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Erstes Medikament gegen das Coronavirus in Europa zugelassen

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Remdesivir wurde in Europa unter Auflagen als Mittel gegen das Coronavirus zugelassen. Symbolfoto: Fadel Dawood/dpa-Bildfunk

In Europa wird der Wirkstoff Remdesivir als erstes Mittel für die Behandlung von Covid-19 zugelassen. Das gab die EU-Kommission am heutigen Freitag (3. Juli 2020) bekannt. Die Zulassung erfolgte im Schnellverfahren keinen Monat nach dem Antrag. 

Remdesivir beschleunigt die Genesung bei Covid-19

Bei schweren Fällen der Lungenkrankheit gilt Remdesivir als eines von wenigen wirksamen Arzneimitteln. Studien zufolge verkürze sich durch die Verabreichung der Krankenhausaufenthalt. Die Genesung trete um bis zu vier Tage früher ein, in elf statt 15 Tagen. Ein Allheilmittel sei Remdesivir zwar nicht, wohl aber ein Lichtblick für Corona-Patienten.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA empfahl eine Zulassung für Patienten ab zwölf Jahren, die mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden müssen. Das Mittel war in Deutschland bislang innerhalb eines Arzneimittel-Härtefallprogramms zugänglich und wurde in klinischen Studien getestet.

USA kauft gesamte Produktionsmenge auf

In den USA wurde bereits Anfang Mai eine Ausnahmegenehmigung für den Einsatz in Krankenhäusern erteilt. In dieser Woche gab die Regierung bekannt, dass sie eine Vereinbarung mit dem Hersteller Gilead Sciences getroffen habe. Diese ermöglichte es den Vereinigten Staaten praktisch die gesamte Produktionsmenge von Remdesivir für die nächsten Monate aufzukaufen.

Lieferengpässe nach Europa sollen verhindert werden

Auch Deutschland hat bereits Vorräte angelegt. Um ausreichende Mengen zu sichern, verhandelt die EU-Kommission mit dem Hersteller. Bedingung für die europäische Zulassung sei laut CDU-Politiker Peter Liese die Lieferung nach Europa. Mögliche Engpässe könnten gelöst werden, indem Gilead seine Kenntnisse mit anderen Herstellern teilt und diesen erlaubt nach Lizenzgebühren zu produzieren. Auch damit lasse sich laut Liese viel Geld verdienen. 

Ursprünglich wurde Remdesivir zur Behandlung von Ebola entwickelt. Hier zeigte das Medikament aber eine zu geringe Wirkung. In keinem Land der Welt ist das Mittel bislang uneingeschränkt zugelassen. Auch einen Impfstoff gibt es noch nicht.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur 

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mit dpa

Auch Rheinland-Pfalz arbeitet wieder mit altem Bußgeldkatalog

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Auch Rheinland-Pfalz wendet bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wieder den alten Strafkatalog an. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Am gestrigen Donnerstag (2. Juli 2020) war bekannt geworden: Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wendet das Saarland wieder den alten Strafkatalog an. Nun zieht auch Rheinland-Pfalz nach, so "dpa". Somit gilt die Basis der alten Rechtslage vor der Neufassung von Ende April.

Nachdem das Bundesverkehrsministerium mitgeteilt habe, dass die neue Straßenverkehrsordnung aufgrund eines Formfehlers nichtig sei, habe das Ministerium in Mainz am gleichen Tag die Behörden im Land darauf hingewiesen. "Eine direkte Reaktion war notwendig", zitiert "dpa" Innenminister Roger Lewentz.

Bereits zahlreiche Bußgeldbescheide

In Rheinland-Pfalz sind laut Ministerium seit der Verschärfung der Strafen bei Tempoverstößen am 28. April rund 5.300 Bußgeldbescheide mit Fahrverbot aufgrund zu hoher Geschwindigkeit erlassen worden, davon seien auf Basis der neuen Bußgeldkatalog-Verordnung 2.200 schon rechtskräftig.

Das Bundesverkehrsministerium habe laut "dpa" angekündigt, beim Innenministerium eine Stellungnahme einzuholen, wie mit solch abgeschlossenen Verfahren umzugehen ist.

Hintergrund

Nach den seit Ende April geltenden, umstrittenen neuen Regeln in der Straßenverkehrsordnung droht ein Monat Führerscheinentzug, wenn man innerorts 21 Kilometer pro Stunde zu schnell fährt oder außerorts 26 Stundenkilometer zu schnell.

Zuvor galt dies bei Überschreitungen von 31 km/h im Ort und 41 km/h außerhalb. Bayern und das Saarland haben schon mitgeteilt, die neuen Regeln vorerst auszusetzen. Thüringens Infrastrukturminister Benjamin-Immanuel Hoff sagte nach "dpa"-Angabe indes: "Es gibt keinen Grund, diese Regelungen nun zugunsten von Rasern zurückzunehmen."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Milinda Desinfektion und Pflege - Für ein gutes Gefühl zuhause und unterwegs

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Foto: Dr. Theiss Naturwaren GmbH

Vorstellung der neuen Milinda Produkte samt Gewinnspiel

Die saarländische Landesregierung hat zu Beginn der Corona Pandemie bei dem saarländischen Unternehmen für Kosmetik- und Medizinprodukte, Dr. Theiss Naturwaren GmbH Desinfektionsmittel angefragt. Dr. Theiss sagte zu, ging in die Produktion und so entstanden die neuen Desinfektions- und Pflegeprodukte, welche nun unter der Marke Milinda bekannt sind. Diese unterstützen uns und unsere Gewohnheiten im Kampf gegen Viren.

Schnelle Entwicklung und Produktion

Mit der Kombination aus hygienischer Händedesinfektion und Aloe Vera Extrakt bringt Milinda eine neue Produktserie auf den derzeit hart umkämpften Hygienemarkt. Der Pflegezusatz fördert die Regeneration der Haut, die gerade durch häufiges Händewaschen und Desinfizieren mehr denn je beansprucht ist. „Viele Menschen verbinden mit Desinfektionsmittel direkt den beißend strengen Geruch der klassischen klinischen Desinfektionsmittel. Wir hingegen haben uns bewusst für einen Zusatz aus der Aloe Vera Pflanze entschieden, um dem Ganzen einen zusätzlichen Nutzen hinfügen zu können“, erklären die Produktmanager von Dr. Theiss Naturwaren, und fahren fort:  „Wir mussten in der Corona Pandemie schnell reagieren und das ist uns mit den Milinda Produkten gelungen. Die schnelle Entwicklung, Produktion, bis hin zum Verkauf konnten wir innerhalb kürzester Zeit umsetzen. Als Hersteller von Kosmetik wollten wir aber langfristig nicht auf die passenden Pflegeprodukte verzichten und haben das Wissen und die Kompetenz unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung genutzt, um die Desinfektionsmittel weiterzuentwickeln.“

Desinfektionsmittel mit leichtem Duft verfeinert

Unter Einhaltung der pharmazeutischen Richtlinien hat Dr. Theiss mit seiner langjährigen Erfahrung das Produkt für seine Konsumenten entwickelt. Die neuen Milinda Desinfektionsmittel desinfizieren mit mindestens 70 Prozent Ethanol und sind mit leichtem Duft verfeinert. Dadurch werden nicht nur 99 Prozent der Bakterien abgetötet und  Viren wie Corona- oder Grippeviren zerstört, sondern Milinda hinterlässt auch ein angenehmes Hautgefühl. Die beiden Kosmetikprodukte „Pflegende Handschutzcreme“ und „Pflegendes Dusch- & Waschgel“ mit Aloe Vera schützen die Haut vor dem Austrocknen, pflegen intensiv und wirken ebenfalls zusätzlich gegen Bakterien.

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Pflegendes Dusch- und Waschgel & pflegende Handschutzcreme mit Aloe Vera Extrakt

Aloe Vera der Feuchtigkeitslieferant

Aber auch der beigefügte Aloe Vera Zusatz spielt eine wesentliche Rolle. Die Wüstenlilie wurde bereits im alten Ägypten verehrt. Schon Cleopatra machte sich ihre heilende Wirkung vor Jahrtausenden zu Nutze, denn sie legte großen Wert auf Körper- und Schönheitspflege. So wurde die Aloe Vera zur “Wüstenkönigin” erkoren. Aloe Vera ist mit ihrer natürlichen Schönheit Feuchtigkeitslieferant Nummer eins in der Hautpflege und lässt jede Haut seidig glänzen. Daher ist die Pflanze aus der Kosmetik- und Körperpflege kaum noch wegzudenken.

Heilende Wirkung der Aloe Vera Pflanze

Doch was macht die Aloe Vera so besonders? Warum lohnt sich der Einsatz der wundersamen Pflanze in der Kosmetik? Der Aloe Vera Pflanze wird nicht nur eine heilende Wirkung bei Wunden, Verletzungen und Verbrennungen sowie Hauterkrankungen nachgesagt, die Wirkung ihrer Inhaltsstoffe wurde auch wissenschaftlich erforscht. Viele davon sind den meisten Menschen unter den Begriffen Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und Polysaccharide bekannt. Außerdem verfügt sie über einen hohen Wasserspeicher in den Blättern, welcher für seine feuchtigkeitsspendende, hautberuhigende und heilende Eigenschaft steht. Die Aloe Vera hat mittlerweile ihren festen Platz in der Körperpflege. Ob in Shampoos, als Haarkur oder als das gewisse Extra in der Bodylotion. Vielen Pflegeprodukten werden Extrakte der Wüstenpflanze beigefügt, um die Wirksamkeit und Attraktivität des Produkts zu erhöhen.  Doch nicht nur in Pflegeprodukten findet der Alleskönner seinen Platz, auch in der Hygiene wird die vielseitige Pflanze immer öfter eingesetzt. Um all die positiven Eigenschaften der Pflanze wissen natürlich auch die Experten von Dr. Theiss Naturwaren und setzen sie bewusst in die neue Produktserie mit ein.

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Hände Desinfektionslösung & Hygienegel mit Aloe Vera Extrakt

Ab sofort in der Apotheke erhältlich

Die Milinda Desinfektionsmittel sind ab sofort in der praktischen Größe von 50 ml als Handgel für unterwegs oder als 300 ml Lösung in der Apotheke erhältlich. Für ein gutes Gefühl zuhause und unterwegs.

(Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.)

 

Gewinne mit SOL.DE und Dr. Theiss Naturwaren!

Gewinne zusammen mit SOL.DE und Dr. Theiss Naturwaren 5x1 Aloe-Vera-Pakete bestehend aus 2x Gel mit Aloe Vera, Hände- und Flächen-Spray und einer Handcreme. Teilnahmebedingungen hier.

Beantworten Sie einfach unsere Frage und schon sind Sie im Lostopf.

Viel Glück!

 

 

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Ihr Ansprechpartner:

Dr. Theiss Naturwaren GmbH

Postfach 1559 66406 Homburg

Michelinstr. 10 66424 Homburg

Tel.: 06841 7090

E-Mail: info@naturwaren-theiss.de

Website: www.milinda.info

Facebook: https://www.facebook.com/milinda.hygiene

 

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Unfall auf Landstraße bei Gräfinthal: Zwei Motorradfahrer schwer verletzt

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Bei dem Unfall bei Gräfinthal wurden zwei Motorradfahrer schwer verletzt. Foto: BeckerBredel

Insgesamt sechs Biker waren am Freitag auf der L 238 in zwei Dreiergruppen unterwegs. Eines der Motorrad-Trios wollte am Kloster Gräfinthal mehrere Pkw überholen. Das berichtet die Presseagentur BeckerBredel mit Bezug auf Polizeiangaben. 

Der vorderste Biker habe den Überholvorgang allerdings plötzlich abgebrochen. Daraufhin fuhr das hintere Motorrad auf das mittlere auf. Der Fahrer der zweiten Maschine stürzte und wurde vom darauffolgenden Bike überrollt. Zwei der Fahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt

Laut BeckerBredel war neben drei Rettungswagen und zwei Notärzten auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Landstraße war für eine knappe Stunde voll gesperrt. Zur Unfallursache habe die Polizei noch keine Angaben machen wollen. 

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel

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128,5 Millionen Euro Kohlehilfen für das Saarland

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Der Bundestag hat den Kohleausstieg in Deutschland beschlossen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Frank May

Am heutigen Freitag (3. Juli 2020) beschloss der Bundestag den schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland bis spätestens 2038. Das meldet "dpa". Darüber hinaus habe das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das Hilfen von 40 Milliarden Euro für die Kohleländer vorsieht.

Wie die "SZ" berichtet, soll auch das Saarland von dem Gesetzespaket profitieren. Nach Angabe eines Sprechers der Saar-Wirtschaftsministeriums "fließen in den kommenden 18 Jahren insgesamt 128,5 Millionen Euro aus dem Bund ins Saarland", heißt es im Medienbericht. Das Geld soll Projekten für den Strukturwandel zugutekommen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bezeichnete laut "dpa" den Kohleausstieg als historisches "Generationenprojekt". Er sagte im Bundestag, die Kohleverstromung werde bis spätestens 2038 rechtssicher, wirtschaftlich vernünftig und sozial verträglich beendet. "Das fossile Zeitalter in Deutschland geht mit dieser Entscheidung unwiderruflich zu Ende."

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Deutsche Presse-Agentur

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Säure-Angriff auf Familie in Völklingen

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Drei Menschen mussten nach dem Angriff ins Krankenhaus gebracht werden. Foto: Freiwillige Feuerwehr Völklingen

Ein unbekannter Täter hat in der Nacht auf Freitag (3. Juli 2020) eine Familie in Völklingen-Lauterbach mit Säure angegriffen. Zu dem Vorfall kam es laut Polizei gegen 02.35 Uhr in der Köhlerstraße.

Glas mit Buttersäure in Richtung Fenster geworfen

Nach bisherigen Ermittlungen habe der Täter ein mit Buttersäure gefülltes Glas mit Schraubverschluss in Richtung eines Schlafzimmers geworfen, das sich im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses befindet. Das Glas sei dann an der Fensterbank zerbrochen.

Anschließend habe die Säure ein schlafendes Ehepaar unter anderem im Gesicht getroffen. Dabei erlitten die 48-jährige Frau und der 45-jährige Mann leichte Verletzungen. Auch die Tochter (21) und der Sohn (15) klagten nach der Attacke über Atemprobleme. Der Jugendliche und seine Eltern wurden laut Polizei ins Winterbergklinikum nach Saarbrücken gebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr Lauterbach belüftete die Wohnung. Aufgrund des starken Geruchs musste der Vorgarten des Wohnhauses mit Löschschaum bedeckt werden.

Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Jetzt werden Zeugen gesucht: Hinweise an die Polizeiinspektion Völklingen, Tel. (06898)2020.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 03.07.2020

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Werbung für Zigaretten wird in Deutschland weiter eingeschränkt

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Werbung für Zigaretten und andere Produkte zum Rauchen wird ab dem kommenden Jahr weiter reglementiert. Symbolfoto: Jens Kalaene/dpa-Bildfunk

Werbung fürs Rauchen weiter eingeschränkt

Der Bundestag hat die Werbung für das Rauchen in Deutschland weiter beschränkt. Am gestrigen Donnerstag (2. Juli 2020) beschloss das Parlament Kinowerbung für Zigaretten nur noch dann zu erlauben, wenn der Film ab 18 Jahren freigegeben ist. Auch Gratis-Proben dürfen außerhalb von Fachgeschäften nicht mehr verteilt werden.

Ab 2022 gilt zudem ein Werbeverbot auf Außenflächen wie Plakatwänden oder Haltestellen. Dieses betrifft allerdings nur herkömmliche Tabakprodukte - fürs Erste. Ab 2023 ist Außenwerbung auch für Tabakerhitzer verboten, im Folgejahr schließt es ebenso E-Zigaretten ein. Noch muss der Bundesrat aber zustimmen. 

"Aufklärung" notwendig: Tabakindustrie kritisiert Entscheidung

Die zusätzlichen Verbote werden seit Jahren von Medizinern gefordert. Sie sollen vor allem junge Menschen vor dem Einstieg bewahren. Kritik kam allerdings vonseiten der Tabakindustrie. Diese argumentierte, dass "Aufklärung" über neue Produkte wie Tabakerhitzer und E-Zigaretten möglich sein müsse, um Raucher zum Umstieg zu bewegen. Bei den Alternativprodukten sei das Gesundheitsrisiko im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten geringer. 

Keine Pläne für Werbeverbot bei Alkohol oder Süßigkeiten

Wegen gesundheitlicher Risiken gab es 2016 auch Pläne, ein entsprechendes Werbeverbot bei Alkohol und Süßigkeiten umzusetzen. Diese wurde zwar nie im Bundestag beschlossen, Ende des letzten Jahres gab die Unionsfraktion allerdings den Weg für einen zweiten Anlauf frei. 

Laut der stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion Gitta Connemann seien entsprechende Maßnahmen derzeit nicht geplant. Tabak sei "das einzige legale Produkt, das bei bestimmungsgemäßem Konsum krank macht und tötet. Ein Glas Wein macht noch keinen Alkoholiker, ein Schokoriegel keine Fettleber."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Polizei in Saarbrücken sucht diesen Unbekannten

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Ein Phantombild zeigt den Räuber. Foto: Polizei

Am 19. Mai 2020, gegen 16.45 Uhr, schlich sich ein Unbekannter in ein Hotel in der Saarbrücker Preußenstraße. Dort entwendete er laut Polizei aus einer im Speisesaal abgestellten Tasche die Geldbörse einer 57-jährigen Frau.

Beim Verlassen des Hotels sprach eine Angestellte den Täter an, um ihn zur Rede zu stellen. "Sie forderte ihn auf, stehenzubleiben und wollte die Polizei rufen", heißt es in einer Mitteilung der Inspektion Saarbrücken-Stadt. Offenbar fühlte sich der Täter ertappt und stieß die Mitarbeiterin grob zurück.

Dem Täter gelang die Flucht; die Angestellte des Hotels blieb unverletzt. Nun fahndet der Kriminaldienst Saarbrücken mit einem Phantombild öffentlich nach dem Täter.

Dieser soll wie folgt aussehen:
- etwa 40 Jahre alt
- zirka 1,75 bis 1,80 Meter groß
- südländisches Aussehen
- dunkles Haar
- Drei-Tage-Bart
- dunkle Augen
- schmale Statur
- trug eine dunkelblaue Jeans, ein hellblaues T-Shirt mit Schriftzug und Stoffturnschuhe

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (0681)9321-233.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 03.07.2020

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Betrug an Single-Senioren: Polizei nimmt zwei Saarländerinnen fest

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Die beiden Frauen erschlichen sich das Vertrauen der alleinstehenden Senioren. Symbolfoto: Christophe Gateau/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat zwei Frauen aus dem Saarpfalz-Kreis festgenommen, die sechs alleinstehende Senioren um mindestens 356.000 Euro betrogen haben sollen. Die 76-jährige Homburgerin und ihre 48-jährige Schwiegertochter aus Bexbach seien am Montag von Ermittlern des Dezernats für Wirtschafts- und Vermögenskriminalität gefasst worden, teilte die Polizei am heutigen Freitag (3. Juli 2020).

Vertrauen von Senioren erschlichen

Die Frauen sollen zunächst über Zeitungsinserate oder durch persönliches Ansprechen auf Friedhöfen, in Krankenhäusern oder in Cafés Kontakt zu ihren Opfern aufgenommen und sich deren Vertrauen erschlichen haben. Anschließend täuschten sie laut Polizei den Männern finanzielle Notlagen vor, zeigten Bereitschaft, eine längere Beziehung mit den Geschädigten einzugehen oder sich pflegerisch um sie zu kümmern.

Weil die Opfer glaubten, ihr Geld zurückzubekommen, übergaben sie größere Geldsummen an die beiden mutmaßlichen Täterinnen. Denen reichte es aber nicht aus, nur an das Ersparte zu kommen: Teilweise veranlassten sie die Männer sogar dazu, extra Darlehen aufzunehmen.

Frauen in U-Haft

Insgesamt hätten die Frauen sich bei sechs Opfern aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz mindestens 356.000 Euro erschlichen. Die Tatverdächtigen wurden in U-Haft in die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken gebracht. Die Ermittlungen in der speziell eingerichteten Ermittlungsgruppe "Romanze" dauern derzeit noch an.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes, 03.07.2020

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Studie: Caritasklinikum Saarbrücken gehört zu den besten Krankenhäusern Deutschlands

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Das Caritasklinikum in Saarbrücken gehört laut einer Studie zu den besten Krankenhäusern Deutschlands. Foto: Wikimedia Commons/Stefan Oemisch/CC BY-SA 2.0 DE

Das F.A.Z.-Institut hat in der Studie "Deutschlands beste Krankenhäuser" Informationen aus Bewertungsportalen und Qualitätsberichten ausgewertet. Auf dieser Basis wurde auch das Caritasklinikum in Saarbrücken ausgezeichnet. Darüber informiert das Krankenhaus in einer Mitteilung.

Im Abteilungs-Ranking der Studie wurde laut Caritasklinikum zudem die Klinik für Hämatologie und Onkologie ausgezeichnet. "Sie ist Teil des nach Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Onkologischen Zentrums", heißt es in der Mitteilung.

Margret Reiter, Ärztliche und Kaufmännische Direktorium des Caritasklinikums, sagte dazu: "Diese Auszeichnung spiegelt die hohe qualitative Arbeit unseres Klinikums wider". Demnach gehöre das Saarbrücker Krankenhaus unter anderem zu den "leistungsstärksten und modernsten medizinischen Einrichtungen in der Region".

Hintergrund

Für die Studie wurden Informationen aus Bewertungsportalen und Qualitätsberichten von mehr als 2.200 deutschen Krankenhäusern und deren Abteilungen zusammengeführt sowie ausgewertet. Das Gesamt-Ranking weise Kliniken aus, die mindestens 75 von möglichen 100 Punkten erzielt haben.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Caritasklinikums
- F.A.Z.-Studie

Verwendetes Foto:
- Wikimedia Commons/Stefan Oemisch/CC BY-SA 2.0 DE

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Härtere Strafen für Fotos unter den Rock und in die Bluse

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"Upskirting" wird härter bestraft. Symbolfoto: Pixabay

Wer "Upskirting" betreibt, macht sich künftig strafbar: Am heutigen Freitagmorgen (3. Juli 2020) beschloss der Bundestag ein Gesetz, das eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe vorsieht. Voraussichtlich ab Herbst soll das Gesetz greifen, so "dpa".

Bislang wurde das "Upskirting" nur als Ordnungswidrigkeit mit geringen Geldbußen geahndet, was Täter kaum abgehalten habe. Johannes Fechner, der rechtspolitische Sprecher der SPD im Bundestag, sagte dazu: "Deshalb schließen wir hier eine wichtige Strafbarkeitslücke und verschärfen das Strafrecht an dieser Stelle".

Petition bringt Thema in Gang

Hanna Seidel freut sich über das neue Gesetz, meldet "dpa". Die 29-Jährige aus Ludwigsburg bei Stuttgart hatte zusammen mit Ida Marie Sassenberg aus München mit der Petition "Verbietet Upskirting in Deutschland!" die Debatte über das Thema in Gang gebracht.

Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und das Saarland nahmen sich des Themas an und starteten eine Gesetzesinitiative im Bundesrat. Seidel sagte, das Gesetz löse nicht gänzlich das Problem: "In der Gesellschaft muss noch viel passieren. Aber es ist ein richtiger und sehr wichtiger Schritt."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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FCS verpflichtet Ex-Bayern-Spieler

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FCS-Neuzugang Sebastian Bösel (links) und Sportdirektor Marcus Mann. Foto: Sebastian Bösel/Instagram

Der 1. FC Saarbrücken hat seinen ersten Neuzugang für die kommende Drittliga-Saison bekannt gegeben: Sebastian Bösel wechselt von der SG Sonnenhof Großaspach zu den Landeshauptstädtern, teilte der Verein am Donnerstag (2. Juli 2020) mit. Der 25-Jährige unterschrieb demnach einen Zweijahresvertrag.

Für die Zweite der Bayern gespielt

Bösel startete seine Karriere beim FC Marktleuthen/Bayern, ging dann von der SpVgg Greuther Fürth/Bayern zur SpVgg Bayern Hof und später zur zweiten Mannschaft des FC Bayern München. Hier machte er 65 Spiele in der Regionalliga. Der defensive Mittelfeldakteur wechselte 2017 schließlich zu Sonnenhof Großaspach, wo er 95 Mal auflief. Bösel kann auch als rechter Verteidiger eingesetzt werden.

Das sagt Bösel zum Wechseln

"Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei einem ambitionierten Verein", so Bösel bei der Bekanntgabe des Wechsels zum FCS. "In mir herrscht die feste Überzeugung, dass wir als Aufsteiger für Furore sorgen können", meint der Neuzugang.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des 1. FC Saarbrücken, 03.07.2020
- Transfermarkt.de: Sebastian Bösel

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Betrüger sprechen keinen saarländischen Dialekt - Rentnerin (84) entlarvt sie

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Am Telefon gaben die Täter vor, Enkel oder Patenkind einer 84-Jährigen zu sein. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Rolf Vennenbernd

Die Betrüger riefen am gestrigen Donnerstag (2. Juli 2020) eine 84 Jahre alte Frau aus Edenkoben/Rheinland-Pfalz an. Sie gaben am Telefon vor, ihr Enkel oder ihr Patenkind zu sein. Das teilte die Polizei laut "dpa" am Freitag mit.

Dabei machten die Anrufer einen entscheidenden Fehler: Sie sprachen einwandfreies Hochdeutsch, so die Beamten. Die 84-Jährige konfrontierte die Betrüger damit, dass ihre echten Verwandten alle saarländischen Dialekt sprechen. Daraufhin legten die Täter auf.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Lebensmittelwarnung im Saarland: Hersteller ruft Demeter-Müsli zurück

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In einer entsprechenden Charge des Produktes fehlt der Allergen-Hinweis auf Haselnüsse. Fotos: (Hintergrund) Pixabay | (Produkt) lebensmittelwarnungen.de

Wie der Hersteller "Uhldingen-Mühlhofen" auf dem Portal lebensmittelwarnung.de mitteilte, wird das Produkt "demeter Schokomüsli 500 g" zurückgerufen - auch im Saarland. Entgegen der Angabe enthalte das Müsli Haselnüsse anstatt Schokoladen-Stücke. Für Menschen mit Allergie kann dies gefährlich werden.

Von dem Produktrückruf betroffen: 500-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 2. Mai 2021 und der Chargen-Nummer 202492. In Umlauf war das Produkt in nahezu allen Bundesländern, so auch im Saarland und in Rheinland-Pfalz.

Das Portal www.lebensmittelwarnung.de wird von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Braunschweig betrieben.

Verwendete Quellen:
- lebensmittelwarnungen.de
- Deutsche Presse-Agentur

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Hilfe für Freunde in Polen: Landkreis Saarlouis bittet um Spenden

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Hier zu sehen: Landrat Patrik Lauer, Landrat Adam Korta und Vize-Landrat Ryszard Drozdzak beim Antrittsbesuch in Saarlouis im Februar 2020. Foto: Landkreis Saarlouis/Lara Clanget

Nach Angaben des Landkreises Saarlouis besteht seit nahezu 20 Jahren eine Freundschaft und Verbundenheit zwischen dem saarländischen Landkreis sowie Bochnia in Polen. So sei es für den amtierenden Saarlouiser Landrat Patrik Lauer eine Selbstverständlichkeit gewesen, einem Hilferuf aus Bochnia zu folgen.

Der Kreis Bochnia und seine Einwohner wurden von einer Hochwasserkatastrophe schwer getroffen. Diese zerstörte etwa in der Gemeinde Lapanow einen Großteil der Infrastruktur; die Menschen stehen vor existenziellen Problemen.

Bitte um Spenden

"Landrat Patrik Lauer möchte dem Landkreis Bochnia so schnell wie möglich Hilfe zukommen lassen", heißt es in einer Mitteilung des Landkreises Saarlouis. Daher werde nun ein Hilfstransport organisiert, "der die ersten wichtigen Hilfsgüter zur Versorgung bereitstellt".

Aus diesem Grund bitten Landrat Lauer und der Partnerschaftsverein Saarlouis-Bochnia auch die Bevölkerung sowie die Unternehmen um Unterstützung. "Jeder Euro wird der notleidenden Bevölkerung in Bochnia zugutekommen", sagte Patrik Lauer.

Ein Spendenkonto wurde bei der Kreissparkasse Saarlouis mit der IBAN DE67593501100000041889 und der BIC KRSADE55XXX eingerichtet. Als Empfänger mögen Spender den Landkreis Saarlouis angeben und den Verwendungszweck "VG 9577 Spenden Hochwasser Bochnia" vermerken. Spendenquittungen werden ausgestellt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises Saarlouis

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mit dpa

Frankreichs Regierung tritt komplett zurück

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Edouard Philippe (links) und Emmanuel Macron. Foto: Ian Langsdon/EPA POOL/AP/dpa

Die französische Regierung unter Premierminister Édouard Philippe (49) sind komplett zurückgetreten. Das teilte der Präsidentenpalast am Freitag (3. Juli 2020) in Paris mit. Philippe habe bei Präsident Emmanuel Macron den Rücktritt eingereicht, dieser habe ihn angenommen.

Macron will Politik neu ausrichten

Der Schritt wurde erwartet, da Präsident Macron nach dem Debakel seines Lagers bei den Kommunalwahlen seine Politik neu ausrichten will. Dafür soll die Regierung umgestaltet werden. "Ökologischer Wiederaufbau" ist dabei eines der Schlagworte von Macron.

Gemeinsam mit den Regierungsmitgliedern ist Philippe nun bis zur Ernennung der neuen Regierung für die Behandlung der laufenden Angelegenheiten zuständig, hieß es weiter aus dem Élyséepalast. Philippe führt die Mitte-Regierung seit Mai 2017. Der ursprünglich aus dem Lager der bürgerlichen Rechten stammende Politiker hatte Ende Juni die Kommunalwahl in der nordfranzösischen Hafenstadt Le Havre für sich entschieden.

Unklar ist, ob der 49-Jährige eine neue Regierung unter Macron führen wird. Auch wann eine neue Regierung ernannt wird, ist bisher noch nicht klar. Es wird erwartet, dass dies in den kommenden Tagen geschieht. Er hatte in Interviews mit Regionalzeitungen angekündigt, die Regierungsmannschaft austauschen zu wollen.

"Grüne Welle": Präsident unter Druck

Macron war nach der Endrunde der Kommunalwahlen Ende Juni erheblich unter Druck geraten, da sich sein Mitte-Lager bis auf wenige Ausnahmen nicht in großen Städten durchsetzen konnte. Stattdessen gab es eine "grüne Welle" - Grüne und ihre Verbündeten eroberten große Städte wie Lyon, Straßburg oder Bordeaux. In der südwestfranzösischen Stadt Perpignan setzte sich ein Kandidat der Rechtsaußenpartei Rassemblement National (RN - früher Front National) durch.

Über die politische Zukunft Philippes wird seit Monaten spekuliert. Während der schweren Corona-Krise hatte es Spannungen an der Spitze des Staates gegeben. So drückte Macron beim Lockern der strikten Ausgangsbeschränkungen aufs Tempo, während Philippe bremste.

In Beliebtheitsumfragen schneidet der hünenhafte Politiker wesentlich besser ab als Macron. Philippe hatte in der Corona-Krise, die Frankreich mit rund 30.000 Toten schwer traf, als ruhig wirkender Krisenmanager deutlich an Statur gewonnen.

Premiers haben schwierigen Stand

Premierminister haben in Frankreich einen schwierigen Stand, da üblicherweise der Staatspräsident im Rampenlicht steht und die großen Linien vorgibt. So vertritt der Staatschef Frankreich bei EU-Gipfeln oder anderen internationalen Spitzentreffen. Der damalige konservative Präsident Nicolas Sarkozy, der von 2007 bis 2012 regierte, bezeichnete seinen Premier François Fillon einmal herablassend als seinen "Mitarbeiter".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Ein Corona-Todesfall im Saarland nachgemeldet

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Im Saarland tragen zurzeit zwölf Menschen das Coronavirus in sich. Foto: Pixabay

Im Saarland sind zurzeit 12 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand von Donnerstag (2. Juli 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Ein Todesfall nachgemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 1 auf jetzt 2.769 Fälle. Ein weiterer Toter ist zu verzeichnen: Dabei handelt es sich laut Regionalverband um eine Nachmeldung vom 16. Juni, dem eine ausgeheilte Covid-19-Erkrankung vorangeht. Damit sind bislang 174 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben, so das Gesundheitsministerium.

Als geheilt gelten inzwischen 2.583 Menschen, wegen der Korrektur im Regionalverband eine Person weniger als am Vortag. Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 11 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 3 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.205 (+0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 560 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 344 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 271 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 218 (+0)
Landkreis St. Wendel: 171 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 02.07.2020
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 02.07.2020
- eigene Recherche

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Enrico K. (13) aus Dillinger Wohngruppe wird vermisst

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Die Polizei in Saarlouis sucht derzeit nach dem vermissten Jungen. Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpa-Bildfunk

+++ Update 16:40: Wie die Polizei am Nachmittag meldete, ist der Junge wohlbehalten wieder aufgetaucht. +++

Wo ist der 13-jährige Enrico K.? Die Polizeiinspektion Saarlouis hat nun eine öffentliche Suche nach dem Jungen gestartet.

Zuletzt war Enrico in einer Wohngruppe der Katholischen Erwachsenenbildung in Dillingen untergebracht. "Der als Streuner bekannte Junge" verließ die Wohngruppe jedoch und kehrte bislang nicht zurück, so die Polizei. Er gilt seit Montagabend als vermisst.

So wird der 13-Jährige von der Polizei beschrieben:
- etwa 130 cm groß
- schlanke Statur, zierliche Gestalt
- zirka 45 kg schwer
- weiße Hautfarbe
- kurze braune Haare
- scheinbares Alter: acht Jahre

Zur Bekleidung, die er beim Verlassen der Wohngruppe trug, sei nichts bekannt. Auch über mögliche Anlaufadressen liegen keine Informationen vor, teilten die Beamten in Saarlouis mit.

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarlouis, Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 03.07.2020

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Freitag (3. Juli 2020)

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Verwendete Quellen:
- Eigene Artikel

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