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SR-"Tatort"-Kommissar hat Corona-Auszeit genossen

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Hier zu sehen: Vladimir Burlakov in der Rolle des Hauptkommissars Leo Hölzer. Foto: SR/Manuela Meyer, Peter Liwowski

Am Mittwoch (25. Juni 2020) fiel die erste Klappe zum zweiten Saarland-Tatort mit dem neuen Ermittlerteam. Wegen des Drehverbots infolge der Corona-Pandemie begannen die Filmaufnahmen allerdings über zwei Monate später als geplant. 

Über die Ausnahmesituation hat sich Schauspieler Vladimir Burlakov (32), einer der beiden neuen Hauptkommissare im SR-"Tatort", mit der Deutschen Presse-Agentur ("dpa") unterhalten.

Auszeit vom Leistungsdruck

Das wochenlange Drehverbot habe Burlakov nicht als negativ empfunden. Im Gespräch mit der Presse-Agentur sagte er: "Ich fand es ehrlich gestanden gar nicht so schlecht". Es sei sogar angenehm gewesen, einmal eine Auszeit vom Leistungsdruck zu haben, unter dem man sonst stehe.

"Wenn die Branche lebt und atmet, muss man ständig gucken, zu welchem Casting man geht. Als Schauspieler will man immer gefallen und immer überzeugen. Das ist alles weggefallen, weil einfach nichts gecastet wurde", so Burlakov zu "dpa". Die Zeit habe er nutzen können, "um wahnsinnig viel zu reflektieren und zu gucken, was eigentlich wichtig und was weniger wichtig im Leben ist".

Hintergrund

Gemeinsam mit Daniel Sträßer dreht Vladimir Burlakov derzeit den zweiten Fall der Kommissare Leo Hölzer und Adam Schürk in Saarbrücken. Der erste Fall ("Das fleißige Lieschen") hatte einen Quoten-Erfolg von 10,5 Millionen Zuschauern erzielt. Der Arbeitstitel der zweiten Folge lautet "Der Herr des Waldes".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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