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Nichts ist geklärt: Wadgassens Bürgermeister Greiber kritisiert Tobias Hans und Saar-Regierung

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Sebastian Greiber, Bürgermeister der Gemeinde Wadgassen, kritisiert: Die Fitnessstudios dürften zwar öffnen, das Land habe aber versäumt, die Regeln hierfür rechtzeitig zu kommunizieren. Foto: Lukas Wawotschni

Frage: Am Montag dürfen Fitness-Studios im Saarland wieder öffnen. Das hat die Staatskanzlei am Freitag bekannt gegeben. Sie haben Ihrem Ärger öffentlich Luft gemacht, dass Städte und Gemeinden vorher nicht informiert wurden. Was haben die Bürgermeister eigentlich damit zu tun?

Greiber: Städte und Gemeinden sind als Polizeibehörden zuständig, die neuen Rechtsverordnungen umzusetzen, Genehmigungen zu erteilen, alles zu überwachen und zu prüfen. Da ist es natürlich schwierig, wenn die Polizeibehörden genau wie Fitnessstudios und Bürger von geänderten Regeln über die Medien erfahren, aber tagelang nicht wissen, was das jetzt eigentlich konkret heißt. Auch konkrete Fragen der Studiobetreiber können wir nicht beantworten.

Frage: Ist denn inzwischen bekannt, was die Fitnessstudios an Vorsichtsmaßnahmen tun müssen?

Greiber: Nein. Offiziell haben Städte und Gemeinden die Rechtsverordnung bis jetzt nicht erhalten, deshalb können wir den Fitnessstudios nicht rechtsverbindlich sagen, unter welchen Bedingungen sie jetzt aufmachen können. Das ist natürlich ganz schlecht. Die Studios wollen endlich loslegen. Und genau jetzt fehlt es an den Antworten. Ähnlich ist es auch mit den Kinobetreibern. Das kommt alles überraschend. Keiner weiß was Genaues.

Frage: Wenn nichts klar ist, können die Studios also am Montag gar nicht öffnen?

Greiber: Schwierig. Unsere beiden Studios in Wadgassen haben schon bei Facebook ihren Kunden mitgeteilt, dass sie voraussichtlich am Montag nicht öffnen können, weil sie wahrscheinlich erst im Lauf des Montags Klarheit haben werden. Wir müssen dann mit den Studios sprechen und schauen, ob die Hygienekonzepte passen.

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Greiber kritisiert im Interview mit SOL.DE: "Man bekommt dann das Gefühl, hier wird eine PR-Maschine auf dem Rücken anderer ausgetragen." Foto: Lukas Wawotschni

Frage: Warum diese kurzfristige Kommunikation der Landeregierung? Eine Idee, woran dies liegen könnte?

Greiber: Nein. Ich habe auch kein Verständnis dafür. Und diese Art der Kommunikation wiederholt sich jetzt seit rund acht Wochen fast immer in dieser Weise: Gefühlt fast jede Woche eine Änderung. Die Städte und Gemeinden haben schon oft reklamiert, dass die Kommunikation der Staatskanzlei an der Stelle sehr, sehr schlecht ist. Man vergisst in Saarbrücken die Erwartungshaltung der Bürger, die auf die Berichterstattung folgt. Und ja: Der Fokus wird ein bisschen zu sehr auf die mediale Darstellung gelegt und nicht so sehr darauf, dass es dann auch vor Ort umgesetzt werden muss.

Der Fokus wird ein bisschen zu sehr auf mediale Darstellung gelegt

Frage: Ist das Inkompetenz oder einfach nur der Hektik während der Corona-Krise geschuldet?

Greiber: Inkompetenz will ich niemandem unterstellen. Die Situation ist natürlich extrem schwierig und hochkomplex, da gibt es auch keine Blaupause. Und aus Hektik folgt auch schon man eine schlechte oder nicht optimale Kommunikation. Aber wenn es wirklich jedes Mal so ist, dann halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass es da tatsächlich dann auch um Profilierung geht. Das zeigte sich auch bei der Maskenverteilung.

Frage: Die Landesregierung kündigte "Masken für alle" an – und die Bürgermeister sollten die Verteilung organisieren. Wussten die tatsächlich vorher gar nichts davon?

Greiber: Nein, es war niemand informiert. Als Bürgermeister habe ich mittwochs im "Saartext" davon erfahren, dass wir am Montag darauf die Masken verteilen sollten. Es war bis zum Freitag nicht klar, ob es überhaupt genug Masken gibt. Wir haben es dann am langen Ende hinbekommen. Aber auch nur, weil viele Freiwillige und Rathausmitarbeiter übers Wochenende angepackt haben. Wenn das zum Dauerbrenner wird, geht irgendwann die Bereitschaft der Mitarbeiter, Freiwilligen und Ehrenamtlichen verloren. Man bekommt dann das Gefühl, hier wird eine PR-Maschine auf dem Rücken anderer ausgetragen.

Frage: Gibt es überhaupt eine regelmäßige Abstimmung zwischen Bürgermeistern, Staatskanzlei und Ministerien - oder ist das immer nachträglicher Reparaturbetrieb?

Greiber: Na ja, im Kern versuchen Städte- und Gemeindetag, zu dessen Präsidium ich auch gehöre, mit der Landesregierung den Kontakt zu halten. Wir fordern regelmäßig Informationen ein. Aber das funktioniert doch sehr selten. Die Situation ist sicher für alle schwierig. Aber man muss sich das Leben ja nicht schwerer machen, als es im Prinzip schon ist.

Dafür haben alle Bürgermeister untereinander eine sehr gute Kommunikation: Alle saarländischen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Oberbürgermeister und Oberbürgermeister sind in einer ganz großen WhatsApp-Gruppe miteinander verbunden. Sobald etwas passiert, machen die Bürgermeister sich selbst auf und versuchen über Umwege – man kennt ja jemanden, der jemanden kennt – uns gegenseitig mit Informationen zu versorgen. Ohne diese Vernetzung würden, glaube ich, viele dieser Adhoc-Maßnahmen und die fehlenden Informationen wirklich katastrophal enden.

Jetzt ist Tobias Hans vom "Sheriff von Nottingham" plötzlich zum „Robin Hood“ geworden, der gegen seine von ihm selbst erlassenen Regeln kämpft

Frage: Ministerpräsident Tobias Hans wurde anfangs sehr für sein Krisenmanagement gelobt. Jetzt auf die längere Distanz: Wie ist das Management tatsächlich: Katastrophal oder hervorragend?

Greiber: Ich würde nicht sagen, dass es katastrophal ist. Es gibt ja keine perfekte Anleitung, wie man mit dieser Situation umgeht. Da gibt es Dinge, die hätte man sicherlich besser machen können. Es gibt Dinge, die sind aber auch gut gelaufen. Dass am Ende die Masken alle pünktlich da waren, war eine große logistische Leistung. Wir sind bisher da ziemlich gut durchgekommen, weil auf allen Ebenen viel improvisiert wurde. Da hilft uns die saarländische Mentalität: Man kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemandem irgendwie hilft.

Man muss aber auch sagen: Am Anfang ging es nicht schnell genug mit den Verboten. Da haben wir uns mit Bayern einen Wettstreit geleistet: Wer ist der erste und der größte Verbieter von allem Möglichen? Und jetzt könnte man fast ein bisschen polemisch über Tobias Hans sagen: Jetzt ist der "Sheriff von Nottingham" plötzlich zum "Robin Hood" geworden, der gegen seine von ihm selbst erlassenen Regeln kämpft und fordert, dass Dinge gelockert werden müssen, weil sich der Wind der öffentlichen Meinung gedreht hat. Da kann man manchmal schon ein bisschen schmunzeln.  Aber im Ernst: Es fehlt ein Plan über etwas längere Zeiträume hinaus – wann machen wir was? Und wie bereiten wir es vor?

Das Gleiche wie bei den Fitnessstudios werden wir sicher bald mit den Schwimmbädern erleben: An einem Freitag wird plötzlich kommuniziert, dass ab Montag die Bäder wieder öffnen dürfen. NRW und Rheinland-Pfalz machen uns das ja gerade vor. Aber: Um ein Schwimmbad tatsächlich verantwortungsbewusst öffnen zu können, müssen eben Dinge vorbereitet werden.

Ich hoffe, wir stoßen zumindest einen Denkprozess an, dass es nicht nur darum gehen kann, das Billigste aus dem letzten Winkel der Welt zu holen

Frage: Wadgassen hat ein paar Dinge anders gemacht als andere: Zum Beispiel hat die Gemeinde sehr früh einen Service für Lebensmittellieferung für Angehörige der Risikogruppen eingeführt. Wie kam es zu der Idee?

Greiber: Wir haben mit meinem Krisenstab wirklich fast täglich zusammengesessen, auch übers Wochenende. Und wir haben uns die Zeit genommen, über die aktuellen Dinge hinauszuschauen und zu überlegen, wie wir mit welchen Situationen umgehen können.

So ist zum Beispiel die Idee mit dem Lieferservice entstanden. Es gibt Menschen, die jetzt Probleme haben, sich jetzt zu versorgen. Beim Brainstorming im Krisenstab entstand dann die Idee für den Lieferdienst. Ein ortsansässiger Busunternehmer hat die Lieferungen übernommen.

Genauso haben wir Schaustellerfamilien, die bei uns in der Gemeinde leben, ermöglicht, ihre Imbissstände ohne Standmiete aufzustellen. Jetzt kann man Crêpes und Eis genießen.

Auch unsere Einzelhändler haben wir aktiv begleitet, sie aktiv angerufen und gefragt, wie es ihnen geht, ob wir helfen können oder informiert, wenn sich Regeländerungen abzeichnen.
Um unser Outlet haben wir uns ebenfalls gekümmert. Aufgrund der Regelungen durfte es nicht öffnen – obwohl es sich baulich nicht von anderen Einkaufszentren unterschied. Das musste geändert werden.

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Sebastian Greiber freut die große Hilfsbereitschaft in seiner Gemeinde. So seien tausende Masken von Freiwilligen genäht worden. Foto: Lukas Wawotschni

Frage: Wie geht es den Betrieben überhaupt?

Greiber: Schwierig. Manche merken die Krise kaum – wie die Supermärkte. Bei manchen Branchen werden Käufe vielleicht nachgeholt. Aber es gibt viele Betriebe, die de facto zwei, drei Monate Umsatz verloren haben, den sie auch nicht mehr aufholen können. Der Friseur, weil Haare nicht zweimal geschnitten werden können. Die Gastronomie, weil Schnitzel auch nur einmal gegessen werden können. Für diese Betriebe wird es richtig schwierig. Ich bezweifle auch, dass in der Gastronomie der Betrieb jetzt von null auf hundert losgeht.
Die Nachwehen von Corona werden uns noch lange beschäftigen: Betriebsschließungen, Arbeitsplatzverluste, Steuerausfälle.

Frage: Gibt es eigentlich irgendetwas Positives, was wir aus dieser Krise mitnehmen können?

Greiber: Es gab eine große Hilfsbereitschaft unter den Menschen hier in Wadgassen. Freiwillige haben tausende Masken genäht. Ich hoffe auch, wir stoßen zumindest einen Denkprozess an, dass es nicht nur darum gehen kann, das Billigste aus dem letzten Winkel der Welt zu holen, sondern auch den Wert der Produktion vor Ort neu schätzen lernen. Es geht um kurze Wege und Nachhaltigkeit, auch um den Wert von Arbeitsplätzen vor Ort. Ich hoffe, dass wir wenigstens darüber diskutieren – die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Das Gespräch führte CHRISTIAN LAUER

 

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Coronavirus im Saarland: Das Wichtigste vom Sonntag

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Die Meldungen zum Coronavirus aus dem Saarland gibt's auf SOL.DE. Foto: Pixabay

Was sich ab morgen ändert - und was nicht

Im Saarland werden ab Montag einige Corona-Regelungen gelockert. Was sich ab dem 18. Mai ändert - und was nicht: Zum Artikel.

Kneipen und Restaurants öffnen: Das musst du jetzt wissen

Die Corona-Regelungen im Saarland werden ab Montag ein wenig gelockert. Dann dürfen auch Restaurants und Kneipen wieder öffnen - allerdings unter Auflagen. SOL.DE hat die wichtigsten Fragen und Antworten dazu: "Kneipen und Restaurants öffnen: Das musst du jetzt wissen".

Saar-Kinos wollen erst Anfang Juni öffnen

Obwohl die Kinos im Saarland ab Montag öffnen dürfen, wollen sie erst Anfang Juni wieder an den Start gehen. Für die Umsetzung der Hygienerichtlinien brauchen sie noch Zeit. Mehr: "Saar-Kinos wollen erst Anfang Juni öffnen".

600 Menschen bei Corona-Demos

Am Samstag haben sich rund 600 Menschen im Saarland zusammengeschlossen, um gegen die Corona-Beschränkungen zu demonstrieren. Neben besorgten Bürgern waren auch Menschen dabei, die an Verschwörungsmythen glauben. Zum Artikel: "600 Menschen bei Corona-Demos im Saarland".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

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Kneipen und Restaurants im Saarland öffnen: Das musst du jetzt wissen

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Kneipen und Restaurants im Saarland können ab Montag wieder öffnen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa-Bildfunk

Im Saarland dürfen Kneipen und Restaurants ab Montag (18. Mai 2020) wieder öffnen. Allerdings geschieht das unter strengen Auflagen: So gibt es beispielsweise eine Abstandsregel und Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie nicht am Tisch sitzen. Die genauen Regeln wurden vom Wirtschafts-, dem Verbraucherschutz- und dem Gesundheitsministerium sowie dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband und der Gewerkschaft Nahrung-Genus-Gaststätten in einem Hygieneplan erarbeitet. Wir beantworten die wichtigsten Fragen:

Was darf überhaupt öffnen?

Geöffnet haben dürfen ab Montag (18. Mai 2020) gastronomische Betriebe wie Gaststätten, Kneipen, Restaurants, Systemgastronomie, Cafés, Bistros, Kantinen und so weiter. Geschlossen bleiben müssen Discos, Clubs und Shisha-Bars.

Zu welchen Zeiten dürfen Menschen wieder in Restaurants oder Kneipen?

Die Öffnungszeiten sind zunächst auf 06.00 bis 22.00 Uhr begrenzt.

Ist der spontane Gang in Kneipe oder Restaurant erlaubt?

Ja, das geht. Allerdings gibt es eine Sitzplatzpflicht. Stehplätze dürfen gastronomische Betriebe nicht anbieten, auch der Aufenthalt an einer Theke ist verboten.

Was ist mit der Abstandsregel?

Von jedem Sitzplatz aus muss es einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Sitzplätzen des Nebentisches geben. Kann er nicht eingehalten werden, so ist der Einbau von Trennwänden erforderlich. Die Mitarbeiter sollen den Gästekontakt bei der Platzzuweisung, der Bestellaufnahme, dem Servieren, dem Kassieren und dem Abräumen auf ein Mindestmaß begrenzen.

Wie werden mögliche Infektionsketten zurückverfolgt?

Zur Nachverfolgbarkeit einer Ansteckung ist laut Hygieneplan bis zum Ende der Corona-Pandemie ein geeignetes Erfassungssystem erforderlich. Dort müssen Name, Erreichbarkeit und Wohnort je eines Vertreters der anwesenden Haushalte sowie der vollständige Besuchszeitraum dokumentiert werden. Für einen Monat müssen die Betriebe die Daten aufbewahren. Auf Anordnung müssen sie diese dem Gesundheitsamt beziehungsweise der Ortspolizeibehörde aushändigen.

Wer darf mit wem am Tisch sitzen?

Man darf sich im Saarland maximal im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts, mit Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern und Geschwisterkindern sowie Angehörigen eines weiteren Haushalts im öffentlichen Raum aufhalten. Die Regel gilt auch für Gastronomiebetriebe.

Welche Hygienevorschriften gibt es?

Die Gäste müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie sich abseits des Tisches bewegen. Betriebe müssen im Eingangsbereich und in Sanitäranlagen frei zugänglich Händedesinfektionsmittel zur Verfügung stellen. Warteschlangen sind zu vermeiden.

Nach jedem Gast und nach jedem Abräumvorgang muss benutztes Geschirr mit einer Seifenlauge und einer Mindesttemperatur von 60 Grad Celsius gespült werden. Zudem sind die Betriebe angehalten, regelmäßig zu lüften. Beschäftigte, bei denen ein Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion besteht oder die Symptome einer akuten Atemwegserkrankung beziehungsweise Fieber zeigen, dürfen nicht arbeiten.

Was ist mit der Bezahlung?

Kontaktloses Bezahlen wird empfohlen. Alternativ sind Vorkehrungen für den Bezahlvorgang zu treffen, zum Beispiel eine Geldablage oder ein Tablett.

Verwendete Quellen:
- Hygieneplan der Landesregierung für Gaststätten und Beherbergungsstätten (PDF)

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Blitzer im Saarland: Hier steht die Polizei diese Woche (18. bis 24. Mai 2020)

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Hier stehen im Saarland in der kommenden Woche Blitzer. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

In der Zeit von Montag, 18. Mai 2020, bis Sonntag, 24. Mai 2020, führt die saarländische Polizei an folgenden Orten Geschwindigkeitskontrollen durch:

Montag, 18.05.2020

- B420 zwischen Blieskastel und Habkirchen
- A620 zwischen dem Autobahndreieck Saarbrücken und dem Autobahndreieck Saarlouis

Dienstag, 19.05.2020

- B268 zwischen Nunkirchen und Lebach
- B269 zwischen Saarlouis und Lebach
- A623 zwischen der Anschlussstelle Saarbrücken-Herrensohr und dem Autobahndreieck Friedrichsthal

Mittwoch, 20.05.2020

- B51 zwischen Saarhölzbach und Merzig
- A1 zwischen der Anschlussstelle Eppelborn und dem Autobahndreieck Nonnweiler

Übersicht: Feste Blitzer im Saarland

Donnerstag, 21.05.2020

- Heinitz: Grubenstraße
- B51 zwischen Saarbrücken und Kleinblittersdorf
- A1 zwischen der Anschlussstelle Eppelborn und dem Autobahnkreuz Saarbrücken

Freitag, 22.05.2020

- Neunkirchen: Spieser Straße
- B268 zwischen Nunkirchen und Lebach
- A8 zwischen der Landesgrenze zu Luxemburg und der Anschlussstelle Merzig

Samstag, 23.05.2020

- Quierschied
- Saarpfalz-Kreis

Sonntag, 24.05.2020

- A620 zwischen dem Autobahndreieck Saarbrücken und der Anschlussstelle Völklingen

Warum blitzt die Polizei dort?

Bei den angekündigten Messstellen handelt es sich um Unfallörtlichkeiten, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden.

Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich. Aus einsatztechnischen Gründen können auch angekündigte Kontrollen entfallen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes

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Erkennst du diese 7 Saar-Promis nach ihrer Verwandlung?

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Wer versteckt sich hinter diesen beiden Gesichtern? Fotos: Faceapp

Prominente Saarländer gibt es zuhauf - doch erkennst du sie auch, wenn ihr Gesicht anders aussieht? Wir haben mithilfe von "Faceapp" sieben Saarländerinnen und Saarländer virtuell verändert:

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Rettungswagen kollidiert mit Saarbahn in Saarbrücken

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Der Rettungswagen kippte durch den Unfall auf die Seite. Foto: BeckerBredel

Ein Rettungswagen ist am Sonntag (17. Mai 2020) in Saarbrücken mit der Saarbahn zusammengeprallt. Dabei entstand Sachschaden im sechsstelligen Bereich, berichtet die Polizei.

Nach Angaben der Beamten kam es gegen 07.40 Uhr zu dem Crash im Kreuzungsbereich der Großherzog-Friedrich-Straße, der Egon-Reinert-Straße und der Paul-Marien-Straße. Der Rettungswagen war ohne Patient und mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn von der Innenstadt in Richtung Bismarckbrücke unterwegs, als er mit der Saarbahn zusammenstieß. Dabei kippte er um.

Sowohl die Saarbahn als auch der Rettungswagen wurden erheblich beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 17.05.2020

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Schlägerei mit Messern und Baseballschläger in Ensdorf zwischen zwei Gruppen

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Laut Polizei waren rund zehn Personen beteiligt. Foto: Carsten Klein

Eine Schlägerei mit circa zehn Personen hat es am Samstagabend (16. Mai 2020) in Ensdorf gegeben. Laut Polizei wurden dabei mehrere von ihnen verletzt.

Bei der körperlichen Auseinandersetzung zwischen den zwei Gruppen seien auch Messer und ein Baseballschläger eingesetzt worden. Die Kontrahenten seien zwischen 18 und 25 Jahren alt. Nach Polizeiangaben sei es bereits am Vortag zu Streitigkeiten zwischen einzelnen Mitgliedern der Gruppe gekommen.

Hinweise an die Polizei, Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 17.05.2020

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Saar-Kinos wollen erst Anfang Juni öffnen

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Die Kinos im Saarland bleiben vorerst noch geschlossen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Die Kinos im Saarland wollen erst Anfang Juni ihren Betrieb wieder aufnehmen. Sie benötigten für die Umsetzung des Sicherheits- und Hygieneplans noch einige Zeit, berichtet der "SR" mit Berufung auf die Branchensprecherin Claudia Ziegler.

Demnach hätten die Betreiber erst in der Presse davon erfahren, dass Kinos im Saarland ab Montag (18. Mai 2020) wieder öffnen dürfen. Sie hätten sich alle darauf geeinigt, erst in mindestens zwei Wochen an den Start zu gehen.

Neben der Umsetzung der Hygienekonzepte in dieser Zeit müssten die Betreiber laut Ziegler auch mit Filmverleihern sprechen. Maximal ein Drittel der Sitzplätze könne künftig belegt werden, heißt es im Medienbericht. Die Kinobetreiber sind daher weiter auf Unterstützung angewiesen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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600 Menschen bei Corona-Demos im Saarland

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Vor dem Saarbrücker Staatstheater kamen rund 500 Menschen zusammen. Foto: BeckerBredel

Im Saarland haben am Samstag (16. Mai 2020) rund 600 Menschen gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. Allein in Saarbrücken hätten sich 500 Teilnehmer dem Protest vor dem Staatstheater angeschlossen, berichtet der "SR".

Dabei sei alles friedlich geblieben. Teilgenommen hatten laut Medienbericht Eltern mit Kindern, besorgte Bürger aber auch Menschen, die an Verschwörungserzählungen glauben. Rechtsradikale seien wie vergangene Woche nicht da gewesen. Der Veranstalter hatte sie im Vorfeld aufgefordert, nicht zu kommen.

Laut "SZ" gab es noch eine Demo in St. Wendel. Hier nahmen etwa 150 Menschen teil.

Verwendete Quellen:
- Saarländische Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Zwei Radfahrer (23) in Wadern schwer verletzt

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Ein Rettungshubschrauber brachte einen Schwerverletzten ins Krankenhaus. Symbolfoto: Andreas Rometsch/dpa-Bildfunk

Zwei Fahrradfahrer sind bei einem Unfall im Waderner Stadtteil Nunkirchen am Samstag (16. Mai 2020) schwer verletzt worden. Zu dem Crash kam es laut Polizei auf dem Verbindungsweg zwischen der Pastor-Fuchs-Straße und der Straße Im Selling.

Die beiden 23-jährigen Männer übersahen dort den Geländewagen eines 42-Jährigen, der gerade in den Kreuzungsbereich einfuhr. So kollidierten die Mountainbiker ungebremst mit dem Auto. Beide wurden mit einem Rettungshubschrauber und einem Rettungswagen schwer verletzt in Krankenhäuser nach Saarbrücken und Saarlouis gebracht.

Der schmale Verbindungsweg ist laut Polizei an beiden Seiten mit hohen Hainbuchenhecken bewachsen und verläuft zur Straße Im Selling hin stark abschüssig. Aufgrund des Bewuchses ist der Einmündungsbereich schlecht einsehbar. Die beiden Fahrradfahrer sind nach derzeitigem Stand der Ermittlungen mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs gewesen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 17.05.2020

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Seniorin überfährt mehrere Gräber in Völklingen

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Die Frau überfuhr mehrere Gräber. Symbolfoto: Pixabay

Bei einem Unfall im Völklinger Stadtteil Heidstock sind am Samstag (16. Mai 2020) mehrere Gräber beschädigt worden. Laut Polizei war es um 11.22 Uhr zu dem Vorfall auf dem Friedhof gekommen.

Eine 73-Jährige wollte mit ihrem Opel Astra vom dortigen Parkplatz abfahren. Dabei beschleunigte sie aus bislang unbekannten Gründen ihr Auto sehr stark und fuhr vorwärts durch den Zaun des Friedhofs. Im weiteren Verlauf überfuhr sie mehrere Gräber, bis sie nach circa 60 Metern zum Stehen kam.

Die Seniorin wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 17.05.2020

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Kleinkind in Auto eingeschlossen: Feuerwehr Neunkirchen befreit Jungen

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Zum Einsatz kam es auf dem Parkplatz eines Supermarkts. Foto: Kai Hegi/Feuerwehr Neunkirchen

Die Feuerwehr hat am Samstag (16. Mai 2020) in Neunkirchen ein eingesperrtes Kleinkind aus einem Auto befreit. Zu der Hilfsaktion kam es laut den Einsatzkräften gegen 11.30 Uhr auf einem Parkplatz vor einem Supermarkt in der Kirkeler Straße.

Schlüsselbund liegt im Auto

Der Junge war aufgrund der Verkettung ungünstiger Umstände in dem Fahrzeug eingeschlossen. Da der passende Schlüsselbund der Eltern ebenfalls in dem Pkw eingesperrt war und sich das Auto durch die Sonneneinstrahlung zu erhitzen drohte, wurde vorsorglich die Feuerwehr alarmiert.

Seitenscheibe von Auto entfernt

Gemeinsam mit den Eltern und Mitarbeitern des Einkaufsmarkts, die eine Stoffente aus dem Sortiment mitbrachten, wurde das Kind bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte abgelenkt. Die versuchten den Ford zunächst mit Spezialwerkzeug zu öffnen. Doch weil die Elektronik des Kombis Probleme machte, wurde schließlich die Seitenscheibe des Wagens entfernt.

Happy End

Bereits kurze Zeit später konnte die besorgte Mutter ihren Jungen wieder in ihre Arme schließen. "Nach einem kurzen Check durch den Rettungsdienst konnte die Familie ins wohlverdiente Wochenende entlassen werden", schreibt die Feuerwehr. Die Stoffente durfte der Junge sogar behalten. Der Einsatz dauerte rund 35 Minuten.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen-Innenstadt, 16.05.2020

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Biker wird in Überherrn über Motorhaube von Auto geschleudert

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Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Symbolfoto: Polizei

Ein Motorradfahrer ist bei einem Unfall im Überherrner Ortsteil Berus schwer verletzt worden. Zu dem Crash kam es laut Polizei am Samstagmorgen (16. Mai 2020).

Ein 63-jähriger Autofahrer war vom Straßenrand in den fließenden Verkehr eingefahren, hatte auf der Straße gewendet und dabei den von hinten kommenden 44-jährigen Motorradfahrer gesehen. Der wollte noch ausweichen, kollidierte aber mit dem Auto und wurde über die Motorhaube geschleudert.

Der schwer verletzte 44-Jährige kam ins Krankenhaus. Der genaue Unfallablauf soll jetzt durch einen Verkehrsgutachter rekonstruiert werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 17.05.2020

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Junge (6) in Völklingen von Auto erfasst

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Der Junge wurde zu Boden geschleudert. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa-Bildfunk

Schwere Verletzungen hat ein sechsjähriger Junge bei einem Unfall in Völklingen davongetragen. Lebensgefahr bestehe nicht, berichtet die Polizei.

Der Junge fuhr nach ersten Erkenntnissen am Samstag (16. Mai 2020) um 14.22 Uhr über die Fahrbahn der Hofstattstraße. Ein 46-jähriger Autofahrer nahm dabei das aus seiner Sicht von links kommende Kind aus Unachtsamkeit zu spät wahr und kollidierte trotz Gefahrenbremsung mit dem Jungen. Das Kind wurde dabei auf die Motorhaube des Ford Focus aufgeladen und anschließend zu Boden geschleudert.

Es kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Den Unfallverursacher erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 17.05.2020

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mit dpa

Großrosseln: Schon 1.500 Briefe im Nikolauspostamt eingetroffen

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Auch im Jahr 2019 hat der Nikolaus aus St. Nikolaus (stellvertretend für die Ehrenamtler) wieder Briefe von Kindern beantwortet. Foto: BeckerBredel

Rund 1.500 Briefe an den Nikolaus seien in diesem Jahr schon im Nikolauspostamt eingetroffen. "Das ist mehr als sonst", so Peter Gerecke, Vorsitzender des Festausschusses St. Nikolaus, zur Deutschen Presse-Agentur ("dpa").

Mit Blick auf die Corona-Pandemie sagte Gerecke: "Es ist schön, wenn die Kinder jetzt auch mal auf andere Gedanken kommen." Unter den bereits eingetroffenen Briefen seien auch Nachzügler vom vergangenen Weihnachten.

Viel Zeit wegen Corona

Das Nikolaus-Team ist auf Post eingestellt: "Wir haben wegen Corona viel Zeit gehabt und das Briefpapier und den Sonderstempel schon entworfen." Die Schreiben von Kindern aus aller Welt würden aber erst zum Nikolaustag am 6. Dezember beantwortet, gab der Vorsitzende des Festausschusses an. Die für Mitte Juni geplante 750-Jahr-Feier des Ortes St. Nikolaus sei wegen Corona auf Mitte Juni 2021 verschoben worden.

Hintergrund

Seit mehr als 50 Jahren schreiben Kinder "An den Nikolaus" in dem kleinen Ort in der Gemeinde Großrosseln nahe der französischen Grenze. Nach Angaben der Deutschen Post ist es das älteste Nikolauspostamt in Deutschland.

Im vergangenen Jahr haben die "Weihnachtshelfer" auf 26.568 Schreiben von Kindern aus insgesamt 41 Ländern geantwortet - so viele wie nie zuvor.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Kassenärztliche Vereinigung und Bank 1 Saar spenden 10.000 Euro an Wärmestube Saarbrücken

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Die Kassenärztliche Vereinigung Saarland und die Bank 1 Saar haben knapp 10.000 Euro für die Wärmestube Saarbrücken gesammelt. Symbolfoto: Unsplash

Einmal im Jahr führt die Kassenärztliche Vereinigung Saarland zusammen mit der Bank 1 Saar eine Spendensammelaktion durch. Unter dem Motto "Wir helfen im Saarland" soll so jedes Jahr ein Hilfsprojekt im Saarland unterstützt werden.

Fast 10.000 Euro Spende für Wärmestube Saarbrücken

In diesem Jahr geht das gesammelte Geld an die Wärmestube Saarbrücken. Diese darf sich auf fast 10.000 Euro freuen. So sind laut einer Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung bei der Sammelaktion 8.329 Euro zusammengekommen. Auf diese Spendensumme hat die Bank 1 Saar noch weitere 1.500 Euro draufgepackt, sodass insgesamt 9.829 Euro an die Wärmestube Saarbrücken gehen.

Aufgrund der Corona-Krise musste auf einen persönlichen Termin zur Spendenübergabe verzichtet werden. Die Geldsumme wird also ohne persönliche Übergabe auf das Konto der Wärmestube überwiesen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland vom 14.05.2020

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Corona im Saarland: Leichter Anstieg bei Akut-Infektionen

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Bislang haben sich im Saarland 2.666 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 143 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das sind 4 mehr als am Vortag. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Samstag (16. Mai 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlichte.

Zwei Tote gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 7 auf 2.666. Ein weiterer Todesfall ist zu beklagen, damit sind bislang 155 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 2.368 Personen, 2 mehr als am Freitag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 44 stationär behandelt. Davon liegen 14 auf der Intensivstation.

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.179 (+4 gegenüber Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 530 (+/-0)
- Saarpfalz-Kreis: 334 (+1)
- Landkreis Neunkirchen: 257 (+1)
- Landkreis Merzig-Wadern: 202 (+1)
- Landkreis St. Wendel: 164 (+/-0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 16.05.2020
- eigene Recherche

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