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Fokus auf Klimaschutz: Saarländische Abgeordnete zieht ins EU-Parlament

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Die Saarländerin Manuela Ripa zieht ab Mitte Juli ins EU-Parlament ein. Foto: ÖDP

Saarländerin zieht ins EU-Parlement

Mit Manuela Ripa von der ÖDP ist das Saarland ab Mitte Juli wieder mit einer Abgeordneten im Europäischen Parlament vertreten. Die 44-jährige Saarbrückerin tritt die Nachfolge des bisherigen Abgeordneten Klaus Buchner an, der sein Mandat zum 15. Juli aufgibt. Der 79-jährige hatte bereits kurz nach der Europawahl 2019 angekündigt, dass er seinen Platz aus Altersgründen für Manuela Ripa vorzeitig freimachen wolle. 

Manuela Ripa will sich für die ökologische Sache einsetzen

Ripa, die bei der Europawahl auf Platz zwei der Bundesliste der ÖDP stand, rückt damit in rund einem Monat nach und übernimmt das Mandat von Buchner. Über das soziale Netzwerk Facebook kündigte Ripa an, dass ihre Hauptthemen der Umweltschutz, der Klimaschutz, das Tierwohl und der Verbraucherschutz sein werden. 

Europa zu gestalten sei für sie eine Herzensaufgabe. "Ich werde mich mit vollem Einsatz und nach besten Kräften für die ökologische Sache nicht nur in Europa einsetzen", kündigte die 44-Jährige an.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche
- Facebook-Beitrag von Manuela Ripa vom 18.06.2020

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Kaufhof in Neunkirchen wird geschlossen

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In Neunkirchen sind 60 Mitarbeiter betroffen. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE

"Galeria Kaufhof Karstadt" in Neunkirchen wird geschlossen. Betroffen sind nach SOL.DE-Informationen 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch das Trierer "Karstadt"-Haus in der Simeonstraße mit circa 70 Mitarbeitern ist von einer Schließung betroffen. Die Saarbrücker Filialen von "Kaufhof" und in "Karstadt" bleiben vorerst erhalten.

62 Filialen werden geschlossen

"Galeria Karstadt Kaufhof" hatte am Mittag angekündigt, deutschlandweit 62 der 172 Warenhäuser zu schließen. Für sie bestehe "keine wirtschaftliche Fortführungsperspektive", so das Unternehmen. Auch zwei sogenannte Schnäppchencenter werden geschlossen.

Die Schließungen sind nach Einschätzung der Unternehmensspitze die einzige Möglichkeit, "Galeria Karstadt Kaufhof" zu retten. "Wir wissen, was dies für die betroffenen Mitarbeiter bedeutet. Aber dieser Schritt ist ohne Alternative, weil diese Filialen den Gesamtbestand des Unternehmens gefährden", so Arndt Geiwitz, der Generalbevollmächtigte. Es gehe letztlich darum, das Unternehmen und damit tausend Arbeitsplätze zu sichern.

"Schwärzester Tag des Unternehmens"

Die Zahl der Filialschließungen fällt damit etwas geringer aus als zunächst befürchtet. Ersten Schätzungen zufolge stehen deutschlandweit rund 6.000 der 28.000 Arbeitsplätze auf der Kippe. Der "Galeria Karstadt Kaufhof"-Betriebsrat hat den Freitag als "schwärzesten Tag des Unternehmens" bezeichnet. Das Unternehmen schreibt seit längerem Verluste, die durch die Corona-Krise nochmals verstärkt werden.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche

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Wohnungsbauprämie 2021: Schaff dir dein eigenes Zuhause

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Symbolfoto: Pexels Pixabay

Sicherheit und Geborgenheit: Diese Gefühle sind Teil einer Grund-Sehnsucht, nach der Menschen im Leben streben. Sie bedingen sich gegenseitig, denn wer geborgen ist, muss sich zuvor sicher fühlen - und umgekehrt. Das gilt auch für unsere Auffassung von „Zuhause“: Der eigene Rückzugsort wird zum emotionalen Dach über dem Kopf, mit dem Begriffe wie Behaglichkeit, Wohlbefinden, Wärme u. ä. assoziiert werden. Gerade in der momentanen Krisenzeit ist es wichtig, sich zurückziehen zu können und sich in den eigenen vier Wänden rundum sicher und geborgen zu fühlen. Und so die eigene körperliche aber auch geistige Gesundheit zu bewahren.

Gesetzgeber fördert mit Wohnungsbauprämie

In Deutschland werden Menschen, die sich diese emotionale und wirtschaftliche Sicherheit in Form einer Immobilie schaffen wollen, gefördert. Durch die Aktualisierung der sogenannten Wohnungsbauprämie (WoP) durch den Gesetzgeber wird diese Förderung ab 2021 sogar noch höher ausfallen! Nachgebessert wurde hier gleich dreifach:

- beim geförderten Sparbetrag
- beim Fördersatz 
- bei den Einkommensgrenzen

Das heißt konkret: Die besagte Wohnungsbauprämie dient dazu, Menschen zu fördern, die Geld zur Seite legen, um eine Wohnung/ein Haus zu kaufen, zu bauen oder gründlich zu renovieren. Die bisher geltenden Einkommensgrenzen für diese Prämie wurden für 2021 verbessert und deutlich angehoben. Das heißt, es können noch mehr Menschen von der Prämie profitieren.

Die Vorteile in Zahlen

So sieht die konkrete Verbesserung der Finanzierung ab 2021 aus:

- maximal geförderter Sparbetrag steigt pro Person von 512 € auf 700 €
- bei verheirateten Paaren jeweils das Doppelte
- der Fördersatz wird von 8,8 % auf 10 % erhöht
- der volle Sparzuschuss wächst somit von 45 € auf 70 € - also über 50 % mehr 
- die Einkommensgrenzen werden zusätzlich von 25.600 € auf 35.000 €
- für Verheiratete von 51.200 € auf 70.000 € zu versteuerndes Jahreseinkommen angehoben

Übrigens: Da vom Bruttoeinkommen mehrere Posten abgezogen werden, um das zu versteuernde Einkommen zu ermitteln, können auch Haushalte diese Förderung beantragen, die ein höheres Bruttoeinkommen haben. So werden z. B. Versicherungsbeiträge, Kinderfreibeträge oder Vorsorgeaufwendungen bei der Einstufung berücksichtigt. Aufschluss darüber gibt der letzte Steuerbescheid.

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Foto: LBS

Wie sichere ich mir die Wohnungsbauprämie?

Das ist ganz einfach: Die LBS – Bausparkasse der Sparkassen - zum Beispiel lässt ihren Kunden automatisch zu Beginn jeden Jahres einen WoP-Antrag für das Vorjahr zukommen. Wer die Prämie beanspruchen möchte, reicht den Antrag ausgefüllt und unterschrieben bei der Bausparkasse ein. Das geht übrigens auch noch für zwei Jahre rückwirkend!

Noch Fragen? Bei allen Angelegenheiten rund um die Themen Wohnungsbauprämie, staatliche Förderungen oder Bausparen stehen die Experten der LBS natürlich mit Rat und Tat zur Seite. Ein Anruf genügt unter der (0681) 383290. Infos gibt’s auch online hier: www.lbs-saar.de.

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Logo: LBS

KONTAKT

LBS Landesbausparkasse Saar
Beethovenstr. 35-39
66111 Saarbrücken
Tel.: 0681 383-290

Kontaktformular: https://www.lbs.de/service/saar_5/kontakt.jsp

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SEK-Einsatz in Weiskirchen: Mann in psychischem Ausnahmezustand randaliert auf Dach

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Auch Spezialkräfte des SEK waren in Weiskirchen im Einsatz. Symbolfoto: Axel Heimken/dpa-Bildfunk

Großeinsatz in Weiskirchen: Mann randaliert auf Dach

In der vergangenen Nacht teilte ein Zeuge gegen 00.15 Uhr über den Notruf der Polizei mit, dass sich auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses in der Trierer Straße in Weiskirchen eine randalierende Person aufhält.

Es kam in der Folge zu einem Großeinsatz von mehreren Einsatzkommandos der Polizei, dem SEK sowie Kräfte unterschiedlicher Feuerwehren, des Rettungsdienstes sowie eines Notarztes.

26-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand

Vor Ort stellen die Polizeikräfte einen 26-jährigen Mann auf dem Dach eines 2,5-stöckigen Hauses fest. Der Mann war erheblich alkoholisiert und befand sich laut Angaben der Polizei in einem psychischen Ausnahmezustand.

Spezialkräfte müssen anrücken

Der 26-Jährige war der Polizei bereits bekannt. So soll der Mann in der Vergangenheit bereits in ähnlicher Weise auffällig geworden sein. Damit der Mann in seiner Lage nicht vom Dach stürzte, sicherten die Polizeikräfte den 26-Jährigen mit Gurten und Seilen. Um den Mann vom Dach zu entfernen, ohne die Polizeibeamten selbst einer Gefahr auszusetzen, mussten Spezialkräfte angefordert werden.

Erst nach mehreren Stunden gelang es, den 26-Jährigen widerstandslos mithilfe einer Drehleiter der Feuerwehr vom Dach zu bringen. Der Mann wurde im Anschluss in ein Krankenhaus verbracht. Durch den professionellen Einsatz aller Kräfte wurde niemand bei dem Vorfall verletzt, teilte die Polizei abschließend mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Nordsaarland vom 19.06.2020

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Raub auf Tankstelle in Neunkirchen: Mutige Mitarbeiterin schlägt Täter in die Flucht

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In Neunkirchen kam es zu einem versuchten Raub auf eine Tankstelle. Symbolfoto: Fotolia

Raub auf Tankstelle in Neunkirchen

Bereits vor rund einer Woche (Mittwoch, 10. Juni 2020) kam es zu einem versuchten Raubüberfall auf eine Tankstelle in Neunkirchen-Wellesweiler. Wie die Polizei Neunkirchen am heutigen Freitag (19. Juni 2020) mitteilte, betraten zwei Männer in Sturmhauben die Tankstelle in der Unteren Bliesstraße gegen etwa 21.40 Uhr und drängten die Angestellte der Tankstelle gewaltsam zur Kasse. Dabei forderte n die Männer mehrfach die Herausgabe von Geld. 

Mitarbeiter schlägt Räuber in die Flucht

Der mutigen Mitarbeiterin gelang es laut Angaben der Polizei allerdings, die beiden Täter in die Flucht zu schlagen, ohne dass diese Beute machen konnten. Beeindruckt von der Reaktion der Mitarbeiterin flüchteten die Männer zu Fuß in Richtung Bliesstraße.

Beschreibung der Täter

Laut Angaben der Polizei sollen die Täter beide etwa 1,75 Meter und von schlanker Gestalt gewesen sein. Beide waren mittels Sturmhauben vermummt, trugen weiße Turnschuhe und gelbe Handschuhe. Ansonsten unterschieden die beiden sich in ihrer Kleidung lediglich marginal: Einer soll einen schwarzen und der andere einen grauen Kapuzenpullover getragen haben.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Neunkirchen vom 19.06.2020

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Dritter Corona-Test bei Wallerfanger Kita-Kind negativ

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Die Kita-Gruppe in Wallerfangen-Ittersdorf kann am Montag wieder ihren Betrieb aufnehmen. Foto: BeckerBredel

Der dritte Coronavirus-Test bei einem dreijährigen Mädchen aus Wallerfangen ist negativ. Damit kann die Kita-Gruppe im Ortsteil Ittersdorf, in die das Kind geht, am Montag wieder ihren Betrieb aufnehmen, meldet der "SR" mit Berufung auf Bürgermeister Horst Trenz (SPD).

Ein erster Test bei dem Mädchen am Mittwoch hatte ein positives Corona-Ergebnis ergeben, ein zweiter am Folgetag ein negatives. 34 Personen, darunter 19 Kinder aus der Kita-Gruppe, mussten in Quarantäne. Wie die "SZ" meldet, wird diese nach dem dritten Testergebnis jetzt wieder aufgehoben.

Über die verschiedenen Möglichkeiten, warum der erste Test positiv ausgefallen war, berichtet die saarbruecker-zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Wieder weniger: Saarland verliert Einwohner

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Das Saarland hatte einst mehr als eine Million Einwohner. Heute sind es nur noch rund 987.000, Tendenz fallend. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Die Einwohnerzahl im Saarland ist im vergangenen Jahr im Saarland gesunken. Hierzulande gab es 2019 3.600 Bewohner weniger als im Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt am heutigen Freitag (19. Juni 2020) mit. Das ist ein Minus von 0,4 Prozent.

Im Bundesländervergleich ist damit die Einwohnerzahl im Saarland prozentual am drittstärksten gesunken. Nur in Sachsen-Anhalt (-0,6 Prozent) und Thüringen (-0,5 Prozent) wurde ein höherer Bevölkerungsschwund verzeichnet. Die größten prozentualen Zuwächse gab es in Berlin (plus 0,7 Prozent), Brandenburg, Bayern und Hessen (plus 0,4 Prozent).

Mehr Menschen leben in Deutschland

Deutschlandweit stieg die Bevölkerung um 147.000 Personen beziehungsweise 0,2 Prozent auf jetzt 83,2 Millionen. Damit hat sich das Bevölkerungswachstum laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum Vorjahr verlangsamt. Seit 2011 wuchs die Einwohnerzahl kontinuierlich an. Nach dem zuwanderungsbedingten Rekordzuwachs im Jahr 2015 (plus 978.000 beziehungsweise 0,2 Prozent) verlangsamte sich der Wert wieder.

Der Anstieg der Einwohnerzahl im Jahr 2019 ist laut Behörde darauf zurückzuführen, dass nach vorläufigen Ergebnissen etwa 300.000 Personen mehr zu- als abgewandert sind. Im Vergleich zu 2018 hat der sogenannte Wanderungsüberschuss abgenommen (2018: +400.000 Personen). Gleichzeitig überstieg die Zahl der Sterbefälle die Zahl der Geburten um 161.000 (Geburtendefizit 2018: 167.000 Personen). Somit waren sowohl der Wanderungsüberschuss als auch das Geburtendefizit niedriger als im Vorjahr. Dadurch fiel das Bevölkerungswachstum insgesamt geringer aus als im Vorjahr. 

Höherer Ausländeranteil und höheres Alter

Auch das Wachstum der ausländischen Bevölkerung verlangsamte sich im Jahr 2019 weiter, während die Zahl der Deutschen sank: Ende 2019 lebten 72,8 Millionen Deutsche (-161.000 beziehungsweise -0,2 %) und 10,4 Millionen ausländische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger (+309.000 beziehungsweise +3,1 %) in Deutschland. Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung stieg gegenüber dem Vorjahr von 12,2 Prozent auf 12,5 Prozent. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung erhöhte sich laut Statistischem Bundesamt geringfügig um 0,1 Jahre auf 44,5 Jahre.

Verwendete Quellen:
- Statistisches Bundesamt

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mit dpa/lrs

Hitze kommt ins Saarland: Schon bald 30 Grad erwartet

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30 Grad werden wohl Ende nächster Woche geknackt. Foto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Am ersten Wochenende des kalendarischen Sommers steht im Saarland und in Rheinland-Pfalz wechselhaftes Wetter bevor. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte, kann es zwar immer wieder regnen, Unwettergefahr bestehe aber nicht. Die Temperaturen steigen voraussichtlich über die 25-Grad-Marke.

Bereits am Freitag bleibt es bei maximal 20 bis 24 Grad zunächst meist trocken. Im Laufe des Tages ziehen laut DWD aber einzelne Schauer und Gewitter auf.

Das Wochenend-Wetter im Saarland

Der Samstag soll bei vielen Wolken aber vielerorts ohne Regen auskommen, nur vereinzelt kann es dem DWD zufolge regnen. Die Höchstwerte erreichen 17 bis 23 Grad. Tagsüber sind Böen möglich.

Der Sonntag beginnt laut DWD zunächst heiter bis wolkig, im Tagesverlauf aber ziehen immer mehr Wolken auf, aus den es auch örtlich regnen kann. Die Höchstwerte erreichen 23 bis 25 Grad. 

30 Grad Ende nächster Woche

Laut DWD wird der Montag ähnlich. Hier sind Temperaturen von 21 bis 24 Grad zu erwarten. Im Rest der Woche steigt die Anzeige auf dem Thermometer. Am Donnerstag und Freitag soll voraussichtlich die 30-Grad-Marke geknackt werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Deutscher Wetterdienst

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Gasometer in Neunkirchen soll gesprengt werden

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Das Neunkircher Wahrzeichen wird gesprengt. Archivfoto: Wikimedia Commons/Pahu (CC3.0-Lizenz)

Der Gasometer in Neunkirchen wird wohl gesprengt. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung" und beruft sich dabei auf die Kommunikationsabteilung von "Saarstahl".

Demnach soll die Sprengung Ende Juni stattfinden. Entsprechende Genehmigungsverfahren laufen zurzeit, heißt es im Medienbericht. Voraussetzung für das Sprengen des Wahrzeichens sei, dass die brütenden Falken bis dahin planmäßig weitergezogen sind.

Der Gasometer muss dem geplanten "Globus"-Markt weichen. Der rund 70 Meter hohe Gasbehälter mit der Aufschrift "Neunkircher Stahl" gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt Neunkirchen. Er wurde 1970 gebaut, nachdem 1933 der damalige Gasometer des Neunkircher Eisenwerks explodiert war.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht
- Foto: Wikimedia Commons/Pahu, bearbeitet (CC3.0-Lizenz)

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Innenministerkonferenz stellt sich geschlossen hinter Polizei

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Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bei der Konferenz in Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Bildfunk

Innenministerkonferenz geschlossen hinter Polizei

Die Innenminister stellen sich geschlossen hinter die Polizei in Deutschland. Sie stehe in der Mitte der Gesellschaft, sei unparteiisch und weltoffen. Damit das Vertrauen bleibe, brauche die Polizei jedoch den Rückhalt durch Menschen und Institutionen. 

Zuletzt wurde die Polizei auch in Deutschland wegen latentem Rassismus und Gewalt kritisiert. Wie die Innenminister festhielten, müsse sich jede Einrichtung des Staates Kritik stellen. Wenn die Polizei diffamiert werde, stellten sich die Ministerien jedoch entschlossen vor sie. Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon äußerte: "Dies ist ein wichtiges Zeichen gegenüber all jenen, die sich Tag für Tag in den Dienst der Gesellschaft stellen."

Angriffe auf Einsatzkräfte sollen härter geahndet werden

Die Beamten seien zudem zunehmend Angriffen ausgesetzt, von denen auch die Feuerwehr, der Katastrophenschutz sowie die Rettungsdienste und medizinisches Personal betroffen seien. Die Innenminister einigten sich daher auf eine künftige Verschärfung des Strafmaßes für tätliche Angriffe auf Einsatzkräfte. Sowohl das Saarland als auch Hessen setzen sich seit Jahren für eine Erhöhung auf sechs Monate ein.

In einer Evaluierung soll nun festgestellt werden, inwieweit eine Anhebung des Mindeststrafmaßes aus dem Jahr 2017 zu einer konsequenteren Strafverfolgung geführt hat. Zudem soll anhand von vorhandenen Forschungsergebnissen überprüft werden, ob eine Verschärfung geeignet ist, diesen Attacken entgegenzuwirken

Intensivere Ermittlungen zu Kindesmissbrauch und -pornografie

Auch Kindesmissbrauch und Kinderpornografie sollen in Zukunft härter geahndet werden. Die Ermittlungsarbeit soll zudem erleichtert und intensiviert werden. Wichtige Punkten seien hierbei laut dem saarländischen Innenministerium die Identifizierbarkeit im Internet und der Vollzug von Regelungen zur Mindestspeicherverpflichtung.

Vorgehen gegen Fake-News und Verschwörungstheorien

Noch unklar ist, wie die Innenministerien gegen extremistische und verschwörungstheoretische Tendenzen vorgehen wollen. Gezielte Falschmeldungen und Desinformationskampagnen seien in Zeiten der Corona-Pandemie erstarkt. Es bedürfe einer gemeinsamen Strategie von Bund und Ländern, um gegen diese vorzugehen. Das Sonderlagebild "Gefahren- und Risikopotenzial insbesondere durch Extremisten und fremde Dienste" soll zur Herbstkonferenz vorliegen. Anhand dessen soll ein Maßnahmenplan erarbeitet werden. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des saarländischen Innenministeriums, 19. Juni 2020

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Zahlreiche Einbrüche im Saarland: Polizei nimmt Bande fest

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Die drei mutmaßlichen Einbrecher wurden festgenommen. Symbolfoto: Pixabay

Die Polizei hat am Donnerstag (18. Juni 2020) eine mutmaßliche Einbrecherbande festgenommen. Die 52, 41 und 19 Jahre alten Männer sollen 14 Taten entlang der französischen Grenze im Saarland begangenen haben, teilte das Landespolizeipräsidium mit.

Einbrecher festgenommen

Die Beamten kamen den Verdächtigen auf die Spur, als die drei die deutsch-französische Grenze bei Wallerfangen-Gisingen überquerten und dort in einem silbernen Auto Wohngebiete auskundschafteten. Die alarmierten Einsatzkräfte konnte die drei Männer im Rahmen der Fahndung festnehmen.

Der 52-Jährige konnte anhand eines mitgeführten Reisepasses identifiziert werden. Die beiden anderen versuchten ihre Identität zu verschleiern, in dem sie falsche Personalien angaben. Anhand von Fingerabdrücken kam die Polizei ihnen aber auf die Schliche.

Die drei Männer sind der Polizei bereits als Einbrecher bekannt. Zwei von ihnen wurden bereits rechtskräftig verurteilt. Bei dem 19-Jährigen ist noch eine Bewährungsstrafe offen. Die drei Männer aus Serbien beziehungsweise Bosnien und Herzegowina haben keine Aufenthaltsberechtigung für die Bundesrepublik Deutschland.

Haftbefehl erlassen

Wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls, der Verabredung zu einem Verbrechen und der Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz erließ ein Saarbrücker Richter Haftbefehl. Die Männer wurden ins Gefängnis gebracht.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 18.06.2020

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag (19. Juni 2020)

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Sowohl der Gasometer als auch Galeria Kaufhof in Neunkirchen stehen vor dem Aus. Fotos: Wikimedia Commons/Pahu & Brandon Lee Posse

Corona-News

Corona-Test von Kind aus Kita in Wallerfangen negativ

In Wallerfangen musste zuletzt eine Kita-Gruppe wegen eines Coronaverdachts in Quarantäne. Dieser hat sich nicht bestätigt. Bei dem Kind, das zunächst positiv getestet wurde, fiel der dritte Test erneut negativ aus. Mehr dazu: Dritter Corona-Test bei Wallerfanger Kita-Kind negativ

Großregion will Lehren aus Corona-Krise ziehen

Vertreter aus der Großregion kamen am gestrigen Donnerstag zu einem "Zwischengipfel" zusammen. Darin wurde ein 19-Punkte-Plan entworfen, der die grenzübergreifende Kooperation verbessern soll. Vor allem wolle man aus der Corona-Krise Lehren ziehen, so Tobias Hans. Mehr dazu: "Zwischengipfel" der Großregion: Grenzländer wollen aus Corona-Krise lernen

Weitere Nachrichten

Galeria Kaufhof in Neunkirchen muss schließen

Am heutigen Freitag entschied die Unternehmensführung von "Galeria Kaufhof Karstadt", dass 62 Filialen deutschlandweit geschlossen werden sollen. Darunter ist auch das Warenhaus in Neunkirchen. Durch die Schließungen verlieren zahlreiche Menschen ihren Arbeitsplatz. Mehr dazu: Kaufhof in Neunkirchen wird geschlossen

Gasometer in Neunkirchen wird im Juni gesprengt

Der Gasometer in Neunkirchen gilt als Wahrzeichen der Stadt. Um Platz für die neue Globus-Filiale zu schaffen, soll dieser nun allerdings gesprengt werden. Noch in diesem Monat muss das Gebäude weichen. Mehr dazu: "Gasometer in Neunkirchen soll gesprengt werden"

SEK holt randalierenden Mann in Weiskirchen von Hausdach

Ein 26-Jähriger löste in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen Großeinsatz der Polizei aus. Er war auf das Dach eines Mehrfamilienhauses gestiegen und hatte dort randaliert. Das SEK musste ihn festnehmen.  Mehr dazu: SEK-Einsatz in Weiskirchen: Mann in psychischem Ausnahmezustand randaliert auf Dach

Tankstellen-Mitarbeiterin in Wellesweiler verjagt Räuber

Die Polizei sucht nach zwei Männern, die in der vergangenen Woche versuchten eine Tankstelle in Neunkirchen-Wellesweiler auszurauben. Ihr Plan wurde jedoch von einer Mitarbeiterin durchkreuzt. Mehr dazu: Raub auf Tankstelle in Neunkirchen: Mutige Mitarbeiterin schlägt Täter in die Flucht

Ergebnisse der Innenministerkonferenz

Bei der Innenministerkonferenz in Thüringen einigten sich die Landesvertreter auf ein gemeinsames Vorgehen bei Angriffen auf Einsatzkräfte, Kindesmissbrauch und gezielten Falschmeldungen. Die Innenminister stellten sich zudem geschlossen vor die in Kritik geratene Polizei. Mehr dazu: Innenministerkonferenz stellt sich geschlossen hinter Polizei

Saarländerin zieht ins Europäische Parlament

Die Saarbrückerin Manuela Ripa zieht für die Ökologisch-Demokratische-Partei ins Europaparlament ein. Somit ist in Straßburg wieder eine Saarländerin vertreten. Ihre Schwerpunkte sind unter anderem Umweltschutz und Verbraucherschutz. Mehr dazu: Fokus auf Klimaschutz: Saarländische Abgeordnete zieht ins EU-Parlament

14 Taten: Polizei nimmt Einbrecherbande fest

Die Polizei im Saarland hat am Donnerstag drei Männer festgenommen, die in Grenznähe zu Frankreich 14 Einbrüche begangen haben sollen. Sie wurden wegen Verdachts des schweren Bandendiebstahls, der Verabredung zu einem Verbrechen und der Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz verhaftet. Mehr dazu: Zahlreiche Einbrüche im Saarland: Polizei nimmt Bande fest

Saarland will mit anderen Ländern gegen Kampfstoffe vorgehen

Bei Einsätzen rund um chemische, biologische, radiologische, nukleare oder explosive Kampfstoffe wollen die Innenministerien von fünf Bundesländern nun auf Wissensaustausch setzen. Auch das Saarland ist darunter. Mehr dazu: Gegen Kampfstoffe: Saarland und vier weitere Bundesländer wollen zusammenarbeiten 

Einwohnerschwund im Saarland am dritthöchsten

Das Saarland hat im Jahr 2019 rund 3.600 Einwohner verloren. Das ist bundesweit der dritthöchste Schwund nach Sachsen-Anhalt und Thüringen. In Deutschland ist die Zahl insgesamt dagegen angestiegen. Mehr dazu: Wieder weniger: Saarland verliert Einwohner

Wetter im Saarland: Nächste Woche Temperaturen über 30 Grad 

Während das Wochenende noch wolkig und zeitweise regnerisch werden kann, wird es zum Sommeranfang sonnig. In der kommenden Woche klettern die Temperaturen stetig an. Zum Ende wird es richtig heiß. Mehr dazu: Hitze kommt ins Saarland: Schon bald 30 Grad erwartet

Verwendete Quellen:
- Eigene Berichte
Foto: Wikimedia Commons/Pahu, bearbeitet (CC3.0-Lizenz)

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"Zwischengipfel" der Großregion: Grenzländer wollen aus Corona-Krise lernen

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Ministerpräsident Tobias Hans hatte bei dem "Zwischengipfel" der Großregion den Vorsitz. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Wie Ministerpräsident Tobias Hans (CDU), der bei dem Gipfel am gestrigen Donnerstag (18. Juni 2020) den Vorsitz hatte, äußerte, habe die Krise "wie ein Brennglas gewirkt und einen unverstellten Blick auf unsere Kooperation in der Grenzregion eröffnet".  Vor allem in den Bereichen Gesundheit und Digitalisierung wolle man daher "gemeinsame und wegweisende Fortschritte" machen. 

Krisenstäbe zusammenführen 

Dazu wolle die Großregion, zu der neben dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Luxemburg sowie die ostfranzösische Region Grand Est und Teile Ostbelgiens gehören, regionale und lokale Krisenstäbe zusammenführen. Das war bereits bei der "Taskforce Corona" der Fall. So sollen neue Arbeitsrhythmen und - formen etabliert werden. In der Corona-Krise bewährte sich die Kooperation der Länder bereits. So wurden etwa Patienten aus der stark betroffenen Region "Grand Est" in Krankenhäusern im Saarland, Luxemburg und Rheinland-Pfalz aufgenommen. 

Grenzschließungen belasteten die Großregion 

Corona bedeutete für die Großregion allerdings auch einschneidende Änderungen. Die Grenzschließungen haben für alle herbe Einschnitte bedeutet, so die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). "Es wird Zeit brauchen, bis wir wieder in bewährter Weise grenzüberschreitend zusammenarbeiten können." Im Falle einer neuerlichen Krise, wolle man nicht "von der errungenen Freizügigkeit" abweichen, so Luxemburgs Ministerin für die Großregion, Corinne Cahen. Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig grenzüberschreitende Zusammenarbeit sei. 

Abstimmung von Investitionen und Gesundheitsschutz

Diese Kooperation soll durch die Krise eine neue Dynamik entwickeln. Beispielsweise könne durch grenzüberschreitende Abstimmung von Investitionen der Aufschwung in Wirtschaft und Industrie begleitet werden. Auch im Zivilschutz und Gesundheitswesen soll verstärkt zusammengearbeitet werden. Eine Arbeitsgruppe soll Lösungen für künftige mögliche gesundheitsbezogene Risiken erarbeiten. 

Fast zwölf Millionen Einwohner leben in der Großregion, davon überqueren etwa 230.000 Pendler täglich Ländergrenzen auf dem Weg zur Arbeit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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mit dpa/lrs

Gegen Kampfstoffe: Saarland und vier weitere Bundesländer wollen zusammenarbeiten

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Fünf Bundesländer wollen enger zusammenarbeiten. Foto: Philipp Schulze/dpa-Bildfunk

Im Kampf gegen gefährliche Kampfstoffe wollen fünf Bundesländer künftig enger zusammenarbeiten. Die Innenminister von Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland unterzeichneten am Donnerstag (18. Juni 2020) eine entsprechende "Kooperationsvereinbarung zur Bewältigung besonderer Einsatzlagen".

Konkret geht es um Einsätze, bei denen chemische, biologische, radiologische, nukleare oder explosive (CBRNE-) Kampfstoffe eine Rolle spielen. Hier wollen sich die Länder künftig stärker gegenseitig unterstützen, unter anderem mit mehr Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Wissen soll gebündelt werden

"Der Austausch mit den Kooperationspartnern ist bei gemeinsamen Übungen und in tatsächlichen Einsätzen von hoher Wichtigkeit", sagte Saarlands Innenminister Klaus Bouillon (CDU). "Mit der Länderkooperation stellen wir eine noch engere Verzahnung unserer Polizeibehörden, Feuerwehren sowie der Kooperationspartner über die Ländergrenzen hinweg sicher", erklärte Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) am Rande der Innenministerkonferenz in Erfurt. "Wir bündeln unser Wissen, verstetigen den Informations- und Erfahrungsaustausch und vernetzen die Experten unserer Länder."

Die Länderkooperation habe sich in Sicherheitsfragen auch schon bei der engen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls bewährt.

Experten des hessischen Landeskriminalamtes seien rund 300 Mal pro Jahr im Einsatz, um Munition und Kampfmittel, herrenlose Koffer und Taschen auf Spreng- oder Brandmittel, militärische Explosivstoffe oder pyrotechnische Gegenstände zu untersuchen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung des saarländischen Innenministeriums, 19.06.2020

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36 Menschen im Saarland mit Coronavirus infiziert

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Das Gesundheitsministerium hat neue Daten zum Coronavirus im Saarland bekannt gegeben. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 36 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Donnerstag (18. Juni 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlicht hat.

Aktuelle Zahlen

Demnach liegt die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen jetzt bei 2.757. Bislang sind 170 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Aufgrund von zwei Korrekturen des Regionalverbands Saarbrücken sind diese beiden Zahlen je um eins geringer als am Vortag. Einer der beiden am Mittwoch gemeldeten neuen bestätigten Erkrankungsfälle habe sich als falsch herausgestellt. Dadurch stehe auch der Todesfall nicht mehr im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.551 Menschen, einer mehr als am Vortag. Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 15 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 5 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.204 (wegen Korrektur -1 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 553 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 344 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 270 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 216 (+0)
Landkreis St. Wendel: 170 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 18.06.2020
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 18.06.2020
- eigene Recherche

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