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Tobias Hans will Autoprämien nur für umweltfreundliche Fahrzeuge

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Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans will die Auto-Kaufprämie auf umweltfreundliche Fahrzeuge beschränken. Archivfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Bildfunk

Die Unterstützung der Autoindustrie sei ihm wichtig, betonte Tobias Hans gegenüber der Deutschen Presse Agentur, da das Saarland "Automobilland" sei. In einem großangelegten Konjunkturpaket könnten Kaufprämien ein Aspekt sein. 

Umweltfreundlichkeit der Autos bei Prämie berücksichtigen

Anders als bei der früheren "Abwrackprämie" müsse man sich nun allerdings an der Umweltfreundlichkeit des Fahrzeugs orientieren. "Es wäre völlig falsch, als Folge eines Gesundheitsnotstandes den Notstand des Planeten noch zu verschärfen", so Hans. Man müsse auf die ökologische Komponente des Paketes achten. 

Nicht nur reine Elektroautos sollen gefördert werden

Dabei solle man jedoch offen für Technologien sein und einen milden Dieselhybrid genauso fördern wie ein reines Elektroauto. "Es wäre nämlich nicht nachvollziehbar, wenn künftig ein PS-starker Bolide mit Elektromotor ausländischer Fabrikation am Ende mehr Unterstützung bekäme als ein Ford Focus mit einem milden Hybridantrieb, der ebenfalls sehr sparsam ist, aber bei uns in Saarlouis produziert wird", sagte Hans. 

Die Corona-Pandemie mache ein Konjunkturpaket für die gesamte Wirtschaft nötig. Das sollte auch Digitalisierung, digitale Infrastruktur und nachhaltige Produktionen berücksichtigen. 

Mittel können nicht unbegrenzt zur Verfügung gestellt werden

Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hatte eine Obergrenze von 100 Milliarden Euro für zusätzliche Schulden vorgeschlagen. Auch Tobias Hans findet, dass Mittel nicht unbegrenzt zur Verfügung gestellt werden sollten, "um all das zu tun, was man immer schon mal tun wollte". Zwar litten viele Menschen jetzt unter der Corona-Pandemie, allerdings gebe es auch jene, die die Schulden zurückzahlen müssen. Das sei vor allem die junge Generation.

Es sei allerdings nicht absehbar, wie viel Geld nötig wird. "Wir sind ja noch nicht durch die Pandemie durch. Es geht nicht nur darum, wie viel Geld ausgegeben wird, sondern vor allem darum, wofür es ausgegeben wird."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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