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Kritische Corona-Obergrenze: Infektionsgeschehen im Saarland im Griff

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Die saarländischen Landkreise sind von der Corona-Obergrenze derzeit weit entfernt. Symbolfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Während mittlerweile bereits vier Landkreise in Deutschland die Obergrenze der Corona-Neuinfektionen überschreiten, liegen die Kommunalverbände im Saarland weiterhin deutlich darunter. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Montag (18. Mai 2020) hat es in keinem der saarländischen Landkreise in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gegeben.

Corona-Obergrenze innerhalb der saarländischen Landkreise:

Landkreis Neunkirchen: 6,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche (+2,3 gegenüber Freitag) 
Landkreis Saarlouis: 2,6 (-0,5) 
Landkreis Merzig-Wadern: 2,9 (+/-0)
Saarpfalz-Kreis: 1,4 (-1,4)
Regionalverband Saarbrücken: 3,6 (+1,2)
Landkreis St. Wendel: 2,3 (+/- 0)

Der Blick auf die Zahlen zeigt, dass sich das Infektionsgeschehen innerhalb der letzten Tage lediglich im Landkreis Neunkirchen und im Regionalverband Saarbrücken leicht verschlechtert hat. Von der kritischen Corona-Obergrenze sind beide Kommunalverbände (ebenso wie alle anderen saarländischen Landkreise) allerdings noch weit entfernt.

Vier Landkreise in Deutschland überschreiten Obergrenze

Laut RKI liegen deutschlandweit die Landkreise Coburg/Bayern, Straubing/Bayern, Straubing-Bogen/Bayern und Greiz/Thüringen über der 50er-Obergrenze.

Obergrenze für Neuinfektionen

Bund und Länder haben sich auf eine Obergrenze geeinigt: Gibt es in einer Stadt oder einem Landkreis mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche, werden dort die Corona-Lockerungen zurückgenommen und strengere Beschränkungen wieder eingeführt.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- eigene Berichte

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