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17-Jähriger Serienstraftäter aus Merzig nach über 20 Straftaten gefasst

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Die Polizei hat einen mutmaßlichen Serienstraftäter aus Merzig festgenommen. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Der Kriminaldauerdienst in Saarlouis ermittelt seit Ende Februar wegen einer Serie von Auto-Aufbrüchen in den Stadtgebieten von Dillingen und Saarlouis. Im Zuge der Ermittlungen verdichtete sich der Tatverdacht zunehmend gegen einen 17-Jährigen aus Merzig. 

17-Jähriger mit Diebesgut am Bahnhof in Dillingen erwischt

Nach einem erneuten Diebstahl am gestrigen Montagabend in Saarlouis wurde der Jugendliche am Bahnhof in Dillingen mit Einbruchswerkzeug sowie dem Diebesgut aus dem zuvor aufgebrochenen Fahrzeug aufgegriffen und festgenommen.

Jugendlicher soll weit über 20 Straftaten begangen haben

Dem 17-Jährigen werden eine Vielzahl von Straftaten vorgeworfen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei gehen auf das Konto des mutmaßlichen Serientäters bereits:
- 16 Pkw-Aufbrüche und Diebstähle aus Autos
- mehrere Rollerdiebstähle
- ein räuberischer Diebstahl
- ein versuchter Einbruch in einen Verkaufsraum
- ein versuchter Wohnungseinbruch

Die Ermittler gehen davon aus, dass dies längst noch nicht alle Straftaten sind, die der Jugendliche begangen hat. Eine entsprechende kriminaltechnische Untersuchung gesicherter Spuren stünde laut Angaben der Polizei noch aus.

17-Jähriger landet in JVA Ottweiler

Der 17-Jährige wurde aufgrund der Vielzahl der Straftaten am heutigen Dienstag (19. Mai 2020) dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Jugendlichen erließ. Dieser wurde hiernach in die Justizvollzugsanstalt in Ottweiler verbracht.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarlouis vom 19.05.2020

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dpa

Kaum Hygiene-Beanstandungen in saarländischen Schlachthöfen

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In saarländischen Schlachthöfen gab es kaum Beanstandungen. Symbolfoto: Ingo Wagner/dpa

Kaum Beanstandungen in Schlachthöfen im Saarland

Das Saarland kann nach Ansicht des Verbraucherschutzministeriums zufrieden mit Hygiene- und Arbeitsschutz in der Fleischindustrie sein. Bei Kontrollen in 17 fleischverarbeitenden Betrieben in der vergangenen Woche habe es lediglich ein Mal Beanstandungen aufgrund mangelnder Hygiene gegeben, berichtete Staatssekretär Sebastian Thul (SPD) am Dienstag (19. Mai 2020) in Saarbrücken.

Schon vor Corona hätten hier durchweg sehr hohe Standards geherrscht, Desinfektionsschleusen seien gang und gäbe. Deshalb seien diese Unternehmen sehr gut vorbereitet gewesen und hätten keine strengeren Arbeits- und Hygienemaßnahmen einführen müssen.

Viele Familienbetriebe im Saarland

"Die Situation ist nicht vergleichbar mit der in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg oder Schleswig-Holstein", sagte Thul. Im Saarland gebe es viele mittelständische Unternehmen und Familienbetriebe statt großer Schlachthöfe. Der größte von ihnen schlachte 2.500 Tiere pro Jahr. "Das ist ungefähr das Tagespensum, was in manchen Betrieben in NRW und Schleswig-Holstein erbracht wird", so der Staatssekretär. Dort werde im Akkord geschlachtet und sehr stark auf Leiharbeiter und Werkverträge gesetzt. Im Saarland gebe es dies nur "in durchaus begrenzter und überschaubarer Art".

Ungenaue Datenlage bei der Unterbringung

Eine sehr ungenaue Datenlage gebe es allerdings bei der Frage der Unterbringung. Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) kontrolliere zwar die Betriebsstätten und auch die Schlafstätten auf dem Betriebsgelände. Es habe aber keinen Zugriff auf die private Unterbringung außerhalb des Betriebs. Hier benötige man Unterstützung der Landkreise und Gesundheitsämter. Um den Datenaustausch zu verbessern, treffen nun Vertreter der Behörden, Gewerkschaften und Kammern telefonisch zu einem Runden Tisch zusammen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Heiteres Wetter zur Wochenmitte im Saarland: Bis zu 28 Grad am Feiertag

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Bis zu 28 Grad sind am Feiertag möglich. Foto: SOL.DE

Wetter am Dienstag und Mittwoch

Laut des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird es am heutigen Dienstag (19. Mai 2020) und am morgigen Mittwoch heiter und trocken. Nördlich der Mosel kann es zeitweise wolkig werden. Die Höchsttemperatur liegen zwischen 21 und 26 Grad.

Wetter am Donnerstag

Am Donnerstag, also an Christi Himmelfahrt, bleibt es nach Angaben der Meteorologen ebenso überwiegend heiter und weiterhin trocken. Laut DWD sind in der zweiten Tageshälfte lockere Quellwolken möglich. Die Temperaturen liegen zwischen 24 und sommerlichen 28 Grad.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Deutscher Wetterdienst

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Einkaufen in Frankreich weiter nicht erlaubt: Das sind die neuen alten Regeln

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Die Grenzen zu Frankreich sind wieder offen - ohne triftigen Grund dürfen Deutsche aber weiter nicht einreisen. Foto: BeckerBredel

Seit Samstag sind alle Grenzübergänge zwischen Deutschland und Frankreich wieder offen. Kontrollieren will die Polizei die Einreise nach Deutschland jetzt nur noch stichprobenartig. Weiterhin gilt jedoch: Nicht jeder darf einfach so über die Grenze nach Frankreich, nicht jeder darf in die Bundesrepublik. Wir haben die wichtigsten Fragen beantwortet:

Darf ich zum Einkaufen nach Frankreich?

Nein, zur Einreise nach Frankreich bedarf es eines wichtigen Grundes. Einkaufen gehört nicht dazu.

Darf ich Urlaub in Frankreich machen?

Auch Urlaub gilt nicht als wichtiger Grund.

Was sind denn wichtige Gründe?

Nur dringende, zwingende und unverzichtbare Reisen, die nicht aufgeschoben werden können, sind erlaubt. Dazu gehören zum Beispiel: Dienstreisen und Reisen aus familiären Gründen (Krankheit eines Angehörigen, Begleitung einer schutzbedürftigen Person, Tod und Beerdigung eines engen Familienangehörigen, die Ausübung des Sorgerechts). Hochzeiten oder Jubiläen sind kein wichtiger Grund.

Kann ich Freunde in Frankreich besuchen?

Nein, das ist nicht erlaubt.

Wann darf man nach Deutschland einreisen?

Weiterhin gilt, dass nicht notwendige Reisen nach Deutschland unterlassen werden sollen. Kurz nach Saarbrücken zum Einkaufen fahren ist also nicht gestattet. Dringende Gründe für eine Einreise sind:

- berufsbedingte Gründe
- Besuch des Ehegatten, Lebenspartners, Lebensgefährten, Besuch von Verwandten; insbesondere Kinder, Enkel, Eltern, Großeltern, Geschwister, Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen
- Sorgerechts- und Umgangsangelegenheiten zur Betreuung von minderjährigen Kindern, dies beinhaltet auch das gegenseitige Besuchen/Abholen
- Teilnahme an wichtigen familiären Anlässen, wie Hochzeiten, Begräbnisse, religiöse Feiern, auch für andere Personen als Familienangehörige
- medizinische Gründe (Pflege von Familienangehörigen, die in Deutschland leben, bis zur Verwandtschaft zweiten Grades, ärztliche Behandlung, Wahrnehmung medizinischer Behandlungen, zum Beispiel Physiotherapie)
- Ausbildungs-, Schul- und Studienzwecke einschließlich Kindertagesstätten

Verwendete Quellen:
- Französische Botschaft: Coronavirus Covid19 - FAQ
- Bundespolizei: Corona-Virus: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)
- eigene Recherche

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Beschluss des Stadtrats: Inklusive Kita kann in Völklingen entstehen

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In Völklingen-Wehrden soll künftig eine inklusive Kita entstehen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Anspach

Nach Angaben des "SR" ist für den Plan der Lebenshilfe Völklingen gGmbH, eine inklusive Kita in Völklingen-Wehrden zu betreiben, der Weg frei. Der Stadtrat habe demnach beschlossen, die Pläne der Lebenshilfe zu unterstützen.

Laut "SZ" sollen in der Kita künftig behinderte sowie nicht-behinderte Kinder gemeinsam betreut werden. Vorgesehen sei der Platz für 75 Mädchen und Jungen im Alter von acht Monaten bis zur Einschulung. Die Stadt müsse etwa eine Million Euro der Gesamtkosten übernehmen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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mit dpa

Hacker greifen Schul-Cloud an: Daten von Saar-Schülern und Lehrern geklaut

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Im Saarland ist eine Schule von dem Angriff betroffen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat eine Datenschutzlücke in der HPI Schul-Cloud geschlossen. "Wir wurden vom Saarländischen Datenschutzbeauftragten auf eine potenzielle Lücke hingewiesen, über die es Hackern offenbar möglich war, sich illegal einen Account in der HPI Schul-Cloud anzulegen", sagte Instituts-Direktor Prof. Christoph Meinel der Deutschen Presse-Agentur.

Das HPI habe diese Missbrauchsmöglichkeit sofort behoben und die Lücke geschlossen. "Die HPI Schul-Cloud ist weiter sicher nutzbar und ihre Funktionalität und Sicherheit wird weiter ausgebaut."

Daten von 103 Schülern und Lehrern geleakt

Nach Angabe des Instituts konnten sich Unberechtigte über einen allgemeinen Einladungs-Link als vermeintliche Schulangehörige bei dem System anmelden und dabei Vor- und Nachnamen von Anwendern einsehen. Der verdächtige Nutzer habe in dem Schul-System eine Gruppe erstellt und versucht, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in dieses Team einzuladen. "Nach allem, was wir wissen, sind lediglich Vor- und Nachnamen von Lehrkräften und Schülern einer teilnehmenden Schule im Saarland illegal abgegriffen worden, aber es sind keine Daten missbraucht worden", sagte Meinel. Laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" soll es um eine Liste von 103 Schülern und Lehrern gehen.

Bundesweit 13 Schulen betroffen

Im Rahmen der weiteren Analyse identifizierte das HPI insgesamt 13 Schulen, bei denen vermutlich unberechtigte Registrierungen stattgefunden haben. "Sieben Schulen befinden sich in der Instanz der HPI Schul-Cloud, sechs in der Brandenburger Schul-Cloud. Davon war bei sieben Schulen die Option aktiviert, dass Schüler Teams erstellen können." Vier der 13 Schulen seien Testschulen von Projektpartnern ohne Schülerdaten gewesen.

Lücke im Ticketsystem

Im Rahmen des Vorfalls wurde das HPI auch auf eine kleinere Datenschutzlücke in seinem Ticketsystem hingewiesen, in dem Fehlermeldungen oder Verbesserungsvorschläge von Nutzern erfasst wurden. "Das Ticketsystem der HPI Schul-Cloud war so konfiguriert, dass die Einträge in einem bestimmten Bereich von jedem eingesehen werden konnten. Das ist bei Open-Source-Projekten durchaus üblich, um eine maximale Transparenz in der Entwicklung zu gewährleisten." Da das Ticketsystem aber schon vor dem Hinweis geschlossen worden sei, habe man an dieser Stelle keine weiteren Maßnahmen ergriffen.

HPI-Cloud in der Kritik

Die HPI Schul-Cloud wird vom Bundesbildungsministerium finanziell gefördert und derzeit vor allem in Brandenburg, Thüringen und Niedersachsen sowie in etlichen deutschen Schulen im Ausland eingesetzt. Ende März kündigte das Ministerium an, den Zugang zu dem System bundesweit zu öffnen. Das System wird wiederum von kommerziellen Anbietern von Lern-Plattformen als wettbewerbsverzerrend und unzulässiger staatlicher Eingriff kritisiert.

Meinel betonte, der Schutz der Daten von Schülerinnen und Schülern, die bei der Nutzung von digitalen Lernsystemen notwendig anfallen, sei eines der wesentlichen Entwicklungsziele im Projekt der HPI Schul-Cloud.

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Hinweis der Redaktion: Es sind verschiedene Schul-Clouds in Deutschland im Einsatz. In dem aktuellen Fall handelt es sich um die Cloud des Anbieters HPI.
Der Anbieter 
heinekingmedia GmbH in Hannover, der eine andere Cloud für Schulen betreibt, hat uns folgendes mitgeteilt: "Uns erreichen im Moment vermehrt Anfragen dazu. Die heinekingmedia schul.cloud ist eine eingetragene Marke und leider verwechseln das viele Nutzer und Interessenten. Unsere Lösung wird von über 6.000 Schulen und einer halben Million Nutzern verwendet, deren Accounts überhaupt nicht betroffen sind."

 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Neue Osnabrücker Zeitung

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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Nachrichten vom Dienstag (19. Mai 2020)

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Das Coronavirus bestimmt im Saarland den Alltag und die Nachrichten. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Infektionszahlen auf niedrigstem Wert seit zwei Monaten

Die Infektionszahlen im Saarland gehen weiter nach unten. Kaum noch Neuinfektionen und zahlreiche Genesene bestätigte das Gesundheitsamt (Stand 18.05, 18:00 Uhr) . Allerdings wurden auch weitere Todesfälle gemeldet. Mehr dazu: Corona im Saarland: Niedrigster Wert seit Mitte März erreicht

Konzept zur Öffnung von Schwimmbädern im Saarland

Auch die Schwimmbäder im Saarland wollen wieder eröffnen. Dazu müssen in den Einrichtungen jedoch Abstandsregelungen und weitere Vorschriften eingehalten werden. Wie diese umgesetzt werden könnten: Saar-Schwimmbund und DLRG erstellen Konzept zur Bäder-Öffnung

Pfandleihhäuser und Goldhändler boomen

In der Corona-Krise sind die Pfandleihhäuser und Goldhändler im Saarland stark nachgefragt. Wider Erwarten wollen die Kunden jedoch keinen Schmuck oder andere Wertgegenstände verkaufen. Mehr dazu: Saarland: Andrang bei Pfandleihhäusern und Goldhändlern in Corona-Zeiten

Verstöße gegen Corona-Auflagen im Saarland

Saarlandweit kam es im April zu Hunderten Verstößen gegen die Corona-Auflagen. Zuvor hatte die Polizei ein verstärktes Auftreten zur Kontrolle der Einhaltung von beispielsweise Kontaktbeschränkungen angekündigt. Der Artikel: Im April: Polizei im Saarland stellte rund 850 Verstöße gegen Corona-Auflagen fest.

Trotz geöffneter Grenzen kein Einkaufsbummel in Frankreich

Obwohl alle Grenzübergänge nach Frankreich wieder geöffnet sind, gelten weiter Beschränkungen. Was ist erlaubt und was nicht? Wir haben euch die Regeln in einem FAQ zusammengefasst: Einkaufen in Frankreich weiter nicht erlaubt: Das sind die neuen alten Regeln

Wird Fleisch nach Corona-Fällen teurer?

Nachdem sich mehrere Fleischfabriken in Deutschland als Corona-Brennpunkte herausgestellt hatten, fordern Politiker nun eine Erhöhung des Fleischpreises. Oskar Lafontaine dagegen hält dies für den falschen Weg. Mehr dazu: Erhöhung der Fleischpreise gefordert: Diskussion nach Corona-Fällen in Fabriken

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Saarbrücken: "BBQ-Donuts" kehren am Mittwoch auf die Saar zurück

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Ab Mittwoch können die "BBQ-Donuts" wieder über die Saar gesteuert werden. Screenshot: Facebook/@bbqdonuts

"Eine Eröffnungswoche mit Weltklassewetter erwartet uns", heißt es auf der Facebook-Seite von "BBQ-Donuts Saarbrücken". Los geht es am morgigen Mittwoch, 20. Mai. Ab dann können die Grill-Boote wieder über die Saar gesteuert werden.

Corona-Regel

Nach Angaben der Betreiber müssen Grillfans eine Corona-Regel beachten. So dürfen sich zwar weiterhin maximal zehn Personen auf einem der Grill-Boote aufhalten. "Aber: die Personen sind Angehörige des eigenen Haushalts, Ehegatten, Lebenspartner und Verwandte in gerader Linie ersten Grades sowie Personen aus einem weiteren Haushalt", heißt es auf der Facebook-Seite. Nur so sei das gemeinsame Schippern in einem "Donut" erlaubt.

Bei der Anmietung sei zudem notwendig, die Personalien zu hinterlegen. So könnten potenzielle Infektionsketten nachverfolgt werden.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Seite "BBQ-Donuts Saarbrücken"

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Skatepark in Saarlouis mit "Corona-Verspätung" eröffnet

 

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Vor Corona und daher ohne Mindestabstand: Zum Ende der Neugestaltung fand eine gemeinsame Begehung der Baustelle durch den NBS, die Firma Fun Company und Vertreter der Zielgruppe statt. Foto: Petra Molitor.

Bereits im März wurde der von der Kreisstadt Saarlouis eingerichtete und in die Jahre gekommene Skatepark "In den Fliesen" an der Saint-Nazairer-Allee aufwändig neu gestaltet. Hierzu wurde eine Fachfirma aus Hamburg beauftragt, die die teils neuen und teils sanierten Geräte in Kooperation mit dem Neuen Betriebshof Saarlouis (NBS) sowie zukünftigen Nutzern der Anlage installiert hat.

Trotz reibungslosem Ablaufs konnte die Skate-Anlage wegen der Corona-Krise bislang noch nicht geöffnet werden. Nach den langen Wochen des Lockdowns kann die Anlage nun endlich genutzt werden, wie die Stadt Saarlouis mitteilt.

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Der Skatepark in Saarlouis wurde neu gestaltet. Foto: Petra Molitor

Stadt Saarlouis stellt 60.000 Euro bereit

Für die Umgestaltung des Skaterparks wurden durch den Stadtrat Saarlouis Mittel des städtischen Haushalts in Höhe von 60.000 Euro bereitgestellt. Die Planung und Durchführung der Maßnahme übernahm der Neue Betriebshof, der auch für die Unterhaltung zuständig ist.

Mit in die Umsetzung einbezogen waren neben den Streetworkern von Stadt und Landkreis auch zahlreiche Jugendliche. Bei mehreren Treffen im Jugendzentrum Utopia und auf der Anlage wurden die Pläne vorgestellt und diskutiert. Gemeinsam erarbeitete man aus vielen Anregungen und Vorschlägen ein für alle umsetzbares und zufriedenstellendes Konzept.

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Die Umgestaltung des Skateparks in Saarlouis erfolgte durch den Neuen Betriebshof Saarlouis. Foto: Stadt Saarlouis

"Für uns war von Anfang an klar, dass selbstverständlich die Skater auch Gehör finden. Sie sollen sich schließlich wohlfühlen", betonte NBS-Betriebsleiter Björn Althaus. Dabei musste Diana Rothenmeyer, die zuständige Bauleiterin, natürlich nicht nur diese Wünsche berücksichtigen, sondern auch die gängigen DIN-Normen und gesetzlichen Vorgaben. Zu diesen zählte auch die Abnahme durch den TÜV, die sofort nach Abschluss der Arbeiten erfolgte.

Einzig Corona verhinderte dann die Inbetriebnahme des Platzes, der nun auch mit zwei Pavillons als Sonnenschutz ausgestattet ist. Doch auch diese Hürde ist jetzt beseitigt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Saarlouis vom 19. Mai 2020

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Verfolgungsfahrt in Völklingen: Unbekannter entwischt Polizei

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In Völklingen kam es am frühen Dienstagmorgen (19. Mai 2020) zu einer Verfolgungsfahrt zwischen der Polizei und einem bislang unbekannten Autofahrer. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Verfolgungsfahrt in Völklingen

Gegen etwa 02.55 Uhr kam es in der vergangenen Nacht in Völklingen zu einer Verfolgungsfahrt. Die Polizei wollte einen dunklen Mercedes Kombi (C-Klasse) einer Verkehrskontrolle unterziehen, nachdem dieser mit überhöhter Geschwindigkeit von der Hohenzollernstraße in die Stadionstraße abgebogen war.

Fahrzeug mit gefälschten Nummernschildern unterwegs

Der Wagen raste weiter mit überhöhter Geschwindigkeit bis zum Ortseingang Püttlingen und ignorierte dabei sämtliche Anhaltesignale der Polizei. Eine zwischenzeitliche Überprüfung des Nummernschildes ergab, dass das an dem Fahrzeug angebrachte Kennzeichen nicht zugelassen war. Laut Angaben der Polizei beschleunigte das Fahrzeug innerorts zeitweise deutlich über 100 km/h.

Auto überfährt rote Ampeln

In Höhe der Kreuzung Marktstraße/Köllertalstraße überfuhr der Mercedes-Fahrer eine rote Ampel und bog in die Markstraße ein. Hierbei kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und kam zunächst auf dem Bürgersteig zum Stehen. Beim erneuten Anfahren stieß der Wagen gegen einen Wegweiser und beschädigte diesen.

Anschließend flüchtete der Fahrer über die Marktstraße in Richtung Pickardstraße und missachtete auch hier das Rotlicht der Ampel. Nachdem der Fahrer des Mercedes die L269 in Richtung Riegelsberg erreicht hatte, schaltete dieser plötzlich das Licht aus und beschleunigte den Wagen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit bis der Sichtkontakt zu dem Streifenwagen abbrach.

Fahrer entkommt der Polizei

Im Rahmen der Fahndung durch mehrere Streifenwagen konnte der Wagen zwar in der Überhofer Straße erneut gesichtet werden. Aber auch hier brach der Sichtkontakt nach kurzer Verfolgung ab.

Die Polizei hat mehrere Strafverfahren gegen den bislang unbekannten Fahrer eingeleitet. Hinweise zu dem Fahrer des flüchtenden Mercedes erbittet die Polizei in Völklingen unter der Telefonnummer (06898)2020.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Völklingen vom 19.05.2020

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Erhöhung der Fleischpreise gefordert: Diskussion nach Corona-Fällen in Fabriken

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Eine Erhöhung der Fleischpreise fordern Grünen-Chef Robert Habeck und die CSU. Foto: Christian Charisius/dpa-Bildfunk

Oskar Lafontaine und die Links-Fraktion im saarländischen Landtag lehnen die vom Grünen-Chef Robert Habeck und der CSU geforderte Erhöhung der Fleischpreise ab. Die Linke fordert stattdessen mehr Kontrollen in den Fleischbetrieben und bessere Löhne, heißt es in einer Mitteilung vom Montag (18. Mai 2020).

Forderung nach höheren Fleischpreisen

Nachdem sich herausgestellt hat, dass mehrere Fleischfabriken in Deutschland ein Corona-Brennpunkt sind, hatte Habeck einen Sieben-Punkte-Plan für ein Umsteuern in der Fleischproduktion vorgelegt. Er verlangte unter anderem einen Mindestpreis für Tierprodukte, ein Verbot von Werkverträgen über Subunternehmen, bessere Haltungsbedingungen für Tiere, eine "korrekte Entlohnung" der Mitarbeiter und eine Ausweitung der staatlichen Kontrollen in den Betrieben, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten. Auch die CSU fordert höhere Fleischpreise und ein Verbot von Preis-Werbung.

Lafontaine: Preis-Erhöhung "zutiefst ungerecht"

Lafontaine sagte, gäbe es strengere Mindestlohn-Kontrollen in den Fleischbetrieben und gäbe es bessere Löhne für die Beschäftigten in Deutschland insgesamt, dann würden die Preise für die Fleischerzeuger ohnehin steigen - "aber die Arbeitnehmer könnten sie bezahlen". Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland Kinder an Mangelernährung litten und ohne warme Mahlzeit auskommen müssten, sei eine Preis-Erhöhung "zutiefst ungerecht und nicht ernsthaft vertretbar", so der Politiker.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Linksfraktion im Saarland, 18.05.2020
- Deutsche Presse-Agentur

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Saar-Lebensmittelkontrolleure auf der Suche nach "falschen Dönern"

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Ein Döner darf nur unter bestimmten Voraussetzungen unter der Bezeichnung "Döner" verkauft werden. Foto: Pixabay

Döner ist nicht gleich Döner. Dass dabei eines der Lieblingsgerichte der Deutschen in vielfachen Zusammensetzungen verkauft wird, ist bekannt. So bieten manche Imbissbuden- oder Restaurant-Betreiber beispielsweise Rindfleisch, Hähnchen oder vegetarische Varianten an. Doch der Döner darf nur unter bestimmten Voraussetzungen als "Döner" verkauft werden. Das ist in den Leitsätzen der deutschen Lebensmittelbuchkommission festgelegt, berichtet der "SR".

Richtlinien für die "Döner"-Bezeichnung

Im Detail geht es um die "Leitsatzkonformität von Döner Kebab/p". Dort heißt es: "Nach allgemeiner Verkehrsauffassung werden unter einem 'Döner Kebab' dünne, auf einem Drehspieß aufgesteckte Fleischscheiben verstanden." 

Zulässig sei ein Hackfleischanteil von höchstens 60 Prozent. "Das Ausgangsmaterial ist Lamm-/Schaffleisch und/oder Kalb-/Rindfleisch", so der Leitsatz. Außer Salz, Gewürzen, Eiern, Zwiebel, Öl, Milch und Joghurt enthalte ein Döner Kebab keine weiteren Lebensmittel-Zutaten.

Weicht die Zusammensetzung eines Döners jedoch von der Leitsatzkonformität ab, darf er nicht als "Döner" über die Theke gehen. Dann muss das Gericht beispielsweise als "Drehspieß" verkauf werden.

Kontrolleure prüfen Einhaltung

Wie aus einem "SR"-Bericht hervorgeht, prüfen Lebensmittelkontrolleure im Saarland die Einhaltung der "Döner"-Bezeichnung vermehrt. Bei einem Verstoß seien Bußgelder von 150 bis 200 Euro möglich. Ein Tipp für die Gastro-Betriebe: Auf den angelieferten Fleischspießen seien Etiketten angebracht, die darüber informieren, ob es sich tatsächlich um "Döner" handelt.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- "Leitsatzkonformität von Döner Kebab/p"

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Feuerwehr Homburg rettet verletzten Marder aus Fallrohr

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Die Feuerwehr entschied sich dazu, den Marder in tierärztliche Behandlung zu geben. Foto: BeckerBredel

Anwohner hatten in Jägersburg zunächst Kratzgeräusche aus einem Fallrohr vernommen - und sofort an ein verunglücktes Tier gedacht. Daher verständigten sie die Homburger Feuerwehr.

Vor Ort angekommen, demontierten die Feuerwehrleute das Fallrohr an der Hauswand von einer Steckleiter aus und befreiten das Tier. Beim Versuch, den Marder in die Freiheit zu entlassen, stellten die Einsatzkräfte leichte Verletzungen des Tiers fest. Infolgedessen entschied sich die Feuerwehr dazu, den Marder in tierärztliche Behandlung zu geben.

Verwendete Quellen:
- Pressedienst BeckerBredel

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mit dpa

Saarland: Andrang bei Pfandleihhäusern und Goldhändlern in Corona-Zeiten

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Vermehrt lösen Kunden ihre Pfandkredite ab. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Fredrik Von Erichsen

"Unsere Kunden haben ihre Sachen in weitaus höherem Maße als sonst üblich abgeholt", sagte Frank Funke, Geschäftsführer des Saarbrücker Pfandleihhauses der Deutschen Presse-Agentur ("dpa"). Heißt: Die Kunden haben bei zuvor vorbei gebrachten Goldsachen oder hochwertigen Uhren den Pfandkredit abgelöst. Dafür habe Funke auch einen möglichen Grund genannt.

Weniger Geld ausgegeben?

"Meine Vermutung ist: Wahrscheinlich haben unsere Kunden in der Krise einfach weniger Geld ausgegeben", sagte der Geschäftsführer des Saarbrücker Pfandleihhauses. Reisen seien gecancelt worden, Läden und Restaurants waren zu, sodass man keine Ausgaben tätigen konnte. "Also weniger Ausgaben und gleiches Einkommen - dann bleibt eben mehr übrig. Und das wurde dann genutzt, um die Sachen wieder abzuholen."

Es sei aber gut möglich, dass sich die Krise doch noch bis zu seinem Geschäft durchschlage, schilderte Funke laut "dpa". In der Regel würden im Saarbrücker Pfandleihhaus Wertgegenstände zwischen 200 und 1.000 Euro beliehen. Der Zinssatz sei gesetzlich auf ein Prozent pro Monat festgelegt. Die Verträge liefen meistens drei Monate.

Ansturm auf Gold

Der Edelmetallhändler Degussa Goldhandel verzeichnet nach "dpa"-Angaben in der Corona-Krise einen Ansturm auf Gold. Die Nachfrage von privaten Anlegern nach physischem Gold in Form von Barren und Münzen sei seit dem Ausbruch des Corona-Virus noch einmal enorm gestiegen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum habe sich Nachfrage zeitweise verfünffacht.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Runners Point schließt alle Filialen in Deutschland - Zwei Standorte im Saarland betroffen

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Auch die beiden Saar-Standorte von Runners Point sollen schließen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Axel Heimken

Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur ("dpa") bestätigte ein Sprecher der US-Firma Foot Locker die Schließungen der Filialen von Runners Point. Man werde die Marke vom Markt nehmen, dies gelte auch für die Geschäfte in Österreich und der Schweiz. Im Internet listet Runners Point aktuell 73 Filialen in Deutschland auf, unter anderem eine in Saarbrücken und eine in Neunkirchen.

Rechtsanwalt Jürgen Graser, der laut "dpa" in Recklinghausen zwei Runners-Point-Betriebsräte vertritt, schätzt die Zahl der in den Filialen betroffenen Mitarbeiter auf rund 700. "Wir rechnen damit, was die Stores betrifft, dass die Tätigkeit sobald wie möglich eingestellt wird", sagte er. Zuvor hatten der "WDR" und die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

Keine genauen Gründe für Schließungen

Foot Locker nannte keine genauen Gründe für die Pläne, sprach aber von einer vorangegangenen "Bewertung unserer Geschäftstätigkeit und der Wettbewerbslandschaft in Deutschland über den Zeitraum der vergangenen zwölf Monate".

Die Mitarbeiter seien am Freitag informiert worden, so der Sprecher weiter. "Jetzt geht es in den Dialog mit den Sozialpartnern über einen Interessensausgleich." Die Filialen sollen zunächst alle geöffnet bleiben, bis eine Einigung getroffen wurde.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche

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Saar-Schwimmbund und DLRG erstellen Konzept zur Bäder-Öffnung

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Noch ist unklar, wann die Schwimmbäder im Saarland öffnen können. Symbolfoto: Pixabay

Bäder zunächst für Sport und Unterricht öffnen

Das Konzept umfasse in einem ersten Schritt etwa die Öffnung für Vereine sowie den Gesundheitssport. Zumindest lautet nach Angaben der "SZ" so die Forderung des Saar-Schwimmbunds und der DLRG. Danach sollen unter anderem angehenden Rettungsschwimmer und Schwimmschüler folgen.

Öffnung unter Auflagen

Wie im Falle der schrittweisen Öffnungen anderer Branchen auch sollten die Schwimmbäder bestimmte Auflagen zur Sicherheit und Hygiene erfüllen. Hier geht aus dem Medienbericht hervor, dass das Konzept beispielsweise Abstandsregelungen sowie Einzelumkleiden vorsieht. Darüber hinaus soll eine maximale Personenzahl je Becken nicht überschritten werden.

Weitere Empfehlungen

Laut "SZ" gehört zu den weiteren Empfehlungen des Konzepts das Einstellen eines Corona-Beauftragten als Ansprechpartner. Zudem sollten die Vereine mithilfe des erstellten Leitfadens selbstständig auf die Bäder-Betreiber zugehen.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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Im April: Polizei im Saarland stellte rund 850 Verstöße gegen Corona-Auflagen fest

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Die Polizei im Saarland stellte im April Hunderte Verstöße gegen die Corona-Regeln fest. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Felix Kästle

Im April stellte die Polizei im Saarland rund 850 Verstöße gegen die Corona-Auflagen fest, meldet der "SR". In dem Medienbericht werden dazu folgende Zahlen genannt:

- Regionalverband Saarbrücken: 230 Bußgeldbescheide; 100 Verfahren stehen noch aus
- Landkreis St. Wendel: Bislang 147 Verstöße
- Saarpfalz-Kreis: Hier gebe es laut des Medienberichts "ähnliche Zahlen"
- Landkreis Saarlouis: 132 Bußgeldbescheide
- Landkreis Neunkirchen: 100 Bußgeldbescheide
- Landkreis Merzig-Wadern: Noch keine Bußgelder verhängt, man wolle erst einmal die Anhörungen beenden

Gründe für die Bußgelder: das Verlassen der Wohnung ohne triftigen Grund, "Corona-Partys" sowie Zusammenkünfte mehrerer Personen in der Öffentlichkeit.

Verstärkte Kontrollen

Anfang April hatte Innenminister Klaus Bouillon ein härteres Durchgreifen angekündigt: Das verstärkte Auftreten der Polizei sollte die Einhaltung der Maßnahmen, etwa der Kontaktbeschränkungen, kontrollieren. "Jeder, der gegen die Regeln verstößt, gefährdet die Sicherheit", sagte der Innenminister dem "SR".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Baustelle auf der A1 bei Tholey: LfS rechnet mit Verkehrsstörungen

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Die A1 bei Tholey wird bis November teilweise gesperrt. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk

Am kommenden Donnerstag (22. Mai 2020) beginnt der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) mit den vorbereitenden Arbeiten. 

Einspuriger Verkehr bei Anschlussstelle Tholey

Zunächst muss die Mittelstreifenüberfahrt auf der A1in Höhe der Anschlusstelle Tholey verlängert werden. Dazu wird der Verkehr für eine Woche auf etwa 350 Metern einspurig am Baufeld vorbeigeführt. Zugleich werden in Richtung Saarbrücken Fahrbahnschäden behoben. Auch hier wird der Verkehr an den betreffenden Stellen zunächst auf einem Streifen beschränkt

Verkehrssicherung - A1 auf über 4 Kilometern gesperrt

Im Anschluss richtet der LfS für die anstehende Dauerbaustelle eine Verkehrssicherung ein. Dann ist die Fahrbahn in Richtung Saarbrücken für eine Woche auf 4.150 Metern nur auf einer Spur befahrbar. In Richtung Trier müssen Fahrer nur mit geringfügigen Einschränkungen rechnen.

Da das Aufstellen der Gleitschutzwand zur Trennung des gegenläufigen Verkehrs sich je nach Witterung verzögern kann, ist eine Verlängerung der Sperrung möglich. Der LfS rechnet mit Verkehrsstörungen. Autofahrer sollten diese bei ihrer Routenplanung berücksichtigen.  

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Sperrung auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Tholey und Tholey-Hasborn. Bild: LfS

Hauptbauphase ab Juni - Fahrbahn Richtung Trier voll gesperrt

Die Hauptbaumaßnahme in Richtung Trier beginnt Anfang Juni. Neben den Straßenbauarbeiten steht auch die Sanierung von vier Brücken an.  Die Fahrbahn und auch der Rastplatz Schaumberg-Kreuz in Richtung Trier werden während der Bauzeit voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Gegenfahrbahn. Jeweils zwei Fahrstreifen sollen in Richtung Trier zur Verfügung stehen. In Richtung Saarbrücken jedoch nur einer. 

Ab dem 5. Juni 2020 werden auch die Auffahrt der Anschlussstelle Tholey und die Ausfahrt der AS Tholey Hasborn an der Richtungsfahrbahn Trier gesperrt. Hasborn-Dautweiler ist dann über die Ausfahrt Tholey auf der B269 und der L324 über Hasborn zu erreichen. Während der Hauptbauphase rechnet der LfS nicht mit größeren Verkehrsstörungen.

Baumaßnahmen auf der A1 sollen bis November andauern

Die Grundsanierung soll voraussichtlich Ende November fertiggestellt werden. Nach dem Abschluss der Straßenbau- und Montagearbeiten an den Schutzplanken am Fahrbahnrand geht die Baustelle in die Winterpause. In beiden Richtungen ist die Fahrbahn dann wieder auf zwei Streifen befahrbar. Im Frühjahr 2021 beginnt dann die grundhafte Erneuerung der Richtungsfahrbahn Saarbrücken. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau

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Corona im Saarland: Niedrigster Wert seit Mitte März erreicht

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Die Zahl der Akut-Infektionen hat ihren niedrigsten Stand seit Mitte März erreicht. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 88 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das sind 21 weniger als am Vortag. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Montag (18. Mai 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlichte.

Vier Tote gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 1 auf 2.668. Vier weitere Todesfälle sind zu beklagen, damit sind bislang 159 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Dabei handelt es sich um eine 80-Jährige, eine 84-Jährige, eine 87-Jährige und einen 84-Jährigen. Die Patienten hatten allesamt in Pflegeheimen im Regionalverband Saarbrücken gelebt. Drei von ihnen waren bereits Anfang Mai verstorben und dem Gesundheitsamt erst am Montag gemeldet worden, so ein Regionalverbands-Sprecher. Als geheilt gelten im Saarland laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.421 Personen, 18 mehr als am Sonntag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 46 stationär behandelt. Davon liegen 13 auf der Intensivstation.

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.180 (+1 gegenüber Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 530 (+/-0)
- Saarpfalz-Kreis: 334 (+/-0)
- Landkreis Neunkirchen: 257 (+/-0)
- Landkreis Merzig-Wadern: 202 (+/-0)
- Landkreis St. Wendel: 164 (+/-0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 18.05.2020
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 18.05.2020
- eigene Recherche

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