen in Europa "keinen Tag länger als nötig" geschlossen bleiben dürften. Als Saarländer sei ihm "sehr bewusst, was die aktuellen Beschränkungen für das Zusammenleben in den Grenzregionen bedeuten". Aber auch bei den Grenzöffnungen müsse die Bundesregierung "kontrolliert und koordiniert vorgehen, um nicht die Fortschritte im Kampf gegen das Virus aufs Spiel zu setzen, für die wir alle in den letzten Wochen einen Teil unseres normalen Lebens geopfert haben", so Maas. 

Verwendete Quellen:
- Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
- Deutsche Presseagentur

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Corona im Saarland: Infektionskurve flacht deutlich ab

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Im Saarland flacht die Corona-Infektionskurve inzwischen deutlich ab. Symbolfoto: obs/dentognostics GmbH

Corona-Infektionskurve im Saarland flacht ab

Die Corona-Infektionskurve im Saarland flacht deutlich ab. Laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Saarland am Samstag um lediglich vier weitere Fälle auf mittlerweile insgesamt 2.596 Fälle angestiegen. Das ist der geringste Anstieg von Neuinfektionen seit dem 10. März. Von den an dem Virus erkrankten Personen werden aktuell 110 stationär behandelt32 davon intensivmedizinisch.

Inzwischen über 2.000 Geheilte

Die Zahl der Corona-Erkrankten, die inzwischen wieder als geheilt gelten hat sich auf 2.049 erhöht. Das ist ein Zuwachs von 78 Personen gegenüber dem Vortag.

Zahl der aktiv Infizierten sinkt weiter

Damit sinkt auch die Zahl der Patienten, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese liegt inzwischen bei 408. Das sind 75 Personen weniger als noch am Vortag und der niedrigste Stand von Corona-Patienten im Saarland seit dem 23. März.

Ein weiterer Todesfall zu verzeichnen

Trotz der positiven Entwicklung beim Infektionsgeschehen ist im Saarland allerdings auch ein weiterer Corona-Todesfall zu verzeichnen. So ist im Regionalverband Saarbrücken eine 78-jährige Frau gestorben, die zuvor am Coronavirus erkrankt war.

Coronavirus in den Landkreisen

Die Gesamtzahl der Fälle verteilt sich wie folgt auf die Kreise:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.158
- Landkreis Saarlouis: 516
- Saarpfalz-Kreis: 324
- Landkreis Neunkirchen: 241
- Landkreis Merzig-Wadern: 196
- Landkreis St. Wendel: 161

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 02.05.2020
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 02.05.2020
- eigene Recherche

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Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

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saarVV kehrt ab morgen zu regulärem Fahrplan zurück

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Die Busse und Bahnen des saarVV fahren ab morgen (04.05.2020) wieder größtenteils nach Regelfahrplan. Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

saarVV ab morgen wieder größtenteils nach Regelfahrplan

Mit der schrittweisen Lockerungen der Kontaktbeschränkungen und der schrittweisen Öffnung der Schulen im Saarland nehmen auch die Verkehrsunternehmen im Saarländischen Verkehrsverbund (saarVV) wieder den Normalbetrieb auf. Ab dem morgigen Montag verkehren die Busse und Bahnen größtenteils nach Regelfahrplan.

Beim Busverkehr gilt dies zunächst nicht für die Linie 30 nach Forbach, die weiterhin entfällt. Im Schienenverkehr werden laut Angaben des saarVV rund 98 Prozent der Bahnen fahren. Lediglich die Niedtalbahn werde im Schienenersatzverkehr mit Bussen bedient.

Ab 11. Mai grenzüberschreitender Verkehr geplant

Ab dem 11. Mai  werde man dann auch wieder der Betrieb im grenzüberschreitenden Verkehr mit Frankreich auf den Linien RE 18 Saarbrücken – Metz und RE 19 Saarbrücken – Straßburg aufnehmen. Kein Verkehr bis zur Aufhebung der vorübergehenden Grenzkontrollen könne hingegen auf den Wochenendverkehren der Linie RE 16 Trier – Perl– Metz und dem grenzüberschreitenden Abschnitt der Saarbahn-Linie S 1 von Hanweiler nach Saargemünd stattfinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarVV

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Öffentlichkeitsfahndung: Michael S. aus Völklingen wird vermisst

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Die Polizei in Völklingen zieht die Öffentlichkeitsfahndung nach Michael S. zurück. Foto: Polizei

Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster Person im Saarland

Die Polizei im Saarland sucht aktuell per Öffentlichkeitsfahndung nach Michael S. aus Völklingen. Der Mann wird seit Donnerstag (30. April 2020) vermisst. Zuletzt hatte der Vermisste sein Anwesen im Ortsteil Röchlinghöhe gegen etwa 14.00 Uhr mit seinem Fahrzeug verlassen. Michael S. ist seit diesem Zeitpunkt nicht mehr nachhause zurückgekehrt.

Wo ist Michael S. aus Völklingen?

Der letzte Kontakt zu dem Vermissten fand laut Angaben der Polizei am Donnerstagabend gegen etwa 23.00 Uhr per Telefon statt. Gründe für seine Abwesenheit sind derzeit nicht bekannt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Völklingen vom 03.05.2020

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Schwerer Unfall bei Schwalbach: 22-jähriger Mann schwer verletzt

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Bei Schwalbach kam es am späten Freitagabend zu einem schweren Unfall, bei dem ein 22-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Schwerer Unfall bei Schwalbach

Am späten Freitagabend kam es gegen etwa 23.50 Uhr auf der L140 zwischen der Ortschaft Schwalbach-Elm und der Anschlussstelle Schwalbach/Schwarzenholz der A8 zu einem schweren Verkehrsunfall.

Mann kracht in Baum und wird aus Fahrzeug geschleudert

Ein 22-jähriger Mann aus Schwalbach befuhr mit seinem Kleinwagen die L140 aus Richtung Schwalbach-Elm kommend in Fahrtrichtung Schwarzenholz. Aufgrund des Streckenverlaufs der Landstraße sowie einer den Witterungsverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit kam der 22-Jährige mit seinem Fahrzeug im Verlauf einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte seitlich in einen am Fahrbahnrand befindlichen Baum. Durch den heftigen Zusammenprall wurde der Fahrer aus seinem Fahrzeug heraus mehrere Meter weit in ein angrenzendes Wiesengelände geschleudert.

Mann schwer verletzt im Krankenhaus - aber außer Lebensgefahr

Ersthelfer versorgten den schwer verletzten Mann bis zum Eintreffen eines Rettungswagens und eines Notarztes an der Unfallstelle. Nach medizinischer Erstversorgung wurde der Fahrer, der sich alleine im Fahrzeug befand, mit seinen schweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht. Wir die Polizei am heutigen Sonntag mitteilte, bestehe nach ärztlichen Angaben derzeit keine Lebensgefahr.

Das Auto des 22-Jährigen wurde durch den Aufprall gänzlich zerstört und musste abgeschleppt werden. Die Unfallstrecke wurde für den Zeitraum der Verkehrsunfallaufnahme voll gesperrt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarlouis vom 03.05.2020

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Coronavirus im Saarland: aktuelle Meldungen vom Sonntag

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Die Corona-Infektionskurve im Saarland ist deutlich abgeflacht. Symbolfoto: Manu Fernandez/AP/dpa

Corona im Saarland: Infektionskurve flacht deutlich ab

Laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums waren im Saarland am Samstag (2. Mai 2020) lediglich vier neue Corona-Fälle gegenüber dem Vortag zu verzeichnen. Das ist der geringste Anstieg seit dem 10. März. Die Zahl der Geheilten nimmt derweil weiter zu. Mehr unter: "Corona im Saarland: Infektionskurve flacht deutlich ab".

Heiko Maas gegen übereilte Aufhebung von Reisewarnungen

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat sich gegen eine vorschnelle Aufhebung der Reisewarnungen ausgesprochen. Gegenüber den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" äußerte Maas, dass es keine Schnellschüsse geben dürfe. Mann könne und werde im Sommer nicht noch einmal eine Viertelmillion Menschen aus dem Urlaub zurückholen. Mehr unter: "Heiko Maas gegen übereilte Aufhebung von Reisewarnungen".

Corona-Krise: Saar-Gastronomie vor dem Abgrund

Die Corona-Pandemie stürzt zahlreiche Wirtschaftszweige im Saarland in die Krise. Besonders hart getroffen ist das Gaststättengewerbe. So befinden sich zahlreiche Gastronomiebetriebe im Saarland bereits am Rande ihrer Existenzfähigkeit. Weitere Informationen unter: "Corona-Krise: Saar-Gastronomie vor dem Abgrund".

Sparkassen im Saarland: Über 60 Millionen Euro mehr an Kreditzusagen sowie 7.900 Stundungen

Die Sparkassen im Saarland haben ihre Kreditvergabe aufgrund der Corona-Krise deutlich ausgeweitet. Zudem wurden rund 7.900 privaten und gewerblichen Kunden die Darlehensraten gestundet. Das teilte der Sparkassenverband Saar mit. Mehr dazu unter: "Sparkassen im Saarland: Über 60 Millionen Euro mehr an Kreditzusagen sowie 7.900 Stundungen"

saarVV kehrt ab morgen zu regulärem Fahrplan zurück

Ab dem morgigen Montag (4. Mai 2020) nehmen die Verkehrsunternehmen im Saarländischen Verkehrsverbund (saarVV) bis auf wenige Ausnahmen wieder den Normalbetrieb auf. Mehr unter: "saarVV kehrt ab morgen zu regulärem Fahrplan zurück".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Verfolgungsfahrt in Illingen: Drogen, gefälschte Kennzeichen und mehr

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In Illingen kam es zu einer Verfolgungsfahrt zwischen der Polizei und einem amtsbekannten Mann. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Verfolgungsfahrt in Illingen

Im Rahmen einer Streifenfahrt fiel der Polizei im Bereich der Ahrstraße in Illingen ein schwarzer Kleinwagen auf, der mit mehreren Personen besetzt war. Als die Polizei das Fahrzeug einer allgemeinen Kontrolle unterziehen wollte, ergriff der Fahrzeugführer die Flucht. Zunächst flüchtete der Autofahrer mit seinem Fahrzeug samt Insassen in Richtung Hüttigweiler. Im Anschluss sei der Mann dann wieder in nach Illingen zurückgekehrt, wo die Flüchtenden schließlich von der Polizei gestellt werden konnten.

Zahlreiche Vergehen durch Fahrzeugführer

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem flüchtigen Fahrzeugführer um einen polizeibekannten Mann. Dieser war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand laut Angaben der Polizei zudem unter Drogen. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellte sich außerdem heraus, dass das Auto nicht zugelassen und darüber hinaus mit gefälschten Kennzeichen unterwegs gewesen ist. Auf den Mann kommen nun mehrere Strafanzeigen zu.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Neunkirchen vom 03.05.2020

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Brutale Tat in Bildstock: Tätergruppe prügelt Mann (22) bewusstlos

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In Firedrichsthal-Bildstock wurdne ein Mann und eine Frau brutal von einer Gruppe attackiert. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa

Brutaler Angriff in Friedrichsthal-Bildstock

Am Freitagabend wurden eine 25-jährige Frau aus Merchweiler und ein 22-jähriger Mann aus Saarbrücken während ihrer Maiwanderung gegen etwa 18.15 Uhr von einer Personengruppe im Einmündungsbereich Illinger Straße/Maybacher Weg in Friedrichsthal-Bildstock aus unbekannten Gründen angegriffen.

Gruppe prügelt Mann bewusstlos

Die Tätergruppe attackierte den Geschädigten laut Angaben der Polizei derart brutal, dass dieser auf der Straße zu Boden ging und kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Autofahrer kamen dem Geschädigten und seiner Freundin zu Hilfe. Die Tätergruppe flüchtete dann zu Fuß in Richtung Merchweiler. Zuvor nahmen sie noch die Rucksäcke des Pärchens mit.

Mann schwer verletzt in Krankenhaus eingeliefert

Der 22-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Er erlitt mehrere Platzwunden am Kopf, eine gebrochene Nase sowie Verletzungen an den Zähnen.

Polizei Sulzbach sucht Zeugen

Die Polizei sucht Zeugen des brutalen Angriffs. Wer Hinweise zu der Tat oder der Tätergruppe liefern kann, wird gebeten sich mit der Polizei Sulzbach unter der Telefonnummer (0687)9330.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Sulzbach vom 03.05.2020

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Arbeiten auf der A620: LfS rechnet mit Verkehrsstörungen

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Auf der A620 zwischen Wadgassen und Völklingen-Wehrden kommt es am Mittwoch (6. Mai 2020) zu Instandsetzungsarbeiten. Symbolfoto: Caroline Seidel/dpa

Arbeiten auf der A620

Am Mittwoch (6. Mai 2020) wird der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) ab 08:00 Uhr mit dringenden Asphaltinstandsetzungsarbeiten auf der A620 zwischen der Anschlussstelle Wadgassen und der Anschlussstelle Völklingen-Wehrden beginnen. Betroffen ist laut LfS das Brückenbauwerk der A 620 über die Kurt-Nagel-Straße in Fahrtrichtung Saarbrücken.

Für die Durchführung der Arbeiten muss die rechte Fahrspur gesperrt werden. Der Verkehr wird einspurig über den linken Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeführt. Die Bauarbeiten werden laut LfS am Donnerstag (7. Mai 2020) gegen 08:00 Uhr abgeschlossen sein.

LfS rechnet mit Verkehrsstörungen

Der Landesbetrieb für Straßenbau rechnet während der Arbeiten mit Verkehrsstörungen. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten, zu erwartende Verkehrsbeeinträchtigungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und mehr Fahrzeit einzuplanen.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Landesbetriebs für Straßenbau

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