{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
17°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
17°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Entwurf

„Made in Germany“ plus Macher-Qualitäten: Was Liqui Moly so anders macht

image

Ernst Prost, Geschäftsführer von Liqui Moly, nennt seine rund 1000 Mitarbeiter lieber "Mitunternehmer": Menschen, die sehen, wo es fehlt, die anpacken.

Als sich Deutschland im März ins Corona-Lockdown begab und auf die Wirtschaft ungemütliche Zeiten zurollten, verkündet Ernst Prost: „Bevor ich nur einen Mitarbeiter entlassen muss, verzichte ich auf mein Geschäftsführer-Gehalt.“ Liqui Moly und sein Chef haben die Linie durchgehalten: Keine Entlassungen, nicht einmal Kurzarbeit.
Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken, passe nicht zur Firmenphilosophie. „Wir wollen optimistische Mitarbeiter“, sagt Peter Szarafinski, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Ausland, in der Ulmer Zentrale. Liqui Moly will Menschen, die an die Zukunft des Unternehmens glauben. Kurzarbeit sei da „ein psychologischer Dämpfer“.

image

Liqui Moly bietet eine breite Produktpalette: Motoröle, Additive und Fahrzeugpflege - inklusive Qualitätsversprechen "Made in Germany".

Lieber streicht Firmenchef Ernst Prost an ganz anderer Stelle: „Gewinn ist eine opferbare Größe“, ist seine Überzeugung. Er spricht übrigens auch nicht gerne von „Mitarbeitern“. Für ihn sind die rund 1000 Menschen, die für Liqui Moly arbeiten „Mitunternehmer“. Menschen, die sehen, wo es fehlt, die anpacken. Wie gesagt: Keine Firma wie jede andere.


„Made in Germany“ als entscheidender Vorteil

In der Krise verhält sich der Spezialist für Motoröle, Additive (also Hilfsstoffe für den Kfz-Betrieb) und Fahrzeugpflege anders als viele Unternehmen – auch der eigenen Branche: Liqui Moly hat seinen Werbeetat kräftig nach oben gefahren – um 15 Millionen Euro. Strategie: Wenn andere stiller werden, dringt die eigene Botschaft besser durch.

image

Herstellung im eigenen Land, lokale Verfügbarkeit und kurze Lieferwege: "Made in Germany" erlebt gerade eine Renaissance. Für Liqui Moly war dies schon vorher Prinzip.

Noch etwas hilft Liqui Moly dabei: das Qualitätsversprechen „Made in Germany“. Die Öle und Additive entstehen alle hierzulande. Ein Glücksfall ist da, dass Vor-Ort-Produktion gerade eine gewaltige Renaissance erlebt. Wenn die Globalisierung weltweit herunterfährt, entscheiden plötzlich Herstellung im eigenen Land, lokale Verfügbarkeit und kurze Lieferwege.


Mit dem Saarland eng verbunden

Stichwort kurze Wege: Liqui Moly ist auch mit dem Saarland eng verbunden. Zum Unternehmen gehört die Saarlouiser Traditionsfirma Meguin, die vor dem Kauf durch Liqui Moly (2006) bereits Zulieferer war und vor allem auf Industriekunden spezialisiert ist. So arbeiten rund 300 „Mitunternehmer“ im Liqui-Moly-Verbund für den saarländischen Standort.

Aktuell unterstützt Liqui Moly übrigens Rettungsdienste und Feuerwehren im Land mit kostenlosen Produkten. Ware im Wert von 3 Millionen Euro hat Firmenchef Prost hierfür bereitgestellt. „Es melden sich kleine Löschtrupps mit zwei Fahrzeugen“, sagt Peter Szarafinski, „wir haben aber auch große Wehren, bei denen wir dann schon von Fasslieferungen sprechen.“ Sogar ans Rote Kreuz in Mexiko ging kürzlich eine Lieferung. Ein dortiger Liqui-Moly-Importeur hatte um Unterstützung gebeten.

Spendenquittungen wollte Liqui Moly für diese Aktion übrigens nicht. „Das ist unser Beitrag für die Gesellschaft während dieser Krise“, erklärt Peter Szarafinski. Oder wie er es auf die kurze, schwäbische Formel bringt: „Schaffe, net schwätze!“ Wie gesagt: Keine Firma wie jede andere.

Bezugsquellen: Hier bekommt Ihr Produkte von Liqui Moly

www.liqui-moli.de

image

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein