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Gastronomie, Kitas und Sport in Rheinland-Pfalz: Weitere Corona-Beschränkungen fallen

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Etwa die Sperrstunde in Kneipen wird in Rheinland-Pfalz aufgehoben. Symbolfoto: Pixabay

Sportliches Training in festen Gruppen von bis zu 30 Menschen und eine Ausweitung der Sperrstunde: Die Beschränkungen in der Corona-Krise hat Rheinland-Pfalz weiter gelockert. Zudem gilt vom 1. August in Kitas wieder der Regelbetrieb, wie das Sozialministerium in Mainz heute (14. Juli 2020) mitteilte. Die Zweite Landesverordnung zur 10. Corona-Bekämpfungsverordnung gilt ab dem morgigen Mittwoch (15. Juli 2020).

Die Änderungen

In der Gastronomie ist ab morgen auch der Thekenbetrieb wieder erlaubt - unter Beachtung der Abstandsregeln und der Erfassung der Kontakte. Die Begrenzung der Sperrzeiten auf 05.00 bis 24.00 Uhr wird aufgehoben. Es gelten die Sperrzeiten wie vor der Pandemie.

Neben dem Training ist auch im Kontaktsport der Wettkampf in den kleinen Gruppen bis 30 Menschen wieder möglich. Dabei gilt die Pflicht zur Erfassung der Kontakte. Damit sei die übliche Saisonvorbereitung und der Spielbetrieb in Sportarten wie Fußball, Handball und Volleyball wieder möglich. Außerhalb der Trainingsstätte und für Gruppen über 30 Menschen gelten die Abstands- und Hygieneregeln.

In den Kitas des Landes gilt von August an wieder der Regelbetrieb. Der Übergang in den Regelbetrieb ist bereits ab Mittwoch möglich.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Kurios: Magazin bebildert Amazonas-Artikel mit Saarschleife-Foto

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Kann mal passieren: Der Amazonas wurde in einem Magazin mit der Saar verwechselt. Foto: SOL.DE

Das Kindermagazin "Junior" hat sich eine kuriose Verwechslung geleistet. In der aktuellen Ausgabe bebilderten die Redakteure einen Artikel über den Amazonas mit einem Foto der Saarschleife.

Den Schreibern scheint der Fehler unangenehm zu sein: "Ups!" steht auf der Website des Magazins, auf der die Verwechslung eingeräumt wird. "Die Redaktion bittet vielmals um Entschuldigung!", heißt es weiter.

SOL.DE findet: Dass die Saar mindestens so schön wie der Amazonas ist und unser Bundesland mit Südamerika mithalten kann, wussten Saarländer schon lange.

Verwendete Quellen:
- Junior-Magazin, Juli-Ausgabe

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Politik auf den Punkt gebracht - Inspirierende Menschen im Interview

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Foto: Will Francis | Unsplash

Seit ihrer Gründung im Jahr 1959 ist die Union Stiftung eine beliebte Adresse für Vorträge, Seminare, Podiumsdiskussionen und vieles mehr. Mit dem Podcast „Politik auf den Punkt gebracht“ erweitert die Stiftung nun ihr Angebot und lässt ab sofort renommierte Gäste auf Spotify und Apple Music zu Wort kommen.  

Jeden Sonntag stellen Michael Scholl und Dominik Holl ihren Gästen Fragen zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur. Der Podcast ist via Spotify und Apple Podcasts sowie www.unionstiftung.de/podcast abrufbar.

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Foto: Union Stiftung

Podcast als Ergänzung zu Veranstaltungen der Stiftung 

„In ‚Politik auf den Punkt gebracht‘ sprechen wir mit Experten über politische Themen und versuchen komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären. In der ersten Folge war der Unternehmer Walter Kohl zu Gast und hat mit uns darüber gesprochen, wie Deutschland seine Zukunftsfähigkeit verbessern kann“, erklärt der Geschäftsführer der Union Stiftung, Michael Scholl. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich der Podcast mit den Themen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur

Der Podcast soll die bestehenden Veranstaltungen der Union Stiftung ergänzen. Gäste, die für Vorträge und Podiumsdiskussionen bei der Stiftung zu Gast sind, werden im Podcast nochmals interviewt. „Damit geben wir auch denen, die vielleicht keine Zeit hatten, zu uns zu kommen, oder die Streams zu verfolgen, die Möglichkeit, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen“, ergänzt Dominik Holl, der stellvertretende Geschäftsführer der Union Stiftung. „Egal ob Sie gerade Geschirr spülen, im Stau stehen, oder joggen, ‚Politik auf den Punkt gebracht‘ können Sie überall und jederzeit hören.“

Der Podcast ist via Spotify und Apple Podcasts sowie www.unionstiftung.de/podcast abrufbar.
Jeden Sonntag erscheint eine neue Folge.

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Foto: Union Stiftung

Kontakt:

Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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mit dpa

Noch zahlreiche Ausbildungsstellen im Saarland unbesetzt

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Etwa im Einzelhandel seien noch viele Stellen offen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Klaus-Dietmar Gabbert

Im Saarland sind wenige Wochen vor Beginn des Ausbildungsjahres trotz der Corona-Krise noch zahlreiche Stellen zu haben. Für rund 2.700 Ausbildungsplätze gebe es noch keine passenden Bewerber, das sei die Hälfte aller insgesamt 5.900 angebotenen Stellen. Das sagte Christiane Lauer, Sprecherin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Presse-Agentur ("dpa").

Rund 1.900 Jugendliche auf der Suche

Zugleich seien noch rund 1.900 Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle. Zwar haben die Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr 950 Ausbildungsstellen weniger gemeldet. Dies ist ein Minus von 13,8 Prozent. Die Zahl der Bewerber ist aber ebenfalls gesunken, allerdings nicht so stark: um 260 oder 5,7 Prozent. Seit Oktober 2019 hatten sich insgesamt rund 4.300 junge Menschen als Ausbildungsbewerber registrieren lassen.

Die Zahlen stammen bereits aus dem Juni, neuere gebe es erst Ende Juli. Das Ausbildungsjahr beginne in der Regel im August oder September, ziehe sich aber auch noch in den Oktober, sagte Lauer.

Diese Stellen sind offen

Besonders viele Ausbildungsstellen sind noch offen als: Einzelhandelskaufmann, Verkäuferin, Kaufmann für Büromanagement und Handelsfachwirt. Aber auch als Fachverkäufer im Fleischereihandwerk und Bäckereien sowie als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung und Klimatechnik, Fachkraft für Lagerlogistik, Bankkaufmann und Medizinische Fachangestellte.

Die Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Heidrun Schulz, ermutigt junge Frauen und Männer Kontakt zur Berufsberatung aufzunehmen: "Eine Ausbildung garantiert einen soliden Start ins Erwerbsleben." Ziel sei es, einen sogenannten Ausbildungsjahrgang Corona zu verhindern. Die Agenturen für Arbeit unterstützen sowohl die Jugendlichen als auch die Unternehmen, dass sie auch in dieser unsicheren Situation zueinander finden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Matteo ist das 1000. Baby im Saarbrücker Caritas-Klinikum in diesem Jahr

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Matteo mit Mama Tamara. Foto: Sabrina Kraß/Caritas-Klinikum Saarbrücken

Matteo Selzer ist das 1000. Baby, das in diesem Jahr im Caritas-Klinikum in Saarbrücken geboren wurde. Der Kleine kam am Sonntag (12. Juli 2020) um 21.07 Uhr mit 3.670 Gramm und 52 Zentimetern zur Welt, teilte das Krankenhaus mit.

"Ich war am Hebammentag in der Klinik. Da bin ich gleich hier geblieben; hatte seit Samstag Wehen", sagte die frisch gebackene Mama, Tamara Selzer. Für sie und Sven Selzer ist Matteo das erste Kind. "Wir haben uns zu jeder Minute sehr gut betreut gefühlt", so Mama Tamara über das Krankenhaus.

Steigende Geburtenzahlen

Die Caritas-Klinik freut sich nach eigenen Angaben seit Jahren über Geburtenzahlen auf hohem Niveau. "Die anhaltend positive Entwicklung zeigt die große Akzeptanz unseres Klinikums bei den werdenden Eltern", so Dr. Mustafa Deryal, Chefarzt des Zentrums für Geburtshilfe und Frauenheilkunde. "Wenn es so weitergeht, können wir die Zahl der Geburten in diesem Jahr nochmal steigern", sagte der Mediziner.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Caritas-Klinikums Saarbrücken, 13.07.2020

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Lebach: Mehrere verletzte Pkw-Insassen nach Verfolgungsfahrt mit Polizei

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Die Verfolgungsfahrt endete in Thalexweiler - wegen eines Unfalls. Symbolfotos: (Polizei) BeckerBredel | (Auto) dpa-Bildfunk/Frank Rumpenhorst

Laut Polizei begann die Verfolgungsfahrt mit dem Fahrer eines Mercedes um cirka 18.50 Uhr in Tholey. Währenddessen habe der Mann alle Anhaltesignale der Beamten ignoriert. Er führte seine Fahrt "unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln fort", so die Polizei.

In der Ortslage Tholey soll der Fahrer mehrere Fahrzeuge rücksichtslos überholt haben. Infolgedessen sei eine weitere Verfolgung ab Sotzweiler nicht mehr möglich gewesen. Das teilte die Polizei ebenso mit.

Unfall in Thalexweiler

Im Lebacher Stadtteil Thalexweiler nahm die Fahrt des Mannes ein Ende: Laut den Beamten kam es am Ortseingang nämlich zu einer Kollision mit einem Peugeot. Im weiteren Verlauf des Unfalls wurde der Mercedes hochgeschleudert und blieb auf dem Dach legen, schilderten die Einsatzkräfte.

Drei der vier Insassen erlitten leichte Verletzungen. Ebenso leicht verletzt wurden der Polizei zufolge die Insassen des Peugeot. Gegenüber den Beamten habe der Mercedes-Fahrer zudem Widerstand geleistet; ein Polizeibeamter wurde verletzt. Zur Abklärung der Fahrtüchtigkeit des Unfallverursachers ordnete die Polizei eine Blutprobe an.

Ermittlungen dauern an

"Die Ermittlungen zu dem Unfall und der Widerstandshandlung dauern noch an", heißt es in der Mitteilung der Beamten. Nun werden Zeugen sowie weitere mögliche Geschädigte gesucht.

Hinweise an die Polizeiinspektion Lebach, Tel. (06881)5050.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Lebach, 14.07.2020

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Vereine sagen Session ab: Dudweiler Umzug fällt aus

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Der Fastnachtsumzug in Dudweiler findet 2021 nicht statt. Archivfoto: BeckerBredel

Die Große Dudweiler Karnevalsgesellschaft Grüne Nelke hat die kommende Session abgesagt. Auch hätten sich die Geisekippcher Buwe unn Määde für diesen Schritt entschieden, berichtet die "SZ" mit Berufung auf die Präsidentin des Festausschusses Dudweiler Faasenacht, Rosemarie Jennewein-Wunn.

Umzug in Dudweiler 2021 abgesagt

Damit finden der alljährliche Fastnachtsumzug am Sonntag und der Rathaussturm im Jahr 2021 nicht statt. Zum Festausschuss Dudweiler Faasenacht gehören noch vier weitere Vereine. Diese hätten laut Jennewein-Wunn noch nicht entschieden, wie sie mit der Session 2020/21 verfahren. Im Festausschuss sind rund 3.500 Menschen organisiert. Als Grund für die Absagen nannte Jennewein-Wunn in der "SZ" die Coronavirus-Pandemie.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Website des Festausschusses Dudweiler Faasenacht

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dpa

Saarland gibt Führerscheine wieder zurück

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Wem im Saarland nach dem neuen Strafkatalog der Führerschein abgenommen wurde, erhält ihn jetzt wieder zurück. Foto: Marius Becker/dpa-Bildfunk

Angesichts des Formfehlers bei den härteren Strafen über Fahrverbote für Raser wollen nun alle 16 Bundesländer rechtlich prüfen, ob bereits eingezogene Führerscheine bald zurückgegeben werden. Darauf verständigten sich die Länder am Montag (13. Juli 2020) nach Beratungen mit dem Bundesverkehrsministerium auf Arbeitsebene, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Länderkreisen erfuhr.

Wegen der Schwere des Eingriffs wollten die Länder eine solche Entscheidung trotz bereits entstandener Rechtskraft einer landesrechtlichen "Billigkeitsprüfung" unterziehen, wenn nach dem alten Bußgeldkatalog kein Fahrverbot verhängt worden wäre, hieß es.

Saarland gibt Führerscheine zurück

Im Saarland und in Bayern etwa werden eingezogene Führerscheine schon zurückgegeben. Noch schwebende Verfahren wollen die Länderbehörden nach dem alten Bußgeldkatalog entscheiden, wie er vor dem 28. April gültig war. Die Billigkeitsüberprüfung betreffe aber nur die Regeln zu den Fahrverboten.

Die neue Straßenverkehrsordnung sieht eigentlich vor, dass ein Monat Führerscheinentzug droht, wenn man innerorts 21 Kilometer pro Stunde zu schnell fährt oder außerorts 26 km/h zu schnell. Zuvor lagen die Grenzen bei Überschreitungen von 31 km/h im Ort und 41 km/h außerhalb. Es tauchte aber vor kurzem ein Formfehler in der Verordnung auf. Daraufhin setzten alle Länder den neuen Bußgeldkatalog vorerst außer Vollzug.

Scheuer will neue Regeln zurücknehmen

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hält die neuen Fahrverbotsregeln bei zu schnellem Fahren für überzogen. Er will die Beseitigung des Formfehlers nutzen, um die Verschärfung zurückzunehmen, bekommt dafür aber Gegenwind aus dem Kreis der Bundesländer.

Hermann: Bei Regelung bleiben

So hatte sich Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) strikt gegen eine Abkehr von den schärferen Sanktionen ausgesprochen. Der Fehler liege bei Scheuer, der nun auch noch versuche, zu korrigieren, was ihm nicht gefalle, hatte der Grünen-Politiker gesagt. "Die grüne Seite steht da völlig klar: Wir wollen eine schnelle formale rechtliche Korrektur ohne Änderungen der beschlossenen Maßnahmen." Zudem müsse es nun schnell eine einheitliche Übergangsregelung geben.

Merkel setzt auf Kompromiss

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ließ am Montag deutlich machen, dass sie auf einen Kompromiss zwischen Bund und Ländern setzt. Die Gespräche zur Änderung der Straßenverkehrsordnung seien im Gange und notwendig, um einen Kompromiss zu finden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. "Rechtssicherheit ist ein hohes Gut und muss hergestellt werden." Es gebe einen "Formfehler", mit dem die neuen Regelungen nicht in Kraft treten könnten. "Also muss Heilung gefunden werden."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland: Verurteilter Kindesmissbrauch soll dauerhaft ins Führungszeugnis

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Das Saarland wirbt für eine dauerhafte Aufnahme von Verurteilungen wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen im erweiterten Führungszeugnis. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Stephan Jansen

Einträge über eine Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen werden derzeit nach einer bestimmten Frist aus dem erweiterten Führungszeugnis gelöscht. Justizstaatssekretär Roland Theis (CDU) strebt allerdings eine Gesetzesänderung an. Das meldet unter anderem der "Evangelische Pressedienst".

Einträge sollen dauerhaft ins erweiterte Führungszeugnis

Das Ziel sei es, eine dauerhafte Aufnahme entsprechender Einträge in das erweiterte Führungszeugnis zu bewirken. Bereits im Februar habe das Saarland gemeinsam mit Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen eine Initiative in den Bundesrat eingebracht.

Bisher könne sich jemand, der etwa zu einem Jahr Haft verurteilt wurde, nach elf Jahren ohne Vermerk im erweiterten Führungszeugnis wieder in einer Kita bewerben, sagte Theis laut Pressedienst. Für den saarländischen Politiker sei das nicht hinnehmbar.

Reformpaket: Missbrauch als Verbrechen eingestuft

Anfang Juli hatte Bundesjustizministerium Christine Lambrecht (SPD) ein Reformpaket zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder vorgelegt. Demnach soll Missbrauch unter anderem als Verbrechen - und nicht länger als Vergehen - eingestuft werden.

Im Rahmen des Reformpaketes sei allerdings nur eine Verlängerung der Fristen für Einträge im erweiterten Führungszeugnis vorgesehen. Nach Angaben des "Evangelischen Pressedienstes" sagte Theis dazu, wenn sich jemand im Alter von 18 Jahren eines solchen Delikts schuldig gemacht habe, müsse dies zum Schutz der Kinder auch noch aufgelistet sein, wenn der Täter bereits 88 Jahre alt sei.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Evangelischen Pressedienstes, 13.07.2020
- Saarbrücker Zeitung

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Bruder schlägt Opfer in Dudweiler mit Eisenstange

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Der 36-Jährige wurde mit einer Eisenstange geschlagen. Symbolfoto: BeckerBredel

Bei einem Familienstreit im Saarbrücker Stadtteil Dudweiler ist am Montag (13. Juli 2020) ein 36-Jähriger verletzt worden. Dabei kam eine Eisenstange zum Einsatz, meldet die Polizei.

Bruder schlägt Opfer mit Eisenstange

Demnach waren drei Familienangehörige am Nachmittag zunächst in Streit geraten. Doch bei einer verbalen Auseinandersetzung blieb es nicht: Der 36-Jährige wurde von seinem Bruder (38) mit einer circa 50 Zentimeter langen Eisenstange in den Schwitzkasten genommen, während der 19-jährige Sohn des Angreifers nach dem Opfer trat. Als dieser sich aus dem Würgegriff befreien konnte, schlug sein Bruder mit der Stange auf ihn ein.

Erst als die Ehefrau des Geschädigten dazwischen ging, ließen die Angreifer von dem Mann ab. Er wurde mit Verletzungen an Kopf und Körper ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Laut Polizei wird er keine bleibenden Schäden davontragen. Die beiden Angreifer erwartet nun ein Strafverfahren.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Sulzbach, 14.07.2020

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Jugendlicher kündigt in sozialen Medien Schlägerei in Homburg an

 

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Ein Fahrzeug der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz. (Symbolbild). Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

4.00 und 16.00 Uhr kam es am Homburger Bahnhof zu einem Polizeieinsatz. Der Anlass: eine geplante Schlägerei. Nach Angaben der Beamten hatte ein 16-Jähriger zuvor einen Aufruf dazu in den sozialen Medien veröffentlicht.

Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den verantwortlichen Jugendlichen feststellen und für weitere Maßnahmen auf die Polizeiwache in Homburg mitnehmen. "Zu gewalttätigen Ausschreitungen kam es nicht", so die Beamten. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sollen sich mit der Polizei in Homburg in Verbindung setzen, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 13.07.2020

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Betrunkener Mechaniker baut mit Kundenauto Unfälle in Bous

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Der 34-Jährige machte mit dem Wagen eines Kunden eine Spritztour und baute zwei Unfälle. Symbolfoto: Pixabay

Zwei Verkehrsunfälle hat in Bous ein Kfz-Mechaniker (34) am Montag (13. Juli 2020) mit dem Auto eines Kunden gebaut. Wie die Polizei mitteilt, hatte der Arbeiter die Einsatzkräfte selbst darüber informiert.

Mechaniker macht "Probefahrt" mit Kunden-Auto

Demnach habe er am Abend mit dem Wagen eine "Probefahrt" machen wollen. Zunächst sei er mit einem nahe der "Total"-Tankstelle in der Saarbrücker Straße abgestellten Auto kollidiert. Anstatt stehenzubleiben, fuhr er weiter und stieß in der Bahnhofstraße wieder mit einem geparkten Fahrzeug zusammen.

34-Jähriger betrunken

Anschließend alarmierte der 34-Jährige die Polizei mit den Worten "Ich habe einen Unfall gebaut". Beim Eintreffen der Polizei war er gerade dabei, eine Bierflasche leerzutrinken - eine zweite, leere Flasche stand neben dem Auto. Der laut Polizei "sehr stark alkoholisierte" Mann war außerdem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Verfahren eingeleitet

Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. In der Vernehmung gab der Mechaniker an, "Mist" gebaut zu haben.

Es werden Zeugen der Unfälle gesucht. Hinweise an die Polizei, Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 14.07.2020

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Pkw-Brand auf A620 bei Saarlouis legt Verkehr lahm

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Aus bislang ungeklärter Ursache kam es auf der A620 zu einem Pkw-Brand. Foto: Freiwillige Feuerwehr Saarlouis

Nach eigenen Angaben wurde die Freiwillige Feuerwehr Saarlouis gegen 14.33 Uhr zu einem Pkw-Brand auf der A620 zwischen den Anschlussstellen Saarlouis-Mitte und Lisdorf alarmiert. Eine starke Rauchentwicklung sei bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte zu erkennen gewesen.

Auto in Vollbrand

Vor Ort stellte die Feuerwehr fest: Ein auf dem Standstreifen abgestellter Pkw befand sich in Vollbrand. "Aufgrund der herrschenden Trockenheit breitete sich das Feuer zusätzlich über die Böschung und den Lärmschutzwall aus", so die Einsatzkräfte.

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Die Flammen breiteten sich über die Böschung aus. Foto: Freiwillige Feuerwehr Saarlouis

Mit einem Schaumrohr löschte die Feuerwehr schließlich den Wagen ab. Gelöscht wurde ebenso der Böschungsbrand. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung alarmierten die Saarlouiser Kräfte den Löschbezirk Lisdorf nach. Dieser half ebenso bei den Nachlöscharbeiten.

Verkehr steht still

Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Während der Maßnahmen stand der Verkehr auf der A620 still: Für etwa eineinhalb Stunden kam es zu einer Sperrung. Laut "SR" war in Richtung Saarbrücken nur eine Spur befahrbar. Wie es zu dem Pkw-Brand kam, stehe derzeit noch nicht fest.

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Der Pkw brannte völlig aus. Foto: Freiwillige Feuerwehr Saarlouis

Verwendete Quellen:
- Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis
- Verkehrsticker
- Saarländischer Rundfunk

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Merziger Feuerwehr rettet Katze aus Rohr

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Die Katze war in ein Abluftrohr geklettert. Fotos: Facebook/Feuerwehr Merzig

Unter dem Stichwort "Tier in Notlage" rückte die Merziger Feuerwehr am Montag gegen 14.45 Uhr in die Rieffstraße aus. Ein Passant hatte die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem er in der Nähe des alten LFS-Gebäudes Katzengeräusche bemerkt hatte.

Katze in Abluftrohr geklettert

Vor Ort stellte die Feuerwehr fest, dass eine Katze in ein Abluftrohr geklettert war. Um das Tier zu finden, musste zunächst ein etwa eineinhalb Meter tiefes Loch gegraben werden. Aufgrund der Geräusche bekam die Katze jedoch Angst - und zog sich weiter zurück.

"Es wurde der Tierschutz hinzugerufen, um alle weiteren Maßnahmen mit diesem zu besprechen", so die Feuerwehr. Letztlich gelang es den Einsatzkräften, das Tier zu retten. Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag der Feuerwehr Merzig, 13.07.2020

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Bundesinnenminister Seehofer ist gegen neue Grenzkontrollen wegen Coronavirus

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Gegen neue Grenzkontrollen wegen des Coronavirus hat sich Horst Seehofer ausgesprochen. Fotos: (Seehofer) dpa-Bildfunk/Hannibal Hanschke | (Polizei) dpa-Bildfunk/Thomas Frey

Laut Seehofer habe man mit den bereits im Frühjahr zeitweise eingeführten Grenzkontrollen "nicht die besten Erfahrungen gemacht". Demgemäß ist der Bundesinnenminister, sollten die Covid-19-Zahlen steigen, gegen neue Grenzkontrollen zu den Nachbarländern. Das meldet "dpa".

Menschen sollen sich "vernünftig verhalten"

Seehofer sei dafür, dass man in einer Region mit zunehmenden Infektionen künftig dafür sorge, "dass die Menschen sich vernünftig verhalten, also Kontaktsperren, Mundschutz und ähnliches".

Als Beispiel nannte der Bundesinnenminister der Presse-Agentur zufolge das Elsass. Sollte dort wieder ein Corona-Hotspot auftreten, wäre er nicht für stationäre Grenzkontrollen an der Grenze zu Frankreich. "Sondern dann müsste die französische Regierung dafür sorgen, dass die Menschen sich im Elsass eben beschränken", so Seehofer.

Hintergrund

Deutschland sowie andere Länder hatten in der Corona-Krise Kontrollen und andere Beschränkungen an den Binnengrenzen eingeführt. Mitunter war es dadurch zu langen Staus gekommen, der Warenverkehr war unterbrochen. Probleme hatten zudem grenzüberschreitende Arbeitnehmer.

Mittlerweile wurde der Großteil der Kontrollen wieder aufgehoben. Eigentlich gibt es im Schengenraum, dem 26 europäische Länder angehören, keine stationären Grenzkontrollen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Führerscheine, die wegen der neuen härteren Strafen für Raser eingezogen wurden, gibt das Saarland wieder zurück. Symbolfotos: (Hintergrund) dpa-Bildfunk/Daniel Reinhardt | (Führerschein) dpa-Bildfunk/Marius Becker

Saarland gibt Führerscheine wieder zurück

Das Saarland gibt Führerscheine, die aufgrund den neuen härteren Strafen für Raser eingezogen wurden, wieder zurück. Andere Bundesländer wollen das prüfen. Der Grund ist ein Formfehler. Mehr dazu: "Saarland gibt Führerscheine wieder zurück".

Pkw-Brand auf A620 bei Saarlouis legt Verkehr lahm

Unter anderem die Feuerwehr rückte zu einem Pkw-Brand auf der A620 bei Saarlouis aus. Wegen der Trockenheit hatten sich die Flammen über die Böschung und den Lärmschutzwall ausgebreitet. Weitere Details: "Pkw-Brand auf A620 bei Saarlouis legt Verkehr lahm".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Merziger Feuerwehr rettet Katze aus Rohr
Jugendlicher kündigt in sozialen Medien Schlägerei in Homburg an
- Betrunkener Mechaniker baut mit Kundenauto Unfälle in Bous
- Lebach: Mehrere verletzte Pkw-Insassen nach Verfolgungsfahrt mit Polizei

Saarland: Verurteilter Kindesmissbrauch soll dauerhaft ins Führungszeugnis

Für eine dauerhafte Aufnahme von Verurteilungen wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen im erweiterten Führungszeugnis wirbt das Saarland. Demnach sollen die Einträge nicht mehr gelöscht werden: "Verurteilter Kindesmissbrauch soll dauerhaft ins Führungszeugnis".

Neue Corona-Infektion im Saarland gemeldet

Eine neue Infektion mit dem Coronavirus hat das saarländische Gesundheitsministerium gemeldet. Alle aktuellen Daten: "Neue Corona-Infektion im Saarland gemeldet".

Vereine sagen Session ab: Dudweiler Umzug fällt aus

Zwei von sechs Dudweiler Fastnachtsvereinen haben die kommende Session abgesagt. Damit findet auch der Umzug nicht statt. Der Artikel dazu: "Vereine sagen Session ab: Dudweiler Umzug fällt aus".

Seehofer ist gegen neue Grenzkontrollen wegen Coronavirus

Für den Fall ansteigender Covid-19-Zahlen hat sich Bundesinnenminister Horst Seehofer gegen neue Grenzkontrollen zu den Nachbarländern ausgesprochen. Stattdessen solle dafür gesorgt werden, dass sich die Menschen "vernünftig verhalten". Mehr: "Seehofer ist gegen neue Grenzkontrollen wegen Coronavirus".

Noch zahlreiche Ausbildungsstellen im Saarland unbesetzt

Trotz der Corona-Krise gibt es im Saarland noch viele freie Ausbildungsstellen. Breit gefächert ist auch das berufliche Spektrum: "Noch zahlreiche Ausbildungsstellen im Saarland unbesetzt".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Neue Corona-Infektion im Saarland gemeldet

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Das Gesundheitsministerium hat neue Corona-Zahlen veröffentlicht. Grafik: Datawrapper

Im Saarland sind zurzeit 19 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand von Montag (13. Juli 2020), 18.00 Uhr, veröffentlicht hat.

Eine Neuinfektion gemeldet

Demnach stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen um 1 auf jetzt 2.783 Fälle. Bislang sind 174 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.590 Menschen, genauso viele wie am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 6 stationär behandelt (+1). Davon liegen 3 auf der Intensivstation (+/-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.207 (+0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 561 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 352 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 273 (+1)
Landkreis Merzig-Wadern: 219 (+0)
Landkreis St. Wendel: 171 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 13.07.2020
- eigene Recherche

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