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Arbeitskräfte in der saarländischen Fleischproduktion sollen auf Corona getestet werden

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Die saarländische Landesregierung will in der Fleischproduktion Corona-Tests durchführen. Symbolfotos: Hendrik Schmitt/dpa-Bildfunk

Rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Saarland in der Fleischproduktion tätig sind, werden auf das Coronavirus getestet. Am Freitag sollen die Testungen beginnen.

Saarland reagiert auf Corona-Fälle in Fleischindustrie

Die Landesregierung reagiert damit auf die Ausbrüche in Nordrhein-Westfalen und Luxemburg. Dort hatten sich zahlreiche Arbeitskräfte in der Fleischindustrie mit dem Virus infiziert. Die Fälle zeigten, dass es unter besonderen Voraussetzungen schnell zu lokalen Ausbrüchen kommen könne, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann. Die Entscheidung, Tests anzubieten, sei zusammen mit den saarländischen Fleischproduzenten getroffen worden. So sollen potenzielle Infektionsherde früh erkannt und unterbunden werden.

Gesundheitsamt testet Betriebe mit über 100 Angestellten

Die Abstriche werden vom Gesundheitsamt in Saarbrücken in Betrieben mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Produktion durchgeführt. Das Universitätsklinikum des Saarlandes wertet diese dann in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Verbraucherschutz aus. Um trotz der hohen Testzahl möglich schnell Ergebnisse zu erhalten, wird das "Poolingverfahren" eingesetzt, bei dem mehrere Proben gleichzeitig analysiert werden. 

Vorbeugung trotz hoher Hygienestandards und kleiner Betriebe

Laut Verbraucherschutzminister Reinhold Jost haben Kontrollen in der Vergangenheit gezeigt, dass der Hygienestandard im fleischverarbeitenden Gewerbe hoch sei. Da die Betriebe im Saarland darüber hinaus kleiner sind als etwa in Nordrhein-Westfalen, sei die Situation zudem nicht vergleichbar. Dennoch wolle sich die Regierung nicht zurücklehnen und stattdessen vorbeugend testen. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums des Saarlandes, 8. Juli 2020

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Oberverwaltungsgericht kippt Prostitutionsverbot in der Neunkircher Innenstadt

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Das OVG des Saarlandes hat die Sperrbezirksverordnung der Stadt Neunkirchen gekippt. Symbolfoto: Andreas Arnold/dpa

OVG kippt Sperrbezirksverordnung der Stadt Neunkirchen

Das Oberverwaltungsgericht hat die Verordnung über das Verbot der Prostitution in der Innenstadt von Neunkirchen in Rahmen von zwei Normenkontrollanträgen für unwirksam erklärt. Geklagt hatte eine Frau, die in zwei angemieteten Wohnungen eine gewerbliche Zimmervermietung betreibt sowie der Eigentümer eines Anwesens, das zum Betrieb einer Prostitutionsstätte verpachtet wurde.

Verordnung bereits formell rechtswidrig

Zur Begründung führte das Oberverwaltungsgericht aus, dass die Sperrgebietsverordnung der Kreisstadt Neunkirchen bereits aus formellen Gründen rechtswidrig und daher unwirksam sei. So sei die Verordnung nicht ordnungsgemäß öffentlich bekannt gemacht worden. Die Stadt Neunkirchen hatte die Rechtsverordnung lediglich in Teil II des Amtsblatts des Saarlandes verkündet. Nach der Satzung der Stadt Neunkirchen über die Form öffentlicher Bekanntmachung hätte eine Veröffentlichung allerdings auch im Wochenspiegel erfolgen müssenDas Rechtsstaatsprinzip gebietet es, dass Rechtsnormen der Öffentlichkeit in einer Weise förmlich zugänglich gemacht werden, dass die Betroffenen sich verlässlich Kenntnis von ihrem Inhalt verschaffen können. Die ausschließlich in dem überregional erscheinenden und vor allem nicht allgemein und kostenlos zugänglichen Teil II des Amtsblatts des Saarlandes vorgenommene Bekanntmachung genüge diesen Anforderungen nicht.

Verordnung auch materiell rechtswidrig

Nach Auffassung des OVG erweist sich die Sperrgebietsverordnung auch aus materiellen Gründen rechtswidrig. So beruhe die Entscheidung, den Bereich nördlich des Hauptbahnhofs in den Geltungsbereich der Verordnung einzubeziehen auf sachfremden Erwägungen, denn sie basiere nicht auf Gründen des Jugendschutzes oder des öffentlichen Anstands.

Ferner könne für das unmittelbare Umfeld der Prostitutionsstätten der beiden Antragsteller der Normenkontrollklagen auch nicht von einer besonderen Schutzbedürftigkeit und Sensibilität - etwa als Bereich mit hohem Wohnanteil sowie als Standort von Schulen, Kindergärten, Kirchen und sozialen Einrichtungen - oder einer zu erwartenden "milieubedingten Unruhe" ausgegangen werden.

Generelles Prostitutionsverbot in der Innenstadt unverhältnismäßig

Darüber hinaus erweise sich das den gesamten Innenstadtbereich umfassende generelle Verbot der Ausübung der Prostitution als unverhältnismäßig. Eine differenzierte Befassung mit den Erscheinungsformen des Prostitutionsgewerbes und sich daraus möglicherweise ergebenden unterschiedlichen Gefährdungsprognosen sei unterblieben. Aus der Begründung der streitigen Verordnung gehe nicht hervor, dass zwischen den Auswirkungen der Wohnungsprostitution und der Straßen- bzw. Bordellprostitution auf die betroffenen Schutzgüter unterschieden und erläutert worden sei, warum nur ein generelles Verbot jeglicher Form der Prostitution zum Schutz der Jugend und des öffentlichen Anstands für erforderlich und angemessen erachtet worden sei. 

Urteil des OVG noch nicht rechtskräftig

Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Die Nichtzulassung der Revision kann noch durch Beschwerde zum Bundesverwaltungsgericht angefochten werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Oberverwaltungsgerichts des Saarlandes vom 08.07.2020

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Gewinne 2x2 Karten für JOHANN KÖNIG in Neunkirchen!

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Johann König gastiert im März in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Foto: Boris Breuer

Johann König steht mitten im Leben: Er hat drei Kinder gezeugt, zwei Bäume gepflanzt und ein Haus gebaut. Die nächsten Aufgaben drängen sich also quasi auf: Er muss den Auszug der Kinder vorbereiten, die Bäume fällen und das Haus verputzen.

Neues Programm

Gleichzeitig steht er aber auch mitten neben dem Leben: Denn er ist oft in Gedanken oder in den Pilzen, bittet die Bäume um Ruhe und genießt eine lange Weile die eigenen und die Launen der Natur. Im neuen Programm "Jubel, Trubel, Heiserkeit" stellt er die drängenden Fragen der Gegenwart:

1. Wenn die Kinder durch ihren immensen Fleisch-, Spielzeug- und Gummistiefel-Bedarf die Ressourcen des Planeten frühzeitig mit verballern, sind dann die Eltern raus aus der Verantwortung für ihre Zukunft?

2. Welche Auswirkungen auf den weltweiten Aktienmarkt hätte es, wenn alle Menschen gleich wären und man die Begriffe Konsum und Moral tauscht?

3. Welcher Tag ist heute?

Das neueste Bühnenstück des Ausnahme-Cholerikers ist auch das bisher famoseste: Kühl in der Analyse, warm in der Poesie, heiß in der Darbietung.

Johann König kommt mit seiner Show am 26. März in die Neue Gebläsehalle nach Neunkirchen - und du kannst live mit dabei sein! SOL.DE verlost 2x2 Gästeliste-Plätze. Einfach das unten stehende Formular ausfüllen. Die Verlosung läuft bis zum 14. März, 23.59 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 03.02.2020, 11.00 Uhr, bis zum 14.03.2021, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 2x2 Gästeliste-Plätze für die Show von Johann König am 26. März 2020 in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Nickolaus - PR & Kommunikation weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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Hans: Kein Sommerurlaub, wie man ihn bislang kannte

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Mund-Nase-Schutz tragen: Daran werden sich Urlauber in diesem Jahr gewöhnen müssen. Foto: Christian Charisius/dpa-Bildfunk

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat an die Eigenverantwortung der Bürger appelliert und zu besonderer Umsicht im Sommerurlaub wegen der Corona-Krise aufgerufen.

"Ganz wichtig ist, dass vor allem Eltern mit Schulkindern nicht in Risikogebiete fahren und direkt danach die Kinder in die Schule schicken", sagte Hans der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Das kann natürlich nicht gehen. Hier muss man schon darauf Wert legen, dass Quarantäneregeln eingehalten werden können."

Geschehen im Urlaubsland beobachten

Er appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger, bei der Wahl ihres Urlaubsziels zu berücksichtigen, wie das Infektionsgeschehen im jeweiligen Urlaubsland sei, sagte Hans. Da dieses innerhalb der Europäischen Union im Moment gut im Griff sei, biete es sich an, Urlaubsziele etwa in den Nachbarländern Deutschlands zu wählen. "Allein schon, weil man eben im Notfall von dort auch wieder schneller zurückkommen kann."

Hans: Kein Urlaub, wie man ihn kennt

"Jeder sollte wissen, es wird in diesem Jahr nicht ein Urlaub sein, wie man ihn aus der Vergangenheit kennt", mahnte der Ministerpräsident. Es gelte auch im Urlaub, sich an die Hygieneregeln, das Abstandsgebot und das Tragen von Mund-Nase-Masken zu halten. "Damit eben nicht hinterher nochmal ein großes Ausbruchsgeschehen auch in Deutschland stattfindet", sagte Hans, der auf die Reiseempfehlungen des Auswärtigen Amtes hinwies.

"Müssen mit zweiter Welle rechnen"

Zugleich warnte der Regierungschef: "Wir müssen mit einer zweiten Welle rechnen." Er sei aber kein Freund von Horrorszenarien. "Eine zweite Welle würde vor allem unsere wirtschaftliche Entwicklung noch einmal sehr stark treffen. Deswegen müssen wir alles daran setzen, es zu verhindern", sagte Hans.

Gleichzeitig müsse Deutschland aber auch gewappnet sein, etwa durch die Notbremseregel in den Landkreisen, nach der schärfere Maßnahmen wieder eingeführt würden, wenn es über 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner gebe. Im Saarland liegt die Grenze bei 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. "Das sind ganz wichtige Regeln, um zu verhindern, dass es noch einmal einen flächendeckenden Lockdown geben muss", sagte Hans.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Lebenslang wegen Mordes aus Eifersucht: Mann aus Lebach verurteilt

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Das Gericht verurteilte den Lebacher zu lebenslanger Haft. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Stefan Puchner

Lebenslange Haft wegen Mordes aus Eifersucht: So lautet laut "dpa" das Urteil des Landgerichts Fulda gegen einen Lebacher. Der aus dem Irak stammende Mann hatte seine 27-jährige Frau (ebenfalls aus dem Irak) am 9. August 2019 so stark gewürgt, dass sie ins Koma fiel. Am nächsten Tag verstarb die Frau im Krankenhaus.

Wie "dpa" meldet, hinterlässt die 27-Jährige zwei Kinder im Alter von inzwischen sechs und neun Jahren. Der Verurteilte muss laut Urteil an jedes Kind 15.000 Euro Hinterbliebenengeld zahlen.

Einschätzung: Angeklagter voll schuldfähig

Laut Gutachter-Einschätzung ist der Angeklagte voll schuldfähig. Er soll heimtückisch und vorsätzlich gehandelt haben. Der Richter erklärte laut "dpa", die Frau habe bei dem Gespräch unter vier Augen nicht mit einer tödlichen Gefahr gerechnet. Sie sei völlig arglos gewesen. Der 28-Jährige habe sie fast drei Minuten lang gewürgt und ihren Tod so in Kauf genommen.

Eifersucht als Motiv

Nach Gerichtsangaben war das Motiv Eifersucht - aber auch Wut, Verlustangst und Verzweiflung. Die Frau hatte zuvor angekündigt, sich wegen eines anderen Mannes von ihm trennen zu wollen, meldet "dpa". Um Abstand zu gewinnen, war sie zu Bekannten nach Bad Salzschlirf gereist.

Der Mann war mit einem Freund hinterhergefahren, um sich mit ihr auszusprechen. In der Wohnung der Bekannten kam es dann zu der Tat. Der Verteidiger überlegt, Revision gegen das Urteil einzulegen, so "dpa". Das Paar war 2016 aus dem Irak in die Türkei geflohen und hatte seit 2018 in Deutschland gelebt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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A1 bei Tholey wird am Sonntag gesperrt

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Die A1 bei Tholey muss am Sonntag (12.07.2020) wegen Markierungsarbeiten gesperrt werden. Symbolfoto: Jan Woitas/zb/dpa

Vollsperrung auf der A1 bei Tholey wegen Markierungsarbeiten

Am kommenden Sonntag wird der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) gelöste Markierungsfolien auf der A1 bei Tholey erneuern. Betroffen ist der Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Tholey-Hasborn und Tholey. Aus Sicherheitsgründen muss das Aufkleben der Markierungsfolie unter Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Saarbrücken erfolgen. Laut LfS werden die Arbeiten in der Zeit von 09.00 bis 15.00 Uhr ausgeführt.

Betroffen ist nach Angaben des LfS auch der Rastplatz Schaumberg-Kreuz in Fahrtrichtung Saarbrücken. Die Auffahrt Tholey-Hasborn in Richtung Saarbrücken könne am Sonntag ebenfalls nicht genutzt werden, da diese im Zuge der Reparaturarbeiten ebenfalls gesperrt werden müsse.

Umleitungen während der Markierungsarbeiten

Während der Sperrung wird der Autobahnverkehr in Richtung Saarbrücken an der Ausfahrt Tholey-Hasborn abgeleitet. Von dort erfolgt die Umleitung über die L324 in Richtung Sotzweiler und weiter über die B269 bis zur Anschlussstelle Tholey. Die derzeitig zweispurige Verkehrsführung auf der A1 in Fahrtrichtung Trier bleibt davon laut Angaben des LfS unberührt. Nach Abschluss der Arbeiten soll der Verkehr auf der A1 in Fahrtrichtung Saarbrücken wieder einspurig fließen.

Mögliche Verkehrsstörungen während der Arbeiten

Auch wenn der Landesbetrieb für Straßenbau die Arbeiten außerhalb des Berufs- und Pendlerverkehrs gelegt hat, muss während der Markierungsarbeiten mit Verkehrsstörungen gerechnet werden. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten, etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen und mehr Fahrzeit für die Umleitungsstrecke einzuplanen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau vom 08.07.2020

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Calypso-Mitarbeiter wollen für Arbeitsplätze demonstrieren

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Das Calypso-Spaßbad in Saarbrücken musste wegen Insolvenz des Betreibers geschlossen werden. Foto: BeckerBredel

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten plant am Freitag (10. Juli 2020) ab 17:00 Uhr eine Kundgebung auf dem Vorplatz der Congresshalle. Sie wollen für die Erhaltung der Arbeitsplätze eintreten. Das kündigte die Gewerkschaft auf Facebook an. 

Dem Calypso-Spaßbad in Saarbrücken fehlten während der Corona-Pandemie die Einnahmen. Nachdem die Betreibergesellschaft Vivamar Insolvenz angemeldet hatte, forderte die NGG alle Stellen zu sichern und die Mitarbeiter an den Gesprächen über die Zukunftssicherung zu beteiligen. Die Landeshauptstadt versucht bereits einen Nachfolger zu finden. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der NGG
- Eigene Berichte

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Marcus Mann verlässt den 1. FC Saarbrücken

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Marcus Mann verlässt den 1. FC Saarbrücken in Richtung Hoffenheim. Foto: 1. FC Saarbrücken

Marcus Mann verlässt 1. FC Saarbrücken

Der 1. FC Saarbrücken und sein bisheriger sportlicher Leiter Marcus Mann haben sich darauf verständigt, dass sie ab sofort getrennte Wege gehen. Das teilte der Verein am heutigen Mittwoch mit. Nach vier erfolgreichen Jahren werde sich der gebürtige Baden-Württemberger einer neuen Aufgabe beim Bundesligisten TSG Hoffenheim widmen.

FCS will Mann berufliche Chance nicht verbauen

Die Blau-Schwarzen lassen Mann nur schweren Herzens ziehen, wollen ihm aber die sich bietende berufliche Chance in Hoffenheim nicht verbauen, wie es in einer Mitteilung des Vereins heißt. Zudem zeige man Verständnis dafür, dass Mann, der in Leonburg geboren wurde (rund 90 Kilometer von Hoffenheim entfernt) wieder in der Nähe seiner Heimat arbeiten möchte.

Mann kann auf vier erfolgreiche Jahre zurückblicken

Marcus Mann hatte den Posten des sportlichen Leiters beim FCS seit Mai 2016 bekleidet. Er kann auf vier erfolgreiche Jahre zurückblicken. Neben zwei Meisterschaften in der Regionalliga Südwest sowie zwei Saarland-Pokal-Siegen während seiner Amtszeit hat der 1. FC Saarbrücken in diesem Jahr sogar den Aufstieg in die 3. Liga erreicht. Mann hatte laut Vereinsangaben einen erheblichen Anteil an der positiven Entwicklung der vergangenen Jahre und habe stets mit großer Hingabe, absoluter Loyalität und umfassender Fachkompetenz beim FCS gewirkt.

Mann hinterlässt kein unbestelltes Feld

Die große Loyalität zeigte Mann auch bei seinem Abschied. Denn der bisherige sportliche Leiter hinterlässt kein unbestelltes Feld beim FCS. So habe Mann laut Angaben des FCS bereits viele Vorarbeiten für die neue Saison in Abstimmung mit Cheftrainer Lukas Kwasniok geleistet, die eine aussichtsreiche Basis für eine erfolgreiche Zukunft bieten.

FCS-Präsident Ostermann bedankt sich für gute Zusammenarbeit

"Der Wechsel von Marcus Mann nach Hoffenheim ist für uns ein herber Verlust, auch wenn klar war, dass seine erfolgreiche Arbeit von anderen Vereinen registriert werden würde. Ich bedanke mich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünsche Marcus alles erdenklich Gute in seinem weiteren beruflichen und privaten Werdegang", erklärte FCS-Präsident Hartmut Ostermann zum Abschied von Marcus Mann.

FCS sucht nun einen Nachfolger

Da die Entscheidung nun feststehe, müsse man sich nun voll auf die Nachfolge konzentrieren. "In der aktuellen Situation brauchen wir eine sportliche Leitung, die sich mit der Mission des 1. FC Saarbrücken zu 100 % identifizieren kann, an die langfristige Perspektive im bundesdeutschen Profifußball glaubt und über die fachliche Kompetenz verfügt, unsere Zielsetzung auch umzusetzen", so Ostermann weiter. 

Mit der Rückkehr in die 3. Liga und durch die jüngsten Erfolge im DFB-Pokal habe man laut Ostermann eine vernünftige sportliche Basis geschaffen, sodass man für die Nachfolge in der Position des Sportdirektors genügend kompetente Bewerber finden werde. Man wolle nun die nächste Etappe strategisch in den Fokus nehmen. Bis ein neuer sportlicher Leiter beim FCS gefunden ist, werden die Aufgaben übergangsweise von Vize-Präsident Dieter Ferner sowie Geschäftsführer David Fischer übernommen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des 1. FC Saarbrücken vom 08.07.2020

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Leiche aus Saar geborgen

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Die tote Frau wurde aus der Saar geborgen. Foto: Feuerwehr Merzig/Facebook

Einsatzkräfte haben am Dienstag (7. Juli 2020) in Merzig eine Leiche aus der Saar geborgen. Bei der Toten handele es sich um eine 68-Jährige aus der Kreisstadt, so Polizei-Sprecher Stephan Laßotta auf SOL.DE-Anfrage.

Fremdverschulden ausgeschlossen

Ob die Leiche obduziert wird, werde die Staatsanwaltschaft entscheiden. Fremdverschulden als Todesursache könne nach bisherigen Erkenntnissen aber ausgeschlossen werden, so Laßotta. Die Frau war vorher nicht als vermisst gemeldet worden.

Spaziergänger machten Fund

Spaziergänger hatten die Tote laut Feuerwehr gegen 16.00 Uhr in Höhe der Schiffsanlegestelle entdeckt. Im Einsatz waren neben Polizei und Feuerwehr auch der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Facebook-Post der Feuerwehr Merzig, 07.07.2020

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Keine Absage wegen Corona: "Rock Wall" Open-Air in Saarlouis soll stattfinden

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Unter anderem soll die Band "Rosedale" an dem Abend auftreten. Foto: Bruno Calendini

Das "Rock Wall" Open-Air in Saarlouis soll auch in diesem Jahr stattfinden. Darüber informierte "Kommkultur Saarlouis" am Mittwoch (8. Juli 2020). Der Termin für das Event: Freitag, 31. Juli 2020.

Keine Absage wegen Corona

Die Durchführung des "Rock Wall" Open-Air ermögliche die positive Entwicklung der Corona-Infektionszahlen. "Das seit acht Jahren bestens eingeführte Blues- und Blues-Rock-Festival kann unter den vorgegebenen Schutzmaßnahmen stattfinden", so "Kommkultur Saarlouis".

Auflagen für das Event

Mit der Freigabe von Freiluftveranstaltungen durch die Landesregierung können bis zu 700 Besucherinnen und Besucher an dem Festival teilnehmen. Gefeiert werde allerdings "auf anderem Terrain" und in abgesperrtem Bereich.

Darüber hinaus müssten Gäste eine personalisierte Eintrittskarte im Vorverkauf erwerben. Zugang über die Abendkasse gebe es nicht. Das Veranstaltungsgelände werde in Kürze mit Start des Vorverkaufs bekannt gegeben; der Eintritt koste zehn Euro. Weitere Details gibt es auf der Webseite von "Kommkultur Saarlouis".

Diese Künstler treten auf

Für die musikalische Unterhaltung sollen an dem Abend "Félix Rabin" und "Rosedale" sorgen. Beide seien dem Blues- und Blues-Rock verpflichtet. Los geht es nach Angabe des Veranstalters um 20.00 Uhr.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von "Kommkultur Saarlouis", 08.07.2020
- eigener Bericht
- Webseite "Kommkultur Saarlouis"

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Mann (23) in Dudweiler auf offener Straße zusammengeschlagen

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Der Angreifer schlug und trat auf sein Opfer ein. Symbolfoto: Unsplash

Ein 23-Jähriger ist am Dienstag (7. Juli 2020) auf offener Straße im Saarbrücker Stadtteil Dudweiler zusammengeschlagen worden. Die Tat ereignete sich laut Polizei am späten Abend in der Straße In den kurzen Rödern.

Der unbekannte Täter habe das Opfer demnach zuerst von hinten angegriffen, als es vor die Haustür trat. Nachdem der 23-Jährige auf dem Boden gelegen hatte, schlug und trat der Angreifer auf den Geschädigten ein.

Täter flüchtet mit zwei Frauen und Hund

Anschließend flüchtete der Täter zusammen mit zwei Frauen in einem weißen Kombi. Er soll einen größeren Hund dabei gehabt haben. Der 23-Jährige wurde laut Polizei durch den Angriff "erheblich verletzt".

Die Polizei sucht jetzt Hinweise, Tel. (06897)9330.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach, 08.07.2020

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Toter Untersuchungshäftling in JVA Saarbrücken soll Kopf von Betrüger-Bande gewesen sein

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In der JVA Saarbrücken kam es am Montag zu einem Todesfall. Archivfoto: BeckerBredel

Am Montag (6. Juli 2020) wurde ein 56-Jähriger, der sich in Untersuchungshaft in der JVA Saarbrücken befand, tot in seiner Zelle entdeckt. Wie der "SR" berichtet, steht der Todesfall in Zusammenhang mit dem wohl größten Onlinebetrugs-Verfahren in Europa. Der gebürtige Sauerländer soll der Hauptverdächtige gewesen sein.

Bis zu 200.000 Personen betrogen

Nach Angaben des Senders soll der Verstorbene Kopf einer international agierenden Bande gewesen sein. Der Vorwurf: Mit vorgetäuschten Geldanlage-Plattformen hätten die Online-Betrüger bis zu 200.000 Personen betrogen. Der dadurch entstandene Schaden könnte sich in allein in Deutschland auf Hunderte Millionen Euro belaufen.

Verhaftung im Januar 2019

Laut "SR" kam es im Januar 2019 zur Verhaftung des Mannes in Tirol. Anschließend wurde er nach Deutschland ausgeliefert; seit Oktober 2019 befand sich der 56-Jährige in der JVA Saarbrücken. Die Ermittlungen seien mit seinem Tod jedoch nicht abgeschlossen.

Aus dem Medienbericht geht ebenso hervor: Die Ermittlungen laufen weiterhin gegen 13 andere Beschuldigte. Einer davon sitze etwa in Albanien in Untersuchungshaft. Er soll ebenfalls nach Deutschland ausgeliefert werden.

Todesursache noch nicht bekannt

Nach "dpa"-Angaben dauerten die Ermittlungen zur Todesursache des 56-Jährigen an. Es seien eine Obduktion und eine toxikologische Untersuchung angeordnet worden. Das Ergebnis werde laut eines Sprechers des Justizministeriums für Donnerstag (9. Juli 2020) erwartet.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht
- Deutsche Presse-Agentur

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Messer-Angriff in Saarbrücken: Opfer (18) schwer verletzt

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Mit einem Messer wurde das Opfer schwer verletzt. Symbolfoto: Fotolia

Bei einem Überfall in der Nähe des Saarbrücker Hauptbahnhofs ist ein 18-Jähriger mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Tatverdächtig ist ein 23-Jähriger, der kurz nach der Tat gefasst wurde und vermutlich unter dem Einfluss von Drogen stand, wie die Polizei in der Nacht auf Mittwoch (8. Juli 2020) mitteilte.

Opfer in Rücken gestochen

Der 23-Jährige soll das Opfer sowie dessen 16 und 19 Jahre alten Begleiter zuvor im Lützelbachtunnel mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben. Als die drei gegen 18.00 Uhr am Dienstag ohne zu reagieren weiterliefen, stach der mutmaßliche Täter dem 18-Jährigen in den Rücken und flüchtete.

Mutmaßlicher Täter schweigt zu Motiv

Er wurde in Alt-Saarbrücken von Einsatzkräften festgenommen. Der 18-Jährige kam in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei kannten sich Opfer und mutmaßlicher Täter nicht. Zum Motiv seiner Tat schwieg der polizeibekannte Mann laut den Beamten zunächst.

Update (8. Juli, 15.10 Uhr): Nach Polizeiangaben ist gegen den 23-Jährigen ein Unterbringungsbefehl erlassen worden. Er befindet sich jetzt in der Saarländischen Klinik für forensische Psychiatrie. Das verletzte Opfer konnte das Krankenhaus verlassen und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Lebensgefahr bestand nicht.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 08.07.2020

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Mann bedroht Verkäufer in Saarbrücken mit Spritze

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Mit einer Spritze soll der Mann einen Verkäufer bedroht haben. Symbolfoto: Peter Steffen/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat am Dienstag (7. Juli 2020) in Saarbrücken einen mutmaßlichen Ladendieb festgenommen. Er sitze jetzt in Untersuchungshaft, teilten die Beamten mit.

Verkäufer mit Spritze bedroht

Der Verdächtige soll im "Rewe" in der Europagalerie versucht haben, 40 Packungen Batterien zu stehlen. Als ein Verkäufer ihn auf frischer Tat erwischte, habe der Mann eine Spritze aus seiner Tasche gezogen und den Verkäufer bedroht, so die Polizei.

Dem Mitarbeiter gelang es, den Mann zu überwältigen, sodass die hinzugerufenen Einsatzkräfte den mutmaßlichen Kriminellen festnehmen konnten. Ein Richter erließ Haftbefehl. Der Mann sitzt jetzt in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 08.07.2020

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Mittwoch

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Der Todesfall in der Saarbrücker JVA sorgte auch am heutigen Mittwoch (8. Juli 2020) für deutschlandweite Schlagzeilen. Archivfoto: Wikimedia Commons/Tim Mathis/CC4.0-Lizenz (Bild zugeschnitten)

Toter Untersuchungshäftling in JVA Saarbrücken soll Kopf von Betrüger-Bande gewesen sein

Zu dem Todesfall in der Saarbrücker Justizvollzugsanstalt liegen neue Informationen vor. Gegen den verstorbenen Mann soll im wohl größten Onlinebetrugs-Verfahren europaweit ermittelt worden sein. Mehr dazu: "Toter Untersuchungshäftling in JVA Saarbrücken soll Kopf von Betrüger-Bande gewesen sein".

Leiche aus Saar geborgen

Spaziergänger haben in Merzig eine Leiche in der Saar entdeckt. Bei der Toten handelt es sich um eine 68-Jährige. Was bislang bekannt ist: "Leiche aus Saar in Merzig geborgen".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Messer-Angriff in Saarbrücken: Opfer (18) schwer verletzt
- St. Ingberter Feuerwehr rettet 14 Monate altes Kind aus verschlossenem Auto
- Rettung von Schwerverletztem: Jugendlicher stürzt in Neunkirchen Böschung hinab
- Homburg: Feuerwehr und Polizei suchen vermisste Seniorin
- Suchaktion nach 22-Jährigem in Saarbrücken: Junger Mann aus Krankenhaus abgängig
- Teil einer mutmaßlichen Einbrecherbande in Merzig festgenommen
- Mann bedroht Verkäufer in Saarbrücken mit Spritze
- 23-Jähriger in Dudweiler auf offener Straße zusammengeschlagen
- Fahrer fährt Mountainbiker in Lebach um und lässt ihn schwer verletzt liegen
- Lebach: Mehrere Pkw-Aufbrüche und versuchter Einbruch in Bankfiliale
- Polizei vollstreckt bei Kontrolle in Losheim Haftbefehl gegen 46-Jährigen
- Lebenslang wegen Mordes aus Eifersucht: Mann aus Lebach verurteilt

Arbeitskräfte in der saarländischen Fleischproduktion sollen auf Corona getestet werden

Die saarländische Landesregierung will Corona-Ausbrüche in der lokalen Fleischproduktion verhindern. Daher werden nun großangelegte Tests durchgeführt. Mehr unter: "Arbeitskräfte in der saarländischen Fleischproduktion sollen auf Corona getestet werden".

Hans: Kein Sommerurlaub, wie man ihn bislang kannte

Hygieneregeln, Abstandsgebot, Maske tragen: Der Sommerurlaub wird in diesem Jahr nicht so sein wie sonst. Saarlands Ministerpräsident Hans appelliert an die Eigenverantwortung der Bürger - und richtet sich vor allem an Eltern. Die Details dazu: "Hans: Kein Sommerurlaub, wie man ihn bislang kannte".

Weitere Corona-News:
- Bürger aus Gütersloh dürfen wieder im Saarland schlafen
- Keine Absage wegen Corona: "Rock Wall" Open-Air in Saarlouis soll stattfinden

Saarland gehört zu Bundesländern mit höchsten Hürden für Studienanwärter

Weit mehr als die Hälfte aller Studiengänge an Saar-Hochschulen sind vom nächsten Wintersemester an zulassungsbeschränkt. Das geht aus dem Numerus-Clausus-Check des Centrums für Hochschulentwicklung hervor. Das sind die Zahlen dazu: "Saarland gehört zu Bundesländern mit höchsten Hürden für Studienanwärter".

Oberverwaltungsgericht kippt Prostitutionsverbot in der Neunkircher Innenstadt 

Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat die Verordnung über das Verbot von Prostitution in bestimmten Gebieten der Kreisstadt Neunkirchen sowohl formell als auch materiell für unwirksam erklärt. Mehr Informationen zu der Entscheidung unter: "Oberverwaltungsgericht kippt Prostitutionsverbot in der Neunkircher Innenstadt".

A1 bei Tholey wird am Sonntag gesperrt

Wie der Landesbetrieb für Straßenbau mitteilt, wird die A1 bei Tholey am Sonntag (12. Juli 2020) wegen Markierungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt. Betroffen ist die Autobahn in Fahrtrichtung Saarbrücken. Die Details: "A1 bei Tholey wird am Sonntag gesperrt".

Calypso-Mitarbeiter wollen für Arbeitsplätze demonstrieren

Die Mitarbeiter des ehemaligen Calypso-Spaßbades in Saarbrücken wollen demonstrieren. Ihnen droht nach der Insolvenz der Verlust ihrer Stellen. Mehr: "Calypso-Mitarbeiter wollen für Arbeitsplätze demonstrieren".

Marcus Mann verlässt den 1. FC Saarbrücken

Der 1. FC Saarbrücken verliert seinen sportlichen Leiter Marcus Mann. Wie der Verein am heutigen Mittwoch (8. Juli 2020) bekannt gab, habe man sich mit darauf geeinigt, dass er sich einer neuen Herausforderung bei dem Bundesligisten TSG Hoffenheim widmen darf. Der Artikel: "Marcus Mann verlässt den 1. FC Saarbrücken".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

Verwendetes Foto:
- Wikimedia Commons/Tim Mathis/CC4.0-Lizenz (Bild bearbeitet)

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St. Ingberter Feuerwehr rettet 14 Monate altes Kind aus verschlossenem Auto

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Mit Spezialwerkzeug öffneten die Einsatzkräfte den verriegelten Wagen. Foto: Frank Hoffmann (Rohrbach)

Am Montagnachmittag rückten die beiden Löschbezirke der Feuerwehr zu einem Pkw in der Hunsrückstraße in St. Ingbert-Rohrbach aus. In dem Fahrzeug war ein Kleinkind eingeschlossen, so die Einsatzkräfte.

"Das 14 Monate alte Kind war im Kindersitz auf der Rückbank im verschlossenen Fahrzeug", heißt es in der Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert. Der Pkw hatte sich vermutlich wegen eines technischen Defekts selbstständig verriegelt. Der Schlüssel lag auf dem Beifahrersitz.

Die Einsatzkräfte öffneten den verschlossenen Wagen mithilfe von Spezialwerkzeug. Im Anschluss konnte die Mutter ihr Kleinkind "unverletzt in den Arm nehmen", so die Feuerwehrkräfte. Zur Erinnerung an den Einsatz schenkten die Feuerwehrleute dem Kind das Plüschtier "Grisu, der kleine Drache".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert, 07.07.2020

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Fahrer fährt Mountainbiker in Lebach um und lässt ihn schwer verletzt liegen

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Der Mountainbiker wurde von dem Wagen erfasst und in ein Feld geschleudert. Symbolfoto: Pixabay

Bei einem Unfall im Lebacher Ortsteil Niedersaubach ist am Montag (6. Juli 2020) ein Fahrradfahrer schwer verletzt worden. Der Verursacher sei anschließend geflüchtet, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Wagen fährt Fahrrad von hinten auf

Nach Angaben der Beamten war der Mountainbiker zwischen 18.00 und 19.00 Uhr auf dem geteerten Feldweg vom Waldgebiet Tanneck kommend in Richtung der Straße In der Hold unterwegs. Im leicht abschüssigen Bereich fuhr hier ein Wagen von hinten auf das Fahrrad auf. Der Mountainbiker schleuderte im Frontbereich auf das Fahrzeug und blieb anschließend im angrenzenden Feld liegen.

Der Fahrer des Wagens hielt zwar kurzzeitig an, fuhr dann aber weiter, ohne dem Schwerverletzten zu helfen. Gesucht wird ein roter Transporter/Kastenwagen, bei dem es sich eventuell um ein neueres Modell handeln könnte.

Hinweise an die Polizei, Tel. (06881)5050.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Lebach, 08.07.2020

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Teil einer mutmaßlichen Einbrecherbande in Merzig festgenommen

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Die Polizei hat am gestrigen Dienstag (07.07.2020) in Merzig zwei Einbrecher festgenommen. Symbolfoto: Daniel Maurer/dpa

Einbrecher in Merzig festgenommen

Am gestrigen Dienstag nahm die Polizei nach einem Zeugenhinweis zwei Männer fest, die kurz zuvor in ein Mehrparteienhaus in der Goethestraße in Merzig eingebrochen waren. Die Festnahme gestaltete sich zunächst als schwierig. Als Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Merzig die Einbrecher fassen wollten, leistete einer der Männer (23) zunächst heftigen Widerstand. Währenddessen floh sein 29-jähriger Komplize mit einem Auto vom Tatort. Nach kurzer Fahndung wurde dann aber auch der 29-Jährige durch Kräfte der Polizeiinspektion Saarlouis festgenommen.

Die Männer sollen Teil einer mutmaßlichen Einbrecherbande sein. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler des Dezernats für Wohnungseinbruch gehen mehrere Taten auf das Konto der vierköpfigen Gruppe.

So sollen die Täter vorgegangen sein

Laut Angaben der Polizei inserierte die Tätergruppe zunächst eine Annonce in einer lokalen Wochenzeitung, in der sie Renovierungsarbeiten anbot. Nachdem sich die späteren Geschädigten darauf gemeldet hatten, erledigten zunächst zwei Männer (darunter einer der Festgenommenen) und eine Frau Arbeiten in dem Haus.

Durch geschickte Gesprächsführung gewann die Gruppe das Vertrauen der Hauseigentümer und erreichte, dass diese das Haus verließen, während sie unbeaufsichtigt im Haus verblieben. Diese Gelegenheit nutzte die Gruppe aus, durchsuchte das Haus und erbeutete Bargeld sowie einen Hausschlüssel für das Anwesen.

Polizei findet Tatwerkzeuge bei den Festgenommenen

Im Rahmen der gestrigen Festnahme stellte die Polizei den Hausschlüssel und weiteres Tatwerkzeug bei dem 29-Jährigen fest. Bei einer im Anschluss erfolgten Wohnungsdurchsuchung der mutmaßlichen Komplizen wurde dann ein Teil der Diebesbeute aufgefunden.

Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Die beiden Männer wurden nach ihrer Festnahme dem Haftrichter vorgeführt. Gegen beide wurde ein Haftbefehl erlassen, sodass sie noch gestern in die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken eingeliefert wurden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Merzig vom 08.07.2020

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Rettung von Schwerverletztem: Jugendlicher stürzt in Neunkirchen Böschung hinab

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Infolge des Sturzes verletzte sich der Jugendliche schwer. Foto: Facebook/Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen-Innenstadt

Wie die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen-Innenstadt meldet, war der Jugendliche am Dienstagnachmittag aus bislang ungeklärter Ursache gestürzt. Passanten setzten einen Notruf ab, daraufhin rückte die Feuerwehr in den Bereich der Neunkircher Mozartstraße aus.

Jugendlicher schwer verletzt

Die Erstversorgung des Schwerverletzten übernahm der Rettungsdienst, der den Jugendlichem im Uferbereich antraf. "Gemeinsam mit dem Notarzt wurde dann die Bergung des Patienten aus dem Steilhang abgestimmt und aufgrund des nicht unkritischen Gesundheitszustandes rasch eingeleitet", so die Feuerwehr. Anschließend wurde der Jugendliche unter ärztlicher Begleitung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Schaulustige behindern Rettungsmaßnahmen

Nach Angaben der Feuerwehr kam es während des Einsatzes mehrfach zu Behinderungen der Rettungsmaßnahmen durch "uneinsichtige Schaulustige". Ebenso hätten sich die Gaffer selbst gefährdet.

Um unter anderem den Einsatzerfolg zu gewährleisten, musste Unterstützung der Polizei angefordert werden. Nach etwa einer Stunde "war der Einsatz für die acht ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Innenstadtwache beendet", heißt es abschließend in der Meldung der Feuerwehr.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen-Innenstadt, 07.07.2020

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Saarland gehört zu Bundesländern mit höchsten Hürden für Studienanwärter

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Für Studienanwärter bestehen im Saarland hohe Hürden, so der Numerus-Clausus-Check. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Swen Pförtner

Mit den Zulassungsbeschränkungen der Hochschulen in Deutschland hat sich laut "dpa" das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh beschäftigt. Der am Mittwoch (8. Juli 2020) vom CHE veröffentlichte Numerus-Clauses-Check zeigt auch Zahlen für das Saarland auf.

Das sind die Daten

Demnach sind hierzulande weit mehr als die Hälfte aller Studiengänge vom nächsten Wintersemester an zulassungsbeschränkt, so das CHE. Mit einer Numerus-Clausus-Quote von 65,4 Prozent gehöre das Saarland zu den Bundesländern mit den höchsten Hürden für Studienanwärter.

Lediglich in Berlin seien die Hürden mit 66,1 Prozent noch höher. Im Bundesschnitt beträgt die NC-Quote laut CHE 40,6 Prozent. Die niedrigsten NC-Hürden gebe es in Rheinland-Pfalz, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Zunahme der NC-Quote

Gegenüber dem Vorjahr habe die Numerus-Clausus-Quote im Saarland noch einmal um etwa neun Prozentpunkte zugenommen. Vor allem Studienangebote in den Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften seien zulassungsbeschränkt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Bürger aus Gütersloh dürfen wieder im Saarland schlafen

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Wegen eines Corona-Ausbruchs bei "Tönnies" hatte es einen Lockdown in Gütersloh gegeben. Foto: David Inderlied/dpa-Bildfunk

Menschen aus Gütersloh/Nordrhein-Westfalen dürfen wieder im Saarland beherbergt werden. Der Nachweis eines negativen Tests sei nicht mehr nötig, meldet die "SZ" mit Berufung auf Regierungssprecher Alexander Zeyer.

Menschen aus Corona-Hotspots dürfen nicht in Hotels

Nach einem Massen-Ausbruch des Coronavirus im Fleischbetrieb "Tönnies" mit mehr als 1.000 Infizierten hatte es in den NRW-Landkreisen Gütersloh und Warendorf regionale Einschränkungen gegeben. Die saarländische Landesregierung beschloss daraufhin eine neue Regelung: Personen, die aus einem Kreis mit mehr als 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche kommen, dürfen nicht in Hotels oder auf Campingplätzen beherbergt werden. Private Besuche bleiben nach "SR"-Informationen weiter erlaubt.

In Gütersloh hatte der Wert zu Höhepunkt des Ausbruchs bei 270,2 gelegen. Mit Stand vom heutigen Mittwoch (8. Juli 2020) liegt er laut Robert-Koch-Institut bei 28,6, in Warendorf bei 10,1.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie
- Saarländischer Rundfunk
- Robert-Koch-Institut

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Zwei Corona-Neuinfektionen im Saarland

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2.772 Menschen im Saarland haben sich bislang mit dem Coronavirus angesteckt. Foto: Unsplash

Im Saarland sind zurzeit 10 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand von Dienstag (7. Juli 2020), 17.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Zwei Neuinfektionen gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 2 auf jetzt 2.772 Fälle. Bislang sind 174 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.588 Menschen, genauso viele wie am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 5 stationär behandelt (+/-0). Davon liegen 3 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.207 (+1 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 561 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 344 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 271 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 218 (+0)
Landkreis St. Wendel: 171 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 07.07.2020
- eigene Recherche

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Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
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Spendenlauf trotz Corona: Verein aus Beckingen organisiert "ToleRUNs"

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Beim "ToleRUNs" laufen die Teilnehmer jeder für sich eine individuelle Strecke. Symbolfoto: Pixabay

Wegen der Abstandsregeln und anderer Corona-Einschränkungen fallen viele Firmen- und Spendenläufe in diesem Jahr ins Wasser. Der gemeinnützige Verein "Hand in Hand" will trotzdem Geld für Projekte sammeln, die sich für eine tolerante Gesellschaft einsetzen. Der "ToleRUNs" findet daher als individueller Spendenlauf statt. 

So könnt ihr am Spendenlauf "ToleRUNs" teilnehmen

Vom 10. bis zum 19. Juli läuft darum jeder Teilnehmer für sich eine Strecke seiner Wahl. So werden die Corona-Regeln eingehalten und dennoch kommt Geld für einen guten Zweck zusammen. Mitmachen kann jeder, der sich über die Homepage des Vereins anmeldet. Die Gebühr beträgt 5 Euro. Wer möchte, kann nach seinem Lauf ein Foto in den sozialen Netzwerken posten unter dem Hashtag #toleRUNs. Unter anderem Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich bereits für die Teilnahme registriert.

Einnahmen gehen an zwei Projekte gegen Rassismus

Die Einnahmen gehen zu jeweils 50 Prozent an zwei Projekte, die sich für die Rechte von People of Color einsetzen. "Each one Teach One" (EOTO) wurde 2012 in Berlin gegründet. Seit 2014 ist die Kiez-Bibliothek des Vereins ein Ort des Lernens und der Begenung. EOTO e.V. setzt sich für die Interessen von schwarzen Menschen in Deutschland und Europa ein. "Color of Change" ist eine Organisation, die die Bürgerrechte in den Vereinigten Staaten fördern will. Mit Online-Kampagnen soll die politische Stimme von Afroamerikanern gestärkt werden. 

Der Vorsitzende Nicolas Adam ruft in einem Video zur Teilnahme auf: "Ob groß oder klein, jung oder alt, Stadt oder Land: Wir laufen getrennt zusammen. Sei auch du dabei und setze dein Zeichen für eine offene, tolerante Gesellschaft."

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung von Hand in Hand e.V.

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