{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
21°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
21°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

image

Die wichtigsten Saarland-Nachrichten findet ihr immer auf SOL.DE. Hier zu sehen: das Saarpolygon in Ensdorf. Foto: Pixabay

Nach Ärger um Kneipe in Saarlouis: Stadt prüft Schließung

Infolge von Verstößen gegen die Corona-Auflagen und Beschwerden läuft gegen den Betreiber der Saarlouiser Kneipe "Blondes" derzeit ein Gewerbeuntersagungsverfahren. Im äußersten Falle könnte die Bar gänzlich geschlossen bleiben. Alle Informationen: "Nach Ärger um Kneipe in Saarlouis: Stadt prüft Schließung".

Weitere Meldungen zum Thema Corona:
- Eine Corona-Neuinfektion im Saarland gemeldet
- Hotels im Saarland rechnen mit hohem Buchungsrückgang
- SR-"Tatort"-Kommissar hat Corona-Auszeit genossen
- In diesen Saar-Landkreisen gibt es die meiste Kurzarbeit
- Lockerungen der Corona-Regeln für Behinderten-Werkstätten und Wohnheim

Hauptbahnhof in Saarbrücken muss wegen verdächtigem Gegenstand geräumt werden

Am frühen Montagabend wurde der Hauptbahnhof in Saarbrücken geräumt. Auch der Zugverkehr wurde gestoppt. Grund für die Aufregung war ein verdächtiges Päckchen, das vor der Dienststelle der Bundespolizei am Saarbrücker Bahnhof abgelegt wurde. Mehr unter: "Bahnhof in Saarbrücken aktuell wegen verdächtigem Gegenstand geräumt". Gegen etwa 18.30 Uhr gaben die Spezialkräfte der Polizei dann Entwarnung. Mehr dazu unter: "Entwarnung: Der Bahnhof in Saarbrücken ist wieder offen".

Wasserleiche aus Saar ist identifiziert

Bei dem Toten, der am Samstag in der Saar bei Saarlouis-Lisdorf entdeckt wurde, handelt es sich wohl um einen 70-jährigen Völklinger. Eine Obduktion der Leiche soll jetzt die Todesursache klären. Was bislang bekannt ist: "Wasserleiche aus Saar ist identifiziert".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Lebach: Heranwachsender feuert Schreckschusspistole auf Bitcher Platz ab
- Mann bewirft Busfahrer in Saarbrücken mit Bierdose - Wartezeiten als Auslöser
- Schwerer Unfall auf A6: Zwei Männer verletzt, lange Sperrung
- Europaweit gesuchter Mann in Saarbrücken festgenommen
- Rufe von rechten Parolen in Weiskirchen
- Schlägerei in Saarlouis: Gruppen geraten aneinander
- Unbekannte lagern Schlachtreste an Homburger Radweg illegal ab
- Unbekannter greift Seniorin (72) in Kleinblittersdorf an

Wetter im Saarland: Wechselhafte Woche erwartet

Den Menschen im Saarland steht eine wechselhafte Woche bevor. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert Schauer, Wolken und Sonne. Hier geht es zu Übersicht: "Wetter im Saarland: Wechselhafte Woche erwartet".

Linke wollen Abschaltung von Cattenom

Angesichts der Abschaltung des AKW Fessenheim fordert der Linken-Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze auch die Stilllegung des Kernkraftwerks in Cattenom. Ein Unfall dort hätte Auswirkungen auf die Großregion. Mehr: "Linke wollen Abschaltung von Cattenom".

Zulassung für Dritte Liga: 1. FC Saarbrücken soll in Frankfurt spielen

Der 1. FC Saarbrücken hat die Lizenz für die Dritte Liga erhalten. Das teilte der DFB am heutigen Montag (29. Juni 2020) mit. Seine Heimspiele wird der FCS dabei aber vielleicht außerhalb des Saarlandes austragen müssen. Der Artikel dazu: "1. FC Saarbrücken soll in Frankfurt spielen".

Juni-Wetter im Saarland war vergleichsweise zu warm

Die Temperaturen im Saarland waren im Juni vergleichsweise etwas zu warm. Mancherorts gab es zudem viel zu viel Regen. Alle Informationen: "Juni-Wetter im Saarland war vergleichsweise zu warm".

Saar-Professor rettet den deutschen Profifußball

Professor Doktor Tim Meyer von der Universität des Saarlandes gilt seit diesem Jahr als einer der Retter des deutschen Profifußballs. Als Leiter einer DFB-Taskforce hat der Mediziner das Hygienekonzept für die Geisterspiele der Bundesliga in der Corona-Pandemie erstellt: "Saar-Professor rettet den deutschen Profifußball".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Bahnhof in Saarbrücken wieder offen

image

Aufgrund eines verdächtigen Gegenstandes musste der Hauptbahnhof in Saarbrücken für etwa eine Stunde lang gesperrt werden. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Entwarnung am Hauptbahnhof in Saarbrücken

Der Hauptbahnhof in Saarbrücken ist seit 18.30 Uhr wieder offen, nachdem zuvor ein Einsatz der Polizei für Aufregung gesorgt hatte. Am späten Nachmittag wurde vor der Dienststelle der Bundespolizei am Saarbrücker Bahnhof ein verdächtiges Päckchen abgelegt. Da eine Gefahr für Leib und Leben nicht ausgeschlossen werden konnte, musste der Bahnhof gegen etwa 17.30 Uhr geräumt werden. Auch der Zugverkehr in Saarbrücken musste gestoppt werden. Mehr unter: "Bahnhof in Saarbrücken aktuell wegen verdächtigem Gegenstand geräumt".

image

Ein verdächtiger Gegenstand verursachte am Montagabend (29. Juni) gegen 17 Uhr einen Großeinsatz am Saarbrücker Hauptbahnhof. Foto: Red

Zugverkehr in Saarbrücken wieder aufgenommen

Um circa 18.30 Uhr gaben die Spezialkräfte der Polizei Entwarnung: Der verdächtige Gegenstand war harmlos. Der Hauptbahnhof in Saarbrücken steht damit allen Reisenden wieder offen. Laut Angaben der Deutschen Bahn sind allerdings Folgeverspätungen und kurzfristige Fahrtausfälle möglich.

Verwendete Quellen:
- Angaben der Bundespolizeiinspektion Bexbach

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

Aus einer Hand: Experten-Tipps in Wohlfühl-Atmosphäre

image

Einladend: Gemütliche Sitzecke mit Kaffeebar statt typischer Büroatmosphäre (Foto: Sparkasse/LBS).

Wer ein großes Projekt plant, muss meistens viele unterschiedliche Experten zu Rate ziehen. Im Normalfall bedeutet das: Die Lage sondieren, Tipps, Kostenvoranschläge und Gutachten von Fachleuten einholen und vor allem eines: Viele ermüdende Wege von A nach B bewältigen. Die Kreissparkasse Saarpfalz und die LBS Saar haben für dieses Problem jetzt die optimale Lösung gefunden: Zusammen mit ihren Tochterfirmen wurden in Homburg und St. Ingbert jeweils sogenannte Gemeinschaftsbüros eröffnet.

"Heimvorteil" für Kunden vor Ort

Das heißt konkret: Die Kundinnen und Kunden haben unter dem Slogan „#DeinHeimvorteil“ die Möglichkeit, in den neuen Beratungsbüros alle Anliegen rund ums Thema Immobilien und Wohnen bequem unter einem Dach zu erledigen. Das spart Zeit und Nerven!

image

Begeistert vom Konzept: Sarah Bachmann von der LBS und Stefan Gessner von der Sparkasse. (Foto: Sparkasse/LBS).

Ein Beratungsbüro der "besonderen Art"

Laut Sarah Bachmann, Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, und Stefan Gessner, Bereichsleiter Vorstandsstäbe der Kreissparkasse Saarpfalz, ist das Konzept der neuen Beratungsbüros in Deutschland einzigartig. „Mit unserem Konzept haben wir ein umfassendes Dienstleistungspaket geschaffen. Das heißt für unsere Kunden, dass wir ihnen bei allen Themen rund ums Wohnen sowie bei Fragen zur Immobilie weiterhelfen können“ erläutert Stefan Gessner die Gründe für die Eröffnung der Gemeinschaftsbüros „der besonderen Art“. Den Kunden kann auf diese Weise direkt kompetent weitergeholfen werden. Denn: Erfahrungsgemäß ergeben sich bei der Immobiliensuche und Finanzierung bis hin zur Renovierung viele Unklarheiten so Stefan Gessner. Da ist man als „Immobilienlaie“ froh, wenn Fachleute unmittelbar mit Tipps zur Seite stehen und Entscheidungen erleichtern können.

Alle Experten unter einem Dach

Auch die Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, Sarah Bachmann, hat die Vorteile für die Kunden erkannt und weiß sie zu schätzen: „Wir haben in den gemeinsamen Büros Immobilienberater (Makler), Finanzierungsberater, Gutachter, Hausverwalter, Versicherungsberater und Interessentenbetreuer. Dabei profitieren unsere Kunden von einem sehr umfassenden Beratungsangebot“.

image

Die Leistungen der Beratungsbüros (Grafik: LBS/Sparkasse).

Nah am Kunden und offen für alle Fragen

Kunden werden erfahrungsgemäß von einer Flut von Fragen beschäftigt – auf die sie meist keine Antwort haben: Was kann ich mir leisten? Welche Immobilie passt zu mir und wie finde ich sie? Wie bekomme ich eine Finanzierungsbestätigung? Welche Investitionskosten muss ich für meine Immobilie kalkulieren? Und nicht zu vergessen: Welchen Versicherungsschutz brauche ich? Hier helfen die sogenannten „Interessentenbetreuer“ zuverlässig und kompetent in angenehmer Atmosphäre.

Stichwort Ambiente: Auch in der Finanzwelt wird es immer wichtiger, dass sich der Kunde in einer Beratung auch räumlich rundum wohlfühlt. Dieser Gedanke wurde für die Kunden bei der Gestaltung in Homburg berücksichtigt und umgesetzt. Laut Stefan Gessner werden die Kunden in den Beratungsbüros bereits in einer angenehmen Wohn- und Esszimmeratmosphäre empfangen: „Dabei wurde auf einen gemütlichen sowie modernen Charakter geachtet und auch an die Kleinsten wurde gedacht. Die Kinder können sich während der Beratung in der Spielküche ausprobieren oder in der Malecke beschäftigen.“

Zukunftssicher auch im Online-Zeitalter

Die Zukunftsfähigkeit eines Beratungsbüros im digitalen Zeitalter beurteilt Geschäftsführerin Sarah Bachmann übrigens positiv: „Neben einer optisch modernen Ausstattung haben wir den Fokus auch auf die neueste Technik gelegt. Unseren Beratern bieten sich dadurch viele Möglichkeiten, den Kunden online oder auch zu Hause zu beraten. Somit hat der Kunde immer die Wahl zwischen räumlicher Nähe oder Beratung von zu Hause aus. Das ist natürlich gerade in Zeiten von Corona von besonderer Bedeutung“ . Hier lautet das Motto „Alles kann, nichts muss.“ Kunden werden auf Wunsch von den Interessentenbetreuern beispielsweise zu Besichtigungsterminen begleitet und erhalten von ihnen konkrete Angaben zu finanziellen Rahmen, Wertermittlungen oder Gutachten. Sarah Bachmann: „Uns ist es einfach wichtig, in der Nähe unserer Kunden zu sein und sie in allen Situationen bestmöglich zu unterstützen“.

image

Alberina Karaxha und Martina Bettinger (Fotos: LBS/Sparkasse)

Was macht ein Interessentenbetreuer?

Alberina Karaxha und Martina Bettinger sind Interessentenbetreuerinnen im Saarpfalz- Kreis. Sie erzählen mit wenigen Worten, was ihre Aufgaben sind.

„Dein Projekt ist unser Projekt.“ Das ist unser grundsätzlicher Antritt in Richtung unserer Kunden. Viele junge Menschen – gerade im Saarland – wissen schon früh, dass sie in den nächsten Jahren ins Eigenheim möchten. Dabei brauchen sie Unterstützung. Angefangen bei der Planung ihres Wohntraums, der Suche, Finanzierung bis hin zur späteren Realisierung gibt es ganz viele Zwischenschritte. Insbesondere bei der Suche nach einer Immobilie können wir auf einen eigenen Bestand an Häusern und Wohnungen zugreifen und haben viele Kontakte zu Drittmaklern. Auch bei der Suche nach Handwerkern für anstehende Renovierungsmaßnahmen steht uns das A1-Netzwerk mit vielen Handwerkern und vielen guten Empfehlungen zur Seite, damit der Wohntraum unserer Kunden in Erfüllung gehen kann.

image

Logo: LBS

Beratungsbüro Homburg
#DeinHeimvorteil

Talstraße 7, 66424 Homburg
Telefon: 06841 - 100 20 50

Beratungsbüro St. Ingbert

Am Markt 3 – 5, 66386 St. Ingbert
Telefon: 06841 - 100 20 50
Servicezeiten: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr,
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Terminvereinbarungen zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr möglich

 

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarland: Weitere Lockerungen der Corona-Regeln für Behinderten-Werkstätten und Wohnheime

image

Etwa Besuche von Tagesförderstätten sind im Saarland ab sofort wieder möglich. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Nestor Bachmann

Im Saarland können Menschen mit Behinderungen ab sofort wieder Werkstätten und Tagesförderstätten besuchen. Die dortigen Betretungsverbote seien ebenso aufgehoben wie die 14-Tage-Quarantäne-Regelung in Wohnheimen für Behinderte, so das Saar-Gesundheitsministerium.

Ebenso möglich seien somit für Bewohner auch Heimfahrten am Wochenende. Als Voraussetzung nannte das Gesundheitsministerium die Einhaltung der Schutz- und Hygieneregeln.

Lockerungen in Alten- und Pflegeheimen

Darüber hinaus wies das Ministerium darauf hin, dass seit dieser Woche Bewohner von Alten- und Pflegeheimen im Saarland zwei Besucher gleichzeitig empfangen können. Allerdings sollte der Besuch im Außenbereich oder in entsprechenden Besucherbereich erfolgen.

Ebenso werde derzeit geprüft, ob Besuche in Bewohnerzimmern wieder möglich sein werden. Besucher müssten weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und eineinhalb Meter Abstand halten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums Saar, 29.06.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Zulassung für Dritte Liga: 1. FC Saarbrücken soll in Frankfurt spielen

image

Darf der 1. FC Saarbrücken auch in der Dritten Liga in Völklingen jubeln? Aktuell ist noch vieles fraglich. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa

FCS erhält Zulassung für Dritte Liga

Wie der DFB am heutigen Montag (29. Juni 2020) mitteilte, hat der 1. FC Saarbrücken die Lizenz für die Dritte Liga erhalten. In der Pressemitteilung des DFB heißt es: "Nach erfolgter Prüfung aller Unterlagen, der Sitzung des Ausschusses 3. Liga in der vergangenen Woche sowie den finalen Beratungen im Zulassungsbeschwerdeausschuss steht fest, dass alle Bewerber im Falle ihrer sportlichen Qualifikation die Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme an der 3. Liga in der kommenden Spielzeit erfüllen. Die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen auch die Direktaufsteiger aus der Regionalliga, 1. FC Saarbrücken, VfB Lübeck und Türkgücü München".

In welchem Stadion wird der 1. FC Saarbrücken spielen?

Ungeklärt bleibt allerdings noch die Frage, in welchem Stadion der 1. FC Saarbrücken seine Heimspiele in der Dritten Liga austragen wird. Das Saarbrücker Ludwigsparkstadion wird wohl auch in diesem Jahr nicht spielbereit sein: "Verzögerungen beim Ludwigspark? Uwe Conradt will neuen Zeitplan für Stadionbau".

Muss der FCS in Frankfurt spielen?

Auch eine Austragung der Spiele im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen wird schwierig, da diese grundsätzlich nicht die Drittliga-Voraussetzungen erfüllt. Laut Angaben des DFB hat der 1. FC Saarbrücken deshalb einen Ausweichstandort angegeben, sollte die Heimspielstätte zum Start der Saison 2020/2021 nicht die Drittliga-Voraussetzungen erfüllen. So würde der FCS übergangsweise in der PSD Bank Arena am Bornheimer Hang in Frankfurt, also außerhalb des Saarlandes, spielen.

Kleine Hoffnung für Völklingen bleibt

Die Hoffnung, dennoch vorerst in Völklingen spielen zu dürfen, besteht allerdings weiterhin. Sollten zum Beginn der Saison weiterhin keine Zuschauer oder nur sehr eingeschränkt bei den Spielen erlaubt sein, so besteht die Möglichkeit für den FCS, einen Ausnahmeantrag zu stellen. Dafür müsste man allerdings nachweisen, dass das Hermann-Neuberger-Stadion lediglich die "zuschauerrelevanten Anforderungen" wie die geforderte Platzkapazitäten für die Dritte Liga (mindestens 10.001 Plätze) unterschreitet. Alle sonstigen Vorgaben muss die Spielstätte aber weiterhin erfüllen.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Deutschen-Fußball-Bunds vom 29.06.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

In diesen Saar-Landkreisen gibt es die meiste Kurzarbeit

image

Die meisten Kurzarbeit-Anzeigen gibt es hierzulande im Landkreis Saarlouis. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Jens Büttner

Die Folgen der Corona-Pandemie für den Arbeitsmarkt sind enorm. Während Millionen Büroangestellte von Zuhause aus arbeiten, haben die Betriebe in Deutschland im März und April für 31,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Kurzarbeit angezeigt. Mit den regionalen Unterschieden hat sich eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung beschäftigt.

Kurzarbeit im Saarland

Die Studie zeigt auf, dass es im Saarland die meiste Kurzarbeit im Landkreis Saarlouis gibt. Hier beträgt die Quote der für die Mitarbeiter angezeigten Kurzarbeit 38,7 Prozent. Die weiteren Daten sehen wie folgt aus:

- Saarpfalz-Kreis: 37,2 Prozent
- Merzig-Wadern: 35,2 Prozent
- Regionalverband Saarbrücken: 35,1 Prozent
- Neunkirchen: 30,5 Prozent
- St. Wendel: 28,1 Prozent

Den bundesweit niedrigsten Wert hat die Auswertung der Hans-Böckler-Stiftung für Ludwigshafen/Rheinland-Pfalz ermittelt (11,6 Prozent). Der höchste Wert wird für den Kreis Emden/Niedersachsen (56,0 Prozent) aufgeführt.

Gründe für die Unterschiede

Nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung lassen sich die vorhandenen regionalen Unterschiede durch die unterschiedlichen Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen der Kreise erklären: "Ist die Wirtschaft eines Kreises stark von der Corona-Krise betroffen, greift sie auch in hohem Maße auf die Kurzarbeit zurück." Dies deute auf einen "bedarfsgerechten Einsatz der Kurzarbeit hin". 

Die entsprechenden Studienzahlen wurden laut der Stiftung auf Grundlage der neuesten regionalen Daten der Bundesagentur berechnet.

Verwendete Quellen:
- Studie der Hans-Böckler-Stiftung

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Schlägerei in Saarlouis: Gruppen geraten aneinander

image

Die Polizei nahm zwei Beteiligte in Gewahrsam. Foto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Zwei Gruppen haben sich am Freitag (26. Juni 2020) eine Schlägerei im Saarlouiser Stadtpark geliefert. Dabei wurde ein Jugendlicher am Kopf verletzt, teilte die Polizei am heutigen Montag (29. Juni 2020) mit.

Gruppen geraten aneinander

Nach Angaben der Beamten waren die beiden Gruppen, bestehend aus vier Personen im Alter zwischen 17 und 20 Jahren sowie drei Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren, gegen 22.00 Uhr am Festungspark "Ravelin V" aneinander geraten. Hierbei sollen die Älteren Zeugenaussagen zufolge auch mit Bierflaschen auf die Jüngeren eingeschlagen haben. Ein Jugendlicher erlitt durch den Schlag mit einer Flasche zwei Platzwunden am Kopf. Lebensgefahr bestand nicht. Bei einem aus der dreiköpfigen Gruppe wurde auch eine Axt gefunden. Sie sei aber nicht bei der Schlägerei eingesetzt worden, so die Polizei.

Jacke und Handy geklaut

Im Gerangel seien auch ein Handy und eine Jacke gestohlen worden. Die Gegenstände wurden bei der vierköpfigen Gruppe aufgefunden. Alle Beschuldigten standen laut Polizei "deutlich unter dem Einfluss von Alkohol". Bei einer Person wurde eine geringe Menge eines von der Polizei nicht näher definierten Betäubungsmittels gefunden.

Die vier Tatverdächtigen müssen sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Diebstahl und wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten. Zwei von ihnen mussten in Polizeigewahrsam

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise an die Telefonnummer (06831)9010.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 29.06.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Wasserleiche aus Saar ist identifiziert

image

Die Leiche wurde in der Saar bei Saarlouis-Lisdorf entdeckt. Symbolfoto: Bodo Schackow/dpa-Bildfunk

Die Wasserleiche, die am Wochenende in der Saar gefunden wurde, ist identifiziert. Bei dem Toten handele es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um einen 70-Jährigen aus Völklingen, so Polizeisprecher Georg Himbert am Montag (29. Juni 2020) auf SOL.DE-Anfrage.

Todesursache noch unklar

Der Senior war zuvor als vermisst gemeldet worden. Ermittler konnten die Leiche anhand verschiedener Merkmale identifizieren. Eine Obduktion soll jetzt endgültige Klarheit bringen. Dabei wollen die Rechtsmediziner auch die Todesursache herausfinden. Fremdverschulden werde laut Sprecher Himbert ausgeschlossen.

Leiche bei Saarlouis-Lisdorf entdeckt

Die Leiche war am Samstagmittag in der Saar in der Nähe der Autobahn-Anschlussstelle Saarlouis-Lisdorf von einem Angler entdeckt worden. Er hatte anschließend die Polizei informiert.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saar-Professor rettet den deutschen Profifußball

image

Professor Tim Meyer von der Universität des Saarlandes gilt in diesem Jahr als einer der Retter des deutschen Profifußballs. Archivfoto: Guido Kirchner/dpa

Saar-Professor entwickelt Hygienekonzept für Bundesliga

Trotz der Corona-Pandemie konnten sowohl die 1. als auch die 2. Bundesliga am vergangenen Wochenende erfolgreich beendet werden. Für zahlreiche Vereine bedeutete dies die Rettung vor dem finanziellen Ruin. Denn durch die Austragung der restlichen Spiele erhielten die Bundesliga-Clubs TV-Gelder in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrages. Ohne diese Finanzmittel stünden etliche Clubs vor der Pleite. Der "Notbetrieb" der Bundesliga in den vergangenen Wochen war in wirtschaftlicher Sicht also unerlässlich, um den deutschen Profifußball zu retten.

Zu dieser Rettung maßgeblich beigetragen hat Professor Doktor Tim Meyer von der Universität des Saarlandes. Der 52-jährige Leiter des Instituts für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes (UdS) ist neben seiner Tätigkeit auch noch Chef-Mediziner des DFB. Er agierte in den vergangenen Wochen als Leiter einer Taskforce, die das Hygienekonzept für die Geisterspiele der Bundesliga in der Corona-Pandemie erstellt hatte. Nur weil das Konzept so reibungslos funktionierte, konnte die Saison erfolgreich beendet werden.

Meyer: Vergangene Wochen waren sehr belastend

In einem Interview mit der Deutschen-Presse-Agentur sprach Meyer nun über die Anspannung der letzten Wochen. "Durch die sehr ausführliche öffentliche Debatte war das schon belastend. Meine persönliche Anspannung war über einen längeren Zeitraum sehr groß", gab der 52-Jährige an. Diese sei laut Meyer aber dann von Woche zu Woche geringer geworden. An jedem Spieltag habe Meyer morgens eine Mitteilung darüber erhalten, ob alle Spieler am Vortag negativ getestet worden waren. "Dann wusste ich, es läuft alles normal", erklärte der DFB-Mediziner.

image

Tim Meyer hat anstrengende Wochen hinter sich. Archivfoto: Christian Charisius/dpa

Tim Meyer gibt sich bescheiden

Auf die Frage, wie es sich denn anfühle, einer der Retter des deutschen Profifußballs zu sein, reagiert der 52-Jährige bescheiden und verweist auf das funktionierende Teamwork der Taskforce bei der Erstellung des Hygienekonzepts. Er betonte zudem, dass für ihn persönlich ein anderer Aspekt als der wirtschaftliche im Vordergrund stand, auch wenn die Saisonfortsetzung für die 1. und 2. Bundesliga aus finanzieller Sicht enorm wichtig war.

So sei für Meyer der gesellschaftliche Aspekt des Fußballs wichtiger gewesen. Es sollte den vielen Fußballfans in dieser ereignisarmen Corona-Zeit wieder etwas zurückgegeben werden. "Ich wollte, dass der Ball wieder rollt. Ich habe seit meiner Kindheit immer die Bundesliga angeschaut. Fußball war die Sportart, die ich mit Leidenschaft betrieben habe", sagte Meyer gegenüber der Deutschen-Presse-Agentur.

Meyer: "Volle Stadien, das wird noch dauern"

Laut Meyer werde es auch in der nächsten Saison zu Beginn keine vollen Stadien geben. Er sei zwar zuversichtlich, dass man einen Impfstoff entwickeln werde, der wieder volle Stadien erlaube, aber das werde nach Ansicht des 52-Jährigen noch dauern. Aus jetziger Sicht hält er ein abgestuftes Konzept für realistisch, bei dem zumindest wieder eine kleinere Zahl von Zuschauern zugelassen werde.

Meyer entwickelt nun auch Konzepte für Champions League und Europa League

Saar-Professor Tim Meyer ist übrigens nicht nur DFB-Chefmediziner, sondern auch noch Leiter der medizinischen Kommission der UEFA. In dieser Funktion muss Meyer nun gleich die nächsten Konzepte entwickeln, nämlich die für das Champions-League-Turnier in Lissabon und das Europa-League-Turnier in Deutschland. Beide werden im August ausgetragen. 

Laut Meyer lasse sich ein Hygienekonzept für ein Endturnier, das nur in einem Land stattfindet, relativ gut organisieren. Ungleich komplexer werde es im September, wenn wieder alle 55 UEFA-Nationen mit Länderspielen und der Nations League starten. Dann kämen andere Schwierigkeitsgrade wie etwa die nationale Gesetzgebung oder auch Laborverfügbarkeiten dazu.

Es warten also auch nach der Rettung des deutschen Profifußballs noch spannende Wochen auf den Saar-Professor Tim Meyer.

Das komplette Interview mit Tim Meyer

Das komplette Interview der Deutschen-Presse-Agentur mit Professor Meyer findet ihr unter: "DPA-Interview mit Tim Meyer"

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Linke wollen Abschaltung von Cattenom

image

Das Atomkraftwerk in Cattenom ist rund 20 Kilometer Luftlinie von der Saar-Grenze entfernt. Archivfoto: Christophe Karaba/EPA/dpa-Bildfunk

Der Linken-Politiker Thomas Lutze hat sich für eine Abschaltung des Atomkraftwerks im französischen Cattenom ausgesprochen. Angesichts der Stilllegung des AKW Fessenheim am heutigen Montag (29. Juli 2020) wolle Lutze daran erinnern, dass unweit der Grenzen zum Saarland und zu Luxemburg der "nicht minder gefährliche Pannenreaktor" in Cattenom seinen Dienst tue.

Lutze: Unfall hätte Auswirkungen auf Großregion

Das Kraftwerk mache regelmäßig Schlagzeilen mit Störfällen. Damit werde nicht nur die Gesundheit und das Leben vieler Franzosen gefährdet, sagte Lutze. "Ein Unfall wie in Tschernobyl oder Fukushima würde auch weite Teile unserer Großregion für immer unbewohnbar machen", so der Landesvorsitzende der Linken.

Gemeinsame Energiepolitik gefordert

Er fordert eine gemeinsame Energiepolitik in der Großregion. Dazu gehörten die Förderung von Solar- und Windkraftanlagen und die Nutzung ehemaliger Bergwerkseinrichtungen als Pumpspeicheranlagen sowie die Förderung des Wasserstoffs als Energieträger für energieintensive Großanlagen. Einen Umbruch werde es nur geben, wenn Frankreich seine "Energiepolitik aus dem letzten Jahrhundert in den Geschichtsbüchern abheftet und das AKW Cattenom abschaltet", so Lutze, der für die Linke im Bundestag sitzt.

AKW Fessenheim wird abgeschaltet

In Cattenom ist es in der vergangenen Jahren häufig zu Störfällen gekommen. Es liegt rund 20 Kilometer von der Grenze zum Saarland entfernt. Das älteste französische Kernkraftwerk in Fessenheim/Elsass wird am späten Montagabend abgeschaltet. Auch dieses hatte mit Störungen zu kämpfen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Thomas Lutze, 29.06.2020
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Unbekannter greift Seniorin (72) in Kleinblittersdorf an

image

Auf einem Waldweg ging der Mann die Seniorin an. Symbolfoto: Pixabay

Ein unbekannter Fahrradfahrer hat in Kleinblittersdorf-Sitterswald eine 72-Jährige angegangen und sie verletzt. Laut Polizei geschah die Tat bereits am vergangenen Dienstag (23. Juni 2020), gegen 15.30 Uhr, auf einem Waldweg so die Beamten am heutigen Montag.

Fahrradfahrer stößt Seniorin um

Der Mountainbiker streifte beim Vorbeifahren zunächst die 72-Jährige, die mit mehreren Personen auf dem Weg spazieren war. Nach dem Zusammenstoß kam es zum Streit, in dessen Folge der Unbekannte die Frau umstieß. Diese fiel dabei in den Seitengraben und verletzte sich. Ein Spaziergänger eilte der Seniorin zur Hilfe und wurde ebenfalls von dem Mann angegriffen und verletzt.

Mountainbiker wird gesucht

Der Fahrradfahrer flüchtete anschließend. Er soll zwischen 20 und 30 Jahre alt sein und eine professionelle rot-schwarze Cross-Hose und einen weiß-orangenen Cross-Helm getragen haben. Sein Cross-Bike soll schwarz sein.

Während des Übergriffs hielten sich laut Polizei mehrere unbeteiligte Fußgänger in der Nähe auf. Die Polizei bittet alle Zeugen, sich beim Polizeiposten Kleinblittersdorf, Tel. (06805)1286, zu melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 29.06.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Nach Ärger um Kneipe in Saarlouis: Stadt prüft Schließung

image

Gegen den Betreiber des "Blondes" in Saarlouis läuft derzeit ein Gewerbeuntersagungsverfahren. Symbolfoto: Instagram/@dominique_janine_

Wie geht es mit dem "Blondes" in der Saarlouiser Altstadt weiter? Aktuell hat die Kneipe unter Auflagen geöffnet. Ob das allerdings so bleibt, ist fraglich. Wie die "SZ" berichtet, läuft gegen den Betreiber aktuell ein Gewerbeuntersagungsverfahren.

"Das Maß ist voll"

Zwar sei mittlerweile ein Entschuldigungsschreiben eingetroffen. Doch "das Maß ist voll", sagte Oberbürgermeister Peter Demmer (SPD) laut "SZ". Man wolle "das Ding" jetzt durchziehen. Demgemäß sei die Stadtverwaltung nun damit beschäftigt, Fakten zusammenzutragen - um mit den Maßnahmen nicht vor "irgendeiner Gerichtsbarkeit" zu scheitern.

Weitere Stimmen zur Prüfung der möglichen Kneipen-Schließung gibt es auf saarbruecker-zeitung.de zum Nachlesen (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Hintergrund

Das "Blondes" in der Saarlouiser Altstadt fiel bei Kontrollen der Corona-Regeln zweimal negativ auf, es wurden erhebliche Verstöße festgestellt. Zwischenzeitlich musste die Bar für eine Woche schließen. Derzeit hat sie unter Auflagen geöffnet.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Wetter im Saarland: Wechselhafte Woche erwartet

image

Auch Regen wird in den kommenden Tagen im Saarland erwartet. Foto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Wetter am Montag

Der heutige Montag (29. Juni 2020) startet zunächst stark bewölkt, so die Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Zeitweise gebe es Gewitter oder Schauer. Am Nachmittag komme allerdings die Sonne durch. Die Höchsttemperaturen: 19 bis maximal 24 Grad.

Wetter am Dienstag

Ebenso bewölkt beginne auch der morgige Dienstag. Laut DWD-Prognose sind am Abend einzelne Schauer im Saarland möglich. Zudem erwarten die Meteorologen einen Anstieg der Temperaturen, diese könnten auf bis zu 25 Grad klettern.

Wetter am Mittwoch

Vereinzelt am Mittwoch möglich seien Gewitter sowie starke Regenfälle. Mit bis zu 29 Grad wird der Mittwoch laut DWD außerdem der wärmste Tag der Woche. Für die verbleibenden Tage prognostizieren die Meteorologen weiterhin wechselhaftes Wetter.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Europaweit gesuchter Mann in Saarbrücken festgenommen

image

Der 44-Jährige wurde in die JVA Saarbrücken gebracht. Symbolfoto: Bundespolizei

Die Bundespolizei hat am Wochenende drei Haftbefehle vollstreckt. Nach Angaben der Beamten überprüften sie zunächst am Samstag (27. Juni 2020) in Saarbrücken einen 20-jährigen Franzosen. Er wurde von der Staatsanwaltschaft wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort gesucht. Nach Zahlung von 1.452 Euro wurde er von der Haft befreit.

Europaweit gesuchter Pole gefasst

Ein 44-Jähriger aus Polen ging den Polizisten dann am Sonntag in Saarbrücken ins Netz. Der Mann wurde mit Europäischem Haftbefehl gesucht: Ihm wird Freiheitsberaubung, Beleidigung, Einbruchsdiebstahl, Diebstahl von Dokumenten und Verletzung der Unterhaltspflicht vorgeworfen. Der Mann wurde in die JVA Saarbrücken gebracht.

Am Sonntag schnappten die Beamten auch einen 30-jährigen Franzosen, der wegen Trunkenheit im Verkehr mit 2.550 Euro Ersatz-Freiheitsstrafe gesucht wurde. Sein Bruder zahlte den offenen Betrag für ihn, die beiden konnten ihre Reise fortsetzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Bundespolizei, 29.06.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa/lrs

Juni-Wetter im Saarland war vergleichsweise zu warm

image

Im Bild ist Mandelbach zwischen Bebelsheim und Habkirchen zu sehen. Foto: BeckerBredel

Das Juni-Wetter ist im Saarland vergleichsweise etwas zu warm ausgefallen. Wie aus einer vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag (29. Juni 2020) in Offenbach hervorgeht, lag die Temperatur im Durchschnitt landesweit bei 16,6 Grad Celsius. Das war 1,0 Grad mehr als im Schnitt in der international gültigen Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990. Die Sonne schien 200 Stunden lang (Juni 2019: 204 Stunden).

Unwetter sorgte für viel Regen

Die Niederschlagsmenge lag im Saarland mit 80 Liter pro Quadratmeter genau im langjährigen Mittelwert. Allerdings fiel mancherorts mit einem Schlag zu viel Regen. So sorgte Mitte Juni ein Unwetter mit heftigen Niederschlägen für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller vor allem im Regionalverband Saarbrücken. Die Feuerwehr musste zu Dutzenden Einsätzen ausrücken.

Mehr Sonne und mehr Regen im Bundes-Schnitt

In die vorläufige Bilanz flossen erste Auswertungen der Daten von rund 2.000 Messstationen bundesweit ein. Insgesamt zeigte sich das Juni-Wetter in Deutschland nach Angaben des DWD eher von seiner launenhaften Seite mit vielen Wechseln. Die Durchschnittstemperatur lag bei 16,8 Grad, die Niederschlagsmenge bei 90 Litern pro Quadratmeter. Deutschlandweit lag die durchschnittliche Sonnenscheindauer laut DWD bei 215 Stunden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Deutscher Wetterdienst: Deutschlandwetter im Juni 2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

SR-"Tatort"-Kommissar hat Corona-Auszeit genossen

image

Hier zu sehen: Vladimir Burlakov in der Rolle des Hauptkommissars Leo Hölzer. Foto: SR/Manuela Meyer, Peter Liwowski

Am Mittwoch (25. Juni 2020) fiel die erste Klappe zum zweiten Saarland-Tatort mit dem neuen Ermittlerteam. Wegen des Drehverbots infolge der Corona-Pandemie begannen die Filmaufnahmen allerdings über zwei Monate später als geplant. 

Über die Ausnahmesituation hat sich Schauspieler Vladimir Burlakov (32), einer der beiden neuen Hauptkommissare im SR-"Tatort", mit der Deutschen Presse-Agentur ("dpa") unterhalten.

Auszeit vom Leistungsdruck

Das wochenlange Drehverbot habe Burlakov nicht als negativ empfunden. Im Gespräch mit der Presse-Agentur sagte er: "Ich fand es ehrlich gestanden gar nicht so schlecht". Es sei sogar angenehm gewesen, einmal eine Auszeit vom Leistungsdruck zu haben, unter dem man sonst stehe.

"Wenn die Branche lebt und atmet, muss man ständig gucken, zu welchem Casting man geht. Als Schauspieler will man immer gefallen und immer überzeugen. Das ist alles weggefallen, weil einfach nichts gecastet wurde", so Burlakov zu "dpa". Die Zeit habe er nutzen können, "um wahnsinnig viel zu reflektieren und zu gucken, was eigentlich wichtig und was weniger wichtig im Leben ist".

Hintergrund

Gemeinsam mit Daniel Sträßer dreht Vladimir Burlakov derzeit den zweiten Fall der Kommissare Leo Hölzer und Adam Schürk in Saarbrücken. Der erste Fall ("Das fleißige Lieschen") hatte einen Quoten-Erfolg von 10,5 Millionen Zuschauern erzielt. Der Arbeitstitel der zweiten Folge lautet "Der Herr des Waldes".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa/lrs

Ferienbeginn im Saarland: Staus erwartet

image

Staus erwartet der ADAC auch auf der A6 bei Saarbrücken. Foto: Pixabay

Zum Beginn der Sommerferien im Saarland und in Rheinland-Pfalz rechnet der ADAC am Wochenende mit Staus auf den Autobahnen. Besonders gefährdet seien die Autobahn 6 bei Saarbrücken und die A61 durch den Hunsrück, teilte der Autofahrerclub am Montag (29. Juni 2020) in München mit.

"Die Dimensionen der Vorjahre werden die Staus coronabedingt allerdings nicht erreichen", hieß es in der Mitteilung. Auch in Frankreich und dem benachbarten Hessen beginnen am Freitag die Schulferien. Hauptziele der Urlauber sind nach Einschätzung des ADAC die deutschen Küsten und die Alpen.

Die deutschlandweiten Staustrecken nach Angaben des Clubs:
-  Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
-  Großraum Hamburg und Köln
-  A1/A3/A4 Kölner Ring
-  A1 Bremen - Hamburg - Puttgarden
-  A2 Dortmund - Hannover - Berlin
-  A3 Köln - Frankfurt - Nürnberg
-  A5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
-  A6 Metz/Saarbrücken - Kaiserslautern - Mannheim - Nürnberg
-  A7 Hamburg - Flensburg
-  A7 Hamburg - Hannover und Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
-  A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
-  A9 Berlin - Nürnberg - München
-  A10 Berliner Ring
-  A11 Berlin - Dreieck Uckermark
-  A24 Berlin - Hamburg
-  A31 Bottrop - Emden
-  A61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
-  A93 Inntaldreieck - Kufstein
-  A95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
-  A99 Umfahrung München 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des ADAC, 29.06.2020
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Hotels im Saarland rechnen mit hohem Buchungsrückgang

image

Hierzulande rechnen die Hotels mit einem hohen Buchungsrückgang in den kommenden Monaten. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uli Deck

Frank C. Hohrath, Hauptgeschäftsführer des saarländischen Branchenverbandes Dehoga, teilte zur Lage der Hotels im Saarland mit: "Ich glaube, dass viele Betriebe derzeit noch kämpfen". Die Aussage Hohraths stütze sich auf eine entsprechende Umfrage des Verbands.

Aus dieser gehe hervor, dass die Saar-Hotels von Juni bis Ende Dezember im Schnitt mit einem Buchungsrückgang von 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rechnen.

Geschäftstourismus als wesentlicher Faktor

Als wesentlichen Faktor nannte Hohrath die weitere Entwicklung des aktuell noch "sehr schleppenden" Geschäftstourismus. Dieser sei im Saarland eine wichtige Säule. Insbesondere in Saarbrücken seien viele Hotels auf Geschäftsreisende und Tagungsgäste angewiesen.

In der derzeitigen Lage sparten viele Firmen an Reisekosten. Man verzichte auch auf Tagungen, weil man ja in der Corona-Krise festgestellt habe, dass es ebenso mit Videokonferenzen gehe, sagte der Hauptgeschäftsführer.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Schwerer Unfall auf A6: Zwei Männer verletzt, lange Sperrung

image

Der Renault krachte in die Leitplanke. Foto. BeckerBredel

Bei einem Unfall auf der A6 sind am Sonntag (28. Juni 2020) zwei Autofahrer verletzt worden. Der Crash ereignete sich laut Polizei gegen 20.00 Uhr zwischen dem Autobahnkreuz Neunkirchen und der Anschlussstelle Homburg.

Fahrer zu schnell und unter Alkoholeinfluss?

Ein 47-jähriger BMW-Fahrer war hier auf der Überholspur in Richtung Rheinland-Pfalz dem Renault eines 59-Jährigen von hinten aufgefahren. Die Polizei vermutet, dass der 47-Jährige zu schnell unterwegs gewesen war und möglicherweise unter Alkoholeinfluss gestanden haben könnte.

59-Jähriger eingeklemmt

Durch den Zusammenstoß fuhr der Renault zunächst in die Mittelleitplanke und blieb dann auf dem Standstreifen stehen. Der 59-Jährige wurde ein seinem Auto eingeklemmt und musste durch die Freiwillige Feuerwehr geborgen werden.

A6 voll gesperrt

Beide Fahrer wurden verletzt ins Krankenhaus nach Homburg gebracht. An den Wagen entstand erheblicher Sachschaden. Die Autobahn wurde durch Fahrzeugteile und Schmutz erheblich verunreinigt, sodass die Strecke für mehr als zwei Stunden voll gesperrt werden musste.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise an die Inspektion Homburg, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 29.06.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Eine Corona-Neuinfektion im Saarland gemeldet

image

Bislang waren 2.767 Menschen im Saarland mit dem Coronavirus infiziert. Grafik: Pixabay

Im Saarland sind zurzeit 19 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand von Sonntag (28. Juni 2020), 18.00 Uhr, am heutigen Montag veröffentlicht hat.

Eine Neuinfektion gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 1 auf jetzt 2.767 Fälle. Bislang sind 173 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.575 Menschen, fünf mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 13 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 3 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.205 (+1 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 559 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 344 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 271 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 218 (+0)
Landkreis St. Wendel: 170 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 29.06.2020
- eigene Recherche

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Unbekannte lagern Schlachtreste an Homburger Radweg illegal ab

image

Die Ablagerungen wurden illegal in der Wiese entsorgt. Foto: Homburg

Am Samstag (27. Juni 2020) meldete sich ein aufmerksamer Bürger bei der Stadtverwaltung Homburg. Er teilte mit, am Radweg entlang des Erbachs in Homburg Fleischreste und Schlachtabfälle gesichtet zu haben. Das geht aus einer Mitteilung der Kreisstadt hervor.

Im Bereich der Kreuzung zur Entenmühlstraße stellten Kräfte des städtischen Baubetriebshofs schließlich die "ekelerregenden Ablagerungen" fest, so Pressesprecher Jürgen Kruthoff. In mehreren Plastikmüllsäcken befanden sich etwa größere Knochen und Fleischreste. Der illegal abgelagerte Müll wurde von den Baubetriebshof-Mitarbeitern entfernt.

image

Weitere Aufnahme der Ablagerungen. Foto: Homburg

Nun bittet die Stadtverwaltung um Hilfe: Wer hat Beobachtungen zu der illegalen Ablagerung gemacht? Vermutlich habe sich diese am Freitag ereignet.

Hinweise an die Stadtverwaltung Homburg, Tel. (06841)1010, oder an die Polizei in Homburg, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Homburg, 29.06.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Bahnhof in Saarbrücken aktuell wegen verdächtigem Gegenstand geräumt

image

Ein verdächtiger Gegenstand verursachte am Montagabend (29. Juni) gegen 17 Uhr einen Großeinsatz am Saarbrücker Hauptbahnhof. Foto: Red

Update:

Gegen etwa 18.30 Uhr gaben die Spezialkräfte der Polizei Entwarnung. Von dem verdächtigen Päckchen ging keine Gefahr aus. Der Hauptbahnhof in Saarbrücken wurde im Anschluss wieder geöffnet. Auch der Zugverkehr wurde inzwischen wieder aufgenommen. Mehr Informationen unter: "Bahnhof in Saarbrücken wieder offen".

Bahnhof in Saarbrücken geräumt

Aktuell herrscht große Aufregung am Hauptbahnhof in Saarbrücken. Der Grund: ein herrenloser Gegenstand, der vor der Wache der Bundespolizei abgestellt wurde. Die Polizei hat den Bahnhof vor wenigen Minuten komplett geräumt

Fachkräfte untersuchen verdächtiges Päckchen

Auf SOL.DE-Nachfrage erklärte ein Sprecher der Bundespolizei in Bexbach, dass es sich bei dem verdächtigen Gegenstand um ein Päckchen handelt. Dieses sei am Nachmittag vor der Bundespolizeistelle am Hauptbahnhof abgelegt worden. Da man derzeit nicht ausschließen könne, dass von dem Päckchen eine Gefahr ausgeht, werde dieses aktuell von Fachkräften untersucht.

Bahnhof gesperrt - Zugverkehr eingestellt

Um keine Menschen zu gefährden, muss der Bahnhof in Saarbrücken aufgrund der polizeilichen Ermittlungen vorerst gesperrt bleiben. Der Zugverkehr in Saarbrücken ist daher aktuell ebenfalls eingestellt.

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, werden alle Züge zurückgehalten, bis die Polizei die Untersuchungen abgeschlossen hat.

Verwendete Quellen:
- Angaben der Polizei

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein