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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Samstag

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Kontrollen an den Grenzen zu Frankreich soll es seit heute Nacht nur noch stichprobenartig geben. An der saarländisch-luxemburgischen Grenze wurden sie ganz abgeschafft. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Maas besucht geöffnete Grenze zwischen Perl und Luxemburg

Bundesaußenminister Heiko Maas hat die Öffnung der Grenze zu Luxemburg als "wichtiges Zeichen" für eine schrittweise Normalisierung des Reiseverkehrs in Europa gewürdigt. Zum Artikel: "Maas besucht geöffnete Grenze zwischen Perl und Luxemburg".

Mehrheit der französischen Corona-Patienten hat Saarland verlassen

Die meisten der 28 französischen Corona-Patienten, die in den vergangenen Wochen ins Saarland gebracht wurden, sind gesund in ihr Heimatland zurückgekehrt. Zum Artikel: "Mehrheit der französischen Corona-Patienten hat Saarland verlassen".

Große Saar-Kliniken lockern Besuchsregeln

An der Homburger Uniklinik und auf dem Saarbrücker Rastpfuhl können Patienten künftig für eine Stunde am Tag besucht werden. Mehr: "Große Saar-Kliniken lockern Besuchsregeln".

Center Parc am Bostalsee soll Ende Mai wieder öffnen

Seit Mitte März hat der Center Parc am Bostalsee in Nohfelden aufgrund der Corona-Regelungen geschlossen. Nun steht eine Wiedereröffnung bevor - und zwar für Freitag, 29. Mai. Zum Artikel: "Center Parc am Bostalsee soll Ende Mai wieder öffnen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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Mehrheit der französischen Corona-Patienten hat Saarland verlassen

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Anfang der Woche verließ der letzte französische Corona-Patient auf dem Winterberg das Klinikum Saarbrücken. Foto: Klinikum Saarbrücken

Im Saarland werden zurzeit noch sieben Corona-Patienten aus Frankreich behandelt. Das hat das Gesundheitsministerium am Samstag (16. Mai 2020) mitgeteilt. Insgesamt hätte das Land in den vergangenen Wochen 28 französische Patienten aufgenommen, von denen die meisten wieder gesund in ihr Heimatland zurückkehren konnten.

Die Bundesregierung habe sich jetzt bereit erklärt, die anfallenden Behandlungskosten für französische Notfall-Patienten zu übernehmen. "In dieser Ausnahmesituation zeigt sich, dass alle an einem Strang ziehen", so Saar-Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU).

Das Saarland stehe weiter bereit, Frankreich zu unterstützen, heißt es in der Mitteilung. "Wir stehen in der Krise zusammen und helfen uns gegenseitig", sagte Europaminister Peter Strobel (CDU). Bachmann bedankte sich bei den Verantwortlichen sowie den Ärztinnen und Ärzten und Pflegekräften an der Uniklinik in Homburg, an der SHG-Klinik in Völklingen und am Klinikum Saarbrücken. Ohne sie sei die Übernahme der Patientinnen und Patienten aus Frankreich nicht so schnell und unkompliziert möglich gewesen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 16.05.2020

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Politik auf den Punkt gebracht - Inspirierende Menschen im Interview

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Foto: Will Francis | Unsplash

Seit ihrer Gründung im Jahr 1959 ist die Union Stiftung eine beliebte Adresse für Vorträge, Seminare, Podiumsdiskussionen und vieles mehr. Mit dem Podcast „Politik auf den Punkt gebracht“ erweitert die Stiftung nun ihr Angebot und lässt ab sofort renommierte Gäste auf Spotify und Apple Music zu Wort kommen.  

Jeden Sonntag stellen Michael Scholl und Dominik Holl ihren Gästen Fragen zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur. Der Podcast ist via Spotify und Apple Podcasts sowie www.unionstiftung.de/podcast abrufbar.

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Foto: Union Stiftung

Podcast als Ergänzung zu Veranstaltungen der Stiftung 

„In ‚Politik auf den Punkt gebracht‘ sprechen wir mit Experten über politische Themen und versuchen komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären. In der ersten Folge war der Unternehmer Walter Kohl zu Gast und hat mit uns darüber gesprochen, wie Deutschland seine Zukunftsfähigkeit verbessern kann“, erklärt der Geschäftsführer der Union Stiftung, Michael Scholl. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich der Podcast mit den Themen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur

Der Podcast soll die bestehenden Veranstaltungen der Union Stiftung ergänzen. Gäste, die für Vorträge und Podiumsdiskussionen bei der Stiftung zu Gast sind, werden im Podcast nochmals interviewt. „Damit geben wir auch denen, die vielleicht keine Zeit hatten, zu uns zu kommen, oder die Streams zu verfolgen, die Möglichkeit, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen“, ergänzt Dominik Holl, der stellvertretende Geschäftsführer der Union Stiftung. „Egal ob Sie gerade Geschirr spülen, im Stau stehen, oder joggen, ‚Politik auf den Punkt gebracht‘ können Sie überall und jederzeit hören.“

Der Podcast ist via Spotify und Apple Podcasts sowie www.unionstiftung.de/podcast abrufbar.
Jeden Sonntag erscheint eine neue Folge.

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Foto: Union Stiftung

Kontakt:

Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Wieder mildere Strafen für Raser? Rehlinger dagegen

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Andreas Scheuer würde die verschärften Regeln für Raser am liebsten wieder kippen. Foto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk

Die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Saarlands Ressortchefin Anke Rehlinger (SPD), hält nichts von einer sofortigen Änderung der verschärften Regelungen zu Fahrverboten bei zu schnellem Fahren. "Wir sollten jetzt mal abwarten, wie sich die Verordnung in der Praxis bewährt. Sollten sich Fehlentwicklungen zeigen, werden sich die Länder Verhandlungen nicht verwehren", sagte sie am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Sie habe Verständnis dafür, wenn sehr harte Sanktionen für bestimmte Vergehen als "unverhältnismäßig" wahrgenommen werden. "Aber kurz nach der Verabschiedung schon wieder Änderungen machen zu wollen, riecht nach Flucht aus der Verantwortung", sagte sie. Dennoch: "Eine Harmonisierung des Bußgeldkataloges wäre grundsätzlich sinnvoll."

Scheuer will Regeln kippen

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte am Freitag (15. Mai 2020) angekündigt, er wolle gerade erst verschärfte Regeln zu Fahrverboten für Raser wieder kippen. Konkret geht es darum, dass nun schon ein Monat Fahrverbot droht, wenn man innerorts 21 Kilometer pro Stunde zu schnell fährt oder außerorts 26 km/h. Scheuer wolle den Ländern nun vorschlagen, das Fahrverbot zu streichen - dafür solle das Bußgeld von 80 auf 100 Euro steigen. Die neue Straßenverkehrsordnung ist erst seit Ende April in Kraft.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Maas besucht geöffnete Grenze zwischen Perl und Luxemburg

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Maas (rechts) traf auf der Moselbrücke zwischen Perl und Schengen auf Luxemburgs Außenminister Asselborn. Foto: dpa-Bildfunk

"Europa lebt davon, dass es ein Europa ohne Grenzen ist", sagte er am Samstag (16. Mai 2020) bei einem Besuch an der Grenze auf der Moselbrücke zwischen dem saarländischen Perl und dem luxemburgischen Schengen. Dort traf er den luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn.

Grenzen seit heute Nacht offen

Die Öffnung der Grenze zu Luxemburg markiert den Beginn der schrittweisen Aufhebung der Kontrollen, die im März zur Eindämmung der Corona-Pandemie an den Übergängen zu den Nachbarländern eingeführt wurden. Zwei Monate lang waren mehr als ein Dutzend Übergänge an der deutsch-luxemburgischen Grenze gesperrt gewesen - der Verkehr war über überwachte Übergänge gelenkt worden.

Die Bürgerinnen und Bürger würden ein Europa mit Grenzen nicht mehr verstehen, betonte Maas. Ziel sei es, "dass am Schluss Europa wieder das ist, was es mal war". Eine Einschätzung, wie lange es bis zu einer kompletten Öffnung des sogenannten Schengen-Raums ohne Grenzkontrollen dauern könnte, wollte er nicht abgeben. Das weitere Vorgehen hänge von den Fortschritten bei der Pandemiebekämpfung ab. "Sollten sich die Dinge verschlechtern, wird man möglicherweise wieder zurückrudern müssen."

Asselborn: Grenzschließung war falsch

Asselborn machte deutlich, dass er die Schließung der Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg von vorneherein für falsch gehalten habe. "Das war nicht gut", sagte er und verwies auf die 200.000 Grenzgänger zwischen Luxemburg und Deutschland. "Das hat hier sehr, sehr viel Unmut provoziert." Er betonte aber auch, dass man jetzt nach vorne schauen müsse. "Das ist jetzt vorüber, es hat keinen Sinn mehr, viele Worte darüber zu verlieren", sagte er. "Wir zeigen heute, dass Schengen vom Virus nicht besiegt wurde, dass Schengen wieder zum Leben erwacht."

Schengen historischer Ort

Im Grenzort Schengen im Dreiländereck zwischen Luxemburg, Deutschland und Frankreich wurde 1985 das Abkommen zur Aufhebung von Grenzkontrollen in Europa unterzeichnet. Heute gehören dem sogenannten Schengen-Raum die meisten Staaten der Europäischen Union aber auch einzelne andere Länder wie die Schweiz, Island und Norwegen an.

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Saarbrücken bekommt mehr WLAN-Hotspots: Hier gibt es kostenloses Internet

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Auch in der Innenstadt sollen noch in diesem Jahr weitere Hotspots eingerichtet werden. Archivfoto: BeckerBredel

Saarbrücken weitet sein kostenloses WLAN-Angebot aus. Ab sofort sei ein neuer Hotspot auf dem Vorplatz der Festhalle im Stadtteil Güdingen in Betrieb, teilte die Verwaltung am Freitag (15. Mai 2020) mit. Voraussichtlich noch diesen Sommer sollen weitere Zugangspunkte an der Berliner Promenade in der Innenstadt folgen.

WLAN-Hotspots in Saarbrücken

Seit 2017 bietet die Landeshauptstadt Internet-Hotspots an. Neben der Bahnhofstraße, in der sich sechs Access-Points befinden, gibt es auch im Stadtteil Burbach (Markt, Bürgeramt und Bushaltestelle "Burbacher Markt") sowie an der Bushaltestelle "Dudoplatz" im Stadtteil Dudweiler kostenloses WLAN. Folgen sollen außer in der Berliner Promenade bis Ende des Jahres auch Hotspots im Deutsch-Französischen Garten und in der Eisenbahnstraße.

Conradt: Wollen überall online sein

"Wir wollen heute überall, wo wir hingehen und uns aufhalten, online sein können. Um diesen Anspruch zu erfüllen, arbeiten wir daran, unser Angebot auszuweiten - insbesondere natürlich auf die beliebten und häufig besuchten Plätze und Orte", wird Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) in einer Mitteilung der Stadt zitiert.

330.000 Anmeldungen 2019

Saarbrücker und Gäste scheinen das Angebot rege anzunehmen. 2019 habe es 330.000 Anmeldungen in den Hotspots gegeben, so die Pressestelle. Besonders die Sommermonate von Juni bis August seien aufgefallen: Hier hätten sich im Schnitt 38.000 User pro Monat angemeldet.

Keine Registrierung nötig

Nutzer können sich recht einfach in das Netz einloggen. Sie haben die Wahl zwischen einem ungesicherten Zugang und einem gesicherten Zugang über einen WPA2-Schlüssel. Wer sich in das drahtlose Netz einwählt, muss die Nutzungsbedingungen akzeptieren und kann dann gratis ohne Registrierung im Internet surfen.

Nutzer bleiben eingeloggt

Die Anmeldung bleibe laut Stadtverwaltung auch zwischen den einzelnen Hotspots bestehen: Loggt sich ein User beispielsweise am St. Johanner Markt ein und schlendert in Richtung Europagalerie, soll er die ganze Zeit eingeloggt bleiben können oder werde automatisch direkt wieder angemeldet. Das Angebot könne jeder nutzen, der ein WLAN-fähiges Endgerät besitzt und sich im Umkreis eines der Zugangspunkte befindet.

Das Angebot ist ein Projekt des städtischen Eigenbetriebs "Informations- und Kommunikationsinstitut". Betreiber ist im Auftrag der Landeshauptstadt das Unternehmen intersaar GmbH.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken, 15.05.2020

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Zwei Saarländer wollen 180 Kilometer zu Fuß zurücklegen - Zeichen für Schengener Abkommen

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180 Kilometer wollen die beiden Merziger zurücklegen. Symbolfoto: Pixabay

Üblicherweise laufen Philip Hoffmann und Christoph Drost aus Merzig nach eigenen Angaben Etappen der verschiedenen Jakobswege. Allerdings nicht in diesem Jahr. Denn sie haben sich dazu entschieden, mit einer Wanderung ein Zeichen für das Schengener Abkommen und die grenzüberschreitende Freundschaft zu setzen. 

180 Kilometer zu Fuß

Am Samstag soll die Reise starten: Die beiden Saarländer wollen 180 Kilometer zwischen Bliesmengen-Bolchen und Nennig abwandern. "Unser Ziel ist es, daran zu erinnern, dass das Saarland grenzenlos ist und die Grenzkontrollen nur einen temporären Charakter haben dürfen", kommentierte Philip Hoffmann das Vorhaben. Demnach fordere er ein Ende der Grenzkontrollen.

Christoph Drost, der als Deutscher in Luxemburg arbeitet, sieht die Großregion als Chance für das Saarland: "Ohne Luxemburg müsste ich nach Frankfurt, London oder Paris ziehen, um meiner Arbeit nachzukommen".

Luxemburg und der freie Grenzübertritt würden dem Merziger die Möglichkeit bieten, im Saarland zu bleiben und dennoch seinen Beruf auszuüben. So gehe es vielen Menschen hierzulande. "Für diese Menschen und das Erfolgsmodell unserer Grenzregion möchten wir ein Zeichen setzen", heißt es abschließend in der Mitteilung der Wanderer.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Philip Hoffmann und Christoph Drost, 15.05.2020

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Wegen Corona: AKK bleibt bis Ende des Jahres CDU-Vorsitzende

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Der Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer hätte eigentlich im April gesucht werden sollen. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat einen CDU-Sonderparteitag zur Wahl ihres Nachfolgers vor dem langfristig geplanten Parteitag im Dezember 2020 ausgeschlossen. Das sagte sie nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) in einer Videoschalte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und rund 150 CDU-Kreisvorsitzenden.

Bereits im April hätte ein Sonderparteitag eigentlich einen Nachfolger für die scheidende Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer bestimmen sollen. Wegen der Corona-Pandemie wurde er jedoch verschoben. Als aussichtsreichste Kandidaten für den CDU-Vorsitz gelten neben dem Außenpolitiker Norbert Röttgen der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Kramp-Karrenbauer hatte im Februar ihren Rückzug als Parteivorsitzende angekündigt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Motorräder sollen leiser werden - Sonntagsfahrverbot für Biker?

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Motorräder sollen leiser werden, beschloss der Bundesrat. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Motorräder sollen nach dem Willen des Bundesrats künftig weniger Lärm verursachen. Die Länderkammer will sich nach einem Beschluss vom Freitag (15. Mai 2020) dafür einsetzen, dass die zulässigen Geräuschemissionen aller Neufahrzeuge begrenzt wird. Künftig soll ein Maximalwert von 80 Dezibel (db/A) gelten, der in etwa der Lautstärke eines vorbeifahrenden Lkws oder eines Rasenmähers entspricht. Die Länder möchten, dass Polizisten Fahrzeuge bei "gravierenden Lärmüberschreitungen" sofort sicherstellen dürfen.

Motorrad-Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen?

Außerdem soll Tuning härter bestraft werden, wenn das Motorrad dadurch erheblich lauter wird. Das Sound-Design, über das Fahrer die Geräuschkulisse selbst einstellen können, solle verboten werden. Die Länder wollen zudem beschränkte Motorrad-Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen ermöglichen. Die Entschließung des Bundesrats geht nun an die Bundesregierung. Diese entscheidet, ob und wann sie die Anregung umsetzen will. Feste Fristen gibt es hierfür nicht.

Grüne: Wichtige Etappe erreicht

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) zeigte sich am Freitag zufrieden. Es sei eine wichtige Etappe beim Schutz vor Motorradlärm erreicht. "Aber wir sind noch nicht am Ziel angelangt. Auch, wenn Land und Kommunen alles ausschöpfen, was gesetzlich möglich ist, muss deutlich mehr getan werden." Motorräder müssten leiser gefahren werden. "Rücksichtsloses Fahren muss deutlichere Folgen haben", sagte Hermann. "Dafür müssen die rechtlichen Vorgaben erweitert werden. Hier sind insbesondere die Bundesebene und Europa gefragt."

Verband: Diskriminierung von Bikern

Der Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM) sieht Verkehrslärm ebenfalls als Problem - fordert aber, dass bei der Problemlösung alle Fahrzeuge einbezogen werden. "Was wir ablehnen und nicht nachvollziehen können, ist die einseitige Fokussierung beim Thema Lärm auf die Motorräder", sagte der Vorsitzende Michael Lenzen. "Hier sehen wir ganz klar eine Diskriminierung der Motorradfahrer." Es sei ein Unding, mehr als vier Millionen Motorradfahrer wegen Fehlverhaltens einer Minderheit über einen Kamm zu scheren. "Bei Autofahrern, etwa bei den illegalen Straßenrennen in Städten, geht man auch gezielt gegen die Verursacher vor. Hier muss gleiches Recht für alle gelten."

"Grundsätzlich finden wir den Beschluss richtig", sagte ein Experte für Verkehrslärm vom Umweltbundesamt. "Das ist ein guter Schritt." Bis die Begrenzung aber wirklich Vorgabe sei, sei es noch ein langer und steiniger Weg.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Große Saar-Kliniken lockern Besuchsregeln

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Patienten dürfen in Homburg und Saarbrücken wieder Besuch empfangen. Foto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Die Uniklinik in Homburg und die Caritas-Klinik in Saarbrücken lockern ihre Besuchsregeln. Patientinnen und Patienten in beiden Krankenhäusern dürfen künftig für eine Stunde täglich Besuch empfangen. Gestattet ist der Besuch einer Person, die sich vorher an der Pforte anmelden muss.

In Saarbrücken gilt die neue Regelung ab sofort. Besuchszeiten sind hier zwischen 16.00 und 18.00 Uhr. In Homburg werden die Regeln ab Montag (18. Mai 2020) gelockert. Hier können Besucher zwischen 15.00 und 18.00 Uhr empfangen werden. Sie dürfen keine Krankheitssymptome aufweisen. In den sogenannten hochreinen Bereichen mit speziellen Hygienerichtlinien an der Uniklinik sind auch weiter keine Besuche erlaubt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Uniklinik Homburg, 15.05.2020
- CaritasKlinikum Saarbrücken, 15.05.2020

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Kaum neue Corona-Fälle im Saarland, drei Tote gemeldet

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Bislang wurden 2.659 Menschen im Saarland positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 139 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das sind 15 weniger als am Vortag. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Freitag (15. Mai 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlichte.

Zwei Tote gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 3 auf 2.659. Drei weitere Todesfälle sind zu beklagen, damit sind bislang 154 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 2.366 Personen, 15 mehr als am Donnerstag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 44 stationär behandelt. Davon liegen 14 auf der Intensivstation.

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.175 (+3 gegenüber Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 530 (+/-0)
- Saarpfalz-Kreis: 333 (+/-0)
- Landkreis Neunkirchen: 256 (+/-0)
- Landkreis Merzig-Wadern: 201 (+/-0)
- Landkreis St. Wendel: 164 (+/-0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 15.05.2020
- eigene Recherche

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Saar-Polizei sucht Besitzer von 300-Gramm-Tüte Kokain

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Das Kokain fand ein Zeuge auf einem Autobahn-Parkplatz nahe Rehlingen-Siersburg. Symbolfoto: Christian Charisius/dpa-Bildfunk

Die Polizei im Saarland sucht den Besitzer einer Tüte Kokain. Ein aufmerksamer Zeuge hatte das Päckchen bereits am Mittwoch (13. Mai 2020) in der Nähe des Parkplatzes "Niedmündung" an der A8 bei Rehlingen-Siersburg an einer Baustelle gefunden, schilderten die Beamten am Freitag.

Er alarmierte daraufhin die Polizei, die die Tüte untersuchte. Die Ermittler stellten fest, dass es sich bei der weißen Substanz, die sich in dem Päckchen befand, um 300 Gramm Kokain handelte.

Geschätzter Wert: mehr als 20.000 Euro

Laut dem aktuellen Jahresbericht der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht für 2018/2019 kostet ein Gramm Kokain auf der Straße etwa 70 Euro, berichtete das "RedaktionsNetzwerk Deutschland". Die Drogen-Tüte aus Rehlingen-Siersburg dürfte daher rund 21.000 Euro wert sein.

Die Polizei sucht jetzt Zeugen. Hinweise an die Telefonnummer (0681)9622133.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 15.05.2020
- RedaktionsNetzwerk Deutschland, 29.12.2019

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Center Parc am Bostalsee soll Ende Mai wieder öffnen

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Ab dem 29. Mai wieder geöffnet: der Center Parc am Bostalsee. Foto: Wikimedia Commons/Tourist-Information Sankt Wendeler Land/CC3.0-Lizenz (Bild unverändert)

Am 16. März 2020 kam es zur Schließung aller Standorte der Ferienpark-Kette Center Parcs in Deutschland. Auch am Standort in Nohfelden steht der Betrieb seitdem still.

Wie der "SR" berichtet, gibt es nun einen Termin für die Wiedereröffnung des Center Parcs am Bostalsee. Demnach soll der Standort ab dem 29. Mai erneut Besucher empfangen - unter bestimmten Hygieneauflagen. Diese umfassen nach Angaben des Medienberichts, wie üblich, Abstandsregelungen, eine Verpflichtung zum Tragen von Masken sowie Mitarbeiter-Schulungen.

Während etwa Restaurants sowie Supermärkte auf dem Gelände ab dem 29. Mai wieder offen sein sollen, bleibe das Erlebnisbad "Aqua Mundo" geschlossen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

Verwendetes Foto:
- Wikimedia Commons/Tourist-Information Sankt Wendeler Land/CC3.0-Lizenz (Bild unverändert)

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