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Millionen-Einbußen: Jugendherbergen im Saarland hoffen nach Corona-Lockerungen auf Gäste

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Jugendherbergen im Saarland und in Rheinland-Pfalz haben wegen der Corona-Krise eine halbe Million Euro eingebüßt. Symbolfoto: Jens Wolf/dpa-Bildfunk

Die rund 40 Häuser plädieren nun dafür, dass die Fahrten bald wieder aufgenommen werden. Ein Schutz- und Hygienekonzept, dass die Jugendherbergen vorgelegt haben, soll eine "sichere Klassenfahrt" ermöglichen. Sowohl ein Aufenthalt als auch Programme sollen so wieder möglich sein.

Hygienekonzept der Jugendherbergen im Saarland

"Mit dem Konzept gibt es aus unserer Sicht keine Vorbehalte mehr gegen Klassenfahrten nach den Sommerferien", so der Vorstandsvorsitzende Jacob Geditz zur Deutschen Presse-Agentur. Vorgesehen ist natürlich vor allem ein Abstand von mindestens 1,5 Metern pro Person. Darum sollen Spiele und Übungen in Kleingruppen bis zu zehn Personen draußen stattfinden.

550.000 Übernachtungen wegen Corona ausgefallen

In der Corona-Krise seien mehr als 550.000 Übernachtungen ausgefallen. Zum Vergleich: 2019 fanden insgesamt eine Million statt. Nicht nur während der Schließung, sondern auch für den Rest dieses Jahres brachen jedoch Buchungen weg. Laut Geditz belaufen sich die Einnahmeausfälle auf 2,6 Millionen Euro.

Sechs Herbergen in der Pfalz müssen schließen

In Rheinland-Pfalz mussten sechs Jugendherbergen bis auf Weiteres geschlossen werden. Anstehende Investitionen waren dort nicht mehr finanzierbar. Im Saarland sind bislang noch keine Schließungen der fünf Jugendherbergen bekannt. Die Landesregierung hat für diese einen Schutzschirm gespannt. 

Immerhin nehme die Zahl der Buchungen für die Ferienmonate Juli und August wieder zu. Für diese Zeit sei man optimistisch. "Das Vorjahresniveau werden wir da aber nicht erreichen. Die Lage bleibt prekär", so Geditz. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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