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Baugewerbe im Saarland blieb von der Corona-Krise bislang verschont

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Das Baugewerbe im Saarland wurde bislang von der Corona-Krise kaum beeinträchtigt. Symbolfoto: Bodo Schackow/dpa-Bildfunk

Im Monat März zeigten sich kaum Corona-bedingte Einbußen im Baugewerbe. Die geleisteten Arbeitsstunden erhöhten sich gegenüber dem März 2019 sogar um 5,1 Prozent auf 491.000.

Mehr Arbeitsstunden vor allem im Tiefbau

Im ersten Quartal betrug die Zunahme laut Statistischem Amt des Saarlandes sogar 7,1 Prozent. Vor allem im Tiefbau wurden mehr Arbeitsstunden erbracht. Mit 774.000 Stunden lag die Rate um ganze 10,9 Prozent höher als im Vorjahr. Auch im Hochbaubereich wurden mit 530.000 etwa 2,1 Prozent mehr Arbeitsstunden geleistet. 

Umsatz im März gestiegen, Quartal bleibt jedoch hinter Vorjahr

Auch der baugewerbliche Umsatz hat sich im März erhöht. Allerdings liegt die Summe des Quartals unter den Vergleichswerten des Vorjahres. 170 Millionen Euro weniger wurden abgerechnet. Das sind 4,2 Prozent. Der gewerbliche Bau verzeichnet ein Plus von 5,2 Prozent. Hier wurden 71 Millionen Euro abgerechnet. Beim Wohnungsbau aber wurden die Vorjahreswerte um 28 Millionen Euro unterschritten, was etwa einem Fünftel entspricht. 

Straßenbau verzeichnet Plus, öffentlicher Bau jedoch Minus

Der öffentliche Bau und der Straßenbau setzen in den ersten drei Monaten 71 Millionen Euro um, was etwa 5 Prozent weniger sind als 2019. Zwar wurde im Straßenbau ein Umsatzplus von 13,1 Prozent erwirtschaftet, allerdings konnte das die Umsatzeinbrüche von 29,5 Prozent im öffentlichen Bau nicht ausgleichen.

In den Betrieben wurden im ersten Quartal 2020 zudem Aufträge im Wert von 281 Millionen Euro angenommen. Das entspricht einem deutlichen Plus von 39,7 Prozent. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Statistischen Amtes des Saarlandes, 22.05.2020

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