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Quiz: Sind diese bekannten Persönlichkeiten im Saarland geboren?

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Stammen diese Promis aus dem Saarland? Testet euer Wissen jetzt in unserem Quiz! Fotos (von links nach rechts): Oliver Dietze/dpa-Bildfunk | Britta Pedersen/dpa-Bildfunk | Henning Kaiser/dpa-Bildfunk

Wir suchen die Saarland-Bestkenner unter euch, die mit den bekannten Promis des kleinsten Flächenlandes der Bundesrepublik bestens vertraut sind. Einige Persönlichkeiten, die in unserem Quiz auftreten, stammen tatsächlich aus dem Saarland - andere wiederum nicht. Könnt ihr alle zwölf Fragen richtig beantworten?

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Neuer CAP-Markt eröffnet in St. Wendel

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Der neue "CAP" entsteht in einem ehemaligen "Edeka". Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Bildfunk

Am heutigen Dienstag (7. Juli 2020) hat in St. Wendel-Niederkirchen ein neuer "CAP"-Markt eröffnet. Betreiber ist die "reha GmbH", die im Saarland auch Werkstätten für Menschen mit Behinderung und Wohngruppen leitet.

Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung

Auf einer 700 Quadratmeter großen Verkaufsfläche werden nach "reha"-Angaben etwa 6.200 Artikel angeboten. Der neue "CAP" entsteht im Gebäude des ehemaligen "Edeka Express" in der Kuseler Straße. Dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden von der "reha" übernommen und arbeiten jetzt im neuen Geschäft zusammen mit Menschen mit Behinderung.

Jetzt drei Märkte im Saarland

"CAP" leitet sich vom englischen Wort für "Benachteiligung" ab: "Handicap". In Saarbrücken und in Sulzbach finden sich weitere Märkte. Läden in Spiesen-Elversberg und Saarlouis-Roden mussten in der Vergangenheit aufgeben. Laut "SR" wegen rückläufigen Kundenzahlen, sinkender Umsätze und zunehmenden Wettbewerbsdrucks.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post der reha GmbH, 05.07.2020
- Website von CAP-Markt
- Wikipedia: CAP-Markt
- Saarländischer Rundfunk

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Aus einer Hand: Experten-Tipps in Wohlfühl-Atmosphäre

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Einladend: Gemütliche Sitzecke mit Kaffeebar statt typischer Büroatmosphäre (Foto: Sparkasse/LBS).

Wer ein großes Projekt plant, muss meistens viele unterschiedliche Experten zu Rate ziehen. Im Normalfall bedeutet das: Die Lage sondieren, Tipps, Kostenvoranschläge und Gutachten von Fachleuten einholen und vor allem eines: Viele ermüdende Wege von A nach B bewältigen. Die Kreissparkasse Saarpfalz und die LBS Saar haben für dieses Problem jetzt die optimale Lösung gefunden: Zusammen mit ihren Tochterfirmen wurden in Homburg und St. Ingbert jeweils sogenannte Gemeinschaftsbüros eröffnet.

"Heimvorteil" für Kunden vor Ort

Das heißt konkret: Die Kundinnen und Kunden haben unter dem Slogan „#DeinHeimvorteil“ die Möglichkeit, in den neuen Beratungsbüros alle Anliegen rund ums Thema Immobilien und Wohnen bequem unter einem Dach zu erledigen. Das spart Zeit und Nerven!

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Begeistert vom Konzept: Sarah Bachmann von der LBS und Stefan Gessner von der Sparkasse. (Foto: Sparkasse/LBS).

Ein Beratungsbüro der "besonderen Art"

Laut Sarah Bachmann, Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, und Stefan Gessner, Bereichsleiter Vorstandsstäbe der Kreissparkasse Saarpfalz, ist das Konzept der neuen Beratungsbüros in Deutschland einzigartig. „Mit unserem Konzept haben wir ein umfassendes Dienstleistungspaket geschaffen. Das heißt für unsere Kunden, dass wir ihnen bei allen Themen rund ums Wohnen sowie bei Fragen zur Immobilie weiterhelfen können“ erläutert Stefan Gessner die Gründe für die Eröffnung der Gemeinschaftsbüros „der besonderen Art“. Den Kunden kann auf diese Weise direkt kompetent weitergeholfen werden. Denn: Erfahrungsgemäß ergeben sich bei der Immobiliensuche und Finanzierung bis hin zur Renovierung viele Unklarheiten so Stefan Gessner. Da ist man als „Immobilienlaie“ froh, wenn Fachleute unmittelbar mit Tipps zur Seite stehen und Entscheidungen erleichtern können.

Alle Experten unter einem Dach

Auch die Geschäftsführerin der LBS Vertriebs GmbH, Sarah Bachmann, hat die Vorteile für die Kunden erkannt und weiß sie zu schätzen: „Wir haben in den gemeinsamen Büros Immobilienberater (Makler), Finanzierungsberater, Gutachter, Hausverwalter, Versicherungsberater und Interessentenbetreuer. Dabei profitieren unsere Kunden von einem sehr umfassenden Beratungsangebot“.

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Die Leistungen der Beratungsbüros (Grafik: LBS/Sparkasse).

Nah am Kunden und offen für alle Fragen

Kunden werden erfahrungsgemäß von einer Flut von Fragen beschäftigt – auf die sie meist keine Antwort haben: Was kann ich mir leisten? Welche Immobilie passt zu mir und wie finde ich sie? Wie bekomme ich eine Finanzierungsbestätigung? Welche Investitionskosten muss ich für meine Immobilie kalkulieren? Und nicht zu vergessen: Welchen Versicherungsschutz brauche ich? Hier helfen die sogenannten „Interessentenbetreuer“ zuverlässig und kompetent in angenehmer Atmosphäre.

Stichwort Ambiente: Auch in der Finanzwelt wird es immer wichtiger, dass sich der Kunde in einer Beratung auch räumlich rundum wohlfühlt. Dieser Gedanke wurde für die Kunden bei der Gestaltung in Homburg berücksichtigt und umgesetzt. Laut Stefan Gessner werden die Kunden in den Beratungsbüros bereits in einer angenehmen Wohn- und Esszimmeratmosphäre empfangen: „Dabei wurde auf einen gemütlichen sowie modernen Charakter geachtet und auch an die Kleinsten wurde gedacht. Die Kinder können sich während der Beratung in der Spielküche ausprobieren oder in der Malecke beschäftigen.“

Zukunftssicher auch im Online-Zeitalter

Die Zukunftsfähigkeit eines Beratungsbüros im digitalen Zeitalter beurteilt Geschäftsführerin Sarah Bachmann übrigens positiv: „Neben einer optisch modernen Ausstattung haben wir den Fokus auch auf die neueste Technik gelegt. Unseren Beratern bieten sich dadurch viele Möglichkeiten, den Kunden online oder auch zu Hause zu beraten. Somit hat der Kunde immer die Wahl zwischen räumlicher Nähe oder Beratung von zu Hause aus. Das ist natürlich gerade in Zeiten von Corona von besonderer Bedeutung“ . Hier lautet das Motto „Alles kann, nichts muss.“ Kunden werden auf Wunsch von den Interessentenbetreuern beispielsweise zu Besichtigungsterminen begleitet und erhalten von ihnen konkrete Angaben zu finanziellen Rahmen, Wertermittlungen oder Gutachten. Sarah Bachmann: „Uns ist es einfach wichtig, in der Nähe unserer Kunden zu sein und sie in allen Situationen bestmöglich zu unterstützen“.

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Alberina Karaxha und Martina Bettinger (Fotos: LBS/Sparkasse)

Was macht ein Interessentenbetreuer?

Alberina Karaxha und Martina Bettinger sind Interessentenbetreuerinnen im Saarpfalz- Kreis. Sie erzählen mit wenigen Worten, was ihre Aufgaben sind.

„Dein Projekt ist unser Projekt.“ Das ist unser grundsätzlicher Antritt in Richtung unserer Kunden. Viele junge Menschen – gerade im Saarland – wissen schon früh, dass sie in den nächsten Jahren ins Eigenheim möchten. Dabei brauchen sie Unterstützung. Angefangen bei der Planung ihres Wohntraums, der Suche, Finanzierung bis hin zur späteren Realisierung gibt es ganz viele Zwischenschritte. Insbesondere bei der Suche nach einer Immobilie können wir auf einen eigenen Bestand an Häusern und Wohnungen zugreifen und haben viele Kontakte zu Drittmaklern. Auch bei der Suche nach Handwerkern für anstehende Renovierungsmaßnahmen steht uns das A1-Netzwerk mit vielen Handwerkern und vielen guten Empfehlungen zur Seite, damit der Wohntraum unserer Kunden in Erfüllung gehen kann.

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Logo: LBS

Beratungsbüro Homburg
#DeinHeimvorteil

Talstraße 7, 66424 Homburg
Telefon: 06841 - 100 20 50

Beratungsbüro St. Ingbert

Am Markt 3 – 5, 66386 St. Ingbert
Telefon: 06841 - 100 20 50
Servicezeiten: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr,
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Terminvereinbarungen zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr möglich

 

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A8 bei Neunkirchen wird wegen Bauarbeiten gesperrt

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Die A8 bei Neunkirchen wird am Wochenende aufgrund von Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

A8 bei Neunkirchen wird gesperrt

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) wird am Wochenende Asphaltschäden auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Neunkirchen-Oberstadt und Neunkirchen-Spiesen beseitigen. Hierzu muss die Strecke in Fahrtrichtung Luxemburg aufgrund zu geringer Fahrbahnbreite voll gesperrt werden. Die Arbeiten sollen - abhängig von den Witterungsverhältnissen - von Samstag (11. Juli 2020) 10.00 Uhr bis Sonntag (12. Juli 2020) 16.00 Uhr ausgeführt werden.

Umleitung des Verkehrs während der Arbeiten

Während der Arbeiten wird der Verkehr laut Angaben des LfS an der Anschlussstelle Neunkirchen-Oberstadt abgeleitet und über die L114/Zweibrücker Straße zur Scheibstraße und weiter über die L285/Hermannstraße, zur Anschlussstelle Neunkirchen-Spiesen auf die A8, umgeleitet.

Laut LfS werden im Kreuzungsbereich der Scheibstraße/Zweibrücker Straße sowie im Bereich der Hermannstraße/Spieser Straße die Vorfahrtsregelungen geändert. Deshalb wird an diesen Stellen um eine besonders vorsichtige Fahrweise gebeten.

Verkehrsstörungen erwartet

Der LfS rechnet während der Bauzeit mit Verkehrsstörungen. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten, zu erwartende Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und mehr Fahrzeit für die Umleitungsstrecke einzuplanen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau vom 07.07.2020

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Bund Deutscher Karneval kritisiert Absage-Empfehlungen von Straßenkarneval

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Der BDK ist gegen pauschale Absagen des Straßenkarnevals zur Sessionseröffnung. Foto: dpa-Bildfunk/Friso Gentsch

Der Bund Deutscher Karneval (BDK) ist gegen frühe Absagen von Straßenkarneval: "Wir verurteilen solche Aussagen. Sie schaffen nur Verunsicherung und sind kontraproduktiv für alle Planungen in einer Zeit, für die die Corona-Lage noch gar nicht absehbar ist." Das sagte laut "dpa" der Präsident des BDK, Klaus-Ludwig Fess, in Bexbach.

Fess bezog sich dabei konkret auf eine Aussage des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU). Zuvor hatte sich dieser gegen Straßenveranstaltungen zur traditionellen Sessionseröffnung am 11.11. ausgesprochen, so die Nachrichtenagentur.

Närrische Session 2020/21 nicht abmoderiert

Der BDK sei gegen pauschale Absagen - und habe deshalb auch die närrische Session 2020/21 trotz Corona nicht abmoderiert. Jeder Karnevalsverein vor Ort müsse selbst entscheiden, wie er auf die Lage reagiere, sagte der BDK-Präsident nach "dpa"-Angaben. Die Entwicklung der Corona-Pandemie sei regional schließlich unterschiedlich. Fess habe Laschet dazu aufgefordert, sich mit dem BDK zusammenzusetzen.

Ideen für neue Feier-Modelle

Die Karnevalisten seien sich ihrer Verantwortung "sehr wohl bewusst", zitiert die Agentur den BDK-Präsidenten. Es gebe bereits viele Ideen für neue Feier-Modelle und alternative Formen: Etwa kleinere Feiern mit närrischem Mundschutz oder Umzüge, bei denen Wagen bei einzelnen Stationen nacheinander Halt machten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Missbrauchs-Skandal an der Uniklinik in Homburg: Schutzkonzepte werden überprüft

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Nach dem Missbrauchsskandal an der Universitätsklinik des Saarlandes und der Erarbeitung eines Schutzkonzeptes, soll eine Projektgruppe nun das Konzept überprüfen. Symbolfoto: Carmen Jaspersen/dpa

Im Zuge der Aufarbeitung von Missbrauchsverdachtsfällen aus früheren Jahren in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums des Saarlandes wurde bereits im Juli 2019 ein Schutzkonzept von Klinikumleitung und Mitarbeitenden unterschiedlicher Berufsgruppen des Klinikums entwickelt sowie im Anschluss etabliert.

Projektgruppe soll Missbrauchs-Schutzkonzept überprüfen

In den nächsten 18 Monaten soll nun eine Projektgruppe (das Projekt trägt den offiziellen Namen "Auditierungsprozess zur Entwicklung von Schutzkonzepten und Compliance-Maßnahmen am Universitätsklinikum des Saarlandes") das Konzept überprüfen und gegebenenfalls ergänzen oder weiterentwickeln. Ziel ist es, ein Schutzkonzept zu entwickeln, das Missbrauchsfälle für die Zukunft ausschließt. Die Auftaktveranstaltung des Projekts fand am heutigen Dienstag (7. Juli 2020) in Homburg statt. Das Klinikum soll nun fortan bei dem dauerhaften Prozess der Schutzkonzept-Weiterentwicklung unterstützen werden.

Klinikum will Vertrauen zurückgewinnen

Henrik Eitel, der Aufsichtsratsvorsitzende des Universitätsklinikums des Saarlandes äußerte sich am Dienstag zu dem Startschuss des Projekts: "Ich bin sehr froh über den Start dieses überaus wichtigen Projektes. Für eine Einrichtung wie das Universitätsklinikum gibt es eine Voraussetzung, ohne dass sie auf Dauer nicht existieren kann. Diese Voraussetzung heißt Vertrauen".

Das Vertrauen sei laut Eitel durch die Missbrauchsverdachtsfälle in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie zerstört worden. Man dürfe das in keinster Weise beschönigen. "Der erste Schritt, um dieses Vertrauen wiederaufzubauen, ist die selbstkritische Aufarbeitung dieser Fälle. Der zweite daraus resultierende Schritt sind Maßnahmen zu ergreifen, die Ähnliches für die Zukunft ausschließen", erklärte Eitel. Mit der Entwicklung eines umfassenden Schutzkonzeptes ziehe die Klinik nach der Ansicht von Eitel die richtigen Konsequenzen aus dem Geschehenen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes vom 07.07.2020 

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Facebook-Gruppe häkelt Kuscheltiere für Kinder im Caritas-Klinikum Saarbrücken

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"Die Tentakel der gehäkelten Oktopusse erinnern an die Nabelschnur, so fühlen sich die Kleinen wohler - ganz so, als wären sie wieder im Bauch ihrer Mama", erklärt Jennifer Remark, die Leiterin der Neonatologie im Caritas Klinikum Saarbrücken

Frühchen Lina und Henri kuscheln mit gehäkelten Tintenfischen

Dort gingen die kleinen Kuscheltiere an Lina und Henri. Die Zwillinge waren bei der Geburt Ende Juni nur 44 und 45 Zentimeter groß. Leni wog nur 1920 Gramm, Henri immerhin 2.366 Gramm (Zum Vergleich: Normal sind 48 bis 56 Zentimeter und 2.800 bis 4.200 Gramm). Beide sind gesund und entwickeln sich gut, allerdings müssen sie zeitweise noch im Wärmebett liegen. Ihre Eltern verbringen so viel Zeit wie möglich mit den Neugeborenen.

Wenn sie mal nicht da sind, liegen die kleinen Häkeltiere in greifbarer Nähe. "In ihren Wärmebettchen kuscheln sich die beiden an ihre Tierchen und klammern sich an den Tentakeln fest", so Remark. "Die Tierchen riechen mittlerweile auch nach den Eltern. Der Geruch und die Tentakel beruhigen die beiden und sorgen dafür, dass sich die Kleinen sicher und geborgen fühlen", berichtet die erfahrene Kinderkrankenschwester.

Spenden von "Stricken und häkeln für ein Kinderlächeln" 

Die Facebook-Gruppe strickt, häkelt und näht seit November 2019 für das Caritas-Klinikum Saarbrücken. Alles begann mit Trostpüppchen für Kinder in der Hals-Nasen-Ohrenklinik. Die Handarbeiten bringt die Gründerin von "Stricken und häkeln für ein Kinderlächeln", Heike Mauermann, persönlich vorbei. Zum Portfolio gehören auch Bärchen und Kissen. 

Die Kuscheltiere dürfen die Kinder natürlich mit nach Hause nehmen. Bald soll es für die Neonatalogie wieder Nachschub an Tintenfischen geben und auch Neugeborene und ihre Geschwister sollen kleine selbstgemachte Geschenke bekommen. 

Caritas-Klinikum freut sich über Unterstützung

"Es ist toll, dass es Menschen wie Heike Mauermann gibt, die anderen etwas Gutes tun", so Susanne Faas, Leiterin der Abteilung Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Die Caritas-Klinik freue sich sehr über die selbstlosen Spenden der Gruppe. Die will das Krankenhaus auch weiterhin unterstützen. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Caritas-Klinikums Saarbrücken
- Facebook-Gruppe: "Stricken und häkeln für ein Kinderlächeln"

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Jeder Dritte trinkt in der Corona-Krise mehr Alkohol

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Ein Drittel der Deutschen trinkt seit Beginn der Corona-Krise mehr Alkohol. Foto: Annette Riedl/dpa-Bildfunk

Während der Corona-Krise ließen sich die Deutschen einer Umfrage zufolge häufiger zu Alkohol verleiten. In Zeiten von Homeoffice, Kontaktbeschränkungen und abgesagten Veranstaltungen stieg der Konsum bei etwa einem Drittel der Erwachsenen.

35,5 Prozent trinken seit der Corona-Krise mehr Alkohol

Eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim und dem Klinikum Nürnberg ergab, dass 35,5 Prozent der über 3.000 Teilnehmer während der Pandemie mehr oder viel mehr Alkohol getrunken haben als zuvor. Die Umfrage wurde online und anonym durchgeführt. Die Erhebung ist zwar nicht repräsentativ, liefert aber dennoch erste Erkenntnisse über die Gewohnheiten während der Ausgangsbeschränkungen.  

Homeoffice, Stress und Sorgen sind Faktoren für Konsum

Der Wechsel ins Homeoffice, ein hohes gefühltes Stressniveau und Zweifel daran, ob die Krise gut gemanagt wird, seien Faktoren für den erhöhten Alkoholkonsum, so Anne Koopmann vom ZI. Für viele sei die Corona-Krise aber auch eine emotionale Krise. "Sowohl gesundheitsbezogene als auch finanzielle Sorgen und Ängste sind für viele Menschen sehr präsent" so Koopmann. Alkohol sorge für eine kurzfristige Linderung. 

Vor allem sozial Schwächere trinken mehr

Vor allem Menschen mit hohem Stresslevel und geringerem sozialen Status gaben an, seit Corona mehr Alkohol zu trinken. "Hier mehren sich die Sorgen und es gibt weniger Kompensationsmöglichkeiten", sagte Koopmann. Der Konsum bei Menschen in systemrelevanten Berufen, die weiter arbeiten konnten, blieb dagegen gleich oder sank. 

Ausgangsbeschränkungen machen Alkoholprobleme deutlich

Auch Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen berichten von mehr Interessenten. "Die Frequenz bei den Anrufen und bei den schriftlichen Anfragen, dem sogenannten Erste-Hilfe-Button, hat deutlich zugenommen", sagt Peter K. von den Anonymen Alkoholikern. Die Krise habe bei vielen bereits bestehende Alkoholprobleme sichtbar gemacht.

Viele seien sich erst durch Corona dessen bewusst geworden. "Menschen, die bisher ihr Trinkverhalten verborgen haben - etwa auf dem Weg zur Arbeit, am Arbeitsplatz, in der Kneipe - waren durch Corona gezwungen, zu Hause zu trinken", sagt er. Die Konflikte hätten sich dann in den Familien und Partnerschaften entladen. 

WHO-Warnung: Lange Quarantäne kann zu Abhängigkeit führen

Die Weltgesundheitsorganisation empfahl zu Beginn der Krise den Alkoholkonsum weitgehend einzuschränken, da Alkohol Risiken für Gesundheit und Sicherheit berge. In den sozialen Medien zeigt sich allerdings, dass die Botschaft nur bedingt ankam. Dort reihen sich Posts von trinkenden Menschen unter Hashtags wie #winemums oder #beerdads. 

Mehr-Trinken muss allerdings nicht zwangsläufig zu Abhängigkeit führen. Das Risiko erhöhe sich allerdings signifikant, erklärte Koopmann. Da die Krise einmalig ist, sei jedoch noch unklar, welche langfristigen Auswirkungen sie haben wird. Studien bei früheren Pandemien ergaben aber, dass Probanden, die länger in Quarantäne waren, mehr Kriterien einer Alkoholsucht erfüllten.

Alkoholkonsum muss ernster genommen werden

Noch könne man dem entgegenwirken. Die Politik müsse, so Koopmann, die Bevölkerung mit spezifischen Maßnahmen mehr für die Problematik der Situation sensibilisieren. "Wenn ich mir über mehrere Wochen und Monate ein gewisses Trinkmuster angewöhne, muss ich schon aktiv dagegen arbeiten, um wieder von diesem Muster wegzukommen", sagte Koopmann.

Beispielsweise, indem man sein Trinkverhalten in einem Tagebuch dokumentiert und sich gegebenenfalls einem Arzt oder einer Beratungsstelle anvertraut. Laut Peter K. von den Anonymen Alkoholikern sei das Einzige, was helfe, Offenheit, Ehrlichkeit und Konsequenz. Das bedeute für Angehörige oft auch, Konflikte auszuhalten. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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dpa/lrs

Saar-Forscher finden Verblüffendes über menschliches Ohr heraus

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Auch der Mensch kann sein Ohr in eine bestimmte Richtung lenken - ein bisschen zumindest. Foto: Unsplash

Die Muskeln rund um das Ohr werden aktiv, sobald neuartige oder auffällige Reize wahrgenommen werden, wie die Universität des Saarlandes am Montag (6. Juli 2020) mitteilte. Die Bewegung spiegelt dabei die Richtung wider, in die der Mensch seine Aufmerksamkeit beim Hören richtet.

Die Ohrbewegungen sind den Angaben nach winzig und in der Regel nicht sichtbar. Um sie nachweisen zu können, haben die Forscher die elektrische Aktivität der Muskeln aufgezeichnet, die die Form der Ohrmuschel verändern oder sie bewegen. Den Versuchspersonen wurden hierzu unter anderem Sensoren auf die Haut geklebt. 

Forscher: Mensch hat Orientierungssystem behalten

Bei der Fähigkeit handelt es sich laut Neurowissenschaftler und Informatiker Daniel Strauss um eine Art "neurales Fossil", das im Gehirn des Menschen seit etwa 25 Millionen Jahren fortbesteht. Der Mensch habe wahrscheinlich ein Orientierungssystem beibehalten, das die Bewegung seiner Ohrmuscheln zu kontrollieren versucht.

Wofür die Forschung gut sein kann

Von Nutzen sein könnten die Erkenntnisse bei der Entwicklung besserer Hörgeräte, so Strauss. "Diese könnten die Geräusche, die der Träger zu hören versucht, verstärken, während sie die Geräusche, die er zu ignorieren versucht, unterdrücken." Die Funktion der Geräte würde quasi der Hörintention des Nutzers folgen, indem blitzschnell die elektrische Aktivität der Ohrmuskeln erfasst und gedeutet werde. 

Die Studie stammt von einem Forscherteam der Systems Neuroscience & Neurotechnology Unit. Die Gruppe gehört zur Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes und zur Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Studie: Vestigial auriculomotor activity indicates the direction of auditory attention in humans

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Beziehungsstreit in Wadern: Frau sticht mit Messer auf Freund ein

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Bei dem Vorfall in Nunkirchen erlitten die Frau und der Mann schwere Verletzungen. Symbolfoto: BeckerBredel

Am frühen Sonntagmorgen wurde die Polizeiinspektion Nordsaarland nach eigenen Angaben zu einer verletzten Person in einer Nunkircher Wohnung gerufen. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst stellten die Beamten fest, dass es zwischen einer 40-Jährigen und ihrem Partner (42) zu einem Streit gekommen war.

Wie die Beamten in ihrer Mitteilung schildern, hatte die Frau mit einem Messer auf den Mann eingestochen. Anschließend verletzte sie sich selbst und verständigte den Notruf. Beide Personen wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser verbracht. Inzwischen befinden sie sich nicht mehr in Lebensgefahr, so die Polizei.

Du hast Selbstmordgedanken? Es gibt Hilfe. Telefonisch, per Chat oder im persönlichen Gespräch. Informationen findest du hier. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 07.07.2020

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JVA Saarbrücken: Häftling tot in Zelle entdeckt

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In der JVA Saarbrücken kam es am Montag zu einem Todesfall. Archivfoto: BeckerBredel

Wie "dpa" meldet, gibt es in der JVA Saarbrücken einen Todesfall. Am gestrigen Montagmorgen (6. Juli 2020) sei demnach ein Strafgefangener in Untersuchungshaft beim Aufschließen tot in seiner Zelle gefunden worden. Das teilte ein Sprecher des Justizministeriums am Dienstag mit.

Die Ermittlungen zur Todesursache des Mannes dauerten an; es seien eine toxikologische Untersuchung sowie eine Obduktion angeordnet worden. Laut des Sprechers werde das Ergebnis für Donnerstag erwartet. Zuvor hatte die "SZ" darüber berichtet.

Update: Mittlerweile liegen weitere Informationen zu dem Fall vor. Diese findet ihr hier: "Toter Untersuchungshäftling in JVA Saarbrücken soll Kopf von Betrüger-Bande gewesen sein".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Der Bund Deutscher Karneval hat Ideen, wie die nächste Fastnachtssession trotz Corona aussehen könnte. Archivfoto: Vanessa Kunz/SOL.DE

Bund Deutscher Karneval kritisiert Absage-Empfehlungen von Straßenkarneval

Pauschale Absage-Empfehlungen von närrischen Veranstaltungen zum Sessionsstart am 11.11. hat der Bund Deutscher Karneval kritisiert. Der Grund: Die Corona-Lage sei bis dahin noch gar nicht absehbar. Zum Artikel: "Bund Deutscher Karneval kritisiert Absage-Empfehlungen von Straßenkarneval".

JVA Saarbrücken: Häftling tot in Zelle entdeckt

Wie das saarländische Justizministerium mitteilte, ist ein Strafgefangener der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken tot in seiner Zelle aufgefunden worden. Die Ermittlungen zur Todesursache des Mannes dauern noch an. Mehr unter: "JVA Saarbrücken: Häftling tot in Zelle entdeckt".

Missbrauchs-Skandal an der Uniklinik in Homburg: Schutzkonzepte werden überprüft

Nach der Aufarbeitung des Missbrauchs-Skandals am Universitätsklinikum des Saarlandes und der Entwicklung eines Schutzkonzeptes, soll ein 18-monatiges Projekt nun das Konzept überprüfen und weiterentwickeln. Ziel ist es, Missbrauchsfälle in der Zukunft auszuschließen und das Vertrauen für die Uniklinik wieder zurückzugewinnen. Mehr dazu unter: "Missbrauchs-Skandal an der Uniklinik in Homburg: Schutzkonzepte werden überprüft".

Beziehungsstreit in Wadern: Frau sticht mit Messer auf Freund ein

Infolge eines Beziehungsstreits in Wadern-Nunkirchen erlitten zwei Personen schwere Verletzungen. Laut Polizei befinden sie sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr. Die Infos: "Beziehungsstreit in Wadern: Frau sticht mit Messer auf Freund ein".

Betrug und Bestechung: Urteil gegen Pathologen (61) aus Saarpfalz-Kreis rechtskräftig

Wegen Betrug und Bestechung im Gesundheitswesen muss ein Pathologe (61) aus dem Saarpfalz-Kreis eine Haftstrafe antreten. Laut eines Sprechers des Landgerichts Saarbrücken ist das Urteil rechtskräftig. Zum Urteil: "Betrug und Bestechung: Urteil gegen Pathologen (61) aus Saarpfalz-Kreis rechtskräftig".

52-Jähriger bei Unfall auf A6 schwer verletzt - Transporter übersieht Mann auf Standstreifen

Auf der A6 nahe St. Ingbert ereigneten sich gestern zwei aufeinanderfolgende Unfälle. Schwer verletzt wurde ein 52-Jähriger. Zudem erlitt ein 30 Jahre alter Autofahrer leichte Verletzungen. Mehr: "52-Jähriger bei Unfall auf A6 schwer verletzt - Transporter übersieht Mann auf Standstreifen".

8 Saarländer mit Coronavirus infiziert

Aktuell sind acht Menschen akut mit dem Coronavirus infiziert. Weitere Daten hat das saarländische Gesundheitsministerium veröffentlicht: "8 Saarländer mit Coronavirus infiziert".

Jeder Dritte trinkt in der Corona-Krise mehr Alkohol

Ersten Zahlen zufolge bestätigen sich die Befürchtungen von Suchtexperten: Die Menschen in Deutschland konsumieren seit Beginn der Corona-Krise mehr Alkohol. Das könnte langfristig problematisch werden. Mehr: "Jeder Dritte trinkt in der Corona-Krise mehr Alkohol".

Neuer CAP-Markt eröffnet in St. Wendel

In "CAP"-Märkten arbeiten Menschen mit und Menschen ohne Handicap zusammen. Eine Neueröffnung hat es jetzt in St. Wendel-Niederkirchen gegeben. Zum Artikel: "Neuer CAP-Markt eröffnet in St. Wendel".

Saar-Forscher finden Verblüffendes über menschliches Ohr heraus

Viele Tiere wie Hunde, Katzen und auch einige Affenarten können ihre Ohren bewegen, um sie auf interessante Geräusche zu richten. Wissenschaftler aus dem Saarland haben nun herausgefunden, das auch der Mensch dazu in der Lage ist - ein bisschen zumindest. Zum Artikel: "Saar-Forscher finden Verblüffendes über menschliches Ohr heraus".

Facebook-Gruppe häkelt Kuscheltiere für Kinder im Caritas-Klinikum Saarbrücken

Mit einem echten Oktopus würden die meisten Kinder vermutlich nicht so gerne in einem Bettchen liegen. Bei den Kuscheltintenfischen, die die Gruppe "Stricken und häkeln für ein Kinderlächeln" der Caritas-Klinik spendeten, haben die vielen Arme, die die Neugeborenen umgreifen, aber einen besonderen Zweck. Zum Artikel: "Facebook-Gruppe häkelt Kuscheltiere für Kinder im Caritas-Klinikum Saarbrücken".

A8 bei Neunkirchen wird wegen Bauarbeiten gesperrt

Am Wochenende wird der LfS Fahrbahnschäden auf der A8 zwischen Neunkirchen-Oberstadt und Spiesen beseitigen. Während der Bauzeit muss die Strecke in Fahrtrichtung Luxemburg voll gesperrt werden. Der LfS rechnet mit Verkehrsstörungen. Zum Artikel: "A8 bei Neunkirchen wird wegen Bauarbeiten gesperrt".

Quiz: Sind diese bekannten Persönlichkeiten im Saarland geboren?

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Betrug und Bestechung: Urteil gegen Pathologen (61) aus Saarpfalz-Kreis rechtskräftig

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Beim Prozessbeginn begrüßte der 61-Jährige (links) seine Frau unter Tränen. Foto: BeckerBredel

Vor einer Woche war der 61-jährige Angeklagte von der Wirtschaftsstrafkammer zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Am heutigen Dienstag (7. Juli 2020) teilte ein Sprecher des Landgerichts Saarbrücken laut "dpa" mit: Das Urteil gegen den Pathologen ist rechtskräftig.

Schaden von fast 2,6 Millionen Euro

Die Anklage warf dem 61-Jährigen Abrechnungsbetrug mit einem Schaden von fast 2,6 Millionen Euro vor. Darüber hinaus soll der Pathologe Bestechungsgelder in Höhe von weit mehr als 100.000 Euro gezahlt haben. Seit 2007 hatte der Mann niedergelassenen Fachärzten im Bundesgebiet finanzielle Vergütungen zukommen lassen, wenn sie Proben in sein Institut geschickt hatten.

Weitere Ermittlungen

Die Saarbrücker Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Zusammenhang mittlerweile gegen elf Ärzte. Darunter seien laut "dpa" auch Mediziner aus dem Saarland. Gegen den 61 Jahre alten Angeklagten werde zudem in 27 Fällen wegen des Verdachts von Fehldiagnosen auf Krebs bei der Analyse von Gewebeproben ermittelt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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52-Jähriger bei Unfall auf A6 schwer verletzt - Transporter übersieht Mann auf Standstreifen

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Bei dem Unfall auf der A6 nahe St. Ingbert wurde ein Autofahrer leicht verletzt. Symbolfoto: BeckerBredel

Gegen 14.00 Uhr war am Montag ein Transporter auf der A6 in Fahrtrichtung Mannheim unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle St. Ingbert-West überholte der Fahrer einen Pkw verbotswidrig rechts. Beim Wiedereinscheren auf den linken Fahrstreifen wurde der Wagen vom Transporter touchiert, so die Polizei.

30-Jähriger leicht verletzt

In der Folge kollidierte der Pkw mit der Leitplanke. Hierbei erlitt der 30 Jahre alte Fahrer leichte Verletzungen, teilten die Beamten mit. Der Unfallverursacher hielt anschließend auf dem Standstreifen an; sein Beifahrer stieg aus, um nach dem Autofahrer zu sehen.

52-Jähriger schwer verletzt

Dann setzte der Fahrer des Transporters das Fahrzeug auf dem Standstreifen rückwärts. Hierbei übersah er jedoch laut Polizei seinen 52-jährigen Beifahrer. Dieser wurde infolgedessen schwer verletzt. Nun muss sich der Unfallverursacher wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr verantworten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert, 07.07.2020

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8 Saarländer mit Coronavirus infiziert

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Das Saar-Gesundheitsministerium hat aktuelle Zahlen veröffentlicht. Grafik: Pixabay

Im Saarland sind zurzeit 8 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand von Montag (6. Juli 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Keine Neuinfektion gemeldet

Demnach blieb die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen bei 2.770 Fällen. Bislang sind 174 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.588 Menschen 2 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 5 stationär behandelt (-3). Davon liegen 3 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.206 (+0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 560 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 344 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 271 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 218 (+0)
Landkreis St. Wendel: 171 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 06.07.2020
- eigene Recherche

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