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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen des Tages

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In Völklingen ist ein Mann auf einen Güterzug gestiegen und durch einen Stromschlag gestorben. Foto: BeckerBredel

Saarland: Weitere Corona-Lockerungen ab Montag

Ab Montag (15. Juni 2020) treten im Saarland weitere Lockerungen der Corona-Verordnung in Kraft. Was sich ändert: "Saarland: Weitere Corona-Lockerungen ab Montag".

Corona im Saarland: Gesundheitsministerium meldet weiteren Todesfall

Das saarländische Gesundheitsministerium hat erneut Zahlen zu der Corona-Situation im Saarland veröffentlicht. Hier gibt es die Übersicht: "Corona im Saarland: Gesundheitsministerium meldet weiteren Todesfall".

Völklingen: 20-Jähriger klettert auf Güterzug und stirbt durch Stromschlag

Am Mittwochabend (10. Juni 2020) ist ein 20 Jahre alter Mann bei einem Vorfall am Bahnhof in Völklingen verstorben. Die Details: "Völklingen: 20-Jähriger klettert auf Güterzug und stirbt durch Stromschlag".

Auto überschlägt sich und landet auf Saarbahn-Gleisen

Verletzungen hat ein Mann nach einem Unfall in Riegelsberg davon getragen. Er hatte sich mit seinem Auto überschlagen und war anschließend auf den Saarbahn-Gleisen gelandet. Die Infos: "Auto überschlägt sich und landet auf Saarbahn-Gleisen".

Weitere Blaulicht-Meldungen

- St. Ingbert: Einbrecher klauen Tresor und verbrennen Fluchtauto
- Mann bei Traktorunfall in Illingen schwer verletzt
- Hoher Sachschaden bei Unfall in St. Ingbert
- Nach Leichenfund in Pirmasens: Todesursache steht fest

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Die Corona-gerechte Schiffsprozession am heutigen Fronleichnams-Fest auf der Saar. Die Gläubigen versammelten sich am Ufer. Foto: BeckerBredel

Extremsportler startet Lauf zur Umrundung des Saarlandes

Matin Schedler will in den kommenden Tagen das Saarland umrunden. 288 Kilometer liegen vor ihm. Die Infos: "Extremsportler startet Lauf zur Umrundung des Saarlandes".

Spritpreise steigen wieder kräftig an

Nach einer aktuellen Auswertung des ADAC ist das Tanken in Deutschland nochmal deutlich teurer geworden. Benzin kostet demnach wieder so viel wie zuletzt Ende März. Alles Details: "Spritpreise steigen wieder kräftig an".

Saar-Medienanstalt untersagt Werbung für Online-Glücksspiele

Als nach eigenen Angaben erste Aufsichtsbehörde für Glücksspiele hat die saarländische Landesmedienanstalt zwei Online-Casino-Anbietern Werbung für bestimmte Angebote verboten. Die Gründe: "Saar-Medienanstalt untersagt Werbung für Online-Glücksspiele".

Krankenstand in der Pflege höher als in allen anderen Branchen

Das Alter des Pflegepersonals in Deutschland steigt und dadurch klettern auch die Krankheitstage in die Höhe. In Pflegeberufen ist der Stand höher als in allen anderen Branchen. Mehr: "Krankenstand in der Pflege höher als in allen anderen Branchen".

Ab Montag Arbeiten auf der A8: Vollsperrung der Anschlussstelle Dillingen

Ab der kommenden Woche wird der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) Arbeiten auf der A8 an der Anschlussstelle Dillingen ausführen. Der LfS rechnet insbesondere im Berufsverkehr mit Verkehrsstörungen. Die Infos: "Ab Montag Arbeiten auf der A8: Vollsperrung der Anschlussstelle Dillingen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Saarland: Weitere Corona-Lockerungen ab Montag

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Die Gastro-Betriebe im Saarland dürfen ab dem 15. Juni bis 24.00 Uhr öffnen. Symbolfoto: Luis Santana/Tampa Bay Times via ZUMA Wire/dpa

Im Saarland wurde für den 15. Juni 2020 eine neue Corona-Verordnung beschlossen. Laut Gesundheitsministerium gilt sie bis zum 28. Juni und umfasst folgende Änderungen:

- Begrenzte Anzahl an Zuschauern beim Sportbetrieb erlaubt
- Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 100 Personen
- Öffnung von Saunaanlagen
- Chorveranstaltungen erlaubt
- Erhöhung der Gruppengröße beim Sport und Tanzen
- Betriebszeiten für Gastronomie auf 24.00 Uhr verlängert

Im Folgenden führen wir die Details zu den einzelnen Änderungen im Wortlaut des saarländischen Gesundheitsministeriums auf:

Veranstaltungen

Ab dem 15. Juni ist es möglich, Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 100 Personen durchzuführen. Dabei sind Veranstaltungen mit mehr als zehn anwesenden Personen unter Angabe des Veranstalters der Ortspolizeibehörde zu melden. Die vollständige Kontaktnachverfolgung muss gewährleistet sein, besondere infektionsschutzrechtliche Auflagen sind zu beachten und der Mindestabstand von eineinhalb Metern muss eingehalten werden.

Gastronomie

Die Betriebszeiten für Betriebe des Gaststättengewerbes werden erneut um eine Stunde auf 24 Uhr verlängert. Die restlichen Regelungen für die Gastronomie bleiben bestehen.

Sport und Tanzen

Beim Kurs-, Trainings- und Sportbetrieb sowie beim Betrieb von Tanzschulen wird die Gruppengröße von zehn auf maximal 20 Personen erhöht. Zuschauer sind in begrenzter Anzahl unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder zugelassen. Auch hier gilt, dass maximal 50 Personen in einem geschlossenem Raum und maximal 100 Personen unter freiem Himmel erlaubt sind.

Chöre

Chorveranstaltungen und –proben in geschlossenen Räumen sind mit bis zu zehn Teilnehmern, auf der Grundlage eines Hygienekonzepts, zulässig. Zusätzlich muss die vollständige Kontaktnachverfolgung gewährleistet sein sowie besondere infektionsschutzrechtliche Auflagen beachtet und der Abstand eingehalten werden.

Sauna-Anlagen

Sauna-Anlagen können unter Beachtung von infektionsschutzrechtlichen Auflagen der Ortspolizeibehörden insbesondere zur Sicherstellung von Mindestabständen und zur Begrenzung der Besucherzahl sowie unter Beachtung besonderer Hygiene- und Schutzvorkehrungen wieder geöffnet werden.

Hintergrund

Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling sagten zu den Lockerungen: "Das seit Wochen niedrige Infektionsgeschehen zeigt, wie verantwortungsvoll und diszipliniert die Saarländerinnen und Saarländer sich in den vergangenen Monaten an die Einschränkungen gehalten haben." Infolgedessen seien weitere Schritte zur Normalität möglich. Dennoch müsse man sich "langsam und bedacht bewegen, um das Risiko einer neuen Infektionswelle zu minimieren".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 10.06.2020

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Chance für Saar-Firmen: go-digital übernimmt Kosten für Shop oder Website

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Digital neue Geschäftsfelder erschließen: Ein Online-Shop kann zum Beispiel neue Kunden anlocken oder neue Absatzmärkte erschließen. Foto: Jenko Ataman

Wer aktuell in einem Geschäft einkaufen will, muss zuvor einen Termin vereinbaren. Mit einem digitalen Terminkalender auf einer mobilen Website ist dies spontan vor Ort möglich. Web-Adresse oder QR-Code an der Ladentür anbringen. Schon können Kunden spontan online ihren Terminslot buchen. Der Besuch ist sofort registriert, der Einkauf kann beginnen.

Die Corona-Krise hat Firmen vor Augen geführt, wie wichtig gute digitale Lösungen sind. Sei es die Online-Terminvergabe, ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Damit gelingt es Unternehmen, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Mehr Infos zur Förderung

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

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Beliebter Service: Kunden schätzen die Möglichkeit Termine direkt online buchen zu können. Foto: ra2 studio

Wie können Unternehmen im Saarland profitieren?

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. go-digital fördert diese Investitionen.

Mehr Infos zur Förderung

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

Förderung für Shop, Website, Marketing

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße.

Mehr Infos zur Förderung 

"Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Chef der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann." Damit möglichst viele Saar-Unternehmen die Chance haben, das Förderprogramm zu nutzen, hat N49 kürzlich auch im Rahmen eines Webinars bei IHK Rgional über go-digital informiert.

Das go-digital-Programm fördert den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr als 100 Unternehmen bisher beraten

Seit Januar hat die Saarbrücker Agentur rund 100 Unternehmen zu go-digital beraten. Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien.

"Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Mehr Infos zur Förderung 

Damit nicht nur Amazon & profitieren

In der aktuellen Krise profitieren aktuell die großen Online-Händler. Amazon hat kürzlich aktuelle Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Das sollte nicht so bleiben. Deshalb unterstützt go-digital insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. 

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

Mehr Infos zur Förderung 
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Extremsportler startet Lauf zur Umrundung des Saarlandes

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Schedler startete am Morgen in Saarbrücken. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Der saarländische Extremsportler Martin Schedler hat seinen Ultralauf zur Umrundung des Saarlandes begonnen. Insgesamt 288 Kilometer muss der 39-Jährige dazu auf seiner viertägigen Route zurücklegen. "Es wird ein richtiges Abenteuer. Es ist ein Lebenstraum von mir", sagte der Diplom-Verwaltungswirt am Donnerstag (11. Juni 2020) beim Start.

Die Idee dazu habe er schon lange gehabt. "Jetzt habe ich die Chance ergriffen in der coronabedingt wettkampffreien Zeit, diesen Traum umzusetzen."

Start und Ziel ist Saarbrücken

Die Tour auf dem Saarland-Rundwanderweg startet und endet in Saarbrücken. Sie schließt einen Schwenk zum Dollberg als höchstem Berg des Saarlandes mit ein. Satte 8.143 Höhenmeter wird Schedler zu überwinden haben: "Die Tour ist für mich kein Selbstläufer. Sie wird läuferisch die größte Herausforderung in meinem Leben", sagte der Ultraläufer. Er sei "extrem aufgeregt", meinte er vor dem Start.

Schedler hat Erfahrung

Schedler läuft seit mehr als 25 Jahren, seit einigen Jahren auch Ultradistanzen - also Strecken, die länger sind als ein Marathon. Mit der jetzigen Tour wolle er in der einschränkenden Corona-Pandemie dazu animieren, das Saarland neu zu entdecken. Außerdem sei sein Ziel, in Zeiten von Corona "ein positives Ereignis" zu schaffen. Auf den Lauf rund um das Saarland habe er sich seit März vorbereitet.

2017 hatte Schedler mit einer anderen Tour Schlagzeilen gemacht: Er war gut 120 Kilometer am Stück gelaufen: Vom tiefsten Ort im Saarland bei Perl an der Mosel zum höchsten Berg von Rheinland-Pfalz, dem Erbeskopf. Zudem läuft er in Nicht-Corona-Zeiten viel im Ausland: Unter anderem war er in Namibia, Marokko und auf Teneriffa.

Die Route des Ultraläufers

Die Tour führt ihn am ersten Tag nach Mondorf bei Merzig. Am zweiten Tag geht es bis Weiskirchen, am dritten bis Ottweiler-Fürth. Am 14. Juni will Schedler in Saarbrücken einlaufen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Völklingen: 20-Jähriger klettert auf Güterzug und stirbt durch Stromschlag

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Der Vorfall ereignete sich am Bahnhof in Völklingen. Foto: BeckerBredel

Wie die Polizei am heutigen Donnerstag (11. Juni 2020) mitteilte, ist am Tag zuvor ein 20-Jähriger am Völklinger Bahnhof auf einen abgestellten Güterwagon geklettert. Dabei erlitt der junge Mann einen tödlichen Stromschlag. Das meldet "dpa".

Der 20-Jährige sei am Unfallort verstorben. Derzeit ist nach Angaben der Polizei allerdings noch unklar, warum der Mann auf den Zug geklettert ist. Die Ermittlungen dauern an.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Auto überschlägt sich und landet auf Saarbahn-Gleisen

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Das Auto landete auf den Saarbahn-Gleisen. Foto: BeckerBredel

Bei einem Unfall in Riegelsberg ist am Mittwoch (10. Juni 2020) ein Mann verletzt worden. Zu dem Crash war es am Abend gegen 20.50 Uhr an der Saarbahn-Haltestelle Riegelsberg Süd gekommen.

Das Auto des Mannes hatte sich überschlagen und war dann auf dem Dach liegend im Gleisbett zum Liegen gekommen. Der Fahrer wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und richtete mit technischem Gerät das Fahrzeug wieder auf. Im Saarbahn-Verkehr kam es zu Behinderungen.

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel

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St. Ingbert: Einbrecher klauen Tresor und verbrennen Fluchtauto

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Das Fluchtauto wurde in Homburg-Erbach gefunden. Foto. BeckerBredel

Unbekannte sind am Mittwoch (10. Juni 2020) in ein Haus in St. Ingbert-Rentrisch eingebrochen und haben anschließend ihr Fluchtauto in Brand gesetzt. Laut Polizei kam es zwischen 11.15 und 15.09 Uhr in der Straße Zur Rentrischer Kirche zu dem Einbruch.

Die Täter stahlen in dem Einfamilienhaus einen schweren Metalltresor mit mehreren Tausend Euro Bargeld und einen Fahrzeugschlüssel. Diesen nutzten sie anschließend, um mit dem Mercedes des Geschädigten zu flüchten. Der Wagen wurde später ausgebrannt rund 30 Kilometer vom Tatort entfernt in Homburg-Erbach gefunden.

Die Polizei sucht jetzt Zeugen, Hinweise an die Inspektion in St. Ingbert, Tel. (06894)1090.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert, 11.06.2020
- Presseagentur BeckerBredel
- eigene Recherche

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Spritpreise steigen wieder kräftig an

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Das Tanken in Deutschland ist wieder deutlich teurer geworden. Foto: Sven Hoppe/dpa

Sprit in Deutschland wieder deutlich teurer

Tanken in Deutschland wird wieder deutlich teurer. Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,227 Euro, das sind 3,6 Cent mehr als in der Vorwoche. Benzin ist damit so teuer wie zuletzt Ende März. Auch die Preise für Diesel sind wieder angezogen. Ein Liter kostet aktuell durchschnittlich 1,081 Euro, das ist gegenüber der Vorwoche ein Anstieg um 2,4 Cent.

Grund liegt in erhöhter Nachfrage nach Corona-Lockerungen

Gründe für die anziehenden Preise sieht der ADAC vor allem in den zunehmenden Lockerungen der Corona-Beschränkungen, die zu einer höheren Kraftstoff-Nachfrage führten. Ein weiterer Grund für die Preisentwicklung seien die steigenden Notierungen am Rohölmarkt. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell gut 40 Dollar, das ist fast doppelt so viel wie noch Ende April. Diese Steigerung wird durch den gegenüber dem Dollar etwas festeren Euro nur unzureichend ausgeglichen.

Verwendete Quellen:
- Auswertung des ADAC

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Mann bei Traktorunfall in Illingen schwer verletzt

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Hier zu sehen: der Unfallort in Uchtelfangen. Foto: BeckerBredel

Am Mittwoch war ein Mann zunächst mit einem Traktor auf einem Feldweg an der Ackerstraße in Uchtelfangen unterwegs. Als ihm ein Pkw entgegenkam, wich der Traktor-Fahrer auf einen schmalen Weg in die angrenzende Wiese aus.

Bei dem Manöver übersah der Mann allerdings einen Graben, infolgedessen kippte das Fahrzeug nach vorne - und der Fahrer stürzte. Dabei wurde er von dem Traktor überrollt. Der Fahrer des Pkw verständigte daraufhin den Rettungsdienst.

Die Feuerwehren Illingen und Uchtelfangen rückten mit rund 40 Kräften zur Einsatzstelle aus. Mit hydraulischem Gerät konnten die Feuerwehrleute den Traktor anheben und den Mann befreien. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Verwendete Quellen:
- Presse-Agentur BeckerBredel

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Corona im Saarland: Gesundheitsministerium meldet weiteren Todesfall

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Die aktuellen Zahlen zum Coronavirus im Saarland teilte das Gesundheitsministerium mit. Grafik: Pixabay

Im Saarland sind zurzeit 48 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Mittwoch (10. Juni 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlicht hat.

Ein weiterer Todesfall

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 2 auf 2.748. Bislang sind 170 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben, es gibt einen weiteren nun gemeldeten Todesfall: Bereits am 27. Mai ist eine 78-jährige Patientin gestorben, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.530 Menschen, 6 mehr als am Dienstag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 26 stationär behandelt. Davon liegen 6 auf der Intensivstation.

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.203 (+/-0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 548 (+/-0)
Saarpfalz-Kreis: 344 (+/-0)
Landkreis Neunkirchen: 269 (+/-0)
Landkreis Merzig-Wadern: 215 (+2)
Landkreis St. Wendel: 169 (+/-0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 10.06.2020
- Mitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken, 10.06.2020
- eigene Recherche

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Hoher Sachschaden bei Unfall in St. Ingbert

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Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab. Foto: F. Hoffmann/Feuerwehr St. Ingbert

Sachschaden in Höhe von rund 60.000 Euro ist am Mittwoch (10. Juni 2020) bei einem Unfall in St. Ingbert entstanden. Laut Polizeiangaben ereignete sich der Crash gegen 16.10 Uhr in der Mühlstraße im Stadtteil Rohrbach.

Ein Mann kam hier aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Lieferwagen von der Fahrbahn ab, überfuhr die Gegenfahrbahn, streifte ein parkendes Auto und kollidierte anschließend frontal mit einem weiteren geparkten Fahrzeug.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Die Mühlstraße musste laut Feuerwehrangaben für eine halbe Stunde voll gesperrt werden. Die Einsatzkräfte klemmten an den drei beteiligten Autos die Batterien ab und stellten den Brandschutz sicher. Weil Betriebsstoffe aus den Unfallwagen auslief, wurden die umliegenden Regeneinläufe abgedichtet, um einen Umweltschaden abzuwenden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert, 10.06.2020
- Mitteilung der Feuerwehr St. Ingbert, 11.06.2020

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mit dpa

Saar-Medienanstalt untersagt Werbung für Online-Glücksspiele

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Arno Burgi

Untersagungsverfügungen

Die saarländische Landesmedienanstalt (LMS) hat Untersagungsverfügungen gegen zwei "marktstarke Anbieter" von Online-Casinos erlassen. Das teilte die Behörde laut "dpa" am Mittwoch (10. Juni 2020) mit.

Mit der Verfügung werde verboten, im Saarland für öffentliches Glücksspiel im Internet zu werben, das im kleinsten deutschen Flächenland "nicht erlaubnisfähig" sei.

Die beiden Anbieter der Online-Casinos verfügen nach Angaben der LMS über eine Lizenz des Landes Schleswig-Holstein. Die Medienanstalt übte harsche Kritik an dem Bundesland, das die Bekämpfung der Glücksspielsucht gefährde.

Hintergrund

Schleswig-Holstein hat als einziges Bundesland Lizenzen für Online-Glücksspiele vergeben. Der neue Glücksspielstaatsvertrag sieht vor, dass künftig Glücksspiele im Internet wie Online-Poker oder Online-Casinos in ganz Deutschland erlaubt werden. Die Ministerpräsidenten der Länder hatten den Vertrag Mitte März grundsätzlich beschlossen, vorgesehen sind aber Auflagen zum Spielerschutz sowie Einschränkungen bei der Werbung.

Die LMS teilte mit, Schleswig-Holstein habe eine Begrenzung der Werbung für solche Angebote zugesichert. "Von dieser Begrenzung ist in der Praxis aus Sicht der LMS nichts mehr zu spüren: TV-Werbung für Spielmöglichkeiten bei diesen Online-Casinos findet in einer viel zu großen Anzahl privater TV-Programme statt - und dass auch zu Tageszeiten, in denen Kinder und Jugendliche besonders schutzbedürftig sind."

Die LMS habe daher Schritte ergriffen, damit durch schleswig-holsteinische Alleingänge nicht das Ziel der Bekämpfung von Glücksspielsucht massiv gefährdet werde, gerade in Corona-Zeiten, so LMS-Direktorin Ruth Meyer.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Krankenstand in der Pflege höher als in allen anderen Branchen

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Der Krankenstand ist bei Pflegepersonal höher als in allen anderen Branchen. Symbolfoto: Daniel Bockwoldt/dpa-Bildfunk

Im Jahr 2019 war mehr als die Hälfte der AOK-Versicherten (56 Prozent), die in Pflegeberufen tätig sind, mindestens einmal krankgeschrieben. "Das sind 9,1 Prozent mehr als bei allen AOK-Versicherten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland", sagte der Sprecher der Krankenkasse, Jan Rößler, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Krankenstand in Pflege höher als in allen anderen Bereichen

Insgesamt liege der Krankenstand in der Branche damit bei 6,8 Prozent. Das sind 1,5 Prozentpunkte mehr als in allen anderen Bereichen. In der Gruppe des 50- bis 60-Jährigen waren es sogar 9 Prozent. Durchschnittlich dauerte eine Arbeitsunfähigkeit pro Fall 16 Tage - fast drei Tage länger als im Vorjahr. 

Rückenschmerzen sind der häufigste Grund

Davon entfielen 22 Prozent auf Rückenschmerzen und andere Muskel- und Skeletterkrankungen. Auf dem zweiten Platz folgten psychologische Probleme mit 16,4 Prozent. Bei jedem zehnten Fehltag wurden Atemwegserkrankungen als Grund angegeben, bei 8 Prozent Verletzungen

Corona-Pandemie verschärfe die Lage

"Hohe Anforderungen im physischen und im psychischen Bereich belasten die Pflege", sagte Udo Hoffmann vom Vorstand der AOK. Die Corona-Pandemie verschärfe zudem die Lage für die Beschäftigten. Mit 1,2 Millionen Versicherungen und rund 85.000 Arbeitgebern ist die AOK die größte Krankenversicherung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Ab Montag Arbeiten auf der A8: Vollsperrung der Anschlussstelle Dillingen

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Ab Montag (15.06.2020) beginnt der LfS mit Arbeiten auf der A8 im Bereich der Anschlussstelle Dillingen. Symbolfoto: Florian Schuh/dpa

Arbeiten auf A8: Sperrung der Anschlussstelle Dillingen-Süd

Am Montag (15. Juni 2020) wird der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) mit den Arbeiten zur Optimierung des Knotenpunktes und dem Bau von zwei Regenwasserbehandlungsanlagen auf der A8 im Bereich der Anschlussstelle Dillingen-Süd beginnen.

Betroffen sind die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Dillingen-Süd in Fahrtrichtung Neunkirchen, die während der elfwöchigen Bauzeit voll gesperrt werden. Der geplante Zeitraum steht allerdings unter dem Vorbehalt geeigneter Witterungsverhältnisse.

LfS rechnet mit Verkehrsstörungen

Während der Arbeiten wird der Verkehr über die Anschlussstelle Saarlouis-Steinrausch und die Henry-Ford-Straße umgeleitet. Der LfS rechnet insbesondere im Berufsverkehr mit Verkehrsstörungen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau vom 10.06.2020

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