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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Wie die saarländische Landesregierung betont, gilt in Läden wie Bäckereien weiterhin eine Maskenpflicht. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

In Bäckereien und Co. gilt weiterhin Maskenpflicht

Auch wenn das Saarland die Maskenpflicht in Restaurants inzwischen abgeschafft hat, muss in Läden mit kleinem Gastro-Bereich wie beispielsweise in Bäckereien weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Landesregierung begründet die unterschiedliche Regelung damit, dass in Läden wie Bäckereien - anders als in Restaurants - die Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten nicht gewährleistet sei. Mehr Informationen unter: "In Läden mit Gastronomie gilt im Saarland weiterhin Maskenpflicht".

9,7 Millionen Euro für Vereine im Saarland

Die saarländische Landesregierung hat am heutigen Dienstag (30. Juni 2020) das Programm "Vereint helfen: Vereinshilfe Saarland" beschlossen. Das Programm ist mit 9,7 Millionen Euro hinterlegt und soll den saarländischen Vereinen in der Corona-Krise unter die Arme greifen. Mehr unter: "Corona-Programm beschlossen: 9,7 Millionen Euro für Vereine im Saarland".

Nachbarschaftshelfer im Saarland sollen künftig Geld bekommen

Wer Pflegebedürftigen im Alltag hilft, kann künftig im Saarland Anspruch auf den monatlichen Entlastungsbeitrag haben. Das Sozialministerium erhofft sich dadurch, mehr Menschen zu solidarischem Engagement zu motivieren. Weitere Informationen unter: "Nachbarschaftshelfer im Saarland sollen künftig Geld bekommen".

Wasserleiche bei Saarlouis-Lisdorf: Todesursache steht fest

Die Wasserleiche, die am Samstag in der Saar bei Saarlouis-Lisdorf gefunden wurde, ist mittlerweile obduziert. Laut dem Ergebnis der Obduktion sei der 70-Jährige infolge eines Unfalls ertrunken. Hinweise auf einen Suizid oder auf eine Gewalteinwirkung gebe es laut Polizei nicht. Mehr unter: "Wasserleiche bei Saarlouis-Lisdorf: Todesursache steht fest".

Fluglärm über "Tra Lauter": SPD und Bürgerinitiative fordern Reduzierung

Im Saarland und auch in Rheinland-Pfalz häufen sich die Beschwerden über Fluglärm, der im Gebiet Tra Lauter durch Militärübungen entsteht. Laut Innenministerium sind diese allerdings zulässig. Mehr unter: "Fluglärm über "Tra Lauter": SPD und Bürgerinitiative fordern Reduzierung".

61-jähriger Pathologe aus dem Saarpfalz-Kreis muss ins Gefängnis

Das Landgericht Saarbrückern hat einen 61-jährigen Pathologen aus dem Saarpfalz-Kreis wegen Betrugs in 17 Fällen sowie der Bestechung im Gesundheitswesen in 97 Fällen verurteilt. Der Mann muss nun für zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Mehr dazu unter: "Pathologe (61) aus Saarpfalz-Kreis wegen Betrug und Bestechung zu Haft verurteilt".

Unbekannter Radfahrer klaut in Blieskastel Haustürschlüssel von Mädchen (9)

In Blieskastel hat ein unbekannter Radfahrer den Haustürschlüssel eines neun Jahre alten Mädchens gestohlen. Die Polizei sucht nun nach diesem Man: "Unbekannter Radfahrer klaut in Blieskastel Haustürschlüssel von Mädchen (9)".

Weitere Blaulichtmeldungen aus dem Saarland

- Feuer in Köllerbach: Heulager von Hochlandrindern brennt
-
Zeuge gab entscheidenden Tipp: Mann nach Diebstahl in Ottweiler festgenommen
- Nonnweiler: Mann (42) geht mit Glasscherbe auf Polizei los
Sohn ersticht Vater in Zweibrücken: Urteil rechtskräftig
- Nach Straßenverkehrsgefährdung in Völklingen: Mann flüchtet und bricht sich Fuß

Ein Drittel der Eltern im Saarland ist mit Homeschooling überfordert

Vom 18. Mai bis zum 2. Juni führte die Landeselterninitiative für Bildung eine Online-Umfrage zum Homeschooling im Saarland während der Corona-Krise durch. Fast ein Drittel der Eltern gab an, mit dem Homeschooling überfordert zu sein. Einzelheiten zu den Sorgen der Eltern findet ihr unter: "Ein Drittel der Eltern im Saarland ist mit Homeschooling überfordert".

Diese Gesetze ändern sich im Juli

Am 1. Juli treten in Deutschland neue Gesetze in Kraft. So gibt es eine neue Mehrwertsteuer und einen Mindestlohn für Pflegekräfte. Außerdem werden die Renten in Deutschland ab Juli erhöht. Auch ein Lkw-Fahrverbot in den Ferien wurde beschlossen. Mehr Informationen zu den Änderungen findet ihr unter: "Mehrwertsteuer, Rente, Lkw-Fahrverbot: Was sich im Juli ändert".

Landesjugendring Saar: Über 300 Ferienangebote für Kinder und Jugendliche im Saarland

Der Landesjugendring Saar hat in einer Datenbank Ferienangebote für Kinder und Jugendliche im Saarland gesammelt. Auf dem "Jugendserver-Saar" stehen bereits über 300 Angebote zur Verfügung. Diese kann man nach Datum oder nach Landkreisen sortieren. Damit haben die Eltern und ihre Kinder einen schnellen Überblick über die Freizeitveranstaltungen in den Sommerferien in ihrer Nähe. Weitere Informationen unter: "Landesjugendring Saar: Über 300 Ferienangebote für Kinder und Jugendliche im Saarland".

Besondere Freundschaftsaktion: Saar-Gemeinden schicken Blumensamen an europäische Partnerkommunen

In diesem Jahr fallen wegen Corona viele grenzüberschreitende Austauschprojekte aus. Um dennoch mit Partnergemeinden in Kontakt zu bleiben, starten etwa 30 Landkreise sowie Gemeinden im Saarland eine besondere Freundschaftsaktion. Sie wollen in den nächsten Wochen Blumensamen an etwa 70 europäische Partnerkommunen schicken. Mehr dazu unter: "Freundschaftsaktion: Saar-Gemeinden schicken Blumensamen an europäische Partnerkommunen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Corona-Programm beschlossen: 9,7 Millionen Euro für Vereine im Saarland

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Die saarländische Landesregierung will den Vereinen im Saarland 9,7 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa

9,7 Millionen Hilfe für saarländische Vereine

Am heutigen Dienstag hat die saarländische Landesregierung das Programm "Vereint helfen: Vereinshilfe Saarland" beschlossen. Rund 9,7 Millionen Euro sollen an die Vereine im Saarland gehen, die aktuell unter der Corona-Krise leiden. Knapp die Hälfte des Geldes geht an die saarländischen Sportvereine, wie das saarländische Ministerium für Inneres und Sport am Dienstagmittag mitteilte. Die andere Hälfte geht an Kulturvereine.

Durch die Gelder sollen die durch die Corona-Krise geschädigten oder sogar in ihrer Existenz bedrohten Vereine tatkräftig unterstützt werden. Denn infolge der Corona-Pandemie fehlten zahlreichen Vereinen Einnahmen, die für die Finanzierung ihrer gemeinnützigen Arbeit wichtig sind.

Streichert-Clivot und Bouillon freuen sich über die Hilfe für Vereine

Sowohl Kulturministerin Christine Streichert-Clivot als auch Innenminister Klaus Buillon zeigten sich hocherfreut über das Hilfsprogramm für die saarländischen Vereine.

"Kulturelle Angebote vor Ort sind die Keimzelle unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Land jetzt entschlossen helfen", erklärte Streichert-Clivot. Auch Klaus Buillon empfindet die Unterstützung der Vereine als essenziell: "In dieser existenzbedrohenden Phase ist es notwendig, auch denen unverzüglich zu helfen, die als Ehrenamtler maßgeblich zu unserem gesellschaftlichen Leben beitragen".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Inneres und Sport vom 30.06.2020
Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Bildung und Kultur vom 30.06.2020

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Aus einer Hand: Experten-Tipps in Wohlfühl-Atmosphäre

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Einladend: Gemütliche Sitzecke mit Kaffeebar statt typischer Büroatmosphäre (Foto: Sparkasse/LBS).

Wer ein großes Projekt plant, muss meistens viele unterschiedliche Experten zu Rate ziehen. Im Normalfall bedeutet das: Die Lage sondieren, Tipps, Kostenvoranschläge und Gutachten von Fachleuten einholen und vor allem eines: Viele ermüdende Wege von A nach B bewältigen. Die Kreissparkasse Saarpfalz und die LBS Saar haben für dieses Problem jetzt die optimale Lösung gefunden: Zusammen mit ihren Tochterfirmen wurden in Homburg und St. Ingbert jeweils sogenannte Gemeinschaftsbüros eröffnet.

"Heimvorteil" für Kunden vor Ort

Das heißt konkret: Die Kundinnen und Kunden haben unter dem Slogan „#DeinHeimvorteil“ die Möglichkeit, in den neuen Beratungsbüros alle Anliegen rund ums Thema Immobilien und Wohnen bequem unter einem Dach zu erledigen. Das spart Zeit und Nerven!

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Begeistert vom Konzept: Sarah Bachmann von der LBS und Stefan Gessner von der Sparkasse. (Foto: Sparkasse/LBS).

Ein Beratungsbüro der "besonderen Art"

Laut Sarah Bachmann, Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, und Stefan Gessner, Bereichsleiter Vorstandsstäbe der Kreissparkasse Saarpfalz, ist das Konzept der neuen Beratungsbüros in Deutschland einzigartig. „Mit unserem Konzept haben wir ein umfassendes Dienstleistungspaket geschaffen. Das heißt für unsere Kunden, dass wir ihnen bei allen Themen rund ums Wohnen sowie bei Fragen zur Immobilie weiterhelfen können“ erläutert Stefan Gessner die Gründe für die Eröffnung der Gemeinschaftsbüros „der besonderen Art“. Den Kunden kann auf diese Weise direkt kompetent weitergeholfen werden. Denn: Erfahrungsgemäß ergeben sich bei der Immobiliensuche und Finanzierung bis hin zur Renovierung viele Unklarheiten so Stefan Gessner. Da ist man als „Immobilienlaie“ froh, wenn Fachleute unmittelbar mit Tipps zur Seite stehen und Entscheidungen erleichtern können.

Alle Experten unter einem Dach

Auch die Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, Sarah Bachmann, hat die Vorteile für die Kunden erkannt und weiß sie zu schätzen: „Wir haben in den gemeinsamen Büros Immobilienberater (Makler), Finanzierungsberater, Gutachter, Hausverwalter, Versicherungsberater und Interessentenbetreuer. Dabei profitieren unsere Kunden von einem sehr umfassenden Beratungsangebot“.

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Die Leistungen der Beratungsbüros (Grafik: LBS/Sparkasse).

Nah am Kunden und offen für alle Fragen

Kunden werden erfahrungsgemäß von einer Flut von Fragen beschäftigt – auf die sie meist keine Antwort haben: Was kann ich mir leisten? Welche Immobilie passt zu mir und wie finde ich sie? Wie bekomme ich eine Finanzierungsbestätigung? Welche Investitionskosten muss ich für meine Immobilie kalkulieren? Und nicht zu vergessen: Welchen Versicherungsschutz brauche ich? Hier helfen die sogenannten „Interessentenbetreuer“ zuverlässig und kompetent in angenehmer Atmosphäre.

Stichwort Ambiente: Auch in der Finanzwelt wird es immer wichtiger, dass sich der Kunde in einer Beratung auch räumlich rundum wohlfühlt. Dieser Gedanke wurde für die Kunden bei der Gestaltung in Homburg berücksichtigt und umgesetzt. Laut Stefan Gessner werden die Kunden in den Beratungsbüros bereits in einer angenehmen Wohn- und Esszimmeratmosphäre empfangen: „Dabei wurde auf einen gemütlichen sowie modernen Charakter geachtet und auch an die Kleinsten wurde gedacht. Die Kinder können sich während der Beratung in der Spielküche ausprobieren oder in der Malecke beschäftigen.“

Zukunftssicher auch im Online-Zeitalter

Die Zukunftsfähigkeit eines Beratungsbüros im digitalen Zeitalter beurteilt Geschäftsführerin Sarah Bachmann übrigens positiv: „Neben einer optisch modernen Ausstattung haben wir den Fokus auch auf die neueste Technik gelegt. Unseren Beratern bieten sich dadurch viele Möglichkeiten, den Kunden online oder auch zu Hause zu beraten. Somit hat der Kunde immer die Wahl zwischen räumlicher Nähe oder Beratung von zu Hause aus. Das ist natürlich gerade in Zeiten von Corona von besonderer Bedeutung“ . Hier lautet das Motto „Alles kann, nichts muss.“ Kunden werden auf Wunsch von den Interessentenbetreuern beispielsweise zu Besichtigungsterminen begleitet und erhalten von ihnen konkrete Angaben zu finanziellen Rahmen, Wertermittlungen oder Gutachten. Sarah Bachmann: „Uns ist es einfach wichtig, in der Nähe unserer Kunden zu sein und sie in allen Situationen bestmöglich zu unterstützen“.

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Alberina Karaxha und Martina Bettinger (Fotos: LBS/Sparkasse)

Was macht ein Interessentenbetreuer?

Alberina Karaxha und Martina Bettinger sind Interessentenbetreuerinnen im Saarpfalz- Kreis. Sie erzählen mit wenigen Worten, was ihre Aufgaben sind.

„Dein Projekt ist unser Projekt.“ Das ist unser grundsätzlicher Antritt in Richtung unserer Kunden. Viele junge Menschen – gerade im Saarland – wissen schon früh, dass sie in den nächsten Jahren ins Eigenheim möchten. Dabei brauchen sie Unterstützung. Angefangen bei der Planung ihres Wohntraums, der Suche, Finanzierung bis hin zur späteren Realisierung gibt es ganz viele Zwischenschritte. Insbesondere bei der Suche nach einer Immobilie können wir auf einen eigenen Bestand an Häusern und Wohnungen zugreifen und haben viele Kontakte zu Drittmaklern. Auch bei der Suche nach Handwerkern für anstehende Renovierungsmaßnahmen steht uns das A1-Netzwerk mit vielen Handwerkern und vielen guten Empfehlungen zur Seite, damit der Wohntraum unserer Kunden in Erfüllung gehen kann.

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Logo: LBS

Beratungsbüro Homburg
#DeinHeimvorteil

Talstraße 7, 66424 Homburg
Telefon: 06841 - 100 20 50

Beratungsbüro St. Ingbert

Am Markt 3 – 5, 66386 St. Ingbert
Telefon: 06841 - 100 20 50
Servicezeiten: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr,
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Terminvereinbarungen zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr möglich

 

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Nachbarschaftshelfer im Saarland sollen künftig Geld bekommen

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Wer Pflegebedürftigen hilft, soll künftig Anspruch auf den Entlastungsbeitrag haben dürfen. Foto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Sogenannte Nachbarschaftshelfer sollen im Saarland künftig vergütet werden. Der Ministerrat beschloss den entsprechenden Entlastungsbeitrag für Pflegebedürftige am heutigen Dienstag (30. Juni 2020), teilte das Sozialministerium mit.

Bis zu 125 Euro im Monat

Freiwillig Engagierte sollen sich in Zukunft in der "Registrierungsstelle Nachbarschaftshilfe" einschreiben können. So sei es ihnen dann möglich, den Entlastungsbeitrag von monatlich bis zu 125 Euro, der jedem Pflegebedürftigen zusteht, in Anspruch zu nehmen. "Voraussichtlich können die Anträge ab August gestellt werden", sagte ein Sprecher des Ministeriums. Bislang wurden nur unternehmerische Angebote zur Unterstützung von Pflegebedürftigen im Alltag vergütet.

Mehr Engagierte erhofft

Gerade im ländlichen Raum komme es laut Sozialministerin Monika Bachmann (CDU) zu Engpässen bei der Unterstützung Hilfsbedürftiger. Sie sollen durch die neue Regelung abgefedert werden können. Neben einer breit aufgestellten Versorgung wolle das Ministerium durch den Entlastungsbeitrag einerseits diejenigen wertschätzen und fördern, die bereits Nachbarschaftshilfe leisten, und andererseits weitere Bürgerinnen und Bürger zum solidarischen Engagement motivieren, so Bachmann.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Sozialministeriums, 30.06.2020

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Ein Drittel der Eltern im Saarland ist mit Homeschooling überfordert

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Im Saarland stellt der Heimunterricht in der Corona-Krise für viele Familien eine Belastung dar. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-Bildfunk

Die Studie lässt darauf schließen, dass der Einbruch der gewohnten Betreuungs- und Kommunikationsstrukturen an Schulen für die Familien im Saarland eine Belastung ist, "die sie auf Dauer nicht bewältigen könnten".

Die Umfrage wurde 3.924 mal ausgefüllt. Die meisten Antworten kamen von Erziehungsberechtigten, deren Kinder zur Grundschule gehen (44,7 Prozent). 22,3 Prozent stammen aus dem Bereich der Gemeinschaftsschulen und 31,7 Prozent aus dem der Gymnasien. Nur wenige Antworten sind zu Förder- und Berufsschulen eingegangen. Diese wurden daher von der Erhebung ausgenommen. 

Ein Drittel der Eltern ist überfordert

Fast ein Drittel der Eltern gab an, mit dem Homeschooling überfordert zu sein. Ein Viertel der Erziehungsberechtigten glaubt, dass der Heimunterricht ihr Kind überfordere. Vor allem die Sorge, dass die Kinder auf Dauer nicht genug lernen, beschäftigt die Eltern. Über die Hälfte befürchtet außerdem, dass das Lernen zu Hause mit der Zeit schwieriger wird. 

Corona-Krise macht Mängel im Schulsystem deutlich

Gerade in Familien, die ohnehin schon Belastungen ausgesetzt sind, sorgen sich Eltern um die Entwicklung der Kinder. Wenn die Erziehungsberechtigten ihren beruflichen Pflichten nicht nachgehen können oder gestresst sind, könne die Krise zum Problem für das Kind werden. Aber auch Mängel des Schulsystems würden in der Corona-Krise deutlicher. Bildungsungerechtigkeit, schlechte digitale und hygienische Ausstattung, der Mangel an Räumen, sowie veraltete Unterrichtsmethoden seien klarer zutage getreten.

"Befriedigend" (3,1) für die Notbetreuung

Die Notbetreuung an den Schulen erhielt in allen Schulformen die Durchschnittsnote 3,1. Die Eltern - insbesondere von Grundschülern - gaben an, dass die Lehrkräfte zwar sehr engagiert seien. Außerdem habe die Betreuung den Kindern etwas Struktur im Alltag gegeben. Allerdings seien die strengen Regeln und der stark einschränkte Kontakt mit anderen Kindern störend. 

Eltern wünschen sich - im Fall der Fälle - Ausweitung 

Sollte eine Notfallbetreuung erneut notwendig werden, wünschen sich die Eltern eine Ausweitung mit mehr Betreuungsplätzen. Etwa sollten auch Kinder, die älter als 12 Jahre sind, daran teilnehmen können. Zeitlich solle der Notunterricht an elterliche Arbeitszeiten angepasst werden. Zudem wünschen sie sich die Möglichkeit für die Kinder Hausaufgaben zu erledigen oder Lernstoff aufzuarbeiten - auch mit digitalen Geräten. Die Betreuung müsse auch durch Mittagessen und Bustransfer ergänzt werden. 

Digitale Lerneinheiten auch nach den Ferien

Nach den Sommerferien soll sich der Unterricht auf einen Mix aus analogen und digitalen Lerneinheiten stützen. So soll zum einen flexibel auf Maßnahmen und Einschränkungen reagiert werden können. Zum anderen können die Lehrer so besser auf die individuellen Bedürfnisse und Neigungen der Schüler eingehen.

Verwendete Quellen:
- Ergebnisse der Online-Umfrage der Landeselterninitiative für Bildung

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Wasserleiche bei Saarlouis-Lisdorf: Todesursache steht fest

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Die Leiche wurde in der Saar bei Saarlouis-Lisdorf entdeckt. Symbolfoto: Bodo Schackow/dpa-Bildfunk

Todesursache steht fest

Die Wasserleiche, die am Samstag in der Saar bei Saarlouis-Lisdorf gefunden wurde, ist mittlerweile obduziert. Wie der "SR" meldet, sei der 70-Jährige infolge eines Unfalls ertrunken. Hinweise auf einen Suizid oder auf eine Gewalteinwirkung gebe es laut Polizei nicht.

Leiche bei Saarlouis-Lisdorf entdeckt

Die Leiche war am Samstagmittag in der Saar, nahe der Autobahn-Anschlussstelle Saarlouis-Lisdorf, von einem Angler entdeckt worden. Dieser hatte anschließend die Polizei informiert. Ermittler konnten die Leiche anhand verschiedener Merkmale identifizieren.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk

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Landesjugendring Saar: Über 300 Ferienangebote für Kinder und Jugendliche im Saarland

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Der Landesjugendring Saar hat in einer Datenbank Hunderte von Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche gesammelt. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa

Landesjugendring Saar sammelt Ferienangebote für Kinder und Jugendliche im Saarland

Der Landesjugendring Saar hat auf seinem Internetportal "Jugendserver-Saar" zahlreiche Ferienangebote für Kinder und Jugendliche im Saarland gesammelt. In der Datenbank befinden sich bereits über 300 Angebote von freien und öffentlichen Trägern. Unter den Freizeitprogrammen findet man Tagesveranstaltungen, aber auch mehrtägige Freizeiten im Saarland und den Nachbarregionen.

Ferienangebote nach Datum oder Landkreis geordnet

Die Ferienangebote sind in der Datenbank nach Datum und Landkreis geordnet. Damit können sich Eltern und ihre Kinder einen schnellen Überblick über die Freizeitangebote in ihrer Nähe verschaffen:
- Freizeitangebote im Saarland nach Datum
- Freizeitangebote im Saarland nach Landkreisen.

Datenbank wächst täglich weiter

Laut Angaben des Landesjugendrings wachse die Datenbank täglich weiter. So können auch weitere Veranstaltungen noch angemeldet werden, die bislang noch nicht in der Übersicht aufgenommen wurden. Die Ferienprogramme mit den entsprechenden Informationen kann man einfach an die E-Mail-Adresse info@landesjugendring-saar.de übermitteln. Voraussetzung ist laut Angaben des Landesjugendrings allerdings, dass die Maßnahmen als förderfähig anerkannt gelten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesjugendrings Saar vom 30.06.2020

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In Läden mit Gastronomie gilt im Saarland weiterhin Maskenpflicht

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In Läden mit Gastro-Bereich gilt hierzulande weiterhin die Maskenpflicht. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Axel Heimken

Für Gäste von Restaurants im Saarland gilt mittlerweile keine Maskenpflicht mehr. Anders sieht es hingegen in Läden aus, die über einen kleinen Gastro-Bereich verfügen - etwa Metzgereien oder Back-Shops.

Dem "SR" teilte die Saar-Landesregierung mit, dass in solchen Fällen weiterhin die Maskenpflicht greife. Der Grund: die Nachverfolgbarkeit von möglichen Infektionsketten sei nicht gegeben. In Läden erfolgt, anders als in der Gastronomie, keine Aufnahme von Personalien.

Hintergrund

Erst kürzlich hat die Landesregierung die Hygienebestimmungen für die Gastronomie und das Beherbergungsgewerbe überarbeitet. Zahlreiche Lockerungen wurden eingeführt, darunter auch die Abschaffung der Maskenpflicht an Tischen, die für die Gastronomie ausgewiesen sind. Die Übersicht der Änderungen findet ihr hier: "Corona-Lockerungen: Saarland schafft Maskenpflicht in Restaurants ab".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Zeuge gab entscheidenden Tipp: Mann nach Diebstahl in Ottweiler festgenommen

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Die Polizei nahm den Mann in Saarbrücken fest. Symbolfoto: Frank Molter/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat am Wochenende einen mutmaßlichen Dieb festgenommen. Der 25-Jährige soll in der Nacht auf Samstag (27. Juni 2020) in Ottweiler unter anderem einen Mini gestohlen haben, berichteten die Beamten am Montag.

Auto und Elektroartikel geklaut

Demnach habe der Tatverdächtige zunächst ein Auto geöffnet, das vor einem Wohnhaus abgestellt war. Den darin befindlichen Garagentoröffner nutzte er, um aus der Garage anschließend ein E-Bike zu stehlen. Der mutmaßliche Täter sei auch ins Haus-Innere eingedrungen und habe mehrere Elektroartikel (iPad, MacBook, GoPro, Handy) und einen Autoschlüssel geklaut. Mit dem dazugehörigen Mini fuhr er dann davon.

Zeuge hilft Polizei

Ein Zeuge sah wenige Stunden später einen Mann mit zwei Taschen an einem in der Nähe des Tatorts abgestellten Wagen. Am nächsten Tag stellte der Zeuge fest, dass an dem Auto zwei unterschiedliche Kennzeichen angebracht waren. Er informierte daraufhin die Ermittler, die herausfanden, dass der Wage von einem "bereits einschlägig polizeilich in Erscheinung getretenen Mann aus Saarbrücken" genutzt wird.

25-Jähriger jetzt in U-Haft

Bei der anschließenden Fahndung wurden der Tatverdächtige und der gestohlene Mini an einer Saarbrücker Tankstelle gefunden. Die Polizei nahm den Mann fest und entdeckte dabei auch Teile des Diebesguts. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden weitere Beweismittel gefunden. Der 25-Jährige wurde in Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken gebracht.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 30.06.2020

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Fluglärm über "Tra Lauter": SPD und Bürgerinitiative fordern Reduzierung

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Kampfjets vom US-Militärstandort Spangdahlem sorgen im Saarland für Fluglärm. Mircea Rosca/dpa-Bildfunk

"Aktuell ist es so, dass die Flüge immer mehr werden", so der Trierer Landtagsabgeordnete Sven Teuber (SPD) in einem Schreiben an das Bundesverteidigungsministerium. Darin fordert der Abgeordnete das Parlament- und Kabinettreferat auf, sich für eine Reduzierung des Fluglärms über der "Tra Lauter" einzusetzen.

Laut der Bürgerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung in Kaiserslautern sind seit Anfang 2020 mehr als 15.000 Beschwerden über militärischen Fluglärm zwischen Pfalz, Mosel und Saar eingegangen. Das berichtet die Deutsche Presseagentur.

Überschallflüge im Luftraum "Tra Lauter" 

So sorgten etwa Überschallflüge Anfang Mai für "laute Knallgeräusche" in weiten Teilen der Pfalz. Die Landtagsfraktion der SPD wollte daher in einer Anfrage an das Innenministerium wissen, ob diese Flüge im Luftraum "Tra Lauter" überhaupt erlaubt seien und welche Schritte unternommen werden, um die Beeinträchtigung zu reduzieren.

Das Innenministerium erklärte in der Antwort, dass Überschallflüge grundsätzlich zulässig seien. Die "AG Fluglärm" arbeite aber daran, die "Betroffenheit möglichst zu reduzieren". Die letzte Sitzung der AG, des Bundesverteidigungsministeriums und des saarländischen Innenministeriums sei jedoch wegen der Corona-Krise auf den Herbst verschoben worden.

Bürgerinitiative misst Flugbewegungen

Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, erfasst die Bürgerinitiative täglich die militärischen Übungsflüge mit eigenen Messstellen. Aus den Tagesberichten geht hervor, dass etwa am vergangenen Donnerstag (25.06.2020) in Rheinland-Pfalz und dem Saarland 4 Stunden und 27 Minuten an Kampfjetflügen registriert wurden. Etwa 135.400 Liter Treibstoff wurden dabei verbraucht.

"An manchen Tagen haben wir bis zu 500 Flugbewegungen allein durch die US-Airbase Ramstein", sagt BI-Vorstandsmitglied Doris Emrich. "Da ist an ein normales Leben nicht mehr zu denken, dieser Lärm macht krank." Laut dem Abgeordneten Teuber sei es in Trier Filsch etwa an einigen Tagen zu über 350 Überflügen gekommen. Dies bedeute ein "Dauerdröhnen" von mehr als drei Stunden täglich. Für Familien mit Kindern sei dies nicht zumutbar.

Sommermonate stark frequentiert

In den vergangenen beiden Jahren seien die Monate Juni und Juli "stark frequentiert gewesen. Das gehe aus Informationen des Verteidigungsministeriums hervor. Teuber vermutet, dass aufgrund der Wetterverhältnisse und der längeren Helligkeit häufiger Übungsflüge stattfinden.

Werden Truppen aus Spangdahlem abgezogen?

 Eine Hauptlärmquelle sei laut der Bürgerinitiative der US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem mit F-16-Kampfaktflugzeugen. Allerdings hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, Teile der US-Truppen aus Deutschland abzuziehen. Die Initiative hofft, dass dadurch auch die Militärpräsenz in Spangdahlem reduziert wird. "Das wäre für uns ein Segen", so Doris Emrich. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Mehrwertsteuer, Rente, Lkw-Fahrverbot: Was sich im Juli ändert

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Die Mehrwertsteuer wird im Juli gesenkt. Foto: Fabian Sommer/dpa-Bildfunk

Am 1. Juli treten in Deutschland neue Gesetze in Kraft. So sinkt zum Beispiel die Mehrwertsteuer und der Mindestlohn für Pflegekräfte wird erhöht. Die wichtigsten Änderungen im Juli 2020:

Verwendete Quellen:
- Welt.de
- ntv.de
- Bußgeldkatalog.de

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Nonnweiler: Mann (42) geht mit Glasscherbe auf Polizei los

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Mit einer Glasscherbe ging der 42-Jährige auf die Polizei los. Symbolfoto: Pixabay

Am Montagnachmittag wurde die Polizei nach eigenen Angaben über eine randalierende Person in einem Mehrparteienhaus in Nonnweiler informiert. Dabei handelte es sich um einen 42-Jährigen, der unter anderem in andere Wohnungen eindringen wollte und mehrere Personen bedrohte.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war "der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Mann äußerst aggressiv und wollte in seine Wohnung flüchten", heißt es in der Mitteilung der Polizei. Als dies misslang, nahm er eine etwa 30 Zentimeter lange Glasscherbe aus einer zuvor zertrümmerten Tür. Mit dieser ging er auf die Beamten los.

Den Einsatzkräften gelang es, den Angriff abzuwehren. Anschließend wurde der Randalierer überwältigt und fixiert. "Aufgrund seines Zustandes musste er in einer Klinik untergebracht werden", so die Polizei. In der Wohnung des 42-Jährigen stellten die Beamten zahlreiche Waffen, Messer und Munition sicher. Ein Polizist erlitt bei dem Einsatz leichte Verletzungen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 30.06.2020

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Freundschaftsaktion: Saar-Gemeinden schicken Blumensamen an europäische Partnerkommunen

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Europäische Partnergemeinden sollen Blumensamen aus dem Saarland erhalten. Symbolfoto: Pixabay

Rund 30 Gemeinden und Landkreise im Saarland wollen in den nächsten Wochen Blumensamen an etwa 70 europäische Partnerkommunen schicken. Mit der besonderen Freundschaftsaktion wolle man den Kontakt weiterhin aufrechterhalten. Wegen Corona fallen in diesem Jahr viele grenzüberschreitende Austauschprojekte aus.

Die Blumensamen gehen laut "dpa" beispielsweise nach Italien, Österreich, Frankreich, Polen, Ungarn und Tschechien. Europaminister Peter Strobel sagte dazu: "Die Samenkugeln sind ein schönes Symbol unserer Verbundenheit. Sie erinnern uns nachhaltig an diese außergewöhnliche Situation."

Die Blumensamen stelle das Ministerium zur Verfügung - für die Aktion nach dem Motto "Die europäische Freundschaft blüht auf". Die Samenkugeln können die saarländischen Kommunen auch selbst aussäen. Es sei eigens eine Mischung aus vielen Blumenarten zusammengestellt worden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Pathologe (61) aus Saarpfalz-Kreis wegen Betrug und Bestechung zu Haft verurteilt

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Der Pathologe muss eine Haftstrafe antreten. Noch ist das Urteil allerdings nicht rechtskräftig. Symbolfoto: (Hintergrund) dpa-Bildfunk/Christian Charisius | (Handschellen) Pixabay

Pathologe muss ins Gefängnis

Am gestrigen Montag (29. Juni 2020) entschied das Landgericht Saarbrücken: Ein 61-jähriger Pathologe aus dem Saarpfalz-Kreis ist des Betrugs in 17 Fällen sowie der Bestechung im Gesundheitswesen in 97 Fällen schuldig. Daher muss er nun zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Das meldet "dpa".

Bewährungsstrafe für Ehefrau

Ebenso verhängte das Landgericht eine Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren gegen die 58 Jahre alte Ehefrau des Pathologen - allerdings auf Bewährung. Die 58-Jährige leistete Beihilfe zum Betrug in 17 Fällen. Laut einer Gerichtssprecherin besteht die Bewährungsauflage in der Zahlung von 5.000 Euro an einen gemeinnützigen Verein. Beide Urteile sind noch nicht rechtskräftig, so "dpa".

Fast 2,6 Millionen Euro Schaden

Seit 2007 soll der Pathologe im Bundesgebiet bei niedergelassenen Fachärzten für eine Zusammenarbeit bei pathologischen Befunden geworben und entsprechende Proben von ihnen bekommen haben. Die Anklage warf ihm dabei Abrechnungsbetrug mit einem Schaden von fast 2,6 Millionen Euro vor. Zudem soll der Mann Bestechungsgeld in Höhe von weit mehr als 100.000 Euro gezahlt haben.

Weitere Ermittlungen

Seit Februar sitzt der Pathologe wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft. Laut der Gerichtssprecherin lag dem Urteil am zweiten Prozesstag eine Verständigung zwischen den Beteiligten zugrunde. In dem Zusammenhang ermittelt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken mittlerweile gegen elf Ärzte, unter anderem aus dem Saarland. Gegen den Pathologen wird zudem in 27 Fällen wegen des Verdachts von Fehldiagnosen auf Krebs bei der Analyse von Gewebeproben ermittelt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Nach Party in Luxemburg: Corona-Infektionszahlen steigen erneut an

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Unter dem Hashtag #stoptheparty ruft das luxemburgische Gesundheitsministerium derzeit dazu auf, den Besuch von Partys zu unterlassen. Der Grund: ein Anstieg des Infektionsgeschehens im Großherzogtum. Symbolfoto: Pixabay

Für einen Großteil der neuen Corona-Infektionszahlen in Luxemburg soll eine Party am 15. Juni gesorgt haben. Nach "SR"-Informationen hätten drei infizierte Personen das Event besucht. In der Folge wurde bis zum 25. Juni bei 24 Party-Gängern eine Corona-Infektion festgestellt. Bislang konnten die Behörden 193 Kontaktpersonen identifizieren.

Die Gäste des Events hätten sich ebenso nicht an die geltenden Empfehlungen der Regierung gehalten, berichtet der "SR". Darüber hinaus seien am 16. Juni zwei der drei Personen, die infiziert zur Party am Vortag erschienen waren, auch noch zum Feiern nach Frankreich gefahren.

Warnkampagne gestartet

Insgesamt 80 neue Corona-Fälle wurden in Luxemburg alleine zwischen Freitag und Sonntag registriert, heißt es im Medienbericht. Ein Großteil davon sei auf die Party im Großherzogtum zurückzuführen. Mittlerweile hat das Gesundheitsministerium eine Warnkampagne mit dem Hashtag #stoptheparty gestartet.

Auf seiner Facebook-Seite ruft das luxemburgische Gesundheitsministerium dazu auf, den Besuch von Partys zu unterlassen: "Seid solidarisch mit euren Mitbürgern. Nur gemeinsam schaffen wir es, die Pandemie in Schach zu halten."

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Facebook-Seite des luxemburgischen Gesundheitsministeriums

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Sohn ersticht Vater in Zweibrücken: Urteil rechtskräftig

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Mit einem Messerstich erstach ein Mann seinen Vater in Zweibrücken. Symbolfoto: BeckerBredel

Das Urteil gegen einen 24-Jährigen, der Ende April 2019 in Zweibrücken seinen 51-jährigen Vater erstochen hat, ist rechtskräftig. Die Nebenklage habe zwar Revision eingelegt, sie aber nicht fristgerecht begründet, berichtet die "Rheinpfalz" am Dienstag (30. Juni 2020) mit Berufung auf einen Sprecher des Landgerichts.

Der Mann war im Dezember vergangenen Jahres wegen Totschlags zu einer Unterbringung in einer forensischen Psychiatrie verurteilt worden. Ein Gutachter hatte dem Angeklagten eine psychotische Erkrankung attestiert. Er habe seinen Vater im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit umgebracht, entschied das Landgericht Zweibrücken in seinem Urteil.

Die Nebenklage zweifelte laut Medienbericht an, dass der Angeklagte wirklich psychisch krank sei und warf ihm stattdessen Mord aus Heimtücke vor. Warum sie ihre Revision nicht fristgerecht begründeten, ist unklar. Mehrere Anfragen der "Rheinpfalz" seien vom Rechtsanwalt nicht beantwortet worden.

Verwendete Quellen:
- Rheinpfalz
- eigene Berichte

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Unbekannter Radfahrer klaut in Blieskastel Haustürschlüssel von Mädchen (9)

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Nach dem Diebstahl flüchtete der Radfahrer in Richtung Biesingen. Symbolfoto: Pixabay

Das Kind (9) hielt sich der Polizei zufolge am Nachmittag auf einem Feldwirtschaftsweg zwischen Niederwürzbach und Biesingen auf. Dann erschien ein E-Bike-Fahrer, der vor dem Mädchen anhielt und ihr den Haustürschlüssel abnahm. Diesen hatte die Neunjährige in der Hand gehalten.

Anschließend fuhr der Unbekannte mit dem Schlüssel davon, so die Beamten. Der Radfahrer flüchtete nach dem Diebstahl in Richtung Biesingen. Nun bitten die Einsatzkräfte um Hinweise zu dem Täter.

Dieser wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
- etwa 40 Jahre alt
- Glatze
- kurzgeschnittener grauer Vollbart
- abstehende Ohren
- dunkles T-Shirt
- türkisfarbene Hose

Zeugen sollen sich beim Polizeirevier Blieskastel melden, Tel. (06842)9270.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 30.06.2020

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Keine Corona-Neuinfektionen im Saarland gemeldet

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Eine Mikroskopaufnahme zeigt das Coronavirus. Foto: Center for Disease Control/epa/dpa/Archivbild

Im Saarland sind zurzeit 17 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand von Montag (29. Juni 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Keine Neuinfektion gemeldet

Demnach blieb die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen bei 2.767 Fällen. Bislang sind 173 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.577 Menschen, zwei mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 13 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 2 auf der Intensivstation (-1).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.205 (+0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 559 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 344 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 271 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 218 (+0)
Landkreis St. Wendel: 170 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 29.06.2020
- eigene Recherche

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