{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
33°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
33°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

image

Unter anderem die Arbeitslosenzahlen sowie die Erhöhung des Mindestlohns waren heute Gesprächsthemen im Saarland. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Mindestlohn soll bis 2022 auf 10,45 Euro steigen - Arbeitskammer Saar übt Kritik

In Deutschland soll der gesetzliche Mindestlohn in vier Stufen bis zum 1. Juli 2022 von aktuell 9,35 Euro auf 10,45 Euro steigen. Die Arbeitskammer des Saarlandes nennt das einen "Armutslohn". Mehr dazu: "Mindestlohn soll bis 2022 auf 10,45 Euro steigen - Arbeitskammer Saar übt Kritik".

Schulen im Saarland kehren nach den Sommerferien zum Regelbetrieb zurück

Nach den Sommerferien sollen die Schulen im Saarland erneut ihren gewohnten Regelbetrieb wiederaufnehmen. Einem entsprechenden Rahmenplan stimmte die Saar-Landesregierung zu. Die Details: "Schulen im Saarland kehren nach den Sommerferien zum Regelbetrieb zurück".

Weitere Nachrichten zum Thema Corona:
- Wieder keine Corona-Neuinfektion im Saarland
- Beschäftigte der Saar-Fleischindustrie sollen auf Corona getestet werden
- Saar-Jugendherbergen hoffen nach Corona-Lockerungen auf Gäste

So viele Saarländer sind arbeitslos

Im Saarland ist die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Monat erneut etwas gestiegen. Die Quote liegt jetzt bei 7,6 Prozent. Alle weiteren Zahlen: "So viele Saarländer sind arbeitslos".

Mammut-Projekt startet: A6-Anschlussstelle Homburg wird am Wochenende gesperrt

Am Wochenende beginnen die Arbeiter mit dem Umbau der Anschlussstelle Homburg der A6. Sie sollen bis zum Ende des kommenden Jahres andauern. Die Details dazu: "A6-Anschlussstelle Homburg wird am Wochenende gesperrt".

Illegale Müllentsorgung nimmt im Saarland zu

Im vergangenen Jahr kam es im Saarland zu einer Zunahme von illegalen Müllentsorgungen. Rund 6.300 Tonnen an wildem Müll wurden hierzulande festgestellt. Hier geht es zum Artikel: "Illegale Müllentsorgung nimmt im Saarland zu".

Wie der Radverkehr im Saarland gefördert werden soll

Saar-Verkehrsministerin Anke Rehlinger will den Radverkehr hierzulande stärken. Dafür soll in die Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden intensiviert werden. Alle Informationen: "Wie der Radverkehr im Saarland gefördert werden soll".

Linienbus in Wadern geklaut - Polizei stellt 21-jährigen Tatverdächtigen

In Wadern kam es am gestrigen Dienstag (30. Juni 2020) zu einem Diebstahl eines Linienbusses. Dafür womöglich verantwortlich: ein amtsbekannter 21-Jähriger. Was bislang bekannt ist: "Linienbus in Wadern geklaut - Polizei stellt 21-jährigen Tatverdächtigen".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Kind fährt Frau in Saarbrücken um: 54-Jährige erleidet mehrere Brüche
- Blieskastel: Motorradfahrer überschlägt sich mehrfach auf L103
- Nach Diebstahl in Bus: Polizei in Saarbrücken ermittelt Tatverdächtigen

Weibliche Anrede in Formularen: Bundesverfassungsgericht weist Klage von Saarländerin ab

Banken und anderen Einrichtungen ist es weiter erlaubt in Formularen und Vordrucken das generische Maskulinum zu verwenden - vorerst. Das Bundesverfassungsgericht wies eine Klage der Saarländerin Marlies Krämer zwar wegen formalen Mängeln in der Begründung ab, inhaltlich ist die rechtliche Frage allerdings nicht entschieden. Mehr dazu: "Weibliche Anrede in Formularen: Bundesverfassungsgericht weist Klage von Saarländerin ab".

Saarland: Immer mehr Kinder wählen "Nummer gegen Kummer"

Die "Nummer gegen Kummer" bietet Kindern und Jugendlichen Hilfe bei Problemen im Alltag. Obwohl nach diesem Schuljahr jeder im Saarland die nächste Klassenstufe erreicht, haben Heranwachsende nicht weniger Sorgen. Die Details: "Immer mehr Kinder wählen 'Nummer gegen Kummer'".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Mammut-Projekt startet: A6-Anschlussstelle Homburg wird am Wochenende gesperrt

image

Noch hat die Anschlussstelle zwei "Ohren". Die Bauarbeiten für das dritte starten am Wochenende. Foto: Landesbetrieb für Straßenbau/LVGL

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) beginnt am Wochenende mit dem Umbau der Anschlussstelle Homburg der Autobahn 6. Dazu müssen ab Samstag (4. Juli 2020) die Auf- und Abfahrten der Anschlussstelle in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden, teilte der LfS mit.

Zudem wird die B423 von der Einmündung Homburg-Erbach bis zur Einmündung der L219 auf Bexbacher Seite in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Betroffen ist damit auch der Mitfahrerparkplatz, da sich das Baufeld über die Zufahrt dahin erstreckt.

So wird umgeleitet

Der Verkehr mit Ziel Bexbach wird laut LfS über die beschilderte Umleitung U7 und U4 über die Anschlussstelle Waldmohr beziehungsweise die Anschlussstelle Neunkirchen-Wellesweiler der A8 umgeleitet.

Wer in Richtung Homburg will, muss die Umleitungen U2 und U6 über die B423 und L118 beziehungsweise die Anschlussstelle Waldmohr fahren.

Der Verkehr zur Autobahn wird über die Umleitungen U5 und U1 zur Anschlussstelle Limbach der A8 beziehungsweise zur Anschlussstelle Waldmohr geführt.

Der LfS rechnet mit Verkehrsstörungen. Fahrer sollen auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk achten, Störungen bei der Routenplanung berücksichtigen und eine angemessene Fahrzeit für die Umleitungsstrecke einplanen. Die Sperrung der B423 und des Mitfahrerparkplatzes soll am 16. August wieder aufgehoben werden.

Umbau ist Mammut-Projekt

Die am Wochenende beginnenden Arbeiten stellen die erste Phase des Anschlussstellen-Ausbaus dar. Dort entsteht ein sogenanntes "drittes Ohr", das den Verkehr entzerren soll. Das Mammut-Projekt samt Bau eines Mitfahrerparkplatzes kostet laut Verkehrsministerium 20,1 Millionen Euro und soll voraussichtlich Ende 2021 beendet sein.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau, 30.06.2020
- Saarländisches Verkehrsministerium

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

Die Expertise im Pflegebereich schärfen - Akademische Weiterbildung im Pflege- und Gesundheitswesen

image

Bild: htw Saar

„Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen richtet sich explizit an Mitarbeiter in Pflege- und Gesundheitsfachberufen, die bereits eine abgeschlossene Ausbildung mitbringen. Er bietet die Möglichkeit, sich akademisch weiterzubilden“, sagt Studienleiterin Riemer-Hommel. Somit können sich Absolventen der Fakultät für Sozialwissenschaften für neue Tätigkeiten in der pflegerischen oder gesundheitlichen Versorgung qualifizieren. „Man kann sich damit dann sehr unterschiedlichen Perspektiven eröffnen“, erklärt Prof. Petra Riemer-Hommel. 

So erwerben die Studierenden beispielsweise Kompetenzen im Management und können ihre Expertise im Pflege- und Gesundheitsbereich schärfen. Eine Vertiefungsrichtung muss dabei nicht gewählt werden. Management und Betriebswirtschaft gewinnen durch immer komplexer werdende Bedürfnisse im Pflege- und Gesundheitssektor zunehmend an Bedeutung. Das gelte etwa im Risiko- und im Qualitätsmanagement oder auch im Pflegecontrolling. Die akademisch fundierte Ausbildung ist in der Praxis für die systematische Analyse und für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung dringend erforderlich. „Deswegen ist es sinnvoll, sich in dieser Richtung weiterzuentwickeln“, so die Studienleiterin. 

Berufsbegleitendes Arbeiten möglich

Da die Studierenden in der Regel mitten im Berufsleben stehen, ist der Studiengang in Blockseminare unterteilt. „Dadurch ist berufsbegleitendes Arbeiten möglich“, erläutert sie. Viele Unternehmen hätten die Vorteile des Studiums erkannt, würden diese als Bereicherung des Arbeitslebens sehen und die internen Dienstpläne darauf anpassen. Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen umfasst sechs Semester und gliedert sich in Grund- und Hauptstudium. Die ersten drei Semester umfassen die Grundlagen, im Hauptstudium folgen die vertiefenden Module und Wahlpflichtangebote aus den Bereichen Management und Expertise. Ein Studienprojekt ist in die Semester vier und fünf integriert. Ihre Kompetenzen können die Studierenden in einem zwölfwöchigen Praktikum vertiefen. Sie wenden dort das Erlernte direkt in der Praxis an. Dieses Praktikum kann auch genutzt werden, um einen neuen Arbeitsbereich zu erschließen. Das Studium wird mit der Bachelor-Arbeit abgeschlossen. Für den Studiengang sind zumindest grundlegende Kenntnisse der englischen Sprache von Vorteil. Hierbei unterstützt die htw saar ihre Studierenden mit zahlreichen Sprachkursen.  

Auslandsaufenthalt im Praktikum möglich 

Angeboten wird auch die Möglichkeit, während des Praktikums einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Durch Kooperationen mit anderen Hochschulen sowie durch das Erasmus-Programm können Studierende Praktika in europäischen Nachbarländern absolvieren oder gar in das Gesundheitswesen von Myanmar oder Neuseeland „reinschnuppern“. „Für Studierende, die etwas ganz anderes sehen wollen“, wie Prof. Petra Riemer-Hommel ergänzt. Sie selbst ist Auslandsbeauftragte der htw saar und hat unter anderem länger in den Vereinigten Staaten gearbeitet.

Tätigkeitsfelder und Jobaussichten

Nach dem Studium gibt es sehr viele mögliche Tätigkeitsfelder. Eine, die ihr Glück im Case Management gefunden hat, ist Carina Hottenbacher. Die 30-Jährige beendete ihr Studium an der htw saar im März und beantwortet die Frage, ob sie dies nochmal so machen würde, mit: „Definitiv ja!“ Natürlich gebe es auch stressige Momente, gerade in Klausurphasen. Das Leben als Studentin sei komplett neu für sie gewesen, etwa das Beantragen von BAföG, das ihr positiv beschieden wurde. Dennoch stellt sie mit Bezug auf den erfolgreichen Abschluss klar: „Das ist absolut machbar.“ Von Haus aus Physiotherapeutin, arbeitete sie knapp vier Jahre in ihrem Beruf und erkannte die immer schwieriger werdenden Bedingungen im Gesundheitswesen. „Da kam ich auf die Idee, mich nach einem Studium umzuschauen“, erklärt die 30-Jährige. Bei der htw saar wurde sie fündig, und obwohl die Anmeldefrist bereits verstrichen war, wurde ihre Bewerbung zeitnah akzeptiert. Trotz ihrer langjährigen Erfahrung in der praktischen Arbeit gibt sie unumwunden zu: „Ich habe vieles von einer neuen Seite kennengelernt.“

Ihr Praxissemester absolvierte sie im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement in einem Unternehmen. In einer anderen Firma arbeitete sie dann weitere sieben Monate, um noch mehr Erfahrung zu sammeln und sich so einen optimalen Berufseinstieg zu ermöglichen. Dort schrieb Carina Hottenbacher auch ihre Bachelorarbeit. Nun arbeitet sie an der Uniklinik in Homburg im Case Management. Sie erklärt: „Meine Hauptaufgabe als Case Managerin ist aktuell, Schnittstellen zu finden, um einen besseren Ablauf innerhalb des Krankenhauses, beispielsweise bei Verlegungen, zu generieren. Ich versuche, ressourcenorientiert meine Kollegen zu unterstützen und neue Prozesse einzuführen. Die Betreuung der Schnittstellen um Ärzte, Pflege und zentrale Koordination, aber auch Medizincontrolling und IT stellt einen wesentlichen Anteil meiner Arbeit dar.“ 

Neben sehr vielen neuen Dingen, die sie lernen konnte, wuchs sie auch als Persönlichkeit: „Ich habe mich als Mensch weiterentwickelt, bin viel selbstbewusster geworden.“ An der htw saar profitierte sie vom Wissen der Professorinnen und Professoren, die oftmals aus der Praxis kommen. Durch das Studium eröffnen sich zudem in puncto Fort- und Weiterbildung sowie bei Qualifizierung und Zertifizierungen neue Möglichkeiten. Davon abgesehen können Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs auch mit einem deutlich höheren Verdienst rechnen. 

Der Weg zum Studium 

Bewerbungen für das Wintersemester sind noch bis zum 22. August 2020 möglich.

Für Interessierte ohne Hochschulzugangsberechtigung besteht in begrenzter Zahl und in einem besonderen Verfahren die Möglichkeit einer Zugangsprüfung oder eines Probestudiums. Bitte beachten Sie, dass hierzu ein Antrag bis zum 1. April des Jahres bei der htw saar gestellt werden muss. Voraussetzungen sind: 

- Eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung mit qualifiziertem Ergebnis (Abschlussnote mindestens 2,5) in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf mit einer regulären Ausbildungszeit von mindestens zwei Jahren

- Hauptberufliche Tätigkeit für mindestens zwei Jahre in dem erlernten oder einem verwandten Beruf

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kontakt: 

htw saar- Haus des Wissens 

Gebäude 11 

Malstatter Straße 17 | 66117 Saarbrücken 

Sozialwissenschaften Sekretariat Pflege und Gesundheit

Raum 11.05.05

Telefon (06 81) 58 67 - 765 

pg-sek@htwsaar.de 

www.htwsaar.de/htw/sowi

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr

 

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

"Dark"-Quiz: Liegen diese Gebäude in Winden oder im Saarland?

image

Seit Samstag ist die dritte "Dark"-Staffel auf "Netflix" verfügbar. Wir haben dazu ein Quiz vorbereitet. Foto: picture alliance/Netflix/dpa

Beim Streaming-Dienst "Netflix" gehört die deutsche Produktion "Dark" zu den beliebtesten Serien. Am Samstag (27. Juni 2020) ging die dritte und finale Staffel an den Start.

Passend dazu ist in unserem Quiz euer Wissen um die fiktive Stadt Winden gefragt: Liegen diese Gebäude im Saarland oder in Winden?

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Weibliche Anrede in Formularen: Bundesverfassungsgericht weist Klage von Saarländerin ab

image

In Formularen und Vordrucken wird meist das generische Maskulinum verwendet. Die Saarländerin Marlies Krämer hatte dagegen geklagt. Symbolfoto: Uli Deck/dpa-Bildfunk

Die Klägerin Marlies Krämer setzt sich seit Jahren für eine gendergerechte Sprache ein. Sie fordert, dass etwa in Bankformularen auch grammatisch weibliche Personenbezeichnungen wie "Kundin" oder "Kontoinhaberin" aufgeführt werden.

Bundesgerichtshof: "Generisches Maskulinum ist üblich"

Die damals 80-Jährige hatte im Jahr 2018 bereits die Sparkasse verklagt und war bis vor den Bundesgerichtshof gezogen. Dieser entschied allerdings, dass das generische Maskulinum im Sprachgebrauch üblich sei. Es drücke keine Geringschätzung gegenüber Menschen anderen Geschlechts aus. Die Form werde auch in vielen Gesetzen und sogar im Grundgesetz verwendet.

image

Der Bundesgerichtshof wies die Klage von Marlies Krämer ab, da die Verwendung der männlichen Personenbezeichnung üblich sei. Foto: Ulli Deck/dpa-Bildfunk

Beschwerde wegen formaler Begründungsmängel abgewiesen

Marlies Krämer nahm das zum Anlass, Verfassungsbeschwerde einzureichen. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe teilte am heutigen Mittwoch allerdings mit, dass diese wegen unzureichender Begründung nicht zur Entscheidung angenommen werde. Allerdings könnte sich ein neuer Anlauf für die Klägerin lohnen.

Gericht räumt "ungeklärte Fragen" ein

Das Gericht teilte mit: "Wäre über die Verfassungsbeschwerde in der Sache zu entscheiden, führte dies zu ungeklärten Fragen der Grundrechtsrelevanz der tradierten Verwendung des generischen Maskulinums sowie zu Fragen der verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Auslegung von Gleichstellungsgesetzen, die die Verwendung einer geschlechtergerechten Sprache vorschreiben."

Gendergerechte Sprache soll Frauen sichtbar machen

Die Verwendung des generischen Maskulinums steht in der Kritik, da sie Frauen in der Sprache ausblende. Die grammatisch weibliche Form soll bei der Nennung von "Studenten" oder "Kunden" lediglich "mitgedacht" werden. Wissenschaftlichen Studien zufolge klappt das allerdings nicht.

Der Gebrauch der männlichen Personenbezeichnung beschwöre meist auch das Bild eines Mannes im Kopf hervor. Das kann für beide Geschlechter zum Nachteil werden. Nicht nur bei "Lehrer", "Mitarbeiter" oder "Arzt" denkt der Großteil der Menschen zunächst an einen Mann, sondern auch bei "Mörder" oder "Täter"

Bisherige Artikel zum Thema:

03.12.2018: Marlies Krämer (81) aus Sulzbach gründet Verein für sprachliche Gleichberechtigung
03.05.2018: Zoff bei „Maischberger": Saar-Feministin Marlies Krämer diskutiert mit Bushido
15.03.2018: Gender-Kämpferin Marlies Krämer lehnt Sulzbacher „Bürgermedaille" ab
28.03.2018: Marlies Krämer kämpft weiter für das Wort „Kundin": Spendenaktion gestartet
22.03.2018: Erneute Niederlage für Marlies Krämer: „Bürgermedaille" heißt weiter „Bürgermedaille"
13.03.2018: Saarländerin verliert am Bundesgerichtshof: Formulare dürfen männlich bleiben
20.02.2018: Warum eine Sulzbacherin (80) gegen ein Sparkassen-Formular kämpft
21.02.2018: Prozessbeginn: Eine Saarländerin (80) kämpft für die weibliche Anrede in Formularen

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Artikel

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Nach Diebstahl in Bus: Polizei in Saarbrücken ermittelt Tatverdächtigen

image

Die Polizei hat die Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mann zurückgezogen. Foto: Polizei (von der Redaktion unkenntlich gemacht)

Nach einem Diebstahlsdelikt in der Buslinie 101 in Saarbrücken-Burbach fahndete die Polizei öffentlich nach dem Täter. Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnte dieser mittlerweile ermittelt werden, so die Beamten. Daher werde die Öffentlichkeitsfahndung zurückgezogen.

Das war passiert

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat am 29. November 2019 in der Buslinie 101 in Saarbrücken-Burbach. Zwischen 20.20 und 20.45 Uhr hatte hier ein Mann zwischen den Haltestellen Breite Straße/Pfaffenkopfstraße eine Geldbörse entwendet.

Mit dem Bild des vermeintlichen Täters (Aufnahme der Überwachungskamera des Busses) initiierte die Polizei eine öffentliche Fahndung nach dem Mann.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 01.07.2020
- eigener Bericht

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Schulen im Saarland kehren nach den Sommerferien zum Regelbetrieb zurück

image

Das Abstandsgebot an den saarländischen Schulen wird nach den Sommerferien aufgehoben. Symbolfoto: Arne Dedert/dpa-Bildfunk

An den Schulen im Saarland soll es nach den Sommerferien wieder zu einem Regelbetrieb kommen. Die saarländische Landesregierung stimmte am gestrigen Dienstag einem entsprechenden Rahmenplan des Bildungsministeriums zu. Das geht aus einer Mitteilung des Ministeriums hervor.

Der Wiedereinstieg in den regulären Schulbetrieb sei jedoch an eine Voraussetzung geknüpft: Das Corona-Infektionsgeschehen müsse sich hierzulande "weiter günstig entwickeln", so Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD).

Musterhygieneplan für Schulen

Alle Schulen im Saarland sollen bis Ende der Woche einen aktualisierten Musterhygieneplan für das neue Schuljahr erhalten. Der Plan empfiehlt etwa Wegeführungen, Maßnahmen zur Pausengestaltung sowie feste Gruppen. Zudem wird darin das Abstandgebot von mindestens 1,50 Metern innerhalb des Klassenraumes aufgehoben.

Das Bildungsministerium teilte in diesem Zusammenhang mit: Der Plan setzte einen verlässlichen und detaillierten Rahmen. Innerhalb dessen könnten sich die Schulen für das neue Schuljahr vorbereiten. Die Inhalte seien mit dem Gesundheitsministerium, Virologen, Kinder- und Jugendärzten sowie Personal-, Eltern- und Schülervertretungen und Gewerkschaften abgestimmt.

Hier könnt ihr alle Details des Rahmenplans nachlesen (PDF).

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Bildungsministeriums, 30.06.2020
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Missglücktes Ausweichmanöver: Drei Personen bei Unfall in Namborn teils schwer verletzt

image

Die Feuerwehr unterstütze die Polizei bei der Verkehrssicherung nach einem Unfall bei Namborn. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehr St. Wendel

Der Unfall ereignete sich gegen 11:50 Uhr auf der B41 im Ortsteil Hirstein in der Gemeinde Namborn. Ein Pkw-Fahrer war aus Wolfersweiler in Richtung Hirstein unterwegs. Er wollte kurz vor dem Ortseingang nach rechts in einen Feldweg einbiegen. 

Fahrer kann nicht rechtzeitig ausweichen

Obwohl er den Abbiegevorgang durch Blinken ankündigte, bemerkte der darauffolgende Fahrer dies zu spät. Um nicht auf das Fahrzeug aufzufahren, versuchte der 54-Jährige aus dem Stadtverband Saarbrücken nach links auszuweichen. Dort kam ihm allerdings ein weiteres Auto entgegen. Diesem konnte der Fahrzeugführer nur noch teilweise ausweichen.

54-Jähriger bei Unfall schwer verletzt

Es kam zum Zusammenstoß der beiden Pkw. Dabei wurden zwei Insassen aus dem entgegenkommenden Fahrzeug leicht verletzt. Der 54-Jährige zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. 

Durch die Kollision wurden die beiden Autos stark beschädigt. Sie mussten abgeschleppt werden. Dafür wurde die B41 auf dem Teilstück für einige Zeit voll gesperrt. Dies führte vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel, 1.7.2020
- Facebook-Post und Fotos von Dirk Schäfer/Feuerwehr St. Wendel

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Immer mehr Kinder wählen "Nummer gegen Kummer"

image

Die Zahl der Anrufe bei der "Nummer gegen Kummer" ist gestiegen. Foto: Nicolas Armer/dpa-Bildfunk

Die Zahl derjenigen, die die "Nummer gegen Kummer" gewählt haben, ist in den vergangenen Monaten gestiegen. So suchten im Mai rund 8.400 Heranwachsende am Kinder- und Jugendtelefon und 1.380 in der Online-Beratung Hilfe, teilte der saarländische Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes am Mittwoch (1. Juli 2020) mit.

Zwar wird es nach dem aktuellen Schuljahr kein Sitzenbleiben im Saarland geben. Dennoch sei es ein Trugschluss, dass Kinder und Jugendliche aktuell weniger Sorgen hätten, so der Erste Vorsitzende des Verbandes, Stefan Behr.

Unsicherheiten und Zukunftsängste

Gespräche um das Thema Schule machten rund 14,5 Prozent der besprochenen Themen aus. Außerdem ging es auch um psychosoziale Themen und Gesundheit (35,6 Prozent) sowie Probleme in der Familie (19,3 Prozent). Die jungen Menschen thematisierten häufig Unsicherheiten und Zukunftsängste. "Die Befürchtung, mit dem Lernstoff nicht mitzukommen, existiert genauso wie die Sorge, zukünftig keinen Ausbildungsplatz zu bekommen", sagte Rainer Schütz, Geschäftsführer des Vereins "Nummer gegen Kummer".

Überforderung der Eltern hat Folgen für Kinder

Auch Eltern stießen zurzeit häufig an ihre Grenzen. Daher berichteten laut Kinderschutzbund viele Kinder in den Beratungsgesprächen davon, dass sie zu Hause häufig niemanden hätten, der ihnen zuhört und ihre Sorgen versteht. Das zeigen auch die Gespräche am "Elterntelefon", das "Nummer gegen Kummer" anbietet. Erziehungsberechtigte fühlten sich häufig überfordert und seien unsicher, ob sie ihre Kinder ausreichend unterstützen. Das "Elterntelefon" verzeichnete im April bundesweit eine Steigerung der Beratung von 54,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

"Nummer gegen Kummer": 116111

Im Saarland wird die "Nummer gegen Kummer" vom Saarbrücker Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes betreut. Sie ist kostenlos unter der 116111 erreichbar. Auch per E-Mail und Chat kann man sich an die ausgebildeten Pädagogen wenden. Mehr Information dazu hier. Das "Elterntelefon" hat die Nummer (0800)1110550.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Kinderschutzbundes Saarland, 30.06.2020
- Website der "Nummer gegen Kummer"

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Wie der Radverkehr im Saarland gefördert werden soll

image

Mit Investitionen soll im Saarland der Radverkehr gestärkt werden. Foto: Pixabay

Im Saarland soll der Radverkehr gefördert werden. Anke Rehlinger (SPD) sagte dazu: "Ich würde gerne dafür sorgen, dass wir zwar auf der einen Seite Automobilland bleiben". Auf der anderen Seite solle das Saarland jedoch verstärkt zum "Fahrradland" werden.

Was geplant ist

2,3 Millionen Euro seien alleine in diesem Jahr für die Instandhaltung und den Ausbau des überörtlichen Radwegenetzes geplant. Noch vor vier Jahren seien dies lediglich 500.000 Euro gewesen. 2020 sollen die Landesmittel zur Förderung des Radverkehrs zusätzlich zu den Baumitteln auf 1,2 Millionen Euro erhöht werden. Ebenso sei das Personal in den Verwaltungen dafür bereits aufgestockt worden.

Hoffnungen setze die Saar-Verkehrsministerin darüber hinaus in die Pläne für den Bau eines Radschnellweges zwischen Völklingen und der Universität in Saarbrücken über Dudweiler bis nach St. Ingbert. Über aktuelle Projekte informiert eine neue Webseite zum Radverkehr im Saarland.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Illegale Müllentsorgung nimmt im Saarland zu

image

Im Saarland ist ein Anstieg an illegal entsorgtem Müll zu beklagen. Fotos: BeckerBredel (links) | Tom Wunderlich/dpa-Zentralbild (mittig) | Patrick Pleul/dpa-Bildfunk (rechts)

Illegale Müllentsorgungen haben im Saarland im vergangenen Jahr zugenommen. Wie der "SR" berichtet, wurden hierzulande für 2019 rund 6.300 Tonnen an wildem Müll festgestellt. Das sei der höchste Wert seit zehn Jahren.

Laut Saarforst hinterlassen Umweltsünder vor allem in den städtischen Waldgebieten des Saarlandes immer öfter Müll. Vor allem Autoreifen, Bauschutt und Ölfässer würden gehäuft auftauchen. Die Entsorgungskosten im Jahr 2019: rund 200.000 Euro. 2014 waren es noch 50.000 Euro weniger.

Maßnahmen gegen wilden Müll

Präventiv werde gegen Umweltsünder auf Sensibilisierung gesetzt: Demgemäß sind im Saarland sogenannte "Waldtafeln" zu finden. Diese sollen unter anderem über die Auswirkungen des illegalen Mülls in Wäldern informieren.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Polizeigewalt im Saarland: Aktionsbündnis fordert unabhängige Beschwerdestelle

image

Rassismus in den Behörden und Polizeigewalt sei auch im Saarland ein Problem. Archivfoto: BeckerBredel

Die geplante Aufrüstung der Polizei im Saarland sieht das Aktionsbündnis vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen kritisch. "In Zeiten von Black-Lives-Matter-Protesten müssen wir ganz andere Debatten führen, nämlich um Demokratisierung der Polizei sowie eine konsequente Arbeit gegen Rassismus.“

Struktureller Rassismus und Polizeigewalt auch im Saarland

Struktureller Rassismus und Polizeigewalt seien auch im Saarland durchaus ein Problem, so das Aktionsbündnis. Als Beispiele nennt der Pressesprecher des Bündnisses Dennis Färberrot in einer Mitteilung den Prügelpolizisten Dirk S. von 2013 und den Folterskandal bei der Saarbrücker Polizei von 2014. Diese Fälle belegten, "dass unzulässiger Gewalteinsatz vonseiten saarländischer Polizisten als Problem keineswegs geleugnet werden kann". 

Unabhängige Beschwerdestelle und Ermittlungsbehörde

Als Instrument gegen missbräuchliches Verhalten durch Polizisten schlägt das Bündnis eine unabhängige Beschwerdestelle und Ermittlungsbehörde vor. "Es kann nicht sein, dass in solchen Fällen Kollegen gegen Kollegen ermitteln." In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass der Korpsgeist der Polizei solchen Untersuchungen im Weg stehe. "Über 90 Prozent der Anzeigen wegen unzulässigen Gewalteinsatzes durch die Polizei laufen momentan ins Leere," so Färberrot.

Landesregierung nehme Polizei blind in Schutz

Allerdings gebe es auch vonseiten der saarländischen Landesregierung wenig Verständnis für diese Anliegen. Die Polizei werde vom Saarland "reflexhaft in Schutz" genommen. Kritik werde nicht zugelassen. Das Bündnis möchte dennoch weiter zu Themen wie Überwachung, Aufrüstung und Polizeigewalt arbeiten, für den Sommer seien auch Aktionen in Planung. 

Aktionsbündnis gegen die Verschärfung des saarländischen Polizeigesetzes

Zu dem Aktionsbündnis gegen die Verschärfung des saarländischen Polizeigesetzes gehören unter anderem die Jugendorganisationen von SPD und Grünen im Saarland. Im Einzelnen besteht der Zusammenschluss aus: Piraten Saar, Grüne Jugend Saar, Jusos Saar, Partei und Landtagsfraktion Die Linke im Saarland, Die PARTEI Saar, ConnAct Saar, Linksjugend 'solid Saar, Seebrücke Saar, Antigeneralverdachtskollektiv, Omas gegen Rechts Saarland, Linke Liste – SDS & Unabhängige, Kurdisches Gesellschaftszentrum Saarbrücken.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Aktionsbündnisses, 30. Juni 2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa/lrs

So viele Saarländer sind arbeitslos

image

Mit Kurzarbeit hat vor allem die Automobilbranche zu kämpfen. Foto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Die Zahl der Arbeitslosen im Saarland ist im Juni leicht gestiegen. Ohne einen Job waren 40.400 Menschen, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken mitteilte. Das sind 0,7 Prozent mehr als im Mai. Im Vergleich zum Juni 2019 ist die Erwerbslosigkeit um 25,0 Prozent gestiegen.

"Noch keine Entwarnung"

Die Arbeitslosenquote kletterte auf 7,6 Prozent. Im Mai waren es 7,5 Prozent und vor einem Jahr 6,0 Prozent. "Unverändert steht der saarländische Arbeitsmarkt unter dem Einfluss von Corona", erklärte der Geschäftsführer Interner Service der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Walter Hüther. "Positiv werte ich, dass die Unternehmen mehr Stellen als im Mai meldeten." Dies sei ein Anfang, aber noch keine Entwarnung.

Mehr als 150.000 in Kurzarbeit

Seit Beginn der Corona-Krise haben 11.300 Betriebe Kurzarbeit angezeigt, für insgesamt 153.700 Beschäftigte. Davon sind vor allem die Automobilbranche, die Metallerzeugung und -bearbeitung, der Maschinenbau sowie Einzelhandel und Gastronomie betroffen.

Unterbeschäftigung höher

Deutlich höher als vor einem Jahr ist auch die Unterbeschäftigung - dazu gehören kurzfristig arbeitsunfähige Menschen, etwa wegen Krankheit, sowie alle, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnehmen - etwa zur beruflichen Eingliederung oder zur Weiterbildung. Diese Zahl lag im Juni bei 53.100. Das waren 10,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

1.900 auf Suche nach Ausbildung

Die Zahl der jungen Menschen, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, ist mit 1.900 um 7,3 Prozent höher als im Juni vergangenen Jahres. 2.700 Ausbildungsstellen warten nach Angaben der Arbeitsagentur noch auf die passende Bewerberin oder den passenden Bewerber. Dies sind 6,3 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Kind fährt Frau in Saarbrücken um: 54-Jährige erleidet mehrere Brüche

image

In Saarbrücken hat ein Kind eine 54-jährige Frau mit dem Fahrrad umgefahren. Die Frau erlitt schwere Verletzungen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Unfall in Saarbrücken

In der Bahnhofstraße in Saarbrücken kam es vor der "Galeria Kaufhof" zu einem Zusammenprall zwischen einer Fußgängerin und einem jungen Fahrradfahrer. Der Unfall soll sich laut einer aktuellen Mitteilung der Polizei bereits am 24. April 2020 gegen etwa 17.00 Uhr zugetragen haben. 

Frau erleidet mehrere Knochenbrüche

Durch die Kollision sollen sowohl die Fußgängerin als auch der Radfahrer zu Fall gekommen sein. Die 54-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen. Laut Angaben der Polizei zog die Frau sich mehrere Knochenbrüche an den Armen sowie im Gesicht zu.

Radfahrer flüchtet vom Unfallort

Bei dem Radfahrer soll es sich um einen zehn bis zwölf Jahre alten Jungen mit blonden bis dunkelblonden Haaren gehandelt haben. Er war laut bisherigen Erkenntnissen auf einem grünen Mountainbike der Marke "Cube" unterwegs. Das Kind soll angegeben haben, seinen Vater hinzuziehen zu wollen und sei dann in Richtung St. Johanner Markt davon gefahren. Im Anschluss kam der junge Radfahrer allerdings nicht wieder zurück zu der Unfallstelle.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls. Personen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer (0681)932-1233 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken-Stadt vom 01.07.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Linienbus in Wadern geklaut - Polizei stellt 21-jährigen Tatverdächtigen

image

In Wadern wurde ein Linienbus entwendet. Symbolfoto: Presseportal/Polizei

Laut Polizei hatte der Fahrer des Busses das Fahrzeug im Industriegebiet Lockweiler abgestellt. Gegen 11.30 Uhr fand er den Bus allerdings nicht mehr vor. Daraufhin alarmierte der Mann die Polizei.

Bus kurzgeschlossen

Im Rahmen der Fahndung stellten Einsatzkräfte das Fahrzeug im Stadtbereich von Wadern fest. Der Bus stand mit laufendem Motor und offener Tür auf einem Gehweg. "Der Täter hatte das Fahrzeug aufgebrochen und kurzgeschlossen", so die Polizei. Im Inneren wurde zudem ein Feuerlöscher ausgeleert.

Während der Spurensicherung am Bus fiel den Beamten ein amtsbekannter 21-Jähriger in der näheren Umgebung auf. Der junge Mann hatte laut Polizei Reste von Pulvermittel (vermutlich vom Feuerlöscher) an seiner Kleidung. Darüber hinaus verwickelte er sich bei der Befragung in Widersprüche.

21-Jähriger ist tatverdächtig

Infolgedessen wurden gegen den 21-Jährigen weitere Ermittlungen als Tatverdächtigen veranlasst. Ebenso stellten die Einsatzkräfte bei ihm Drogen sicher. Daher wurden Strafanzeigen erstattet, teilte die Polizei mit.

Nach Abschluss der Spurensuche konnte der Fahrer seinen Bus wieder in Empfang nehmen. Vor einer weiteren Nutzung dürfte aber zuerst eine aufwendige Innenreinigung notwendig sein.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 01.07.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Millionen-Einbußen: Jugendherbergen im Saarland hoffen nach Corona-Lockerungen auf Gäste

image

Jugendherbergen im Saarland und in Rheinland-Pfalz haben wegen der Corona-Krise eine halbe Million Euro eingebüßt. Symbolfoto: Jens Wolf/dpa-Bildfunk

Die rund 40 Häuser plädieren nun dafür, dass die Fahrten bald wieder aufgenommen werden. Ein Schutz- und Hygienekonzept, dass die Jugendherbergen vorgelegt haben, soll eine "sichere Klassenfahrt" ermöglichen. Sowohl ein Aufenthalt als auch Programme sollen so wieder möglich sein.

Hygienekonzept der Jugendherbergen im Saarland

"Mit dem Konzept gibt es aus unserer Sicht keine Vorbehalte mehr gegen Klassenfahrten nach den Sommerferien", so der Vorstandsvorsitzende Jacob Geditz zur Deutschen Presse-Agentur. Vorgesehen ist natürlich vor allem ein Abstand von mindestens 1,5 Metern pro Person. Darum sollen Spiele und Übungen in Kleingruppen bis zu zehn Personen draußen stattfinden.

550.000 Übernachtungen wegen Corona ausgefallen

In der Corona-Krise seien mehr als 550.000 Übernachtungen ausgefallen. Zum Vergleich: 2019 fanden insgesamt eine Million statt. Nicht nur während der Schließung, sondern auch für den Rest dieses Jahres brachen jedoch Buchungen weg. Laut Geditz belaufen sich die Einnahmeausfälle auf 2,6 Millionen Euro.

Sechs Herbergen in der Pfalz müssen schließen

In Rheinland-Pfalz mussten sechs Jugendherbergen bis auf Weiteres geschlossen werden. Anstehende Investitionen waren dort nicht mehr finanzierbar. Im Saarland sind bislang noch keine Schließungen der fünf Jugendherbergen bekannt. Die Landesregierung hat für diese einen Schutzschirm gespannt. 

Immerhin nehme die Zahl der Buchungen für die Ferienmonate Juli und August wieder zu. Für diese Zeit sei man optimistisch. "Das Vorjahresniveau werden wir da aber nicht erreichen. Die Lage bleibt prekär", so Geditz. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

CineStar öffnet wieder: Das musst du beim Besuch beachten

image

Hier zu sehen: Das "CineStar"-Kino in Saarbrücken. Archivfoto: Wikimedia Commons/Holger1959/SL-SB (GNU-Lizenz).

Saarlands größtes Kino, das "CineStar" in Saarbrücken, öffnet am Donnerstag (2. Juli 2020) wieder. Besucher müssen sich auf zahlreiche Corona-bedingte Änderungen einstellen.

CineStar: Tickets und Getränke online kaufen

Die Kino-Kette empfiehlt, Tickets sowie Getränke und Snacks bereits im Vorfeld online zu kaufen. So sollen die Wartezeiten reduziert und die Bildung von Warteschlangen minimiert werden. Besucher sollen die Abstandsregeln von 1,5 Metern einhalten und eine Maske tragen. Diese kann wieder abgenommen werden, sobald man auf seinem Platz im Kinosaal sitzt.

Alle Vorstellungen sollen laut "CineStar" zeitlich versetzt starten, damit der Mindestabstand im Foyer zu jeder Zeit sichergestellt werden kann. Gäste sind angehalten, bereits vor dem Kinobesuch eine Liste ausfüllen, in der Kontaktdaten erfasst werden. Die sei dann dem Kinopersonal vorzulegen.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie mussten Kinos im Saarland Mitte März schließen. Seit Mitte Mai dürfen sie wieder öffnen.

Verwendete Quellen:
- CineStar.de
- eigene Berichte
- Foto: Wikimedia Commons/Holger1959/SL-SB (GNU-Lizenz).

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Mindestlohn soll bis 2022 auf 10,45 Euro steigen - Arbeitskammer Saar übt Kritik

image

Bis 2022 soll der Mindestlohn in Deutschland auf 10,45 Euro steigen. Foto: dpa-Bildfunk/Lino Mirgeler

Der gesetzliche Mindestlohn soll auf 10,45 Euro steigen. Das Votum in einem entsprechenden Gremium dazu fiel einstimmig, meldet "dpa". Bis zum 1. Juli 2022 soll die Erhöhung in vier Stufen erfolgen. Die künftigen 10,45 Euro müsse die Bundesregierung noch per Verordnung umsetzen. Sie richtet sich dabei in der Regel nach dem Vorschlag der Kommission.

Das sind die Stufen

Laut der Empfehlung der zuständigen Kommission soll der Mindestlohn zunächst zum 1. Januar 2021 auf 9,50 Euro steigen. Dann gehe es am 1. Juli 2021 weiter - mit einer Anhebung auf 9,60 Euro. Die dritte Erhöhung erfolge zum 1. Januar 2022 auf 9,82 Euro. Die vierte Stufe sehe zum 1. Juli 2022 eine Anhebung auf 10,45 Euro vor.

Kritik der Arbeitskammer Saar

Jörg Caspar, Vorstandsvorsitzender der Arbeitskammer des Saarlandes, kritisierte die Erhöhung als nicht ausreichend: "Es ist bedauerlich, dass sich die Kommission nicht zu einer deutlicheren Erhöhung im Sinne der Beschäftigten durchringen konnte."

Damit bleibe der Mindestlohn auch in den nächsten Jahren "ein Armutslohn". Die Arbeitskammer Saar fordert nach eigenen Angaben einen Anstieg des Mindestlohns "auf wenigstens 13 Euro bis zum Jahr 2024, damit es ein armutsfester Mindestlohn werden kann".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Arbeitskammer des Saarlandes, 30.06.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Beschäftigte der Saar-Fleischindustrie sollen auf Corona getestet werden

image

Das Saarland hat Testungen von Mitarbeitern der Fleischindustrie angekündigt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Ingo Wagner

Etwa in Nordrhein-Westfalen haben sich erst kürzlich rund 1.550 Arbeiter des Fleischverarbeiters Tönnies mit dem Coronavirus infiziert. Um solch einen Ausbruch im Saarland zu verhindern, soll es hierzulande zu Testungen der Beschäftigten der Fleischindustrie kommen.

In diesem Zusammenhang sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU): "Die vermehrten Ausbrüche in der Fleischindustrie in anderen Bundesländern haben uns gezeigt, dass wir hierauf ein besonderes Augenmerk richten müssen". Bislang gebe es im Saarland keine bekannten Fälle in der Fleischindustrie.

Diese Personen sollen getestet werden

"Bei den Testungen der Beschäftigten auf das Coronavirus SARS-CoV-2 werden sowohl Personen mit Werkverträgen als auch die Stammbelegschaft getestet", so das Saar-Gesundheitsministerium. Die saarländische Landesregierung möchte damit etwaigen Ausbrüchen zuvorkommen.

Weiterhin Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen

Bachmann betonte: "Corona ist noch nicht vorbei". Man müsse weiterhin sehr "wachsam und umsichtig" mit dem Thema umgehen. Bisherige Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen sollen daher aufrechterhalten bleiben - im privaten und beruflichen Umfeld. Dazu zählten Abstand, Hustenetikette, Mund-Nasen-Bedeckung sowie Handhygiene.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums Saar, 30.06.2020
- eigener Bericht

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Wieder keine Corona-Neuinfektion im Saarland

image

2.767 bestätigte Coronavirus-Fälle hat es bislang im Saarland gegeben. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 13 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand von Dienstag (30. Juni 2020), 17.30 Uhr, veröffentlicht hat.

Keine Neuinfektion gemeldet

Demnach blieb die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen bei 2.767 Fällen. Bislang sind 173 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.581 Menschen, vier mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 13 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 2 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.205 (+0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 559 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 344 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 271 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 218 (+0)
Landkreis St. Wendel: 170 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 30.06.2020
- eigene Recherche

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein