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Saarland: Kaum noch Abweisungen an der Grenze zu Frankreich - Lage entschärft sich

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Im Saarland werden nur noch wenige Menschen an der Grenze zu Frankreich abgewiesen. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa

Nur wenige Zurückweisungen an der Grenze zu Frankreich

Bei den Stichproben-Kontrollen an der Grenze zu Frankreich werden im Saarland nur noch wenige Personen an einer Einreise gehindert. Die Zahl der Zurückweisungen belaufe sich pro Tag auf eine Personenzahl "im niedrigen zweistelligen Bereich", sagte der Sprecher der Bundespolizeiinspektion in Bexbach am heutigen Dienstag (26. Mai 2020). Nach zwei Monaten systematischer Kontrolle im Zuge der Corona-Pandemie sind die Bundespolizisten seit dem 16. Mai lediglich noch zu sporadischen Kontrollen an der Grenze zu Frankreich unterwegs.

Kooperationen mit Polizisten aus Frankreich laufen wieder

Es würden jetzt auch gelegentlich gemeinsame Kontrollen mit französischen Polizeikollegen gemacht, sagte der Sprecher. Auch gemeinsame Fahndungsabfragen gebe es wieder. "Wir sind mittlerweile wieder ein Stück weit zur Normalität zurückgekommen." Von Frankreich nach Deutschland eingereist werden dürfe weiterhin nur mit einem triftigen Grund sowie als Pendler- oder Güterverkehr.

Zuvor etwa 37.000 Abweisungen in einem Monat

Vom 16. März bis zum 16. Mai hatten Bundespolizisten den Einreiseverkehr aus Frankreich und aus Luxemburg an überwachten Übergängen kontrolliert. Bei den stationären Grenzkontrollen wurden laut Bundespolizeidirektion Koblenz in Rheinland-Pfalz und im Saarland insgesamt knapp eine Million Reisende kontrolliert - mehr als 37.000 Personen wurden an den Grenzen abgewiesen. Mit den Grenzkontrollen sollte die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Einreisen waren nur mit einem triftigen Grund erlaubt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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