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Insolvenz von Calypso-Bad: Gewerkschaft fordert Erhaltung der Arbeitsplätze

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Das Calypso-Spaßbad in Saarbrücken muss Insolvenz anmelden. Die Arbeitsplätze sollen gesichert werden. Foto: BeckerBredel.

Wie die NGG - Region Saar und der Betriebsrat des Calypso-Spaßbades in Saarbrücken in einer Pressemitteilung berichten, seien sie von der Insolvenz der Betreibergesellschaft Vivamar überrascht worden. Schon heute sollen mit einem Anwalt für Arbeits- und Insolvenzrecht weitere Schritte besprochen werden. 

Möglichst viele Stellen sollen gesichert werden

Es gehe um die Sicherung möglichst vieler Arbeitsplätze im Calypso-Bad in Saarbrücken. "Die Beschäftigten haben in den letzten Jahren alles gegeben, um das Bad attraktiv zu gestalten. Corona darf nicht das Ende des einzigen mitbestimmten Bades in privater Hand im Saarland sein", so der Geschäftsführer der NGG Mark Baumeister.

Daher fordert die Gewerkschaft von der Stadt Saarbrücken, an den Gesprächen zur Zukunftssicherung beteiligt zu werden. Die Landeshauptstadt will sich laut "SR" um einen Nachfolger bemühen

Corona-Pandemie führte zu wegbrechenden Einnahmen

Das Spaßbad ist seit Mitte März geschlossen. Durch die wegbrechenden Einnahmen und hohe laufende Kosten, sei der Schritt zum Insolvenzantrag unausweichlich geworden. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der NGG 
- Saarländischer Rundfunk

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Verwirrung bei Kontrollen in Perl: Polizisten verwechseln Grenze

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Bei der Kontrolle standen die Polizisten zunächst an der falschen Stelle. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Patrick Seeger

Am Morgen waren Bundespolizisten aus Frankfurt in Perl im Einsatz. Dort sollten sie eigentlich Grenzkontrollen von Einreisenden aus Frankreich durchführen. Wie der "SR" berichtet, hatten die Polizisten jedoch die luxemburgische mit der französischen Grenze verwechselt.

In der Folge standen die Beamten an der falschen Stelle und kontrollierten Autofahrer, die aus Schengen über die Brücke nach Deutschland fahren wollten. Aufgrund von Beschwerden fiel der Fehler schnell auf, meldet der "SR". Anschließend wechselten die Polizisten zum richtigen Standort.

Die Grenzkontrollen zu Frankreich - ob im Süden von Rheinland-Pfalz oder im Saarland - sollen bis zum 15. Juni fortgesetzt werden - aber in gelockerter Form. An der Grenze zwischen Luxemburg und Deutschland gibt es hingegen seit dem 16. Mai keine Kontrollen mehr.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Fluch oder Segen: Kind sein in der Corona-Krise

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Foto: Michal Jarmoluk/Pexels

Die Corona-Krise bestimmt derzeit unseren Alltag. Täglich stellen wir uns in diesem Zusammenhang Fragen und schlagen uns mit Ängsten und Sorgen herum. Wann erlangen wir wieder etwas Normalität? Wann dürfen wir wieder Freunde treffen oder ins Restaurant gehen?

Auch die Jüngsten in unserer Gesellschaft werden durch die Corona-Krise vor besondere Herausforderungen gestellt: Kinder und Jugendliche sind sehr empfänglich für Einflüsse, die auf sie niederprasseln. Zunächst gehen sie in der Regel zwar unbefangen mit Neuem um - die drastischen Veränderungen ihrer gewohnten Lebensumstände, denen sie in der Corona-Krise ausgesetzt sind, könnten jedoch Ängste und seelische Belastungen zur Folge haben. Gerade die soziale Isolation von Freunden und Schule und Kita kann für sehr junge Menschen ein ernsthaftes Problem darstellen.

Mit der Villa durch die Zeit - per Live-Stream

Wie gehen Kinder und Jugendliche mit dieser außergewöhnlichen Situation um und kann ihre gesunde Entwicklung dadurch zu Schaden kommen – das fragen sich vor allem Eltern. In der Reihe „Mit der Villa durch die Zeit“ hat die Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken bereits mehrere Aspekte der Corona Krise explizit beleuchtet und Experten zu den jeweiligen Themen befragt. Handwerk , Kunst, Studium oder Veranstaltungen wurden im Zusammenhang mit der Pandemie bereits auf dem Online-Podium der Villa von verschiedenen Fachleuten erörtert. Per Live-Stream hat das Publikum natürlich immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Experten zu diskutieren.

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Foto: Villa Lessing

Fachvortrag in  der Villa Lessing

Eine Fachveranstaltung der Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken widmet sich der Situation von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise – und hat einen interessanten Gesprächspartner zu Gast.

ONLINE AUS DER VILLA am Mittwoch, 20.05.2020 ab 19 Uhr:

 "CORONA UND DIE ENTWICKLUNGSFOLGEN VON KINDERN UND JUGENDLICHEN DURCH DEN SHUTDOWN"

Gast: Onur Kirik, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut an der Klinik für Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Psychotherapie u. Psychosomatik Kleinblittersdorf
Moderator: Dr. Andreas Kindel, Chef vom Dienst der SR-Hörfunk-Nachrichten

Verlieren Kinder in der Corona-Krise am meisten? Werden sie vielleicht sogar durch das in der Krise erlebte nachhaltig geprägt? Wie können Eltern dazu beitragen, dass ihr Kind „Corona-Begleiterscheinungen“ wie soziale Isolation, Verlust gewohnter Umfelder wie Schule und Kita .o.ä möglichst gut verkraftet? Das und mehr gibt's am 20.05.2020 aus der Villa Lessing. Wie bei allen Experten-Gesprächen sind die Zuschauer der Video-Sessions eingeladen, sich online zu beteiligen.

>>> Live auf der Facebook-Seite der Villa Lessing und im Anschluss auf der >>> Homepage der Villa.

Diskussion erwünscht!

Diese Themen liegen vielen Saarländerinnen und Saarländern besonders am Herzen - und die Villa Lessing möchte mit Euch ins Gespräch kommen. Die Experten beantworten deshalb gerne Fragen. Diese können vorab oder während der Sendezeit an >>> veranstaltungen@villa-lessing.de oder auf >>> Facebook direkt gestellt werden.

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Foto: Villa Lessing

KONTAKT:

Villa Lessing
Lessingstraße 10
66121 Saarbrücken
Telefon: (0681) 967080
Internet: www.villa-lessing.de
E-Mail: info@villa-lessing.de

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Saar-Städtetag: Bäder sollen nur mit Corona-Schutzkonzept öffnen dürfen

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In Nordrhein-Westfalen haben Freibäder seit Mittwoch unter Auflagen wieder geöffnet. Das Konzept könnte Vorbild im Saarland werden. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Nach Auffassung des Saarländischen Städte- und Gemeindetages (SSGT) muss es vor einer Wiedereröffnung der Schwimmbäder ein entsprechendes Schutzkonzept geben. "In einem solchen Konzept sind beispielsweise die Anforderungen für die Hygienemaßnahmen, die Einhaltung der Abstandsgebote oder Zutrittsregelungen für die einzelnen Bäder festzulegen", so SSGT-Präsident Hermann Josef Schmidt und sein Stellvertreter Jörg Aumann in einer gemeinsamen Erklärung am Freitag (22. Mai 2020).

Bäder seit zwei Monaten zu

Seit Mitte März sind alle Hallenbäder im Saarland zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Auch alle Freibäder, von denen viele Anfang Mai ihren Betrieb hatten starten wollen, sind von der Verordnung der Landesregierung betroffen und dürfen nicht öffnen.

Beschäftige schützen

Schmidt und Aumann zeigten zwar Verständnis dafür, dass zahlreiche Bürgerinnen und Bürger angesichts der Lockerungen in anderen Bereichen auch eine rasche Öffnung der Bäder erwarten. Dennoch müsse insbesondere der Schutz der Beschäftigen bedacht werden, weswegen es eines Schutzkonzeptes bedürfe, heißt es in der Erklärung.

Vorbild NRW?

Vorbild könnte in naher Zukunft Nordrhein-Westfalen sein. Dort dürfen seit Mittwoch Freibäder unter Auflagen wieder öffnen. Zum Beispiel ist die Zahl der Badegäste begrenzt, im Becken und in Duschen muss Sicherheitsabstand gehalten werden. "Wir werden die Entwicklung nach der Öffnung der Bäder in Nordrhein-Westfalen genau beobachten und nach einer Woche kurzfristig im Kreise der Kollegen über die ersten Erkenntnisse beraten", so die SSGT-Verantwortlichen Schmidt und Aumann.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Saarländischen Städte- und Gemeindetages, 22.05.2020
- eigene Berichte
- RP-Online.de: "Das sind die Corona-Regeln für die NRW-Freibäder"

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Corona im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Freitag

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Die Corona-Meldungen aus dem Saarland hat SOL.DE für euch. Grafik: Unsplash

Corona im Saarland: Aktuelle Zahlen

Das saarländische Gesundheitsministerium hat am Feiertag zwei neue Corona-Fälle gemeldet. Alle Daten: "Aktuelle Corona-Zahlen: Zwei neue Fälle im Saarland gemeldet".

Corona-Demo in Saarbrücken aus Angst vor Gewalt abgesagt

Weil parallel eine Gegendemonstration am Staatstheater in Saarbrücken stattfindet, hat die Veranstalterin die Grundrechts-Demo abgesagt. Sie fürchtet einen gewalttätigen Konflikt. Die Gegendemo-Veranstalter wehren sich gegen die Vorwürfe. Zum Artikel: "Corona-Demo in Saarbrücken aus Angst vor Gewalt abgesagt".

Verwirrung bei Kontrollen in Perl: Polizisten verwechseln Grenze

Fälschlicherweise hatten Bundespolizisten am Freitagmorgen im Kreisel von Perl Einreisende aus Luxemburg kontrolliert. Das sorgte nicht nur schnell für Verwirrung - sondern auch Beschwerden. Mehr: "Verwirrung bei Kontrollen in Perl: Polizisten verwechseln Grenze".

Statistisches Bundesamt: Zeit der Hamsterkäufe in der Corona-Pandemie ist vorbei

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts hat sich das Käuferverhalten in der 20. Kalenderwoche (11.-17. Mai) wieder weitgehend auf dem Niveau vor der Corona-Krise eingependelt. Einige Produkte verkaufen sich allerdings weiterhin überdurchschnittlich gut. Mehr: "Zeit der Hamsterkäufe in der Corona-Pandemie ist vorbei".

Bäder sollen nur mit Corona-Schutzkonzept öffnen dürfen

In manchen Bundesländern dürfen Schwimmbäder wieder öffnen, im Saarland sind sie vorerst noch geschlossen. Ohne ein entsprechendes Schutzkonzept soll das auch weiter so bleiben, befindet der Saarländische Städte- und Gemeindetag. Zum Artikel: "Bäder sollen nur mit Corona-Schuzkonzept öffnen dürfen".

Entwarnung: Doch keine Corona-Fälle beim 1. FC Kaiserslautern

Beim 1. FC Kaiserslautern gab es im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Testreihen erst kürzlich drei Verdachtsfälle auf das Coronavirus. Erneute Tests resultierten allerdings in einem negativen Ergebnis. Zum Artikel: "Entwarnung: Doch keine Corona-Fälle beim 1. FC Kaiserslautern".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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Corona-Demo in Saarbrücken aus Angst vor Gewalt abgesagt

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Vergangene Woche hatten noch 500 Menschen vor dem Staatstheater gegen die Einschränkungen der Grundrechte demonstriert. Archivfoto: BeckerBredel

Aus Angst vor einer möglichen Eskalation hat die Veranstalterin der Corona-Demo in Saarbrücken die für Samstag (23. Mai 2020) geplante Kundgebung vor dem Staatstheater abgesagt. Wegen einer angekündigten Gegendemonstration habe sich die Bedrohungslage verschlechtert, so Marion Ritz-Valentin in ihrem Facebook-Post. "Wir fürchten einen gewalttätigen Konflikt", schreibt die Veranstalterin. "Nach Einschätzung der Polizei" sei eine friedliche Durchführung des "Grundrechte-Flashmobs" eher nicht möglich.

Verschwörungsanhänger mischen sich unter besorgte Bürger

Ritz-Valentin kritisiert in dem Post auch die Rolle der Medien. Mit der "Hetzerei gegen uns Demonstranten" solle "sofort aufgehört werden". Stattdessen solle gezeigt werden, was die Demonstranten wirklich seien: "friedliche Bürgerinnen und Bürger mit einem berechtigten Anliegen". Bei der Grundrechts-Demo vergangenen Samstag waren rund 500 Menschen auf dem Tbilisser Platz zusammen gekommen. Darunter waren besorgte Bürger, Familien, aber auch Anhänger von Verschwörungsmythen.

Gegendemo-Veranstalter bestreiten Gefahr-Vorwürfe

Die Veranstalter der Gegendemo wehren sich gegen die Gefahr-Vorwürfe. "Dem FriedensNetztSaar, der Partei Die Partei und uns als Initiatorinnen der Kundgebung Gewalt zu unterstellen, ist nicht einfach nur zynisch. Es zeigt, wie diese Menschen ihre eigenen Realitäten spinnen", heißt es in einem Facebook-Post der linksgerichteten "Blockade Saar". Das FriedensNetzSaar wirft den Veranstalter der Corona-Demo vor, sich nicht genug von Impfgegnern, Esoterikern und Neonazis abzugrenzen, die sich unter die Teilnehmer mischen. Ritz-Valentin hatte sich im Vorfeld der vergangenen Corona-Demo zwar von Rechtsextremen distanziert. Dennoch finden sich beispielsweise in Telegram-Gruppen Belege dafür, wie Verschwörungsideologen und Neonazis die Corona-Demos für ihre Ziele instrumentalisieren, berichtet die "Saarbrücker Zeitung".

Die Gegen-Kundgebung soll trotz Absage der Corona-Demo um 15.00 Uhr auf dem Tbilisser Platz stattfinden. Dort will man unter anderem Solidarität für Corona-Kranke, Beschäftigte im Gesundheitswesen und durch die Krise belastete Menschen zeigen.

Was die beiden Seiten noch zu sagen haben und welche Verschwörungsmythen in saarländischen Telegram-Gruppen verbreitet werden, gibt es auf Saarbruecker-Zeitung.de zum Nachlesen (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post von Marion Ritz-Valentin, 20.05.2020
- Facebook-Post der Blockade Saar, 20.05.2020
- Veranstaltung auf Facebook: "Für solidarische Krisenlösungen-Gegen Hetze und Corona-Ignoranz"
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht

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Unterwegs nach Sulzbach: Streit zwischen zwei Männern in Pkw eskaliert

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Während des Streits landete der Pkw in der Böschung. Foto: W. Zintel/Feuerwehr St. Ingbert

Am Donnerstagabend rückte die Polizei zu einem Verkehrsunfall auf der L244 zwischen St. Ingbert und Schnappach aus. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen VW Touran in der Böschung der Landstraße sowie zwei verletzte Männer, die daneben standen.

Streit in Pkw eskaliert

Die Unfallaufnahme erbrachte laut Polizei "zunächst recht unspektakulär", dass die Männer (51 und 46 Jahre alt) gemeinsam in einem Pkw nach Sulzbach unterwegs waren. Die weiteren Schilderungen brachten die Beamten allerdings zum Staunen.

Während der Fahrt begann der 46-jährige Beifahrer damit, den 51-jährigen Fahrer zu provozieren und zu bedrohen. Dann schlug der Beifahrer dem 51-Jährigen ins Gesicht, worauf dieser eine Notbremsung vollzog, so die Polizei.

"Da der aggressive Beifahrer nun nicht mit der Notbremsung mitten auf der L244 einverstanden war, trat er dem Fahrer an den Kopf", heißt es weiterhin in der Mitteilung. Der 51-Jährige ließ den Angriff nicht auf sich sitzen und griff dem jüngeren Beifahrer unter anderem "heftig in den Genitalbereich". Währenddessen rollte das Fahrzeug in die Böschung zurück.

Beide Männer wurden schließlich mit Verletzungen in unterschiedliche Krankenhäuser gebracht. Die Polizei leitete nach eigenen Angaben Ermittlungsverfahren gegen die Beteiligten ein.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert, 21.05.2020
- Mitteilung der Feuerwehr St. Ingbert, 22.05.2020

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mit dpa

Statistisches Bundesamt: Zeit der Hamsterkäufe in der Corona-Pandemie ist vorbei

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Die Zeit der Hamsterkäufe scheint vorbei zu sein. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Rene Traut

In den Läden gibt es wieder passierte Tomaten, Nudeln und Toilettenpapier: Diese Alltagsbeobachtung hat das Statistische Bundesamt mit aktuellen Absatzzahlen zu einzelnen Produkten untermauert, meldet "dpa". Demnach habe sich das Käuferverhalten in der 20. Kalenderwoche wieder weitgehend auf dem Vorkrisenniveau eingependelt. Die Zeit der Hamsterkäufe scheint vorbei zu sein.

Hamsterwaren weniger gefragt

Der Auswertung des Statistischen Bundesamts zufolge waren die typischen Hamsterwaren Klopapier (minus 28 Prozent), Nudeln (minus 30 Prozent) und passierte Tomaten (minus 16 Prozent) deutlich weniger gefragt als im Durchschnitt der Monate August 2019 bis einschließlich Januar 2020. Die Statistiker gegen davon aus, dass die Nachfrage nach diesen Produkten zunächst gesättigt ist, so "dpa".

Was sich überdurchschnittlich gut verkauft

Weiterhin überdurchschnittlich gut verkaufen sich hingegen Desinfektionsmittel (plus 152 Prozent) und Seife (plus 38 Prozent). Also Produkte, die zur Einhaltung der Hygienevorschriften benötigt werden. Zu den Corona-Gewinnern zählt laut Auswertung ebenso weiterhin tiefgekühltes Obst, das in der beobachteten Kalenderwoche 49 Prozent über dem langmonatigen Schnitt lag.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Aktion-Mensch-Lotterie: Großgewinn für Ehepaar aus Saarbrücken

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Bei der Aktion Mensch handelt es sich um eine Soziallotterie. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/obs/Aktion Mensch

Laut Aktion Mensch schüttete die Soziallotterie 2019 Gewinne im Wert von rund 2,7 Millionen Euro aus. Ein Großgewinn geht nun erneut ins Saarland: Bei der Lotterie hat ein Ehepaar aus Saarbrücken 100.000 Euro gewonnen, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag (22. Mai 2020). Erst kürzlich gingen 250.000 Euro an eine 73-jährige Lotterieteilnehmerin aus Saarbrücken.

Gewinner seien allerdings potenziell nicht nur Los-Käufer. Laut Verein profitieren auch soziale Projekte im Saarland. So würden etwa inklusive Begegnungen, Wohnprojekte oder auch Inklusionsbetriebe unterstützt werden. An diese gingen 2019 rund 2,9 Millionen Euro, teilt Aktion Mensch mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Aktion Mensch, 22.05.2020
- eigener Bericht

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Mädchen bei Fahrrad-Unfall in St. Ingbert schwer verletzt

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Das Mädchen fiel nach dem Zusammenstoß mit einem Auto zu Boden. Symbolfoto: BeckerBredel

Eine 12-jährige Radfahrerin ist im St. Ingberter Stadtteil Oberwürzbach am Donnerstag (21. Mai 2020) schwer verletzt worden. Zu dem Unfall kam es gegen 15.50 Uhr in der Steckentalstraße, teilte die Polizei mit.

Das Mädchen war aus bislang unbekannten Gründen auf das Heck eines ordnungsgemäß geparkten Fahrzeugs aufgefahren. Durch den Zusammenstoß fiel die 12-Jährige auf die Fahrbahn.

Sie musste schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Dass sie einen Helm trug, verhinderte möglicherweise schlimmere Verletzungen. Die Steckentalstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme circa 30 Minuten voll gesperrt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert, 21.05.2020

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17-Jähriger flüchtet aus JVA Ottweiler - Festnahme am Blies-Ufer

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Die Polizei nahm den 17-Jährigen erneut fest. Symbolfoto: Thomas Frey/dpa-Bildfunk

Durch Übersteigen eines Zaunes der JVA Ottweiler gelang dem 17-Jährigen die Flucht. Das meldet die Polizeiinspektion Neunkirchen. "Der Häftling entfernte sich in Richtung Ortslage Ottweiler", so die Beamten.

In der Folge kam es zu einer Fahndung. Zunächst stellten Einsatzkräfte den Flüchtigen versteckt unter einer Hecke in der Mühlstraße fest. Nach Ansprache flüchtete der 17-Jährige in Richtung der Bundesstraße 41.

"Schließlich sprang der Häftling in die Blies", heißt es in der Mitteilung der Polizei. Am Ufer wurde er allerdings von einem Polizeikommando gestellt und festgenommen. Nun befindet er sich wieder in der JVA Ottweiler.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen

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mit dpa

Saarland-Wetter: Wochenende wird kühler, Schauer und Gewitter möglich

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Der Regen kann schon am Freitagabend ins Saarland kommen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Auf vereinzelte Regenschauer und etwas kühlere Temperaturen können sich die Menschen im Saarland am Wochenende einstellen. Bereits am Freitagabend sollen Regenschauer und vereinzelt Gewitter aufziehen.

So wird das Wetter am Samstag

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) startet der Samstag stark bewölkt und mit Regen bei Temperaturen von 15 bis 18 Grad. Am Nachmittag lockert es dann etwas auf, im Norden sind aber weiter Schauer möglich. 

Das Saarland-Wetter am Sonntag

Am Sonntag wird es dann wieder freundlicher mit 18 bis maximal 21 Grad, Wolken und Sonne wechseln sich ab.

Neue Woche startet wärmer

Auch der Montag wird laut DWD trocken. Die Wetter-Experten gehen von Temperaturen bis 25 Grad aus.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Aktuelle Corona-Zahlen: Zwei neue Fälle im Saarland gemeldet

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Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Fälle im Saarland liegt bei 2.676. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 79 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Donnerstag (21. Mai 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlicht hat.

Gesamtzahl der Fälle steigt um 2

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 2 auf 2.676. Bislang sind 162 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.435 Personen, 2 mehr als am Mittwoch.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 43 stationär behandelt. Davon liegen 8 auf der Intensivstation.

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.183 (+1 gegenüber Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 533 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 335 (+/-0)
Landkreis Neunkirchen: 257 (+/-0)
Landkreis Merzig-Wadern: 203 (+/-0)
Landkreis St. Wendel: 165 (+/-0) 

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 21.05.2020
- eigene Recherche

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Entwarnung: Doch keine Corona-Fälle beim 1. FC Kaiserslautern

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Die Verdachtsfälle beim 1. FCK haben sich nicht bestätigt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Anspach

Am Mittwoch (20. Mai 2020) meldete der Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern drei Corona-Verdachtsfälle. Um das Ergebnis zu verifizieren, kündigte der Verein einen erneuten Test an. Nun liegt das Ergebnis vor.

Nach Angaben des 1. FCK gibt es innerhalb der 40-köpfigen Testgruppe keine mit dem Coronavirus infizierten Personen. Am heutigen Freitag (22. Mai 2020) werde der Verein daher erneut mit dem Mannschaftstraining beginnen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des 1. FC Kaiserslautern
- eigener Bericht

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Keine Einnahmen während Corona-Pandemie - Pächter des Calypso stellt Insolvenzantrag

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Hier zu sehen: das Calypso in Saarbrücken. Symbolfoto: BeckerBredel

Aufgrund der Allgemeinverfügung im Saarland sind die Schwimmbäder hierzulande derzeit geschlossen - so auch das Calypso in Saarbrücken. Die Folge: keine Einnahmen bei fortlaufenden Kosten. Das teilte der Geschäftsführer der Vivamar Betriebsgesellschaft dem "SR" mit.

Der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens sei daher "unausweichlich geworden". Ein tragfähiges Zukunftskonzept habe man nicht erarbeiten können, heißt es im Medienbericht. Nun bemühe sich die Landeshauptstadt Saarbrücken, einen neuen Pächter für das Calypso zu finden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Das Saarland war im Mai das sonnigste Bundesland

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An der Saar schien im Mai 2020 bislang 183 Stunden lang die Sonne. Foto: BeckerBredel

Etwa 183 Stunden Sonnenschein gab es in diesem Monat im Saarland bisher. Das berichtet der SR mit Bezug auf das ARD-Wetterkompetenzzentrum. 

Sonnigster Ort war Bietzen

Die sonnigsten Orte waren dabei Bietzen mit 204 Stunden und Orscholz mit 201 Stunden. In Friedrichsthal dagegen schien laut SR die Sonne mit 170 Stunden am seltensten. 

Halb so viel Regen wie sonst üblich

Auch die Trockenphase hält jedoch an. Wie bereits im Vormonat fiel im Saarland auch im Mai wieder wenig Regen - nur 39 Liter pro Quadratmeter. Das ist etwa die Hälfte des Niederschlags, der in diesem Monat für gewöhnlich gemessen wird. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Dringend Nachwuchs benötigt: 5.100 Ärzte arbeiten im Saarland

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Im Saarland kommen rein rechnerisch auf einen Arzt etwa 193 potenzielle Patienten. Symbolfoto: Jens Wolf/dpa-Bildfunk

Nach Angaben der Bundesärztekammer kommt im Saarland rechnerisch auf 193 Menschen ein Arzt. Die Zahl der Mediziner stieg 2019 um etwa 50. Das berichtet die Deutsche Presseagentur mit Bezug auf die Statistik. 

Knapp 2.000 Ärzte im Saarland sind ambulant tätig

Mehr als die Hälfte der Ärzte im Saarland arbeiteten Ende des vergangenen Jahres in einem Krankenhaus. Etwa 56 Prozent waren stationär in Kliniken beschäftigt. Ambulant wie beispielsweise in Praxen arbeiteten knapp 2.000 Mediziner im Saarland. Die übrigen sind nicht in der direkten Patientenversorgung tätig, sondern beispielsweise in Behörden, bei Medizinmedien oder in der Industrie

Erhöhter Bedarf wegen Alterung der Bevölkerung 

Aufgrund der Alterung der Bevölkerung wächst jedoch der Bedarf an Medizinern. Wie die Spitzenorganisation der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland mitteilt, wird dringend ärztlicher Nachwuchs gebracht. "Die Corona-Pandemie führt uns drastisch vor Augen, wie sehr unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben von einem gut funktionierenden Gesundheitswesen abhängt", so der Präsident der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt. Die Förderung des Nachwuchses und die Sicherung der Fachkräfte solle für die Politik künftig höchste Priorität haben. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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