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Bildungsministerium gibt "Fahrplan" für Schulen im Saarland bekannt

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Das saarländische Bildungsministerium hat am Donnerstag (14. Mai 2020) bekannt gegeben, wie es in den Schulen im Saarland weitergeht. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa

Bildungsministerium stellt "Schul-Fahrplan" vor

Im Rahmen eines "Schul-Fahrplans" hat das saarländische Bildungsministerium am heutigen Donnerstag (14. Mai 2020) bekannt gegeben, wie es in den nächsten Wochen in den Schulen im Saarland weitergehen wird. Bis zu den Sommerferien werde es laut Ministerium für alle Schüler/innen im Saarland sowohl Präsenzunterricht an den Schulen als auch weiterhin Lernen von zu Hause geben.

Bereits am 4. Mai sind die Schüler/innen der Abschlussjahrgänge sowie die Viertklässler/innen an die Schulen zurückgekehrt. Am 11. Mai folgten dann die Schüler/innen der 12. Jahrgangsstufen der Gemeinschaftsschulen und der 11. Jahrgangsstufen der Gymnasien. 

Das weitere Vorgehen ab 18. Mai

In einem weiteren Schritt sollen ab dem 18. Mai zunächst Schüler/innen mit besonderem Förderbedarf und Unterstützungsbedarf folgen. Ab dem 25. Mai sollen dann alle Grundschuljahrgangsstufen sowie die Klassenstufen 5 und 6 Präsenzunterricht an den Schulen erhalten. In der Woche ab dem 2. Juni werden auch die Klassenstufen 7 und 8 in den Präsenzunterricht einbezogen. Dabei werde es laut Ministerium einen wochen- beziehungsweise tageweisen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und dem Lernen von zu Hause geben.

Überblick über die einzelnen Schulformen

Die Planungen für die einzelnen Schulformen vom 25. Mai bis zum 3. Juli im Überblick:

Grundschulen im Saarland:

Alle Schüler/innen der Grundschulen sollen ab dem 25. Mai in einem wochenweise rollierenden System zwischen Präsenzunterricht und Lernen zu Hause wechseln. Der wochenweise Wechsel der Lerngruppen an den Schulen weicht von den Regelungen für die weiterführenden Schulen ab. An den Grundschulen sind auch jahrgangsübergreifende Lerngruppen möglich.

Förderschulen im Saarland:

Die Schüler/innen der Förderschulen steigen ab dem 25. Mai in die schulischen Präsenzphasen mit einem wöchentlichen oder in 14-tägigen Rhythmus ein. Die Schulen entscheiden in Abstimmung mit der zuständigen Schulaufsicht entsprechend der jeweiligen Standortkapazitäten und unter Abwägung der pädagogischen und organisatorischen Bedingungen, welche Gruppe von Schüler/innen je Standort zu welchem Zeitpunkt und für welche Dauer Präsenzunterricht erhält.

Gymnasien und Gemeinschaftsschulen im Saarland:

Die weitere Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts erfolgt an den beiden Schulformen in der Woche ab dem 25. Mai für die Schüler/innen der Klassenstufen 5 und 6. Ab dem 2. Juni folgen die Klassenstufen 7 und 8. Diese Jahrgänge werden an den Gemeinschaftsschulen bis zum Schuljahresende an jeweils zwei Wochentagen in der Schule unterrichtet – mit Ausnahme der Schüler/innen der Klassenstufe 5, die in der Woche vom 25. bis 29. Mai an drei Wochentagen in die Schule kommen.

In den letzten drei Wochen des Schuljahres werden auch die Schüler/innen der Einführungsphase (Klassenstufe 11 an Gemeinschaftsschulen) an jeweils insgesamt fünf Wochentagen in der Schule unterrichtet.

Nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen für den Hauptschulabschluss (HSA) und den mittleren Bildungsabschluss (MBA) werden die Prüflinge von der Teilnahme am Unterricht freigestellt. Die Schüler/innen der Klassenstufen 9 und 10, die eine Übergangsberechtigung anstreben, lernen in der Zeit der schriftlichen Abschlussprüfungen zu Hause. Danach können sie in Absprache mit den Lehrkräften individuelle Lernangebote in der Schule wahrnehmen.

An den Gymnasien erfolgt die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für die Klassenstufen 5, 6, 7 und 8 weitestgehend analog zu den Gemeinschaftsschulen. Nach den schriftlichen Abiturprüfungen werden die Schüler/innen der Klassenstufe 9 an insgesamt fünf Wochentagen, die Schüler/innen der Einführungsphase (Klassenstufe 10) an vier Wochentagen bis zum Schuljahresende unterrichtet. Das Lernen von zu Hause wird weiterhin aufrechterhalten.

Berufliche Schulen im Saarland:

An den beruflichen Schulen sind zwei weitere Stufen der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts vorgesehen. Ab dem 18. Mai kehren die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 12 der gymnasialen Oberstufe wieder in den Präsenzunterricht zurück, ebenfalls weitere Stufen in der dualen und schulischen Ausbildung (Grundstufe/Fachstufe) sowie die Klassen des Übergangsbereichs (Berufsgrundbildungsjahr (BGJ), Berufsgrundschule (BGS), Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)).

Ab dem 8. Juni werden die weiteren Klassenstufen in den folgenden Schulformen beschult:
- Berufliches Oberstufengymnasium Klassenstufe 11 (BOG),
- Fachoberschulen Klassenstufe 11 (FOS),
- Berufsfachschulen Klassenstufe 10 (BFS),
- Höhere Berufsfachschulen Klassenstufe 11 (HBFS),
- weitere Stufen in der dualen Ausbildung (Grundstufe/Fachstufe) und Fachschule für Sozialpädagogik Klassenstufe 11 (FSP).

Nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen werden an den beruflichen Schulen die Prüflinge von der Teilnahme am Unterricht freigestellt.

In den Vollzeitschulformen der beruflichen Schulen werden die Schüler/innen in der Regel durchschnittlich mit 15 bis 20 Wochenstunden beschult, in den Teilzeitschulformen durchschnittlich mit 6 bis 12 Wochenstunden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Bildung und Kultur vom 14.05.2020

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Oberverwaltungsgericht des Saarlandes lehnt Antrag auf Abschaffung der Maskenpflicht ab

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Das Oberverwaltungsgericht hat den Antrag eines Bürgers auf Abschaffung der Maskenpflicht abgelehnt. Symbolfoto: Kay Nietfeld/dpa

Oberverwaltungsgericht lehnt Antrag auf Abschaffung der Maskenpflicht ab

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) des Saarlandes hat den Eilantrag eines Bürgers auf Außervollzugsetzung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und der Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Verordnung der saarländischen Landesregierung zurückgewiesen.

Antragsteller sieht sich in Grundrechten verletzt

Der Antragsteller hatte geltend gemacht, dass die Vorschriften seine Grundrechte (insbesondere sein allgemeines Persönlichkeitsrecht, seine allgemeine Handlungsfreiheit und sein Recht auf körperliche Unversehrtheit) verletzen würden.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes stelle eine erhebliche Beeinträchtigung dar und sei nicht geeignet, die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Die Regelungen zur Einschränkung der Sozialkontakte im privaten und öffentlichen Bereich seien zudem unverhältnismäßig.

OVG hält Maskenpflicht für rechtmäßig

Dieser Rechtsansicht erteilte das OVG eine Abfuhr. Die Maskenpflicht, die unter anderem im ÖPNV und in Geschäften gilt, stelle nach Ansicht des Gerichts grundsätzlich ein geeignetes und notwendiges Mittel zur Eindämmung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus dar.

Es sei nicht festzustellen, dass die Maskenpflicht zu einer unangemessenen Belastung des Antragstellers führe. Der damit verbundene Eingriff in das Grundrecht der allgemeinen Handlungsfreiheit aus Artikel 2 Absatz 1 Grundgesetz sei vergleichsweise gering, da die Regelung befristet sei. Zudem erstrecke sich die Maßnahme nicht auf den privaten Bereich und bringe lediglich in kurzzeitigen Alltagssituationen Unannehmlichkeiten mit sich.

Kontaktbeschränkungen laut OVG verhältnismäßig

Auch die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen und nicht-öffentlichen Raum hält das OVG zum Schutz der Bevölkerung vor einer Ausbreitung des Virus für gerechtfertigt. Neben der zeitlichen Befristung sei maßgeblich zu berücksichtigen, dass im Zuge der Corona-Lockerungen ab dem 4. Mai 2020 der Kreis der Personen, mit denen ein Kontakt gestattet sei, sowohl in verwandtschaftlicher Hinsicht als auch um die Angehörigen eines weiteren Haushalts erweitert worden sei.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Oberverwaltungsgerichts des Saarlandes vom 14.05.2020

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Neuer Shop oder Website: Staat übernimmt jetzt bis zu 50 Prozent der Kosten

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Eine gut gemachte Website ist die halbe Miete einer erfolgreichen Digitalstrategie.

Die Corona-Krise hat vielen Firmen vor Augen geführt, wie wichtig eine gute digitale Präsenz ist: Sei es ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Gerade in Lockdown-Zeiten gelingt es Unternehmen so, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Mehr Infos zur Förderung

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

Die Erwartungen der Kunden steigen

In der aktuellen Krise profitieren vor allem die großen Online-Händler. Amazon hat gerade seine aktuellen Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Die Konsequenz: Erwartungen an die digitale Präsenz von Unternehmen steigen. Corona hat diesen Effekt deutlich verstärkt. 

Statistik: Anteil der Befragten, die ihre Einkäufe online getätigt haben statt im Geschäft | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Mehr Infos zur Förderung

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. 

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

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Der Bund übernimmt bei Projekten bis zu 50 Prozent der Kosten

Förderung für Shop, Website, Marketing

Das go-digital-Programm fördert deshalb den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr Infos zur Förderung 

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße. "Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Geschäftsführer der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann."

Agentur N49 berät Unternehmen

Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien. "Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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Globus-Markt in Neunkirchen: Tiefbauarbeiten starten nächste Woche

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Globus will bereits in der kommenden Woche mit den Tiefbauarbeiten für den neuen Markt in Neunkirchen beginnen. Symbolfoto: BeckerBredel

Tiefbauarbeiten für Globus in Neunkirchen beginnen

In Vertretung des Stadtrats hat der Haupt- und Personalausschuss der Kreisstadt Neunkirchen am heutigen Donnerstag den Bebauungsplan für den neuen Globus-Markt am Neunkircher Hüttenpark beschlossen. Wie die Pressestelle von Globus am Donnerstagabend mitteilte, plant das Unternehmen, bereits in der kommenden Woche mit den Tiefbauarbeiten zu beginnen.

Thomas Bruch: "Das Saarland ist unsere Heimat"

"Wir danken der Stadt Neunkirchen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und für die
Unterstützung unseres Vorhabens. Wir sind vom Mehrwert unseres Angebots für die Stadt überzeugt und möchten den
Neunkircher Bürgerinnen und Bürgern mit unserem zukünftigen Frischemarkt ein ganz neues Einkaufsformat biete",
sagte Thomas Bruch, der geschäftsführende Gesellschafter der Globus-Gruppe. "Das Saarland ist unsere Heimat, wir freuen uns nun auch endlich ein Teil von Neunkirchen zu werden", führte er weiter aus.

Regionale Unternehmen am Globus-Bau beteiligt

In den vergangenen Wochen hatte Globus in Teilbereichen seines Grundstücks am Hüttenpark bereits erste vorbereitende Arbeiten und weitere Voruntersuchungen vorgenommen. In der kommenden Woche sollen nun die Tiefbauarbeiten starten: Die Begradigung des gesamten Geländes und die Errichtung der Steilböschung entlang des Heinitzbaches werden aufgrund des großen Aufwands voraussichtlich bis in den Herbst andauern.

Bereits beim Bau seines neuen Marktes bezieht Globus laut eigenen Angaben regionale Unternehmen ein. So seien für Tief- und Hochbau eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus der OBG Gruppe aus Ottweiler und der Peter Groß Bau GmbH aus St. Ingbert beauftragt.

Neunkircher Oberbürgermeister erfreut über Globus-Ansiedlung

Neunkirchens Oberbürgermeister Jörg Aumann freut sich über die Ansiedlung von Globus am Standort Neunkirchen: "Ich freue mich, dass Globus Teil der Einkaufsstadt Neunkirchen wird. Die Investitionen und Aufträge des saarländischen Familienunternehmens sind gerade in der aktuellen Situation gut für den lokalen Wirtschaftskreislauf. Es ist ein richtiges und wichtiges Signal für die Zukunft, dass rund 250 neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze durch Globus in unserer Stadt entstehen".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Globus SB-Warenhaus Holding vom 14.05.2020

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Corona im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Donnerstag

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Das Coronavirus hat den Alltag im Saarland weiter im Griff. Foto: Unsplash

Oberverwaltungsgericht lehnt Antrag auf Abschaffung der Maskenpflicht ab

Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat den Antrag eines Bürgers auf Abschaffung der Maskenpflicht im Saarland abgelehnt. Mehr: "Oberverwaltungsgericht lehnt Antrag auf Abschaffung der Maskenpflicht ab".

Uni und Saar-Klinikum entwickeln Vorhersagemodell zu Corona-Zahlen

Die Universität und das Universitätsklinikum des Saarlandes haben nach eigenen Angaben ein Vorhersagemodell zu den Corona-Fallzahlen erarbeitet. Mit diesem könne die mögliche Entwicklung der Zahlen berechnet und damit auch die Krankenversorgung in der aktuellen Situation vorausschauend geplant werden. Zum Artikel: "Uni und Saar-Klinikum entwickeln Vorhersagemodell zu Corona-Zahlen".

Covid-19-Teststationen in Dillingen und Schiffweiler schließen ab Montag

Die beiden Covid-19-Teststationen in Dillingen und Schiffweiler werden ab Montag (18. Mai 2020) nicht mehr betrieben. Zu den gewohnten Abstrichzeiten bleibt hingegen das Testzentrum in Saarbrücken weiterhin geöffnet. Mehr dazu: "Covid-19-Teststationen in Dillingen und Schiffweiler schließen ab Montag".

Krankschreibungen per Telefon laufen aus

Nur noch bis Ende Mai können sich Arbeitnehmer nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt krankschreiben lassen. Ab dem 1. Juni soll dann aber wieder ein Praxisbesuch dafür nötig sein. Der Artikel dazu: "Krankschreibungen per Telefon nur noch bis Ende Mai".

Ford in Saarlouis: Kurzarbeit bis Ende des Jahres geplant

Bis zum Jahresende soll es im Saarlouiser Ford-Werk zu Kurzarbeit kommen. Geplant seien ab Juni zudem Schließtage. Zum Artikel: "Ford in Saarlouis: Kurzarbeit bis Ende des Jahres geplant".

Landeselternvertretung der Gymnasien im Saarland kritisiert Sportabi-Regelung

Die Landeselternvertretung der Gymnasien im Saarland hat die vom Bildungsministerium getroffenen Regelungen für das Sportabi 2020 nach eigenen Angaben mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Mehr: "Landeselternvertretung der Gymnasien im Saarland kritisiert Sportabi-Regelung".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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"Kirche des Jahres" steht im Saarland

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Die Stephanuskirche in Blieskastel-Böckweiler wurde zur "Kirche des Jahres 2020" gewählt. Archivfoto: Mstp77/CC BY-SA 3.0

Die St. Stephanuskirche im Blieskasteler Stadtteil Böckweiler ist zur "Kirche des Jahres 2020" gewählt worden. 1.988 Stimmen entfielen in dem Voting der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (KiBa) auf die älteste romanische Kirche im Saarland, teilte die Evangelische Kirche in Deutschland am Donnerstag (14. Mai 2020) mit.

Die Ursprünge der Stephanuskirche gehen auf das elfte Jahrhundert zurück: Im Jahr 1149 wurde das Gotteshaus erstmals urkundlich als Priorat des Klosters Hornbach erwähnt. In dieser Zeit entstand laut KiBa auch der Chorturm, der sich auf vier Pfeilern erhebt, an denen sich drei Konchen (halbrunde Nischen) wie Kleeblätter an drei Seiten anlehnen. Diese Konchen seien beinah einzigartig in der deutschen Kunst- und Kulturgeschichte.

Die Stiftung KiBa hat die Sanierung der Stephanuskirchen eigenen Angaben zufolge im vergangenen Jahr mit 10.000 Euro gefördert. "Ich freue mich sehr, dass diese kleine Kirche im Saarland so viele Menschen begeistern konnte", sagte die Regionalbeauftragte der Stiftung KiBa, Constanze von Leuckart, bei der Übergabe der Siegerurkunde.

Insgesamt beteiligten sich laut Stiftung KiBa 10.653 Personen an der Abstimmung über die zwölf Kandidatinnen zur "Kirche des Jahres". Den zweiten Platz errang die Stralsunder St. Nikolaikirche, die drittmeisten Stimmen entfielen auf die Dorfkirche im brandenburgischen Rossow. Die Stiftung KiBa gehört der Evangelischen Kirche in Deutschland und ihren Mitgliedskirchen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Evangelischen Kirche in Deutschland, 14.05.2020
- Foto: Mstp77/CC BY-SA 3.0

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mit dpa

Krankschreibungen per Telefon nur noch bis Ende Mai möglich

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Die Krankschreibung per Anruf läuft bald aus. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Arbeitnehmer können sich noch bis Ende Mai auch nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt krankschreiben lassen. Nach einem einstimmigen Beschluss von Krankenkassen, Kliniken sowie Ärzten ist ab dem 1. Juni wieder ein Praxisbesuch dafür nötig. Das meldet "dpa".

Der Vorsitzende des entsprechenden Gremiums, Josef Hecken, habe deutlich gemacht: Das Ende der Sonderregelung wegen der Corona-Krise stehe im Einklang mit der aktuellen Einschätzung der Gefährdungslage, die zu Lockerungen in vielen Bereichen geführt habe.

Bis 31. Mai telefonische Krankschreibung

Noch bis 31. Mai gilt nun, dass Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen wegen leichter Atemwegserkrankungen für bis zu sieben Kalendertage auch telefonisch zu bekommen sind. Dies kann ebenfalls per Telefon um weitere sieben Tage verlängert werden.

Der Bundesausschuss hatte laut "dpa" die befristete Ausnahmeregelung in den vergangenen Monaten mehrmals verlängert. Hintergrund war, Ansteckungsmöglichkeiten zu verringern und Praxen zu entlasten. Der Deutsche Hausärzteverband hatte gefordert, die Sonderregelung mindestens bis Ende Juni zu verlängern.

Praxen erhielten nach Angaben des Gremiumvorsitzenden Hecken mit der letztmaligen Verlängerung von etwa zwei Wochen einen zeitlichen Rahmen, um sich organisatorisch auf die Wiederherstellung des Regelbetriebs einzustellen. Er verwies darauf, dass die Ausstattung mit Masken und anderer Schutzausrüstung mittlerweile weitestgehend gewährleistet sei. In vielen Praxen gebe es Hygienekonzepte.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Ford in Saarlouis: Kurzarbeit bis Ende des Jahres geplant

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Bis Ende des Jahres soll es im Saarlouiser Ford-Werk zu Kurzarbeit kommen. Symbolfoto: obs/Ford-Werke GmbH

Seit dieser Woche arbeitet das Ford-Werk in Saarlouis wieder im Zwei-Schicht-Betrieb, berichtet der "SR". Allerdings sollen im Mai weniger Beschäftigte pro Schicht im Einsatz sein: Laut des Medienberichts plant das Unternehmen Kurzarbeit bis Ende des Jahres. Darüber hinaus soll es ab Juni zu Schließtagen kommen. Nach Angaben des "SR" seien dann pro Monat drei bis fünf solcher Schließtage geplant.

Ford Saarlouis startet Produktion mit Sicherheitskonzept

Das Ford-Werk in Saarlouis hat nach mehreren Wochen Stillstand am 4. Mai seine Produktion wieder aufgenommen. Die Arbeit erfolgt unter strengen Hygiene- und Sicherheitsregeln. So gilt im Ford-Werk etwa eine Maskenpflicht. Zudem werden die Beschäftigten mit Gesichtsvisieren ausgestattet, die überall dort getragen werden müssen, wo kein Mindestabstand eingehalten werden kann.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Landeselternvertretung der Gymnasien im Saarland kritisiert Sportabi-Regelung

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Kritik übt die LEV Saar an der Entscheidung, mündliche Prüfungen des Sport-Abiturs auszusetzen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Anstatt der praktischen Sportabi-Prüfungen im Bewegungsfeld "Spielen" finden im Saarland in diesem Jahr mündliche Prüfungen statt. Das Aussetzen der Praxis bewertet der Vorstand der Landeselternvertretung der Gymnasien (LEV), vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, als nachvollziehbar. Kritik übt die LEV hingegen an der Entscheidung, mündliche Prüfungen auszusetzen. Das geht aus einer Mitteilung der Elternvertretung hervor.

Kritik an Sportabi-Regelung

Patric Cordier, der stellvertretende Vorsitzende der LEV, kritisierte in der Mitteilung: Die Verantwortlichen hätten "in keiner Weise den besonderen Charakter und die besonderen Anforderungen des Faches verstanden".

Falle der Praxisteil der Prüfungen weg, werde "das bestehende Gleichgewicht zuungunsten einiger Schülerinnen und Schülern verschoben", so Cordier. Gemeint sind Schülerinnen sowie Schüler, die sich über ihre sportpraktischen Fähigkeiten eine Verbesserung der Note ausgerechnet haben.

Nach Auffassung der LEV hätte die richtige Lösung sein müssen, die Praxisnote aus dem Halbjahr als Abiturnote heranzuziehen. "Diese wurde auf Basis einer sportlichen Leistung erzielt", sagte Cordier.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landeselternvertretung der Gymnasien im Saarland, 14.05.2020

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Saarland: Öffentlichkeitsfahndung nach Brandstiftung in Kirche

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Die Saar-Polizei sucht per Öffentlichkeitsfahndung nach diesem Mann. Phantombild: Polizei

Öffentlichkeitsfahndung nach Brandstiftung in Kirche

Seit dem Brand in einer Kirche im Blieskasteler Stadtteil Biesingen ermittelt das Dezernat für Brandermittlungen wegen versuchter schwerer Brandstiftung. Bei dem Feuer an einem Märzwochenende (21./22. März 2020) hatte eine bislang unbekannte Person eine Sitzauflage in Brand gesteckt. Die saarländische Polizei sucht nun per Öffentlichkeitsfahndung nach dem mutmaßlichen Täter.

Beschreibung des mutmaßlichen Täters

Kurz vor dem Brandausbruch hatten Zeugen einen etwa 1,80 bis 1,90 Meter großen Mann mit braunen Haaren beobachtet, der sich noch in der Kirche aufgehalten hatte. Der Mann im Alter zwischen 25 und 50 Jahren sprach Hochdeutsch ohne Akzent und trug eine schwarze Kapuzenjacke, blaue Jeans und blau-weiße Adidas-Schuhe. Er wird als etwas kräftig beschrieben und soll einen gepflegten Eindruck gemacht haben.

Aufgrund von Zeugenaussagen konnte jetzt ein Phantombild erstellt werden. Zeugen, die Hinweise zu dem Gesuchten machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0681)962-2133 an den Kriminaldauerdienst zu wenden.

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Ein Phantombild des mutmaßlichen Brandstifters wurde aufgrund von Zeugenaussagen erstellt. Bild: Polizei

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes vom 14.05.2020

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Covid-19-Teststationen in Dillingen und Schiffweiler schließen ab Montag

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Zwei weitere Corona-Teststationen im Saarland schließen. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa

Zum kommenden Montag schließen die Corona-Testzentren in Schiffweiler (Landkreis Neunkirchen) und Dillingen (Landkreis Saarlouis). Das teilte die Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Saar am heutigen Donnerstag mit.

Zu den gewohnten Abstrichzeiten bleibe hingegen das Covid-Test-Zentrum auf dem Saarbrücker Messegelände geöffnet. Die Drive-In-Station könne von Montag bis Freitag, 10.00 bis 14.00 Uhr, erreicht werden. Eine Testung von Personen, die zu Fuß kommen, sei ebenso möglich.

Für dringend erforderliche Testungen stehen laut KV sieben Corona-Praxen nach telefonischer Absprache zur Verfügung. Die Adressen finden sich auf der Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Saar, 14.05.2020

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Uni und Saar-Klinikum entwickeln Vorhersagemodell zu Corona-Zahlen

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Das Modell soll Corona-Fallzahlen vorhersagen können. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Matthias Balk

Aufgrund der rückläufigen Corona-Fallzahlen arbeite das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg derzeit daran, den Regelbetrieb wieder langsam zu erhöhen. Um im Falle einer erneuten Infektionswelle schnell reagieren zu können, halte das UKS nach eigenen Angaben ebenso Kapazitäten frei.

Dabei gibt es laut des Klinikums jedoch eine große Herausforderung: die richtige Einschätzung der Entwicklung künftiger Corona-Fallzahlen. Abhilfe soll nun ein Vorhersagemodell schaffen.

Vorhersagemodell zu Corona-Fallzahlen

"Ziel unseres Projektes ist ein mechanistisch-mathematisches Modell zur Vorhersage der SARS-CoV-2-Infektionen. Es umfasst die Krankenhausbettenbelegung, intensivmedizinische Behandlung, Beatmung und Todesraten in den einzelnen Bundesländern und die Abschätzung von nicht-pharmazeutischen Interventionen über die Zeit", heißt es in der UKS-Mitteilung.

Die Wissenschaftler könnten in den Zahlen sehen, wie sich beispielsweise Kontaktverbote auswirken. Über die vergangenen Wochen und Monate konnte das Modell nach Angaben des Klinikums "immer weiter verbessert werden: mit größeren Datenmengen und durch den Abgleich mit der realen Entwicklung".

Vorgehensweise

Eine zentrale Kennzahl des saarländischen Modells sei die sogenannte Basisreproduktionszahl, der "R0-Wert". Sie gebe an, wie viele Menschen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt: "Ist der Wert kleiner als 1, sinkt die Zahl der Infizierten. Steigt die Basisreproduktionszahl über 1, erhöhen sich die Infektionszahlen exponentiell."

Derzeit gehe man im Saarland von einem Wert unter 1 aus. "Das legt nahe, dass die Maßnahmen in der Vergangenheit geholfen haben, denn der Wert lag im Saarland vor Beginn der Interventionen beispielsweise im März bei über 4", erklärte Dr. Rissland vom UKS.

Nutzen

Die Modellierung helfe laut Mitteilung vor allem bei dem Blick voraus: "Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berechnen verschiedene Szenarien". Für einen Vier-Wochen-Zeitraum werde modelliert, wie sich die Fallzahlen entwickeln könnten. Diese Voraussagen könnten Entscheidern in unterschiedlichen Bereichen helfen. So etwa der Landesregierung oder Krankenhäusern.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Universitätsklinikums des Saarlandes, 13.05.2020

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Nach illegaler Müllablagerung in St. Ingbert: Polizei ermittelt sechs Verursacher

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Müllsünder hatten große Mengen vor der Rohrbachhalle entsorgt. Foto: Baubetriebshof St. Ingbert

Vor den Altpapier-Containern der Rohrbachhalle wurden im Verlauf des letzten Wochenendes illegal große Mengen Müll abgestellt. Das teilte der Baubetriebshof St. Ingbert mit.

Mitarbeiter des Baubetriebshofs kümmerten sich am Montag (11. Mai 2020) um die Entsorgung des Unrats sowie die Säuberung des Bereichs. Insgesamt fünf Transporter voll mit Müll fuhren die Mitarbeiter ab.

Derweil nahm die Ortspolizeibehörde die Ermittlungen auf - und das erfolgreich. Sechs Verursacher konnten nach Angaben des Baubetriebshofs ermittelt werden. Auf diese kommt nun jeweils ein Bußgeld ab 150 Euro zu.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Baubetriebshofs St. Ingbert

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Erpressungs-Serie und Überfall im Saarland: Haftbefehle gegen Illinger

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Neben den Erpressungen soll der 45-Jährige noch für einen bewaffneten Überfall auf eine Tankstelle in Friedrichsthal verantwortlich sein. Symbolfoto: Pixabay

Gegen einen 45 Jahre alten Mann aus Illingen ist wegen Erpressung in einem besonders schweren Fall Haftbefehl erlassen worden. Wie die Polizei am Mittwoch (13. Mai 2020) mitteilte, sitzt der Mann bereits in Untersuchungshaft.

Mann soll Firma erpresst haben

Ihm wird vorgeworfen, im Februar dieses Jahres ein saarländisches Unternehmen erpresst zu haben. Der 45-Jährige soll der Firma per E-Mail damit gedroht haben, Interna zu veröffentlichen, um sie zu Zahlungen mit Bitcoins zu zwingen. Er wurde am 14. März in einer Ferienwohnung im Saarpfalz-Kreis festgenommen.

Gefälschte Internetseiten erstellt

Im vergangenen Jahr soll der Mann versucht haben, fünf mittelständische Unternehmen im Saarland auf die gleiche Weise zu erpressen. In allen Fällen hatte er der Polizei zufolge gefälschte Internetseiten erstellt und mit der Veröffentlichung dieser Seiten gedroht.

Offenbar auch Taten in Österreich

Wie die Auswertung eines sichergestellten Computers ergab, hatte der Tatverdächtige nach Polizeiangaben außerdem für über 300 in Österreich ansässige Firmen ähnliche Fakeseiten erstellt. In den meisten Fällen sei es jedoch nicht zur Zahlung der geforderten Summen gekommen.

Auch für Überfall auf Friedrichsthaler Tankstelle verantwortlich?

Gegen den Mann hatte laut Polizei noch ein weiterer Haftbefehl wegen des bewaffneten Überfalls auf eine Tankstelle in Friedrichsthal bestanden. Nach dem Überfall, bei dem der Mann im Januar 2019 Bargeld erbeutet haben soll, waren Kleidung und eine Tasche in der Nähe des Tatortes zurückgelassen worden. An den Gegenständen gesichertes DNA-Material führte die Ermittler zu dem 45-Jährigen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 13.05.2020
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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mit dpa

Joko und Klaas schockieren mit Sexismus-Ausstellung

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Joko und Klaas haben 15 Minuten freie Sendezeit erspielt und sie genutzt, um sexuelle Übergriffe auf Frauen zu thematisieren. Foto: Henning Kaiser/dpa-Bildfunk

Die Moderatoren Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf haben ihre 15 Minuten erspielte Sendezeit am Mittwoch (13. Mai 2020) dafür genutzt, sexuelle Übergriffe auf Frauen zu thematisieren. Dabei zeigten Autorin und Journalistin Sophie Passmann zusammen mit prominenten sowie nicht in der Öffentlichkeit stehenden Frauen im Auftrag von Joko und Klaas mehrere Aspekte des Themas auf.

Dick Pics, Hasskommentare, Chatverläufe

Dabei ging es zum Beispiel um sogenannte Dick Pics, also von Männern an Frauen ungefragt versendete Genital-Bilder. Moderatorin Palina Rojinski zeigte einige Fotos, die sie selbst erhalten habe. Ihr Fazit: "einfach unter aller Sau" und "verstörend". Es grenze an "virtuellen Missbrauch", was ihr und anderen Frauen geschehe.

Fernsehmoderatorin Jeannine Michaelsen, Rapperin Visa Vie und Model Stefanie Giesinger lasen anschließend Hasskommentare vor, mit denen sie in sozialen Netzwerken beleidigt worden sind. Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes und Entertainerin Katrin Bauerfeind präsentierten außerdem übergriffige Chatverläufe.

Kleidungsstücke, die bei Vergewaltigungen getragen wurden

Im letzten Teil der Sendung ging es um das Thema Vergewaltigung. Eine der häufigsten Fragen, die Frauen nach einer Vergewaltigung gefragt würde, sei, was sie währenddessen getragen hätten, sagte Moderatorin Passmann. "So als gäbe es eine Länge von Rock, die eine Vergewaltigung erlaubt. Als wäre die Tiefe des Ausschnitts Schuld daran, dass manche Männer aufhören, Frauen zu respektieren." In der TV-Sendung wurden dann Kleidungsstücke gezeigt, die Frauen während sexueller Übergriffe getragen hatten.

"Nichts für schwache Nerven"

"Das werden heute die wohl speziellsten 15 Minuten, die wir je gesendet haben. Nichts für schwache Nerven", hatte Klaas Heufer-Umlauf den Beitrag bei Twitter angekündigt. In ihrem gemeinsamen Twitter-Account schrieben Joko und Klaas mit Blick auf die Corona-Pandemie: "Fast die Hälfte aller Frauen in Deutschland wurde schon einmal sexuell belästigt. Auch in den aktuellen Krisenzeiten dürfen andere wichtige Themen nicht untergehen."

Maas bedankt sich bei Moderatoren und mutigen Frauen

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) bedankte sich über Twitter bei den Moderatoren. Ein großer Dank gelte aber "vor allem den vielen Frauen, die bei 'Joko & Klaas Live' von ihren grausamen Erfahrungen berichtet haben". "Lasst uns gemeinsam gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt kämpfen", schrieb der aus dem Saarland stammende Politiker.

Joko und Klaas sorgen für Aufsehen

Winterscheidt und Heufer-Umlauf haben bei "Joko & Klaas Live" bereits mehrmals Aufsehen erregt. Hintergrund ist die Show "Joko & Klaas gegen ProSieben", bei der sie beide gegen ihren Arbeitgeber antreten und sich 15 Live-Minuten zur besten Sendezeit erspielen können - laut ProSieben eine Viertelstunde Fernsehen, bei der vorher niemand weiß, was passiert.

Bereits zum Show-Auftakt im Mai 2019 hatten Winterscheidt und Heufer-Umlauf ihre gewonnene Sendezeit nicht - wie womöglich von vielen Zuschauern erwartet - für Klamauk genutzt. Stattdessen gaben sie drei Menschen Raum, um über die Themen Flüchtlingshilfe, Obdachlosigkeit und Kampf gegen Rechtsextremismus zu sprechen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Männerwelten - Belästigung von Frauen | Joko & Klaas 15 Minuten Live
- eigene Recherche
- Tweet von Heiko Maas, 14.05.2020

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Heiteres Wetter im Saarland erwartet

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Das Wetter im Saarland zeigt sich in den kommenden Tagen von seiner heiteren Seite. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa -Bildfunk

Wetter am Donnerstag und Freitag

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes soll das Wetter im Saarland bis zum Ende der Woche heiter bleiben. Zwar seien am heutigen Donnerstagnachmittag teils noch stärkere Quellwolken möglich. Es bleibe jedoch meist trocken - bei Temperaturen zwischen 12 und 16 Grad.

Am Freitag fällt das Wetter laut Vorhersage der DWD-Meteorologen bei Werten zwischen 14 und 17 Grad ebenso heiter aus. Darüber hinaus seien weitere Sonnenstunden zu erwarten, lediglich einige Wolken könnten die Aussicht trüben.

Wetter am Wochenende

Am Wochenende sollen die Temperaturen nach Angaben des Wetterdienstes nochmals steigen: Am Samstag erwarten die Meteorologen demnach an der Saar bis zu 22 Grad. Zwei Grad mehr seien sogar am Sonntag möglich.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presse-Agentur

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Verkehrsminister der Länder fordern Rettungsschirm für ÖPNV

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Anke Rehlinger (SPD) fordert zusammen mit sämtlichen Verkehrsminister/innen der Länder einen Rettungsschirm des Bundes für den ÖPNV. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivibild

Verkehrsminister fordern ÖPNV-Rettungsschirm vom Bund

Die Verkehrsminister/innen der Länder haben die Bundesregierung in einer Telefonkonferenz aufgefordert, einen Rettungsschirm für den ÖPNV aufzuspannen. Infolge der Corona-Krise seien die Fahrgastzahlen um 70 bis 90 Prozent zurückgegangen. Daher seien alleine im Jahr 2020 Verluste von mindestens 5 Milliarden Euro zu erwarten.

Laut Ansicht der Verkehrsminister sei die Deckung dieses Defizits eine gemeinschaftliche öffentliche Aufgabe und bedürfe "zusätzlicher Finanzierungsmittel". Anke Rehlinger äußerte im Rahmen ihrer Funktionen als Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz und saarländische Verkehrsministerin am Donnerstag: "Wir brauchen auch nach der Krise noch einen funktionsfähigen ÖPNV. Bus und Bahn sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und elementar, um die Klimaziele des Bundes zu erreichen."

Rehlinger: Ohne die Hilfe des Bundes wird es Pleiten geben

Der wirtschaftliche Druck in den Verkehrsunternehmen wachse deutlich. "Wir werden die Pleite weiter Teile einer Branche erleben, wenn nicht schnell geholfen wird", so Rehlinger.

Es reiche nicht, lediglich eine Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bahn vorzunehmen. "Das führt nur zu einer Marktverzerrung zulasten anderer Unternehmen. Der Bund muss sich für den gesamten ÖPNV einsetzen", erklärte Rehlinger. Zudem brauche es gemeinsame Anstrengungen von Bund und Ländern, um das Sicherheitsgefühl der Nutzer/innen im ÖPNV wieder zu stärken und die Kunden zu halten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr vom 14.05.2020

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Tanklaster kippt zwischen Buweiler und Wadern um: Fahrer eingeklemmt - Vollsperrung der L149

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Der Tanklaster kippte um. Foto: BeckerBredel

Der Fahrer eines Tanklasters war am Morgen auf der L149 unterwegs. Zwischen Buweiler und Wadern kam das Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache in einer Linkskurve von der Straße ab, meldet die Polizei. "Der Fahrer konnte durch Ersthelfer vor Ort aus der Zugmaschine geborgen und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden", heißt es in einer Mitteilung.

L149 voll gesperrt

Zur Lagebewältigung musste die L149 zwischen Wadern und Buweiler komplett gesperrt werden. Am Nachmittag leiteten die Einsatzkräfte die Bergung des Sattelzuges ein. Eine Fachfirma wurde hierzu hinzugezogen.

Der Tankauflieger war laut Polizei mit rund 24.000 Litern eines in der holzverarbeitenden Industrie verwendeten Leimöles beladen. Nach bisherigen Erkenntnissen sei von diesem Öl nichts in die Umwelt ausgetreten. Allerdings war aus der Zugmaschine eine bisher unbekannte Menge an Dieselkraftstoff ausgetreten.

Zahlreiche Einsatzkräfte

In der Spitze befanden sich fünf Einsatzkommandos der Polizei, die Löschbezirke Wadern und Primstal sowie der ABC-Zug der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungshubschrauber Christoph 16, das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, der Landesbetrieb für Straßenbau und der Bauhof der Stadt Wadern im Einsatz.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 14.05.2020

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mit dpa

Neues Gesetz verabschiedet: Saarland führt Landarztquote ein

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Im Saarland sollen sich künftig 22 Studierende dazu verpflichten, zehn Jahre lang auf dem Land zu praktizieren. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Am gestrigen Mittwoch wurde im Saar-Landtag ein Gesetz verabschiedet, anhand dessen hierzulande die Versorgung mit Landärzten gestärkt werden soll.

Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) sagte dazu: Ziel sei es, einen möglichen Mangel an Hausärzten in den ländlichen Regionen mittel- und langfristig zu verhindern und eine Unterversorgung vorzubeugen. Das meldet "dpa". Da viele Hausärzte im Saarland über 55 Jahre alt seien, liege ein Schwerpunkt darin, vorsorglich Nachfolger für die Praxen zu bekommen.

Studienplätze für Humanmedizin vorab erhalten

Durch das sogenannte Landarztquotengesetz sollen bis zu 7,8 Prozent der Studienplätze für Humanmedizin vorab an Bewerber gehen, die sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums und einer entsprechenden Facharztausbildung zehn Jahre in der hausärztlichen Versorgung in unterversorgten ländlichen Regionen im Saarland tätig zu sein.

Im kommenden Wintersemester 2020/2021 werde es laut "dpa" voraussichtlich 22 dieser Studienplätze an der Universität des Saarlandes geben. Das Bewerbungsverfahren soll direkt nach Inkrafttreten des Landarztquotengesetzes am 21. Mai 2020 starten.

Wer einen der Plätze erhalte und sich nach dem Studium doch gegen die Arbeit im Saarland entscheide, müsse eine Vertragsstrafe von bis zu 250.000 Euro zahlen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Saar-Abgeordnete verzichten nicht auf Diätenerhöhung

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Hier zu sehen: der Plenarsaal des saarländischen Landtags. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Zum 1. Juni ist für die Abgeordneten des saarländischen Landtages eine Diätenerhöhung von bisher 5.943 auf 6.133 Euro vorgesehen. Die Linkspartei hatte einen Antrag gestellt, die Erhöhung monatlich auszusetzen. Die Begründung: eine Diätenerhöhung würde "weder in die ökonomische noch politische Landschaft" passen. Das sagte nach "dpa"-Angaben Jochen Flackus.

Antrag abgelehnt

Am gestrigen Mittwoch lehnten die Fraktionen der Regierungskoalition von CDU und SPD den Antrag ab. Zuvor wurde auch ein Antrag der AfD abgelehnt, mit dem die heutigen Diäten um zehn Prozent gesenkt werden sollten.

Argumente für Erhöhung

Stefan Thielen (CDU) argumentierte laut "dpa", die saarländischen Abgeordneten würden deutlich schlechter bezahlt als Abgeordnete anderer Landesparlamente. Die Anpassung an die Beamtenbesoldung habe sich bewährt.

Petra Berg (SPD) sagte: "Es kann nicht sein, dass Abgeordnete ständig als geldgierige und raffgierige Personen dargestellt werden." Abgeordnete verdienten gut, seien aber auch "systemrelevant".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Raub am Saarleinpfad in Merzig: Unbekannter packt junge Frau und klaut ihr Handy

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Der Unbekannte war dem Opfer zunächst gefolgt. Symbolfoto: Fotolia

Gegen 20.20 Uhr war eine junge Frau auf dem Saarleinpfad in Merzig unterwegs. "Sie ging aus Richtung Stadtpark kommend über den Leinpfad in Richtung Besseringen", so die Polizei. Dabei fiel der Frau auf, dass ihr ein Mann mit gewissem Abstand folgte.

Etwa in Höhe der Schiffsanlegestelle wurde sie völlig unvermittelt von dem Mann gepackt, teilen die Beamten mit. Es kam zu einem Gerangel, bei dem die Geschädigte und der Täter in den Heckenbewuchs neben dem Weg stürzten. Dort ergriff der Unbekannte das Handy der Geschädigten.

Täter flüchtet

Ein Angler war zwischenzeitlich auf das Geschehen aufmerksam geworden und eilte dem Opfer zur Hilfe, schildern die Einsatzkräfte. Als der Täter den Zeugen bemerkte, flüchtete er in Richtung der L174.

So wird der nun Gesuchte von der Polizei beschrieben:
- auffällig rote Schirmmütze
- blau-weiß gestreifter Mundschutz
- Jeans
- vermutlich grauer Pullover

Hinweise an die Polizei Merzig, Tel. (06861)7040.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Merzig, 14.05.2020

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Nonnweiler Priester vom Dienst beurlaubt

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Der Priester muss sich jetzt die Frage stellen, ob er weiter im Zölibat leben will. Symbolfoto: Pixabay

Bischof Stephan Ackermann hat den Nonnweiler Priester Hans-Ludwig Leininger beurlaubt. Leininger hätte zuvor um die Auszeit gebeten. Er müsse für sich klären, ob er weiter im Zölibat leben könne und wolle, teilte das Bistum Trier am Donnerstag (14. Mai 2020) mit.

Der Pfarrer, der auch geschäftsführender Dechant des Dekanats St. Wendel ist, werde die Pfarreiengemeinschaft in Nonnweiler jetzt verlassen. Die Gremien und die Seelsorgeteams der Gemeinschaft sowie die Pfarreiengemeinschaft Am Schaumberg, in der Leininger Pfarrverwalter ist, wurden laut Bistum informiert. Die Seelsorge sei weiterhin gewährleistet.

Nach Angaben des Bistums Trier haben seit 2014 bistumsweit sieben Priester ihr Amt aufgegeben, weil sie die verordnete Ehelosigkeit nicht leben wollten. Der Zölibat ist ein Streitthema in der katholischen Kirche. Zum Bistum Trier gehören knapp 1,4 Millionen Katholiken im Saarland und in Rheinland-Pfalz.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Bistums Trier, 14.05.2020
- Deutsche Presse-Agentur

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Polizei in Völklingen sucht diese Frau

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Mit dieser Aufnahme fahndet die Polizei öffentlich nach der Gesuchten. Foto: Polizei

Öffentlich fahndet die Polizeiinspektion Völklingen nach einer Unbekannten. Laut den Beamten hob die Tatverdächtige am 26. Februar 2020, um 13.20 Uhr, mit einer zuvor geklauten EC Karte am Geldautomaten der Kreissparkasse Wadgassen zweimal Bargeld ab. Insgesamt entstand so ein Schaden von 1.000 Euro, gibt die Polizei an.

Nun bitten die Beamten um Hinweise zu der Tatverdächtigen: "Wer kennt die weibliche Person?", schreibt die Polizei in der Öffentlichkeitsfahndung.

Hinweise an die Polizeiinspektion Völklingen, Tel. (06898)2020.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 14.05.2020

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Schlossberghöhlen in Homburg öffnen wieder

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Die Homburger Schlossberghöhlen sind ab sofort wieder geöffnet. Foto: Jürgen Kruthoff/Stadt Homburg

Schlossberghöhlen Homburg wieder geöffnet

Laut Angaben der Stadt Homburg sind die Homburger Schlossberghöhlen wieder täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr für Besucher geöffnet. Der letzte Einlass ist um 16.00 Uhr. Die Eröffnung erfolgt wie bei anderen Ausflugszielen im Saarland unter der Einhaltung strenger Corona-Hygienemaßnahmen

Corona-Vorkehrungen in den Schlossberghöhlen

Um Warteschlangen zu vermeiden, werden Besucher darum gebeten, sich vorher telefonisch unter der Nummer (06841)2064 anzumelden. Der Einlass vor Ort erfolgt dann pro Person/ Familie, um Gruppenansammlungen zu vermeiden.

Empfohlen wird zudem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, da es sich bei den Höhlen um geschlossene Räume handelt - ähnlich einem Supermarkt. Den Besuchern werden laut Angaben der Stadt Homburg Mittel zur Händedesinfektion bereitgestellt. 

Aktuell keine Führungen in den Schlossberghöhlen

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage könne man in der nächsten Zeit keine Führungen durch die Schlossberghöhlen anbieten, teilte Susanne Niklas, Leiterin der Abteilung Kultur und Tourismus der Stadt Homburg, mit. 

Ausstellung wird verlängert

Die ursprünglich bis zum 28. Juni 2020 angedachte Fotoausstellung "Phantastische Welten" des saarländischen PopRates wird wegen der coronabedingten mehrwöchigen Schließung bis zum 30. August 2020 verlängert.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Homburg vom 14.05.2020

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dpa/lrs

Saarland: Hartz-IV-Anträge können jetzt online gestellt werden

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Arbeitslosengeld-II-Anträge können jetzt online gestellt werden. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Bildfunk

Kunden von insgesamt 29 Jobcentern im Saarland und in Rheinland-Pfalz können jetzt ihren Antrag auf Arbeitslosengeld II herunterladen, am Computer ausfüllen und online an ihr jeweiliges Jobcenter übermitteln. Der Antrag umfasse weniger Seiten und es würden weniger Unterlagen benötigt als das normalerweise der Fall sei, erklärte Christiane Lauer, Pressesprecherin der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch (13. Mai 2020).

So könnten mit diesem Antrag aufgrund der Corona-Pandemie Leistungen unter erleichterten Bedingungen beantragt werden. Das gilt laut Regionaldirektion für neue Anträge, deren Bewilligungszeiträume zwischen dem 1. März und dem 30. Juni 2020 liegt.

Sollten während oder nach der Antragstellung noch Nachweise vom Jobcenter benötigt werden, lassen sich diese ebenfalls online übermitteln. Zudem werden laut der Regionaldirektion seit Ende März sukzessive Postfachnachrichten eingeführt, mit deren Hilfe sich Nachrichten datenschutzkonform empfangen und verschicken lassen. Voraussetzung ist eine vorherige Registrierung.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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dpa/lrs

Saarbrücker Pharma-Firma von Finanzinvestor übernommen

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"Lucien Ortscheit" handelt mit Arzneien, die im Zielland nicht verfügbar oder zugelassen sind. Symbolfoto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Bildfunk

Der Saarbrücker Pharmahändler "Lucien Ortscheit" geht an einen hessischen Finanzinvestor. "Silver Investment Partners" aus Königstein kaufe die Firma mit 26 Mitarbeitern, hieß es am Mittwoch (13. Mai 2020) in einer Mitteilung der Unternehmen.

Ein Preis wurde darin nicht genannt. Der Investor wolle mit dem Spezialpharmahändler international expandieren, das Produktangebot ausbauen und auch über Zukäufe wachsen. Der Eigentümer von "Lucien Ortscheit", die Familie Kloos, solle minderheitlich am Unternehmen beteiligt bleiben.

"Lucien Ortscheit", gegründet 1963, handelt mit Arzneien, die im Zielland vorübergehend nicht verfügbar oder nicht zugelassen sind. Der Handel mit nicht lizenzierten Medikamenten überbrückt den zeitlichen Verzug bei Erstzulassungen oder mögliche Arzneiengpässe.

Dies ermöglicht auch Therapien für Patienten mit seltenen Krankheiten, in deren Land eine Arznei noch nicht zugelassen ist, aber schon eine Zulassung zum Beispiel in den USA vorliegt. In kleinen Ländern wiederum lohnen sich eigene Zulassungen oft nicht.

In dem Nischenmarkt ist "Lucien Ortscheit" ein führender Anbieter und hat den Angaben zufolge Kunden aus mehr als 60 Ländern. "Silver Investment Partners" beteiligt sich als Investor an Firmen mit einem Jahresumsatz zwischen 5 und 100 Millionen Euro.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Corona im Saarland: Sechs neue Fälle gemeldet

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Insgesamt waren im Saarland bislang 2.645 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 157 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das sind 24 weniger als am Vortag. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Mittwoch (13. Mai 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlichte.

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 6 auf 2.645. Die Zahl der Todesfälle liegt weiter bei 149. Als geheilt gelten im Saarland inzwischen 2.339 Personen, 30 mehr als am Dienstag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 53 stationär behandelt. Davon liegen 20 auf der Intensivstation.

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.170 (+2 gegenüber Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 528 (+/-0)
- Saarpfalz-Kreis: 332 (+/-0)
- Landkreis Neunkirchen: 252 (+3)
- Landkreis Merzig-Wadern: 199 (+/-0)
- Landkreis St. Wendel: 164 (+1)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 12.05.2020
- eigene Recherche

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