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Regionalliga-Abbruch: 1. FC Saarbrücken steigt in 3. Liga auf

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Pokalhalbfinalist 1. FC Saarbrücken steht als Aufsteiger in die 3. Liga fest. Foto: Oliver Dietze/dpa

1. FC Saarbrücken steigt in 3. Liga auf

Der 1. FC Saarbrücken hat durch den Abbruch der Regionalliga Südwest den Aufstieg geschafft und kehrt nach sechs Jahren Viertklassigkeit in die 3. Fußball-Liga zurück. Die Spielkommission und die Gesellschafterversammlung der Regionalliga entschieden am Dienstagabend, die derzeit wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochene Meisterschaftsrunde zum 30. Juni zu beenden, wie es in einer Mitteilung hieß. Es sei nicht abschätzbar, wann Mannschaftssport für alle Teams aus den fünf Bundesländern wieder erlaubt sei.

Der Aufsteiger in die 3. Liga wurde durch die Quotienten-Regel bestimmt, dabei wird der Quotient aus erzielten Punkten und ausgetragenen Spielen ermittelt. In dieser Wertung lag der DFB-Pokal-Halbfinalist Saarbrücken als Tabellenführer deutlich vor dem TSV Steinbach Haiger. Aus der Regionalliga steigt diese Saison kein Team ab, vier Teams steigen in die vierte Liga auf.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

 

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Rehlinger: Voraussichtlich kein Stellenabbau bei der Bahn  

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Anke Rehlinger (SPD), Wirtschaftssministerin im Saarland, sieht die weiteren Corona-Lockerungen für die Gastronomie als weiteren Schritt in die Normalität. Archivfoto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Stellenabbau bei der Bahn voraussichtlich abgewendet

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat heute mit Bundesverkehrsminister Scheuer, der Deutschen Bahn (DB) und dem Konzernbetriebsrat ein "Bündnis für die Bahn" geschlossen, dass einen Stellenabbau bei der Bahn verhindern soll. Noch stehen die Ergebnisse allerdings unter Vorbehalt: "Tarifvertragliche Vereinbarungen sollen dieses Bündnis noch ausbuchstabieren", heißt es in einer Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr vom heutigen Dienstag (26. Mai 2020).

Anke Rehlinger: "Politischer Druck wirkt!"

Verkehrsministerin Anke Rehlinger begrüßt das Bündnis: "Damit sind Befürchtungen über Personalabbau bei der DB hoffentlich vom Tisch. Auch die geplanten Neueinstellungen sollen unvermindert fortgesetzt werden. Politischer Druck wirkt! Ein Sparkurs einseitig zulasten der Beschäftigten der Bahn ist damit abgewendet. Zudem werden die dringend notwendigen Investitionen in die Infrastruktur getätigt."

Rehlinger sieht weiterhin offene Fragen

Rehlinger, die derzeit auch Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz ist, sieht dennoch offene Fragen zur Zukunft der Bahn: "Vor allem die Anbindung der Regionen – wie dem Saarland – lässt weiter zu wünschen übrigen. Wer Fahrgastzahlen erhöhen will, muss die Menschen auch abholen und dafür die Regionen viel stärker anbinden." Der Bund müsse zudem den gesamten ÖPNV stärker stabilisieren.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr vom 26.05.2020

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Gewinne 2x2 Karten für JOHANN KÖNIG in Neunkirchen!

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Johann König gastiert im März in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Foto: Boris Breuer

Johann König steht mitten im Leben: Er hat drei Kinder gezeugt, zwei Bäume gepflanzt und ein Haus gebaut. Die nächsten Aufgaben drängen sich also quasi auf: Er muss den Auszug der Kinder vorbereiten, die Bäume fällen und das Haus verputzen.

Neues Programm

Gleichzeitig steht er aber auch mitten neben dem Leben: Denn er ist oft in Gedanken oder in den Pilzen, bittet die Bäume um Ruhe und genießt eine lange Weile die eigenen und die Launen der Natur. Im neuen Programm "Jubel, Trubel, Heiserkeit" stellt er die drängenden Fragen der Gegenwart:

1. Wenn die Kinder durch ihren immensen Fleisch-, Spielzeug- und Gummistiefel-Bedarf die Ressourcen des Planeten frühzeitig mit verballern, sind dann die Eltern raus aus der Verantwortung für ihre Zukunft?

2. Welche Auswirkungen auf den weltweiten Aktienmarkt hätte es, wenn alle Menschen gleich wären und man die Begriffe Konsum und Moral tauscht?

3. Welcher Tag ist heute?

Das neueste Bühnenstück des Ausnahme-Cholerikers ist auch das bisher famoseste: Kühl in der Analyse, warm in der Poesie, heiß in der Darbietung.

Johann König kommt mit seiner Show am 26. März in die Neue Gebläsehalle nach Neunkirchen - und du kannst live mit dabei sein! SOL.DE verlost 2x2 Gästeliste-Plätze. Einfach das unten stehende Formular ausfüllen. Die Verlosung läuft bis zum 14. März, 23.59 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 03.02.2020, 11.00 Uhr, bis zum 14.03.2021, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 2x2 Gästeliste-Plätze für die Show von Johann König am 26. März 2020 in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Nickolaus - PR & Kommunikation weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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Video von Ministerpräsident Tobias Hans: weitere Disziplin gefordert

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Im Saarland gibt es eine neue Corona-Verordnung, die weitere Lockerungen vorsieht. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa

Videobotschaft von Tobias Hans

Ministerpräsident Tobias Hans hat sich in einer Videobotschaft bei der saarländischen Bevölkerung für das disziplinierte Verhalten in den vergangenen Wochen bedankt. "Zum Glück haben wir es im Saarland dank dieser Disziplin der Menschen geschafft, die Infektionszahlen nach unten zu bringen und zu jedem Zeitpunkt dafür zu sorgen, dass erkrankte Menschen optimal behandelt werden konnten", sagte Hans am Dienstag.

Hans fordert Zusammenhalt und Solidarität

Gleichzeitig betonte Tobias Hans, dass die Gefahr einer Corona-Infektion weiterhin bestehe, solange es noch keinen geeigneten Impfstoff gegen Covid-19 gebe. Deshalb sei es laut Hans wichtig, dass man die sozialen Kontakte weiterhin in einem begrenzten Rahmen halte. Zudem appelliert der saarländische Ministerpräsident "dass man weiterhin, wo immer möglich, auch die Hygiene- und Abstandsregeln einhält, damit eine Ausbreitung des Virus auch weiterhin verhindert wird".

Damit man den Weg im Saarland weiter so erfolgreich beschreiten könne, brauche es laut Hans Zusammenhalt und Solidarität mit älteren, schwächeren und kranken Menschen.

Verwendete Quellen:
- Video von Ministerpräsident Tobias Hans vom 26.05.2020

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Saarland: Kaum noch Abweisungen an der Grenze zu Frankreich - Lage entschärft sich

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Im Saarland werden nur noch wenige Menschen an der Grenze zu Frankreich abgewiesen. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa

Nur wenige Zurückweisungen an der Grenze zu Frankreich

Bei den Stichproben-Kontrollen an der Grenze zu Frankreich werden im Saarland nur noch wenige Personen an einer Einreise gehindert. Die Zahl der Zurückweisungen belaufe sich pro Tag auf eine Personenzahl "im niedrigen zweistelligen Bereich", sagte der Sprecher der Bundespolizeiinspektion in Bexbach am heutigen Dienstag (26. Mai 2020). Nach zwei Monaten systematischer Kontrolle im Zuge der Corona-Pandemie sind die Bundespolizisten seit dem 16. Mai lediglich noch zu sporadischen Kontrollen an der Grenze zu Frankreich unterwegs.

Kooperationen mit Polizisten aus Frankreich laufen wieder

Es würden jetzt auch gelegentlich gemeinsame Kontrollen mit französischen Polizeikollegen gemacht, sagte der Sprecher. Auch gemeinsame Fahndungsabfragen gebe es wieder. "Wir sind mittlerweile wieder ein Stück weit zur Normalität zurückgekommen." Von Frankreich nach Deutschland eingereist werden dürfe weiterhin nur mit einem triftigen Grund sowie als Pendler- oder Güterverkehr.

Zuvor etwa 37.000 Abweisungen in einem Monat

Vom 16. März bis zum 16. Mai hatten Bundespolizisten den Einreiseverkehr aus Frankreich und aus Luxemburg an überwachten Übergängen kontrolliert. Bei den stationären Grenzkontrollen wurden laut Bundespolizeidirektion Koblenz in Rheinland-Pfalz und im Saarland insgesamt knapp eine Million Reisende kontrolliert - mehr als 37.000 Personen wurden an den Grenzen abgewiesen. Mit den Grenzkontrollen sollte die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Einreisen waren nur mit einem triftigen Grund erlaubt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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DFB-Pokal-Halbfinale des 1. FC Saarbrücken darf in Völklingen stattfinden

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Der 1. FC Saarbrücken steht im Halbfinale des DFB-Pokals. Foto: Oliver Dietze/dpa

Grünes Licht für DFB-Pokal-Halbfinale im Saarland

Das Halbfinale des DFB-Pokals wird am 9. und 10. Juni 2020 ausgetragen. Dann trifft der 1. FC Saarbrücken auf den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Wie das saarländische Innenministerium am heutigen Dienstag (26. Mai 2020) mitteilte, wird das Spiel, das ohne Zuschauer/innen unter strengen Hygieneauflagen stattfindet, im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen ausgetragen.

Bouillon freut sich für den FCS

Der saarländische Sportminister Klaus Bouillon freut sich auf den nächsten Pokalkracher im Saarland: "Da bereits vor einiger Zeit der DFB signalisiert hat, die Pokalhalbfinal-Spiele auszutragen, freuen wir uns mit dem FCS, das er jetzt seinen Heimvorteil nutzen kann. Auch wenn es natürlich leider nicht das Fußball-Fest werden kann, das wir uns beim Einzug des FCS ins Halbfinale alle gewünscht haben. Aber das Saarland steht hinter seinem FCS und wird dem Team gemeinsam aus der Ferne den Rücken stärken."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Innenministeriums vom 26.05.2020

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Falsche Aussagen des Gutachters: Prozess um tödlichen Unfall auf A620 bei Saarbrücken vertagt

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Ein 23-Jähriger verstarb noch am Unfallort in seinem Kleinwagen. Archivfoto: Feuerwehr Völklingen.

Die Angeklagte war im August 2016 auf der A620 bei Saarbrücken-Klarenthal in das Ende eines Staus gerast. Bei dem Auffahrunfall kam ein junger Mann ums Leben.

Berufung eingelegt: Prozess wurde neu aufgerollt

Das Amtsgericht in Völklingen verurteilte die Frau zu einer Bewährungsstrafe. Daraufhin legten sowohl die Eltern des 23-Jährigen als auch die Unfallfahrerin selbst Berufung ein. Auch in zweiter Instanz wurde das Urteil bestätigt. Die Verursacherin gab einen Krampfanfall als Grund für den Unfall an. 

Tödlicher Auffahrunfall in Saarbrücken: Prozess wird neu verhandelt

Gutachter machte wohl falsche Angaben zur Schuldfähigkeit 

Nun wird der Fall vor dem Landgericht in Saarbrücken verhandelt. Dabei kam es am Montag (25. Mai 2020) jedoch zu Ungereimtheiten mit einem Gutachter. Dieser sollte die Schulfähigkeit der Angeklagten prüfen. Allerdings machte er dabei wohl falsche Angaben darüber, wie das Gutachten entstanden war.

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Ein 23-Jähriger verstarb noch am Unfallort in seinem Kleinwagen. Archivfoto: Feuerwehr Völklingen

Wie der "SR" berichtet, habe der Gutachter angegeben, bei der SHG-Klinik keinen Zugriff auf medizinische Rechercheportale erhalten zu haben. Ein Mitarbeiter des Krankenhauses dementierte diese Behauptung. Der Zeuge habe jede Möglichkeit zur Nachforschung gehabt. 

Verteidigung zweifelt an Glaubwürdigkeit

Die Einschätzung besagte, dass keine Hinweise auf einen Krampfanfall bei der Verursacherin vorlägen. Die Verteidigung jedoch warf dem Gutachter vor, in Hinblick auf seine medizinischen Recherchen nicht die Wahrheit zu sagen. Auch das nötige Fachwissen fehlte ihm. Sowohl das Gericht als auch der Staatsanwalt teilten diese Meinung. Der Prozess wird nun vertagt und soll im Herbst ein weiteres Mal neu aufgerollt werden. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Artikel

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Viele Verbrechen in Saarbrücken - Innenministerium plant kriminologische Analyse

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Saarbrücken soll einer kriminologischen Analyse unterzogen werden. Symbolfoto: BeckerBredel

Vor etwa zwei Wochen hatte die SPD-Fraktion im Stadtrat von Saarbrücken mehr Polizeipräsenz im Stadtgebiet gefordert. Der Grund: Die Kriminalitätsrate in der Landeshauptstadt sei besorgniserregend.

In diesem Zusammenhang zeigt die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik: Saarbrücken liegt bei Verbrechen pro 100.000 Einwohnern auf Platz 4 der 81 deutschen Großstädte. Bei den meisten Fällen geht es um Diebstahl sowie Straßenkriminalität.

Kriminologische Analyse geplant

Wie der "SR" berichtet, will das Saar-Innenministerium als Reaktion auf die Zahlen "eine sicherheitspolitische und kriminologische Regionalanalyse erstellen". Ziel sei es, aus der Analyse Maßnahmen zur Bekämpfung der Straftaten ableiten zu können.

Erklärung der Zahlen

Die vergleichsweise hohen Kriminalitätszahlen hängen laut Innenministerium mit der Sonderrolle Saarbrückens in der Großregion zusammen. Demnach seien nahezu 40 Prozent der Straftaten auf Personen zurückzuführen, die nicht in der Landeshauptstadt wohnten. Zudem hätten die verstärkten Kontrollen der Polizei zur Aufdeckung von Straftaten geführt, "die möglicherweise sonst nicht zur Anzeige gebracht worden wären", schreibt der "SR".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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mit dpa

Propaganda-Veranstaltungen im Saarland organisiert? Klage gegen PKK-Funktionär

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Im Januar dieses Jahres kam es zur Festnahme des Mannes. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Thomas Frey

Nach Angaben des Oberlandesgerichts, so "dpa", erhob die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe nun Anklage gegen einen Mann, der PKK-Mitglied gewesen sein soll. Der türkische Staatsangehörige sei spätestens von Ende Juni 2017 bis Juni 2019 als hauptamtlicher PKK-Kader für sogenannte PKK-Gebiete zuständig gewesen - so der Vorwurf gegen den Mann.

Dabei habe der Angeklagte etwa in der PKK-Region Saarland/Rheinland-Pfalz Propaganda-Veranstaltungen sowie Versammlungen organisiert, teilte die oberste deutsche Anklagebehörde laut "dpa" mit. Zudem soll er Geld für die verbotene kurdische Arbeiterpartei gesammelt haben.

Der Mann war Anfang Januar 2020 im Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens festgenommen worden. Seitdem saß er in Untersuchungshaft, berichtet "dpa".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarlouiser Apothekerin entschuldigt sich für Schaufenster-Deko

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Die Schrifttafel mit rassistischen Begriffen wurde ersetzt. Foto: SOL.DE

Die Besitzerin der Apotheke, die am Wochenende wegen einer ausländerfeindlichen Schaufenster-Dekoration aufgefallen war, hat sich entschuldigt. "Meine Absicht war nie, jemanden zu diskriminieren oder rassistisch anzugreifen", sagte sie im Gespräch mit SOL.DE. Ihr tue es "unglaublich Leid und weh".

Die Reaktionen auf die Schrifttafeln bewegten die Frau nach eigenen Angaben sehr. "Das ist nichts, mit dem ich leicht umgehen kann. Das macht viel mit mir." Neben Usern in sozialen Netzwerken und lokalen Medien hatten sich am Wochenende auch Saarlouis' Oberbürgermeister Peter Demmer (SPD) und der Integrationsbeirat der Stadt eingeschaltet. Die Apotheken-Besitzerin wundert sich, warum die Stadt zuerst den digitalen Weg gegangen sei, bevor man am Montag mit ihr gesprochen hatte. "Wir (das Rathaus und die Apotheke, Anm. d. Red.) agieren in einem Abstand von ein paar Hundert Metern zueinander. Ich frage mich, warum man nicht gleich das direkte Gespräch gesucht hat."

Apothekerin: Gesellschaft bei Rassismus aufmerksamer geworden

Laut der Apothekerin hing die gleiche Schaufenster-Dekoration schon vor fünf Jahren in dem Laden. Damals habe sich niemand daran gestört. Warum gab es jetzt das große Aufsehen? Zum einen, glaubt die Besitzerin, mache die aktuelle Situation mit den Corona-Einschränkungen viele Bürger "dünnhäutig". Zum anderen seien die Menschen aufmerksamer, was Rassismus in der Gesellschaft angeht.

Die Apotheke hatte in ihrem Schaufenster unter dem Titel "Saarlouiser Mundart" unter verschiedenen Kategorien Schimpfwörter auf Saarländisch präsentiert. Eine dieser Kategorien hieß "Anders-Artige": Dort waren Schimpfwörter wie "Ittacker" (abfälliger Begriff für Italiener), "Schbageddifresser" (Spaghetti-Fresser), "Kammeeltreiwer" (Kameltreiber) und "Ziggeiner" (Zigeuner) aufgezählt. Nachdem Mitarbeiter des Integrationsbeirates am Montagmorgen mit der Besitzerin gesprochen hatten, entfernte die Apothekerin den kritisierten Teil der Dekoration. Die Begriffe stammen aus einem Mundart-Wörterbuch, das 2009 erschienen war.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigener Bericht

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mit dpa

Mögliche Corona-Lockerungen: Tobias Hans warnt vor "Spiel mit dem Feuer"

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Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) warnt vor einem "Spiel mit dem Feuer". Foto: Oliver Dietze/dpa

Solange es keinen Impfstoff oder keinen Wirkstoff zur Behandlung von Covid-19 gebe, gelte für Tobias Hans (CDU): "Abstandsregeln und Hygieneregeln in verstärkter Form müssen eingehalten werden." Stelle man die Maßnahmen bereits jetzt infrage, halte Hans "das schon für das Spiel mit dem Feuer". Das sagte der Saar-Ministerpräsident der Deutschen Presse-Agentur ("dpa").

Hans fordert weiterhin Grundregeln

Es sei "ganz wichtig", dass es "auch zwischen Bundesregierung und Landesregierungen einen Grundkonsens darüber gibt, worauf es ankommt, um die Pandemie zu bekämpfen", so der Saar-Ministerpräsident. Man könne "über vieles diskutieren, auch über regional unterschiedliche Herangehensweisen". Aber "gewisse Grundregeln" wie etwa der Mindestabstand oder das Tragen eines Mundschutzes in Situationen, in denen man sich nahekomme, müssten weiterhin Bestand haben.

"Einzelmaßnahmen zu regionalisieren, ist eben nur begrenzt möglich", mahnte Hans unter Bezug auf die Überlegungen des thüringischen Amtskollegen Bodo Ramelow (Linke) zur Lockerung von Beschränkungen. Er gehe davon aus, dass auch Ramelow "Urlauber aus anderen Teilen Deutschlands gerne in seinem schönen Freistaat als Gäste sehen will, sobald dies wieder möglich ist".

Dies bedeute, dass auch Menschen aus Gegenden, in denen es höhere Infektionszahlen gebe, nach Thüringen kämen. "Deswegen macht es durchaus Sinn, dass man gewisse staatliche Grundregeln auch deutschlandweit aufrechterhält. Das halte ich für sinnvoll", so Hans.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Freibäder, Kinos und Fitnessstudios in Rheinland-Pfalz dürfen wieder öffnen

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Freibäder, Fitnessstudios und weitere Einrichtungen in Rheinland-Pfalz dürfen ab dem 27. Mai wieder öffnen. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Die Staatskanzlei in Mainz teilte am Montagabend mit, dass die sinkende Zahl der Corona-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz weitere Lockerungen zulasse.

Zahlreiche Einrichtungen dürfen wieder öffnen

Ab Mittwoch sind daher Besuche in Kinos, Konzert- und Spielhallen und anderen Bühnen und Einrichtungen wieder möglich. In Fitnessstudios, Freibädern und Sporthallen darf zudem wieder trainiert werden. Auch Floh- und Sondermärkte sind dann wieder erlaubt. 

Lockerungen in der Gastonomie

Im Freien können außerdem bis zu 100 Menschen an Veranstaltungen teilnehmen. Die Sperrzeiten der Gastronomien wird um eine halbe Stunde nach hinten verlagert. Bis 22:30 Uhr können die Gäste dann in den Lokalen sitzen - auch an der Theke. Dort war der Aufenthalt bislang nicht gestattet, im Rahmen der Lockerungen dürfen an den Tresen nun wieder Getränke und Speisen verzehrt werden.

Erfolg der vergangenen Wochen lässt weitere Schritte zu

Voraussetzung ist allerdings, dass die Hygiene- und Sicherheitsregeln eingehalten werden. Für die Neuerungen wurde eine weitere Verordnung seitens der Landesregierung erlassen. Wie die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz erklärte könne man aufgrund des Erfolges der Maßnahmen in den letzten Wochen vorsichtig einen weiteren Schritt zu mehr Öffnungen wagen. 

Nur noch wenige Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz

Zu Beginn der neuen Woche meldeten die Gesundheitsämter lediglich zwei neue Corona-Infektionen. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg damit um nur 0,03 Prozent auf 6.594 (Stand - Montag, 10:00 Uhr). Weitere Verstorbene wurden nicht gemeldet. Seit Beginn der Pandemie gab es in Rheinland-Pfalz 228 Todesfälle

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Corona im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Dienstag

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Das Coronavirus bestimmt im Saarland den Alltag und die Nachrichten. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Corona im Saarland: Das sind die Zahlen

Im Saarland sind zurzeit 68 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das ergibt sich aus den jüngsten Daten des Gesundheitsministeriums. Alle Zahlen im Überblick: "Corona im Saarland: So wenig Infektionen wie zuletzt Mitte März".

Mögliche Corona-Lockerungen: Tobias Hans warnt vor "Spiel mit dem Feuer"

In der Debatte um mögliche Lockerungen der Corona-Regeln in einzelnen Bundesländern hat Saar-Ministerpräsident Tobias Hans vor einem "Spiel mit dem Feuer" gewarnt. Mehr dazu: "Tobias Hans warnt vor 'Spiel mit dem Feuer'".

Bundesregierung will Reisewarnung für diese 31 Länder aufheben

In den ersten Bundesländern beginnen die Sommerferien bereits in vier Wochen. Bis dann soll die weltweite Reisewarnung für Touristen zumindest teilweise aufgehoben werden. Das hängt jedoch von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab. Die Details: "Ab 15. Juni: Bundesregierung will Reisewarnung für diese 31 Länder aufheben".

Weitere Lockerungen der Corona-Regeln in Luxemburg

Im Großherzogtum Luxemburg kommt es im Verlauf dieser Woche zu weiteren Lockerungen der Corona-Regeln. So dürfen ab Freitag etwa Geschäfte und Fitnesscenter wieder öffnen. Alle Informationen dazu: "Weitere Lockerungen der Corona-Regeln in Luxemburg".

Videobotschaft von Ministerpräsident Tobias Hans

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans wandte sich heute in einem Video an die Bevölkerung des Saarlandes. Darin ruft er dazu auf, sich weiter an die Abstandsgebote und Kontaktbeschränkungen zu halten. Mehr dazu: "Video von Ministerpräsident Tobias Hans: weitere Disziplin gefordert"

Nur noch wenige Menschen werden an den Grenzen abgewiesen

An den Grenzen zwischen dem Saarland und Frankreich beruhigt sich die Lage allmählich. Nur noch wenige Menschen werden an der Einreise gehindert. Derzeit finden nur noch Stichproben statt. Mehr dazu: "Saarland: Kaum noch Abweisungen an der Grenze zu Frankreich - Lage entschärft sich"

Lockerungen in Rheinland-Pfalz

Im benachbarten Bundesland Rheinland-Pfalz werden die Corona-Vorschriften weiter gelockert. Unter anderem dürfen Sporteinrichtungen und Bühnen wieder öffnen. Auch in der Gastronomie werden die Regeln angepasst. Mehr dazu: "Freibäder, Kinos und Fitnessstudios in Rheinland-Pfalz dürfen wieder öffnen"

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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Weg frei: FCS kann wohl in 3. Liga aufsteigen

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FCS-Fans veranstalteten in der Innenstadt einen Auto-Korso. Screenshot: FCS Johnny/YouTube

Der 1. FC Saarbrücken wird in der kommenden Saison aller Voraussicht nach in der 3. Liga spielen können. Der außerordentliche DFB-Bundestag beschloss am Montag (25. Mai 2020), dass die Regionalligen selbst einen Aufsteiger entscheiden müssen, wenn die aktuelle Saison vorzeitig beendet wird.

Entscheidung noch diese Woche

Da es aufgrund der Corona-Pandemie nach einem eben solchen Saisonende aussieht und der FCS Tabellenführer in der Regionalliga Südwest ist, stehen einem Aufstieg wohl nur noch Formalitäten im Wege. Eine endgültige Entscheidung soll diese Woche fallen, berichtet die "SZ" mit Berufung auf Vereine-Sprecher Rafael Kowollik.

Auf seiner Facebook-Seite wollte der FCS die Freude ein klein wenig bremsen: "Noch kein Grund für Party-Stimmung", steht dort. "Auch bei uns kribbelt es schon". Aber erst nach der Entscheidung der Regionalliga Südwest stehe fest, ob der Verein in die 3. Liga aufsteigen darf. Die Saarbrücker baten daher darum, dass auch für die Fans weiterhin Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie gelten. "Diese gemeinsame Verantwortung sollten wir immer im Hinterkopf haben."

Auto-Korso in Saarbrücken

Einige FCS-Fans hielt der Appell dennoch nicht vom Feiern ab: Nach der Entscheidung des DFB-Bundestags veranstalteten sie in der Saarbrücker Innenstadt einen Autokorso:

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des DFB, 25.05.2020
- Saarbrücker Zeitung
- Facebook-Post des 1. FC Saarbrücken, 25.05.2020
- YouTube: "FC Saarbrücken feiert Aufstieg in Liga 3!", 25.05.2020

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mit dpa

Ab 15. Juni: Bundesregierung will Reisewarnung für diese 31 Länder aufheben

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Die Aufhebung der Reisewarnung soll das Startsignal für grenzüberschreitenden Sommerurlaub in Europa geben. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Andrew Matthews

Wenn es die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt, will die Bundesregierung die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni aufheben - zumindest für 31 europäische Staaten.

Dabei handelt es sich, neben den 26 Partnerländern Deutschlands in der Europäischen Union, um Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz sowie Liechtenstein. Das geht laut "dpa" aus einem Entwurf für ein entsprechendes Eckpunktepapier hervor. Dieses soll möglicherweise bereits am Mittwoch (27. Mai 2020) beschlossen werden.

Startsignal für Sommerurlaub

Die Aufhebung der Reisewarnung soll nach "dpa"-Angaben gerade vor der Ferienzeit das Startsignal für grenzüberschreitenden Sommerurlaub in Europa geben. Man lasse sich dabei von dem Gedanken leiten, "dass die Wiederbelebung des Tourismus wichtig ist sowohl für Reisende und die deutsche Reisewirtschaft als auch für die wirtschaftliche Stabilität in den jeweiligen Zielländern", heißt es in dem schon weitgehend abgestimmten Entwurf.

Reisehinweise anstatt Reisewarnung

Die Reisewarnung soll durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden, die für jedes einzelne Land die Risiken aufzeigen sollen. Um einen möglichst guten Schutz der Touristen vor einer Corona-Infektion zu gewährleisten, will sich die Bundesregierung in der EU für eine Reihe gemeinsamer Kriterien einsetzen, meldet "dpa".

Das sind die Kriterien

Unter anderem schlägt die Bundesregierung die Übernahme der Obergrenze von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen durch die anderen europäischen Länder vor. In Deutschland führt eine Überschreitung dieser Grenze zu einer Wiedereinführung von bereits abgeschafften Anti-Corona-Maßnahmen.

Zudem sollen die einzelnen Länder "tragfähige Konzepte" zur Einhaltung von Abstandsregeln und zur Handhygiene, zum Tragen von Masken, und zur Belüftung und Desinfektion von Räumen entwickeln. Die Schutzkonzepte sollen auch Pläne für den Fall der Erkrankung von Urlaubern enthalten sowie hinreichende Testkapazitäten, Quarantäne- und Behandlungsmöglichkeiten nachweisen. Und: Empfehlungen der EU-Kommission für die Sicherheit von Passagieren sowie Personal in Transportmitteln wie Flugzeugen müssten ebenso umgesetzt werden.

Verfahren soll Maßnahmen bewerten

Die Europäische Kommission soll ein Verfahren zur Bewertung der ergriffenen Schutzmaßnahmen entwickeln, heißt es laut "dpa" in dem Papier. Auf dieser Grundlage wollen die zuständigen Bundesministerien dann "einvernehmliche Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen" aussprechen. Dabei soll das Verhältnis zwischen dem Infektionsrisiko und den ergriffenen Schutzmaßnahmen ebenso bewertet werden wie die regionalen Unterschiede in den einzelnen Ländern.

Hintergrund

Bundesaußenminister Heiko Maas hatte die weltweite Reisewarnung am 17. März ausgesprochen - ein bisher einmaliger Schritt. Bislang wurden Reisewarnungen nur bei einer Gefahr für Leib und Leben vor allem in Kriegsgebieten wie Syrien oder Afghanistan verhängt. In den vergangenen Wochen wurden nach "dpa"-Angaben mehr als 240.000 wegen gekappter Flug- und Fährverbindungen gestrandete Touristen in einer beispiellosen Aktion nach Deutschland zurückgeholt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland: Heiteres Wetter zur Wochenmitte mit bis zu 26 Grad erwartet

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Das Wetter im Saarland zeigt sich in den kommenden Tagen von seiner heiteren Seite. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa -Bildfunk

Die Menschen im Saarland können sich zur Wochenmitte auf heiteres Wetter einstellen. Zunächst werde es am heutigen Dienstagnachmittag (26. Mai 2020) im Osten allerdings noch gelegentlich wolkig. Es bleibt aber bei Höchstwerten zwischen 19 und 23 Grad trocken. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

Wetter am Mittwoch

In der Nacht zum morgigen Mittwoch kühlt es nach Angaben der DWD-Meteorologen auf Temperaturen zwischen 9 und 5 Grad ab, in der Eifel auf bis zu 2 Grad. Tagsüber bleibe es heiter und trocken bei Temperaturen zwischen 21 und 26 Grad. Dazu werde viel Sonnenschein erwartet.

Wetter am Donnerstag

Am Donnerstag stehe ein Wechsel des Wetters bevor: Aufgrund einer Kaltfront seien weniger Sonnenstunden, kühlere Temperaturen und vereinzelt etwas Regen zu erwarten. Die Höchstwerte liegen voraussichtlich bei 18 bis 24 Grad, meldet der Wetterdienst.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Deutscher Wetterdienst

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mit dpa

Weitere Lockerungen der Corona-Regeln in Luxemburg

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In dieser Woche werden die Corona-Regeln in Luxemburg nochmals gelockert. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Ronald Wittek

Cafés und Restaurants

Nach wochenlanger Corona-Zwangspause dürfen in Luxemburg Cafés und Restaurants wieder ihren Betrieb aufnehmen: Nach "dpa"-Angaben können Gäste ab Mittwoch (27. Mai 2020) unter Auflagen auf Außenterrassen bewirtet werden, ab Freitag dann auch in den Lokalen. Das hatte Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel angekündigt.

Fitnesscenter und Geschäfte

Zudem dürften alle Fitnesscenter (ohne Wellnessbereich) und Geschäfte ab Freitag wieder öffnen. Ebenso seien Events mit mehr als 20 Personen erlaubt - wenn diese im Abstand von zwei Metern zusammenkommen oder eine Maske tragen, sagte Bettel laut "dpa". Als Beispiele nannte er Sportveranstaltungen, Kinobesuche und religiöse Zeremonien. Weiterhin geschlossen blieben hingegen Spielplätze.

Wenige Neuinfektionen

Die Lockerungen seien möglich, da es bei der Zahl der Neuinfektionen positive Nachrichten gebe: Am Montag sei nur eine neue Infektion registriert worden, es befänden sich noch vier Patienten auf Intensivstationen. "Das Virus ist aber noch nicht fort, das Virus ist noch da", zitiert "dpa" den Premierminister. Daher müsste es auch weiterhin Einschränkungen geben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Vermisster Dario ist aufgetaucht

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Dario ist wohlauf. Foto: Polizei

Der vermisste Dario aus Rastatt/Baden-Württemberg ist wieder aufgetaucht. Laut Polizei befindet der 15-Jährige sich jetzt wohlauf in der Obhut eines Elternteils, teilten die Beamten am Montagnachmittag (26. Mai 2020) mit.

Der Jugendliche war zuletzt am Montagmorgen vor seiner Schule gesehen worden. Seitdem fehlte von ihm jede Spur. Die Polizei hatte nicht ausschließen können, dass Dario ins Saarland oder nach Rheinland-Pfalz gereist war und am frühen Nachmittag eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Offenburg, 25.05.2020
- eigener Bericht

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Friedrichsthals Bürgermeister gibt Amt auf

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Schultheis ist seit 2008 Bürgermeister der Stadt Friedrichsthal. Foto: Stadt

Friedrichsthals Bürgermeister Rolf Schultheis will 2021 sein Amt an den Nagel hängen. Der SPD-Politiker erreicht dann das Renteneintrittsalter und wolle für den Posten nicht mehr zur Verfügung stehen, berichtet die "SZ".

Der Stadtrat plant, am Mittwoch (27. Mai 2020) über einen Wahltermin für Schultheis' Nachfolger zu entscheiden. Laut Medienbericht denke der Politiker an einen Termin Anfang November.

Schultheis ist seit 2008 Bürgermeister von Friedrichsthal. Er wurde 2014 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Wikipedia: Friedrichsthal

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Angebliche Spendensammler rauben Seniorin in St. Wendel aus

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Den Tätern gelang es, in St. Wendel eine Geldbörse zu erbeuten. Symbolfoto: Arno Burgi/dpa-Bildfunk

Gegen 19.15 Uhr klingelten zwei junge Männer an einer Haustür in der St. Wendeler Bungertstraße. Als eine Seniorin die Tür öffnete, gaben sich die Personen unberechtigt als Sammler für die Jugendfeuerwehr aus und baten um eine Spende. Das meldet die Polizeiinspektion St. Wendel.

Als das Opfer den jungen Männern eine Spende aus ihrem Geldbeutel geben wollte, entriss einer der Täter die Geldbörse der Frau. Anschließend flüchteten die Unbekannten. "Unter Umständen hielt sich in der Nähe noch ein weiterer Mittäter auf", so die Beamten.

Fahndung eingeleitet

Die Seniorin alarmierte sofort die Polizei. Im Rahmen einer Fahndung wurde schließlich eine Gruppe von drei Verdächtigen festgestellt. "Augenscheinlich handelte es sich hierbei um drei Jugendliche", heißt es in der Mitteilung.

Als die Personen die Polizei erkannten, flüchteten zwei von ihnen. Der dritte Jugendliche konnte angehalten und kontrolliert werden. Es handelt sich um einen 16-Jährigen, teilen die Einsatzkräfte mit. Die polizeilichen Ermittlungen wurden aufgenommen und dauern an. Nun suchen die Beamten weitere Zeugen des Vorfalls.

Hinweise an die Polizeiinspektion St. Wendel, Tel. (06851)8980.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel, 25.05.2020

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Corona im Saarland: So wenig Infektionen wie zuletzt Mitte März

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Die meisten Gesamtfälle im Saarland gibt es im Regionalverband Saarbrücken. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 68 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Montag (26. Mai 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlicht hat.

Vier neue Fälle gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 4 auf 2.687. Bislang sind 162 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.457 Personen, 10 mehr als am Sonntag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 37 stationär behandelt. Davon liegen 10 auf der Intensivstation.

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.186 (+2 gegenüber Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 540 (+2)
Saarpfalz-Kreis: 335 (+/-0)
Landkreis Neunkirchen: 257 (+/-0)
Landkreis Merzig-Wadern: 204 (+/-0)
Landkreis St. Wendel: 165 (+/-0) 

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 25.05.2020
- eigene Recherche

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