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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag (16. Juni 2020)

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Am Dienstag (16. Juni 2020) kam es vor dem Staatstheater in Saarbrücken zu einem Messer-Angriff. Diese und weitere Meldungen in der Übersicht. Symbolfoto: Pixabay

Unbekannter sticht 30-Jähriger in Saarbrücken Messer in den Bauch

Eine 30-Jährige wurde am heutigen Dienstagmorgen von einem Unbekannten mit einem Messer verletzt. Der Vorfall ereignete sich vor dem Staatstheater. Die Polizei sucht anhand einer Beschreibung nach dem Täter. Mehr dazu: Messer-Attacke auf Frau in Saarbrücken: Opfer (30) in Bauch gestochen

Raubüberfälle auf Frauen in Saarbrücken und St. Ingbert

Die Messer-Attacke war leider nicht der einzige Angriff auf Frauen in den vergangenen Tagen. Bereits am Sonntag wurde eine Busfahrerin von einem Räuber verletzt. Zudem überfiel ein Unbekannter am Montag eine Seniorin in St. Ingbert. Mehr dazu: "Raubüberfall auf Busfahrerin in Saarbrücken - Unbekannter verletzt Frau und klaut Geld" und "Raub auf Seniorin in St. Ingbert - Polizei sucht Täter"

Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen Priester

Die Staatsanwaltschaft in Saarbrücken ermittelt aktuell gegen einen katholischen Geistlichen aus dem Bistum Trier. Er wird verdächtigt, Kinder sexuell missbraucht zu haben. Allerdings gestalten sich die Aufklärung schwierig. Mehr dazu: Missbrauchsverdacht: Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen katholischen Priester

Schulbetrieb, App und mehr: Corona-Nachrichten des Tages 

Die neue Corona-App ist verfügbar. Außerdem soll im Saarland der Unterricht an Schulen nach den Sommerferien wieder im Regelbetrieb stattfinden. Diese und weitere Nachrichten rund um das Corona-Geschehen im Saarland gibt es in unserer Übersicht: "Corona im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Dienstag"

Großeinsatz an Polizeischule: Ausbilder in psychischem Ausnahmezustand

Das SEK suchte am Montagabend in Göttelborn mit zahlreichen Polizeibeamten nach einem 52-Jährigen, der als spurlos verschwunden galt. Der Mann konnte aufgefunden werden. Medienberichte über abgefeuerte Schüsse wurden von der Polizei dementiert. Mehr dazu: SEK-Einsatz an Polizeihochschule in Göttelborn: Mann (52) in psychischem Ausnahmezustand

Ermittlungen nach tödlichen Unfall in Pirmasens

Am vergangenen Wochenende fuhr ein betrunkener Mann vor einem Lokal in Pirmasens in eine Gruppe von Menschen. Dabei wurde eine Person getötet. Die Staatsanwaltschaft gab nun weitere Details über den Stand der Ermittlungen und das Unfallgeschehen bekannt. Mehr dazu: Neue Details zu tödlichem Unfall in Pirmasens

Pathologe aus dem Saar-Pfalz-Kreis wegen Betrugs vor Gericht

Ab heute muss sich ein Pathologe aus dem Saar-Pfalz-Kreis vor dem Landgericht verantworten. Ihm wird Betrug und Bestechung in mehr als 100 Fällen vorgeworfen. Er habe mit mehreren Ärzten eine "korruptive Vereinbarung" getroffen. Mehr dazu: Wegen Betrug und Bestechung: Prozess gegen Saar-Pathologen startet

Neuer Zeitplan für den Bau des Ludwigsparksstadions

Nachdem interne Informationen öffentlich geworden waren, die besagten, dass sich der Bau des Ludwigsparkstadions in Saarbrücken weiter verzögert, will der Oberbürgermeister einen neuen Zeitplan vorlegen. Voraussichtlich können Spiele mit Publikum erst 2021 stattfinden. Mehr dazu: "Verzögerungen beim Ludwigspark? Uwe Conradt will neuen Zeitplan für Stadionbau"

Rassismus-Debatte: Tobias Hans hält Begriff für veraltet

Im Zuge der aktuellen Rassismus-Debatte forderten die Grünen, dass der Begriff "Rasse" aus dem Grundgesetz gestrichen wird. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans ist offen für eine Änderung, mit einer "behutsameren" Wortwahl. Mehr dazu: Hans offen für Streichung von "Rasse" aus Grundgesetz

Wetteraussichten im Saarland 

Die kommenden Tage werden zwar angenehm warm, sonst aber eher ungemütlich. Es ist mit Regen und auch Gewittern zu rechnen. Die Sonne zeigt sich nur selten. Die Aussichten für Dienstag und Mittwoch: Wetter im Saarland: Es wird regnerisch

Yak-Zwillinge im Saarbrücker Zoo geboren

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss, darum beenden wir unsere Nachrichten-Übersicht mit ein paar süßen Tierbabys. Der Zoo Saarbrücken konnte sich in der vergangenen Woche über Yak-Nachwuchs freuen. Mehr dazu: "Nachwuchs im Saarbrücker Zoo: Yaks bekommen zum ersten Mal Zwillinge"

Blaulicht-Meldungen des Tages

Die Polizei sucht nach einem Verletzten, nachdem Fußgänger in Burbach eine längere Blutspur auf der Straße fanden. Diese und weitere Nachrichten gab es heute bei Blaulicht-Saarland:

Auto überschlägt sich bei St. Wendel: Zwei Menschen verletzt
Passanten stellen längere Blutspur in Burbach fest - Zusammenhang mit Schlägerei?
Unfall in Großrosseln: 14-Jähriger schwer verletzt
Homburg: Unbekannter klaut Ladeninventar einer Shisha-Lounge
Versuchter Einbruch in St. Ingberter Rathaus

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Corona im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Dienstag

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Seit dem heutigen Dienstag (16. Juni 2020) setzt die Bundesregierung auf eine breite freiwillige Nutzung der neuen Warn-App gegen das Coronavirus. Foto: Hannibal Hanschke/Reuters Pool/dpa-Bildfunk

Corona im Saarland: Das sind die Zahlen

Die Zahl der aktiv mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Saarland ist so niedrig wie zuletzt am 13. März. Alle Daten aus dem Gesundheitsministerium: "Saarland: So wenig Corona-Infizierte wie zuletzt vor drei Monaten".

Corona-Warn-App steht zum Download bereit

Die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Coronavirus steht nun in den App-Stores von Google und Apple zum Download bereit. Die Anwendung soll dabei helfen, die Nachverfolgung von Corona-Infektionen zu erleichtern. Mehr dazu: "Offizielle Corona-Warn-App steht ab sofort zum Download bereit".

FAQ: Fragen und Antworten zur Corona-Warn-App

Was sollten Benutzer über die Corona-Warn-App wissen? Die wichtigsten Fragen und Antworten in der Übersicht: "Corona-Warn-App: Die wichtigsten Fragen und Antworten".

Nach Sommerferien: Regelbetrieb an Saar-Schulen geplant

Nach den Sommerferien sollen die Schulen im Saarland im Regelbetrieb ins neue Schuljahr starten. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot stellte dazu am heutigen Dienstag (16. Juni 2020) die aktuellen Pläne der Landesregierung vor. Die Details: "Bildungsministerium plant Regelbetrieb an saarländischen Schulen nach den Sommerferien".

Pflegeheim-Bewohner dürfen wieder spazieren gehen

Für Bewohner von Alten-, Reha- und Behinderteneinrichtungen im Saarland gibt es Lockerungen. So dürfen sie jetzt spazieren gehen und Heimfahrten am Wochenende machen. Die Infos: "Pflegeheim-Bewohner dürfen wieder spazieren gehen".

Hans will auch bei zweiter Corona-Welle Grenzen offen halten

Ministerpräsident Tobias Hans will die Grenzen zu Frankreich und Luxemburg auch im Fall einer zweiten Corona-Welle unbedingt offen halten. Mehr: "Tobias Hans will auch bei zweiter Corona-Welle Grenzen offen halten".

FC Homburg beendet Corona-Hilfsprojekt

Um Menschen in der Corona-Pandemie zu unterstützen, richtete der FC 08 Homburg zusammen mit Hauptsponsor Dr. Theiss Naturwaren vor drei Monaten ein Hilfstelefon ein. 200 Einsätze wurden seither koordiniert und organisiert. Häufig brauchten die Anrufer aber vor allem ein offenes Ohr. Der Artikel dazu: "Corona-Hilfsprojekt des FC Homburg kommt nach erfolgreicher Hochphase zum Ende".

Coronavirus bei Haustieren: Meldepflicht soll im Juli eingeführt werden

Um der Forschung zu helfen, sollen Haustiere, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, bald verpflichtend bei den Behörden gemeldet werden. Die Regelung soll am 3. Juli verabschiedet werden. Die Details dazu: "Coronavirus bei Haustieren: Meldepflicht soll im Juli eingeführt werden".

Dillinger Freibad öffnet unter Corona-Auflagen am Donnerstag

Am Donnerstag (18. Juni 2020) startet das Dillinger Freibad in die diesjährige Badesaison. Die Öffnung erfolgt unter Auflagen, etwa der Einteilung des Schwimmerbeckens in Bahnen. Alle Informationen dazu: "Freibad in Dillingen öffnet unter Auflagen am Donnerstag".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Chance für Saar-Firmen: go-digital übernimmt Kosten für Shop oder Website

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Digital neue Geschäftsfelder erschließen: Ein Online-Shop kann zum Beispiel neue Kunden anlocken oder neue Absatzmärkte erschließen. Foto: Jenko Ataman

Die Corona-Krise hat Firmen vor Augen geführt, wie wichtig gute digitale Lösungen sind. Sei es die Online-Terminvergabe, ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Damit gelingt es Unternehmen, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Mehr Infos zur Förderung

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

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Beliebter Service: Kunden schätzen die Möglichkeit Termine direkt online buchen zu können. Foto: ra2 studio

Wie können Unternehmen im Saarland profitieren?

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. go-digital fördert diese Investitionen.

Mehr Infos zur Förderung

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

Förderung für Shop, Website, Marketing

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße.

Mehr Infos zur Förderung 

"Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Chef der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann." Damit möglichst viele Saar-Unternehmen die Chance haben, das Förderprogramm zu nutzen, hat N49 kürzlich auch im Rahmen eines Webinars bei IHK Rgional über go-digital informiert.

Das go-digital-Programm fördert den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr als 100 Unternehmen bisher beraten

Seit Januar hat die Saarbrücker Agentur rund 100 Unternehmen zu go-digital beraten. Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien.

"Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Mehr Infos zur Förderung 

Damit nicht nur Amazon & profitieren

In der aktuellen Krise profitieren aktuell die großen Online-Händler. Amazon hat kürzlich aktuelle Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Das sollte nicht so bleiben. Deshalb unterstützt go-digital insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. 

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

Mehr Infos zur Förderung 
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Bildungsministerium plant Regelbetrieb an saarländischen Schulen nach den Sommerferien

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Im Saarland soll der Schulbetrieb nach den Sommerferien ohne Abstände und Masken weitergehen. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Am 13. März wurden die saarländischen Schulen vorübergehend geschlossen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Nach den Sommerferien, die im Saarland am 14. August enden, soll der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden - unter Pandemie-Bedingungen. Mit gewissen Einschränkungen sei laut Streichert-Clivot demnach zu rechnen. Zudem sei Grundvoraussetzung, dass sie die Infektionszahlen weiter niedrig bleiben.

Keine Abstandsregelungen oder Maskenpflicht

Zunächst wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein neuer Musterhygieneplan erstellt. Bislang stehe fest, dass die Abstandregelungen nach den Ferien nicht mehr gelten werden, da diese im Regelbetrieb unmöglich einzuhalten seien. Auch eine allgemeine Maskenpflicht sei nicht vorgesehen, da diese gerade im Hochsommer für die Schülerinnen und Schüler eine Belastung darstelle.

Aufteilung der Schülerinnen und Schüler in Gruppen

Geplant sei eine Aufteilung der Lernenden in Gruppen. Diese sollen sich an den Jahrgangsstufen orientieren und möglichst wenig durchmischen. Im Fachunterricht seien Ausnahmen möglich. Der Musterhygieneplan soll den Schulen noch vor den Sommerferien zur Verfügung gestellt werden, damit diese sich vorbereiten können.

Prüfungsrelevante Lerninhalte werden eingegrenzt

Um verpasste Lerninhalte nachholen zu können, sollen zwar die Lehrpläne beibehalten, die prüfungsrelevanten Inhalte jedoch eingegrenzt werden. Zu Beginn des neuen Schuljahrs werde festgelegt, welche Themen in den Klassenstufen 9 und 10 sowie der Abiturjahrgänge nicht abgeprüft werden. 

Angepasste Vorgaben zu Inhalten und Bewertung

Derzeit erarbeitet das Bildungsministerium zudem einen Rahmenplan für alle Schulen. Dieser beinhalte auch einen pädagogischen Rahmen mit angepassten Vorgaben. Diese betreffen unter anderem die Lerninhalte und die Leistungsbewertung. Erste Gespräche mit Gewerkschaften, Lehrkräfteorganisationen sowie Eltern- und Schülervertretungen fanden bereits in der vergangenen Wochen statt, so das Bildungsministerium.

Individuelle Schutzkonzepte für Lehrkräfte

Auch die Lehrkräfte sollen möglichst geschützt werden. Dazu sollen individuelle Konzepte vorgelegt werden, die etwa das Tragen von Schutzkleidung wie Masken und Face-Shields beinhalten. Lehrerinnen und Lehrer, die vom Präsenzunterricht freigestellt werden wollen, benötigen ein ärztliches Attest. Über den Schutz von gefährdeten Lehrkräften soll individuell nach einer fachlich-medizinischen Beurteilung entschieden werden.

Niedrigschwellige Corona-Tests im Verdachtsfall

Zudem sollen die Lehrenden die Möglichkeit haben, sich ohne große Hürden auf Corona testen zu lassen. Sie sollen freiwillig am Landestestprogramm teilnehmen können. Im Verdachtsfall soll eine entsprechende Gruppe schnell getestet werden, damit die Klassen und Lehrkräfte zügig in den Präsenzunterricht zurückkehren können.

Erneute Schulschließungen sollen verhindert werden

Wenn an einer Schule Corona-Infektionen festgestellt werden, sollen die Gesundheitsämter vor Ort flexibel reagieren können. Der Betrieb werde dann so organisiert, dass die eine erneute Schließung verhindert werden kann. Im schlimmsten Fall sei jedoch ein Rückfall auf den aktuellen Wechselbetrieb zwischen Präsenz und Lernen von zu Hause vorgesehen. 

100 Corona-bedingte Lehrkraftreserven

Um lokale Personalengpässe in der Corona-Krise auffangen zu können, wird mit dem Nachtragshaushalt eine zusätzliche, mobile Lehrkräftereserve mit bis zu 100 Vollzeitstellen geschaffen. Das Ministerium meldete für den Doppelhaushalt 2020/21 weiteren Bedarf an. Etwa 300 Lehrkraft-Stellen mehr als geplant sollen in den nächsten Jahren zur Verfügung stehen. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, 16.06.2020

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Saarland: Pflegeheim-Bewohner dürfen wieder spazieren gehen

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Für Einrichtungs-Bewohner gibt es Lockerungen. Foto: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk

Bewohner von Pflegeeinrichtungen im Saarland dürfen ab sofort wieder Spaziergänge machen oder am Wochenende nach Hause fahren. Das hat das Gesundheitsministerium am Dienstag (16. Juni 2020) mitgeteilt.

Bewohner dürfen wieder spazieren gehen

Laut Ministerin Monika Bachmann (CDU) gebe es einheitliche Lockerungen in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Reha-Einrichtungen und in der Altenpflege. So ist das Verlassen der Gebäude jetzt mit Mund-Nase-Bedeckung und Abstand zulässig. Gemeinsame Spaziergänge stellen laut Ministerium eine Alternative zu Besuchen in der Einrichtung dar und könnten zur Entlastung der Besuchskapazitäten beitragen.

Heimfahrten wieder erlaubt

Auch Heimfahrten über das Wochenende sind in der Eingliederungshilfe und in Pflegeheimen unter Beachtung besonderer Vorsichtsmaßnahmen wieder möglich. Wichtig sei, dass die Angehörigen zu Verhaltensweisen belehrt werden. Dazu bedürfe es außerdem einer schriftlichen Bestätigung, dass Schutz- und Hygienemaßnahmen von den Angehörigen eingehalten werden.

Zweiwöchige Quarantäne nicht mehr zwingend nötig

Weitere Änderungen gibt es auch bei der Wiederaufnahme aus dem Krankenhaus oder der Neuaufnahme aus dem häuslichen Umfeld. Es besteht laut Ministerium die Möglichkeit, die zweiwöchige Quarantäne zu verkürzen, wenn nach sieben Tagen ein weiterer Corona-Test negativ ist.

Bachmann sagte, menschliche Nähe und Wärme seien nach den letzten Monaten jetzt besonders wichtig für das Wohlergehen der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner und ihrer Familien. Um Infektionen weiterhin zu vermeiden, sollen Bürgerinnen und Bürger mit der gebotenen Vorsicht mit den neuen Regelungen umgehen.

Viele Corona-Tote lebten in Heimen

Im Saarland waren während der Coronavirus-Pandemie in mindestens 20 der Alten- und Pflegeheime Fälle entdeckt worden. Bei zwei Drittel der Corona-Toten im Regionalverband Saarbrücken handelte es sich laut "SR" um Bewohner von Senioreneinrichtungen, hieß es Anfang des Monats. Besonders betroffen war die AWO-Seniorenresidenz Püttlingen, in der ungefähr jeder vierte Bewohner an oder mit Covid-19 gestorben ist.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 16.06.2020
- Saarländischer Rundfunk

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Messer-Attacke auf Frau in Saarbrücken: Opfer (30) in Bauch gestochen

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In der Nähe des Saarbrücker Staatstheaters stach der Unbekannte der Frau mit einem Messer in den Bauch. Symbolfotos: (Hintergrund) BeckerBredel | (Messer) Fotolia

Eine 30-jährige Frau ist am Montag (15. Juni 2020) Opfer einer Messerattacke in Saarbrücken geworden. Laut Polizei geschah die Tat gegen 08.30 Uhr.

Täter sticht Opfer in den Bauch

Ein unbekannter Mann hatte bei dem späteren Opfer zunächst gegen 08.30 Uhr Am Stadtgraben um Geld gebettelt. Als die Saarbrückerin das ablehnte und weiter in Richtung Tbilisser Platz vor dem Staatstheater ging, bemerkte sie, dass der Bettler ihr folgte. Anschließend stach er ihr unvermittelt mit einem Messer in den Bauch und flüchtete in Richtung Saarleinpfad.

Frau schleppt sich nach Hause

Die verletzte Frau ging über einen Kilometer lang zu Fuß nach Hause, wo sie dann zusammenbrach. Ihr Bruder alarmierte schließlich die Polizei. Die Frau erlitt eine Stichwunde im Bauch und wird im evangelischen Stadtkrankenhaus versorgt. Lebensgefahr besteht nicht.

Der Täter wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
- circa 40 Jahre alt
- braune, schulterlange Haare
- dunkler Bart
- ausländischer Phänotyp
- Kleidung: graue Jacke, blaue Jeans, dunkle Basecap, schwarzer Schal mit bunten Punkten
- hatte schwarzen Rucksack dabei

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (0681)9321-233.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 16.06.2020

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Missbrauchsverdacht: Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen katholischen Priester

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Ein katholischer Priester im Bistum Trier wird des Missbrauchs beschuldigt. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Wie der "SR" berichtet, laufen aktuell Ermittlungen gegen einen katholischen Priester im Bistum Trier. Gegen ihn bestehe der Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Die Ermittlungen seien Mitte April aufgenommen worden.

Das Verfahren gegen den Priester beruhe dem "SR" zufolge auf einer Mitteilung des Bistums Triers an die Saarbrücker Staatsanwaltschaft. Allerdings sei die Verdachtslage "diffus". Der Grund: der mutmaßlich Geschädigte wolle sich nicht äußern. Zudem habe auch die Vernehmung von Zeugen bis dato zu keiner Aufklärung geführt.

Die weiteren Ermittelungen dauern an, heißt es abschließend im Medienbericht.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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dpa/lrs

Wetter im Saarland: Es wird regnerisch

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Regen wird in den kommenden Tagen im Saarland erwartet. Foto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Am Dienstag bleibe es meist stark bewölkt und es werde zeitweise regnen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Örtlich könne es im Tagesverlauf Gewitter und Starkregen, Hagel sowie Windböen geben. Bei Temperaturen bis 24 Grad soll es mild werden.

In der Nacht zum Mittwoch sei es weiterhin sehr bewölkt, örtlich falle etwas Regen. Stellenweise bilde sich Nebel. Auch am Mittwoch bleibe es bedeckt. Im Tagesverlauf bildeten sich Schauer, teils werde es gewittrig bei wiederum maximal 24 Grad. Nach einer zeitweise nassen Nacht sind die Aussichten für Donnerstag ähnlich.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Tobias Hans will auch bei zweiter Corona-Welle Grenzen offen halten

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Ministerpräsident Tobias Hans will die Grenzen zu Frankreich und Luxemburg auch im Falle einer zweiten Corona-Welle unbedingt offen halten. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa

Hans will Grenzen auch bei zweiter Infektionswelle offen halten

Auch im Fall einer zweiten Corona-Welle will der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans die Grenzen zu Frankreich und Luxemburg unbedingt offen halten. Hans äußerte in einem Gespräch mit der "SZ", dass er alles daran setzen werde, eine erneute Grenzschließung zu vermeiden. "Wenn es so kommt, werden wir in Paris und in Berlin ein Konzept vorlegen, um ohne Grenzschließungen, ohne Kontrollen in dieser Form klarzukommen", betonte Hans.

Zu seinem Konzept gehört laut dem Bericht der "SZ" unter anderem ein grenzüberschreitender Datenaustausch der Gesundheitsbehörden, um Infektionsketten nachverfolgen zu können. Zudem kann sich Hans gemeinsame Kontrollen von deutschen und französischen Polizisten vorstellen. 

Weitere Details zu dem Konzept sowie weitergehende Informationen gibt es auf saarbruecker-zeitung.de zum Nachlesen (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Bericht der "Saarbrücker Zeitung"

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mit dpa

Corona-Warn-App: Die wichtigsten Fragen und Antworten

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Die offizielle Corona-Warn-App zeigt auf einem Smartphone eine Risiko-Ermittlung an. Foto: dpa-Bildfunk/Sven Hoppe

Die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Coronavirus gibt es nun in den Stores von Google und Apple zum Download. Demnach hat die Anwendung die Überprüfung durch die beiden Anbieter bestanden. Doch was sollten Benutzer über die App wissen? Die wichtigsten Fragen und Antworten in der Übersicht:

Wo gibt es die offizielle App?

Die Corona-Warn-App hat eine eigene Homepage, über die auch die Links zum Download der Versionen für iOS (iPhone) und Android bereitgestellt werden. Pro Land gibt es nur eine offizielle Corona-Warn-App.

Auf welchen Geräten wird die App laufen?

Die App setzt auf einem Konzept von Apple und Google auf. Daher müssen die Geräte in der Lage sein, diese Programmschnittstellen zur Verfügung zu stellen. Beim iPhone funktioniert das ab dem aktuellen iOS 13.5. Das gibt es für Geräte ab dem iPhone 6s.

Bei Android-Handys muss Bluetooth LE unterstützt werden. Außerdem muss Android 6 oder eine neuere Version laufen, und es müssen die Google Play Services aktiviert sein, weil der Konzern die Schnittstellen nicht über Android zu Verfügung stellt, sondern über diese Google-Dienste.

Huawei will die App mit nachgebauten Google-Diensten auf seinen neuesten Android-Smartphones zum Laufen bringen. Laut Huawei müssen die entsprechenden Huawei-Dienste (HMS Core) auf die Version 4.1.0.301 aktualisiert werden. Nicht laufen wird die App dagegen auf Google-freien Android-Versionen wie LineageOS oder /e/.

Wie funktioniert die App?

Die App setzt auf die Funktechnik Bluetooth. Sie funkt je nach Smartphone-Modell im Abstand von zweieinhalb bis fünf Minuten eine anonymisierte Identifikationsnummer 16 Mal in die nähere Umgebung. Zugleich lauscht das Telefon, ob es Bluetooth-Signale von Anderen empfangen kann. Halten sich Nutzer, die beide die App laufen haben, nebeneinander auf, tauschen die Smartphones ihre IDs aus.

Wie sieht es mit der Akku-Laufzeit aus?

Die Entwickler sagen, dass die App nicht viel Strom zieht und nur einen winzigen Bruchteil der Akkukapazität in Anspruch nimmt. Problematischer als die Corona-Warn-App könnten die vielen anderen Apps sein, die ebenfalls auf einem typischen Smartphone installiert sind. Wenn andere Anwendungen zusammen mit der Corona-Warn-App aus dem Ruhezustand aufwachen - zum Beispiel Social-Media-Clients oder E-Mail-Programme -, dann kann das schon die Laufzeit des Smartphones verkürzen. Das ist auch der Hauptgrund dafür, dass die App nicht ständig funkt, sondern nur alle zweieinhalb bis fünf Minuten.

Wie erfährt man, dass man sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten hat?

Wer positiv auf Covid-19 getestet wurde, kann diesen Status selbst in die App eintragen. Um einen Missbrauch zu verhindern, muss dieser Status aber offiziell bestätigt werden. Das geschieht zum einen über einen QR-Code, den man vom Testlabor erhält. Alternativ kann man auch eine TAN - also eine Transaktionsnummer - eingeben, die man von einer Telefon-Hotline bekommt, da nicht alle Labore in der Lage sind, QR-Codes zu generieren. Im Infektionsfall erhalten die betroffenen App-Kontakte dann einen Hinweis, dass sie sich testen lassen sollen.

Gefährdet die App nicht die Privatsphäre der Anwender?

Datenschützer loben inzwischen die App, nachdem es an ersten Konzepten noch heftige Kritik gehagelt hat. Bei der App und den dazugehörigen Diensten werden nun nicht die wahren Identitäten der Anwender ausgetauscht, sondern nur anonymisierte IDs, die sich mehrfach in der Stunde ändern. Die Kontaktdaten werden auch nicht zentral gespeichert - wie zu Beginn vorgesehen -, sondern dezentral auf den jeweiligen Smartphones. Nur die Liste der anonymisierten IDs der Infizierten wird auf einem zentralen Server vorgehalten, der Abgleich findet ausschließlich auf den einzelnen Smartphones statt.

Darf ein Arbeitgeber den Einsatz der App für seine Beschäftigten anordnen?

Eine solche Frage hätte eigentlich im Arbeitsvertrag geregelt werden müssen, wird dort aber meist nicht erwähnt. In vielen Fällen wird der Arbeitgeber daher trotz seiner Fürsorgepflicht gegenüber Arbeitnehmern und Kunden dies nicht anordnen können. Manche Juristen meinen aber, dass dies bei reinen Diensthandys und häufigen Kontakten mit Kolleginnen, Kollegen und Kunden durchaus angeordnet werden kann.

Wie viele Menschen müssen die App nutzen, damit der gewünschte Effekt eintritt?

In Berichten zur Corona-Warn-App heißt es immer wieder, dass der volle Effekt erst erreicht wird, wenn sich 60 Prozent der Bevölkerung oder mehr beteiligen. Diese Zahl stammt aus einer wissenschaftlichen Studie aus Oxford. Die Forscher sagen aber auch, dass die Zahl der Infektionen und Todesfälle auch dann sinkt, wenn die Anwendungsquote geringer ist.

Kann die App das Tragen von Atemmasken und das Einhalten von Abstandregeln ersetzen?

Nein. Die App kann nur dazu beitragen, Infektionsketten schneller zu erkennen. Wer sich und andere vor Infektionen schützen will, sollte auch mit der App im Handy genug Abstand wahren und eine Maske tragen.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur

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Raub auf Seniorin in St. Ingbert - Polizei sucht Täter

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Der Täter entriss der Seniorin die Handtasche. Symbolfoto: Arno Burgi/dpa-Bildfunk

Einer 78-Jährigen ist am Dienstag (16. Juni 2020) in St. Ingbert die Handtasche geraubt worden. Laut Polizei kam es gegen 09.00 Uhr auf dem Fußweg zwischen der Sparda-Bank in der Rickertstraße und der alten Verlagsdruckerei zu dem Vorfall.

Ein unbekannter Täter entriss hier der Dame von hinten ihre Tasche. Durch den Ruck wurde die Seniorin nach hinten gezogen, aber nicht verletzt. Der Täter flüchtete anschließend in Richtung Rickertstraße.

Durch Hilferufe des Opfers wurden Passanten aufmerksam, von denen zwei den Täter verfolgten. Dieser ließ wenig später die Handtasche zu Boden fallen und flüchtete in Richtung St.-Barbara-Straße. Die Geschädigte bekam ihre Handtasche samt Inhalt zurück.

Der Täter wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
- circa 14 bis 20 Jahre alt
- dunkle Haare
- etwa 175 Zentimeter groß
- leichter Bartwuchs
- normale Figur
- nordafrikanisches Aussehen
- dunkler Rucksack
- trug Anzug von "Adidas" in dunkelblau und Mund-Nasen-Maske

Hinweise an die Polizei, Tel. (0694)1090.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert, 16.06.2020

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Coronavirus bei Haustieren: Meldepflicht soll im Juli eingeführt werden

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Katzen, die in Haushalten mit Corona-Infizierten lebten, sollten auf das Virus getestet werden. Symbolfoto: Pixabay

Wie Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner am Dienstag mitteilte, liegt die Verordnung den Bundesländern bereits vor. Sie sieht vor, dass positive Corona-Tests bei Haustieren meldepflichtig werden. Tierärzte, die eine Infektion feststellen, müssen die Fälle künftig den Behörden mitteilen. Die Regelung gelte für alle von Menschen gehaltenen Tiere inklusive Zootieren.

Testung aller Haustiere nicht sinnvoll

Allerdings bedeutet das nicht, dass die Besitzer der rund 31 Millionen Haustiere in Deutschland ihre Hunde, Katzen oder Nager testen müssen. Eine vorsorgliche Testung aller Haustiere sei nicht sinnvoll. Jedoch habe sich gezeigt, dass sich auch Katzen und Frettchen mit Covid-19 anstecken könnten, bei Hunden sei das Risiko geringer. Daher könne es gewinnbringend sein, etwa Katzen, die in einem Haushalt mit Corona-Infizierten lebten, auf das Virus zu untersuchen. 

Bislang 15 Fälle von infizierten Tieren

Weltweit wurden bislang nur 15 Fälle von infizierten Haus- und Zootieren gemeldet. Es gebe noch keine Hinweise darauf, dass Menschen sich bei Tieren mit dem Coronavirus ansteckten. Dennoch sei die Meldung wichtig für die Wissenschaft. Der Vorgang sei laut Klöckner "üblich" im Bereich der Tiergesundheit. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Neue Details zu tödlichem Unfall in Pirmasens

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In Pirmasens fuhr ein Betrunkener in eine Menschengruppe. Dabei wurde ein Mann getötet. Archivfoto: Polizei

Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat nach dem tödlichen Verkehrsunfall in Pirmasens vom Wochenende weitere Details zum Hergang bekannt gegeben. Demnach gehen die Ermittler davon aus, dass der 51-jährige Tatverdächtige fahrlässig handelte.

Verdächtiger trank Alkohol

Er soll kurz nach Mitternacht in der Nacht auf Sonntag (13. Juni 2020) eine Gaststätte in der Blümelstalstraße verlassen haben, nachdem er dort zuvor Alkohol getrunken hatte. Mit seinem Auto befuhr er die Einbahnstraße zunächst entgegen der Fahrtrichtung. Dabei kollidierte er laut Staatsanwaltschaft mit einem geparkten Auto, wendete seinen Wagen und fuhr davon.

Mann fährt zurück zu Lokal

Ein Taxifahrer bekam davon mit, verfolgte den 51-Jährigen und forderte ihn auf, zur Unfallstelle zurückzukehren. Der Beschuldigte wendete daraufhin erneut sein Auto, fuhr gegen die Einbahnstraße in Richtung der Gaststätte zurück und kam in einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn ab.

Opfer verliert Unterschenkel

Dabei erfasste er mit seinem Auto mehrere Menschen, die sich auf dem Gehweg und in einer Parkbucht vor dem Lokal aufhielten und auf ein Taxi warteten. Ein 39-Jähriger erlitt tödliche Verletzungen, eine Person verlor bei dem Unfall einen Unterschenkel und fünf weitere Menschen wurden teils schwer verletzt.

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Vor dieser Gaststätte kam es zum tödlichen Unfall. Archivfoto: BeckerBredel

Fahrer in psychiatrischer Behandlung

Noch in der Nacht wurde laut Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen, der den Unfall rekonstruieren soll. Der 51-jährige Verdächtige, der strafrechtlich bisher noch nicht in Erscheinung getreten ist, befindet sich in einer psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses. Beim zuständigen Amtsgericht wurde Antrag auf vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis des Beschuldigten gestellt.

Ermittler gehen von Fahrlässigkeit aus

"Rechtlich ist das Verhalten des Beschuldigten nach derzeitigem Ermittlungsstand als fahrlässige Tötung in Tateinheit mit vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs zu werten", so Oberstaatsanwältin Iris Weingardt abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatsanwaltschaft Zweibrücken, 15.06.2020
- eigene Berichte

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SEK-Einsatz an Polizeihochschule in Göttelborn: Mann (52) in psychischem Ausnahmezustand

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Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort. Foto: BeckerBredel

Laut Angaben des Landespolizeipräsidiums ereignete sich am Montagabend ein Polizeieinsatz im Bereich der Polizeihochschule Göttelborn. Anlass war nach Informationen des "SR" die Suche nach einem Ausbilder (52) der Hochschule.

Mann galt als verschwunden

Am Nachmittag soll sich der Mann nach einem Unfall in Spiesen bei der Polizei gemeldet haben. "Danach galt er zunächst als spurlos verschwunden", so "SR" mit Berufung auf Polizeiangaben.

SEK-Einsatz an Polizeihochschule

Einsatzkräfte begaben sich anschließend auf die Suche nach dem 52-Jährigen, heißt es im Medienbericht. Es kam zu einem größeren Aufgebot im Bereich der Polizeihochschule, auch das SEK war vor Ort. Eine Vermutung der Beamten: in der Hochschule könnte der Ausbilder womöglich Zugang zu Waffen haben.

Letztlich gelang es, den 52-Jährigen ausfindig zu machen, berichtet der "SR". Der Mann befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde einem Arzt übergeben.

Keine Schüsse

Am Montagabend hatten mehrere Medien über mutmaßliche Schüsse berichtet. Gegenüber dem "SR" dementierte Polizeisprecher Georg Himbert solche Meldungen. Waffen seien nicht abgefeuert worden.

Meldung der Polizei

Aus Transparenzgründen führen wir hier die Meldung des Landespolizeipräsidiums Saar im Wortlaut auf: "Am Abend des 15. Juni 2020 kam es zu einem Polizeieinsatz im Bereich Am Campus in Göttelborn, welcher noch vor Mitternacht zu Ende war. Der zu Beginn im Raum stehende Einsatzanlass bestätigte sich nicht und wurde schnell entkräftet, sodass abschließend ein guter Ausgang konstatiert werden kann. Die Einsatzabwicklung gestaltete sich über die bloße Anzahl an eingesetzten Beamten hinaus gänzlich unspektakulär."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar, 15.06.2020
- Pressedienst BeckerBredel
- Saarländischer Rundfunk

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Hans offen für Streichung von "Rasse" aus Grundgesetz

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Über den Begriff "Rasse" im Grundgesetz wird zurzeit debattiert. Foto: SOL.DE

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) zeigt sich offen dafür, den Begriff "Rasse" aus dem Grundgesetz zu streichen. "Ich verschließe mich nicht einer Debatte, das Grundgesetz zu ändern, um den Begriff behutsamer zu wählen und der Zeit anzupassen", sagte er in einem Interview mit der "SZ". Es sei mittlerweile in der Wissenschaft und überall nicht mehr Usus, von "Rasse" zu sprechen, so der Politiker.

Forderung nach Streichung

Die Grünen fordern, "Rasse" aus dem Artikel drei der deutschen Verfassung zu entfernen. Dort heißt es "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden."

Nach Ansicht der Grünen manifestiere der Begriff "Rasse" eine Unterteilung von Menschen in Kategorien, die dem Anspruch und Geist des Grundgesetzes widersprechen. Mittlerweile haben sich die SPD, FDP und Linke der Forderung angeschlossen.

Hans: Rassismus auch im Saarland

Hans äußerte sich zudem zum Thema Rassismus. Diesen gäbe es nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland und im Saarland. Man müsse "mit aller Kraft" dagegen vorgehen, und zwar "noch beherzter" als bisher, so der Politiker im Interview mit der "SZ". Er wolle den Staatsschutz der Polizei zur Aufklärung rechtsextremer Straftaten künftig besser ausstatten. Außerdem soll die "Heterogenität der Bevölkerung im öffentlichen Dienst" besser sichtbar gemacht werden, zum Beispiel durch die verstärkte Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund etwa bei der Polizei.

Weitere Inhalte aus dem Interview gibt es auf saarbruecker-zeitung.de zum Nachlesen (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Saarbrücker Zeitung, 16.06.2020
- Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
- Zeit.de: "Streit um das Wort 'Rasse' im Grundgesetz

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Corona-Hilfsprojekt des FC Homburg kommt nach erfolgreicher Hochphase zum Ende

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In der Hochphase der Corona-Pandemie half der FC 08 Homburg beim Einkaufen und anderen Problemen im Alltag. Symbolfoto: Pixabay

Das Hilfsprojekt des Fußballvereins startete am 20. März, pünktlich zu Beginn des Lockdowns im Saarland. Während die Mitglieder die logistische Organisation übernahmen, erledigten Mitarbeiter von Dr. Theiss die Einkaufsfahrten. Die Aktion sei laut des FC Homburg für viele Menschen ein Rettungsanker gewesen. 

Hilfe im Alltag von Einkaufen bis Mäuseplage

Das Ziel: Alleinstehenden, die zur Risikogruppe gehören oder das Haus nicht mehr verlassen können, sollte kostenlos geholfen werden. Wie der Verein berichtet, nutzen zu Anfang viele ältere Menschen das Angebot, um Fragen zur Corona-Pandemie zu stellen. Bald gingen dann auch Anfragen mit Hilfeersuchen ein. Nicht nur beim Einkaufen und Gassigehen mit dem Hund wurde um Unterstützung gebeten. Der Verein half und vermittelte auch bei Problemen beim Wegbringen von Pfandflaschen und Grünschnitt oder einer Mäuseplage im Keller. 

Anrufer berichten von berührenden Schicksalen

Wie der Geschäftsführer des FC 08 Homburg Rafael Kowollik berichtet, seien viele Anrufe und Schicksale "menschlich berührend" gewesen. Beispielsweise habe ein Rentner kein Geld gehabt, um den Einkauf auch zu bezahlen. Auch einer schwerkranken, alleinerziehenden Mutter von drei Kindern fehlten die finanziellen Mittel. Häufig bestand die Hauptaufgabe der Helfer darin, einfach zuzuhören.

Unterstützung von und für zahlreiche Einrichtungen

Bei schwerwiegenden Problemen vermittelten die Vereinsmitglieder die Hilfesuchenden innerhalb eines Netzwerkes weiter an entsprechende Stellen. Sie wurden dabei von katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, dem Malteser Hilfsdienst und der Tafel in Homburg sowie der Stadt- und Kreisverwaltung unterstützt. Der Verein organisierte nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Einrichtungen wie die Tafel, das Ronald McDonald Haus, die Uniklinik und das Haus am Schlossberg Fahrten. 

Da der Alltag im Saarland zur Normalität zurückkehrt, ist der Bedarf an dem Hilfeangebot gesunken. Das Projekt wird daher noch in dieser Woche beendet.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des FC 08 Homburg, 16.06.2020

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Nachwuchs im Saarbrücker Zoo: Yaks bekommen zum ersten Mal Zwillinge

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Hier zu sehen: die Yaks-Zwillingskälber im Saarbrücker Zoo. Foto: Zoo Saarbrücken

Nachwuchs im Zoo Saarbrücken: Vergangene Woche haben hier zwei gesunde Yaks-Zwillingskälber das Licht der Welt erblickt. Die beiden Jungen sind nach Angabe der Landeshauptstadt Saarbrücken die ersten Kälber, die in diesem Jahr geboren wurden. 

Da das Geschlecht der Jungtiere noch nicht feststeht, haben die Zwillinge noch keinen Namen. Die ersten Schritte im Gehege unternahm der Nachwuchs allerdings bereits.

Hintergrund

Yak-Kühe können bis zu 330 Kilogramm schwer werden, Bullen erreichen ein Gewicht von bis zu 580 Kilogramm. Yaks können 22 Jahre alt werden, so die Mitteilung der Landeshauptstadt. Eine Kuh trägt ihr Kalb bis zu 284 Tage im Bauch. Dass zwei Kälber geboren werden, sei selten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken, 15.06.2020

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Raubüberfall auf Busfahrerin in Saarbrücken - Unbekannter verletzt Frau und klaut Geld

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Ein Abendessen im Familienkreis in einem Losheimer Restaurant endete aufgrund eines 29-jährigen Mannes in Chaos und Gewalt. Symbolfoto: Fotolia

Die Busfahrerin hatte nach Angaben der Polizei am Abend zunächst einen Linienbus in der Kalmannstraße in Saarbrücken-Rodenhof abgestellt. "Beim Verlassen des Busses wurde sie auf eine ihrem Eindruck nach hilflose männliche Person aufmerksam", so die Pressemitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach.

Der Mann soll an der Bushaltestelle gekauert haben. Als die Busfahrerin der Person helfen wollte, griff diese sie unvermittelt an, schildert die Polizei. Dabei wurde die Frau an der Hand verletzt. Im Anschluss entwendete der Unbekannte eine Mappe mit Bargeld. So wird der Mann beschrieben:

- etwa 170 cm groß
- circa 40 Jahre alt
- trug eine schwarze Maske
- schmale Statur

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach, Tel. (0681)97150.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach, 16.06.2020

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Dillinger Freibad öffnet unter Auflagen am Donnerstag

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Das Dillinger Freibad öffnet am 18. Juni. Foto: Stadt Dillingen

Das Freibad in Dillingen nimmt am Donnerstag ab 8.00 Uhr den Badebetrieb in dieser Saison auf. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.

Öffnungszeiten

Aufgrund der aktuellen Auflagen gibt es zwei Zeitzonen. Der Badebetrieb sei demnach zwischen 11.00 und 15.00 Uhr sowie 16.00 und 20.00 Uhr möglich. Das Frühschwimmen finde von 08.00 bis 10.00 Uhr statt. Zur Reinigung sowie Desinfektion des Bades werde jeweils zwischen den Zeitfenstern eine Stunde eingeplant.

Eintrittspreise

Ebenso aufgrund der derzeitigen Auflagen werden ausschließlich Einzeltickets angeboten, so die Stadt Dillingen. Diese seien im Vorfeld nur online erhältlich. Eine Karte koste für Erwachsene vier Euro; Jugendliche, Studenten und Auszubildende zahlen zwei Euro, Frühschwimmer drei Euro. Eine Familienkarte gibt es nach Angabe der Stadt für neun Euro. Kinder unter sieben Jahren haben freien Eintritt.

Auflagen

In einer Pressemitteilung hat die Stadt Dillingen ebenso das Konzept zur Umsetzung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen vorgestellt. Unter anderem bestehen demnach folgende Auflagen für den Badebetrieb:

- zwei Zeitzonen eingerichtet
- dazwischen Reinigung und Desinfektion des Freibads
- Registrierung der Besucher (online bei Ticket-Kauf)
- Frühschwimmer können vor Ort bezahlen
- begrenzte Personenzahl im Freibad
- Schwimmerbecken durch Seile in Bahnen eingeteilt
- Tragen von Mund-Nasen-Schutz im Eingangsbereich
- Sprunganlage und Rutsche gesperrt
- Mindestabstand ist zu beachten
- vor Schwimmbad-Eintritt Hände-Desinfektion notwendig

Welche Freibäder im Saarland 2020 öffnen - und welche nicht

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Dillingen, 16.06.2020

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mit dpa/lrs

Wegen Betrug und Bestechung: Prozess gegen Saar-Pathologen startet

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Ein Pathologe aus dem Saarpfalz-Kreis steht ab Dienstag vor dem Landgericht Saarbrücken. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Saarbrücken beginnt am heutigen Dienstag (16. Juni 2020) der Prozess gegen einen Pathologen und seine Frau aus dem Saarpfalz-Kreis. Dem Mediziner, der wegen Fluchtgefahr seit Februar in Untersuchungshaft sitzt, wird Betrug und Bestechung vorgeworfen.

Der Vorwurf: Betrug und Bestechung

Nach Auskunft einer Gerichtssprecherin ist der 61-Jährige wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 17 Fällen und Bestechung im Gesundheitswesen in 103 Fällen angeklagt und seine Ehefrau wegen Beihilfe hierzu.

Gab es eine "korruptive Vereinbarung"?

Der Pathologe soll niedergelassenen Ärzten finanzielle Vergütungen für die Übersendung von Proben an sein pathologisches Institut angeboten und dazu mit diversen Ärzten eine entsprechende "korruptive Vereinbarung" getroffen haben. Weil die Proben gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung aus formalen Gründen nicht anrechnungsfähig seien, sei laut Anklage ein Schaden von mehr als 2,5 Millionen Euro entstanden.

Ermittlungen gegen vier weitere Ärzte

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt in dem Zusammenhang gegen vier weitere Ärzte im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Bayern. Gegen den Angeklagten wird zudem wegen möglicher Fehldiagnosen auf Krebs bei der Analyse von Gewebeproben ermittelt.

Laut Gericht sind bislang zwei Hauptverhandlungstermine anberaumt. Am Dienstag ist nur die Verlesung der Anklage geplant. Der Prozess wird am 29. Juni fortgesetzt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland: So wenig Corona-Infizierte wie zuletzt vor drei Monaten

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Momentan gelten 41 Menschen im Saarland als Corona-infiziert. Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 41 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Montag (15. Juni 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlicht hat.

Ein neuer Fall gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um einen Fall auf jetzt 2.754. Bislang sind 170 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben (+0). Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.543 Menschen, 10 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 15 stationär behandelt (-5). Davon liegen 5 auf der Intensivstation (-2).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.204 (+1 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 552 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 344 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 270 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 215 (+0)
Landkreis St. Wendel: 169 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 15.06.2020
- eigene Recherche

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mit dpa

Offizielle Corona-Warn-App steht ab sofort zum Download bereit

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Die Corona-Warn-App in der Entwickler-Version. Die offizielle App steht nun zum Download bereit. Foto: Michael Kappeler/dpa

Deutsche Corona-Warn-App geht an den Start

Nach wochenlangen Vorbereitungen ist die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Coronavirus an den Start gegangen. Auch wenn die Bundesregierung die neue Anwendung erst am heutigen Dienstagmorgen (um 10.30 Uhr) in Berlin vorstellt, stand die Anwendung in den App-Stores von Google und Apple bereits in der Nacht zur Verfügung.

Vorstellung der App am Dienstagvormittag

Die App soll am Vormittag von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU), mehreren Ministern, dem Robert Koch-Institut und den beauftragten Unternehmen SAP und Telekom vorgestellt werden. Sie kann messen, ob sich Handynutzer über eine längere Zeit näher als etwa zwei Meter gekommen sind. Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie anderen Anwendern, dass sie in der Nähe eines Infizierten waren. Kontaktdaten werden nicht - wie zunächst vorgesehen - zentral gespeichert, sondern nur auf den Smartphones.

Nutzung der App soll freiwillig bleiben

Kanzleramtsminister Helge Braun beschwor die Sicherheit des Programms. "Diese App ist so sicher, wie sie nur sein kann", äußerte der CDU-Politiker gegenüber dem Nachrichtenportal "t-online.de". Der Quellcode sei offengelegt worden, ein höheres Maß an Transparenz könne man kaum leisten. Braun bekräftigte das Versprechen der Bundesregierung, dass die Nutzung der App freiwillig bleibt: "Es gibt keinen Zwang, die App zu installieren. Ein Gesetz, das die Deutschen zum Download der Corona-App zwingt, schließe ich ausdrücklich aus. Wir werden beim freiwilligen Modell bleiben."

Forderungen aus der Opposition, wonach Regelungen zur Freiwilligkeit und zum Datenschutz in einem eigenen Gesetz festgeschrieben werden sollen, wies die Bundesregierung zurück. In der Datenschutzgrundverordnung sei alles Notwendige geregelt, argumentierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Ärztekammer begrüßt die neue Corona-App

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, begrüßt die deutsche Corona-App. So äußerte er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: "Das ist ein sehr sinnvolles Instrument." Die App sorge auf einfache Weise dafür, Infektionsketten zu erkennen. "Sie ermöglicht aber auch, persönliche Vorsorge zu treffen - indem man sich bei einer entsprechenden Warn-Meldung testen lassen kann", führt Reinhardt weiter aus. Die App wirke natürlich nur dann, wenn man möglichst viele Menschen fürs Mitmachen gewinne. "Sie würde noch besser wirken, wenn man das System grenzüberschreitend in Europa gangbar machen könnte", so Reinhardt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Verzögerungen beim Ludwigspark? Uwe Conradt will neuen Zeitplan für Stadionbau

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Der Oberbürgermeister von Saarbrücken, Uwe Conradt, will einen neuen Zeitplan für den Bau des Ludwigsparkstadions vorlegen. Archivfoto: BeckerBredel

Wie Conradt angab, sei er selbst erst Ende der vorletzten Woche darüber informiert worden, dass der Bau des Ludwigsparks sich weiter verzögern könnte.

Spiele mit Publikum erst im März 2021

Laut des Oberbürgermeisters seien die "Terminziele aus vertraulichen Gesprächen der Bauverwaltung an den "SR" gelangt. Das berichtet selbiger. Der Zeitplan sah vor, dass Geisterspiele ab Ende Oktober im Stadion in Saarbrücken möglich seien. Die letzte Tribüne sollte allerdings erst im März 2021 fertiggestellt sein. 

Conradt fordert neuen Zeitplan an

Der CDU-Politiker reagierte nun auf die Medienberichte und forderte einen Bauzeitplan an. Dieser solle im Anschluss in Hinblick auf "Optimierungsmöglichkeiten" diskutiert werden. Leider sei jedoch absehbar, dass ein Spielbetrieb mit Zuschauern in diesem Jahr unwahrscheinlicher werde. So Conradt gegenüber dem "SR". Er wolle Politik, Verein und Öffentlichkeit über den aktuellen Stand informieren, sobald verlässliche Angaben vorliegen. 

Gründe für die Verzögerung beim Bau des Ludwigsparks

Schuld an der Verzögerungen sei wohl vor allem die "hochkomplexe Verkabelung", die zu Problemen beim Bau der Nebengebäude führe. Wie Conradt im Mai mitteilte, bereiteten auch die Flutlichter, Dachkonstruktionen, Toilettenanlagen und Kioske Schwierigkeiten beim Umbau des Ludwigsparks. Man arbeite jedoch unter Volllast.

Conradt betonte immer wieder, dass noch im Jahr 2020 im neuen Stadion gespielt werden soll. Die Kosten stiegen seit der ursprünglichen Planung 2016 von 16 Millionen Euro auf 46,5 Millionen Euro

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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