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Verschärfte Regelung: ab morgen neue Corona-Obergrenze im Saarland

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Das Saarland verschärft ab morgen (01.06.2020) seine Corona-Obergrenze. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa

Verschärfte Corona-Obergrenze im Saarland

Begleitend zu den weiteren Corona-Lockerungen hat der saarländische Ministerrat am Freitag die Obergrenze beim regionalen Infektionsgeschehen verschärft. In Paragraf 11 der neuen Corona-Verordnung im Saarland, die am morgigen Montag (1. Juni 2020) in Kraft tritt, heißt es: 

"Steigt die Anzahl der Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus in einem Landkreis oder im Regionalverband Saarbrücken innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen auf mehr als 35 pro 100.000 Einwohner, kann die Landesregierung im Benehmen mit den jeweils betroffenen Kreispolizeibehörden durch Verordnung die notwendigen Schutzmaßnahmen für einen bestimmten räumlichen und zeitlichen Geltungsbereich erlassen".

Die neue verschärfte Regelung beim regionalen Infektionsgeschehen löst die bislang geltende Corona-Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ab.

Tobias Hans will keinen zweiten Lockdown riskieren

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans begründete die Verschärfung der Obergrenze wie folgt: "Wenn wir ein wieder zunehmendes Infektionsgeschehen erfolgreich verhindern wollen, sind Zeit und die Nachverfolgung von Infektionsketten ganz entscheidende Faktoren. Wir wollen keinen flächendeckenden zweiten Lockdown riskieren - deshalb müssen wir auf einen regionalen Ausbruch schnell reagieren, um die Ausbreitung zu stoppen. So lange wir die Pandemie nicht überwunden haben, ist die Kombination aus Nachverfolgung von Infektionsketten, Abstand, Hygiene und Alltagsmasken unser bestes Mittel gegen Corona", so Hans.

Saarländische Landkreise weit unter der Corona-Obergrenze

Alle saarländischen Landkreise bewegen sich aktuell weit unter der Corona-Obergrenze. Die aktuellen RKI-Daten hierzu findet ihr unter: "Saarländische Landkreise weit unter der Corona-Obergrenze".

Verwendete Quellen:
- Angaben der saarländischen Landesregierung

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Zweibrücken: Fallschirmspringer stürzt aus 100 Metern ab

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In Zweibrücken kam es zu einem schweren Sportunfall, bei dem ein Fallschirmspringer aus etwa 100 Metern zu Boden stürzte. Symbolfoto: obs/ADAC SE/_Tobias Klein

Fallschirmspringer in Zweibrücken stürzt ab

Am Samstagmittag kam es gegen etwa 11.45 Uhr zu einem schweren Sportunfall in Zweibrücken. Wie die Polizei Zweibrücken berichtet, stürzte ein 55 Jahre alter Mann aus Ludwigshafen beim Fallschirmspringen aus etwa 100 Metern Höhe zu Boden

Der Mann sei zuvor im Rahmen eines Fallschirmsprungevents am Flughafen Zweibrücken aus einer Höhe von etwa 3.000 Metern aus einem Flugzeug gesprungen. Der Mann soll während seines Sprunges nach eigenen Angaben den Auslöser seines Hauptfallschirms nicht erreicht haben. In etwa 200 Metern öffnete sich daraufhin der Rettungsfallschirm des 55-Jährigen automatisch.

Dann soll es zu einem Flugfehler gekommen sein, der zu einem Luftabriss führte und den Mann aus etwa 100 Metern Höhe zu Boden stürzen ließ, wie es in der Mitteilung der Polizei Zweibrücken heißt.

Mann schwer verletzt per Rettungshubschrauber in Klinik

Der 55-Jährige erlitt durch den Sturz zahlreiche Frakturen, soll jedoch noch ansprechbar gewesen sein. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 16" mit seinen schweren Verletzungen in die Uniklinik Homburg geflogen.

Nach bisherigen Ermittlungen geht die Polizei Zweibrücken von einem Unfallgeschehen aus, da der Mann seinen Fallschirm selbst gepackt habe und nach eigenen Angaben vor dem Absturz mit niemandem in Kontakt war.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Zweibrücken vom 31.05.2020

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„Made in Germany“ plus Macher-Qualitäten: Was Liqui Moly so anders macht

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Ernst Prost, Geschäftsführer von Liqui Moly, nennt seine rund 1000 Mitarbeiter lieber "Mitunternehmer": Menschen, die sehen, wo es fehlt, die anpacken.

Als sich Deutschland im März ins Corona-Lockdown begab und auf die Wirtschaft ungemütliche Zeiten zurollten, verkündet Ernst Prost: „Bevor ich nur einen Mitarbeiter entlassen muss, verzichte ich auf mein Geschäftsführer-Gehalt.“ Liqui Moly und sein Chef haben die Linie durchgehalten: Keine Entlassungen, nicht einmal Kurzarbeit.
Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken, passe nicht zur Firmenphilosophie. „Wir wollen optimistische Mitarbeiter“, sagt Peter Szarafinski, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Ausland, in der Ulmer Zentrale. Liqui Moly will Menschen, die an die Zukunft des Unternehmens glauben. Kurzarbeit sei da „ein psychologischer Dämpfer“.

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Liqui Moly bietet eine breite Produktpalette: Motoröle, Additive und Fahrzeugpflege - inklusive Qualitätsversprechen "Made in Germany".

Lieber streicht Firmenchef Ernst Prost an ganz anderer Stelle: „Gewinn ist eine opferbare Größe“, ist seine Überzeugung. Er spricht übrigens auch nicht gerne von „Mitarbeitern“. Für ihn sind die rund 1000 Menschen, die für Liqui Moly arbeiten „Mitunternehmer“. Menschen, die sehen, wo es fehlt, die anpacken. Wie gesagt: Keine Firma wie jede andere.


„Made in Germany“ als entscheidender Vorteil

In der Krise verhält sich der Spezialist für Motoröle, Additive (also Hilfsstoffe für den Kfz-Betrieb) und Fahrzeugpflege anders als viele Unternehmen – auch der eigenen Branche: Liqui Moly hat seinen Werbeetat kräftig nach oben gefahren – um 15 Millionen Euro. Strategie: Wenn andere stiller werden, dringt die eigene Botschaft besser durch.

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Herstellung im eigenen Land, lokale Verfügbarkeit und kurze Lieferwege: "Made in Germany" erlebt gerade eine Renaissance. Für Liqui Moly war dies schon vorher Prinzip.

Noch etwas hilft Liqui Moly dabei: das Qualitätsversprechen „Made in Germany“. Die Öle und Additive entstehen alle hierzulande. Ein Glücksfall ist da, dass Vor-Ort-Produktion gerade eine gewaltige Renaissance erlebt. Wenn die Globalisierung weltweit herunterfährt, entscheiden plötzlich Herstellung im eigenen Land, lokale Verfügbarkeit und kurze Lieferwege.


Mit dem Saarland eng verbunden

Stichwort kurze Wege: Liqui Moly ist auch mit dem Saarland eng verbunden. Zum Unternehmen gehört die Saarlouiser Traditionsfirma Meguin, die vor dem Kauf durch Liqui Moly (2006) bereits Zulieferer war und vor allem auf Industriekunden spezialisiert ist. So arbeiten rund 300 „Mitunternehmer“ im Liqui-Moly-Verbund für den saarländischen Standort.

Aktuell unterstützt Liqui Moly übrigens Rettungsdienste und Feuerwehren im Land mit kostenlosen Produkten. Ware im Wert von 3 Millionen Euro hat Firmenchef Prost hierfür bereitgestellt. „Es melden sich kleine Löschtrupps mit zwei Fahrzeugen“, sagt Peter Szarafinski, „wir haben aber auch große Wehren, bei denen wir dann schon von Fasslieferungen sprechen.“ Sogar ans Rote Kreuz in Mexiko ging kürzlich eine Lieferung. Ein dortiger Liqui-Moly-Importeur hatte um Unterstützung gebeten.

Spendenquittungen wollte Liqui Moly für diese Aktion übrigens nicht. „Das ist unser Beitrag für die Gesellschaft während dieser Krise“, erklärt Peter Szarafinski. Oder wie er es auf die kurze, schwäbische Formel bringt: „Schaffe, net schwätze!“ Wie gesagt: Keine Firma wie jede andere.

Bezugsquellen: Hier bekommt Ihr Produkte von Liqui Moly

www.liqui-moli.de

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Völklinger Verkehrsbetriebe wollen sechs E-Busse anschaffen

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In Völklingen sollen in den kommenden Jahren E-Busse verkehren. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Monika Skolimowska

Der Aufsichtsrat der VVB sowie der Stadtwerke Völklingen hat nach eigenen Angaben in der jüngsten Sitzung "ein zukunftsweisendes Verkehrsprojekt beschlossen".

Elektrobusse für Völklingen

Die Projektskizze, die auf den Namen "my-e-Bus-VK" hört, sieht Folgendes vor: Bis zum Jahr 2023 sollen sechs Elektrobusse Fahrzeuge der bisherigen VVB-Flotte ersetzen. "Das sind 20 Prozent der gesamten Busflotte", so Thorsten Gundacker, Geschäftsführer der VVB.

Öffentliche Zuschüsse

Wenn es nach der VVB geht, werden ab Herbst 2021 die ersten zwei E-Busse des Saarlandes in der Mittelstadt verkehren. Zuvor sollen für die Investitionen (5,1 Millionen Euro) allerdings öffentliche Zuschüsse über Förderprogramme des Bundes und des Saarlandes beantragt werden. Die Projektskizze sei bereits "als förderwürdig eingestuft", heißt es in einer Mitteilung der Stadt Völklingen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Völklingen

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Waldhölzbach: Motorradfahrerin (56) prallt gegen Baum und wird schwer verletzt

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In Waldhölzbach ist eine 56-jährige Motorradfahrerin mit ihrer Maschine gegen einen Baum geprallt. Symbolfoto: Polizei

Unfall in Waldhölzbach

Eine 56-jährige Motorradfahrerin aus Essen ist bei einem Unfall in Waldhölzbach schwer verletzt worden. Die 56-Jährige befuhr als zweite Motorradfahrerin einer Dreiergruppe die L373 von Scheiden kommend in Richtung Waldhölzbach. Am Ortseingang Waldhölzbach kam die Fahrerin in einer abschüssigen Linkskurve in Höhe des Friedhofs ohne Fremdeinwirkung nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Motorradfahrerin schwer verletzt

Laut Angaben der Polizei wurde die Frau durch den Zusammenprall schwer verletzt. Nach notärztlicher Erstversorgung am Unfallort wurde die 56-Jährige in ein Krankenhaus in Trier eingeliefert.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Nordsaarland vom 31.05.2020

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Polizeieinsatz und Festnahme nach Aufstiegsfeier von FCS-Fans

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Aufstiegsfeierlichkeiten von FCS-"Fans" führten in der Nacht zu einem Polizeieinsatz. Symbolfoto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Feier der FCS-Fans beginnt friedlich in der Innenstadt

Am gestrigen Samstag versammelten sich  zahlreiche Fußballfans des 1. FC Saarbrücken in der Saarbrücker Innenstadt, um den Aufstieg in die 3. Liga zu feiern. Bereits am frühen Nachmittag konnten laut Angaben der Polizei an die 100 Feiernde rund um den St. Johanner Markt festgestellt werden. Diese verhielten sich, wie die Polizei mitteilt, den ganzen Nachmittag vorbildlich und friedlich. Mit Schals und Trikots bekleidet feierten die Fans ausgelassen und stimmten FCS-Schlachtgesänge an. Insgesamt hätten sämtliche Fans am Mittag laut Angaben der Polizei eine angenehme und friedliche Atmosphäre verbreitet.

Randale in den Nachtstunden

Dies sollte sich in den Nachtstunden ändern. So trübten "einige unverbesserliche der organisierten Szene, zum großen Teil amtsbekannte Gewalttäter" jedoch gegen Abend den positiven Eindruck, wie es in einer Mitteilung der Polizei heißt. Diese "Fans" seien durch Belästigungen, Körperverletzungen sowie Beleidigungen (auch gegen Polizeibeamte) aufgefallen.

34-jähriger Mann wird festgenommen

Ein stark unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehender 34-jähriger Mann, welcher vielfach rund um den Fußball als Gewalttäter aufgetreten ist, musste schließlich gegen 00:20 Uhr, wegen Lärmbelästigung, Verstoß gegen die Corona-Verordnung und Beleidigung, von der Polizei festgenommen werden. Bei diesem Einsatz befanden sich laut Angaben der Polizei insgesamt noch etwa 30 "sogenannte Fans" auf dem Landwehrplatz und solidarisierten sich gegen die Polizei.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei vom 31.05.2020 

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Coronavirus im Saarland: aktuelle Meldungen vom Sonntag

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Die Meldungen zum Coronavirus im Saarland vom Sonntag (31.05.2020). Symbolfoto: Unsplash

Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland: Nur wenige Neuinfektionen

Nach Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums sind im Saarland lediglich drei Corona-Neuinfektionen gegenüber dem Vortag bekannt geworden. Die aktuellen Corona-Zahlen im Überblick: "Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland: Nur wenige Neuinfektionen ".

Aktive Corona-Patienten im Regionalverband Saarbrücken

Laut Angaben des Regionalverbands Saarbrücken sind im Regionalverband aktuell noch 21 Menschen am Coronavirus erkrankt. Wie sich diese derzeit auf die Städte und Gemeinden verteilen, zeigen wir euch in einer Übersicht. Mehr unter: "Aktive Corona-Patienten im Regionalverband Saarbrücken: Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden".

Verschärfte Regelung: ab morgen neue Corona-Obergrenze im Saarland

Ab dem morgigen Montag (1. Juni 2020) gilt im Saarland eine neue Corona-Obergrenze bei regionalen Neuinfektionen. So liegt die kritische Grenze ab morgen bei 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner statt wie bislang bei 50. Mehr Informationen unter: "Verschärfte Regelung: ab morgen neue Corona-Obergrenze im Saarland".

Saarländische Landkreise weit unter der Corona-Obergrenze

Das Infektionsgeschehen im Saarland ist aktuell unter Kontrolle. Das zeigen die Daten des Robert-Koch-Instituts, wonach alle saarländischen Landkreise von der sogenannten Corona-Obergrenze weit entfernt sind. Die Werte der einzelnen saarländischen Landkreise im Überblick: "Saarländische Landkreise weit unter der Corona-Obergrenze".

Ein Drittel der Deutschen will die Maskenpflicht abschaffen oder lockern

Etwa ein Drittel der Deutschen will die Maskenpflicht abschaffen oder zumindest lockern. Das ergab eine Umfrage des Meinungsinstituts "YouGov" im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Die klare Mehrheit spricht sich laut der Umfrage allerdings für die Maskenpflicht aus. Manche würden die Regelungen sogar gerne noch verschärfen. Mehr unter: "DPA: Ein Drittel der Deutschen will die Maskenpflicht abschaffen oder lockern".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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DPA: Ein Drittel der Deutschen will die Maskenpflicht abschaffen oder lockern

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Nach einer DPA-Umfrage wollen rund ein Drittel der Deutschen die Maskenpflicht abschaffen oder zumindest lockern. Symbolfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild

Zur Eindämmung des Coronavirus gilt seit Wochen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen. 

Über 30 Prozent wollen Maskenpflicht aufheben oder lockern

Ein Drittel der Deutschen will die Maskenpflicht in der Corona-Krise abschaffen oder zumindest lockern. 19 Prozent der Teilnehmer einer repräsentativen Online-Umfrage des Meinungsinstituts "YouGov" im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur plädierten für eine Abschaffung. Weitere 14 Prozent der 2.056 Befragten sind für eine Lockerung.

Mehrheit für Maskenpflicht

Eine klare Mehrheit der Befragten sprach sich allerdings für die Maskenpflicht aus. So sagten 49 Prozent, die Vorgabe solle in der jetzigen Form beibehalten werden. 13 Prozent sind sogar für eine Ausweitung auf weitere Bereiche. In Ostdeutschland plädierten mehr Menschen für Lockerung oder Abschaffung als in Westdeutschland.

Vier von fünf Deutschen (81 Prozent) halten sich nach eigenen Angaben immer an die Maskenpflicht, weitere 13 Prozent teilweise. Nur zwei Prozent gaben an, das gar nicht zu tun. Ältere hielten sich demnach eher an die Regeln als Jüngere

Eure Meinung zur Maskenpflicht

Nach Einschätzung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bieten Stoffmasken zwar keinen nachgewiesenen Schutz für den Träger, können für andere aber das Risiko einer Infektion durch Tröpfchen vermindern. Dennoch sollte ein Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen eingehalten werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland: Nur wenige Neuinfektionen

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Die Corona-Zahlen im Saarland ändern sich aktuell nur wenig. Symbolfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums sind im Saarland drei weitere Corona-Fälle im Vergleich zum Vortag bestätigt worden. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Saarland beträgt damit 2.706 bestätigte Fälle. Davon gelten 2.491 Personen inzwischen als wieder geheilt. Das sind zwei Personen mehr als noch am Vortag. Todesfälle sind laut Ministeriumsangaben keine weiteren zu beklagen. Die Zahl der bestätigten Todesfälle nach einer Covid-19-Infektion liegt bei 165

Aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind im Saarland 50 Personen. Das ist eine Person mehr als noch am Vortag. Von den an dem Virus erkrankten Personen werden aktuell 35 stationär behandelt – 5 davon intensivmedizinisch.

Bestätigte Corona-Fälle im Saarland nach Landkreisen:

Regionalverband Saarbrücken: 1.196 (+/-0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 542 (+/-0)
Saarpfalz-Kreis: 339 (+3)
Landkreis Neunkirchen: 258 (+/-0)
Landkreis Merzig-Wadern: 205 (+/-0)
Landkreis St. Wendel: 166 (+/-0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten. 

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 30.05.2020
- eigene Recherche

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Aktive Corona-Patienten im Regionalverband Saarbrücken: Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden

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Im Regionalverband sind aktuell 21 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Symbolfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Im Saarland sind aktuell noch 50 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 21 davon leben im Regionalverband Saarbrücken. Das teilte der Regionalverband mit Stand vom 30. Mai 2020, 18.00 Uhr mit. In welchen Städten und Gemeinden im Regionalverband die aktiv Infizierten leben, zeigt die folgende Übersicht.

Aktive Corona-Fälle im Regionalverband Saarbrücken

Landeshauptstadt Saarbrücken: 13 aktive Fälle (666 Fälle insgesamt)
Völklingen: 3 aktive Fälle (95 Fälle insgesamt)
Sulzbach: 2 aktive Fälle (26 Fälle insgesamt)
Heusweiler: 2 aktive Fälle (87 Fälle insgesamt)
Großrosseln: 1 aktiver Fall (21 Fälle insgesamt)
Püttlingen: aktuell keine aktiven Fälle (126 Fälle insgesamt)
Kleinblittersdorf: aktuell keine aktiven Fälle (82 Fälle insgesamt)
Riegelsberg: aktuell keine aktiven Fälle (45 Fälle insgesamt)
Quierschied: aktuell keine aktiven Fälle (25 Fälle insgesamt)
Friedrichsthal: aktuell keine aktiven Fälle (23 Fälle insgesamt).

Die Anzahl der bestätigt am Coronavirus erkrankten Personen im Regionalverband bleibt bei 1.196. Von den 1.196 Covid-19-Erkrankungen entfallen 666 auf die Landeshauptstadt und 530 auf die neun Städte und Gemeinden im Umland.

Die Zahl der Corona-Todesfälle im Regionalverband Saarbrücken liegt bei insgesamt 110 (58 Männer und 52 Frauen). Das Durchschnittsalter der 110 Todesfälle liegt laut Angaben des Regionalverbandes bei 81,2 Jahren.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken

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Saarländische Landkreise weit unter der Corona-Obergrenze

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Die saarländischen Landkreise bewegen sich aktuell weit unter der festgelegten Corona-Obergrenze. Symbolfoto: Scott Barbour/AAP/dpa

Neue Corona-Obergrenze im Saarland

Im Saarland gilt ab dem morgigen Montag (1. Juni 2020) eine neue Corona-Obergrenze. Demnach will die saarländische Landesregierung mit Maßnahmen reagieren, sobald in einem Landkreise innerhalb von sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu verzeichnen sind. Wie Ministerpräsident die verschärfte Regelung begründet, könnt ihr hier nachlesen: "Verschärfte Regelung: ab morgen neue Corona-Obergrenze im Saarland".

Corona-Neuinfektionen in den saarländischen Landkreisen

Die Landkreise im Saarland liegen aktuell weit unter dieser Corona-Obergrenze. Nach den aktuellen Daten (Stand 31. Mai 2020) des Robert-Koch-Instituts sieht das Infektionsgeschehen der letzten sieben Tage in den saarländischen Kreisen wie folgt aus:

Regionalverband Saarbrücken: 3,3 Infektionen pro 100.000 Einwohner
Landkreis Neunkirchen: 1,5 Infektionen pro 100.000 Einwohner
Landkreis Saarlouis: 2,0 Infektionen pro 100.000 Einwohner
Saarpfalz-Kreis: 1,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner
Landkreis Merzig-Wadern: 1,0 Infektionen pro 100.000 Einwohner
Landkreis St. Wendel: 1,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Robert-Koch-Instituts
- eigene Berichte

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Blitzer im Saarland: Hier steht die Polizei diese Woche (1. bis 7. Juni 2020)

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Die Polizei hat für diese Woche Blitzer angekündigt. Foto: David Ebener/dpa-Bildfunk

In der Zeit von Montag, 1. Juni 2020, bis Sonntag, 7. Juni 2020, führt die saarländische Polizei an folgenden Orten Geschwindigkeitskontrollen durch:

Montag, 01.06.2020

- B269 zwischen Dillingen und Tholey
- B51 zwischen Kleinblittersdorf und Saarbrücken
- A62 zwischen dem AD Nonnweiler und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz

Dienstag, 02.06.2020

- B51 zwischen Völklingen und Saarlouis
- A8 zwischen der Landesgrenze zu Luxemburg und der AS Merzig
- A620 zwischen dem AD Saarbrücken und dem AD Saarlouis

Mittwoch, 03.06.2020

- L111 zwischen St. Ingbert und Blieskastel
- L152 zwischen Nunkirchen und Weiskirchen
- B41 zwischen Neunkirchen und St. Wendel
- A8 zwischen der AS Heusweiler und dem AK Neunkirchen

Übersicht: Feste Blitzer im Saarland

Donnerstag, 04.06.2020

- B51 zwischen Saarhölzbach und Merzig
- B423 zwischen Erfweiler-Ehlingen und Wittersheim
- A62 zwischen der AS Freisen und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz

Freitag, 05.06.2020

- L108 im Bereich Ensheim
- B406 zwischen Nennig und Oberleuken
- A1 zwischen dem AK Saarbrücken und der AS Eppelborn

Samstag, 06.06.2020

Keine Kontrollen angekündigt.

Sonntag, 07.06.2020

- Gemeindebereich Eppelborn
- A8 zwischen der AS Heusweiler und dem AK Neunkirchen

Warum blitzt die Polizei dort?

Bei den angekündigten Messstellen handelt es sich um Unfallörtlichkeiten, die nach Unfallhäufung, Unfallfolgen und Unfallursachen ausgewählt wurden.

Über die angekündigten Kontrollen hinaus sind weitere Geschwindigkeitskontrollen möglich. Aus einsatztechnischen Gründen können auch angekündigte Kontrollen entfallen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes

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Saarland-Quiz (Teil 3): Experten-Edition

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In unserem Saarland-Quiz haben wir sieben Fragen für euch vorbereitet. Fotos: Pixabay (CC0-Lizenz)

Die Experten-Edition unserer Saarland-Quiz-Reihe verlangt schon nach handfestem Saar-Wissen: Wie gut kennst du das kleinste Flächenland Deutschlands? Viel Erfolg!

Interesse an noch mehr Quiz-Fragen zum Thema Saarland? Na gerne doch. Hier geht's weiter:

Das Saarland-Quiz: Wie gut kennst du das schönste Bundesland der Welt? (Teil 1)

Das Saarland-Quiz: Wie gut kennst du das Saarland (Teil 2)?

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