{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
17°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
17°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Gaststätten im Saarland sollen ab nächster Woche länger öffnen dürfen

image

Die Gastronomie im Saarland soll ab Montag (1. Juni 2020) wieder länger öffnen dürfen. Symbolfoto: Cecilia Fabiano/LaPresse/AP/dpa

Gastronomie im Saarland soll länger öffnen dürfen

Für die Gastronomiebetriebe im Saarland soll es ab nächster Woche weitere Corona-Lockerungen geben. So berichtet der "SR" unter Berufung auf das saarländische Wirtschaftsministerium, dass die Gaststätten ab Montag (1. Juni 2020) wieder länger öffnen dürfen. Im Raum steht eine mögliche Öffnungszeit bis 23.00 Uhr. Über die konkrete Verlängerung der Öffnungszeit soll allerdings erst am Freitag entschieden werden.

Effekt äußerst fraglich

Bislang ist es der Gastronomie nur erlaubt, bis 22.00 Uhr zu öffnen. Dadurch sind vielen Gaststätten beispielsweise gestern Abend Probleme entstanden, da sie die Bundesliga-Spiele nicht bis zum Abpfiff zeigen konnten und ihre Gäste vorher aus dem Lokal bitten mussten.

Ob die geplante Änderung in dieser konkreten Form einen großen Effekt für die Gastronomiebetriebe haben wird, darf allerdings bezweifelt werden. So beschreibt der saarländische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) die wirtschaftliche Lage von Restaurants und Hotels im Saarland nach der Wiederöffnung als "katastrophal". Mehr unter: "Hotel- und Gaststättenverband Saar: Wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe bleibt katastrophal".

Am kommenden Freitag (29. Mai 2020) wird die saarländische Landesregierung eine neue Corona-Verordnung verabschieden, deren Änderungen dann am Montag (1. Juni 2020) in Kraft treten.

Verwendete Quellen:
- Bericht des "SR"
- eigene Berichte
- eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Ungewöhnliches Corona-Mittel: Forscher der Uni Saar entwickeln Salbe für Beatmungspatienten

image

Lars Kaestner forscht an der Universität des Saarlandes an einer Salbe für Beatmungspatienten. Fotos: picture alliance/BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie & Thorsten Mohr

Nur ein kleiner Teil, etwa 0,4 Prozent des Sauerstoffs gelangen nicht über die Lunge, sondern über die Haut in den Körper. Dieser Anteil soll mit der Salbe auf Basis von Fluorkohlenstoffen auf bis zu 10 Prozent erhöht werden. Daran forscht der Biophysiker Lars Kaestner und sein Team derzeit an der Universität des Saarlandes

Salbe könnte Beatmungspatienten in kritischen Phasen helfen

"Eine Steigerung auf etwa zehn Prozent der üblichen Sauerstoffversorgung könnte intensivmedizinisch zu versorgenden Patienten, wie aktuell zum Beispiel an Covid-19 erkrankten Menschen, helfen, eine kritische Phase zu überleben", erläutert Kaestner. Zwar seien Beatmungsgeräte die erste Wahl, diese könnten jedoch mittelfristig in vielen Ländern knapp werden. 

Testphase läuft bereits

Aktuell soll in einem ersten Schritt getestet werden, ob ein Gel oder eine Emulsion aus Fluorkohlenstoffen, die Aufnahme über die Haut tatsächlich verbessert. Sollte sich die Annahme im Tierversuch bestätigen, wird die Salbe an freiwilligen, gesunden Probanden getestet. Im dritten Schritt könnte das Mittel dann an Beatmungspatienten erprobt werden. 

Ergebnisse werden in sechs Monaten erwartet

"All diese Tests werden natürlich eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen", so Lars Kaestner. Da die Substanzen jedoch allesamt unbedenklich seien, könnte die Testphase verhältnismäßig schnell abgeschlossen werden. Wie Kaestner berichtet, rechnet das Team in etwa sechs Monaten mit belastbaren Ergebnissen. Dann könnte das Mittel auf dem Markt erscheinen. 

Ungewöhnliche Projektidee bei Förderstiftung eingereicht

"Es ist zugegebenermaßen eine etwas verrückte Idee", gibt Kaestner zu. "Aber davon lebt ja die Wissenschaft." Daher reichte er den Projektantrag bei der Volkswagen-Stiftung ein - in der Förderrichtlinie "Off the beaten track". Zu Deutsch: "Abseits der ausgetretenen Pfade". 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Universität des Saarlandes

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

St. Ingberter "Blau" entscheidet sich gegen Öffnung des Freibads im Sommer 2020

image

Das Freibad des "Blau" in St. Ingbert bleibt diesen Sommer geschlossen. Foto: Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert mbH

Die "Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert", die "das blau" mit Hallen- und Freibad betreibt, hat sich nach eigenen Angaben gegen eine Öffnung des Freibads im Sommer dieses Jahres entschieden.

"Ausschlaggebend sind vor allem Bedenken, ob die notwendige Sicherheit von Badegästen und Mitarbeitern im Freibadbetrieb garantiert werden kann", heißt es in einer Mitteilung. Stattdessen soll die Zeit genutzt werden, "um die geplanten Baumaßnahmen am Frei- und Hallenbad früher zu beginnen und abzuschließen".

Statement des Geschäftsführers

Hubert Wagner, Geschäftsführer der Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert, betont, dass den Verantwortlichen die Entscheidung nicht leicht gefallen sei: "Uns ist klar geworden, dass eine Freibadsaison, wie sie unsere Besucher bisher kannten, unter den aktuellen Umständen nicht möglich wäre."

Die Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen sei insbesondere bei jüngeren Badegästen schwer zu gewährleisten. "Die Sicherheit und der Gesundheitsschutz unserer Besucher und Mitarbeiter haben für uns aber höchste Priorität, sodass wir hier keine Zugeständnisse machen können", sagte Wagner.

Baumaßnahmen starten im Juni

Die Baumaßnahmen im Freibad, so etwa die Erneuerung des Sanitär- und Umkleidebereichs, sollen bereits Mitte Juni 2020 beginnen. "Gerade lärm- und staubintensive Abbrucharbeiten könnten so in der Stillstandphase ohne Besucherbetrieb vorgenommen werden", heißt es in der Mitteilung.

Im Hallenbadbereich soll der Start der bis 2022 geplanten Baumaßnahmen um fast drei Monate vorgezogen werden. Es bleibe also die Hoffnung auf eine Wiederöffnung des Hallenbads "in absehbarer Zeit".

Ein Hygiene- und Sicherheitskonzept sei zudem bereits erarbeitet worden. Unter anderem sehe dieses maximal 186 Besucher gleichzeitig vor – im früheren Normalbetrieb hätten bis zu 1.200 Gäste pro Tag das Hallenbad besucht.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert mbH, 27.05.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarländische Bordellbetreiber kämpfen vor Oberverwaltungsgericht gegen Corona-Verordnung

image

Bordellbetreiber wehren sich mit Antrag beim OVG des Saarlandes gegen die saarländische Corona-Verordnung. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa

Bordellbetreiber wehren sich gegen Corona-Verordnung im Saarland 

Beim Oberverwaltungsgericht des Saarlandes ist am gestrigen Dienstag (26. Mai 2020) ein Normenkontrollantrag (Eilverfahren und Hauptsacheverfahren) von Betreibern einer Prostitutionsstätte gegen das Verbot der Erbringung sexueller Dienstleistungen sowie der Ausübung des Prostitutionsgewerbes in Paragraf 7 Absatz 3 der aktuellen Corona-Verordnung der saarländischen Landesregierung eingegangen.

Bordellbetreiber beklagen ungerechtfertigte Ungleichbehandlung

Die Bordellbetreiber sind der Auffassung, das absolute Verbot der Prostitution und von Prostitutionsstätten sei mit Blick auf den damit verbundenen Eingriff in die Berufsausübungsfreiheit und den Gleichbehandlungsgrundsatz nicht zu rechtfertigen.

Es liege insbesondere eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung im Verhältnis zu anderen körpernahen Dienstleistern wie Friseuren, Nagelstudios, Kosmetikstudios und Massagesalons vor, für die in der Rechtsverordnung eine Zulassung mit geeigneten Hygieneanforderungen vorgesehen sei.

Bei Beachtung und Anwendung des von den Antragstellern entwickelten umfangreichen Schutz- und Hygienekonzeptes bei der betrieblichen Ausübung sei ein vollständiges Verbot ihres Gewerbes unter seuchenrechtlichen Gesichtspunkten nicht geboten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Oberverwaltungsgerichts des Saarlandes vom 27.05.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Polizei-Großeinsatz in Wallerfangen: Mann in psychischem Ausnahmezustand

image

In Wallerfangen kam es am heutigen Mittwochmittag zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Mann in psychischem Ausnahmezustand festgenommen wurde. Foto: BeckerBredel

Einsatz der Polizei in Wallerfangen

Am Mittwochmittag kam es gegen 13.00 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz in der Adlerstraße in Wallerfangen. Nachbarn alarmierten die Polizei zuvor wegen eines lautstarken Familienstreits. Der Einsatzort war für die Polizei kein unbekannter. So hatte einer der Bewohner in der Vergangenheit bereits für mehrere Einsätze, unter anderem auch des Sondereinsatzkommandos, gesorgt.

Laut Angaben des Pressedienstes "Becker und Bredel" seien deshalb heute acht Streifenwagen mit mehr als einem Dutzend Polizisten vor Ort gewesen. Die Einsatzkräfte nahmen dabei einen jungen Mann fest, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben soll.

Mann leistet heftigen Widerstand

Der Festgenommene wurde mit Handschellen gefesselt unter der Begleitung von mehreren Beamten aus dem Haus gebracht. Dabei leistete der Mann laut Angaben von "Becker und Bredel" heftigen Widerstand. Er soll die ganze Zeit herumgeschrien, die Beamten beleidigt und ihnen vor die Füße gespuckt haben. Daraufhin habe man den Mann wieder zurück ins Haus gebracht und einen Rettungswagen für eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gerufen.

image

Die Polizei musste dem Mann einen Spuckschutz anlegen. Foto: BeckerBredel

Bis zum Eintreffen des Rettungswagens musste der Mann von mehreren Polizeikräften bewacht werden. In der Zwischenzeit habe man dem Festgenommenen auch eine spezielle Spuckschutzhaube angelegt. Im Anschluss wurde der Mann aus Wallerfangen von dem Rettungswagen unter Begleitung eines Streifenwagens in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Während des Einsatzes war die Adlerstraße in Wallerfangen gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen im Ortskern.

Verwendete Quellen:
- Pressedienst "Becker und Bredel"

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Ford-Werk in Saarlouis verringert Produktion weiter

image

Die Jahresproduktion bei Ford in Saarlouis wird weiter reduziert. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Ford in Saarlouis reduziert Produktion weiter

Das Ford-Werk in Saarlouis muss seine Produktion aufgrund sinkender Nachfrage weiter reduzieren. So plane man bei der Jahresproduktion nach Informationen des Ford-Betriebsrates in Saarlouis nunmehr nur noch 164.000 Autos.

Vor der Corona-Krise belief sich die geplante Jahresproduktion noch auf 230.000 Fahrzeuge. Durch zwischenzeitliche Produktionsstopps sowie Kurzarbeit wurde die Jahresproduktion auf etwa 172.000 Autos drastisch reduziert. Diese Zahl müsse man nun um etwa 8.000 Fahrzeuge noch weiter nach unten korrigieren

Grund für die weitere Reduktion der Produktionsplanung ist die sinkende Nachfrage. So sei in der aktuellen Corona-Krise eine deutliche Kaufzurückhaltung bei Neuwagen zu spüren, sodass die Zahl der Bestellungen deutlich schrumpfe.

Kurzarbeit in den Monaten Juni und Juli

Für die Monate Juni und Juli gilt im Ford-Werk in Saarlouis Kurzarbeit. Diese könnte nach unserem letzten Informationsstand sogar noch bis zum Jahresende ausgeweitet werden: "Ford in Saarlouis: Kurzarbeit bis Ende des Jahres geplant".

Die Kurzarbeit im Sommer ist für die Zeit vor den Werksferien vereinbart, sodass die Produktion in Saarlouis dann für sechs Wochen still stehen soll. Ford wird das Kurzarbeitergeld für seine Mitarbeiter/innen in diesem Zeitraum weiterhin aufstocken.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Verdacht der sexuellen Nötigung: Polizei nimmt Mann (32) in Dudweiler fest

image

Einsatzkräfte nahmen den Mann in Dudweiler fest. Symbolfoto: Fotolia

Laut Polizei steht der Mann im Verdacht, im März und Mai dieses Jahres zwei Frauen in Dudweiler sexuell genötigt zu haben. Er soll sie in der Öffentlichkeit verfolgt und anschließend an verschiedenen Stellen unsittlich angefasst haben. Danach ergriff der Tatverdächtige jeweils die Flucht, so die Polizei.

Festnahme in Dudweiler

Zeugenaussagen und Spuren führten letztlich zu einem 32-Jährigen. Am heutigen Vormittag kam es zu einer Festnahme des Tatverdächtigen in seiner Wohnung in Dudweiler. "Nach Verkündung des Haftbefehls beim Amtsgericht Saarbrücken wurde der Mann in die JVA Saarbrücken gebracht", teilen die Beamten mit.

Die Ermittler vermuten, dass es weitere Vorfälle und damit auch Opfer desselben Mannes gegeben haben könnte. Mögliche Betroffene oder Zeugen werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst zu wenden.

Hinweise an die Telefonnummer (0681)962-2133 oder jede andere Polizeidienststelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 27.05.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Tobias Hans will Autoprämien nur für umweltfreundliche Fahrzeuge

image

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans will die Auto-Kaufprämie auf umweltfreundliche Fahrzeuge beschränken. Archivfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Bildfunk

Die Unterstützung der Autoindustrie sei ihm wichtig, betonte Tobias Hans gegenüber der Deutschen Presse Agentur, da das Saarland "Automobilland" sei. In einem großangelegten Konjunkturpaket könnten Kaufprämien ein Aspekt sein. 

Umweltfreundlichkeit der Autos bei Prämie berücksichtigen

Anders als bei der früheren "Abwrackprämie" müsse man sich nun allerdings an der Umweltfreundlichkeit des Fahrzeugs orientieren. "Es wäre völlig falsch, als Folge eines Gesundheitsnotstandes den Notstand des Planeten noch zu verschärfen", so Hans. Man müsse auf die ökologische Komponente des Paketes achten. 

Nicht nur reine Elektroautos sollen gefördert werden

Dabei solle man jedoch offen für Technologien sein und einen milden Dieselhybrid genauso fördern wie ein reines Elektroauto. "Es wäre nämlich nicht nachvollziehbar, wenn künftig ein PS-starker Bolide mit Elektromotor ausländischer Fabrikation am Ende mehr Unterstützung bekäme als ein Ford Focus mit einem milden Hybridantrieb, der ebenfalls sehr sparsam ist, aber bei uns in Saarlouis produziert wird", sagte Hans. 

Die Corona-Pandemie mache ein Konjunkturpaket für die gesamte Wirtschaft nötig. Das sollte auch Digitalisierung, digitale Infrastruktur und nachhaltige Produktionen berücksichtigen. 

Mittel können nicht unbegrenzt zur Verfügung gestellt werden

Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hatte eine Obergrenze von 100 Milliarden Euro für zusätzliche Schulden vorgeschlagen. Auch Tobias Hans findet, dass Mittel nicht unbegrenzt zur Verfügung gestellt werden sollten, "um all das zu tun, was man immer schon mal tun wollte". Zwar litten viele Menschen jetzt unter der Corona-Pandemie, allerdings gebe es auch jene, die die Schulden zurückzahlen müssen. Das sei vor allem die junge Generation.

Es sei allerdings nicht absehbar, wie viel Geld nötig wird. "Wir sind ja noch nicht durch die Pandemie durch. Es geht nicht nur darum, wie viel Geld ausgegeben wird, sondern vor allem darum, wofür es ausgegeben wird."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Online-Umfrage der Uni Saar: Wie verändert Corona unser Einkaufs- und Konsumverhalten?

image

Wie verändert Corona unser Einkaufs- und Konsumverhalten? Unter anderem dieser Frage geht die Studie der Saar-Uni nach. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Christoph Soeder

Am Institut für Konsum- und Verhaltensforschung untersucht Professor Andrea Gröppel-Klein zusammen mit der Doktorandin Kenya Kirsch das Konsumentenverhalten vor, während und nach der Corona-Krise. In diesem Zusammenhang wurde nun eine Online-Umfrage gestartet.

Wie verändert Corona unser Einkaufs- und Konsumverhalten?

Aktuell ist das Einkaufserlebnis ein anders als in Zeiten vor Corona. Dafür sorgen etwa Plexiglasscheiben an den Kassen, Abstandmarkierungen sowie die Mundschutzpflicht. Doch wie wirkt sich das Ganze auf unser Einkaufs- und Konsumverhalten aus? Etwa diese Frage soll die Online-Studie beantworten.

Gesucht werden derzeit Teilnehmer: "Alle, die diese Forschung unterstützen wollen, können sich an einer Online-Umfrage beteiligen", heißt es in einer Mitteilung der Saar-Uni. Die Teilnahme an der Befragung dauere etwa 15 Minuten. Hier geht es zur Umfrage.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Universität des Saarlandes, 27.05.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa

Saarland will ab 8. Juni eingeschränkten Kita-Regelbetrieb

image

Ab dem 8. Juni kommt es im Saarland zu einem eingeschränkten Kita-Regelbetrieb. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Bernd Thissen

Das Saarland will seine Kindertagesstätten schrittweise wieder öffnen: Nach einem Vier-Stufen-Plan wolle man möglichst ab dem 8. Juni den eingeschränkten Kita-Regelbetrieb aufnehmen, so das Saar-Bildungsministerium. Der Rechtsanspruch auf Betreuung müsse wieder in Kraft gesetzt werden.

In dieser und nächster Woche solle laut "dpa" ein Rahmenplan für den Einstieg erarbeitet werden. Klar sei, dass "sehr viele Kinder und Eltern" dringend darauf angewiesen seien.

Ausbau der Notbetreuung

Aktuell wird laut Ministerium an den Saar-Kitas die Notbetreuung weiter ausgebaut: Ende vergangener Woche habe die Zahl der dort notbetreuten Kinder saarlandweit bei gut 9.100 gelegen, so "dpa". Am 24. April seien es noch knapp 2.800 gewesen.

"Es ist uns ein großes Anliegen, dass die Kinder wieder die Möglichkeit haben, in Kitas betreut zu werden, um dort auch soziale Kontakte zu pflegen, die für ihre Entwicklung enorm wichtig sind. Trotzdem gilt es auch hier Vorsicht walten zu lassen und die Wiederöffnungen langsam anzugehen", teilte Familienministerin Monika Bachmann nach "dpa"-Angaben mit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Service-Center der Finanzämter im Saarland öffnen ab Dienstag

image

Hier zu sehen: das Saarbrücker Finanzamt in der Straße "Am Straßengraben". Archivfoto: BeckerBredel

Am 2. Juni, also in etwa einer Woche, reduzieren die Service-Center in den Finanzämtern des Saarlandes die Corona-bedingten Einschränkungen. Innerhalb der gewohnten Öffnungszeiten stehen die Anlaufstellen dann wieder zur Verfügung. Das geht aus einer Mitteilung des Ministeriums für Finanzen und Europa hervor.

Termine notwendig

Der Besuch eines Service-Centers sei nur mit einem zuvor vereinbarten Termin möglich. Die Terminvereinbarung erfolge über die bereits eingerichteten Service-Hotlines für die jeweiligen Finanzämter. "Die Hotlines bleiben darüber hinaus weiterhin bestehen", heißt es zudem in der Mitteilung des Ministeriums.

Abstands- und Hygienemaßnahmen

Zur Öffnung erklärte Pressesprecherin Lisa Fetzer: "Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, nach erfolgter Terminvereinbarung, beim Betreten der Service-Center eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen." Darüber hinaus gelten auch in den Finanzämtern sowie in der Zentralen Beihilfestelle die allgemeinen Abstands- und Hygienemaßnahmen, so Fetzer.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Ministeriums für Finanzen und Europa, 27.05.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa

Hotel- und Gaststättenverband Saar: Wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe bleibt "katastrophal"

image

Etwa Kneipen dürfen im Saarland wieder öffnen - unter strengen Auflagen. Foto: red

Der Branchenverband Dehoga spricht derzeit von einer "katastrophalen" wirtschaftlichen Situation der Betriebe im Saarland.

Die meisten Restaurants sowie Hotels hätten rund eine Woche nach dem Neustart unter strengen Auflagen die Umsatzerwartungen nicht erfüllt. Das teilte nach "dpa"-Angaben der Hotel- und Gaststättenverband Saar am Dienstag (26. Mai 2020) mit. "Ein Rettungsfonds mit direkten Finanzhilfen ist längst überfällig und muss jetzt kommen", forderte Dehoga-Präsidentin Gudrun Pink.

Öffnungen seit 18. Mai möglich

Nach neun Wochen Schließung aufgrund der Corona-Pandemie hatte das Saar-Gastgewerbe am 18. Mai wieder öffnen dürfen. Dehoga-Präsidentin Pink wies laut "dpa" darauf hin, dass nicht alle gastgewerblichen Betriebe im Land hätten aufschließen können oder dürfen. So etwa Clubs und Diskotheken oder Schankwirtschaften und klassische Kneipen wegen des Thekenverbots. Im Saarland gibt es knapp 250 Hotelbetriebe und nahezu 3.000 Restaurants.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Kliniken in Püttlingen und Sulzbach: 90 Millionen Euro sollen in Baumaßnahmen investiert werden

image

Hier zu sehen: das Knappschaftsklinikum in Püttlingen. Archivfoto: BeckerBredel

Wie der "SR" meldet, werden die Investitionspläne der Knappschaft für die Standorte in Püttlingen und Sulzbach derzeit dem Stadtrat Püttlingen präsentiert. Mehr als 90 Millionen Euro sollen in die Klinikstandorte fließen.

Pläne für Püttlingen

Für den Standort in Püttlingen seien 37 Millionen Euro vorgesehen. Laut "SR" sollen weitere Behandlungsmöglichkeiten für Schlaganfallpatienten geschaffen werden. Zudem sehe der Plan vor, die Patientenaufnahme sowie den Eingangsbereich der Klinik zu modernisieren.

Pläne für Sulzbach

In den Standort in Sulzbach sollen 55 Millionen Euro fließen. Mithilfe des Geldes wolle man unter anderem die Krankenpflegeschule sanieren. Das geht ebenso aus dem "SR"-Bericht hervor. Darüber hinaus sei geplant, ein neues Parkhaus zu errichten.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Coronavirus im Saarland: aktuelle Meldungen vom Mittwoch

image

Die aktuellen Meldungen zum Coronavirus im Saarland vom Mittwoch (27. Mai 2020). Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa

Bund und Länder verlängern Kontaktbeschränkungen

Das Leben im Lockdown geht weiter: Mindestens noch einen ganzen Monat werden die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie gelten. Aber immerhin dürfte es fast überall in Deutschland ab dem 6. Juni Lockerungen geben. Mehr Informationen unter: "Bund und Länder verlängern Kontaktbeschränkungen bis 29. Juni".

Wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe bleibt katastrophal

Laut Hotel- und Gaststättenverband Saar (Dehoga) bleibt die wirtschaftliche Lage von Restaurants und Hotels im Saarland nach der Wiederöffnung "katastrophal". Daher fordert der Verband einen Rettungsfonds. Weiteres dazu: "Hotel- und Gaststättenverband Saar: Wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe bleibt katastrophal".

Saarland: Einheitliche Lockerungen in Pflege-, Reha- und Behinderteneinrichtungen

Ab sofort gelten im Saarland einheitliche Lockerungen in Pflege-, Reha- und Behinderteneinrichtungen. Dazu zählen unter anderem Besuche von Friseur und Fußpflege oder auch von Menschen, die mit Bewohnern nicht verwandt sind. Ziel sei es, älteren Menschen, Patienten und Personen mit Behinderungen wieder "ein Stück mehr Lebensqualität zurückgeben", sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann. Mehr unter: "Saarland: Einheitliche Lockerungen in Pflege-, Reha- und Behinderteneinrichtungen".

Saarland will ab 8. Juni eingeschränkten Kita-Regelbetrieb

Wie das saarländische Bildungsministerium mitteilte, wolle man nach Möglichkeit ab dem 8. Juni in den eingeschränkten Kita-Regelbetrieb einsteigen. Dazu soll nun ein Rahmenplan erarbeitet werden. Der Artikel dazu: "Saarland will ab 8. Juni eingeschränkten Kita-Regelbetrieb".

Service-Center der Finanzämter im Saarland öffnen ab Dienstag

Am 2. Juni, also in etwa einer Woche, reduzieren die Service-Center in den Finanzämtern des Saarlandes die Corona-bedingten Einschränkungen. Innerhalb der gewohnten Öffnungszeiten stehen die Anlaufstellen dann wieder zur Verfügung. Mehr: "Service-Center der Finanzämter im Saarland öffnen ab Dienstag".

Saarländische Bordellbetreiber kämpfen gegen Corona-Verordnung

Saarländische Bordellbetreiber wehren sich gegen die aktuelle Corona-Verordnung im Saarland mit einem Normenkontrollantrag beim Oberverwaltungsgericht. Gegenüber anderen "körpernahen Dienstleistern" wie Friseuren, Massage- oder Kosmetikstudios finde eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung statt. Mehr dazu unter: "Saarländische Bordellbetreiber kämpfen vor Oberverwaltungsgericht gegen Corona-Verordnung".

Online-Umfrage der Uni Saar: Wie verändert Corona unser Einkaufs- und Konsumverhalten?

Wie wirkt sich Corona auf unser Einkaufs- und Konsumverhalten aus? Unter anderem dieser Frage geht die Konsumforscherin Professor Andrea Gröppel-Klein an der Universität des Saarlandes in einer neuen Studie nach. Aktuell werden Teilnehmer gesucht. Die Details: "Online-Umfrage der Uni Saar: Wie verändert Corona unser Einkaufs- und Konsumverhalten?"

St. Ingberter "Blau" entscheidet sich gegen Öffnung des Freibads im Sommer 2020

Das Freibad der Wasserwelt "das blau" in St. Ingbert bleibt im Sommer 2020 geschlossen. Angesichts der Pandemie-Situation haben sich die Betreiber gegen eine Öffnung entschieden. Weitere Informationen unter: "St. Ingberter "Blau" entscheidet sich gegen Öffnung des Freibads im Sommer 2020".

Ford-Werk in Saarlouis verringert Produktion weiter

Aufgrund sinkender Bestellungen und der Kaufzurückhaltung bei Neuwagen in der Corona-Krise wird das Ford-Werk in Saarlouis seine Produktion noch weiter zurückschrauben. So sollen im Jahr 2020 nun rund 66.000 Autos weniger als ursprünglich geplant gebaut werden. Mehr unter: "Ford-Werk in Saarlouis verringert Produktion weiter".

Forscher der Uni Saar entwickeln Salbe für Beatmungspatienten

Forscher an der Universität des Saarlandes arbeiten derzeit an einer ungewöhnlichen Methode, um Corona-Patienten besser mit Sauerstoff zu versorgen. Eine Salbe soll die Aufnahme über die Haut verbessern. Die Details: "Ungewöhnliches Corona-Mittel: Forscher der Uni Saar entwickeln Salbe für Beatmungspatienten".

Gaststätten im Saarland sollen ab nächster Woche länger öffnen dürfen

Die Gaststätten im Saarland sollen ab dem kommenden Montag (1. Juni 2020) wieder etwas länger öffnen dürfen. Das berichtet der "SR" unter Berufung auf Angaben des saarländischen Wirtschaftsministeriums. Mehr unter: "Gaststätten im Saarland sollen ab nächster Woche länger öffnen dürfen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarland: Einheitliche Lockerungen in Pflege-, Reha- und Behinderteneinrichtungen

image

Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

Das Saarland lockert die Besuchsregelung in Heimen. Auch Tages- und Kurzzeitpflegen sollen für kleinere Gruppen wieder öffnen dürfen. Dazu habe das Saar-Gesundheitsministerium einen Handlungsleitfaden erarbeitet. Die Voraussetzung für die Lockerungen: entsprechende Hygiene- und Schutzkonzepte in den Einrichtungen, so "dpa".

Der ärztliche Direktor des Klinikums Saarbrücken, Christian Braun, bezeichnete die Lockerungen als richtig. Er appellierte jedoch, weiterhin achtsam zu sein. Zwar verzeichne man niedrigere Fallzahlen, aber noch immer gebe es Corona-Fälle in den Krankenhäusern. "Wir dürfen jetzt nicht in Sorglosigkeit verfallen und Corona ad acta legen. Das wäre aus meiner Sicht fatal", zitiert "dpa" den Direktor.

Details zum Handlungsleitfaden

"Grundsätzlich sollten die Einrichtungen ihr bereits bestehendes Schutz- und Hygienekonzept dahingehend anpassen, dass Besuche von engsten Verwandten oder aber auch des Friseurs beziehungsweise Therapeuten, ermöglicht werden können", heißt es in einer Mitteilung des Saar-Gesundheitsministeriums.

Nach wie vor sei es jedoch nicht möglich, dass sich Besucherinnen und Besucher in den Einrichtungen frei bewegen. Im Handlungsleitfaden schlägt das Ministerium aus diesem Grund vor, "dass der Besuchsbereich über einen separaten Eingang verfügen sollte und entsprechend des Infektionsschutzes mit transparenten Schutzwänden ausgestattet sein sollte".

Darüber hinaus müssten Besucherinnen sowie Besucher auch weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen und den Mindestabstand einhalten. Ebenso seien Kontaktdaten, Datum und Uhrzeit des Besuchs festzuhalten, "um bei einem Infektionsgeschehen schnell reagieren und die Kontaktnachverfolgung einleiten zu können".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Saar-Gesundheitsministeriums
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Mann (61) schwer verletzt zurückgelassen: Fahrerflucht in Homburg-Einöd

image

In Homburg-Einöd kam es am Dienstag (26.05.2020) zu einem Unfall, bei dem ein 61-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Symbolfoto: Daniel Naupold/dpa

Unfall in Homburg-Einöd

Wie die Polizei mitteilt, kam es am gestrigen Dienstag gegen etwa 14.00 Uhr zu einem Unfall zwischen einem Radfahrer und einem Pkw in Homburg-Einöd. Der 61-jährige Radfahrer befuhr den rechten Gehweg von der Ortsmitte Einöd kommend in Fahrtrichtung Homburg. Als er sich in Höhe des Verkaufsstandes vom "Erdbeerland" befand, wurde von der Beifahrerin eines dort haltenden Autos plötzlich die Beifahrertür aufgerissen.

Radfahrer (61) schwer verletzt - Unfallverursacher flüchten

Der Radfahrer hatte keine Chance mehr auszuweichen und knallte mit voller Wucht gegen die Fahrzeugtür. Es kam daraufhin zu einem heftigen Sturz des 61-jährigen Mannes, bei dem er sich schwere Verletzungen zuzog. Im Anschluss soll sich die Frau aus dem Auto kurz mit dem am Boden liegenden Mann unterhalten haben. Anstelle sich um den Verletzten zu kümmern, soll sich die Unfallverursacherin dann aber wieder einfach in das Auto begeben haben und von der Unfallstelle geflüchtet sein.

Verletzter in Uniklinik Homburg verbracht

Der schwer verletzte Fahrradfahrer wurde später mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in die Uniklinik Homburg verbracht.

Polizei sucht Zeugen

Bei dem unfallverursachenden Fahrzeug soll es sich um einen grauen Pkw handeln. Die Ermittlungen zu der Beifahrerin und dem Fahrer des Fahrzeuges dauern an. Es werden dringend Zeugen des Unfalls gesucht.

Hinweise an die Polizeiinspektion Homburg unter der Telefonnummer (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Homburg vom 27. Mai 2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Aufhebung der Reisewarnung: Bislang wenig Andrang in Saar-Reisebüros

image

Urlaub in Frankreich, Italien oder Spanien ist ab Mitte Juni grundsätzlich wieder möglich. Symbolfoto: Clara Margais/dpa-Bildfunk

Aktuell seien die Bedenken der Menschen im Saarland noch groß. Das berichtet der "SR". Laut eines Reisebüros in Saarbrücken fragten einige Kunden immer wieder nach, ob und wann Verreisen wieder möglich ist. Einen großen Andrang gebe es allerdings nicht. 

Länder öffnen Grenzen an unterschiedlichen Terminen

Die Regelungen in den Ländern sind unterschiedlich. So bedeutet die Aufhebung der Reisewarnung etwa nicht, dass zum gleichen Termin auch die Grenzen für Urlauber geöffnet werden. Während eine Reise nach Frankreich ab dem 15. Juni wieder möglich ist, startet Italien schon zum 3. Juni, Spanien dagegen erst am 1. Juli. 

Busreisen im Saarland wieder erlaubt

Auch innerhalb von Deutschland sind die Regelungen unterschiedlich. Während seit Montag (25. Mai 2020) im Saarland wieder Reisebusse fahren dürfen, sind sie in Rheinland-Pfalz erst wieder am 24. Juni unterwegs. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Corona im Saarland: Drei neue Fälle gemeldet

image

Die meisten Gesamtfälle im Saarland gibt es im Regionalverband Saarbrücken. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 60 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Dienstag (26. Mai 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlicht hat.

Drei neue Fälle gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 3 auf 2.690. Bislang sind 164 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben, also zwei mehr als gestern. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.466 Personen, 9 mehr als am Sonntag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 36 stationär behandelt. Davon liegen 6 auf der Intensivstation.

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 1.187 (+1 gegenüber Vortag)
- Landkreis Saarlouis: 541 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 336 (+1)
Landkreis Neunkirchen: 257 (+/-0)
Landkreis Merzig-Wadern: 204 (+/-0)
Landkreis St. Wendel: 165 (+/-0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 24.05.2020
- eigene Recherche

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa

Bund und Länder verlängern Kontaktbeschränkungen bis 29. Juni

image

Mindestens noch einen ganzen Monat werden die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie gelten. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Peter Kneffel

Wegen der Coronavirus-Pandemie müssen sich alle Menschen in Deutschland bei Treffen im Freien mindestens bis zur Jahresmitte weiter stark zurückhalten. Die Kontaktbeschränkungen werden bis zum 29. Juni verlängert, wie Bund und Länder laut "dpa" am Dienstagabend (26. Mai 2020) vereinbart haben.

Schon ab dem 6. Juni können allerdings die Länder weitere Lockerungen gestatten - etwa, dass sich künftig maximal zehn Menschen oder Angehörige zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen dürfen. Verabredet wurde der Kompromiss von den Staatskanzleien der Länder und dem Kanzleramt.

Weiterhin Regeln beachten

Bund und Länder bekräftigten am Dienstagabend laut "dpa" ihre Empfehlung, die Zahl der Menschen, zu denen man Kontakt hat, möglichst gering und den Kreis möglichst konstant zu halten. Auch bei privaten Zusammenkünften zu Hause in geschlossenen Räumen sollen die Hygiene- und Abstandsregeln beachtet werden, hieß es.

Die Zahl der Personen sollte der Größe der Räume entsprechen "und für ausreichend Belüftung gesorgt werden". Wo die Möglichkeit bestehe, sollten private Zusammenkünfte im Freien erfolgen, wegen des erheblich geringeren Infektionsrisikos. "In jedem Falle soll die Nachvollziehbarkeit der Teilnehmer gewährleistet sein", hieß es.

Die Umsetzung der Maßnahmen liegt wie bisher bei den Ländern. Auch strengere Beschränkungen sind möglich, "wo die regionale Dynamik im Infektionsgeschehen dies erfordert".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Fußgänger (54) in Saarbrücken von Saarbahn erfasst - Mann schwer verletzt

image

In Saarbrücken kam es erneut zu einem schweren Unfall mit der Saarbahn. Archivfoto: BeckerBredel

Gegen 17.00 Uhr trat ein 54-jähriger Fußgänger an der Haltestelle Landwehrplatz vor die Saarbahn. Diese war gerade dabei, in Richtung Hauptbahnhof zu fahren, so die Polizei. Trotz einer Notbremsung konnte ein Zusammenstoß zwischen dem Fahrzeug und dem Passanten nicht mehr verhindert werden.

Mann schwer verletzt

"Der Fußgänger wurde vom Triebwagen erfasst und zu Boden geschleudert", so die Beamten. Dabei erlitt der Mann schwere Verletzungen und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Infolge des Unfalls war der Straßenbahnverkehr für etwa eine halbe Stunde gesperrt, heißt es in der Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 27.05.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein