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Klaus Bouillon: Situation der Polizei im Saarland verbessert sich wesentlich

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Die Situation der Polizei soll sich laut Innenminister Klaus Bouillon durch den Doppelhaushalt wesentlich verbessern. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa

Das Saarland hat nach Ansicht von Klaus Bouillon die "Trendwende" bei der Polizei erreicht. "Der Abbaupfad ist beendet", verkündete der Innenminister am gestrigen Dienstag (23. Juni 2020) vor Journalisten in Saarbrücken mit Blick auf die bisherigen Einsparmaßnahmen beim Personal.

Situation der Polizei im Saarland soll sich wesentlich verbessern

Laut Bouillon würden die im neuen Doppelhaushalt geplanten Mittel wesentlich dazu beitragen, dass sich die Situation der Polizei weiter verbessere. "Die Investitionen in den nächsten beiden Jahren werden eine Größenordnung erreichen wie noch nie in der Geschichte unseres Landes." Das bedeute laut Bouillon, dass die Sicherheit im Saarland "deutlich gestärkt und verstärkt" werde.

Zahlreiche neue Stellen im Sicherheitsbereich geplant

Wie Innenminister Bouillon am Dienstag mitteilte, gehe es in den beiden kommenden Jahren um insgesamt 119 neue Stellen im Sicherheitsbereich. Dazu zählten unter anderem je zehn Stellen im Verfassungsschutz und im Staatsschutz 59 Kommissaranwärter sowie 17 Polizisten, die als schnelle Eingreiftruppe insbesondere am Wochenende eine Entlastung bilden sollen.

Durch die Neueinstellungen in den Jahren 2015 und 2022 gäbe es somit unter dem Strich künftig 100 Polizisten mehr, als dies zum Ausgleich der voraussichtlichen Renteneintritte zwischen 2023 und 2025 notwendig gewesen wäre, so Bouillon.

Schutzausrüstung der Polizei soll verbessert werden

Neben der Personalaufstockung soll auch die Schutzausstattung der Polizei in den nächsten beiden Jahren weiter verbessert werden. So sollen unter anderem 86 weitere Taser angeschafft werden. Zudem sollen alle Polizeikräfte mit besseren Schutzwesten und Sondereinsatzkräfte mit speziellen Helmen ausgestattet werden.

"Wir haben die Schutzausstattung in einer Form ausgebaut, von der viele nicht geträumt haben", kommentierte Bouillon das eigene Schaffen. Allein in diesem Jahr seien es 18 Millionen Euro. In den Jahren 2015 bis 2022 werde man rund 93 Millionen statt der ursprünglich geplanten 55 Millionen Euro investiert haben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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