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GEW Saarland fordert einheitlichen Hygieneplan für Kitas

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Aktuell fordert der GEW einheitliche Schutzmaßnahmen für die Kitas im Saarland. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Die GEW fordert einen landesweit einheitlichen und ebenso verbindlichen Hygieneplan für alle Kitas im Saarland, analog zum Musterhygieneplan in Schulen. Das geht aus einem offenen Brief der Gewerkschaft an Bildungsministerin Streichert-Clivot (SPD) und Sozialministerin Monika Bachmann (CDU) hervor.

Laut GEW wäre ein solcher Hygieneplan eine wichtige Voraussetzung zur Eindämmung einer unübersehbaren Infektionskette: "Wo keine Standards eingehalten werden können, bedarf es aktueller Gefährdungsbeurteilungen, praktikabler Lösungen und klarer einheitlicher Regelungen."

Wichtige Punkte aus Sicht der GEW

Zu den wichtigsten Punkten, die ein Hygieneplan für alle Kitas nach Angaben der GEW umfassen sollte, gehören unter anderem:

- Betreuung in Kleingruppen von maximal fünf Kindern
- Betreuung durch konstante und getrennte Teams, um unnötige Kontakte zu vermeiden
- Anpassung der Bildungsangebote an die Schutzmaßnahmen
- Kein Einsatz von Beschäftigten aus Risikogruppen
- Bereitstellung von Schutzmaterial in professioneller Qualität

"Wir fordern Sie daher dringend auf, die Kitas als Bildungseinrichtungen ebenso in den Blick zu nehmen wie die Schulen", heißt es in dem offenen Brief an die Ministerinnen. Um an möglichen Lösungen mitzuwirken, stehe die GEW als Organisation von Bildungsakteuren bereit.

Verwendete Quellen:
- Offener Brief der GEW

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