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Saarland stellt 125 Millionen Euro zusätzlich für Krankenhäuser zur Verfügung

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Mit einem Sondervermögen soll die Lage der Krankenhäuser im Saarland stabilisiert werden. Symbolfoto: Britta Pedersen/dpa-Bildfunk

Um die saarländischen Krankenhäuser zu stabilisieren und den "Investitionsstau" zu beseitigen, soll den Kliniken hierzulande mit einem Sondervermögen geholfen werden. Das geht aus einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums hervor.

Mehr Geld für saarländische Krankenhäuser

Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) erklärte: "Nach langen Verhandlungen ist es uns gelungen, 161 Millionen Euro zusätzlich für die saarländischen Krankenhäuser bis zum Jahr 2022 zur Verfügung stellen zu können". Das Saarland selbst lege in den nächsten drei Jahren 125 Millionen Euro auf, weitere 36 Millionen steuere der Bund dazu. Der Nachtragshaushalt müsse allerdings noch durch den saarländischen Landtag freigegeben werden.

"Es ist der Landesregierung ein Anliegen die Krankenhausträger dabei zu unterstützen, dass die Krankenhäuser qualitativ auf höchstem Niveau arbeiten und Patientinnen und Patienten bestens versorgen können", ergänzte Bachmann. Auch zukünftig müsse man eine hochwertige medizinische Versorgung sicherstellen und die Standorte nachhaltig weiterentwickeln.

Nachtragshaushalt in Höhe von 2,1 Milliarden Euro

Die saarländische Landesregierung hatte am Montag im Rahmen ihrer Klausurtagung einen Rekord-Nachtragshaushalt beschlossen. Das "Zukunftspaket Saar" in Höhe von 2,1 Milliarden Euro soll der Startschuss nach der Corona-Krise sein. Es sieht Investitionen in die großen Themenschwerpunkte Gesundheit, digitale Bildung, Forschung und Innovation vor. Derzeit ist geplant, die neuen Schulden innerhalb der nächsten 30 Jahre abzubezahlen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums Saar, 10.06.2020
- eigene Berichte

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