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Corona-Obergrenze für Saar-Landkreise immer noch weit entfernt

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Die Kreise im Saarland überschreiten die Corona-Obergrenze zurzeit nicht. Grafik: TUBS/CC BY-SA 3.0

Die Obergrenze von 50 Coronavirus-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen wird im Saarland weiterhin nicht überschritten. Alle Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken liegt deutlich unter diesem Wert, zeigen Zahlen des Robert-Koch-Instituts:

Landkreis Neunkirchen: 5,3 (+0,8 gegenüber Montag)
Landkreis Saarlouis: 4,6 (+/-0)
Landkreis Merzig-Wadern: 3,9 (+/-0)
Landkreis St. Wendel: 3,4 (+2,3)
Saarpfalz-Kreis: 2,8 (-1,6)
Regionalverband Saarbrücken: 2,4 (+/-0)

Neue Obergrenze

Bund und Länder hatten sich vor einer Woche auf die neue Obergrenze geeinigt: Gibt es in einer Stadt oder einem Landkreis mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche, werden dort die Corona-Lockerungen zurückgenommen und strengere Beschränkungen wieder eingeführt.

Zwei Kreise in Deutschland betroffen

Mit Stand von Mittwochnacht (13. Mai 2020) ist das in Deutschland nur im Landkreis Sonneberg/Thüringen (58,7) und im Kreis Coesfeld/Nordrhein-Westfalen (100,5) der Fall.

Für die hohe Fallzahl in Coesfeld ist der Ausbruch im Fleischbetrieb "Westfleisch" ausschlaggebend: Alleine hier wurden 259 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Als Folge müssen im Landkreis alle Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben, es dürfen außerdem nur Läden unter 800 Quadratmeter Verkaufsfläche öffnen. Im Thüringer Landkreis Sonnefeld gilt ein Krankenhaus als Corona-Schwerpunkt. Hier hatten sich mindestens 20 Beschäftigte mit dem Virus angesteckt.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- eigener Bericht
- Frankfurter Allgemeine Zeitung: "20 Krankenhaus-Mitarbeiter in Thüringer Landkreis infiziert"
- Tagesschau.de: "Vollbremsung für Coesfeld"
- Grafik: TUBS/CC BY-SA 3.0

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