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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Nachrichten vom Mittwoch

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Die Meldungen zum Coronavirus aus dem Saarland gibt's auf SOL.DE. Foto: Pixabay

Corona-Obergrenze: Wie es in den Saar-Kreisen aussieht

Im Saarland wird die Obergrenze für Corona-Hotspots weiterhin nicht gerissen. Die Landesregierung sieht im Gegensatz zu anderen Bundesländern zurzeit nicht vor, den Grenzwert zu verschärfen. Die Zahlen dazu: "Corona-Obergrenze: Wie es in den Saar-Kreisen aussieht".

"Corona"-Abiturprüfungen starten im Saarland

Für mehr als 3.400 Schülerinnen und Schüler im Saarland beginnen am heutigen Mittwoch (20. Mai 2020) die Abiturprüfungen mit einer schriftlichen Arbeit im Fach Deutsch. Diese finden unter besonderen Hygiene- und Infektionsschutzregeln statt. Mehr dazu: "Abiturprüfungen starten im Saarland".

Lohnersatz bei geschlossener Kita wird verlängert

Wenn Eltern ihre Kinder in der Corona-Krise wegen Einschränkungen bei Kitas und Schulen zu Hause betreuen müssen, sollen sie bis zu 20 Wochen Lohnersatz bekommen können. "Das ist ein ganz wichtiger Schritt, um finanzielle Sicherheit zu geben", sagte Familienministerin Franziska Giffey. Der Artikel: "Lohnersatz bei geschlossener Kita wird verlängert".

Nur ein Bruchteil der Corona-Infektionen im Saarland kann zurückverfolgt werden

Von den etwa 30 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Saarland, die in der vergangenen Woche bestätigt wurden, ist nur ein Bruchteil nachvollziehbar. Die Ansteckungsketten sind zum Teil gänzlich unklar. Die Details: "Nur ein Bruchteil der Corona-Infektionen im Saarland kann zurückverfolgt werden".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Umbau des Saarbrücker Ludwigsparkstadions bereitet weiterhin Probleme

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Aktuell ist der Ludwigspark in Saarbrücken eine große Baustelle. Foto: BeckerBredel

Am Dienstagabend konnten FCS-Fans sowie Interessierte an einem Facebook-Livestream aus dem Ludwigsparkstadion in Saarbrücken teilnehmen. Live vor Ort: Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU), der sich Fragen widmete und Neuigkeiten von der Baustelle berichtete.

Wie der "SR" meldet, sagte Conradt unter anderem, dass die Baustelle derzeit unter Volllast laufe. Zudem gehe es vor allem bei Flutlichtmasten sowie den Dachkonstruktionen voran. Einige "Sorgenkinder" gibt es auf der Baustelle dennoch.

Weiterhin Probleme

In Bezug auf die Nebengebäude sprach der Oberbürgermeister laut "SR" von erheblichen Problemen. In Einklang müssten etwa die Errichtungen von Toilettenanlagen, Kiosken und der Notbeleuchtung gebracht werden. Es könnte zu Verzögerungen kommen.

Kostenexplosion beim Bau des Ludwigsparkstadions gehört zu den größten Steuerskandalen im Jahr 2019

Ein weiteres Problem: die Installation des neuen Rasens. Wegen Ungenauigkeiten sei eine erste Ausschreibung zurückgezogen worden. Zu einer Öffnung des Stadtions könnte es nach "SR"-Recherchen frühestens im Oktober dieses Jahres kommen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Facebook-Seite saarbruecken.de

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Kultur live im Netz: Veranstaltungen erleben in Zeiten von Corona

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Ein Hoch auf das digitale Jahrtausend und seine Toolsammlung für Online-Veranstaltungen – sie gibt den gebeutelten Kulturschaffenden die Möglichkeit, auch weiterhin ihr Publikum zu erreichen und umgekehrt den daheimgebliebenen Kulturkonsumenten eine digitale Teilhabe, um nicht ganz auf geistige Nahrung, Unterhaltung und kulturellen Input verzichten zu müssen. Wir haben vermutlich sogar mehr Zeit, bewegen uns vermehrt online und können problemlos vom Sofa aus dazu schalten.

Per Klick zum Live-Event

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach: Erreichbar sind die Angebote in der Regel über einen vom Organisator bereitgestellten Link plus Passwort. Oder einfach via Facebook: Mit einem Klick auf den angekündigten Termin auf der Seite des Veranstalters kann man dem Geschehen beiwohnen als wäre man live vor Ort.

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Auch die Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken hat die Vorteile erkannt und schnell gehandelt: Geplante Veranstaltungen zu den Themen Politik, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft im Saarland wurden angesichts der Corona-Schutzmaßnahmen kurzerhand zu Online-Events umfunktioniert und termingenau direkt aus der schmucken Villa in der Saarbrücker Bismarckstraße in die heimischen Wohnzimmer übertragen!

Fachvortrag zum Thema Gesundheit im Saarland

Und schon steht auch der nächste Termin der Veranstaltungsreihe „Mit der Villa durch die Zeit“ an – und das Thema könnte den Nerv der Zeit nicht stärker treffen.

Unter dem Motto "Blick nach vorn - Fachgespräch zur Gesundheit" diskutieren

- Dr. med. Gunter Hauptmann, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland
- Dr. med. Helmut Isringhaus, Gesundheitspolitischer Sprecher und stv. Landesvorsitzender der FDP Saar
und
- Volker Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Landesgruppe Saarland, Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

mit Dr. Andreas Kindel, Chef vom Dienst der SR-Hörfunk-Nachrichten
Live am Donnerstag, 14. Mai 2020 um 19:00 Uhr auf der Facebook Seite der Villa Lessing und im Anschluss auf der Homepage der Villa.

Diskussion erwünscht!

Das Thema liegt gerade in diesen Zeiten vielen Saarländerinnen und Saarländern besonders am Herzen - und wir möchten mit Euch ins Gespräch kommen. Unsere Experten beantworten deshalb gerne Fragen. Diese können vorab oder während der Sendezeit an veranstaltungen@villa-lessing.de oder auf Facebook direkt gestellt werden.


Freut Euch übrigens auf eine weitere interessante Online-Veranstaltung am 20. Mai!

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Kontakt:

Villa Lessing Lessingstraße 10
66121 Saarbrücken
Telefon: (0681) 967080
Internet: www.villa-lessing.de
E-Mail: info@villa-lessing.de

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Ausgefallene Reisen: Bundesregierung beschließt Gutschein-Lösung

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Mit der Gutschein-Lösung soll die Reisebranche gesichert werden. Symbolfoto: Bernd Thissen/dpa-Bildfunk

Reiseveranstalter sollen die Möglichkeit haben, Kunden Gutscheine statt Erstattung für Reisen anzubieten, die wegen Corona ausfallen müssen. Das gilt für alle Pauschalreisen, die vor dem 8. März gebucht wurden. Laut Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) könne so die Vielfalt des Reisesektors erhalten bleiben. 

Gutscheinwert soll staatlich garantiert werden

Die Gutschriften sollen laut Bundesregierung über die bisherige Versicherung abgesichert werden. Darüber hinaus erhalten die Verbraucher eine staatliche Garantie über den kompletten Wert, die auch dann greift, wenn der Anbieter insolvent wird. Wenn die Käufer den Gutschein bis Ende 2021 nicht einlösen, wird ihnen das Geld zurückerstattet.

Annahme der Gutschriften ist nicht verpflichtend

Verbraucher können jedoch auch auf die sofortige Auszahlung bestehen. Ursprünglich war eine verpflichtende Gutschein-Lösung vorgesehen. Dadurch sollten Reisebüros vor der Insolvenz geschützt werden. Die Pläne scheiterten jedoch an der Brüsseler EU-Kommission. Das europäische Reiserecht sieht für derartige Fälle einen Anspruch auf Erstattung vor. 

Die Details für den Gesetzesentwurf sollen nun vom Bundesjustizministerium formuliert werden. Wie Lambrecht ankündigte, will die Regierung für die Reisebranche zudem die Nutzung von Hilfsprogrammen ermöglichen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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mit dpa

Lohnersatz bei geschlossener Kita wird verlängert

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Der Lohnersatz bei geschlossenen Kindertagesstätten wird verlängert. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Laut "dpa" bestätigte die Familienministerin am Mittwochmorgen (20. Mai 2020) im ZDF-"Morgenmagazin": Das Kabinett werde heute die Verlängerung der Zahlung beschließen. Eltern sollen bis zu 20 Wochen Lohnersatz bekommen können, wenn sie ihre Kinder in der Corona-Krise wegen Einschränkungen bei Kitas und Schulen zu Hause betreuen müssen.

Der Lohnersatz werde je Elternteil auf bis zu zehn Wochen verlängert, für Alleinerziehende auf bis zu 20 Wochen. Giffey sei froh, dass SPD-Sozialminister Hubertus Heil und sie sich hier durchgesetzt hätten, so "dpa".

Hintergrund

Wer in der Corona-Krise wegen der Betreuung kleiner Kinder nicht arbeiten kann und deshalb kein Geld verdient, erhält bisher für maximal sechs Wochen 67 Prozent des Nettoeinkommens als Entschädigung, höchstens 2.016 Euro im Monat.

Der Arbeitgeber zahlt das Geld aus und kann es sich von den Behörden erstatten lassen. Weil Kitas und Schulen voraussichtlich noch längere Zeit nicht in den Regelbetrieb gehen können, soll der Lohnersatz verlängert werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Corona-Obergrenze: Wie es in den Saar-Kreisen aussieht

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In den meisten Kreisen und Städten in Deutschland gilt die Obergrenze von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Grafik: Pixabay

Die Kreise im Saarland sind weiter von der kritischen Grenze von 50 Coronavirus-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche entfernt. Das geht aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom heutigen Mittwoch (20. Mai 2020) hervor.

Corona-Obergrenze: So sieht es im Saarland aus

Landkreis Neunkirchen: 5,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche (-1,5 gegenüber Montag) 
Landkreis Merzig-Wadern: 3,9 (+1,0)
Regionalverband Saarbrücken: 
3,9 (+0,3)
Landkreis St. Wendel:
2,3 (+/- 0)
Landkreis Saarlouis:
1,5 (-1,1)
Saarpfalz-Kreis: 1,4 (+/- 0)

Während Bayern, Berlin, Baden-Württemberg und Niedersachsen ihre Obergrenzen strenger auslegen und teilweise bereits ab einem Wert von 30 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche Maßnahmen ergreifen möchten, will das Saarland vorerst nicht verschärfen. Aufgrund der niedrigen Neuinfektionen sei eine Änderung nicht geplant, so die Landesregierung laut "SZ".

Obergrenze für Neuinfektionen

Bund und Länder hatten sich vor zwei Wochen auf die neue Obergrenze geeinigt: Gibt es in einer Stadt oder einem Landkreis mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche, werden dort die Corona-Lockerungen zurückgenommen und strengere Beschränkungen wieder eingeführt.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- Tagesschau.de
- Saarbrücker Zeitung

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Standort-Sicherung: Bosch in Homburg schließt betriebsbedingte Kündigungen aus

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Der Bosch-Standort in Homburg und seine Mitarbeiter sollen gesichert werden. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hinweg. Ende April habe man sich nun geeinigt. Das erklärte der erste Bevollmächtigte der Gewerkschaft IG Metall Homburg-Saarpfalz, Ralf Reinstädter. 

Kündigungen ausgeschlossen, Ausbildung beibehalten

Beschlossen wurde, dass betriebsbedingte Kündigungen in den nächsten fünf Jahren ausgeschlossen sind. Das berichtet die "Rheinpfalz". Zudem soll die Berufsausbildung erhalten bleiben. Dabei will Bosch sich verpflichten, Azubis nach Abschluss zu übernehmen. Mit diesen Maßnahmen sollen der Standort Homburg und die dortigen Jobs gesichert werden. Bestehende Arbeitsverhältnisse würden abgesichert. 

Finanzielle Einbußen der Mitarbeiter

Wie Reinstädtler der "Rheinpfalz" berichtet, konnte die Vereinbarung dennoch nicht ohne finanzielle Zugeständnisse der Mitarbeiter getroffen werden. Während der fünfjährigen Vertragslaufzeit beträfen diese Lohneinbußen wegen verkürzter Arbeitszeit und die vorübergehende Kürzung einer betrieblichen Zulage. 

90 Prozent stimmten für Vereinbarung

Vor der Unterzeichnung der Vereinbarung wurden die Beschäftigten und IG Metall Mitglieder bei Bosch vom Betriebsrat befragt. 90 Prozent stimmten mit "Ja" für die Annahme des Verhandlungsergebnisses und eine befristete Änderung der Tarifverträge. Das Ergebnis habe den Betriebsrat laut Reinstädtler in seiner Eindeutigkeit überrascht.

Bosch produziert Brennzellen für KfZ

Um Perspektiven zu erhalten, sollen in Homburg nun Zukunftsprodukte angesiedelt werden. Entsprechende Zusagen gebe es bereits. Etwa werden künftig drei Bauteile für 100 Auto-Brennstoffzellen in Serie gehen. Bosch in Homburg sei damit bereits heute das Leitwerk für die ganze Welt, so Leiter Thomas Gönner. 

Verwendete Quellen:
- Rheinpfalz

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Nur ein Bruchteil der Corona-Infektionen im Saarland kann zurückverfolgt werden

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Etwa bei jeder vierter Corona-Infektion im Saarland kann geklärt werden, durch wen es zur Ansteckung kam. Symbolfoto: Johan Nilsson/dpa-Bildfunk

Bei dreiviertel der Corona-Infektionen im Saarland ist nicht bekannt, wie es zur Ansteckung kam. Das berichtet der "SR" mit Bezug auf Angaben der Kreisbehörden.

Ermittlung der Ketten in den Landkreisen selten erfolgreich

Dabei gab es jedoch regionale Unterschiede. In Saarlouis konnte bei allen fünf Neuinfizierten eine Kontaktperson ermittelt werden, die sich im Inkubationszeitraum befand und das Virus vermutlich übertragen hat.

In Neunkirchen dagegen war dies nur bei einem Fünftel der neuen Fälle möglich. Von zehn Personen, bei denen eine Infektion festgestellt wurde, konnte nur bei zweien die Ansteckungskette ermittelt werden. In St. Wendel und im Saarpfalz-Kreis konnte bei jeweils zwei Fällen nur bei einem der Infektionsweg nachvollzogen werden. Im Regionalverband Saarbrücken ist nur bei einer von elf Neuinfektionen klar, wie es zur Ansteckung kam. 

Gezielte Unterbrechung der Infektionswege

Während das rückblickende Ermitteln der Kontaktpersonen sich also als schwierig erweist, ist eine zielgerichtete Unterbrechung der Ketten wieder besser möglich. Die Gesundheitsämter können alle wieder selbstständig Kontakte von Neuinfizierten ermitteln und hier Quarantäne anordnen. Dies war in Saarbrücken vorübergehend nicht möglich, da das Gesundheitsamt überlastet war. Die Patienten mussten ihr Umfeld selbst informieren. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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FCS optimistisch für Pokal-Halbfinale in Völklingen

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Jubelbilder wie hier beim Sieg im Viertelfinale erhofft sich der 1. FC Saarbrücken auch in der nächsten Runde des DFB-Pokals. Foto: Thomas Frey/dpa-Bildfunk

Der Regionalligist 1. FC Saarbrücken ist zuversichtlich, dass er das Halbfinale im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen am 9. oder 10. Juni in Völklingen austragen kann. "Wir sind da schon optimistisch, dass das regulär stattfindet", sagte der Geschäftsführer vom 1. FC Saarbrücken, David Fischer, am Mittwoch (20. Mai 2020) der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken.

Allerdings gebe es offiziell noch keine Erlaubnis für die Partie im Hermann-Neuberger-Stadion. "Das ist nur noch eine Frage von Tagen, glaube ich", sagte Fischer.

Flutlicht steht noch in Manchester

Noch nicht geklärt sei zudem die Flutlicht-Frage für das Pokalspiel. Eine mobile Anlage, die gemietet werde, stehe derzeit in der Nähe der britischen Stadt Manchester, wo es aktuell noch Restriktionen wegen der Corona-Pandemie gebe. "Wir hoffen das diese Woche noch final zu klären", sagte Fischer. Der Viertligist hat alle Spiele der aktuellen Pokalsaison in Völklingen ausgetragen, weil das Ludwigsparkstadion in Saarbrücken derzeit umgebaut wird.

Unklar war, wer Entscheidung fällen muss

Wer darüber entscheidet, ob das Halbfinale im Völklinger Stadion stattfinden kann, war im Saarland zunächst unklar. Der Regierungssprecher verwies auf das Sportministerium, was wiederum auf die Ortspolizeibehörde in Völklingen verwies. In Bayern hatte am Dienstag das Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beschlossen, dass das Halbfinale zwischen Bayern und Frankfurt in der Allianz Arena in München stattfinden darf.

FCS würde gern in Völklingen bleiben

"Die letztendliche Entscheidung liegt bei den Gesundheitsbehörden vor Ort", sagte Fischer. Dies sei auch so beim grünen Licht für das Mannschaftstraining des 1. FC Saarbrücken gewesen, das seit 13. Mai in Saarbrücken wieder laufe. Der Spielort Völklingen sei "die präferierte Option". Es würden aber auch Alternativen geprüft.

Nach Angaben von Völklingen hat der Verein einen langfristigen Nutzungsvertrag mit der Stadt für das Stadion abgeschlossen. Für jenes Spiel müsse er wegen der Corona-Pandemie einen extra Antrag stellen, in dem er erkläre, dass er das Hygienekonzept des DFB umsetze. Solch ein Antrag liege noch nicht vor, sagte der Sprecher.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Drei Corona-Verdachtsfälle beim 1. FC Kaiserslautern

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Beim 1. FCK gibt es derzeit drei Corona-Verdachtsfälle. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Anspach

Der Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern meldet derzeit drei Corona-Verdachtsfälle. Als Konsequenz hat der Verein nach eigenen Angaben im ersten Schritt das Mannschaftstraining am heutigen Mittwoch (20. Mai 2020) ausgesetzt. Dies sei in Absprache mit dem Gesundheitsamt beschlossen worden.

"Die drei betroffenen Personen werden heute einem erneuten Test unterzogen, um das Ergebnis zu verifizieren", heißt es in einer Mitteilung des 1. FCK. Sowohl die drei Spieler als auch direkte Kontaktpersonen begeben sich "bis auf Weiteres in häusliche Quarantäne", ergänzt der Verein.

Über das weitere Vorgehen informiere der 1. FC Kaiserslautern, sobald weitere Informationen vorliegen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des 1. FC Kaiserslautern, 20.05.2020

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Drei Jahre und zehn Monate wegen Schwarzarbeit: 55-Jähriger in Kaiserslautern verurteilt

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Der Beschuldigte leitete ein Bau-Unternehmen, in dem die Mitarbeiter nicht angemeldet waren. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bilfunk

Der Verurteilte führte ein Unternehmen für Hoch- und Rohbauarbeiten aus der Südpfalz. Dabei hinterzog er jedoch Steuern und Sozialversicherungsabgaben. Der verursachte Schaden liegt bei fast 2,8 Millionen Euro. Das berichtet das Hauptzollamt in Saarbrücken.

Mitarbeiter waren nicht angemeldet

Zwischen 2012 und 2016 hatte der 55-Jährige seine Mitarbeiter nicht oder nur teilweise zur Sozialversicherung angemeldet. Zudem kaufte er Scheinrechnungen für Arbeitsleistungen an, die nicht erbracht wurden. In der Buchhaltung wurden so Sachkosten und Dienstleistungen abgerechnet, die der Unternehmer wiederum als Schwarzlohn an seine Arbeitnehmer auszahlte. Ihm wurde daher nicht nur Steuerhinterziehung, sondern auch Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt und Betrug vorgeworfen. 

Kauf von Scheinrechnungen verschleiert Schwarzarbeit

Der Kauf und Verkauf von Scheinrechnungen sei laut dem Ermittler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, Detlef Lui, derzeit ein häufig genutztes Geschäftsmodell zur Verschleierung von Schwarzarbeit. "Alleine beim
Hauptzollamt Saarbrücken führen wir derzeit 51 vergleichbare Strafverfahren", so Lui. 

Beschuldigter leitete das Unternehmen aus dem Hintergrund

Wie Volker Rahm, der Leiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Landau erklärte, habe der Beschuldigte das Unternehmen geleitet, obwohl er nicht offiziell dessen Geschäftsführer war. Dies habe die Befragung der Zeugen ergeben. Der Angeklagte führte die Kommunikation des Unternehmens, handelte Verträge aus und war für die Kontrolle an den Baustellen verantwortlich. Zudem bestimmte er über das Personal und schlussendlich auch darüber, wer im Handelsregister als Geschäftsführer eingetragen wurde. 

Offizieller Geschäftsführer ebenfalls verurteilt

Der offizielle Firmenleiter musste ebenfalls vor Gericht. Der 54-Jährige soll als "Strohmann-Geschäftsführer" agiert haben und handelte auf Anweisung. Dafür erhielt er Zusatzzahlungen. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt, die Strafe ist zur Bewährung ausgesetzt. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Hauptzollamtes Saarbrücken

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Pflasterstein auf der A8 bei Homburg löst Verkehrsunfall aus

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Der Pflasterstein lag mitten auf der Fahrbahn der A8. Symbolfotos: (Hintergrund) dpa-Bildfunk/Patrick Seeger | (Pflasterstein) Presseportal/Bundespolizei

Laut Polizei ereignete sich der Unfall gegen 16.50 Uhr: Drei Fahrzeuge fuhren über einen Pflasterstein, der mitten auf der Fahrbahn der A8 in Höhe Einöd (in Fahrtrichtung Zweibrücken) lag. Durch das Überfahren des Steins entstand an den Fahrzeugen jeweils Sachschaden.

Bei dem Pflasterstein geht die Polizei nach eigener Angabe von verlorener Ladung aus: "Derzeit liegen keine Hinweise auf das Fahrzeug vor, das den Stein verloren hat", heißt es in der Mitteilung. Nun bitten die Beamten um Hinweise.

Zeugen sollen sich unter der Telefonnummer (06841)1060 bei der Polizeiinspektion Homburg melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 20.05.2020

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Saar-Spitzentorwart Birkenbach beendet Karriere

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Mit 33 Jahren beendet Marc Birkenbach seine Fußballer-Karriere. Archivfoto. SV Saar 05

Ex-Juniorennationalspieler Marc Birkenbach beendet seine Fußballer-Karriere. Der gebürtige Dudweiler hängt seine Schuhe an den Nagel und wird nächste Saison Torwart-Trainer beim SV Saar 05, berichtet die "SZ".

Birkenbach spielte mit Neuer, Boateng und Khedira

Birkenbach gilt als einer der besten Torhüter des Saarlandes. Er hatte unter anderem für die beiden Bildstocker Vereine DJK und Hellas gespielt, ehe ihn sein Weg über Borussia Neunkirchen zum 1. FC Saarbrücken führte. Nach einer Station bei den Sportfreunden Siegen bestritt der heute 33-Jährige dann zehn Spiele für den Drittligisten Wehen Wiesbaden. 2010 kehrte Birkenbach in Saarland zurück und lief für die SV Elversberg auf, bis er 2011 zu Saar 05 wechselte. Dort blieb er bis heute. Jeweils zwei Spiele bestritt der Saarbrücker für die deutsche U19- und die U20-Nationalmannschaft. Seine Mitspieler damals waren heutige Top-Stars wie Manuel Neuer, Sami Khedira und Jérôme Boateng.

Birkenbach hätte laut Medienbericht sein letztes Spiel am liebsten Ende der Saison zu Hause gegen Borussia Neunkirchen gemacht, doch das Coronavirus verhindert den weiteren Spielbetrieb. Als Grund für sein Karriereende nannte Birkenbach in der "SZ" mangelnde Motivation: "Ich bin nicht mehr so hungrig wie früher."

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Wikipedia: Marc Birkenbach
- DFB.de: Marc Birkenbach

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Feuerwehr rettet 72-Jährige aus brennendem Haus in Saarwellingen

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Aus dem Keller des Hauses drang dichter Rauch. Foto: BeckerBredel

Gegen 18.31 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Saarlouis nach eigener Angabe die Benachrichtigung über einen Hausbrand in Saarwellingen ein. "Zum Zeitpunkt des Eintreffens der ersten Einsatzkräfte an der Brandörtlichkeit drang dichter Rauch aus dem Keller sowie dem Erdgeschoss des Einfamilienhauses", schildern die Beamten.

Feuerwehr evakuiert Bewohnerin

Zunächst evakuierte die Feuerwehr eine 72 Jahre alte Bewohnerin. Diese hatte sich auf einem Balkon ausgeschlossen und um Hilfe geschrien. "Ein weiterer, 78-jähriger Hausbewohner versuchte bereits im Voraus den im Keller entstandenen Brand von außen eigenständig zu löschen", heißt es seitens der Polizei.

Die Feuerwehr konnte den Brand im Kellergeschoss des Anwesens aufgrund ordnungsgemäß gelagerter Munition und diverser Waffen erst nach Verifizierung der genauen Munitions- und Waffenart unter erschwerten Bedingungen löschen. Dennoch gelang es, ein Übergreifen des Brandes auf ein Nachbaranwesen zu verhindern.

Verdacht auf Rauchgasvergiftungen

Beide Hausbewohner wurden laut Polizei nach einer medizinischen Erstversorgung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus verbracht. Bei dem Brand entstand an dem Haus ein geschätzter Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich.

"Das Wohnanwesen ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar", so die Einsatzkräfte. Die aufgefundenen Waffen wurden durch die Polizei sichergestellt, die Ermittlungen zur Ursache des Feuers dauern noch an.

Verwendete Quellen:
- Polizeiinspektion Saarlouis, 20.05.2020

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Corona im Saarland: Noch 9 Patienten auf Intensivstation

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Neun Menschen im Saarland befinden sich wegen Corona zurzeit auf einer Intensivstation. Symbolfoto: Peter Kneffel/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 83 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das sind 5 weniger als am Vortag. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Dienstag (19. Mai 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlichte.

Nur noch 9 auf Intensivstation

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 3 auf 2.671. Ein weiterer Todesfall ist zu beklagen, damit sind bislang 160 Personen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.428 Frauen und Männer, 7 mehr als am Montag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 44 stationär behandelt. Davon liegen 9 auf der Intensivstation.

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.180 (+/-0 gegenüber Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 531 (+1)
- Saarpfalz-Kreis: 335 (+1)
- Landkreis Neunkirchen: 257 (+/-0)
- Landkreis Merzig-Wadern: 203 (+1)
- Landkreis St. Wendel: 165 (+/-0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 19.05.2020
- eigene Recherche

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mit dpa

Abiturprüfungen starten im Saarland

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Die Prüfungen finden unter Einhaltung von bestimmten Maßnahmen, etwa Abstandsregelungen, statt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Marijan Murat

Heute beginnen im Saarland die Abiturprüfungen. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) erklärte in diesem Zusammenhang: "Wir haben alles für eine gute Vorbereitung der Prüfungen, ihre sichere Durchführung und faire Bedingungen getan". Sie wünsche allen Abiturientinnen und Abiturienten viel Erfolg, meldet "dpa".

Termin verschoben

Eigentlich sollten die Abiturprüfungen bereits am 29. April starten. Aufgrund der Corona-Pandemie und der Schulschließungen mussten sie verschoben werden. Die Prüflinge kehrten nach dem Ende der allgemeinen Schulschließung als erste am 4. Mai in die Schulen zurück, um sich so noch abschließend vorbereiten zu können.

Hygieneregeln

Die Prüfungen finden unter besonderen Hygiene- und Infektionsschutzregeln statt. Kontakte sollen auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt bleiben, enge Kontakte ganz vermieden werden. Die Abstandsregelung müsse unbedingt eingehalten werden, erklärte das Ministerium nach "dpa"-Angaben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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