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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Der Komet Neowise ist links neben dem Saarpolygon zu sehen (fotografiert am Sonntag). Foto: BeckerBredel

Streit in Saarlouiser Tankstelle eskaliert: Kassierer sticht Lkw-Fahrer Messer in den Bauch

Die Polizei meldet eine Messerstecherei in einem Tankstellenkiosk im Saarlouiser Stadtteil Lisdorf. Dabei wurde ein 60 Jahre alter Lkw-Fahrer schwer verletzt. Die Infos: "Streit in Saarlouiser Tankstelle eskaliert: Kassierer sticht Lkw-Fahrer Messer in den Bauch".

Nach Explosion auch im Saarland: BKA fasst Geldautomatensprenger

Zwei mutmaßliche Geldautomatensprenger sind im Raum Braunschweig festgenommen worden. Sie sollen für neun Taten verantwortlich sein. Die Spur führt auch ins Saarland. Mehr: "Nach Explosion auch im Saarland: BKA fasst Geldautomatensprenger".

Nach sexueller Belästigung auf Friedhof in St. Ingbert: Suche nach Täter läuft

Nach vier Fällen sexueller Belästigung älterer Frauen auf dem "Alten Friedhof" in St. Ingbert sucht die Polizei weiterhin nach dem Täter. In den kommenden Wochen sollen zivile Streifen eingesetzt werden. Die Infos: "Nach sexueller Belästigung auf Friedhof in St. Ingbert: Suche nach Täter läuft".

Mehr Blaulicht-Meldungen

- Polizei in Lebach sucht diesen Mann
- Trio betrügt 86-Jährigen in Perl: Polizei nimmt Täter fest
- Diebin attackiert Ladendetektiv in Großrosseln - der schlägt sie zurück

Saarbrücker Millionen-Villa verkauft

Die "Villa Sehmer" in der Mainzer Straße in Saarbrücken hat die Besitzer gewechselt. Zuvor war auf der Webseite Immowelt.de ein entsprechendes Inserat für das Objekt gelistet. Der Preis: 2,2 Millionen Euro. Mehr: "Saarbrücker Millionen-Villa verkauft".

Fremdkörper in Saarbrücker Kita-Essen entdeckt

Vergangene Woche wurde in einem Essen der Saarbrücker Kita Bruchwiese ein Fremdkörper entdeckt. Dabei handelte es sich um ein Plastikteil. Mit Verunreinigungen mit Fremdkörpern im Essen hatte unter anderem die Kita Bruchwiese bereits vor etwa zwei Jahren zu kämpfen. Zum Artikel: "Fremdkörper in Saarbrücker Kita-Essen entdeckt".

Nächstes Spiel von Saar-Darter Clemens heute Abend

Gabriel Clemens bestreitet heute Abend sein nächstes Spiel im "World Matchplay". Als Favorit geht er nicht ins Rennen - doch das muss nichts heißen. Alle Infos: "Nächstes Spiel von Saar-Darter Clemens heute Abend".

Abi 2020: So gut schnitten Saarlands Schüler ab

Im Saarland haben dieses Jahr mehr als 3.000 Schüler ihr Abi gemacht. Die Bildungsministerin zeigte sich trotz der besonderen Umstände zufrieden. Die Daten: "Abi 2020: So gut schnitten Saarlands Schüler ab".

Studie der Saar-Uni: So verändert die Coronakrise das Einkaufsverhalten

Wie wirkt sich Corona auf unser Einkaufs- und Konsumverhalten aus? Mit dieser Frage hat sich eine Studie der Universität des Saarlandes befasst. Nun liegen die Ergebnisse vor: "Studie der Saar-Uni: So verändert die Coronakrise das Einkaufsverhalten".

Gespräch über Corona-Folgen für Veranstaltungswirtschaft

Zu den Auswirkungen der Coronakrise für die Saar-Unterhaltungsbranche haben sich Vertreter der Veranstaltungswirtschaft mit Staatssekretär Jürgen Barke zu einem Meinungsaustausch getroffen. Was dabei herauskam: "Saarland: Gespräch über Corona-Folgen für Veranstaltungswirtschaft".

Zahl der Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung im Saarland gesunken

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung im Saarland deutlich gesunken. Das sind die Daten dazu: "Zahl der Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung im Saarland gesunken".

Saar-"Tatort"-Kommissar will nicht in Schubladen gesteckt werden

Daniel Sträßer (32), einer der beiden neuen Hauptkommissare im SR-"Tatort", findet es nach eigener Aussage "ganz furchtbar", dass Schauspieler in ihren Rollen schnell in Schubladen gesteckt werden. Mehr: "Saar-'Tatort'-Kommissar will nicht in Schubladen gesteckt werden".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Streit in Saarlouiser Tankstelle eskaliert: Kassierer sticht Lkw-Fahrer Messer in den Bauch

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Der Vorfall ereignete sich im Verkaufsraum eines Tankstellenkiosks in Saarlouis-Lisdorf. Symbolfotos: (Hintergrund) Presseportal/Polizei | (Messer) Fotolia

Am Dienstagmorgen (21. Juli 2020), gegen 6.30 Uhr, wollte sich ein 60-jähriger Lkw-Fahrer in einem Tankstellenkiosk in Saarlouis-Lisdorf eine Vignette für Liechtenstein kaufen. Der Kassierer (20) konnte das Land allerdings nicht im System finden. Infolgedessen kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern, teilte die Polizei mit.

Streit eskaliert

Im weiteren Verlauf trafen die beiden Männer im Verkaufsraum direkt aufeinander - und der Streit eskalierte. Zunächst habe der Berufskraftfahrer dem Tankstellenmitarbeiter ins Gesicht geschlagen. Der 20-Jährige leistete dabei keine Gegenwehr, sondern zog sich laut Polizei wieder hinter die Theke zurück.

Daraufhin sei der 60-Jährige dem jungen Mann gefolgt und habe ihm einen zweiten Schlag ins Gesicht verpasst. "Der Kassierer zog nun ein Messer, das er in seiner Hosentasche trug, und stach dem älteren Kontrahenten in den Bauch", heißt es in der Mitteilung der Polizei. Daraufhin fiel der Verletzte zu Boden.

Lkw-Fahrer schwer verletzt

Anschließend habe der 20-Jährige einen Notruf abgesetzt und nach Anweisung der Rettungsleitstelle Erste Hilfe geleistet. Der 60 Jahre alte Mann wurde durch eingesetzte Rettungskräfte schwer verletzt in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht. "Nach der Not-OP besteht für das Opfer keine Lebensgefahr mehr", schildern die Beamten.

Strafverfahren eingeleitet

Der Täter wurde festgenommen. Nach ersten Maßnahmen des Kriminaldienstes der Saarlouiser Polizei befinde er sich wieder auf freiem Fuß. "Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung", so die Angabe der Einsatzkräfte. Doch auch gegen den Lkw-Fahrer werde ein Strafverfahren wegen einfacher Körperverletzung eingeleitet.

Hinweise zu dem Fall nimmt die Polizei in Saarlouis unter der Telefonnummer (06831)9010 entgegen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 21.07.2020

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Mit Kunst der Corona-Zeit den Kampf ansagen

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Ballett: Nicola Strada; Mattia Serio; Nobel Lakaev (Foto: Bettina Stöß)

Endlich! Es gibt wieder Theater. Nach Monaten der kulturellen Einschränkungen darf nun auf den Bühnen des Saarländischen Staatstheaters wieder gesungen, gespielt und getanzt werden.

Der erste Ballettabend „Sound & Vision“, der unter der Leitung von Ballettchef Stijn Celis im Großen Haus des Staatstheaters am vergangenen Samstag (03.10.2020) stattfand, schien demzufolge ein wahrer Befreiungsschlag für die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles zu sein: Endlich wieder tanzen, endlich raus auf die Bühne! Der Corona-Zeit wurde buchstäblich eine Kampf-Ansage gemacht: Vom Ensemble wird diesmal nicht nur getanzt, sondern auch live gesungen und gesprochen. Und das alles ohne Körperkontakt - denn das Hygiene-Konzept hat auch beim Ballett Einzug gehalten. Das funktionierte erstaunlich gut. Beweis war der minutenlange Applaus des begeisterten Premieren-Publikums. Wer sich das lebensfrohe Tanzstück ansehen will, sollte sich schleunigst Karten sichern.

Weitere Vorstellungen:
Oktober 11., 17., 23., 30.
November 4., 6., 8., 20.
Dezember 17. (zum letzten Mal)

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Juliane Lang (Frau Fortuna); Ensemble (Foto: Martin Kaufhold)

Auch in der Feuerwache will man dem neuen Glücksgefühl Ausdruck verleihen: Seit Mitte September präsentiert eine siebenköpfige Truppe aus den Sparten Schauspiel und Musiktheater in einer revueartigen Glücksjagd von Schauspiel-Chefin Bettina Bruinier seine ganz persönlichen Geschichten von der Suche nach dem Glück. Die Inszenierung hat viel Musik in Form von Chanson- und Popnummern im Gepäck – allerdings stehen nur noch drei Vorstellungen auf dem Programm. Deshalb: Auf jeden Fall, Karten sichern!

Letzte Vorstellungen:
Fr., 16. Oktober 2020, 19:30 Uhr
So., 25. Oktober 2020, 15:00 + 19:30 Uhr

Mit viel Musik in den Herbst

Die Zeichen im Staatstheater stehen im Oktober auch sonst auf viel Musik: Musical, moderne Oper, Grusel-, Sinfonie- und Kammerkonzerte: Für jeden Geschmack ist was dabei.

Das Rock-Musical Hair bringt ab Samstag, 24. Oktober 2020, 60er Jahre Flower-Power-Feeling auf die große Bühne des Staatstheaters.

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Vom Banker zum Hippie: Kostümentwurf von Ralph Zeger

Das ursprünglich als Aufschrei gegen die Konsum- und Wohlstandsgesellschaft, gegen Krieg und Rassismus entstandene Werk ist auch heute aktueller denn je und das Publikum darf sich auf unsterbliche Hits wie „Aquarius“, „Good Morning, Starshine“ und „Let The Sunshine In“ freuen.

Nächste Vorstellungen:
Oktober 27.
November 7., 11., 14., 21., 27.
Dezember 4., 10., 22., 26., 29., 31.
Weitere Termine in Planung

Oper mal anders verspricht dagegen das Format „Sparte goes Oper: Bouches les rouges“,das ursprünglich für die Sparte4 in der Eisenbahnstraße konzipiert war. „Flirrend leicht, wie butterweiche Popmusik“ klingt sie laut Einschätzung von Frederike Krüger in der >>> neuen Theaterzeitung.

Und die Story? „ Fünf Menschen treffen sich im Saarbrücker Wald. Sie wollen aussteigen. Lieber in den Wald und wandern, sich spüren, die Füße, die Seele, die Stimme, das Herz. Aber so richtig. Sonst hätten sie eben auch ins Büro gehen können.“

Wer das auch gut kennt, ist bei diesem Stück in der Feuerwache gut aufgehoben.

Uraufführung: Samstag, 17. Oktober 2020 19:30 Uhr, Alte Feuerwache
Nächste Vorstellungen:
Oktober 23., 30.
November 13., 15., 29.
Dezember 15.
Weitere Aufführungen in Planung

Gruseln gefällig? Bitteschön!

Nicht, dass vieles zurzeit schon gruselig genug wäre: Pünktlich zu Halloween jagt das Saarländische Staatsorchester den Besucherinnen und Besuchern weitere – diesmal angenehme - Schauer über den Rücken.

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Foto von Heorhii Heorhiichuk von Pexels

Gastdirigent Stefanos Tsialis und sein musikalisches Team präsentieren Filmmusik aus Gruselklassikern wie „Nosferatu“, „Psycho“, „Dracula“ oder „Halloween“, aber auch gruselige Stimmungsmusik von Saint-Saëns, Dvořák und Mussorgski.

Zwei Aufführungen: Samstag, 31. Oktober 2020 18 Uhr und 20:30 Uhr

Wer es ernster und klassischer mag, kann am 25. und 26. Oktober beim traditionellen Sinfoniekonzert auf „Lustfahrt“ (so das Motto im Oktober) gehen. Gespielt werden Werke von Händel, Mozart und Bartholdy. Übrigens: Für Konzert-Liebhaber, die sonntags lieber länger schlafen, gibt es künftig außer der 11 Uhr-Vorstellung auch noch eine um 15 Uhr!

Termine:
Sonntag, 25. Oktober 2020 11 Uhr und 15 Uhr, Congresshalle
Montag, 26. Oktober 2020 20 Uhr, Congresshalle

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Foto: August Columbo/Pexels

Staatsorchester on Tour

Einen ebenfalls klassisch entspannten Start in den Sonntag versprechen zwei Kammerkonzerte im Großen Haus: Am 11. Oktober steht Mozart und am 1. November Brahms und Beethoven auf dem Programm.

Termine:
Sonntag, 11. Oktober 2020, 11 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 1. November 2020, 11 Uhr, Großes Haus

Auf ein gemütliches Konzert in der Ludwigskirche darf man sich im November freuen. Dort präsentiert das Saarländische Staatsorchester am 6. Und 7. November Werke von Charles Ives (The Unanswered Question), Arthur Honegger (Sinfonie Nr. 2 H153) und Wolfgang Amadeus Mozart (Serenade B-Dur für zwölf Bläser und Kontrabass).

Termine:
Freitag, 6. November 2020 19:30 Uhr, Ludwigskirche
Samstag, 7. November 2020 19:30 Uhr, Ludwigskirche

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Hongkong (Foto: Jimmy Chan/Pexels).

Hoffnung auf Veränderung

Auf ein Schauspiel in der Feuerwache sei zum Schluss noch hingewiesen: Im Stück “Eine kurze Chronik des künftigen China“ verarbeitet der in Hongkong geborene Dramatiker, Regisseur und Lehrer Pat To Yan seine persönlichen Erlebnisse, Alpträume von Verfolgung, Ängste vor Verhaftung und Hoffnung auf Veränderung seit der sogenannten „Regenschirm-Revolution“ im September 2014, bei der zehntausende Menschen in Hongkong für Demokratie kämpften.

Europäische Erstaufführung: Freitag, 6. November 2020 19:30 Uhr, Alte Feuerwache

Nächste Vorstellungen:
November 11., 14.
Dezember 4., 17., 27.
Weitere Termine in Planung

>>> Hier die neue Theaterzeitung durchblättern

HINWEIS:

Sicherheit und Gesundheit der Besucherinnen und Besucher liegen der Theaterleitung und dem gesamten Team natürlich am Herzen. Für den Besuch der Spielstätten und der Vorverkaufskasse gelten daher die allgemein bekannten Hygieneregeln:

- Abstand (1,50 m)
- Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge)
- Handhygiene (Desinfektionsspender vorhanden)
- Mund-Nasen-Bedeckung (Ausnahme: Am Platz im Zuschauersaal kann die Maske abgenommen werden, sobald die Vorstellung begonnen hat).

Einlass in alle Spielstätten und Zuschauersäle 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn; kein Nacheinlass nach Beginn der Aufführung.

Die Spielstätten

Staatstheater, Großes Haus 
Schillerplatz 1
66111 Saarbrücken

Alte Feuerwache 
Landwehrplatz 
66111 Saarbrücken

sparte4 
Eisenbahnstraße 22 
66117 Saarbrücken

Congresshalle 
Hafenstraße 
66111 Saarbrücken

Völklinger Hütte 
Rathausstraße 75 - 79 
66333 Völklingen


VORVERKAUFSKASSE 
Schillerplatz 2 
66111 Saarbrücken 
Telefon (0681) 3092-486 
Öffnungszeiten 
Montag bis Freitag 
10 bis 18 Uhr 
Samstag 10 bis 14 Uhr
Internet: www.staatstheater.saarland

 

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mit dpa

Saarland: Gespräch über Corona-Folgen für Veranstaltungswirtschaft

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Etwa mit einer Aktion im Juni hatten Beschäftigte der Saar-Veranstaltungsbranche auf ihre dramatische Lage aufmerksam gemacht. Foto: BeckerBredel

Am Dienstag (21. Juli 2020) fand nach "dpa"-Angaben in Saarbrücken ein Treffen zu den Auswirkungen der Coronakrise für die saarländische Unterhaltungsbranche statt. Die Teilnehmer: Vertreter der Veranstaltungswirtschaft und Staatssekretär Jürgen Barke.

Einer Mitteilung zufolge sprach sich Barke im Rahmen des Treffens dafür aus, dass auch unter Corona-Bedingungen "verantwortungsvoll" Veranstaltungen durchgeführt werden sollten. "Vor allem Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft konnten ihren Geschäftsbetrieb kaum oder noch gar nicht wieder aufnehmen", sagte er laut Nachrichtenagentur.

Hygienekonzepte werden benötigt

Umso wichtiger sei es, "dass das Event- und Kulturleben im Saarland wieder losrollen kann". Dazu benötige es allerdings Hygienekonzepte. Der Staatssekretär kündigte an, sich beim Bundeswirtschaftsminister für eine Verlängerung der Ende August auslaufenden Hilfen stark zu machen.

Julian Blomann, Leiter des Krisenstabs beim Poprat, und Jens Spallek, Initiator der Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft Saar, sprachen der Mitteilung zufolge von einem konstruktiven Dialog. "Wir hoffen, die kommenden schwierigen Monate gemeinsam meistern zu können", so Spallek.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Abi 2020: So gut schnitten Saarlands Schüler ab

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Das Abitur fand im Saarland wie hier im Ludwigsgymnasium in Saarbrücken unter Hygieneauflagen statt. Die Tische waren auf Abstand und wurden vor den Prüfungen desinfiziert. Foto: BeckerBredel

3.315 junge Menschen haben in diesem Jahr ihr Abitur im Saarland gemacht. Dabei erreichten sie einen Notendurchschnitt von 2,37, teilte das Bildungsministerium am heutigen Dienstag (21. Juli 2020) mit. Der Schnitt entspreche damit dem des Vorjahres.

88 gelingt die 1,0

88 Schülerinnen und Schülern gelang ein perfekter Notendurchschnitt von 1,0 (2019: 69), 88 schafften die Prüfungen nicht (2019: 126). Insgesamt hätten laut Bildungsministerium 57 Menschen mehr als im vergangenen Jahr die Prüfungen erfolgreich absolviert.

Ministerin: Durchführung der Prüfungen war richtig

"Sie alle haben einen vollwertigen Abschluss erworben, mit dem Ihnen bundesweit und international die Türen der Hochschulen ohne Einschränkungen offen stehen", sagte Ministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) gerichtet an die Abiturientinnen und Abiturienten. Mit Hinblick auf die besonderen Umstände während der Prüfungen aufgrund der Corona-Krise sagte die Ministerin, die positiven Ergebnisse bestätigten, dass es richtig gewesen sei, die Prüfungen so durchzuführen, wie das Saarland es getan habe.

So verteilen sich die Abiturienten auf die Schulformen

2.376 junge Menschen erlangten ihre Hochschulreife an Gymnasien (2019: 2.383), 544 an einer Gemeinschaftsschule oder am Schengen Lyzeum (445), 356 in der gymnasialen Oberstufe mit berufsbezogenen Fachrichtungen (383) und 39 an den Freien Waldorfschulen (47), so das Bildungsministerium. An zwei Schulen fänden aufgrund der Erkrankung von Schülerinnen und Schülern Nachprüfungen statt, sodass sich die Zahlen noch geringfügig ändern könnten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Bildungsministeriums, 21.07.2020

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Saarbrücker Millionen-Villa verkauft

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Die "Villa Sehmer" in der Mainzer Straße in Saarbrücken ist verkauft. Archivfoto: AnRo0002/CC0

In der Saarbrücker Mainzer Straße wurde vor rund 140 Jahren die "Villa Sehmer" gebaut. Heute beherbergt das Haus ein Drei-Sterne-Restaurant von Klaus Erfort und ist über zwei Millionen Euro wert. Ob das Objekt auch für diesen Preis nun die Besitzer gewechselt hat, steht nicht fest. Klar ist hingegen: Die "Villa Sehmer" bleibt weiterhin in saarländischen Händen. Das berichtet die "SZ"

Neue Besitzer

Vorbesitzer war nach Angabe des Medienberichts die Saarbrücker Energiefirma Enovos. Nun sei die Villa in den Besitz zweier Unternehmer aus dem Saarland gewechselt. Darin sehe Pächter Klaus Erfort eine Verbesserung, sagte er der "SZ".

Wie es nun mit dem "Gästehaus" des Sternekochs weitergeht, gibt es unter anderem auf saarbruecker-zeitung.de zum Nachlesen (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Grundstück hat rund 9.300 Quadratmeter

Auf dem Inserat von Immowelt.de war zu lesen: Das erste Obergeschoss des klassizistischen Gebäudes beherbergt Seminar- und Konferenzräume, im zweiten Obergeschoss gibt es mehrere Wohn- und Schlafräume sowie WC-Anlagen. An das denkmalgeschützten Haus schließt sich eine große Gartenanlage an. Die Gesamtfläche des Grundstücks in der Mainzer Straße war mit rund 9.300 Quadratmetern angegeben worden.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht

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dpa

Nach Explosion auch im Saarland: BKA fasst Geldautomatensprenger

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Die Männer sollen durch die Sprengungen mehr als eine Million Euro erbeutet haben. Symbolfoto: Thomas Frey/dpa-Bildfunk

Polizeifahnder haben im Raum Braunschweig zwei mutmaßliche Geldautomatensprenger festgenommen, die bei neun Taten in sechs Bundesländern über eine Million Euro erbeutet haben sollen. Gegen die 26 und 31 Jahre alten Männer wurde Haftbefehl beantragt, teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Dienstag mit.

Mindestens eine Tat auch im Saarland

Zwischen August 2018 und März 2020 sollen die Männer Geldautomaten in Bayern, Bremen, Niedersachsen, dem Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein gesprengt haben. Der dabei entstandene Sachschaden lässt sich den Angaben zufolge noch nicht abschließend beziffern. Da drei der Taten im Raum Braunschweig/Harz liegen, übernahm die Staatsanwaltschaft in Braunschweig die Ermittlungen.

Jährlich mehrere Millionen Beute

Auf die Spur der Männer kamen die Ermittler des Bundeskriminalamtes durch den intensiven Informationsaustausch mit den zuständigen Fahndern in den Bundesländern. Insgesamt durchsuchten Beamte am Dienstagmorgen (21. Juli 2020) fünf Gebäude im Großraum Braunschweig/Salzgitter. Ob über die Festgenommenen hinaus gegen weitere Tatverdächtige ermittelt wird, sagte die Staatsanwaltschaft nicht.

Beim Sprengen von Geldautomaten erbeuten die Täter bundesweit jährlich mehrere Millionen Euro. Dazu kommen erhebliche Sachschäden, die meist weitaus höher liegen. Darüber hinaus werden durch die Sprengungen immer wieder Unbeteiligte durch Trümmerteile und Splitter in Gefahr gebracht.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Studie der Saar-Uni: So verändert die Coronakrise das Einkaufsverhalten

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Wie verändert Corona unser Einkaufs- und Konsumverhalten? Unter anderem dieser Frage ging eine Studie der Saar-Uni nach. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Christoph Soeder

Das Institut für Konsum- und Verhaltensforschung der Uni Saar hat das Konsumentenverhalten vor, während und nach der Coronakrise im Rahmen einer Studie erforscht. Das Ergebnis: Die Coronakrise verändert das Einkaufsverhalten spürbar.

Weniger Lust auf "Erlebniseinkauf"

"Als ein zentrales Ergebnis konnten wir so herausfinden, dass insbesondere Saarländerinnen und Saarländer spürbar weniger Lust auf den 'Erlebniseinkauf' haben als vor der Krise", sagte Marketing-Professorin Andrea Gröppel-Klein.

Die Saar-Studienteilnehmer gaben laut Gröppel-Klein an, nach der Wiedereröffnung der Geschäfte messbar weniger Lust auf einen Einkaufsbummel zu haben als die teilnehmenden Nicht-Saarländer. Diese würden zwar ebenso weniger Lust auf eine Shoppingtour haben. Ihre Abneigung sei jedoch weniger ausgeprägt.

Verstärkt Einkauf notwendiger Dinge

Ebenso sei aus der Studie ein Anstieg der Bedeutung des sogenannten utilitaristischen Einkaufs hervorgegangen. Dabei handelt es sich um den Einkauf von notwendigen Dingen, etwa Lebensmitteln oder Hygieneartikeln. Dieser Anstieg sei in allen Gruppen zu beobachten gewesen. Egal ob Saarländer, Nicht-Saarländer, Mann, Frau, jung oder alt.

Online-Handel gewinnt

Im Gegensatz zum stationären Einzelhandel hat der Online-Handel stark hinzugewonnen, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Allerdings müsse man beachten, "dass die vorliegende Stichprobe bereits vor der Krise eine hohe Affinität zum Online-Shoppen hatte", sagte Andrea Gröppel-Klein. Der Grund: An der Online-Umfrage hätten auch eher Internet-affine Menschen teilgenommen.

Auch in Zukunft erwarten die Studienautorinnen eine Zurückhaltung der Menschen im stationären Einzelhandel. "Der schon vorher erkennbare Trend hin zum Online-Shopping hat sich durch die Coronakrise offenbar noch beschleunigt", erklärte die Marketing-Professorin.

Diese Personen sind vorsichtig in ihrem Konsumverhalten

Darüber hinaus zeige die Studie auf, dass bestimmte Personen vorsichtig in ihrem Konsumverhalten sind. Es handele sich dabei insbesondere um "ältere Menschen, Eltern mit Kindern und Menschen mit höheren Einkommen". Auch hier seien die Saarländer pessimistischer als die Nicht-Saarländer unter den Teilnehmern. Etwa ein drohender Verlust des Arbeitsplatzes stehe der Kauflust im Weg.

Ein weiterer Faktor: gesundheitliche Gründe. Sehr viele Konsumentinnen und Konsumenten seien besorgt, sich in Geschäften anstecken zu können. "Daher mieden sie Menschenansammlungen und suchten Geschäfte sehr gezielt auf", so Andrea Gröppel-Klein. Laut Expertin sollte der Handel warten, die Mundschutzpflicht aufzugeben.

Rund 1.000 Studienteilnehmer

An der nicht-repräsentativen Online-Studie hätten Ende Mai/Anfang Juni etwa 1.000 Freiwillige teilgenommen, darunter rund zwei Drittel aus dem Saarland. "Dadurch, dass die Gruppe sehr groß ist und auch sehr heterogen, können einzelne Gruppen wie Saarländer und Nicht-Saarländer, Männer und Frauen oder Angestellte und Selbstständige gut miteinander verglichen werden", schilderte Andrea Gröppel-Klein. Alle Daten der Studie gibt es hier zum Nachlesen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Universität des Saarlandes, 21.07.2020

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Nach sexueller Belästigung auf Friedhof in St. Ingbert: Suche nach Täter läuft

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Bereits zum vierten Mal ist es auf dem "Alten Friedhof" in St. Ingbert zu einer sexuellen Belästigung einer Seniorin gekommen. Archivfoto: Christian Bohr/CC BY-SA 3.0

Seit Mai 2020 kam es auf dem "Alten Friedhof" in St. Ingbert zu vier Fällen von sexueller Belästigung. Der Polizei zufolge könnte ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen bestehen.

Suche nach Täter läuft

Die Polizei sucht weiterhin nach dem Täter. "Wir werden die polizeilichen Maßnahmen am Friedhof intensivieren, um den Täter dingfest zu machen", zitiert "dpa" den Dienststellenleiter der Polizei in St. Ingbert. In den kommenden Wochen sollen dafür zivile Streifen eingesetzt werden.

Nach eigenen Angaben hat die Polizei zudem Hinweise von Bürgern erhalten, meldet die Nachrichtenagentur. Diese ließen allerdings keinen konkreten Verdacht auf eine bestimmte Person zu.

Seniorinnen sexuell belästigt

Am vergangenen Samstag war eine 88 Jahre alte Frau während der Grabpflege auf dem Friedhof von einem unbekannten jungen Mann belästigt worden. Er habe sexuelle Anspielungen gemacht und seine Hose heruntergezogen. Als die Frau weggehen wollte, stieß er die Seniorin laut Polizei zu Boden und floh.

Schon am Freitag sowie im Juni und Mai waren ältere Frauen auf ähnliche Weise belästigt worden. Bei dem jüngsten Vorfall habe ein unbekannter Täter eine 81-Jährige mit beiden Armen umfasst und sich an das Gesäß der Frau gepresst. Nachdem die Geschädigte aufgeschrien hatte, löste der Mann die Umklammerung und flüchtete zu Fuß.

Hinweise an die Polizei in St. Ingbert, Tel. (06897)9330.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte
- Foto: Christian Bohr/CC BY-SA 3.0 (Bild zugeschnitten)

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Nächstes Spiel von Saar-Darter Clemens heute Abend

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Clemens bestreitet heute sein nächstes Spiel im "World Matchplay". Archivfoto: John Walton/PA Wire/dpa-Bildfunk

Der saarländische Darts-Profi Gabriel Clemens bestreitet am heutigen Dienstagabend (21. Juli 2020) sein Achtelfinale im "World Matchplay", dem zweitwichtigsten Turnier der Welt. Clemens bekommt es dann mit dem Polen Krzysztof Ratajski zu tun.

Als Favorit geht der Saarwellinger nicht ins Match: Während Clemens zurzeit Platz 36 in der Weltrangliste belegt, steht Ratajski auf dem 13. Rang. "The Polish Eagle" hat im Gegensatz zu "The German Giant" auch schon mal ein Major-Turnier gewonnen.

Underdog-Rolle nichts Neues

Doch für Clemens muss seine Underdog-Rolle nicht unbedingt ein Nachteil sein: Schon vor der ersten Runde des "World Matchplay" war der 36-Jährige gegen Titelverteidiger Rob Cross (Platz 4 der Weltrangliste) auf dem Papier unterlegen. Trotzdem siegte der Saarwellinger mit 10:8.

Clemens muss besser spielen als gegen Cross

"Natürlich bin ich sehr froh darüber, diesen K(r)ampf gegen Cross für mich entschieden zu haben  Aber ich weiß auch, dass das nicht mein Ziel ist, so zu spielen", schrieb Clemens am Tag nach dem Match auf Facebook. Denn hochklassig war die Partie zwischen den beiden nicht: Clemens warf nur vier Mal die 180 und spielte ein Drei-Dart-Average von 89,22. Gegen Ratajski dürften diese Werte zu wenig sein. Trotzdem: Clemens hat bewiesen, immer für eine Sensation gut zu sein. 

Das Match wird live im Fernsehen auf "sport1" und auf "DAZN" übertragen. Es findet voraussichtlich gegen 22.00 Uhr statt.

Verwendete Quellen:
- PDC
- Dartsrankings.com
- Darts1.de
- eigene Berichte

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Polizei in Lebach sucht diesen Mann

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Diese Aufnahme zeigt den Beschuldigten. Foto: Polizei

Nach Angabe der Polizei ereignete sich der Vorfall bereits am 7. März 2020 in Heusweiler. Hier hatte ein Unbekannter mit einer entwendeten EC-Karte an einem Automaten in der Saarbrücker Straße 28 Geld abgehoben. Der Schaden: 1.980 Euro.

Während des Abhebevorgangs zwischen 13.00 und 13.15 Uhr wurden von der Kamera des Geldautomaten Bilder des Beschuldigten gefertigt, so die Beamten. Mit einer der Aufnahmen fahndet der Kriminaldienst Lebach nun öffentlich nach dem Unbekannten.

Wer erkennt den Mann? Hinweise an die Polizei in Lebach, Tel. (06881)5050.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Lebach, 21.07.2020

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Fremdkörper in Saarbrücker Kita-Essen entdeckt

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Das Plastikteil befand sich in einem Kita-Essen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Waltraud Grubitzsch

Vorfall in der Kita Bruchwiese in Saarbrücken: Hier ist am Donnerstag (16. Juli 2020) ein etwa fünf Zentimeter langes Plastikteil im Essen entdeckt worden. Das habe die Stadt dem "SR" bestätigt. Über den Fund seien der Lieferant, Eltern und weitere Kitas informiert worden. Wie der Fremdkörper ins Essen gelangt war, stehe noch nicht fest.

Weitere Zusammenarbeit

Während das Landesamt für Verbraucherschutz den Vorfall überprüfen soll, werde die Arbeit mit dem entsprechenden Caterer fortgesetzt. Bislang ist die Stadt mit der Leistung des Lieferanten zufrieden, heißt es im Medienbericht.

Vorfälle 2018

Im Dezember 2018 ging ein monatelanger Streit zwischen der Stadt Saarbrücken und einem Essenslieferanten zu Ende. Zuvor hatte es mehrere Vorfälle von aufgefundenen Plastikteilen in dem zugelieferten Essen des Caterers gegeben. Daher beschloss die Stadtverwaltung, dem Unternehmen fristlos zu kündigen. Zuvor waren dem Lieferanten mehrere Kitas entzogen worden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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dpa/lrs

Saar-"Tatort"-Kommissar will nicht in Schubladen gesteckt werden

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Daniel Sträßer spielt einen der beiden Saar-"Tatort"-Kommissare. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

"Ich bin da überhaupt nicht festgelegt und weigere mich auch. Ich will nicht nur den harten Typen oder den vom Leben Gezeichneten spielen", sagte er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken.

Ganz bewusst nehme er daher auch Komödien und leichtere Rollen an und versuche, sehr unterschiedliche Charaktere zu spielen. Nicht jeder Schauspieler sei dazu in der Lage, räumte er ein, "aber viel mehr könnten das, wenn man ihnen in Casting-Verfahren mehr zutrauen würde."

Nächster Saar-"Tatort" in der Mache

Der Berliner, ein preisgekrönter Schauspieler und früheres Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters, dreht gerade mit Vladimir Burlakov mit zehn Wochen Verspätung den zweiten Fall der Kommissare Adam Schürk und Leo Hölzer in Saarbrücken. Arbeitstitel: "Der Herr des Waldes". Die Premiere "Das fleißige Lieschen" hatte einen Quotenerfolg von 10,5 Millionen Zuschauern erzielt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Diebin attackiert Ladendetektiv in Großrosseln - der schlägt sie zurück

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Der Ladendetektiv gab einer der Diebinnen eine Backpfeife. Symbolfoto: Pixabay

Eine Diebin hat am Montag (20. Juli 2020) im "Rossmann" in Großrosseln einen Ladendetektiv angegriffen. Dieser revanchierte sich für die Attacke mit einer Backpfeife, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Demnach hätte er zwei Frauen gegen 16.00 Uhr in dem Drogeriemarkt in der Ludweilerstraße zunächst dabei beobachtet, wie sie Parfum in Wert von 190 Euro in ihre mit Alufolie ausgekleidete Damentasche steckten. Als er die Frauen ansprach, gaben sie die Flaschen wieder zurück.

Detektiv revanchiert sich mit Backpfeife

Doch sie wollten ihre Personalien nicht nennen, attackierten den Ladendetektiv zunächst verbal und eine von ihnen schlug ihn dann mit der Hand und der leeren Handtasche. "Bis zum Eintreffen der Polizei beruhigte sich die Situation wieder, nachdem der Ladendetektiv den Angriff der renitenten Frau mit einer Backpfeife erwidert hatte", teilten die Beamten mit.

Verfahren eingeleitet

Bei der Durchsuchung des Autos der beiden Frauen wurde eine weitere präparierte Handtasche und fünf Flaschen Champagner gefunden, deren Herkunft bislang ungeklärt ist. Gegen beide wurden Strafverfahren eingeleitet. Die Frauen seien dem Ladendetektiv schon durch einen ähnlichen Diebstahl im Jahr 2019 im "Rossmann" in Saarbrücken bekannt gewesen, so die Polizei.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 21.07.2020

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Trio betrügt 86-Jährigen in Perl: Polizei nimmt Täter fest

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Als die drei Männer erneut am Anwesen vorstellig wurden, kam es zur Festnahme. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk

Am Wochenende erschienen drei Männer bei einem 86 Jahre alten Mann in Perl. Gegenüber dem Rentner gaben sie vor, abschließende Arbeiten an seinem Dach durchführen zu werden. "Da das Dach des Seniors nach einem Sturmschaden in der Vergangenheit nur behelfsmäßig repariert war und die Männer sich als Mitarbeiter der bauausführenden Firma ausgaben, schöpfte der Mann zunächst keinen Verdacht", teilt die Polizei mit.

Vorauszahlungen

Als Vorauszahlung überreichte der Mann den mutmaßlichen Arbeitern 5.000 Euro. Nach dem Erhalt des Geldes teilte das Trio mit, dass die Arbeiten doch umfangreicher sein werden. Demgemäß seien weitere Vorauszahlungen notwendig. Laut Polizei kündigten sie an, am Montag mit der Reparatur beginnen zu wollen.

Der 86-Jährige erzählte später innerhalb seiner Familie von den bevorstehenden Dacharbeiten sowie den geleisteten Zahlungen. Das erweckte Misstrauen unter den Angehörigen; zeitnah erstatteten sie Anzeige bei der Polizei. Das geht ebenso aus der Mitteilung der Beamten hervor.

Festnahme

Am Montag teilte die Ehefrau des 86-Jährigen der Polizeiinspektion Merzig mit, dass die besagten Arbeiter wieder am Anwesen vorstellig seien. Infolgedessen rückten Einsatzkräfte aus und nahmen die drei mutmaßlichen Arbeiter vor Ort fest.

Im Rahmen der Ermittlungen konnte nach Angabe der Beamten auch das vom Rentner bezahlte Geld sichergestellt werden. Gegen die drei polizeibekannten Tatverdächtigen leitete die Polizei entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Merzig, 21.07.2020

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Zahl der Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung im Saarland gesunken

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2019 kam es im Saarland zu weniger Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung als noch in den Jahren davor. Symbolfotos: (Hintergrund) dpa-Bildfunk/Monika Skolimowska | (Selbstanzeige) dpa-Bildfunk/Armin Weigel

Für 2019 hat die Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle der Finanzverwaltung zehn Selbstanzeigen mit Bezug zu Kapitalanlagen im Ausland erfasst, teilte nach "dpa"-Angaben ein Sprecher des Finanzministeriums in Saarbrücken mit.

Zahl der Selbstanzeigen gesunken

2018 waren es noch zwölf mehr, so die Daten der Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle. Nochmals ein Jahr zuvor, also 2017, gab es im Saarland 51 solcher Selbstanzeigen. Somit gingen die Zahlen bis 2019 deutlich zurück.

"Seit der Verschärfung der Rechtslage für die strafbefreiende Selbstanzeige ist die Zahl der Selbstanzeigen stark zurückgegangen", sagte auch der Sprecher. Offen sei aber, ob dies tatsächlich der Grund für den Rückgang sei. Zu den Mehreinnahmen liegen keine Daten vor. Im ersten Halbjahr 2020 wurden zwei Selbstanzeigen registriert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Aktuell keine Corona-Intensivpatienten im Saarland

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Zurzeit befinden sich keine Coronavirus-Patienten im Saarland auf Intensivstation. Foto: Marcel Kusch/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 30 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl ergibt sich aus Daten, die das Gesundheitsministerium mit Stand von Montag (20. Juli 2020), 16.30 Uhr, veröffentlicht hat.

Eine Neuinfektion gemeldet

Demnach wurde ein neuer Fall aus dem Landkreis Merzig-Wadern gemeldet. Weil der Landkreis St. Wendel seine Zahl um eins nach unten korrigierte, blieb die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen bei 2.800 Fällen. Bislang sind 174 Menschen im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Als geheilt gelten laut Gesundheitsministerium inzwischen 2.596 Menschen, 3 mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden zurzeit 4 stationär behandelt (-2). Davon liegen keine auf der Intensivstation (-3).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.212 (+0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 565 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 358 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 273 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 220 (+1)
Landkreis St. Wendel: 171 (-1) (Korrektur)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 20.07.2020
- eigene Recherche

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Unbekannter tötet in St. Ingbert Bienenvolk und zerstört Bienenstock

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Bei der Tat kamen die Bienen ums Leben. Symbolfoto: Pixabay

Zwischen Donnerstag (16. Juli 2020), 17.00 Uhr, und Montag, 19.30 Uhr, hatte der Unbekannte ein Vereinsgelände in der St. Ingberter Blücherstraße betreten. Wie die Polizei schilderte, war der Täter mit einem Plastikkanister und zwei Einmachgläsern unterwegs.

Aus dem Kanister heraus habe der Unbekannte eine "dickflüssige ölige, klebrige Substanz" auf einen Bienenstock gegeben. Ebenso habe er die Substanz in die Einmachgläser umgefüllt und damit die Bienen angelockt. Laut Polizei verklebten die Tiere und starben in der Folge.

"Durch die Behandlung wurde wohl das ganze Bienenvolk getötet", so die Beamten. Den Kanister ließ der Täter zurück. Es entstand eine Gesamtschadenshöhe von etwa 500 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Zudem werden Zeugen gesucht.

Verursacher wohl Imker

Update: Der "SZ" teilte der Rohrbacher Verbund "Kahlenbergfreunde" mit: Es handelte sich lediglich um einen vermeintlichen Anschlag. Verursacher sei der Imker aus Saarbrücken, der den entsprechenden Bienenstock bewirtschaftet. Bei der Substanz soll es sich um eine Zuckerlösung gehandelt haben, diese sei "einigen Bienen schlecht bekommen". Das Bienenvolk im Stock sei "einigermaßen intakt".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Ingbert, 21.07.2020
- Saarbrücker Zeitung

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Teilnahmebedingungen: Gewinnspiel Saarkind-Paket

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 24.07.2020, 08.00 Uhr, bis zum 06.08.2020, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müssen User a) der „Saarkind“-Instagram-Seite folgen, b) der SOL.DE-Instagram-Seite folgen und c) den Gewinnspiel-Post liken. Sie können zusätzlich den Beitrag in ihrer Story teilen und SOL.DE darauf markieren. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 1x1 Paket von Saarkind bestehend aus a) einem T-Shirt und b) einer Emaille-Tasse. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname und Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Saarkind weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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