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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Nachrichten vom Donnerstag (21. Mai 2020)

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Auch am Vatertag will die Polizei im Saarland nochmals verstärkte Kontrollen durchführen. Archivfoto: BeckerBredel

Die aktuellen Infektionszahlen im Saarland

Im Saarland wurden am gestrigen Mittwoch (20.Mai 2020) nur drei neue Corona-Infektionen gemeldet. Die Zahl der Genesenen steigt weiter, allerdings wurden auch weitere Todesfälle bestätigt. Mehr dazu: "Coronavirus im Saarland: Zahl der aktiv Infizierten sinkt auf unter 80"

Verstärkte Kontrollen am Vatertag: Was zu beachten ist

Trotz Kontaktbeschränkungen und Abstandgebot sind Ausflüge am Vatertag möglich. Allerdings will die Polizei verstärkte Kontrollen durchführen. Mehr dazu: "Vatertagstour mit Bollerwagen und Abstand: Was am Feiertag erlaubt ist"

Bilanz der Grenzkontrollen nach Frankreich und Luxemburg

Zwei Monate lang kontrollierte die Bundespolizei an den Grenzen nach Frankreich um Luxemburg Fahrzeuge, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Dabei wurden zahlreiche Straftaten und auch kuriose Verstöße festgestellt. Mehr dazu: "Grenzkontrollen nach Frankreich und Luxemburg: Bundespolizei zieht Bilanz"

In Pflegeheimen sollen bald wieder Besuchen empfangen werden

In Altenheimen, Rehas und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sollen die Besuchsregeln gelockert werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können die Bewohner dann wieder Besucher empfangen. Mehr dazu: "Besuche in Pflegeheimen sollen im Saarland bald wieder möglich sein"

Benzinpreis steigt nach Lockerungen wieder an

Während des Lockdowns sanken die Preise für Benzin und Diesel in den Keller. Nachdem die ersten Lockerungen eingeführt wurden, wird Tanken nun wieder teurer. Die Preisentwicklung im Detail: "Erhöhte Nachfrage: Benzin und Diesel wieder teurer"

Verwendete Quellen:
- Eigene Berichte

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79-Jähriger Fahrradfahrer bei Unfall in Bous lebensgefährlich verletzt

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Bei dem Unfall erlitt der Radfahrer Verletzungen. Symbolfoto: BeckerBredel

Der 79-Jährige aus Schwalbach war gegen 11:15 Uhr auf der Parkfläche auf der Rückseite eines Einkaufszentrums in Bous mit seinem Fahrrad unterwegs. Er fuhr auf dem abschüssigen Verbindungsweg der Parkplätze vom Lidl-Markt in Richtung Rewe

Aus bislang ungeklärten Gründen kollidierte er ungebremst mit einer geschlossenen Schranke. Obwohl er bei dem Unfall ordnungsgemäß einen Schutzhelm trug, erlitt er schwere Verletzungen. Der 79-Jährige musste an der Unfallstelle mehrfach reanimiert werden. Der Radfahrer wurde mit Verdacht auf Hirnblutungen ins Winterbergklinikum in Saarbrücken eingeliefert. Sein Zustand ist kritisch. 

Verwendete Quellen:
- Polizeiinspektion Saarlouis

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Fluch oder Segen: Kind sein in der Corona-Krise

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Foto: Michal Jarmoluk/Pexels

Die Corona-Krise bestimmt derzeit unseren Alltag. Täglich stellen wir uns in diesem Zusammenhang Fragen und schlagen uns mit Ängsten und Sorgen herum. Wann erlangen wir wieder etwas Normalität? Wann dürfen wir wieder Freunde treffen oder ins Restaurant gehen?

Auch die Jüngsten in unserer Gesellschaft werden durch die Corona-Krise vor besondere Herausforderungen gestellt: Kinder und Jugendliche sind sehr empfänglich für Einflüsse, die auf sie niederprasseln. Zunächst gehen sie in der Regel zwar unbefangen mit Neuem um - die drastischen Veränderungen ihrer gewohnten Lebensumstände, denen sie in der Corona-Krise ausgesetzt sind, könnten jedoch Ängste und seelische Belastungen zur Folge haben. Gerade die soziale Isolation von Freunden und Schule und Kita kann für sehr junge Menschen ein ernsthaftes Problem darstellen.

Mit der Villa durch die Zeit - per Live-Stream

Wie gehen Kinder und Jugendliche mit dieser außergewöhnlichen Situation um und kann ihre gesunde Entwicklung dadurch zu Schaden kommen – das fragen sich vor allem Eltern. In der Reihe „Mit der Villa durch die Zeit“ hat die Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken bereits mehrere Aspekte der Corona Krise explizit beleuchtet und Experten zu den jeweiligen Themen befragt. Handwerk , Kunst, Studium oder Veranstaltungen wurden im Zusammenhang mit der Pandemie bereits auf dem Online-Podium der Villa von verschiedenen Fachleuten erörtert. Per Live-Stream hat das Publikum natürlich immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Experten zu diskutieren.

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Foto: Villa Lessing

Fachvortrag in  der Villa Lessing

Eine Fachveranstaltung der Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken widmet sich der Situation von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise – und hat einen interessanten Gesprächspartner zu Gast.

ONLINE AUS DER VILLA am Mittwoch, 20.05.2020 ab 19 Uhr:

 "CORONA UND DIE ENTWICKLUNGSFOLGEN VON KINDERN UND JUGENDLICHEN DURCH DEN SHUTDOWN"

Gast: Onur Kirik, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut an der Klinik für Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Psychotherapie u. Psychosomatik Kleinblittersdorf
Moderator: Dr. Andreas Kindel, Chef vom Dienst der SR-Hörfunk-Nachrichten

Verlieren Kinder in der Corona-Krise am meisten? Werden sie vielleicht sogar durch das in der Krise erlebte nachhaltig geprägt? Wie können Eltern dazu beitragen, dass ihr Kind „Corona-Begleiterscheinungen“ wie soziale Isolation, Verlust gewohnter Umfelder wie Schule und Kita .o.ä möglichst gut verkraftet? Das und mehr gibt's am 20.05.2020 aus der Villa Lessing. Wie bei allen Experten-Gesprächen sind die Zuschauer der Video-Sessions eingeladen, sich online zu beteiligen.

>>> Live auf der Facebook-Seite der Villa Lessing und im Anschluss auf der >>> Homepage der Villa.

Diskussion erwünscht!

Diese Themen liegen vielen Saarländerinnen und Saarländern besonders am Herzen - und die Villa Lessing möchte mit Euch ins Gespräch kommen. Die Experten beantworten deshalb gerne Fragen. Diese können vorab oder während der Sendezeit an >>> veranstaltungen@villa-lessing.de oder auf >>> Facebook direkt gestellt werden.

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Foto: Villa Lessing

KONTAKT:

Villa Lessing
Lessingstraße 10
66121 Saarbrücken
Telefon: (0681) 967080
Internet: www.villa-lessing.de
E-Mail: info@villa-lessing.de

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Grenzkontrollen nach Frankreich und Luxemburg: Bundespolizei zieht Bilanz

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Die Bundespolizei führte auch im Saarland wochenlang Grenzkontrollen durch. Symbolfoto: BeckerBredel

Nachdem die Grenzen nach Frankreich und Luxemburg wieder geöffnet sind, zieht die Bundespolizei Bilanz. Die Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus wird als erfolgreich gewertet. Das Ziel, die Bevölkerung auf beiden Seiten der Grenzen zu schützen, sei erreicht. Das erklärte der Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, Joachim Moritz.

450 Straftaten und 119 ausstehende Haftbefehle

Knapp eine Million Reisende wurden innerhalb der zwei Monate, in denen die Grenzen nur eingeschränkt passierbar waren, kontrolliert. Mehr als 37.000 Personen mussten abgewiesen werden. Dabei stellte die Bundespolizei auch über 450 Straftaten fest. Es handelte sich hauptsächlich um Aufenthalts-, Drogen- und Straßenverkehrsdelikte. Bei 560 Personen lag eine Fahndungsnotierung vor, davon wurden 119 mit aktuellem Haftbefehl gesucht. Sie wurden von den Beamten festgenommen. Teilweise standen mehrjährige Haftstrafen aus. 

Hundewelpen und antike Ausweise

Zu den eher kuriosen Fällen zählt die Festnahme zweier Hundehalter. Diese wollten vier bis acht Wochen alte Zwergspitzwelpen nach Deutschland schmuggeln, um sie zu verkaufen. Bei einer anderen Kontrolle zeigte eine Person einen Personalausweis vor, der bereits im April 1995 abgelaufen und damit seit über 25 Jahren ungültig war.

Bundespolizei dankt Bürgern für Verständnis

Insgesamt sei das Verhalten der Grenzgänger jedoch vorbildlich gewesen. Obwohl Berufspendler teilweise Umwege und Verzögerungen in Kauf nehmen mussten, akzeptierten die meisten die Grenzkontrollen als notwendige Maßnahme. Die Bundespolizei bedankt sich für das Verständnis und die Geduld der Bürger. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Bundespolizei (Koblenz, Bexbach, Saarbrücken, Kaiserslautern und Trier)

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Vatertagstour mit Bollerwagen und Abstand: Was am Feiertag erlaubt ist

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Ausflüge wie dieser sind am Vatertag in der Corona-Krise grundsätzlich erlaubt - sofern alle Tourteilnehmer in maximal zwei Haushalten leben. Archivfoto: Peter Steffen/dpa-Bildfunk

Dank des schönen Wetters mit bis zu 28 Grad dürfte es auch in diesem Jahr an Christi Himmelfahrt viele nach draußen ziehen, um sich zur traditionellen Vatertagstour aufzumachen. Die Ausflüge sind grundsätzlich erlaubt - allerdings gelten nach wie vor Kontaktbeschränkungen

Abstand und Kontaktverbot auch am Vatertag

Grundsätzlich ist ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen zu halten. In der Öffentlichkeit dürfen im Saarland zudem nur Menschen aus zwei verschiedenen Haushalten gemeinsam unterwegs sein. Nur unter bestimmten Bedingungen sind Versammlungen erlaubt. In Bussen und Bahnen sowie Geschäften gilt nach wie vor die Maskenpflicht.

Hygiene und Datenerfassung in den Gastronomien 

Vor allem in den wieder geöffneten Gastronomien muss auf Hygiene geachtet werden. Zudem werden die Kontaktdaten der Gäste erfasst, um im Falle einer Infektion potenzielle Betroffene erreichen zu können. An der Theke sitzen, ist nicht erlaubt. Auch hier gilt: Nur zwei Haushalte dürfen an einem Tisch Platz nehmen.

Polizei plant verstärkte Kontrollen

Wie der SR berichtet, plant die Polizei verstärkte Kontrollen an Orten, an denen es in der Vergangenheit am Vatertag zu größeren Menschenansammlungen kam. Vor allem die Gruppengrößen sollen dabei im Auge behalten werden. Allerdings sei es zudem immer wieder zu Problemen mit alkoholisierten Personen gekommen. Zu den Hotspots zählen etwa der Staden in Saarbrücken, der Bostalsee, der Losheimer Stausee und die Saarschleife

Verwendete Quellen:
- Eigene Recherche
- Saarländischer Rundfunk

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Besuche in Pflegeheimen sollen im Saarland bald wieder möglich sein

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In Altenheimen im Saarland können bald wieder Besucher empfangen werden. Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

Besuche innerhalb der Einrichtungen für Altenpflege, Reha und Menschen mit Behinderung sollen schrittweise wieder stattfinden dürfen. Wie Gesundheitsministerin Monika Bachmann betont, sei es auch für die dort lebenden Menschen unerlässlich, Freunde und Familie treffen zu können. "Es ist mir wichtig, dass die Einrichtungen von den möglichen Ausnahmeregelungen Gebrauch machen."

Einrichtungen sollen Konzepte erarbeiten

Zunächst sollen Hygiene- und Sicherheitskonzepte von den verschiedenen Institutionen eingereicht werden. Möglich wären beispielsweise Besucherräume, die in der Nähe des Eingangsbereiches eingerichtet werden. Wer seine Angehörigen besucht, muss weiterhin eine Maske tragen, wenn es keine anderen Schutzmaßnahmen gibt. Das Gesundheitsministerium will zeitnah ein Handlungskonzept für die Einrichtungen erarbeiten. Die Besuche sollen, so Bachmann, so einfach wie möglich gestaltet werden.

Bachmann appelliert für Verantwortungsbewusstsein

Die Ministerin appelliert jedoch auch an die Angehörigen und Freunde, verantwortungsvoll mit der Lockerung umzugehen und Verständnis für die Situation der Einrichtungen aufzubringen. "Nur so können wir bald weitere Lockerungen ins Auge fassen."

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums, 20.05.2020

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Auto kracht in Hauswand: Drei Verletzte bei Unfall in Saarbrücken

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Der Pkw krachte in die Hauswand des Restaurants Nedim in Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

Gegen 3:00 Uhr fuhr ein Pkw mit österreichischen Kennzeichen auf der Franz-Josef-Röder Straße. Das berichtet die Presseagentur BeckerBredel. Der Fahrer wollte in die Wilhelm-Heinrich Straße abbiegen, war jedoch zu schnell. Das Auto krachte in die Wand eines Eckhauses. 

Der Fahrer und zwei Insassen wurden dabei verletzt. Wie die SZ berichtet, wurden sie zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Es werde vermutet, dass der 21-jährige Fahrer aus Kleinblittersdorf die Kontrolle verlor, da er zu schnell und zudem alkoholisiert unterwegs war.

Laut BeckerBredel waren neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch Kräfte der Berufsfeuerwehr im Einsatz. 

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel
- Saarbrücker Zeitung

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Pädophile Neigungen des Assistenzarztes in Homburg waren wohl bereits früher bekannt

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An der Uniklinik in Homburg soll ein Assistenzarzt mehrere Kinder sexuell missbraucht haben. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk.

In einem Untersuchungsausschuss zum mutmaßlichen Missbrauchsskandal am Mittwoch (20. Mai 2020) wurde offen gelegt, dass es bereits früher als bislang bekannt Hinweise auf Pädophilie bei Matthias S. gab. Die Neigungen des Assistenzarztes sollen bereits 2010 in einer Oberarztbesprechung diskutiert worden sein. 

Assistenzarzt soll Kinder lange allein untersucht haben

Eine Ärztin sagte im Ausschuss aus, dass ein Kollege der Kinderklinik von Beschwerden berichtet habe. Das Stationsteam habe damals bemerkt, dass der Mediziner Kinder oftmals auffallend lang und ohne das Beisein weiterer Personen körperlich untersuchte. Das berichtet der SR.

Trotz Verdacht in Oberarztrunde kein Eingreifen

In besagter Oberarztrunde sei das Verhalten des Assistenzarztes schon damals als Hinweis auf sexuellen Missbrauch gedeutet worden. Wie die Ärztin weiter berichtete, sei jedoch danach nichts weiter geschehen. Klinikleiter Profession von Gontard habe auf die Unschuldsvermutung verwiesen. Die Angelegenheit sei dann im Sand verlaufen - offenbar im stillen Einvernehmen, so der SR.

Krankenschwester berichtet von Gewalt bei Untersuchung

Im darauffolgenden Jahr sei Matthias S. erneut aufgefallen, wie eine Krankenschwester berichtete. In ihrem Beisein habe der Assistenzarzt ein Kind, das die Untersuchung verweigern wollte, auf die Liege gestoßen und ihm den Mund zugehalten. Sie habe den Vorfall der Pflegedienstleitung gemeldet, jedoch geschah auch hier - nichts. 

Vertuschung vermutet

Erst vier Jahre nach dem ersten bekannten Vorfall, wurde Strafanzeige gegen den Assistenzarzt erstattet. Bei den Ermittlungen wurden immer wieder Stimmen laut, die seitens der Klinikleitung Vertuschung vermuten.  

Bisherige Artikel: Missbrauchsskandal an der Uniklinik Homburg

28.02.2020: Missbrauchsskandal in Homburg: Kramp-Karrenbauer kritisiert Uniklinik
28.02.2020: Wusste Landesregierung früher von mutmaßlichen Missbrauchsfällen in Homburg?14.02.2020: Mutmaßliche Missbrauchsfälle an Uniklinik Homburg: AKK als Zeugin geladen
22.01.2020: Missbrauchs-Verdacht an Homburger Uni-Klinik: Klage von Klinikleiter abgewiesen
15.10.2019: Missbrauchsskandal in Homburg: Opferanwältin glaubt an Vertuschung
28.08.2019: Saar-Landtag untersucht Missbrauchsskandal an Uniklinik Homburg
01.08.2019: Missbrauchsskandal in Homburg: Verfahren gegen Staatsanwältin abgelehnt
19.07.2019: Homburger Missbrauchs-Skandal: Mehr Fälle bekannt geworden
17.07.2019: Sonderermittler soll Missbrauchs-Vorwürfe an Homburger Klinik untersuchen
10.07.2019: Kinder sollen während Untersuchungen geschrien haben
06.07.2019: Uniklinik will Kinderschutz ausbauen
04.07.2019: Wann wusste AKK von Vorwürfen gegen Arzt?
02.07.2019: Opferanwältin will jetzt Klinik und Staatsanwaltschaft anzeigen
28.06.2019: Klinik hatte schon 2011 Hinweis auf pädophile Veranlagung von Matthias S.
27.06.2019: Arzt soll mit zwölfjährigem Patienten gechattet haben
25.06.2019: So verteidigt die Klinik ihr Schweigen
24.06.2019: Pädophiler Arzt soll an Homburger Klinik Kinder missbraucht haben 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Eigene Artikel

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Coronavirus im Saarland: Zahl der aktiv Infizierten sinkt auf unter 80

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Eine Gesundheitsmitarbeiterin bereitet Tests auf das Coronavirus für die weitere Analyse vor. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Am Mittwoch (20. Mai 2020) wurden im Saarland nur drei weitere Corona-Fälle bestätigt. Die Zahl der Menschen, bei denen eine Infektion festgestellt wurde, steigt damit auf insgesamt 2.674 Fälle. Allerdings sind nur noch 79 Menschen aktiv mit dem Coronavirus infiziert. Das ergibt sich aus den Daten, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise bis 18:00 Uhr an das Gesundheitsministerium übermittelt wurden. 

Zwei weitere Todesfälle bestätigt

Es wurden jedoch auch zwei weitere Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen steigt damit auf 162. Beide Personen kamen aus dem Regionalverband Saarbrücken. Einer der Infizierten war bereits in der vergangenen Woche verstorben, der Fall wurde nun nachgemeldet.

Nur noch acht Intensivpatienten im Saarland

Inzwischen gelten im Saarland 2.433 Personen, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt wurde, als geheilt. Derzeit befinden sich 43 Menschen in stationärer Behandlung, nur noch acht davon liegen auf der Intensivstation.  

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.182 (+2 gegenüber Vortag)
Landkreis Saarlouis: 532 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 335 (+/-0)
Landkreis Neunkirchen: 257 (+/-0)
Landkreis Merzig-Wadern: 203 (+/-0)
Landkreis St. Wendel: 165 (+/-0) 

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 19.05.2020
- eigene Recherche

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Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

 

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Fahrradfahrer (62) im Wald attackiert: Polizei Sulzbach sucht Unbekannten

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Der Fahrradfahrer war in einem Waldgebiet bei Quierschied-Fischbach unterwegs, als er in mit dem unbekannten Hundebesitzer in einen Streit geriet. Symbolfoto: Pexels

Ein 62-Jähriger war am Nachmittag gegen 15:00 Uhr mit seinem E-Bike in dem Waldgebiet auf der linken Seite der L247 unterwegs. Er fuhr im Bereich Fischbach in Richtung Holz als er einen zweiten Mann bemerkte, der größere Äste quer über die Fahrbahn zog, offenbar um gezielt Radfahrer zu behindern. 

Unbekannter schlägt mit Leine auf Radfahrer ein

Der Unbekannte führte einen Hund bei sich, der nicht an der Leine war. Als der 62-Jährige ihn darauf ansprach, reagierte der Hundehalter aggressiv. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, die schließlich eskalierte. Der Unbekannte schlug mehrfach mit der Hundeleine auf den 62-Jährigen ein, der dadurch Verletzungen im Gesicht und am Arm erlitt.

Angreifer wirft E-Bike in den Wald

Darauf nahm der Mann das Fahrrad, schob es etwa 50 Meter weiter und warf es schließlich in den Wald. Dabei wurde das E-Bike beschädigt. Der Angreifer ergriff im Anschluss mit seinem Hund die Flucht. Der Radfahrer verständigte vom Netzbachweiher aus die Polizei. 

Täterbeschreibung

Die Beamten ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Sachbeschädigung. Der Täter soll wie folgt ausgesehen haben:
- etwa 55-60 Jahre alt
- etwa 1,70 Meter groß
- kräftige Statur
- kurzes, graues Haar

Sein Hund habe braunes Fell und sei noch relativ jung gewesen. Vermutlich handelte es sich um einen Pitbull. Dieser trug einen Maulkorb

Die Polizei Sulzbach bittet um Hinweise unter der Telefonnummer (06897) 933-0.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach

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Bewerbung für Landarztquote im Saarland ab heute möglich

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Die Ärzte verpflichten sich, für zehn Jahre nach dem Studium in unterversorgten Regionen im Saarland zu arbeiten. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Der heutige Donnerstag (21. Mai 2020) könnte ein spannender Tag für alle junge Menschen sein, die im kommenden Wintersemester am Universitätsklinikum in Homburg ein Medizin-Studium beginnen und dabei von der neuen Landarztquote profitieren wollen. An diesem Tag beginnt auf dem Online-Portal des Landesamtes für Soziales (LAS) das offizielle Bewerbungsverfahren für die sogenannte Landarztquote. 

22 Studienplätze winken

Das neue Landarztgesetz regelt, dass bis zu 7,8 Prozent der Studienplätze für Humanmedizin vorab an Bewerberinnen und Bewerber vergeben werden, die sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums und einer entsprechenden Facharztausbildung zehn Jahre in der hausärztlichen Versorgung in unterversorgten ländlichen Regionen im Saarland tätig zu sein. Im Wintersemester 2020/2021 wird es 22 dieser Studienplätze geben.

Bewerbungsfrist endet am 4. Juni

Vergabekriterien sind die Abiturnote, eine einschlägige Berufsausbildung, der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) sowie ein strukturiertes Auswahlgespräch. Wer einen der Plätze erhalten hat und sich nach Beendigung des Studiums doch gegen die Arbeit im Saarland entscheidet, muss eine Vertragsstrafe in Höhe von bis zu 250.000 Euro zahlen. Für das Auswahlverfahren ist das Landesamt für Soziales (LAS) zuständig, die Bewerbungsfrist endet am 4. Juni.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesamtes für Soziales, 19.05.2020

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Erhöhte Nachfrage: Benzin und Diesel wieder teurer

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In Deutschland wird das Tanken wieder teurer. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa

Benzin und Diesel werden wieder teurer

Nachdem die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in Deutschland seit Mitte Februar elf Wochen hintereinander gesunken waren, müssen Autofahrer nun bereits die zweite Woche in Folge wieder mehr bezahlen. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt aktuell 1,177 Euro, das sind 1,1 Cent mehr als noch in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich um 0,3 Cent auf durchschnittlich 1,052 Euro je Liter. Damit vergrößerte sich die Differenz zwischen beiden Sorten auf 12,5 Cent.

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Die Entwicklung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Grafik von "obs/ADAC/ADAC e.V."

Gründe für die steigenden Kraftstoffpreise

Gründe für die wieder anziehenden Preise sind laut ADAC der durch Corona-Lockerungen zunehmende Straßenverkehr, der die Kraftstoff-Nachfrage deutlich erhöht, vor allem aber die Stabilisierung am Rohölmarkt. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell rund 34 Dollar, das sind vier Dollar mehr als in der Vorwoche. In den ersten vier Monaten des Jahres waren die Notierungen von rund 70 auf zeitweise 20 Dollar abgestürzt. Rohöl hatte somit rund 70 Prozent an Wert verloren.

Verwendete Quellen:
- Angaben des ADAC vom 20.05.2020

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180 Kilometer zu Fuß für Schengener Abkommen - Saarländer erreichen Zwischenziel

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Philip Hoffmann und Christoph Drost haben nach vier Tagen ihr Zwischenziel in Überherrn erreicht. Foto: Hoffmann/Drost

Unter dem Motto "Saarland Grenzenlos" haben sich Philip Hoffmann und Christoph Drost am Samstag (16. Mai 2020) auf den Weg gemacht, um ein Zeichen für das Schengener Abkommen zu setzen. Sie wollen eine insgesamt 180 Kilometer lange Strecke zwischen Bliesmengen-Bolchen und Nennig abwandern.

Zwischenziel erreicht

Am gestrigen Dienstag (19. Mai 2020) konnten die beiden Grenzwanderer ein erstes Zwischenziel erreichen - nämlich Überherrn im Landkreis Saarlouis. Nach eigener Angabe haben sie damit die 100-Kilometer-Marke überschritten. "Diese Wanderung ist ein wichtiges Zeichen zurück zu einem Europa wie wir es vor Corona kannten", kommentierte Christoph Drost das Vorhaben.

Unterstützung

Unterstützung haben die Merziger Wanderer durch Politiker erfahren. So trafen sie bislang auf den Bundestagsabgeordneten Markus Uhl, Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt, die Bürgermeister Dominik Jochum (Großrosseln) und Franz-Josef Berg (Dillingen), den französischen Abgeordneten Christophe Arend sowie seine Kollegin Petra Fretter. "Wir freuen uns, dass unsere Initiative so viel überparteiliche Unterstützung findet und sind immer noch hochmotiviert", sagte Philip Hoffmann.

An ihrem Ziel in Schengen werden die beiden Europa-Wanderer vom Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Luxemburg, Dr. Heinrich Kreft, empfangen. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Philip Hoffmann und Christoph Drost
- eigener Bericht

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Saarbrücker Wildpark: Steinbock Anton und seine Geiß haben Nachwuchs

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Hier zu sehen: das Kitz mit seiner Mutter im Wildpark Saarbrücken. Foto: Ralf Blechschmidt/Landeshauptstadt Saarbrücken

Die Landeshauptstadt Saarbrücken meldet Nachwuchs im Wildpark: Dort ist in dieser Woche ein Kitz zur Welt gekommen. "Mit seiner grau-braunen Färbung ist das Kitz der Umgebung gut angepasst", heißt es in der Mitteilung. Schon kurz nach der Geburt habe der Nachwuchs die ersten Schritte gemacht und das Gehege erkundet.

Alpensteinbock Anton, der Vater, ist kein Unbekannter. Er war Anfang 2019 aus seinem Gehege gestohlen und in einem Wildpark in der Nähe von Passau aufgefunden worden. Mit Unterstützung des Wildparkleiters sowie der Kriminalpolizei konnte das Tier zurück nach Saarbrücken gebracht werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken, 20.05.2020

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