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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Nachrichten vom Montag (18. Mai 2020)

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Das Coronavirus, die Ausgangsbeschränkungen und die Maskenpflicht bestimmen im Saarland nach wie vor die Nachrichten. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Bildfunk

Restaurants, Hotels und Kneipen im Saarland unter Einschränkungen wieder geöffnet

Am heutigen Montag öffnen im Saarland nach wochenlangem Stillstand wieder erste Restaurants, Bars und Hotels. Der Betrieb darf jedoch nur unter strengen Auflagen laufen. Das lohnt sich nicht für jeden Gastronomen. Mehr dazu: Saarland: Gastronomen und Hoteliers öffnen heute unter diesen Auflagen wieder.

Impfpflicht gegen Coronavirus in Deutschland nicht vorgesehen

Noch ist kein Impfstoff gegen das Coronavirus gefunden und zugelassen. Da ein solcher der Pandemie ein Ende setzen könnte, forschen Wissenschaftler weltweit an einem Serum. Eine Impfpflicht ist jedoch entgegen zahlreicher Behauptungen nicht vorgesehen. Mehr dazu: Keine Impfpflicht gegen Corona geplant.

Kritische Corona-Obergrenze: Infektionsgeschehen im Saarland im Griff

Alle saarländischen Landkreise sind momentan weit von der kritischen Corona-Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche entfernt. Ein Überblick über die aktuellen Daten unter: "Kritische Corona-Obergrenze: Infektionsgeschehen im Saarland im Griff".

Alm-Open-Air und weitere Events um ein Jahr verschoben

Ein Wochenende lang sollte auf der Alm in Landsweiler-Reden mit Electro, Schlager und Pop gefeiert werden. Aufgrund der Corona-Krise wurden die drei Festivals und das Open-Air-Konzert von Sarah Connor nun jedoch verlegt. Mehr dazu: Alm-Events in Landsweiler-Reden auf 2021 verschoben.

Sommerurlaub in Europa wahrscheinlich möglich

Ein Sommerurlaub in anderen europäischen Ländern könnte doch möglich sein. Bundesaußenminister Heiko Maas berät sich heute mit verschiedenen Urlaubsländern in Europa über das weitere Vorgehen in Sachen Reisen. Mehr dazu: Bundesregierung sieht gute Chancen für Sommerurlaub in Europa.

Patienten aus Frankreich sollen weiterhin im Saarland aufgenommen werden

Das Saarland nahm nach Ausbruch der Corona-Krise mehrere Patienten aus dem Nachbarland Frankreich auf, das von der Pandemie hart getroffen wurde. Diese Hilfe soll weiterhin gewährt werden. Der Bund soll für die Kosten aufkommen: Für deutsch-französische Freundschaft: Saarland behandelt weiterhin Patienten aus Frankreich.

Verstöße gegen das Kontaktverbot

In St. Wendel und Marpingen musste die Polizei in den vergangenen Tagen häufig Personengruppen trennen, die gegen die Kontaktverbote verstießen. Vor allem Jugendliche hielten sich nicht an die Beschränkungen. Mehr dazu: St. Wendel und Marpingen: Vielzahl von Verstößen gegen das Kontaktverbot.

AKK lehnt Steuererhöhungen zur Finanzierung der Folgen der Corona-Pandemie ab

Steuererhöhungen zur Finanzierung der Folgen der Corona-Pandemie? Das lehnt Annegret Kramp-Karrenbauer ab. Im Gespräch mit der "SZ" nannte sie weitere Details: AKK lehnt Steuererhöhungen zur Finanzierung der Folgen der Corona-Pandemie ab.

Saar-Gastronomien müssen Kundendaten speichern

Unter anderem dürfen im Saarland ab heute (18. Mai 2020) Restaurants, Kneipen und Gaststätten wieder öffnen. Neben bestimmten Auflagen, wie etwa Hygienevorschriften im Sinne eines Mindestabstands, müssen die Gastronomien verpflichtend Kundendaten erheben - und speichern. Mehr dazu: Saar-Gastronomien müssen Kundendaten speichern.

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Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Verwendete Quellen:
- Eigene Artikel

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Saar-Gastronomien müssen Kundendaten speichern

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Etwa Kneipen dürfen im Saarland wieder öffnen - unter strengen Auflagen. Foto: red

Mit Wirkung zum 18. Mai 2020 hat die Landesregierung eine landesrechtliche Regelung zur Erhebung und Speicherung von Kundendaten durch Betreiber von Gastronomien geschaffen. Konkret bedeutet das: Um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können, müssen jeweils mehrere Kundendaten erfasst und aufgehoben werden.

Kundendaten müssen gespeichert werden

Gastronomen müssen Name, Vorname, Wohnort und Erreichbarkeit in Form einer Telefonnummer oder der E-Mail-Adresse je eines Vertreters der anwesenden Haushalte sowie deren Ankunftszeit erheben. Die Regelung sieht eine Speicherung dieser Daten für die Dauer eines Monats vor. Nach Ablauf müssen die Daten vernichtet werden.

In welcher Form die Pflicht zur Datenverarbeitung umgesetzt wird, bleibe dem jeweiligen Gastro-Betreiber überlassen. Eine Möglichkeit: das Abfragen der Daten über bereits vorhandene Online-Reservierungssysteme. Ebenso sei das schriftliche Notieren über Reservierungsbücher zulässig.

Im Falle einer Aufforderung durch die Gesundheitsämter müssen die Betriebe die Kontaktdaten übermitteln. Mit dieser Maßnahme sollen Personen informiert werden, die in einem Infektionsfall mindestens 15 Minuten Kontakt mit der oder dem Betroffenen hatten.

Verwendete Quellen:
- Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 15. Mai 2020

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Brennendes Auto sorgt für Feuerwehr-Einsatz in Saarbrücken

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In der Karcherstraße in Saarbrücken brannte am Montag (18 Mai 2020) ein Auto. Foto: BeckerBredel

Brennendes Auto in Saarbrücken

Am heutigen Montag sorgte ein brennendes Auto in Saarbrücken für einen Einsatz der Feuerwehr. Das Auto geriet vor der Polizeidienststelle in der Karcherstraße aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten das Feuer schnell unter Kontrolle.

Wegen der Löschaktion und des dichten Rauches musste die Karcherstraße für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. 

Verwendete Quellen:
- Pressedienst "Becker und Bredel"

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mit dpa

Keine Impfpflicht gegen Corona geplant

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Eine Impfpflicht gegen Corona soll es in Deutschland nicht geben. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Eine mögliche Impfpflicht gegen das Coronavirus in Deutschland gibt es bisher nicht - und wird es auch nicht geben, sagte der Kanzleramtschef nach "dpa"-Angaben. Auch das Robert Koch-Institut (RKI) spricht sich dagegen aus.

RKI-Chef gegen Impfpflicht

"Wir haben keinen Anlass, an eine Impfpflicht zu denken", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. Die Bürgerinnen und Bürger seien definitiv klug genug zu wissen, wenn es einen sicheren Impfstoff gebe, dass dieser ihre Gesundheit fördern würde.

Kanzleramtschef Braun: Keine Impfpflicht in Deutschland

Nach Aussagen von Kanzleramtschef Helge Braun wird es eine solche Impfpflicht in Deutschland auch nicht geben. Wenn ein Impfstoff vorliege, sei es gut, wenn sich viele impfen lassen. Aber das entscheide jeder selbst, sagte der CDU-Politiker laut "dpa" der Funke Mediengruppe.

"Wer das nicht will, muss das Risiko einer Infektion selbst tragen", betonte Braun. Er hoffe auf einen Impfstoff für die breite Bevölkerung zwischen Anfang und Mitte nächsten Jahres. Dann könne man auch zum normalen Leben zurückkehren.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Stellenabbau bei der Bahn: 500 Jobs im Saarland auf der Kippe

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Wegen der Coronavirus-Krise zählt die Deutsche Bahn immer weniger Fahrgäste. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Auch im Saarland soll der geplante Stellenabbau bei der Bahn die Beschäftigten treffen. Das fürchtet der Landesvorsitzende der Eisenbahn-Verkehrsgewerkschaft EVG Saar Ralf Damde. Wie er dem "SR" berichtet, könnten 500 Jobs wegfallen - ein Viertel der Beschäftigten.

Abbau könnte Ende für Bahn-Standort im Saarland bedeuten

Laut Damde würde der Personalabbau im Saarland das Ende des Bahnstandortes bedeuten. Daher dürfe Verkehrspolitik nie allein aus Berliner Perspektive gemacht werden. Vielmehr müsse man auch Vertreter aus der Region hinzuziehen. 

Corona-Krise bei der Bahn: 10.000 Arbeitsplätze gefährdet

Durch die Corona-Krise fielen bis zu 90 Prozent der Fahrgäste im Fernverkehr weg. Die Verluste sollen zwar durch Milliardenzuschüsse ausgeglichen werden, dafür verlangt das Finanzministerium jedoch Einsparungen - auch beim Personal. Dazu will man unter anderem die Ausbildungszahlen halbieren. Dies sei laut Damde mit der EVG jedoch nicht zu machen.

Mehr als 10.000 Arbeitsplätze bundesweit sind nach Angaben der Gewerkschaft bei der Bahn gefährdet. Etwa 211.000 Beschäftigte sind bei der Bahn angestellt, davon 2.000 im Saarland

Hoffnung auf Verkehrswende nach der Pandemie

Wie der "SR" berichtet, heißt es aus Bahnkreisen, dass es dauern wird, bis zu Fahrgastzahlen wieder das Prä-Corona-Niveau erreichen. Dann würden jedoch die Themen Klimaschutz und Verkehrswende wieder aktuell und somit auch die Debatte um den öffentlichen Verkehr. Die EVG dagegen kritisiert, dass durch die Pläne Klimaschutzziele in weite Ferne rückten.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Jahresbilanz des Hauptzollamts Saarbrücken: Eine Milliarde Euro Steuern eingenommen

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Blau statt grün tragen jetzt Beamte des Hauptzollamts Saarbrücken. Foto: Hauptzollamt Saarbrücken

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, das wir im Jahr 2019 erzielen konnten", sagte Hans Barth, Leiter des Hauptzollamtes Saarbrücken. Die Erfolge zeigen laut Barth auf, dass die Kolleginnen und Kollegen gute Arbeit geleistet haben. Das mache ihn stolz.

Jahresbilanz 2019

2019 konnte das Hauptzollamt Saarbrücken nach eigenen Angaben vor allem folgende Erfolge verbuchen:

- eine Milliarde Euro Steuern eingenommen
- 32 Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt
- 730 Kilogramm (Wasserpfeifen-) Tabak aus dem Verkehr gezogen
- 2.400 Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz aufgedeckt
- mehr als 7.500 Strafverfahren eingeleitet,
- 62 Jahre Freiheitsstrafen bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit erwirkt

Steuereinnahmen

Die größten Anteile entfielen laut Hauptzollamt mit über 510 Millionen Euro auf die Einfuhrumsatzsteuer und mit 240 Millionen Euro auf die Kfz-Steuer. "Bei den Verbrauchsteuern, die insgesamt knapp 200 Millionen einbrachten, waren die Stromsteuer (75 Millionen Euro) und die Alkoholsteuer (64 Millionen Euro) die einnahmenstärksten Steuern", geht aus der Mitteilung hervor.

Finanzkontrolle Schwarzarbeit

2019 wurden insgesamt 1.400 Arbeitgeberprüfungen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Saarbrücken durchgeführt. Dabei kam es zu Geldstrafen in Höhe von 800.000 Euro und Geldbußen in Höhe 2,7 Millionen Euro.

Kontrollen

"Die Kontrolleinheit Verkehrswege stellte 2019 bei jedem achten Fahrzeug Unregelmäßigkeiten fest", teilte das Hauptzollamt mit. So wurden beispielsweise mehr als 32 Kilogramm Betäubungsmittel aufgefunden.

Im Bereich des Tabaks hätten sich die Sicherstellungen zum Vorjahr mehr als verzehnfacht. Über 780 Kilogramm Tabak zogen die Einsatzkräfte aus dem Verkehr, so der Zoll. "Diese Steigerung ist insbesondere auf eine Vielzahl an Feststellungen in Shisha-Bars und -Shops zurückzuführen."

Hintergrund

Das Hauptzollamt Saarbrücken ist für das Saarland und das südliche Rheinland-Pfalz zuständig. 534 Zöllnerinnen und Zöllner nehmen in diesem Bereich die Aufgaben des Zolls wahr, heißt es in der Pressemitteilung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Hauptzollamts Saarbrücken, 18.05.2020

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Kritische Corona-Obergrenze: Infektionsgeschehen im Saarland im Griff

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Die saarländischen Landkreise sind von der Corona-Obergrenze derzeit weit entfernt. Symbolfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Während mittlerweile bereits vier Landkreise in Deutschland die Obergrenze der Corona-Neuinfektionen überschreiten, liegen die Kommunalverbände im Saarland weiterhin deutlich darunter. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Montag (18. Mai 2020) hat es in keinem der saarländischen Landkreise in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gegeben.

Corona-Obergrenze innerhalb der saarländischen Landkreise:

Landkreis Neunkirchen: 6,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche (+2,3 gegenüber Freitag) 
Landkreis Saarlouis: 2,6 (-0,5) 
Landkreis Merzig-Wadern: 2,9 (+/-0)
Saarpfalz-Kreis: 1,4 (-1,4)
Regionalverband Saarbrücken: 3,6 (+1,2)
Landkreis St. Wendel: 2,3 (+/- 0)

Der Blick auf die Zahlen zeigt, dass sich das Infektionsgeschehen innerhalb der letzten Tage lediglich im Landkreis Neunkirchen und im Regionalverband Saarbrücken leicht verschlechtert hat. Von der kritischen Corona-Obergrenze sind beide Kommunalverbände (ebenso wie alle anderen saarländischen Landkreise) allerdings noch weit entfernt.

Vier Landkreise in Deutschland überschreiten Obergrenze

Laut RKI liegen deutschlandweit die Landkreise Coburg/Bayern, Straubing/Bayern, Straubing-Bogen/Bayern und Greiz/Thüringen über der 50er-Obergrenze.

Obergrenze für Neuinfektionen

Bund und Länder haben sich auf eine Obergrenze geeinigt: Gibt es in einer Stadt oder einem Landkreis mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche, werden dort die Corona-Lockerungen zurückgenommen und strengere Beschränkungen wieder eingeführt.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- eigene Berichte

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Regionalverbandsdirektor Gillo fordert Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes

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Regionalverbandsdirektor Peter Gillo fordert eine Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Archivfoto: BeckerBredel

Die Landesregierung solle laut Gillo die Voraussetzungen schaffen, um die Nachteile des Öffentlichen Gesundheitsdienstes gegenüber anderen Bereichen des Gesundheitswesens zu beseitigen. 

Die Corona-Pandemie habe deutlich gemacht, dass die kommunalen Gesundheitsämter dringend gestärkt werden müssen, um diese und weitere Herausforderungen bewältigen zu können. Daher schlägt der Regionalverbandsdirektor von Saarbrücken fünf Punkte vor, um die Arbeit dieser Stellen bekannter und attraktiver zu machen

5-Punkte-Plan zur Stärkung der Gesundheitsämter

1. Die Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sollen aus ihrem Schattendasein geholt werden. Daher soll an der Universität des Saarlandes ein Lehrstuhl dazu eingerichtet werden. 

2.  Bei der Vergabe von Studienplätzen für Medizin an der Universität des Saarlandes sollen Studierende bevorzugt werden, die sich dazu verpflichten im Anschluss in den ÖGD einzutreten. Ein solches Vergabeverfahren besteht bereits, um die Versorgung mit Landärzten zu sichern. 

3. Im Lehrplan des Medizinstudiums soll ein Fach "Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes" eingeführt werden. Schwerpunkte sollten Epidemiologie und Public Health, Kinder- und Jugendmedizin, medizinischer Katastrophenschutz, Sozialpsychiatrie sowie Hygiene- und Gesundheitsschutz sein.

4. Teile von Blockpraktika oder des Praktischen Jahres, sowie eine der vier vorgesehenen Famulaturen sollen verbindlich in den Bereichen ÖGD oder Sozialmedizin zu leisten sein.

5.  Die Vergütung von Ärzten im ÖGD soll an die Vergütung von Ärzten in Krankenhäusern angepasst werden. 

Jahrelange Suche nach neuem Amtsleiter

Im Regionalverband wurde erst im Herbst ein neuer Arzt als Leiter des Gesundheitsamtes eingestellt. Dieser leitet jedoch zugleich auch zwei Abteilungen im Gesundheitsamt. Drei Jahre lang habe man nach einem neuen Amtsleiter suchen müssen, so Gillo. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken, 18.05.2020

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Luxair nimmt Flugbetrieb früher auf als geplant

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Eine der Flugverbindungen von Luxair führt auch über Saarbrücken-Ensheim. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Schon ab dem 29. Mai sollen in Luxemburg-Findel die ersten Passagiermaschinen abheben. Das berichtet der SR. Ursprünglich war die Wiederaufnahme des Flugbetriebs bei Luxair am 1. Juni vorgesehen. Nun starten die ersten drei Maschinen bereits in der kommenden Woche.

Flüge nach Hamburg und München

Zwei Flugverbindungen gehen nach Deutschland. Am 29. und 31. Mai sind Flüge nach Hamburg vorgesehen, die auch in Saarbrücken-Ensheim einen Zwischenstopp einlegen. An diesen beiden Tagen finden auch die ersten Flüge von Luxemburg nach München statt.

Flugverbindungen nach Portugal und Schweden wieder aufgenommen

Auch die Flugverbindungen nach Portugal und Schweden werden wieder aufgenommen. Am 30. und 31. Mai fliegt Luxair nach Lissabon und Porto. Am 29. Mai, sowie am 1.,3.,5. und 7. Juni sind Flüge nach Stockholm geplant. Weitere Flugverbindungen sollen folgen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Saarländisches Gesundheitsministerium warnt vor Zeckenbissen

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Das saarländische Gesundheitsministerium warnt aktuell vor Zecken. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

Saarländische Gesundheitsministerium warnt vor Zecken

Die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann warnt die Menschen im Saarland vor Zeckenbissen. "Gerade jetzt im Frühjahr zieht es viele Saarländerinnen und Saarländer in die Natur. Deshalb ist es besonders wichtig, auf Zecken zu achten", teilte Bachmann am heutigen Montag (18. Mai 2020) mit. Sie führte weiter aus: "Die Tiere übertragen verschiedene Krankheiten, wie zum Beispiel Borreliose, die für den Menschen sehr gefährlich werden können".

Gesundheitsministerium empfiehlt Schutzmaßnahmen gegen Zecken

Mit den richtigen Vorkehrungen könne man die Zeit an der frischen Luft dennoch genießen. Das saarländische Gesundheitsministerium empfiehlt in diesem Zusammenhang die folgenden Schutzmaßnahmen:

- Halten Sie sich nicht in hohem Gras oder im Unterholz auf, da diese Orte von Zecken gern genutzt werden, um nach potenziellen Wirten Ausschau zu halten.

- Tragen Sie Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen. Gegebenenfalls sollten Socken über die Hosenbeine gezogen- und festes Schuhwerk getragen werden. Zecken klettern nicht höher als 1,50 Meter und klammern sich daher mit Vorliebe an den Hosenbeinen fest.

- Tragen Sie helle Kleidung, darauf lassen Zecken sich besser erkennen.

- Verwenden Sie insektenabweisende Mittel.

- Suchen Sie nach einem Aufenthalt in der freien Natur Ihren ganzen Körper oder den Ihrer Kinder nach Zecken ab. Die winzigen Achtbeiner bevorzugen dünne und warme Hautstellen. Deshalb sollten Sie sich in den Kniekehlen, im Bauch- und Brustbereich sowie im Schritt gründlich nach Zecken absuchen. Bei Kindern sind außerdem Kopf, Haaransatz und Nacken häufig betroffen.

- Entfernen Sie die Zecke schnellstmöglich, denn der Borreliose-Erreger braucht mindestens 12 Stunden, um in den menschlichen Organismus übertragen zu werden.

Worauf sollte man beim Entfernen von Zecken achten?

- Körper der Zecke nicht quetschen – Es gibt spezielle Zangen, Pinzetten, Schlingen oder Zeckenkarten. Anschließend sollte die Stichstelle in den Tagen danach kontrolliert und auf das körperliche Befinden geachtet werden. Unter Umständen sollten Sie einen Hausarzt aufsuchen.

Die häufigsten Erkrankungen nach Zeckenbissen

Nicht alle Zecken tragen Krankheiterreger in sich. Die beiden häufigsten Erkrankungen sind die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Lyme-Borreliose. Gegen diese durch Zecken verursachten Krankheiten ist die Medizin nur bedingt gerüstet.

Wie erkennt man eine FSME-Infektion?

Im Zuge des Krankheitsverlaufs kommt es zunächst zu grippeähnlichen Symptomen mit mäßigem Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen und Schwindelgefühl. Nach einem fieberfreien Intervall von etwa einer Woche (bis zu 20 Tagen) entsteht bei etwa 10 Prozent der Infizierten eine Hirnhautentzündung. Eine spezifische Behandlungsmöglichkeit beim Auftreten einer Hirnhautentzündung durch FSME gibt es bis heute nicht. Aber es gibt einen wirksamen Impfschutz. Deshalb empfiehlt das Gesundheitsministerium allen Personen, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten werden, diese Schutzimpfung.

Wie erkennt man erste Anzeichen einer Borrelien-Infektion?

Um die Stichstelle bildet sich eine Rötung, die in der Mitte bereits blasser wird oder es kommt zu sonstigen scheinbar unerklärbaren Beschwerden. Die Lyme-Borreliose tritt weltweit auf; sie ist in der nördlichen Hemisphäre die am häufigsten durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Bei einer Infektion hilft eine frühzeitige antibiotische Therapie, um weitere Krankheitsfolgen zu vermeiden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 18.05.2020

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Alm-Events in Landsweiler-Reden auf 2021 verschoben

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Die Sommeralm 2020 in Landsweiler-Reden ist abgesagt. Sie findet im nächsten Jahr statt. Archivfoto: Carsten Johann/SOL.DE

Eigentlich hätte es ein ereignisreiches Pfingsten auf der Alm in Landsweiler-Reden werden sollen. Über vier Tage sollte dort auf dem "Tropical Mountain", dem "Alm Open Air", auf "La Fiesta" und auf einem Konzert von Pop-Sängerin Sarah Connor gefeiert werden. Doch daraus wird nichts - zumindest nicht in diesem Jahr.

Veranstaltungen finden 2021 statt

"Unser Team hat in der vergangenen Wochen Tag und Nacht für euch gearbeitet und Künstler, Managements, Firmen und Partner kontaktiert", heißt es auf der Webseite von Alm-Events. Das Ergebnis: alle Veranstaltungen werden auf 2021 verschoben. Das sind die neuen Termine:

- "Tropical Mountain": Freitag, 21. Mai 2021
- "Alm Open Air": Samstag, 22. Mai 2021
- "La Fiesta": Sonntag, 23. Mai 2021
- "Sarah Connor" Open Air: Montag, 24. Mai 2021

Alle bereits gekauften Tickets sowie erhaltene Bändchen sind nach Angaben der Veranstalter automatisch für das kommende Jahr gültig. "Solltet ihr dennoch euer Ticket zurückgeben wollen, werden wir dies ebenfalls für euch möglich machen", heißt es darüber hinaus. Dazu genüge eine E-Mail mit entsprechenden Informationen an kontakt@alm-events.de.

Verwendete Quellen:
- Webseite Alm-Events
- eigener Bericht

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mit dpa

Bundesregierung sieht gute Chancen für Sommerurlaub in Europa

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Außenminister Heiko Maas (SPD) verhandelt über Reisebeschränkungen. Foto: Oliver Dietze/dpa

"Die Chancen stehen gut, dass wir unsere Sommerferien nicht nur im Inland, sondern auch im europäischen Ausland verbringen können", sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Ziel sei es, dass alle Länder in Europa wieder bereist werden könnten, sofern die Krankheitsentwicklung es zulasse und vertrauenswürdige Schutzkonzepte zur Anwendung kämen.

Bareiß betonte, man müsse sichergehen, dass man nicht zu früh starte. Gerade in den besonders vom Tourismus abhängigen Regionen Südeuropas sei der Druck zur Wiedereröffnung von Hotels und Ferienanlagen groß. Er sei jedoch "überzeugt, dass die weltweite Reisewarnung nach dem 14. Juni Geschichte sein wird". Auch Ziele außerhalb Europas könnten schrittweise wieder angesteuert werden. Eine Voraussetzung dafür müssten die Fluggesellschaften schaffen.

Heute Beratungen

Bundesaußenminister Heiko Maas will an diesem Montag mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern der Deutschen beraten, wie die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie nach und nach gelockert werden können.

Zu der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien eingeladen. Ziel des Treffens ist ein koordiniertes Vorgehen bei der Öffnung der Grenzen für Touristen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Welttag gegen Homophobie: Protestaktion in Saarbrücken und Aktionsplan sollen Zeichen setzen

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Zum internationalen Tag gegen Homophobie wurde am St. Johanner Markt in Saarbrücken ein Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt. Foto: BeckerBredel

Zum internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie am Sonntag versammelten sich Mitglieder des LSVD Saar zusammen mit der Aidshilfe, der LSU, der SPD Queer, dem AK Queer, der Universität des Saarlandes und dem Courage SaarLorLux e.V. auf dem St. Johanner Markt in Saarbrücken

Abschaffung der LGBTQ-freien Zonen in polnischer Partnerstadt

Mit der Aktion, die wegen Corona nur eingeschränkt stattfinden konnte, soll in diesem Jahr ein Appell an die polnische Partnerprovinz Podkarpackie gerichtet werden. Die Demonstranten riefen zur Abschaffung der LGBT-freien Zonen auf. Die saarländische Regierung solle mit aller Schärfe gegen diese Menschenrechtsverletzungen vorgehen und gegebenenfalls die Partnerschaft kündigen. 

Aktionsplan "Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identität"

Auch im Saarland sollen Schwule, Lesben und Trans*-Menschen unterstützt werden. Sozialministerin Monika Bachmann kündigte den Aktionsplan "Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identität" an, der Schwachstellen in Sachen Homophobie im Saarland aufdecken soll.

Darin soll zudem festgehalten werden, welche Projekte bereits erfolgreich angelaufen sind und welche weiter ausgebaut werden müssen. Innovative Maßnahmen sollen dazu beitragen, die LGBTQ-Community zu unterstützen und öffentlichkeitswirksam eine breite Toleranz zu schaffen

Familienministerium will Toleranz vorleben

Das Familienministerium unterstützt in jedem Jahr die Beratungsstelle des Lesben- und Schwulenverbandes mit 40.000 Euro. "Als Regierung ist es unsere Aufgabe Toleranz vorzuleben, damit Homosexualität nicht weiter von einzelnen Teilen der Bevölkerung als Stigma gesehen wird", sagte Monika Bachmann.

Die Toleranz wachse zwar, auch durch die staatliche Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe, dennoch sei es noch ein weiter Weg. Diesen wolle die Politik im Saarland gemeinsam mit der LGBTQ-Gemeinde gehen, so die Ministerin. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Sozialministeriums Saarland, 18.05.2020
- Pressedient BeckerBredel

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Wegen Corona: Saar-Fraktionen fordern Freizeit-Gutscheine für Kinder im Sommer

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Die jugend- und familienpolitischen Sprecherinnen der CDU- und SPD-Landtagsfraktionen wollen Freizeitgutscheine für Kinder und Jugendliche während der Corona-Krise im Saarland. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa

Koalitionsfraktionen im Saarland regen Freizeitgutschein für Kinder an

Die jugend- und familienpolitischen Sprecherinnen der CDU- und SPD-Landtagsfraktionen regen für diesen Sommer einen Freizeitgutschein für Kinder und Jugendliche im Saarland an.

"Da eine Vielzahl von Freizeitangeboten von Vereinen, Kommunen und Sozialträgern ausfielen, sollte eine Neuverwendung der freigewordenen Fördermittel bei Land und Landkreisen geprüft werden" heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der familien- und jugendpolitischen Sprecherinnen der beiden Landtagsfraktionen, Dagmar Heib (CDU) und Martina Holzner (SPD).

Kinder leiden besonders in der Corona-Krise

"Viele Kinder leiden ganz besonders unter der Krise und sehnen sich nach Abwechslung. Dass jetzt viele Freizeitangebote und vor allem Ferienlager ausfallen, wird in den Sommermonaten die Situation verschärfen".

Heib und Holzner setzen sich deshalb "für eine baldige Öffnungsperspektive für die Kinder- und Jugendarbeit der Jugendverbände ein". Nach Ansicht der beiden Politikerinnen sollte dies "in der nächsten Verordnung einen Niederschlag finden", wie es in einer gemeinsamen Erklärung heißt. Dazu sollte dann auch die derzeit erlaubte Gruppengröße erhöht werden.

Sozialministerium soll freigewordene Mitteil umfunktionieren

Die jugend- und familienpolitischen Sprecherinnen der CDU- und SPD-Landtagsfraktionen haben gegenüber dem Sozialministerium angeregt, die freigewordenen Mittel durch eine Anpassung des Förderinstrumentariums umzufunktionieren. "Es sollten Vereinen, Kommunen und Trägern finanzielle Unterstützung zugesagt werden, um Gruppenangebote und Angebote der Stadtrand-Erholung zu ermöglichen. Das Land soll in Zusammenarbeit mit den Landkreisen dafür Rahmenbedingungen schaffen", heißt es hierzu in der gemeinsamen Erklärung.

Die Koalitionsfraktionen haben in einer gemeinsamen Arbeitskreissitzung beim Sozialministerium um Unterstützung und zügige Umsetzung geworben. Dies sei in Anbetracht der nahenden Ferien entscheidend für die Planungssicherheit der Träger.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 18.05.2020

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Saarwellingen: Unbekannter tötet Bienenvölker mit Schaum

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Bei der Tat kamen die Bienen ums Leben. Symbolfoto: Pixabay

Der Vorfall ereignete sich laut Polizei zwischen Donnerstag (14. Mai 2020), 18.00 Uhr, und Freitag, 13.45 Uhr. Während dieses Zeitfensters begab sich ein Unbekannter zu einem frei zugänglichen Waldgelände oberhalb der Reitanlage "Auf der Höh" in Saarwellingen. Dort werden von verschiedenen Imkern Bienenvölker gehalten.

Nach Angaben der Einsatzkräfte besprühte der Täter die "Ein- und Ausgänge der Bienenstöcke mit einem bislang unbekannten Schaum (eventuell Wespengift)". Hierbei kamen die Bienen ums Leben, der Resthonig wurde kontaminiert.

Unabhängig vom Schaden für die Natur entstand ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich, so die Angaben der Polizei. Entsprechende Strafanzeigen und Ermittlungen wurden eingeleitet, eine Stoffanalyse zu dem Schaum steht noch aus.

Hinweise an die Polizeiinspektion Lebach, Tel. (06881)5050.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Lebach, 17.05.2020

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Nach OP: Reiner Calmund hat bereits 43 Kilogramm abgenommen

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Reiner Calmund hat seit seiner Magenverkleinerung bereits 43 Kilogramm abgenommen. Archivfoto: TVNOW / Frank W. Hempel

Calmund hat bereits 43 Kilo abgenommen

Vor wenigen Monaten hat sich Wahl-Saarländer Reiner Calmund einer Magenverkleinerung unterzogen. Mittlerweile hat "Calli" bereits 43 Kilogramm abgenommen. Die Waage zeigt bei dem ehemaligen Fußball-Funktionär und TV-Entertainer aktuell knapp 130 Kilogramm an. Mit einem Spezial-Sportgerät will "Calli" noch mindestens weitere 30 Kilogramm abnehmen

Reiner Calmund zeigte sich in seinem ersten öffentlichen Auftritt während der Corona-Krise in der TV-Show "Grill den Henssler" mit seinem neuen Gewicht. Auf den Bildern ist "Calli" deutlich schmaler als noch vor einem halben Jahr zu sehen. Die Show "Grill den Henssler" mit dem schlankeren Juror Reiner Calmund läuft aktuell jeden Sonntagabend auf dem TV-Sender "Vox" oder ist in der Mediathek von "TVNow" verfügbar.

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Reiner Calmund zeigte sich im Rahmen der TV-Show "Grill den Henssler" deutlich schlanker als noch vor ein paar Monaten. Foto: TVNOW / Frank W. Hempel

Calmund während der Corona-Krise

Die TV-Aufnahmen, die unter höchsten Sicherheitsmaßnahmen gedreht werden, sind aktuell die einzigen öffentlichen Auftritte von Reiner Calmund. Da "Calli" durch sein Alter (Calmund ist 71 Jahre), sein Gewicht sowie eine Lungenembolie als Risikopatient gilt, hat er sich aus Rücksicht auf seine Familie in der Corona-Krise in eine freiwillige Quarantäne begeben.

In einem Interview gegenüber der "Bild" äußerte Calmund, dass er jeden Tag Blutdruck, Puls, Fieber sowie Sauerstoffsättigung teste. Er habe zwar keine Panik, aber Respekt vor Corona

Calmund hält nichts von Anti-Corona-Demos

Von den aktuellen, bundesweiten Anti-Corona-Demos hält Reiner Calmund indessen nichts. So fand der 71-Jährige im Rahmen des "Bild"-Interviews deutliche Worte: "Für die Schlauberger auf den Vorplätzen habe ich kein Verständnis. Bisher waren die Maßnahmen der Regierung okay, der Vergleich zu unseren Nachbarländern bestätigt das".

Verwendete Quellen:
- Bericht der "Bild"
- eigene Berichte

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Landesjugendring Saar fordert Öffnungsperspektive für alle

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Jugendzentren im Saarland sind wie hier in Saarbrücken seit mehreren Wochen geschlossen. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Die wöchentlichen Gruppenstunden, Zeit in offenen Treffs, Wochenendaktivitäten im Freien und sportliche Betätigung im Verein seien für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Ausgleich zum Alltag.

Vor allem in Zeiten von Corona, in denen viele zu Hause festsitzen und selbst die Schule nur zwei Stunden lang für Abwechslung sorgt, verstärke sich dieser Effekt, meint LJR-Vorsitzender Tobias Wolfanger. Dies gelte besonders für junge Menschen aus sozial schwachen Haushalten, für die betreute Kinder- und Jugendarbeit etwa in Jugendzentren besonders wichtig sei. 

Allgemeine Vorgaben statt branchenspezifische Öffnung

Darum sollte eine Perspektive für die Wiedereröffnung solcher Einrichtungen geschaffen werden. Die kleinteilige Öffnung einzelner Branchen sei nicht sinnvoll, vielmehr brauche es allgemeine Vorgaben für alle, die die Wiederaufnahme des öffentlichen Lebens wieder zulassen. 

"Wir haben das Abstandsgebot und wir haben die Anzahl von Menschen auf einer gewissen Fläche und in Räumen sowie das Gebot zur regelmäßigen und umfassenden Hygiene und Desinfektion, sowie in manchen Bereichen bereits Regelungen zur Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten", so Wolfanger.  All diese Vorgaben zusammen gäben Menschen und Organisationen die Möglichkeit sich individuell darauf einzustellen. So könnten etwa Jugendzentren und Vereine eigene Lösungen finden, um wieder aktiv zu werden. 

Kinder und Jugendarbeit könne wieder aufgenommen werden

Laut Wolfanger hielten sich insbesondere Kinder vorbildlich an die Regeln. Es sei jedoch - nicht nur für diese - unverständlich, warum etwa Fußballer nun wieder in engen körperlichen Kontakt treten dürfen, während sie nicht ihre Freunde treffen dürfen. 

Die Erfahrungen der letzten Wochen zeigten, dass unter bestimmten Auflagen auch die Kinder- und Jugendarbeit wieder losgehen könne. Die Verbände seien, was gute Konzepte und Methoden zur Einhaltung von Vorgaben angeht, immer weit vorne gewesen. "Wir müssen es nur dürfen", so Wolfanger. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Landesjugendrings Saar, 18.05.2020

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mit dpa

AKK lehnt Steuererhöhungen zur Finanzierung der Folgen der Corona-Pandemie ab

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CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer im Gespräch. Foto: Michael Kappeler/dpa

Steuererhöhungen zur Finanzierung der Folgen der Corona-Pandemie lehnt die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer ab. "Ich sehe nicht, wie Steuererhöhungen dazu beitragen könnten, dass Betriebe investieren und Menschen Geld ausgeben", sagte sie der "SZ". Beides sei jedoch wichtig, damit die Wirtschaft wieder Fahrt aufnehme.

Geringere Steuereinnahmen

Steuerschätzer rechnen damit, dass in diesem Jahr 81,5 Milliarden Euro weniger Steuern eingenommen werden als im vergangenen Jahr - ein Minus von mehr als zehn Prozent. Aus Sicht der SPD-Spitze lässt sich die Corona-Krise deshalb nur mit höheren Steuern und Abgaben bewältigen. Wenn der Staat seine Neuverschuldung in Grenzen halten wolle, müsse es zumindest in einigen Bereichen höhere Einnahmen geben, hatte Parteichef Norbert Walter-Borjans gefordert.

Debatte um Grundrente

In der Debatte um die Grundrente sagte CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer: "Die CDU steht zur Grundrente." Jetzt sei es aber die Aufgabe von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD), "die offenen Fragen zur Finanzierung und zur Bedarfsfeststellung wie vereinbart zu beantworten". Zuvor hatte es aus der Union Forderungen gegeben, die Grundrente auch wegen der finanziellen Lasten der Corona-Krise zu verschieben oder auf Eis zu legen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Für deutsch-französische Freundschaft: Saarland behandelt weiterhin Patienten aus Frankreich

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Das Saarland nimmt derzeit Corona-Patienten aus Frankreich auf. Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

"Als wir mit Sorge die wachsenden Infektionszahlen in unserem Nachbarland Frankreich beobachtet haben, lag es auf der Hand, dass wir sofort helfen", so Gesundheitsministerin Monika Bachmann. In Zuge dessen hatte das Saarland insgesamt 28 französische Patienten aufgenommen.

Zwischenzeitlich konnten die meisten von ihnen wieder gesund nach Frankreich zurückkehren. Sieben der Patienten befinden sich weiterhin in Behandlung. Zudem steht das Saarland bereit, weiterhin unterstützend zu helfen. Das geht aus einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums hervor.

Übernahme der Behandlungskosten

In einem weiteren Schritt habe sich die Landesregierung dafür eingesetzt, dass eine unkomplizierte Übernahme der Behandlungskosten durch den Bund erfolgt: "Damit die Kostenabwicklung nun rasch und transparent erfolgen kann, hat sich die Bundesregierung bereit erklärt, die anfallenden Behandlungskosten für die französischen Notfall-Patienten, die im Saarland behandelt wurden, durch den Bundeshaushalt zu tragen."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 18.05.2020

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Was sich ab heute im Saarland ändert - und was nicht

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Gastronomiebetriebe dürfen im Saarland ab Montag wieder öffnen. Foto: Unsplash

Im Saarland gelten ab Montag (18. Mai 2020) lockerere Regelungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Neben Gaststätten und Hotels dürfen dann auch wieder Fitnessstudios öffnen. Alle wichtigen Änderungen:

Was wieder öffnen darf

- Restaurants, Kneipen und Gaststätten
- Hotels
- Kinos
- Fitnessstudios
- Tanzschulen
- Indoor-Sportanlagen
- Werkstätten für behinderte Menschen

Was geschlossen bleibt

- Bordelle
- Swingerclubs
- Saunen
- Schwimmbäder
- Wellnesszentren
- Thermen
- Clubs
- Diskotheken
- Shisha-Bars
- Theater
- Konzerthäuser
- Messen
- Spezial- und Jahrmärkte
- Jugendhäuser und ähnliche Einrichtungen mit Ausnahme von sozialpädagogischen Einrichtungen

Was sich an Schulen ändert

Ab dem 18. Mai kehren Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der gymnasialen Oberstufe wieder in den Präsenzunterricht an ihren beruflichen Schulen zurück. Außerdem besuchen weitere Stufen in der dualen und schulischen Ausbildung (Grundstufe/Fachstufe) sowie die Klassen des Übergangsbereichs (Berufsbildungsjahr, Berufsgrundschule, Berufsvorbereitungsjahr) wieder ihre Schulen.

Verwendete Quellen:
- Verordnung zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie

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St. Wendel und Marpingen: Vielzahl von Verstößen gegen das Kontaktverbot

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Felix Kästle

Am Freitag (15. Mai 2020) hielt sich im Bereich der St. Wendeler Parkstraße eine Vielzahl von Jugendlichen auf, die laut Polizei "gegen das derzeit gültige Kontaktverbot unter Missachtung des Mindestabstandes verstießen". Auch während des polizeilichen Einschreitens und auf Aufforderungen, den Mindestabstand einzuhalten, reagierten die Jugendlichen nicht. Nach Feststellung aller Personalien werden gegen die Personen Strafanzeigen gefertigt.

Kurze Zeit später stellten Einsatzkräfte weitere Verstöße im Bereich Zur Mott/Glashaus fest. "Auch hier hielten sich mehrere Personen, die allesamt unterschiedliche Wohnsitze hatten, gemeinsam dort auf, um zu feiern", so die Polizei. Nach Erhebung der erforderlichen Daten verließen die Personen nach Aufforderung (Platzverweis) die Örtlichkeit. Sie müssen nun mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen.

Verstöße in Marpingen

Auch in Marpingen konnte am Abend eine Gruppe von feiernden Jugendlichen (Alter: 14-16 Jahre) festgestellt werden. Die Jugendlichen entstammten allesamt unterschiedlichen Wohnsitzen, konsumierten aber gemeinsam Alkohol, teilt die Polizei mit. "Sie wurden in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben. Auch diese Jugendlichen erwarten Ordnungswidrigkeitsanzeigen", heißt es abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel

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Walpershofen: Feuerwehr rettet abgestürzten Fußgänger

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Aufnahme des Einsatzes in Walpershofen. Foto: Pascal Altmayer/Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Regionalverband Saarbrücken

Ein Anwohner habe die Hilferufe des Mannes in Walpershofen (Gemeinde Riegelsberg) gehört und die Rettungskräfte verständigt, sagte Feuerwehrsprecher Pascal Altmayer am Sonntag.

Der Verunglückte wurde mit einer Schleifkorbtrage geborgen. "Er hatte Glück im Unglück, weil der Hang zugewachsen ist und Sträucher und Hecken den Sturz abgefedert haben", sagte Altmayer. Er lobte die Geistesgegenwart und den Mut des Anwohners, der sich als Ersthelfer zu dem Verletzten begeben hatte.

Die verletzte Person wurde an den Rettungsdienst und einen Notarzt übergeben. Der Ersthelfer konnte sich aus eigener Kraft wieder aus dem Gelände heraus nach oben begeben.

Im Einsatz waren die Löschbezirke Riegelsberg und Walpershofen mit vier Fahrzeugen und 18 Feuerwehrkräften. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Ein Kommando der Polizei sicherte die Einsatzstelle und kümmerte sich um die Unfallaufnahme. Während der Rettungsarbeiten musste die L136 für den Verkehr gesperrt werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Regionalverband Saarbrücken

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Corona im Saarland: 34 Akut-Infektionen weniger

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Die aktuellen Zahlen zum Coronavirus im Saarland teilte das Gesundheitsministerium mit. Grafik: Pixabay

Im Saarland sind zurzeit 109 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das sind 34 weniger als am Vortag. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Sonntag (17. Mai 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlichte.

2.403 Personen geheilt

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 1 auf 2.667. Es gab keinen weiteren Todesfall zu beklagen, damit sind bislang 155 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten inzwischen 2.403 Personen, 35 mehr als am Freitag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 44 stationär behandelt. Davon liegen weiterhin 14 auf der Intensivstation.

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.179 (+0 gegenüber Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 530 (+/-0)
- Saarpfalz-Kreis: 334 (+0)
- Landkreis Neunkirchen: 257 (+0)
- Landkreis Merzig-Wadern: 202 (+0)
- Landkreis St. Wendel: 164 (+/-1)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 16.05.2020
- eigene Recherche

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Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
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mit dpa

Saarland: Gastronomen und Hoteliers öffnen heute unter diesen Auflagen wieder

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Auf einem Aufsteller vor einem Restaurant in der Innenstadt steht "Endlich wieder für Sie da!!!". Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Im Saarland werden ab heute einige Corona-Regelungen gelockert. So dürfen etwa Gastwirte und Hoteliers ihre Betriebe wieder öffnen - allerdings unter Auflagen.

Auflagen für Öffnungen

Im Gastgewerbe muss unter anderem ein Mindestabstand von 1,50 Metern von jedem Sitzplatz zu den Sitzplätzen des Nebentisches eingehalten werden. Zudem gibt es eine Sitzplatz- und Bedienpflicht - Thekenbetrieb ist verboten. Die Gäste müssen vorher reservieren und ihren Daten zur möglichen Erreichbarkeit hinterlassen. Saarlandweit gibt es knapp 250 Hotelbetriebe und fast 3.000 Restaurants.

Was sich ab heute im Saarland ändert - und was nicht

Nach Einschätzung des Branchenverbandes Dehoga lohnt sich die Wiederöffnung unter Auflagen nicht für alle Gastronomiebetriebe. Viele würden ihre Lokale und Kneipen noch zulassen, auch um zu schauen, wie die Gäste die Angebote annehmen, teilte der Dehoga Saarland mit. Der Verband fordert einen Rettungsfonds in Form von staatlichen, nicht zurückzahlbaren Zuschüssen für die Branche. Nach wochenlangen Ausfällen würden nun geringere Umsätze erwartet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Schiffweiler: Autofahrerin missachtet Vorfahrt von Biker - Mann schwer verletzt

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Bei dem Unfall wurde ein Motorradfahrer verletzt. Symbolfoto: David Young/dpa-Bildfunk

Zu dem Unfall kam es laut Polizei kurz vor 16.00 Uhr im Kreuzungsbereich der Hauptstraße und der Straße "Auf der Brück" in Schiffweiler. Zuvor hatte eine Autofahrerin (52) beim Abbiegen die Vorfahrt eines 55-jährigen Motorradfahrers missachtet. In der Folge kam der Mann zu Fall und verletzte sich schwer.

Neben der Polizei, zwei Rettungswagen sowie einem Notarzt waren der Bauhof der Gemeinde Schiffweiler und die Freiwillige Feuerwehr Schiffweiler im Einsatz. "Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst abgeschleppt werden", so die Polizei.

Unfallzeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Neunkirchen unter der Rufnummer (06821)2030 zu melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 17.05.2020

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Teilnahmebedingungen Schwenker-Paket-Gewinnspiel

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 19.05.2020, 12.00 Uhr, bis zum 22.05.2020, 07.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Liken und Kommentieren des Facebook-Posts notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 1x1 Schwenker-Paket. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Summacom weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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