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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Samstag

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In Neunkirchen sorgt die Sprengung des Gasometers für Wehmut in der Region. Foto: Oliver Dietze/dpa

Große Wehmut nach Sprengung des Gasometers in Neunkirchen

Ein Tag nach der Sprengung des Gasometers herrscht in Neunkirchen immer noch großer Abschiedsschmerz. So bekundeten zahlreiche Menschen in den sozialen Medien die Trauer über den Verlust des Wahrzeichens ihrer Stadt. Auch Oberbürgermeister Aumann und Bürgermeisterin Hensler blicken mit Wehmut auf den Abriss. Mehr dazu unter: "Große Wehmut nach Sprengung des Gasometers in Neunkirchen".

Strenge Maskenpflicht bei Globus in Homburg-Einöd

Im Globus-Markt in Homburg-Einöd sorgt eine strenge Maskenpflicht aktuell für Kontroversen, da auch bei Menschen mit Atemwegserkrankungen keine Ausnahmen gemacht werden. Geschäftsleiter Michael Ipfling begründet diesen drastischen Schritt damit, dass er die Gesundheit seiner Mitarbeiter und Kunden unter allen Umständen schützen wolle. Mehr Informationen unter: "Strenge Maskenpflicht bei Globus in Homburg-Einöd: keine Ausnahme für Asthmatiker".

5.000 Betrugsfälle: Arzt aus Wadgassen muss hohe Geldstrafe zahlen

Ein Arzt soll im Saarland Versicherungen und Beihilfestellen von Privatpatienten im großen Stil betrogen haben. Die Staatsanwaltschaft verklagte ihn wegen gewerbsmäßigen Betruges. Nun muss der Mediziner eine hohe Geldstrafe zahlen. Mehr unter: "5.000 Betrugsfälle: Arzt aus Wadgassen muss hohe Geldstrafe zahlen".

Im Saarland schnellen die Kirchenaustritte nach oben

Aus Sicht des Bistums Trier sollte sich die Kirche jetzt zu "mutigen Schritten" entschließen. Denn zu ihr bekennen sich derzeit "nur" noch 549.000 Saarländerinnen und Saarländer. Das sind 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Mehr Informationen unter: "Im Saarland schnellen die Kirchenaustritte nach oben".

Saar-Polizei-Gewerkschaft will "Ekelzulage"

Die "Junge Gruppe" der Gewerkschaft der Polizei im Saarland fordert eine sogenannte "Ekelzulage" für die saarländische Polizei. Diese soll ausgezahlt werden, wenn Polizisten während eines Einsatzes in Kontakt mit Fäkalien und anderen Körperflüssigkeiten kommen. Mehr dazu unter: "Saar-Polizei-Gewerkschaft will Ekelzulage".

Bund investiert eine Million Euro in Rechtsschutzsaal in Bildstock

Der Bund fördert den Umbau und die Sanierung des Rechtsschutzsaals in Friedrichsthal-Bildstock. Es ist das einzige Projekt im Saarland, das in einem Städtebauprogramm bezuschusst wird. Mehr Informationen unter: "Bund investiert eine Million Euro in Rechtsschutzsaal in Bildstock".

Für Schwerkranken: Wünschewagen bringt "Star Wars" ins Hospiz nach Saarbrücken

Der 39-jährige Jan Peter lebt seit einem Monat im Paul Marien Hospiz in Saarbrücken. Er wünschte sich, noch einmal das Star Wars Museum in Norddeutschland zu besuchen. Das ist allerdings wegen Corona geschlossen. In einer tollen Aktion brachte der Wünschewagen Star Wars darum ins Hospiz. Mehr dazu unter: "Für Schwerkranken: Wünschewagen bringt "Star Wars" ins Hospiz nach Saarbrücken".

Crowdfunding: In St. Ingbert eröffnet ein Unverpackt-Laden

Im Oktober 2020 soll auch in St. Ingbert ein Unverpackt-Laden eröffnen. Dort können Lebensmittel ohne überflüssige Verpackung gekauft werden. Über eine Crowdfunding-Kampagne könnt ihr das Projekt unterstützen Weitere Informationen unter: "Crowdfunding: In St. Ingbert eröffnet ein Unverpackt-Laden".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Für Schwerkranken: Wünschewagen bringt "Star Wars" ins Hospiz nach Saarbrücken

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Jan-Peter wurde ein Herzenswunsch erfüllt: Der Wünschewagen brachte "Star Wars" ins Hospiz. Foto: Stiftung Kreuznacher Diakonie

Der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) erfüllt schwerkranken Menschen, die im Hospiz wohnen, letzte Wünsche. Das kann ein Ausflug zu einer Kapelle oder einem Friedhof sein, den die freiwilligen Helferinnen und Helfer ermöglichen, oder sogar eine Fahrt ans Meer. 

"Star Wars"-Museum wegen Corona geschlossen

Im Fall von Jan Peter war der Herzenswunsch ein Besuch im Star Wars Museum. Die Ausstellung ist aber aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Ein Museumsausflug ist für den 39-Jährigen leider nicht möglich. Darum bereiteten die Mitarbeiterinnen des Hospizes und der ASB mit vereinten Kräften etwas Besonderes vor: Sie brachten "Star Wars" nach Saarbrücken

"Krieg der Sterne" im Hospiz

Für die Überraschung stellte das UT-Kino in Saarbrücken Filmplakate zur Dekoration bereit. Das Café Lolo spendierte einen Kuchen, der dem Todesstern nachempfunden war und FaRK vermittelte sechs Darsteller der "Imperial Order Saar", die in ihre Kostüme schlüpften, um Jan-Peter seinen Wunsch zu erfüllen. 

Unter Applaus schritten dann ein Stormtrooper, Darth Vader, ein Scouttrooper, Boba Fett, Jawa und Chewbacca den Flur des Hospizes entlang. "Kein Auge blieb trocken, als die täuschend echten Figuren auf das Bett des jungen Mannes zugingen und ihn flankierten, als seien sie seine Beschützer", berichtet die Stiftung Kreuznacher Diakonie.

Als die Filme im Kino liefen, war Jan-Peter eigentlich noch zu jung. Seine Mutter aber machte eine Ausnahme und erlaubte ihm, sie zu sehen. Seither schaute er "Star Wars" immer wieder. "Die liebste Figur von Jan-Peter ist Chewbacca, von ihm ist er ganz hin und weg", so seine Mutter. Dem konnte er im Hospiz dann noch einmal - "mit einem Lichtschwert bewaffnet" - durch die Mähne wuscheln. 

Wünschewagen sucht ständig Freiwillige

Beim Wünschewagen werden immer ehrenamtliche Helfer gesucht. Da beim Wunscherfüllen Spontanität gefragt ist, sei es nicht immer leicht, Menschen zu finden, die Fahrten mit ihren Dienstzeiten vereinbaren können, erklärt der Landesvorsitzende Guido Jost. Aber auch Spenden sind möglich. Wer helfen will, kann das über E-Mail oder per Telefon unter 0681/967340.

Verwendete Quellen:
- Stiftung Kreuznacher Diakonie

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Auch im Saarland schnellen die Kirchenaustritte nach oben

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Im Saarland schnellen die Kirchenaustritte nach oben. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Ingo Wagner

Den beiden großen christlichen Kirchen im Saarland haben mehrere tausend Menschen den Rücken gekehrt. Nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz sank die Zahl der Katholiken hierzulande um etwa 2,5 Prozent auf 549.000 Personen. Das meldet "dpa".

Die schon länger andauernde Entwicklung habe sich somit weiter beschleunigt. Der Rückgang der Mitgliederzahl belief sich 2018 noch auf 1,7 Prozent, so die Presse-Agentur.

Viele Kirchenaustritte

Die Gründe für den Rückgang: Zum einen die demografische Entwicklung. Zum anderen erklärten im vergangenen Jahr 6.303 Katholiken im Saarland ihren Kirchenaustritt. Das waren nach Zahlen der Deutschen Bischofskonferenz 28,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, meldet "dpa".

Diesbezüglich räumte Ulrich Graf von Plettenberg (Generalvikar des Bistums Trier) ein: "Der seit vielen Jahren anhaltende Trend zurückgehender Katholikenzahlen und steigender Austrittszahlen zeigt uns schmerzlich, dass wir viele Menschen nicht mehr in ihren konkreten Lebenssituationen mit unseren Angeboten erreichen."

Zahlen für das Bistum Trier

Im Bistum Trier, dem die meisten Katholiken im Saarland angehören, sank die Zahl der Kirchenmitglieder um 2,1 Prozent auf 1,31 Millionen. Von ihnen gehen nur etwa sieben Prozent auch in die Gottesdienste, gibt "dpa" an. Ausgetreten sind im vergangenen Jahr 13.850 Katholiken des Bistums, das waren 37,2 Prozent mehr als 2018.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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5.000 Betrugsfälle: Arzt aus Wadgassen muss hohe Geldstrafe zahlen

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Der Arzt aus Wadgassen soll zweifelhafte Behandlungen als Kassenleistung abgerechnet haben. Symbolfoto: Tobias Hase/dpa-Bildfunk

Das Verfahren gegen den 55-jährigen Mediziner aus Wadgassen wurde - wohl aus prozessökonomischen Gründen - eingestellt. Das Landgericht verlangt jedoch die Zahlung von 280.000 Euro von dem Arzt.

70.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen

Wie der SR berichtet, soll die Hälfte des Betrags an die betrogenen Versicherungen gehen. 70.000 Euro muss er an die Landeskasse zahlen. Der Rest soll an sechs gemeinnützige Einrichtungen gehen. Der Verein für Bewährungshilfe etwa erhält 20.000 Euro von dem Mediziner, die Saarbrücker Tafel 10.000 Euro.

Arzt rechnete zweifelhafte Behandlungen als Kassenleistung ab

Der gelernte Internist hatte der Schulmedizin weitgehend den Rücken gekehrt und sich in seiner Praxis auf ganzheitliche Medizin spezialisiert. Bei Patienten messe er etwa die körpereigenen Schwingungen oder verpasse ihnen Goldimplantate, so der SR.

Allerdings habe er laut Anklage in mehr als 5.000 Fällen diese Leistungen umdeklariert und beispielsweise als Blutentnahme oder Ultraschall abgerechnet. Die rund 400 Patienten sollen die gefälschten Rechnungen bei den Kassen oder der Beihilfe abgegeben haben, ohne zu wissen, dass die Abrechnungsziffern frisiert waren. 

Es sei noch unklar, ob der 55-Jährige seine Praxis weiter betreiben kann. Laut SR dauere die Prüfung der Approbationsbehörde noch an.

Verwendete Quellen: 
- Saarländischer Rundfunk

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Große Wehmut nach Sprengung des Gasometers in Neunkirchen

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In Neunkirchen herrscht große Wehmut nach der Sprengung des Gasometers. Foto: BeckerBredel

Menschen aus Neunkirchen traurig über Gasometer-Sprengung

Am gestrigen Freitag (26. Juni 2020) wurde der Gasometer in Neunkirchen gegen etwa 16.15 Uhr gesprengt. Viele Menschen aus Neunkirchen und Umgebung verfolgten die Sprengung zumindest mit einem weinenden Auge über einen Livestream. Bis zum Abend fanden sich dann Hunderte von Kommentaren in den sozialen Medien, die die Meinung zum Ausdruck brachten, dass ein Wahrzeichen und Herzstück von Neunkirchen verloren gegangen sei.

Auch die Neunkircher Verwaltungsspitze mit Oberbürgermeister Jörg Aumann und Bürgermeisterin Lisa Hensler blickt mit Wehmut auf die Sprengung des Gasometers. Als der Abriss des Gasometers im letzten Sommer beschlossen wurde, waren beide noch nicht in ihren Ämtern. 

Oberbürgermeister Aumann bekundet "Kloß im Hals"

Neunkirchens Oberbürgermeister Aumann schrieb vor der Sprengung, dass er als jemand, der nur ein Jahr vor Errichtung des Gasometers geboren wurde, die Stadt Neunkirchen nur mit diesem Gebäude kenne. Er musste zugeben: "Ich habe schon einen Kloß im Hals, wenn ich an die Sprengung denke". Dennoch brauche die Stadt Neunkirchen laut Aumann "Zukunft und Arbeitsplätze", die durch den Bau des neuen Globus-Marktes entstehen. Aumann könne aber auch die Menschen verstehen, die das anders sehen.

Bürgermeisterin Hensler nach Sprengung wehmütig

Auch die Bürgermeisterin Lisa Hensler zeigte sich am Freitagabend wehmütig nach der Sprengung des Gasometers. Sie selbst habe die Sprengung vom Rathaus aus verfolgt und fand sie nach eigenen Angaben sehr bewegend. Gegenüber SOL.DE äußerte Hensler am Freitagabend: "Ein Bauwerk, das für das Stadtbild prägend war und das ich seit meiner Kindheit kenne, zerfällt innerhalb weniger Sekunden: Das macht mich schon etwas wehmütig".

Hensler betonte aber gleichzeitig, dass es nun an der Zeit sei, in die Zukunft zu blicken: "Der Weg ist nun frei für Neues, vor allem für die 250 neuen Arbeitsplätze, die durch die Globus-Ansiedlung entstehen werden. Das ist in der jetzigen Zeit besonders wichtig für unsere Stadt".

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte
- Facebook-Beitrag von Jörg Aumann vom 26.06.2020
- Angaben von Lisa Hensler vom 26.06.2020

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Strenge Maskenpflicht bei Globus in Homburg-Einöd: keine Ausnahme für Asthmatiker

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Im Globus-Markt in Homburg-Einöd darf man aktuell nur mit Maske einkaufen. Das gilt auch für Menschen mit Attesten. Symbolfoto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild

Strenge Maskenpflicht bei Globus in Homburg-Einöd

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie gilt im Globus-Markt in Homburg-Einöd eine strenge Maskenpflicht. Auch bei Menschen mit Atemwegserkrankungen und entsprechenden Attesten werden keine Ausnahmen gemacht. Alle Personen, die weder Maske noch Schutzvisier tragen, werden aktuell des Marktes verwiesen.

Ehepaar mit Atemwegserkrankungen darf nicht einkaufen

Die unangenehme Erfahrung, dass der Globus-Markt in Homburg-Einöd auch bei Asthmatikern das Tragen einer Maske bedingungslos verlangt, musste eine SOL-Leserin zusammen mit ihrem Ehemann machen. Sie wandten sich an SOL.DE, weil sie sich durch die Regelung des Globus-Marktes stark diskriminiert fühlen. Die Leserin schildert, dass sie und ihr Ehemann aufgrund von Asthma und einer chronischen Nebenhöhlenentzündung per Attest von dem Tragen einer Maske befreit sind. Doch trotz der Vorlage ihrer Atteste durften die beiden nicht bei Globus in Homburg-Einöd einkaufen.

Für beide sei das eine schlimme Erfahrung gewesen, da sie von einer alltäglichen Tätigkeit wie dem Einkaufen aufgrund ihrer Krankheiten ausgegrenzt wurden. Im Anschluss an den Vorfall hat sich das Ehepaar mit einer E-Mail an den Globus-Markt gewandt und die Vorkommnisse geschildert. Die Reaktion von Globus sei für die beiden enttäuschend gewesen. Statt einer Entschuldigung hätte man lediglich um Verständnis für die Entscheidung des Marktes geworben. 

Geschäftsleiter begründet Schritt Gesundheitsschutz

Gegenüber SOL.DE bestätigte Michael Ipfling, Geschäftsleiter vom Globus Homburg-Einöd, dass man entschieden habe, auch Menschen mit Attest nicht ohne eine Maske oder zumindest einem Schutzvisier in den Markt zu lassen. Man habe dies mit den örtlichen Behörden so abgesprochen. Dabei stehe der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter und Kunden im Fokus. Eine Diskriminierung sehe der Geschäftsleiter auch in der drastischen Regelung nicht.

Aus Transparenzgründen bilden wir die volle Stellungnahme von Michael Ipfling, dem Geschäftsleiters des Globus-Marktes in Homburg-Einöd ab:
"Ich bin nun bereits seit vielen Jahren Geschäftsleiter des Globus Homburg-Einöd. Als dieser verfolge ich das Prinzip stets nach bestem Wissen und Gewissen für unsere Mitarbeiter, wie auch für unsere Kunden zu handeln. Insbesondere in diesen Zeiten empfinde ich eine bestimmte Vorsicht als sehr wichtig, um den Menschen die Angst vor dem Ungewissen zu nehmen. Es mag sein, dass andere Personen einer anderen Ansicht als ich sind, was das Gestatten des Einkaufes ohne Mund- und Nasenschutz angeht. Ich trage jedoch die alleinige Verantwortung für das Geschehen in meinem Markt. Weswegen ich mit bestem Gewissen und dem vollen Bewusstsein von möglichen Gegensprechern mich mit Absprache der örtlichen Behörde dazu entschieden habe, sogar Menschen mit Attest nicht ohne Maske oder einem Visier in den Globus-Markt in Homburg-Einöd zu lassen. Der Schutz meiner Mitarbeiter und jedes einzelnen Kunden ist für mich eine Herzensangelegenheit und selbst, wenn das Risiko einer Ansteckung sehr gering sein sollte, möchte ich für das Wohlgefühl aller keine Gefahr eingehen." 

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Bund investiert eine Million Euro in Rechtsschutzsaal in Bildstock

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Der Rechtsschutzsaal in Bildstock ist das älteste Gewerkschaftshaus in Deutschland. Symbolfoto (bearbeitet): Frank C. Müller/WikiCommons/CC BY-SA 3.0

Ganze 1,14 Millionen Euro sollen in den Bildstocker Rechtsschutzsaal investiert werden. Das teilte die Arbeitskammer des Saarlandes am Freitag in Saarbrücken mit.

Damit solle das Haus "als historischer Versammlungsort zukunftsgerichtet saniert werden", so das Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung in Bonn. Das Gebäude sei ein Symbol für "Solidarität, Gerechtigkeit und politische Teilhabe sowohl regional als auch überregional". Dieses Profil gelte es zu schärfen. 

Der Rechtsschutzsaal in Bildstock gilt als "Geburtsort"der Arbeiterbewegung an der Saar. Das Gebäude von 1891 ist das älteste Gewerkschaftshaus in Deutschland. Heute wird er als Versammlungsstätte genutzt. Dennoch sei es nach wie vor "ein wichtiger Ort des politischen und kulturellen Lebens", so der Geschäftsführer der Stiftung Rechtsschutzsaal Christian Jung. 

Im Rahmen des Städtebauprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" 2020 werden bundesweit 26 Projekte mit insgesamt rund 75 Millionen Euro vom Bund gefördert. Der Rechtsschutzsaal ist das Einzige im Saarland.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur
- Foto: Frank C. Müller/WikiCommons/CC BY-SA 3.0

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Corona-Zahlen: Gesundheitsministerium bestätigt nur einen neuen Fall

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Im Saarland gibt es aktuell 17 Corona-Infizierte. Symbolfoto: Adel Eissa/dpa

Im Saarland sind zurzeit 17 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium am Freitag (26. Juni 2020) mit Stand von 18.00 Uhr veröffentlicht hat.

Eine Neuinfektion gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 1 auf jetzt 2.764 Fälle. Bislang sind 173 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Das ist ein Fall mehr als noch am Vortag. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.574 Menschen, 1 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 13 stationär behandelt (-1). Davon liegen 3 auf der Intensivstation (-2).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.204 (+0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 557 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 344 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 271 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 218 (+0)
Landkreis St. Wendel: 170 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 26.06.2020
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