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Wie hoch ist die Dunkelziffer? Saarland führt Corona-Antikörperstudie durch

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Blutproben von 2.300 Saarländern sollen Aufschluss über die Dunkelziffer von Corona-Infektionen geben. Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa-Bildfunk

Zusammen mit der Virologie des Universitätsklinikums will das saarländische Gesundheitsministerium in den kommenden Wochen das Blut von 2.300 Saarländerinnen und Saarländern auf Antikörper testen. Das Saarland bringt damit als erstes Bundesland eine entsprechende repräsentative Studie auf den Weg. 

Studie im Saarland soll Dunkelziffer aufdecken

Die Studie solle, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU), Gewissheit schaffen, wie viele Bürger bereits infiziert sind oder waren und Antikörper gebildet haben. Bislang wurden 45.000 Abstriche untersucht, bei 2.600 wurde eine Infektion nachgewiesen. Der Bluttest soll die Dunkelziffer ermitteln. Diese könne laut Bachmann hoch ausfallen, da eine Corona-Erkrankung häufig leicht oder asymptomatisch verläuft. 

2.300 Probanden werden ausgewählt und getestet

Die 2.300 Probanden sollen über eine repräsentative Stichprobe ausgewählt werden. Sie erhalten zunächst ein Anschreiben und eine Einladung zum Bluttest. Auch ein Rachenabstrich kann erfolgen. Zudem werden Daten zum Gesundheitszustand der Testpersonen seit Beginn der Pandemie erhoben. Dadurch sollen Zusammenhänge zu Vorerkrankungen festgestellt werden. Die Maßnahmen werden an der Uniklinik in Homburg durchgeführt. 

Erste Ergebnisse im Sommer

Die Corona-Studie soll über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Erste Ergebnisse seien im Sommer zu erwarten. Anhand dieser soll die weitere Vorgehensweise im Saarland bestimmt werden - auch in Hinblick auf gesetzliche Regelungen und die Rückkehr zur Normalität. Von den Erkenntnissen zu Infektionszahlen und Krankheitsverlauf könne jedoch ganz Deutschland profitieren. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums, 6.5.2020

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Spahn kommt ins Saarland

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Gesundheitsminister Spahn besucht unter anderem das Alten- und Pflegezentrum "Annaheim" in Wiebelskirchen. Foto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk

Das Saarland erwartet am Freitag (8. Mai 2020) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Der CDU-Politiker will sich hier nach Angaben der Staatskanzlei ein Bild von der Coronavirus-Lage machen.

Spahn soll am Freitag unter anderem an einer außerordentlichen Sitzung des saarländischen Ministerrats teilnehmen, die per Videokonferenz abgehalten wird. Außerdem wollen er und Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) zusammen das Alten- und Pflegezentrum "Annaheim" im Neunkircher Stadtteil Wiebelskirchen besuchen. Des Weiteren steht ein Besuch des Instituts für Virologie am Universitätsklinikums in Homburg auf dem Plan. Spahn und Hans wollen am Freitag zudem eine Pressekonferenz in der Saarbrücker Staatskanzlei geben.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Saarbrücker Staatskanzlei, 06.05.2020

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Algorithmen- Eine neue Form der Diskriminierung?

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Symbolfoto: Antonino Batinic/Pexels

Algorithmen bestimmen unseren Alltag. Dabei handelt es sich, kurzgefasst, um eine Reihe von Handlungsanweisungen, die zur Lösung von Problemen beitragen. Der Zusammenhang ist vergleichbar mit einem Kochrezept, in dem beschrieben wird, was ich benötige und tun muss, um ein bestimmtes Gericht zu kochen. Der Begriff stammt aus der Informatik und Mathematik und taucht heutzutage vor allem im Zusammenhang mit Computern, Software und Internet auf. Vor allem dann, wenn wir einen Begriff per Suchmaschine via Google suchen, kommen Algorithmen zum Tragen. Denn sie prüfen in diesen Fällen die Ergebnis-Webseiten nach bestimmten Kriterien, um diese für die Nutzer dementsprechend zu sortieren. Diese Sortierung kann allerdings Fehler enthalten, wenn wichtige Informationen im Algorithmus nicht enthalten sind.

Online-Veranstaltung live auf Zoom und Facebook

Die Union Stiftung Saarbrücken hat zu diesem Thema einen Experten eingeladen

Kevin Baum von Algoright e.V., einem saarländischen Thinktank für Digitalisierung, erklärt am Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr, was genau Algorithmen sind, wie sie arbeiten und wie sie sogar zu Instrumenten der Diskriminierung werden können. Die Veranstaltung kann online über Zoom und Facebook verfolgt werden.

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Foto: Kevin Baum

Algorithmen - Instrumente der Diskriminierung?

In allen Internetseiten, die wir tagtäglich besuchen, sind Programme versteckt, die eine Aufgabe ausführen, basierend auf einem Algorithmus. Sie dienen vor allem dazu, Nutzerdaten zu sammeln, auszuwerten und schließlich das  Klick-, Such- oder Kaufverhalten der Menschen zu analysieren - und vielleicht auch zu manipulieren? Denn Algorithmen können bestimmte Eigenschaften bevorzugen - oder auch benachteiligen

Allerdings können Menschen - und Internetnutzer sind ausschließlich Menschen - nicht grundsätzlich in statische Raster eingeteilt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel - auch hier - und können so für Ungleichbehandlung bestimmter, per Algorithmus analysierter und klassifizierter Personengruppen sorgen.

Ein spannendes Thema - über das es sich zu diskutieren lohnt!  Am  Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr beim Online-Vortrag über Algorithmen und Diskriminierung mit Kevin Baum von Algoright e.V. - natürlich ausschließlich online via Zoom und Facebook.

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Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Top 10: St. Bartholomäus in Klarenthal ist für den deutschen Kita-Preis nominiert

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Die St. Bartholomäus Kita in Klarenthal ist als eine von zehn Einrichtungen für den Deutschen Kita-Preis nominiert. Archivfoto: DKJS/Franziska Schmitt

Von 1.389 Bewerbern hat es die Kita St. Bartholomäus in Klarenthal unter die zehn Finalisten geschafft. Sie wird neben Bilingualität vor allem für ihr Nachhaltigkeitskonzept gelobt. Hier wird Bauernhofpädagogik praktiziert.

Gärtnern, Füttern und Imkern in der Kita

Das heißt, die Kinder ernten selbst Gemüse aus den eigenen Beeten im Kita-Garten und ungespritztes Obst von den Mirabellen- und Zwetschgenbäumen, bauen Kräuterspiralen oder Insektenhotels und kümmern sich um die Kita-Tiere wie Hasen, Hunde und Hühner. Dank letzterer gibt es beim täglichen Frühstücksbuffet sogar Kita-eigene Bio-Eier. Zwei Bienenvölker versorgen die Kita mit Honig.

Kinder bestimmen mit, welche Projekte umgesetzt werden

Die Kinder werden in alle Projekte mit einbezogen, füttern, versorgen und helfen den Erzieherinnen und Erziehern bei anderen Arbeiten auf dem Gelände. Die Tiere etwa leben auf Initiative der Kleinen in der Kita. Es gilt, nicht einfach Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, sondern sie selbst zu finden. Die Kinder in St. Bartholomäus wissen, dass Gemüse nicht aus dem Supermarkt kommt und dass der Osterhase nicht die Eier legt. So entwickeln sie nicht nur ein Verständnis, sondern eine Verbindung zur Natur. 

Der deutsche Kita-Preis 2020

Der deutsche Kita-Preis zeichnet Kitas aus, die durch besondere Qualität hervorstechen. Kriterien sind dabei etwa, dass die Kitas sich an den Kindern orientieren und sowohl sie als auch ihre Eltern mitbestimmen lassen. Auch Sozialraumorientierung ist wichtig. Das bedeutet, dass das Umfeld als Ressource genutzt wird und Beziehungen über die Kita hinaus gepflegt werden. Letztlich ist Lernfähigkeit und stetige Weiterentwicklung wichtig.

Die Kitas wurden Anfang des Jahres von Experten besucht. Die Jury entscheidet, welche fünf der zehn Kitas im Mai 2020 ausgezeichnet werden. Es winken Preisgelder von 10.000 bis 25.000 Euro.

Stimmt ab für die St. Bartholomäus-Kita

Die Zeitschrift "Eltern" vergibt dazu einen Sonderpreis. Die Gewinner-Kita erhält eine Trophäe und regelmäßige Lieferungen mit Kinderbüchern. Stimmt auf der "Eltern"-Homepage für die St. Bartholomäus Kita in Klarenthal ab: Abstimmung für den "Eltern"-Sonderpreis für die beste Kita. Das Voting läuft noch bis zum 1. Juni. (Hinweis: Bei der Recherche fiel auf, dass bei einigen Browsern die Abstimmung fehlerhaft dargestellt wird. Sollte dies der Fall sein, versucht die Seite in einem anderen Browser zu öffnen.) 

Verwendete Quellen:
- Homepage des "Eltern"-Magazins
- Deutscher Kita-Preis

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Wadgassen erlässt Schaustellern die Kosten für Kirmes-Buden

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Kirmesbuden können an drei Plätzen in Wadgassen nun kostenlos aufgestellt werden. Symbolfoto: Pixabay

In ganz Deutschland wurden Kirmessen und Volksfeste abgesagt. Den Betreibern von Buden gehen damit wichtige Einnahmequellen verloren. Statt durchs Land zu touren, müssen auch sie zu Hause bleiben. 

Gemeinde Wadgassen stellt drei kostenlose Plätze

Um Abhilfe zu schaffen hat die Gemeinde Wadgassen unter Bürgermeister Sebastian Greiber nun als erste Kommune entschieden, die Stand- und Nebenkosten für Schausteller zu erlassen. Das berichtet die Bild-Zeitung. An drei Plätzen in der Gemeinde dürfen nun Verkaufsbuden aufgestellt werden, die kostenlos mit Strom und Wasser versorgt werden. 

Betreiber von Kirmes-Buden baten um Hilfe

Der Anlass: Eine ortsansässige Schaustellerfamilie hatte darum gebeten, ihren Crêpestand aufbauen zu dürfen. Wie die Betreiberin der Bild berichtet, seien die letzten Einnahmen am Saarlouiser Weihnachtsmarkt zusammengekommen. Statt mit Fahrgeschäft und Stand auf Jahrmärkten in der Region steht die Bude nun am Marktplatz in Wadgassen. Der Standort sei gut, es reiche zwar nicht um alle Kosten zu decken, dennoch komme Geld zum Leben zusammen. 

Hoffnung liegt auf kleineren Festen und Weihnachtsgeschäft

Laut des Verbandsvorsitzenden der Saar-Schausteller Thomas Sonnier hoffe man, dass im Spätsommer kleinere Feste veranstaltet werden und das Weihnachtsgeschäft vollumfänglich stattfindet. "Die 120 Schaustellerfamilien im Saarland kämpfen hart ums Überleben, so Sonnier zur Bild. 

Verwendete Quellen:
- Bild-Zeitung
- Facebook

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mit dpa

Corona-Kontaktbeschränkungen bis 5. Juni verlängert

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Über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten Bund und Länder. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Kontaktbeschränkung verlängert

(dpa) Auf eine Verlängerung der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juni haben sich nach "dpa"-Angaben Bund und Länder verständigt.

Die weitreichenden Beschränkungen für das Alltagsleben waren am 22. März ebenso von Bund und Ländern beschlossen worden. Konkret gilt seitdem als bundesweite Leitlinie, dass man sich in der Öffentlichkeit nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes aufhalten soll. Diese Vorgabe war zuletzt Ende April verlängert worden.

Lockerung

Angesichts der niedrigen Infektionszahlen soll der Aufenthalt im öffentlichen Raum nun nicht nur allein mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes oder einer weiteren Person, sondern auch mit den Personen eines weiteren Hausstandes gestattet sein, wie es hieß.

Dies soll durch eine Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen ergänzt werden. Generell gilt auch die Vorgabe, mindestens einen Abstand von 1,50 Metern zu anderen Menschen zu halten. Einzelne Länder hatten bereits Lockerungen der Kontaktbeschränkungen beschlossen.

Sollten jedoch in einem Landkreis auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Infektionen gemeldet werden, können die Maßnahmen in diesem wieder verschärft werden. Das äußerte Ministerpräsident Tobias Hans bei einer Pressekonferenz. 

Vorgehen aus Saarland bevorzugt

Bund und Länder hatten über die Zukunft der Kontaktbeschränkungen intensiv gerungen. Merkel hatte dabei das Vorgehen aus dem Saarland bevorzugt, wonach sich zwei Hausstände treffen können. Dies sei ein guter Vorschlag, wurde die Kanzlerin von Teilnehmern der Sitzung am Mittwochnachmittag zitiert. Im Saarland geht die Regelung auf ein Gerichtsurteil zurück, wonach sich Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen.

Der Vorschlag wurde dem Vernehmen nach auch von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) unterstützt. Er könne gut damit leben, weil es der Lebenswirklichkeit der Menschen entspreche, sagte Söder nach Teilnehmerangaben.

Einzig Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff (CDU) soll sich ablehnend geäußert haben. In seinem Bundesland dürfen sich seit Montag bis zu fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen.

Länder sollen über schrittweise Öffnung der Gastronomie entscheiden

Die Bundesländer sollen zudem über eine schrittweise Öffnung der Gastronomie in der Corona-Krise entscheiden. Darauf verständigten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder ebenso am Mittwoch, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Die Länder sollten in eigener Verantwortung vorgehen - vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens sowie landesspezifischer Besonderheiten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Öffnung der Gastronomie: Länder sollen selbst entscheiden

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Die Bundesländer sollen selbst über die schrittweise Öffnung der Gastronomie entscheiden. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa

Die Bundesländer sollen selbst über eine schrittweise Öffnung der Gastronomie in der Corona-Krise entscheiden. Darauf verständigten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfahren haben will.

Die Länder sollen demnach in eigener Verantwortung vorgehen - vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens sowie landesspezifischer Besonderheiten. Ministerpräsident Tobias Hans kündigte in einer Pressekonferenz am Mittwoch an, die Gastronomiebetriebe im Saarland ab dem 18. Mai wieder eröffnen zu wollen. Dazu müssten jedoch Schutz- und Hygienekonzepte erstellt werden.

Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) hat sich bereits zuvor für eine Öffnung von Restaurants und Bars ab diesem Datum ausgesprochen. Mehr dazu unter: "Rehlinger: Restaurants im Saarland könnten ab 18. Mai wieder öffnen"

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Mittwoch

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Die Zahl der aktiven Corona-Infektionen im Saarland ist so niedrig wie schon lange nicht. Grafik: Pixabay

Corona im Saarland: Die Zahlen

Die Zahl der akuten Infektionen im Saarland ist auf dem niedrigsten Stand seit Ende März. Alle Infos: "Zahl der Infizierten so niedrig wie zuletzt Ende März".

Gastronomie, Bundesliga, Tracing-App: Das plant die Bundesregierung

Ab dem Vormittag berät Kanzlerin Merkel zusammen mit den Ministerpräsidenten über mögliche Lockerungen der Corona-Regeln. Unter anderem stehen dann Gespräche über die Öffnung der Gastronomie und die Wiederaufnahme der Fußball-Bundesliga auf dem Programm. Das plant das Kanzleramt.

Corona-Kontaktbeschränkungen bis 5. Juni verlängert

Bund und Länder haben die Kontaktbeschränkungen für die Bürger im öffentlichen Raum zur Eindämmung des Coronavirus grundsätzlich bis 5. Juni verlängert. Allerdings einigten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihrer Schalte am Mittwoch auf eine Lockerung. Mehr: "Corona-Kontaktbeschränkungen bis 5. Juni verlängert".

Öffnung der Gastronomie: Länder sollen selbst entscheiden

Bund und Länder haben sich im Rahmen der heutigen Schaltkonferenz (6. Mai 2020) darauf geeinigt, dass die einzelnen Bundesländer selbst darüber entscheiden sollen, wann die Öffnung der Gastronomiebetriebe wieder erfolgen dürfe. Weitere Details: "Öffnung der Gastronomie: Länder sollen selbst entscheiden".

Hans warnt vor übereilten Lockerungen in der Corona-Krise

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans hat vor übereilten Lockerungen in der Corona-Krise gewarnt. Es brauche zunächst einen Plan für die Betreuung in Kitas und den Unterricht in Schulen. Zum Artikel: "Hans warnt vor übereilten Lockerungen in der Corona-Krise".

Spahn kommt ins Saarland

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will sich am Freitag ein Bild von der Corona-Lage im Saarland machen. Dazu besucht er auch ein Alten- und Pflegezentrum in Wiebelskirchen. Weitere Details: "Spahn kommt ins Saarland".

Rehlinger: Restaurants könnten ab 18. Mai wieder öffnen

Saarlands Wirtschaftsministerin Rehlinger ist für eine Öffnung der Gastronomie ab dem 18. Mai. Sie fordert ein möglichst einheitliches Vorgehen der Bundesländer. Die Infos: "Rehlinger: Restaurants könnten ab 18. Mai wieder öffnen".

Saar-Verbraucherzentrale stark belastet

Die Saar-Verbraucherzentrale hat während der Corona-Krise viel zu tun. Vor allem Fragen zu Rückerstattungen von Reisekosten beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derzeit. Mehr: "Während Corona-Krise: Saar-Verbraucherzentrale stark belastet".

Lidl testet technische Zutrittskontrolle in Bexbach

Angesichts der aktuellen Coronavirus-Situation testet Lidl im Saarland derzeit eine technische Zutrittskontrolle. Über das digitale Kundenzählsystem hat sich auch Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger vor Ort informiert. Der ganze Artikel: "Lidl testet digitales Kundenzählsystem im Saarland - Besuch von Rehlinger".

Öffnung des Baumwipfelpfads

Ab Freitag (8. Mai 2020) ist der Baumwipfelpfad an der Saarschleife wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Nach Angaben der Betreiber wurden alle vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen erfüllt. Die Details: "Mettlach: Baumwipfelpfad an der Saarschleife öffnet am 8. Mai".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

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Lidl testet digitales Kundenzählsystem im Saarland - Besuch von Rehlinger

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Wilfried Simon, Geschäftsführer der Lidl-Regionalgesellschaft Friedrichsthal, und Elvira Roesinger (r.), Lidl-Filialleiterin, stellen Anke Rehlinger (m.) das digitale Kundenzählsystem in der Lidl-Filiale in Bexbach vor. Foto: Pressestelle Lidl Deutschland

Am heutigen Mittwoch (6. Mai 2020) besuchte Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (CDU) die Lidl-Filiale in Bexbach. Vor Ort informierte sich Rehlinger dabei über ein neues Kundenzählsystem, das Lidl aktuell im Saarland testet. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor.

Automatisierte Zutrittskontrolle

"Angesichts der aktuellen Coronavirus-Situation testet Lidl im Saarland eine technische Zutrittskontrolle", heißt es in der Mitteilung. Das Ziel: Kunden automatisiert, jedoch abhängig von einer vorab definierten Anzahl, Zutritt in die Filiale zu ermöglichen. Durch die gedeckelte Maximalanzahl könne der behördlich angeordnete Sicherheitsabstand "gut und einfach gewährleistet werden", so Lidl.

Das digitale Kundenzählsystem basiere auf den gelernten Ampelfarben Grün und Rot. Eine Stele am Eingang zeige an, ob Zutritt in die Filiale im Moment möglich sei. "Gesteuert wird die Ampel durch eine 3D-Stereokamera, die ein anonymisiertes Bild von sich bewegenden Objekten am Ein- und Ausgang erzeugt", teilt das Unternehmen mit.

Der Test laufe in den nächsten Wochen in Bexbach, parallel dazu teste das Unternehmen weitere digitale Kundenzählsysteme in Deutschland.

Rehlingers Stellungnahme

In Zusammenhang mit ihrem Besuch sagte die Saar-Wirtschaftsministerin nach Angaben von Lidl: "Digitale Zugangssysteme wie das von Lidl sind ein wertvoller Lösungsansatz, um auch langfristig die erforderlichen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie reibungslos umzusetzen". So gelinge es, sowohl Kundinnen und Kunden als auch Beschäftigte, die derzeit Schwerstarbeit leisten, besser zu schützen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Pressestelle von Lidl Deutschland, 06.05.2020

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Gastronomie, Bundesliga, Tracing-App: Das plant die Bundesregierung

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Bundeskanzlerin Angela Merkel berät sich heute mit den Ministerpräsidenten der Länder. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Der Bund will die Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Deutschland weitgehend den Ländern überlassen. Er besteht aber auf einer Obergrenze von Neuinfektionen, ab der wieder härtere Beschränkungen greifen müssen. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder am Mittwoch (6. Mai 2020) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

Lockerungen an Neuinfektionen gekoppelt

Die Länder sollten demnach sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werde. "Ab einer gewissen Relevanz muss auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektionszahlen und schnellem Anstieg der Infektionsrate sofort vor Ort mit Beschränkungen reagiert werden", heißt es in der Vorlage.

Besonders sensibel seien Lockerungen bei den Schulöffnungen, in der Gastronomie und bei den Hotels. Denn dann komme es wieder zu Reisen in Deutschland, und die Gefahr von neuen Infektionengeschehen nehme zu, so die Kanzlerin.

Mindestabstand

Als weiterhin entscheidend wird in der Vorlage bezeichnet, dass Bürgerinnen und Bürger in der Öffentlichkeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Dies sei die wichtigste Maßnahme gerade angesichts der Öffnungen. Sie werde "noch für lange Zeit" erhalten bleiben.

Geschäfte

Die Länder können alle Geschäfte wieder öffnen - ohne Quadratmeterbegrenzung. Es müssten Auflagen zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen erfüllt werden. Wichtig sei dabei, dass eine maximale Personenzahl von Kunden und Personal bezogen auf die Verkaufsfläche vorgegeben werde. Im Saarland ist das schon jetzt der Fall.

Schulen

Allen Schülern soll schrittweise unter Auflagen bis zu den Sommerferien eine Rückkehr an die Schulen ermöglicht werden. Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf etwa wegen der häuslichen Situation oder der technischen Ausstattung sollten "möglichst umgehend gezielte pädagogische Präsenzangebote an den Schulen erhalten".

Abschlussklassen, ältere Grundschüler und Klassen, die nächstes Jahr Prüfungen ablegen, sind bereits vielerorts wieder an den Schulen, auch im Saarland. Konsens der Bildungsminister der Länder ist außerdem, dass bis zu den Sommerferien etwa über Schichtmodelle alle anderen Schüler wenigstens zeitweise wieder in die Schulen zurückkehren können, dass es aber ein Normalbetrieb erstmal nicht geben wird.

Kinderbetreuung

Um die schwierige Situation von Familien mit Kindern zu erleichtern, kann vom 11. Mai an eine erweiterte Notbetreuung in allen Bundesländern eingeführt werden. Dazu gehören vordringlich unter anderem Kinder mit besonderem pädagogischen oder Sprachförderbedarf, Kinder die in beengten Wohnverhältnissen leben - etwa wenn ein eigenes Kinderzimmer fehlt - sowie Kinder, die am Übergang zur Vorschule oder Schule stehen. Die Einzelheiten sollen die Länder regeln. Diese weiten die Notbetreuung bereits schrittweise aus und haben auch schon weitere Pläne angekündigt. 

Krankenhäuser, Pflegeheime, Senioren- und Behinderteneinrichtungen

In alle bisher schon von den Ländern erlassenen Verfügungen soll eine Regelung aufgenommen werden, "die jedem Patienten/Bewohner einer solchen Einrichtung die Möglichkeit des wiederkehrenden Besuchs durch eine definierte Person ermöglicht wird, sofern es aktuell kein aktives Sars-Cov-2-Infektionsgeschehen in der Einrichtung gibt".

Profifußball

Der Bund will dem deutschen Profifußball grünes Licht für die Wiederaufnahme des seit Mitte März ausgesetzten Spielbetriebes in der 1. und 2. Bundesliga geben. "Dem Beginn des Spielbetriebs muss eine zweiwöchige Quarantänemaßnahme, gegebenenfalls in Form eines Trainingslagers, vorweggehen", heißt es in der Beschlussvorlage. Als voraussichtlicher Termin für den Beginn der "Geisterspiele" ohne Zuschauer gilt der 15. oder der 21. Mai - ein genauer Termin ist in der Beschlussvorlage offen gelassen.

Breitensport

Der Bund will den Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport in Deutschland unter freiem Himmel unter Bedingungen wieder erlauben. In der Vorlage wird auf einen entsprechenden Beschluss der Sportminister der Länder vom 28. April Bezug genommen. Dort werden als Bedingungen für die Wiederaufnahme des Sportbetriebs unter anderem genannt, dass ein ausreichend großer Personenabstand von 1,5 bis 2 Metern gewährleistet und der Sport kontaktfrei ausgeübt wird.

Industrie und Mittelstand

Da man weiterhin in der Pandemie lebe, müssten nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden vermieden werden. Zugleich müssten allgemeine Hygienemaßnahmen umgesetzt und die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Maßnahmen minimiert werden. Die für den Arbeitsschutz zuständigen Behörden sowie die Unfallversicherungsträger sollen die Unternehmen dabei beraten und Kontrollen durchführen.

Tourismus und Gastronomie

Viele Bürger fragen sich, wohin sie im Sommer in den Urlaub fahren können. Fernreisen dürften schwierig werden. Aber schon vor den Beratungen am Mittwoch ist klar: Urlaubmachen an der deutschen Nord- und Ostsee und in Bayern soll möglich sein. Die Wirtschaftsminister der Länder streben unter Auflagen in einem Korridor von 9. bis 22. Mai eine bundesweite kontrollierte Öffnung des Gastgewerbes an. Für touristische Beherbergungen wird demnach eine Öffnung bis Ende Mai angepeilt.

Pendler

Nachdem es wegen Grenzschließungen Streit mit Nachbarländern wie Luxemburg, der Schweiz, Polen und Frankreich gibt, könnte das Thema weitere Grenzöffnungen für Pendler in der Runde aufgerufen werden. Dabei soll es zunächst nicht um Tourismus gehen.

Tracing-App

In der Beschlussvorlage wird die "doppelte Freiwilligkeit" des Einsatzes sowie einer möglichen Datenweitergabe an das Robert-Koch-Institut betont. Gebe ein Bürger die Daten nicht frei, habe dies keinen negativen Einfluss auf die Nutzungsmöglichkeiten der App. Ein konkreter Termin zur Einführung der App wird nach wie vor nicht genannt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche

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Saarländische Polizei: Zwei weitere Drogentote im Saarland

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Im Saarland sind zwei weitere Menschen an einer Drogenvergiftung gestorben. Symbolfoto: Peter Steffen/dpa

Zwei weitere Drogenopfer im Saarland

Nach Angaben der saarländischen Landespolizei sind im Saarland zwei weitere Menschen infolge einer Drogenvergiftung gestorben. Bereits am 28. April 2020 habe man eine 37-jährige Frau aus Saarbrücken leblos in ihrer Wohnung gefunden. Zwei Tage später fand man einen 50-jährigen Mann aus Wadern tot in seiner Wohnung auf.

Im Jahr 2020 bereits 13 Drogentote im Saarland 

In beiden Fällen ergab die Obduktion, dass eine Drogenintoxikation ursächlich für den jeweiligen Tod war. Damit sind im Saarland im Jahr 2020 bereits 13 Menschen infolge einer Drogenvergiftung gestorben.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes vom 06.05.2020

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Spielplätze in Saarbrücken werden wieder geöffnet

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Spielplätze im Saarland wie dieser in Saarbrücken sind zurzeit geschlossen. Archivfoto: BeckerBredel

In Saarbrücken hat die Öffnung der städtischen Spielplätze bereits begonnen. In den sechs Bezirken des Grünamtes laufen die Vorbereitungen. Bereits im Laufe des morgigen Donnerstags (7. Mai 2020) komme es zu Öffnungen.

Oberbürgermeister Uwe Conradt äußerte: "Die geschlossenen Spielplätze waren für viele Familien eine Belastung. Daher bin ich sehr froh, dass wir nach Zoo und Wildpark auch unsere Spielplätze öffnen können." Diese sollen so kindgerecht, wie es die Lage nun mal zulässt, genutzt werden können.

Erwachsene Begleiter sollen Verantwortung zeigen

Aufgrund der Corona-Pandemie erwartet die Landeshauptstadt jedoch verantwortungs- und rücksichtsvolles Verhalten seitens der Erwachsenen. Kinder dürfen die Spielplätze nur in deren Begleitung betreten. Die Eltern und andere Begleitpersonen müssen darauf achten, dass die Kinder die Regeln einhalten.

Regeln auf Spielplätzen in Saarbrücken

- Kontaktbeschränkung und Abstandsgebot sind einzuhalten. Das heißt, auch Kinder dürfen nur mit Personen aus dem eigenen oder einem weiteren Haushalt Kontakt aufnehmen. Bei letzteren ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten. 
- Auch Kinder müssen sich zudem an Hygieneregeln wie Händewaschen halten.
- Um das Besucheraufkommen regulieren zu können, kann die Stadt besondere Maßnahmen treffen. Beispielsweise können Großspielgeräte gesperrt werden, die meist von mehreren Kindern zugleich benutzt werden. 
- Hinweise und Absperrungen vor Ort sollen strikt beachtet werden. Entsprechende Plakate sollen zeitnah angebracht werden. 

Einhaltung soll überprüft werden

Saarbrücken verzichtet bewusst auf strenge Auflagen. Dennoch sollen Stadtangestellte die Situation in den kommenden Tagen beobachten. Sollten die Regeln nicht eingehalten werden, können die Vorkehrungen und Auflagen angepasst werden.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Stadt Saarbrücken, 06.05.2020

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mit dpa/lrs

Rehlinger: Restaurants im Saarland könnten ab 18. Mai wieder öffnen

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Anke Rehlinger (SPD) hat sich für eine Öffnung der Gastronomie bis zum 18. Mai ausgesprochen. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) hat sich für eine Öffnung von Restaurants und Bars ab dem 18. Mai ausgesprochen. Sie sei dafür, dieses Datum in den Blick zu nehmen, sagte sie in einem Interview mit dem Saarländischen Rundfunk am Dienstag (5. Mai 2020).

Rehlinger: Hygienekriterien sollen aufgestellt werden

Rehlinger wünsche sich bei dieser Thematik ein möglichst einheitliches Vorgehen aller Bundesländer. Viel wichtiger seien aber die Kriterien für eine Öffnung in der Corona-Krise. "Wir wollen nicht mehr nur einzelne Branchen schließen oder öffnen, sondern klare Hygienekriterien aufstellen und wer die einhält, der kann auch in die Öffnungsperspektive hinein kommen."

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur streben die Wirtschaftsminister der Länder unter Auflagen in einem Korridor vom 9. bis 22. Mai eine bundesweite kontrollierte Öffnung des Gastgewerbes an. Am Mittwoch wollen die Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland will neuen Ausbildungsberuf in der Pflege einführen

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Das Saarland will ab Oktober einen neuen Ausbildungsberuf in der Pflege einführen. Symbolfoto: Henning Kaiser/dpa

Neuer Ausbildungsberuf in der Pflege

Als erstes Bundesland will das Saarland den Beruf der zweijährigen generalistischen Pflegeassistenz nach Vorgaben des Pflegeberufegesetzes einführen. Das neue Berufsbild soll den Einstieg in den Pflegeberuf verbessern. 

Die landesrechtlich reglementierte Ausbildung löst die bisherigen Ausbildungen in der Altenpflegehilfe und der Krankenpflegehilfe ab und soll zwei Jahre dauern. Um sie ab dem 1. Oktober 2020 flächendeckend anbieten zu können, wird nun dem Landtag des Saarlandes der Entwurf eines Gesetzes über die Einführung der Ausbildung zur Pflegeassistentin beziehungsweise zum Pflegeassistenten vorgelegt.

Weg zur Pflegefachkraft möglich

In den zwei Jahren sollen die Auszubildenden zur Pflege von Menschen aller Altersstufen und Versorgungsbereiche befähigt werden. Dabei sollen den Auszubildenden auch die Kompetenzen des ersten Jahres einer Pflegefachkraft vermittelt werden, sodass nach der Ausbildung zur Pflegeassistenz ein direkter Einstieg in das zweite Jahr der Pflegefachkraftausbildung ermöglicht wird. Hauptschülerinnen und Hauptschüler erhalten so die Möglichkeit einer Grundqualifikation in einem Pflegeberuf und können sich anschließend in zwei Jahren zur Pflegefachkraft weiterqualifizieren. 

Grundsätzlich vierwöchiges Praktikum nötig

Um die Ausbildung starten zu können, müsse laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums zuvor ein vierwöchiges Praktikum in einer Pflegeeinrichtung, einem ambulanten Pflegedienst oder einem Krankenhaus absolviert werden.

Anstelle des Praktikums können aber auch andere Tätigkeiten angerechnet werden, so beispielsweise ein Freiwilliges Soziales Jahr, die Pflege von Angehörigen zu Hause oder Zeiten für die Erziehung von Kindern. Wer über den Mittleren Bildungsabschluss verfügt, kann sogar ganz ohne Vorpraktikum in die neue Ausbildung starten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 05.05.2020 

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Während Corona-Krise: Saar-Verbraucherzentrale stark belastet

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Aktuell ist die Saar-Verbraucherzentrale stark gefragt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Jan Woitas

Wie der "SR" berichtet, ist die Verbraucherzentrale im Saarland aktuell stark belastet. Der Grund: zahlreiche Anfragen rund um die Corona-Krise. Nach Angaben der Zentrale sei die Grenze der Kapazitäten erreicht - obwohl das Personal aufgestockt wurde.

In den meisten Fällen würden Fragen zu Rückerstattungen von Reisekosten gestellt. Allerdings sei nicht garantiert, dass diese bei der eigens eingerichteten Corona-Hotline im Rahmen der Öffnungszeiten entgegengenommen sowie bearbeitet werden. Das geht ebenso aus dem Medienbericht hervor.

Laut Saar-Verbraucherzentrale sei die Chance, eine Frage zum Thema Corona telefonisch beantwortet zu bekommen, am Donnerstagnachmittag am größten.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Saar-Polizei kündigt Blitzer im Saarland wieder an

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Im Saarland werden die Geschwindigkeitskontrollen nun wieder im Voraus angekündigt. Symbolfoto: Fabian Sommer/dpa

Saar-Polizei wird Kontrollen wieder ankündigen

Rund einem Monat lang hat die saarländische Polizei Geschwindigkeitskontrollen nicht mehr im Voraus angekündigt. Grund für die Maßnahme war die mangelnde personelle Planungssicherheit bei der Polizei aufgrund der Corona-Pandemie.

Die Polizisten waren in den vergangenen Wochen vielerorts damit beschäftigt, die Einhaltung der Corona-Regelungen zu überwachen. "Wir können Geschwindigkeitskontrollen nicht mehr weit im Vorhinein planen", äußerte Polizeisprecher Stephan Laßotta Anfang April gegenüber SOL.DE.

Da sich die Lage nun wieder etwas entspannt hat, kann das saarländische Landespolizeipräsidium die Geschwindigkeitskontrollen nun wieder länger im Voraus planen, sodass ab sofort wieder vorab über die Messungen im Saarland informiert wird. 

Verwendete Quelle:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes vom 06.05.2020

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Marienhaus-Gruppe entlässt Pflegedirektor des Klinikverbundes Saar-Ost

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Schramm war auch für die Klinik in Ottweiler zuständig. Screenshot: YouTube/Marienhaus Unternehmensgruppe

Die Marienhaus-Gruppe hat Lothar Schramm, den Pflegedirektor des Klinikverbundes Saar-Ost, entlassen. Das berichtet der "SR". Schramm war nach Angaben des Medienberichts auch für die Kliniken in St. Wendel sowie Ottweiler zuständig.

Etwa gegen die Pflegesituation in der Marienhausklinik in St. Wendel standen Vorwürfe im Raum: Pflegerische Standards sollen dort nicht eingehalten worden sein. Laut "SR" nannte der Marienhaus-Sprecher allerdings keine Gründe für die Entlassung Schramms. Seine Nachfolge tritt Raimund Westrich an.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Mettlach: Baumwipfelpfad an der Saarschleife öffnet am 8. Mai

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Am Freitag öffnet der Baumwipfelpfad an der Saarschleife. Foto: Baumwipfelpfad Saarschleife/Marketing

Der Baumwipfelpfad an der Saarschleife musste Mitte März im Rahmen der Corona-Maßnahmen schließen. Ab Freitag können Besucherinnen und Besucher jedoch wieder die Aussicht genießen - dann wird der Betrieb wieder aufgenommen.

Schutzmaßnahmen

Zum Schutz der Beschäftigten sowie Besucherinnen und Besuchern "wurden auf dem Baumwipfelpfad entsprechende Vorkehrungen getroffen und alle vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen erfüllt", heißt es in einer Mitteilung.

Maßnahmen wie Limitierungen der Besucheranzahl, Abstandsregelungen, Desinfektionsmöglichkeiten und Maskengebote sollen dazu beitragen, dass alle Gäste ihren Aufenthalt auf dem Baumwipfelpfad "bedenkenlos und in vollen Zügen genießen können".

Der Baumwipfelpfad ist täglich von 09.30 bis 19 Uhr geöffnet. Kassenschluss und letzter Einlass ist um 18.00 Uhr.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Baumwipfelpfads Saarschleife, 06.05.2020

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Junge (11) bedroht und verletzt Polizist in Heusweiler

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Das Kind biss einem Polizisten in die Hand. Symbolfoto: Unsplash

Ein Elfjähriger hat in Heusweiler-Holz Polizisten bedroht und einen von ihnen leicht verletzt. Zu dem Vorfall kam es am Dienstag (5. Mai 2020) gegen 17.40 Uhr in der Heusweilerstraße.

Die Beamten waren dorthin nach eigenen Angaben alarmiert worden, weil drei Kinder in einem Vorgarten "Unfug" getrieben hätten. Als die Polizisten ankamen, habe sich der Elfjährige ihnen gegenüber provokativ und aggressiv gezeigt. Der Junge befand sich laut den Beamten "augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand" und begann die Einsatzkräfte zu beleidigen und zu bedrohen. Außerdem habe das Kind in den Einsatzhandschuh eines Polizisten gebissen sowie um sich geschlagen und gekratzt. Dabei erlitt einer der Beamten leichte Verletzungen.

Der Polizei gelang es nach eigenem Bekunden durch ein längeres Gespräch, den Elfjährigen zu beruhigen. Sie brachte ihn zu seiner Wohnanschrift und überstellte ihm einem Berichtigten. Gegen das Kind wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 06.05.2020

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Öffentlichkeitsfahndung im Saarland: Polizei sucht diesen Mann

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Mit dieser Aufnahme fahndet die Polizei in Neunkirchen öffentlich nach dem bislang Unbekannten. Foto: Polizei

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neunkirchen wurde bereits am 31. Juli 2019, gegen 14.00 Uhr, in der Lidl-Filiale in Spiesen-Elversberg ein Geldbeutel entwendet. Darin befindlich: die EC-Karte sowie die PIN der Geschädigten.

Unmittelbar nach der Tat hat ein Unbekannter mit der entwendeten Karte an einem Geldautomaten "in der Nähe", so die Polizei, 2.000 Euro vom Konto des Opfers abgehoben. Dabei wurde der Mann von einer Kamera erfasst.

Darüber hinaus habe der Täter ebenso drei Tankstellen im Saarland aufgesucht. Jeweils mittels der geklauten EC-Karte kaufte der Unbekannte Zigaretten im Gesamtwert von 419 Euro ein. Bei einer Tat in Bildstock wurde der Mann ebenso von einer Kamera gefilmt.

Zeugen sollen sich an die Polizeiinspektion Neunkirchen wenden, Tel. (06821)2030.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 06.05.2020

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Brand in Pferdepension in Losheim: 40 Tiere gerettet

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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr kämpfte gegen den Brand an. Foto: Feuerwehr Losheim

Nach Angaben der Feuerwehr Losheim wurden am Dienstag mehrere Löschbezirke zu einem Brand in einer Pferdepension in Losheim-Bergen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich ein größerer Abschnitt eines Stallungsbaus bereits in Vollbrand.

Pferde gerettet

"Dem Eigentümer sowie Helfern gelang es, rund 40 Pferde, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befanden, rechtzeitig in Sicherheit zu bringen", teilt die Feuerwehr Losheim mit. Währenddessen leiteten die Einsatzkräfte umgehend die Löschmaßnahmen ein.

Löscharbeiten

"Während der ersten Löscharbeiten kam es zur Explosion einer Gasflasche innerhalb des brennenden Bereiches", so die Feuerwehr. Die Gasflasche wurde rund 70 Meter weit aus dem Gebäude geschleudert - und stürzte auf den Kommandowagen des Gemeindewehrführers, der den Einsatz leitete. Das Fahrzeug wurde hierdurch beschädigt. Kurz nach Beginn der Löscharbeiten stürzte zudem eine Giebelwand des Gebäudes ein.

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Hier zu sehen: das beschädigte Fahrzeug. Foto: Feuerwehr Losheim

Da eine Brandausbreitung nicht auszuschließen war, erfolgte nach Angaben der Feuerwehr eine Nachalarmierung weiterer Kräfte. Im Verlauf der Löscharbeiten gelang es, den Brand an einer Bauabschnittswand anzuhalten und schließlich unter Kontrolle zu bringen.

"Zum weiteren Ablöschen des Brandgutes musste ein Radlader eingesetzt werden, durch den einsturzgefährdete Reste der Konstruktion niedergerissen wurde", schildert die Feuerwehr Losheim. Im Anschluss brachten Feuerwehrleute brennendes Heu und Stroh aus der Stallung nach außen. Dort wurde es endgültig abgelöscht.

Zwei Personen verletzt

Die Nachlöscharbeiten dauerten laut den Einsatzkräften bis zum heutigen Mittwochmorgen, 06.00 Uhr, an. Bei dem Brand zogen sich zwei Personen leichte Verletzungen in Form des Verdachts einer Rauchgasvergiftung und eines Schocks zu. Sie wurden durch medizinische Einsatzkräfte betreut.

Im Einsatz: 149 Kräfte der Feuerwehr, sieben Helfer von Rettungsdienst, DRK sowie Malteser-Hilfsdienst und fünf Einsatzkräfte der Polizei. Ebenfalls vor Ort befanden sich Notfallseelsorger und Bürgermeister Helmut Harth.

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Weitere Aufnahme der Löscharbeiten. Foto: Feuerwehr Losheim

Verwendete Quellen:
- Webseite der Feuerwehr Losheim

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Saarbrücken: Zuvor vermisster Hans-Georg H. wohlbehalten aufgefunden

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Zwei Fotos veröffentlichte die Polizei. Foto: Polizei

Nach Angaben der Polizei besteht die Öffentlichkeitsfahndung nach Hans-Georg H. aktuell nicht mehr: "Der durch die Polizei zur Fahndung ausgeschriebene H. konnte wohlbehalten angetroffen werden", teilen die Beamten mit.

Der Mann galt seit Dienstagmorgen (5. Mai 2020) als vermisst. Gegen 5.30 Uhr hatte er sein Zimmer in einer Klinik in Saarbrücken verlassen. Aufgrund eines Krankheitsbildes konnte eine Desorientierung von H. laut Polizei nicht ausgeschlossen werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 05.05.2020

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Nach Öffnung des Einzelhandels: Neunkirchen nimmt Parkscheinautomaten wieder in Betrieb

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Die Kreisstadt Neunkirchen nimmt den Betrieb der Parkscheinautomaten wieder auf. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Arne Dedert

Auch in Neunkirchen kommt es, im Rahmen der Lockerungen der Corona-Maßnahmen, zu einer umfassenden Öffnung des Einzelhandels.

Da die Stadt nun von einer Wiederbelebung insbesondere von der Stadtmitte ausgeht, "muss auch wieder eine Regelung des Parkverkehrs erfolgen". Das geht aus einer Mitteilung der Kreisstadt hervor. Infolgedessen nimmt Neunkirchen nach eigenen Angaben die Parkscheinautomaten erneut in Betrieb.

Für die Dauer der verordneten Schließungen waren die Automaten im öffentlichen Raum sowie auf den Parkplätzen der Kreisstadt abgeschaltet. "Eine Regulierung des Parkraums war während dieser Zeit schlicht nicht notwendig", heißt es in der Mitteilung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kreisstadt Neunkirchen, 05.05.2020

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Frontalzusammenstoß zwischen Rettungswagen und Auto in St. Ingbert: Vier Verletzte

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Hier zu sehen: die Unfallstelle in St. Ingbert-Rohrbach. Foto: Markus Zintel/Feuerwehr

Wie die Feuerwehr St. Ingbert mitteilt, kollidierten in der Oberen Kaiserstraße in St. Ingbert-Rohrbach am Dienstagabend ein Rettungswagen und ein Auto. "Der Zusammenstoß verlief glimpflich", so die Feuerwehr.

Vier Verletzte

Mit acht Fahrzeugen aus mehreren Löschbezirken rückte die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert zu der Unfallstelle aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest: Alle am Unfall beteiligten Personen hatten die Fahrzeuge bereits selbstständig verlassen.

"Insgesamt vier Personen wurden bei dem Unfall verletzt", so die Feuerwehr. Ein Patient aus dem Rettungswagen wurde zudem in einen Ersatz-Rettungswagen umgeladen.

Polizei ermittelt

Die Feuerwehrleute führten nach eigenen Angaben an der Unfallstelle Sicherungsmaßnahmen durch. Zusammen mit der Polizei wurde die Hauptdurchgangsstraße für den Verkehr gesperrt. Parallel dazu sicherten Einsatzkräfte den Brandschutz an den Fahrzeugen. Ebenso wurden ausgelaufene Betriebsstoffe abgestreut.

Bis zur Räumung blieb die Feuerwehr vor Ort; der Einsatz war nach etwa zwei Stunden beendet. Wie es genau zu der Kollision kam, steht noch nicht fest. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat die Polizei aufgenommen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr St. Ingbert, 06.05.202

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mit dpa/lrs

Saarland: Zahl der Infizierten so niedrig wie zuletzt Ende März

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Das Gesundheitsministerium hat neue Daten zum Coronavirus im Saarland bekannt gegeben. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

Im Saarland ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen am Dienstag (5. Mai 2020) um zwei auf insgesamt 2.604 Fälle gestiegen. Dies teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mit (Stand 18.00 Uhr).

Corona-Todesfall im Saarland: 79-Jähriger aus dem Regionalverband

Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich gegenüber dem Vortag um einen auf 142. Dabei handelt es sich um einen 79-Jährigen, der in einem Pflegeheim im Regionalverband Saarbrücken gelebt hatte, so ein Pressesprecher des Kommunalverbandes.

Von den positiv bestätigten Fällen seit dem Auftreten des Virus im Land gelten insgesamt 2.116 Personen inzwischen als geheilt, zuvor waren es 2.082 gewesen.

Aktuell 346 Menschen infiziert

Die Zahl der akuten Infektionen liegt damit zurzeit bei 346, das sind so wenige wie zuletzt am 22. März. Von den am Coronavirus Erkrankten werden aktuell 82 stationär behandelt - 24 davon intensivmedizinisch.

Coronavirus in den Landkreisen

Die Gesamtzahl der Fälle verteilt sich wie folgt auf die Kreise:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.161
- Landkreis Saarlouis: 518
- Saarpfalz-Kreis: 326
- Landkreis Neunkirchen: 242
- Landkreis Merzig-Wadern: 196
- Landkreis St. Wendel: 161

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 05.05.2020
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 05.05.2020
- eigene Recherche

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mit dpa

Hans warnt vor übereilten Lockerungen in der Corona-Krise

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Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Tobias Hans warnt derzeit vor übereilten Lockerungen in der Corona-Krise. Laut "dpa" sagte der Saar-Ministerpräsident dem "Spiegel": Bevor man wieder fast alle Wirtschaftsbereiche - wenn auch unter Auflagen - öffne, "sollten wir uns zuallererst um die Kinderbetreuung für die Familien der dort Beschäftigten kümmern".

Es brauche zunächst "einen Plan für die Kleinen, in dem wir festlegen, wie wir verantwortungsvoll die Betreuung in Kitas und den Unterricht in unseren Schulen ermöglichen", so Hans. Erst anschließend könne man ruhigen Gewissens die Servicekräfte wieder zur Arbeit in der Gastronomie schicken.

Gemeinsames Vorgehen

Bei den jüngsten Gesprächen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei vereinbart worden, "grundsätzlich gemeinsam vorzugehen und in einem regional flexiblen Rahmen abgestimmt die nächsten Maßnahmen hin zu einer gewissen Normalität zu ergreifen", zitiert "dpa" den Ministerpräsidenten. "Dabei wollten wir auch einen gemeinsamen Plan mit Kriterien zur Wiedereröffnung der Gastronomie erarbeiten."

Die Rückkehr zur Normalität dürfe laut dem CDU-Politiker "nicht planlos überstürzt" geschehen - auch wenn die Zahlen zurückgehen und die Maßnahmen greifen. Bundesweit seien die Infektionsraten noch immer hoch.

Am heutigen Mittwoch (6. Mai 2020) schalten sich laut "dpa" die Länder zu Beratungen über das weitere Vorgehen in der Krise mit Merkel zusammen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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