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Kaufhof-Beschäftigte in Neunkirchen gekündigt

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Bereits im Oktober dieses Jahres soll die Kaufhof-Filiale in Neunkirchen schließen. Dagegen kämpfen die Beschäftigten an. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Fabian Strauch

Kaufhof-Mitarbeiter in Neunkirchen erhalten Kündigungen

Wie die Gewerkschaft "Verdi" am heutigen Dienstagmittag (28. Juli 2020) bestätigte, haben die 55 Mitarbeiter der Kaufhof-Filiale in Neunkirchen inzwischen die Kündigungen erhalten. Mitte Juni wurden für 62 Kaufhof-Standorte die Schließungsbeschlüsse verkündet, darunter auch die Filiale in Neunkirchen. In den vergangenen Wochen hatten die Mitarbeiter noch im Rahmen einer Protestaktion ("Es ist 5 vor 12") für ihre Arbeitsplätze gekämpft. Die Rettung der Neunkircher Filiale gilt allerdings als unwahrscheinlich. Nach derzeitigem Stand soll der Standort bereits am 31. Oktober geschlossen werden.

Betriebsrat legt Widerspruch gegen Kündigungen ein

Der Betriebsrat hat gegen die ausgesprochenen Kündigungen Widerspruch eingelegt. Es soll zudem eine Kündigungsschutzklage eingereicht werden.

Die Gewerkschaft "Verdi" will den Beschäftigten bei der Jobsuche unter die Arme greifen. 

Verwendete Quellen:
- Angaben der Gewerkschaft "Verdi"
- eigene Recherche

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Streit um Biernamen "Black Bitch": Brauhof Saar verklagt Gastro-Kritiker

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Ein Gastro-Kritiker nannte das Bier "Black Bitch" auf Facebook "Nazi-Plörre". Der Brauhof Saar klagte. Symbolfotos: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk & Pexels

"Tiefschwarz, süffig und tabulos" - so beschreibt der Brauhof Saar sein Craft-Beer "Black Bitch", zu Deutsch: "schwarze Schlampe". Das Bier ist zwar bereits seit fünf Jahren auf dem Markt, stieß aber insbesondere im Zuge von "Black Lives Matter" auf Kritik.

Gastro-Kritiker bezeichnet Bier als "Nazi-Plörre"

Auch der Gastro-Kritiker Rolf Klöckner beanstandete den Namen. Der "Gastronaut", der den Regioguide "Le Guide Bleu" herausbringt, bezeichnete das Getränk auf Facebook als "Nazi-Plörre". Den Brauhof benannte er in "Braunhof" um. 

Der Hersteller reichte gegen die Äußerungen Klage ein. Daraufhin wurde der Post inzwischen gelöscht. Wie der "SR" berichtet, wollte Klöckner die Unterlassungserklärung allerdings nicht unterschreiben. Der Beitrag sei laut des Gastro-Kritikers eine Meinungsäußerung, gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes, gewesen. 

Klöckner bleibt in der Verhandlung bei seiner Haltung

Am gestrigen Montag (27. Juli 2020) fand nun die mündliche Verhandlung am Landgericht in Saarbrücken statt. Klöckner blieb jedoch bei seiner Linie und ging nicht auf das Vergleichsangebot des Gerichts ein. Dazu hätte er seine Äußerungen relativieren und klar als Meinungsäußerung kennzeichnen müssen.

Seine Haltung, dass der Name "Black Bitch" diskriminierend sei, hätte Klöckner beibehalten können". Die Vorwürfe gegen das Unternehmen und den Geschäftsführer allerdings sollten zurückgezogen werden. Das Landgericht will seine Entscheidung in zwei Wochen treffen.

Brauhof Saar will "Black Bitch" Bier umbenennen

Laut Brauhof sei der Name "nie rassistisch und auch nie auf Personen bezogen" gewesen. Dennoch soll das Bier nun umbenannt werden. Es lässt sich allerdings darüber streiten, ob das Unternehmen das Problem verstanden hat. Der neue Namensvorschlag "Black Babe" jedenfalls erntet auf Facebook erneut heftige Kritik.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Brauhof Saar auf Facebook
- "Gastronaut" auf Facebook

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Gewinne 2x2 Karten für ARND ZEIGLER in Saarbrücken!

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Mit seiner Show "Dahin, wo es wehtut" kommt Arnd Zeigler im September nach Saarbrücken. Foto: WDR

Das Erfolgsprogramm geht in die Verlängerung! Über 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauer waren an mehr als 65 Spielorten bereits dabei, um Arnd Zeigler live zu erleben. Aufgrund des großen Erfolgs des Programms "Dahin, wo es wehtut" und wegen der hohen Nachfrage in der gesamten Bundesrepublik wird die "Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs"-Tour verlängert.

Arnd Zeigler im Interview mit SOL.DE

 

Nach dem 10-jährigen Jubiläum seiner WDR-Sendung "Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs" hat Moderator Arnd Zeigler sein Schaffen 2018 erstmals live auf die Bühne gebracht und Fußballfans und deren pflichtbewusste Begleiter zugleich begeistert.

Auch zu Beginn des neuen Jahres bis ins Frühjahr hinein soll die Liebe zum Fußball vereinsübergreifend und gemeinsam mit den Fans zelebriert werden.

Arnd Zeigler: Zwischen Weisheit und Wahnsinn

"Zwischen Weisheit und Wahnsinn - wem er noch nicht das Wort im Mund herumgedreht hat, der hat in Fußballdeutschland nix zu sagen", so schrieb es einst sein Heimatsender Radio Bremen über seine längst zum Klassiker avancierte Kolumne "Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs".

Journalist, Moderator, Stadionsprecher, Produzent, Sänger, Autor - Arnd Zeigler ist ein Unikat in der deutschen Sportmedienszene. Kein anderer beschäftigt sich derart fasziniert und hingebungsvoll mit den verrückten und absurden Seiten des Fußballs. Filme, Fotos, Anekdoten und sonstige Zeitdokumente – er hat sie alle.

Seit vielen Jahren Kuriositäten-Beauftragter im Rahmen seiner eigenen Sendung beim WDR und im "Sportschau Club" in der ARD, ist Zeigler nicht weniger als einer der größten Fußball-Archivare. Sein Schaffen in Form wunderbarster Perlen und unglaublicher Einblicke in die Fußballwelt nun endlich aus seinem TV-Wohnzimmer-Biotop hinaus und live auf die Bühne zu bringen, war nicht nur eine zwingende Konsequenz, sondern lange überfällig. Rabiateste Fouls, desolate Interviews, unfassbare Anekdoten und Fotos, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Zeigler schaut genau – und zwar dahin, wo es wehtut.

Arnd Zeigler kommt mit seiner Show am 1. September in die Garage nach Saarbrücken - und du kannst live mit dabei sein! SOL.DE verlost 2x2 Gästeliste-Plätze. Einfach das unten stehende Formular ausfüllen. Die Verlosung läuft bis zum 23. August, 23.59 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend "Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 06.03.2020, 14.00 Uhr, bis zum 23.08.2020, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 2x2 Gästeliste-Plätze für die Show von Arnd Zeigler am 26. März 2020 in der "Garage" in Saarbrücken. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zulasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma "Lars Meier Management & PR" weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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Interaktiver Unfallatlas zeigt gefährliche Straßen im Saarland

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Der Unfallatlas verzeichnet alle Unfälle mit Personenschaden im Saarland, bei denen die Polizei im Einsatz war. Symbolfoto: Stefan Puchner/dpa-Bildfunk; Screenshot: Statistisches Bundesamt

Der Unfallatlas verzeichnet dabei ausschließlich Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden. Solche, bei denen lediglich ein Sachschaden entstanden oder bei denen die Polizei nicht vor Ort war, sind nicht aufgeführt. 

Insgesamt wurden im Jahr 2019 im Saarland  3.733 Unfälle erfasst. Dabei wurden 4.736 Personen verletzt, 25 Menschen starben. Auf der Karte sind Straßen, auf denen viele Unfälle mit Personenschaden entstanden orange und rot gekennzeichnet. Auf blauen Straßen gab es dagegen eher wenige Unfälle.

Unfälle mit Verletzten vor allem in Saarbrücken, Homburg und Saarlouis

Die Hotspots für Unfälle mit Personenschaden im Saarland sind Saarbrücken, Homburg und Saarlouis. In den Städten gibt es größere Straßenabschnitte, in denen sich zwischen 28 und 56 Unfälle ereigneten, bei denen Menschen verletzt wurden.

Besonders gefährlich ist etwa die Dudweiler Straße in Saarbrücken. Hier kam es im vergangenen Jahr zu mehr als 10 Unfällen mit Personenschaden. Auch in der Viktoriastraße und an der Westspange wurden zahlreiche Unfällen mit Verletzten gemeldet. In Saarlouis ist vor allem die Wallerfanger Straße, in Homburg die Zweibrücker Straße betroffen. 

Verhältnismäßig geringeres Risiko auf Straßen im Nordsaarland

Im Nordsaarland dagegen ist es eher ruhig. Nördlich von Merzig, Schmelz und St. Wendel wurden 2019 in keiner Straße mehr als 13 Unfälle mit Verletzten verzeichnet. Im ganzen Saarland gibt es keinen Straßenabschnitt, auf dem sich im Jahr 2019 mehr als ein Unfall mit Todesopfern ereignete.

Fahrradfahrer sind vor allem in Saarbrücken gefährdet

Fahrradfahrer sind im Großteil des Saarlandes verhältnismäßig sicher unterwegs. Nur auf Straßenabschnitten in Saarlouis, Homburg und Saarbrücken kam es zu mehr als einem Unfall, bei dem Radfahrer verletzt wurden.

Hier sticht die Landeshauptstadt besonders hervor. In der Oberen Lauerfahrt, die zum Staden führt, in der Bergstraße in Gersweiler und in der Fichtestraße kam es in einem Jahr zu zwei bis drei Fahrradunfällen. Auch in der Dudweiler Straße wird mehr als einen Unfall jährlich verzeichnet.

Verwendete Quellen:
- Unfallatlas des Statistischen Bundesamtes

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mit dpa

Gesundheitsministerium prüft Einrichtung von Corona-Teststelle am Flughafen Saarbrücken

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Das Saar-Gesundheitsministerium prüft derzeit die Einrichtung einer Corona-Teststelle am Flughafen Saarbrücken. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Derzeit laufen Gespräche über Corona-Tests am Flughafen Saarbrücken. Das geht laut "dpa" aus einer Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom gestrigen Dienstag (27. Juli 2020) hervor. Konkret gehe es darum, vor Ort eine Testmöglichkeit für Rückkehrer aus Risikogebieten anzubieten. Für Reiserückkehrer, die nicht aus Risikogebieten kämen, werde eine Testmöglichkeit am zentralen Abstrichzentrum in Saarbrücken aufgebaut.

Nach "dpa"-Angabe sagte ein Sprecher des Saar-Gesundheitsministeriums: "Wir appellieren an das Verantwortungsbewusstsein der Menschen, wenn sie aus Risikogebieten einreisen, sich testen zu lassen". Zuvor hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Testpflicht für Einreisende aus Corona-Risikogebieten mit hohen Fallzahlen angekündigt. Diese soll voraussichtlich kommende Woche in Kraft treten.

Aktuell keine Verbindungen zu Corona-Risikogebieten

Vom Saarbrücker Flughafen werden der Mitteilung zufolge als Ferienverbindungen aktuell nur das griechische Kreta sowie das spanische Mallorca angeflogen. In beiden Fällen handelt es sich nicht um Corona-Risikogebiete. Der Flugbetrieb ins türkische Antalya sei noch nicht aufgenommen worden, sagte der Sprecher des Airports. Wann er starte, sei mit Blick auf die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes noch unklar.

Hintergrund

In der vergangenen Woche hatten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen, dass sich alle Reisenden aus Risikogebieten nach ihrer Rückkehr in Deutschland künftig kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können. Wer keinen negativen Test hat, muss wie bisher für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte am Montag an, eine Test-Pflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten anordnen zu wollen, so "dpa".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Glas in Reis und Metall in Pizza: Aktuelle Lebensmittelwarnungen im Saarland

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Für verschiedene Produkte mit bestimmten Mindesthaltbarkeitsdaten besteht aktuell eine Lebensmittelwarnung wegen gefährlicher Fremdkörper. Fotos: Lebensmittelwarnung.de

Aktuelle Lebensmittelwarnungen im Saarland

Aktuell bestehen für mehrere Produkte, die im Saarland vertrieben werden, Lebensmittelwarnungen. So gab das Bundesamt für Verbraucherschutz am heutigen Dienstag (28. Juli 2020) bekannt, dass in Pizza-Kombi-Paketen Metallteilchen und in einem Reis-Produkt Glas enthalten sein könne.

Metallteile in Pizza-Fertigteig mit Tomatensoße

Die Hersteller Wewalka GmbH und Tante Fanny Frischteig GmbH (beide aus Österreich) informieren derzeit über die Rückrufe von Backfertigen Pizzateigen mit beiliegender Tomatensoße. Der Grund für den Rückruf sind mögliche Metallteile in der Tomatensoße, die zu inneren Verletzungen führen können. 

Betroffen sind ausschließlich folgende Marken mit den angegebenen Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) auf der Außenverpackung:

NETTO Stavenhagen und Handelshof, Deutschland:
BACKINI Pizza-Kombi Pizzateig & fruchtige Tomatensauce (600 Gramm) mit dem Strichcode (GTIN)
9120003417078 und dem MHD bis einschließlich 21.08.2020

Netto Marken-Discount AG & Co. KG, Deutschland:
Mondo Italiano Pizzateig mit Tomatensauce (600 Gramm) mit dem Strichcode (GTIN) 4316268588713
und dem MHD bis einschließlich 23.08.2020

EDEKA Zentrale AG & Co. KG, Deutschland:
GUT&GÜNSTIG Pizza Box (600 Gramm) mit dem Strichcode (GTIN) 4311596464869 und dem MHD
bis einschließlich 23.08.2020

Penny-Markt GmbH, Deutschland:
PENNY READY. Backfertiger Pizzateig mit fruchtiger Tomatensauce (600 Gramm) mit dem Strichcode
(GTIN) 28292920 und dem MHD bis einschließlich 07.08.2020

REWE Markt GmbH, Deutschland:
JA! Backfertiger Pizzateig mit Tomatensauce – zum Fertigbacken (600 Gramm) mit dem Strichcode
(GTIN) 4388840220984 und dem MHD bis einschließlich 22.08.2020

LIDL Dienstleistung GmbH & Co. KG
Artikel: chef select & you Pizza Kombi
Inhalt: 600g
Mindesthaltbarkeitsdaten von 22.07.2020 bis einschließlich 22.08.2020

ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG
Cucina Pizzateig mit Tomatensauce
des Herstellers Wewalka GmbH NFG. KG
mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.07.2020 - 16.08.2020

Artikel mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen. Kunden, die eines der entsprechenden Produkte gekauft haben, werden gebeten das Produkt nicht zu verzehren. Gegen Vorlage der leeren Verpackung oder des entsprechenden Kassenbons bekommen Kunden den Kaufpreis in ihrer Einkaufsstätte erstattet.

Warnung wegen Glas in Reis

Zudem ruft der Lebensmittelhersteller Mars GmbH aktuell ausgewählte Chargen von "Uncle Ben’s Express Natur-Reis Basmati (220g)" zurück. Der Grund für den Rückruf: In dem Reis ist möglicherweise Glas enthalten.

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In diesem Produkt mit bestimmten Mindesthaltbarkeitsdaten könnte Glas enthalten sein. Foto: Mars GmbH

Betroffen sind die Produkte mit dem EAN-Code: 5010034007499 und den Mindesthaltbarkeitsdaten: 17.11.2020; 18.11.2020; 08.12.2020; 08.01.2021; 19.01.2021; 01.02.2021; 02.02.2021; 02.03.2021; 03.03.2021; 16.03.2021; 03.05.2021; 24.05.2021; 25.05.2021; 15.06.2021; 16.06.2021; 19.07.2021.

Verwendete Quellen:
- Lebensmittelwarnungen des Bundesamtes für Verbraucherschutz vom 28.07.2020

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Tödlicher Unfall bei Saarbrücken - Autofahrer von Lkw überrollt

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Auch am Morgen blieb die Strecke für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. Symbolfoto: BeckerBredel

Der Deutschen Presse-Agentur hatte die Polizei mitgeteilt, dass ein Autofahrer in der Nacht zu Dienstag zunächst auf der A8 unterwegs war. Der Wagen des Mannes kollidierte in der Nähe des Kreuzes Saarbrücken mit zwei Lkw. Dabei wurde der Autofahrer aus dem Pkw geschleudert, so die Angabe der Beamtinnen und Beamten.

Anschließend sei der Mann von einem Lastwagen überrollt worden. Bei dem Unfall habe der Autofahrer tödliche Verletzungen erlitten. Seine Identität sowie weitere Details waren zunächst unklar. Für die Unfallaufnahme war die A8 in Richtung Luxemburg der Polizei zufolge auch am Morgen noch voll gesperrt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Lehrerverband zweifelt an Regelbetrieb: "Im neuen Schuljahr droht Durcheinander"

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Lehrerverband und Elternrat hegen große Zweifel, ob im neuen Schuljahr der geplante Regelbetrieb gelingt. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

In einigen Bundesländern gehen die Sommerferien bald zu Ende. So startet Mecklenburg-Vorpommern als erstes Bundesland bereits am nächsten Montag (3. August 2020) ins neue Schuljahr. Im Saarland beginnt das neue Schuljahr hingegen erst zwei Wochen später (17. August 2020). Die Kultusminister der Länder hatten vor dem Sommer vereinbart, den Regelbetrieb an den Schulen zu Beginn des neuen Schuljahres wiederaufzunehmen. Dabei will man auch auf die Abstandsregel verzichten, "sofern es das Infektionsgeschehen zulässt". 

Große Zweifel an geplantem Regelbetrieb

Die Skepsis, ob es mitten in der Corona-Pandemie mit der geplanten Rückkehr in den Regelbetrieb an den Schulen klappt, bleibt weiterhin groß. Vor allem der Deutsche Lehrerverband und der Bundeselternrat äußern aktuell große Zweifel an den Plänen.

Deutscher Lehrerverband befürchtet großes Durcheinander

Heinz-Peter Meidinger, der Verbandspräsident des Deutschen Lehrerverbandes, befürchtet ein großes Durcheinander. So seien die Schulen laut Meidinger für den Regelbetrieb nicht ausreichend vorbereitet. Für einen Vollbetrieb ohne Abstandsregeln fehlten die Lehrkräfte. Bildungsgewerkschaften schätzen, dass bis zu 20 Prozent der Lehrer zur Risikogruppe gehören und für den Präsenzunterricht ausfallen könnten.

Auch die Hygieneregeln der Kultusminister der Länder für die Schulen werden als wenig praktikabel kritisiert, beispielsweise die Vorgabe, regelmäßig "intensiv" stoßzulüften. Meidinger hierzu: "An vielen Schulen lassen sich die Fenster in höher gelegenen Klassenräumen aus Sicherheitsgründen nicht oder nur einen Spalt öffnen". Zudem sei die Idee fester Lerngruppen vielleicht an Grundschulen umsetzbar, aber kaum an einer gymnasialen Oberstufe mit Kurssystem, wo die Schüler ständig mit anderen Mitschülern zusammen seien.

Bundeselternrat rechnet mit erneuten Schulschließungen

Auch der Bundeselternrat glaubt aktuell nicht an den reibungslosen Ablauf des Regelbetriebs. Der Vorsitzende des Bundeselternrats Stephan Wassmuth rechnet regional mit pandemiebedingten Schulschließungen und fordert von den Ländern konkrete Planungen auch für ein "Szenario B" mit einer Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht. "Wer das nicht vorbereitet hat, handelt höchst fahrlässig und gegen die Schülerinnen und Schüler."

Die dem Verband bekannten Planungen seien nicht abschließend zu Ende gedacht. "Oftmals hat man das Gefühl, man agiert nach dem Prinzip Hoffnung ("es wird schon klappen und wir werden nicht vom Virus ereilt)", bemängelte Wassmuth.

"Entrümpelung" des Lehrplans gefordert

Der Elternvertreter rechnet nicht damit, dass unter den gegebenen Bedingungen der Lehrplan zu schaffen ist, und fordert eine "Entrümpelung". Auch Lehrerverbandspräsident Meidinger hält es für sinnvoll, wenn die Bundesländer sicherheitshalber Listen mit Stoffgebieten erstellen, "deren Vermittlung im nächsten Schuljahr verzichtbar ist". "Man muss sich ehrlich machen. Ideale Unterrichtsbedingungen wird es noch lange nicht geben", sagte er.

Zur Vorbereitung auf weitere mögliche Schulschließungen müssten Meidingers Ansicht nach die für die Schuldigitalisierung vorgesehen Milliarden-Fördergelder jetzt "mit Hochdruck in die Schulen gepumpt werden". Bislang tröpfelten diese nur.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Junge Frauen in Saarbrücken sexuell belästigt

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In Saarbrücken wurden zwei junge Frauen auf einem Waldweg sexuell belästigt. Symbolfoto: Ralf Roeger/dpa

Sexuelle Belästigung von jungen Frauen in Saarbrücken

Am gestrigen Montagnachmittag (27. Juli 2020) wurden zwei 21-jährige Frauen auf einem Waldweg in der Nähe der Universität von einem Radfahrer sexuell belästigt. Laut Angaben der Polizei gingen die beiden Frauen mit ihrem Hund spazieren, als sich ihnen plötzlich ein Radfahrer näherte. Der Mann ließ vor ihnen die Hose herunter und fing an zu masturbieren.

Obwohl eine der Frauen den Mann anschrie, damit er aufhört, näherte sich der Mann den jungen Frauen weiter und forderte sie zum Geschlechtsverkehr auf. Dabei hatte der Mann eine "GoPro"-Kamera um den Bauch geschnallt, vermutlich um seine Belästigung zu filmen. Erst als die Frauen den Mann weiter anschrien und mit der Polizei drohten, ließ er von ihnen ab und flüchtete mit seinem Fahrrad weiter in den Wald.

Beschreibung des Täters

Die beiden Frauen beschreiben den Täter, der sie belästigt hat, wie folgt:
- Mann im Alter zwischen etwa 50 bis 60 Jahren
- Brillenträger
- trug einen grauen Ziegen- und Schnurrbart
- trug schwarze Radkleidung
- war mit einem dunklen Mountainbike unterwegs.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen und bittet sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (0681)932-1233, oder jede andere Polizeidienststelle zu melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken vom 28.07.2020

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Corona-Zahlen in Luxemburg stabilisieren sich: "Lage nicht kritischer als in Deutschland"

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In Luxemburg werden Einwohner und Grenzgänger flächendeckend auf das Coronavirus getestet. Symbolfoto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

Nach Angaben des obersten Pandemie-Bekämpfers habe sich der Anstieg der Corona-Zahlen in Luxemburg verlangsamt.

Corona-Zahlen in Luxemburg stabilisieren sich

"Die Zahlen stabilisieren sich im Moment, wenn auch auf hohem Niveau", so der Direktor des Luxemburger Gesundheitsinstituts, Ulf Nehrbass, zur Deutschen Presse-Agentur. Das Großherzogtum sei auf dem "richtigen Weg" und "sehr verhalten optimistisch", die Lage in den Griff zu bekommen. Dennoch räumte Nehrbass ein, ganz klar in der zweiten Welle zu sein.

Insgesamt 6.321 positive Tests im Großherzogtum

Etwa 400.000 Einwohner und Nicht-Ansässige sind in Luxemburg, wo etwa 600.000 Menschen leben, bereits getestet worden. Am vergangenen Freitag wurden dabei noch 144 Neuinfektionen festgestellt, am Samstag 83 und am Sonntag noch 35. Insgesamt wurden 6.321 Menschen positiv auf Covid-19 getestet, davon sind 1.158 Nicht-Ansässige. 112 Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben (Stand Montagabend).

Hohe Zahlen hängen mit umfangreichen Tests zusammen

Die hohen Zahlen hingen unter anderem mit den flächendeckenden Testungen zusammen, so Nehrbass. Dabei wurden auch Grenzgänger als Deutschland, Frankreich und Belgien getestet. Diese sollen 18 Prozent der bestätigten Neuinfektionen ausgemacht haben.

RKI hat Luxemburg zum Risikogebiet erklärt

Nachdem die Schwelle von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen überschritten worden war, erklärte das RKI Luxemburg vor zwei Wochen zum Risikogebiet. Die Einstufung mache dem Großherzogtum zu schaffen. "Was uns trifft, ist, wie unreflektiert das geschehen ist. Ohne Nachfrage, ohne Diskussion und völlig unvermittelt." 

Anstieg sei auch in vielen anderen Ländern zu beobachten

Laut Rudi Balling, der Mitglied in der Taskforce "Research Luxemburg" ist, werde derzeit in vielen Ländern ein Anstieg von Neuinfektionen beobachtet - nicht nur in Luxemburg. "Man könnte sagen: Das Fass läuft gerade tröpfchenweise über. Es wird für alle wichtig werden, die Ursachen für den jetzt wieder zu beobachtenden Anstieg der Neuinfektionen zu identifizieren", sagte der Direktor des Forschungszentrums für System-Biomedizin der Universität Luxemburg.

Lage in Luxemburg nicht kritischer als in Deutschland

Allerdings fänden in den Nachbarländern keine intensiven Tests wie in Luxemburg statt. Die Lage im Großherzogtum sei nicht kritischer als in Deutschland oder in Frankreich, so Nehrbass. Durch die Tests habe Luxemburg jedoch "ein Schauglas: Wir sehen tatsächlich, was sich in der Bevölkerung abspielt". Die Zahlen seien ohne umfassende Tests und Grenzgänger deutlich geringer

"Testen, Tracen, Isolieren" sei die richtige Strategie

Die Strategie "Testen, Trace, Isolieren" sei aus wissenschaftlicher und epidemiologischer Sicht sinnvoll. Wie auch in anderen Ländern habe man auch in Luxemburg gesehen, dass ein hoher Anteil der Infizierten keine Symptome zeige. "Es ist schwer, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, wenn ich nicht weiß, wer, wo, von wem infiziert wurde", so Nehrbass.

Zudem müsse sich die Bevölkerung an Hygiene- und Abstandsregeln beachten. "Wenn sich nur ein kleiner Prozentsatz nicht daran hält, schlägt sich das sofort nieder, weil das Virus so infektiös ist", betont Nehrbass.

Ergebnis innerhalb von 24 Stunden

Allerdings sei die Test-Vorgehensweise ressourcenintensiv und erfordere Commitment seitens Politik und Wissenschaft. Luxemburg habe eine Kapazität von 20.000 Tests pro Tag aufgebaut. "An 17 Stellen werden sehr effizient Tests durchgeführt. Morgens getestet, binnen 24 Stunden erhält man das Ergebnis als SMS", erklärt Balling. 

Treffen der Gesundheitsministerinnen von Saarland und Luxemburg

Am heutigen Dienstag (28. Juli 2020) trifft sich die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) mit ihrer luxemburgischen Amtskollegin Paulette Lenert in Perl-Nennig. Das Saarland hatte in den Quarantäne-Regelungen für Luxemburg-Reisende von unnötigen Fahrten ins Großherzogtum abgeraten. Von der Isolationspflicht ausgenommen sind Berufspendler und Menschen, die sich kürzer als 72 Stunden dort aufhalten oder einen triftigen Grund haben. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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"Zahlen besorgniserregend": RKI warnt vor erneutem Corona-Ausbruch

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"Wir sind mitten in einer sich rasant entwickelnden Pandemie": Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts. Foto: Christian Mang/POOL reuters/dpa

RKI warnt vor erneuter Corona-Welle

Am heutigen Dienstag hat das RKI vor einem erneuten, flächendeckenden Corona-Ausbruch in Deutschland gewarnt. Die bundesweit ansteigenden Zahlen seien alarmierend. "Wir sind mitten in einer sich rasant entwickelnden Pandemie", sagte RKI-Chef Lothar Wieler in einer Pressekonferenz am Dienstagmorgen. 

"Große Sorgen" beim RKI

"Die neuen Entwicklungen machen mir große Sorgen", so Wieler weiter. Im Unterschied zur letzten Zeit mit einzelnen großen Ausbrüchen sei die Lage derzeit diffus. Beobachtet würden Fallzahlenanstiege nicht nur in Einzelgebieten, sondern deutschlandweit in unterschiedlichen Kommunen und Gemeinden. Es bestehe die berechtigte Sorge, dass sich gerade eine Trendumkehr abzeichne. Laut Wieler wisse man nicht, ob dies der Beginn einer zweiten Welle sei, er könne es aber sein.

Wieler richtet Appell an Bevölkerung

Laut Wieler gelte es nun zu verhindern, dass sich das Virus wieder rasant und unkontrolliert ausbreitet. Das könne man nur gemeinsam schaffen. Daher appelliert der RKI-Präsident zum Einhalten der Verhaltensregeln, die Abstand, Handhygiene und das Tragen einer Alltagsmaske statuieren. Zu Tausenden wilde Partys zu feiern, sei laut Wieler "rücksichtslos"und "fahrlässig". Auch im Urlaub sei vernünftiges Verhalten gefragt. Man habe es nun selber in der Hand, wie sich die Pandemie in Deutschland entwickele.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Tagesschau

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Blieskastel: Autofahrer bremst 62-Jährigen aus und verletzt ihn dann schwer

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Von einem anderen Autofahrer wurde ein 62-jähriger Verkehrsteilnehmer in Blieskastel durch Schläge schwer verletzt. Symbolfoto: Fotolia

Am gestrigen Montag (27. Juli 2020) gegen 16.15 Uhr war es auf der Bliesdalheimer Straße in Blieskastel-Breitfurt zu einem Konflikt zwischen zwei Verkehrsteilnehmern gekommen. Wie die Polizeiinspektion Homburg heute mitteilte, habe ein Überholvorgang den Streit in Gang gesetzt.

Demnach hatte ein 62-jähriger Autofahrer angegeben, zunächst auf der L105 zwischen Mimbach und Breitfurt einen Kleinwagen überholt zu haben. Dessen Fahrer soll den Mann wiederum in Breitfurt überholt - und anschließend ausgebremst haben.

"Im weiteren Verlauf schlug der Fahrer des Kleinwagens dem Geschädigten derart ins Gesicht, dass dieser schwerste Gesichtsverletzungen (Brüche) erlitt", teilte die Polizei ebenso mit. Im Anschluss an die Attacke sei der Angreifer in Richtung Gersheim weitergefahren. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.

Hinweise an die Polizeiinspektion Homburg, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 28.07.2020
- Deutsche Presse-Agentur

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Mann (41) bei Arbeitsunfall in Mandelbachtal schwer verletzt

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Der Vorfall hatte sich im Industriegebiet ereignet. Foto: BeckerBredel

Im Gewerbegebiet Heidehof in Erfweiler-Ehlingen war am Dienstag ein Mann (41) mit Arbeiten für ein Abrissunternehmen beschäftigt. Dabei wurde er zwischen einem Tieflader-Anhänger und einem Zaun eingeklemmt. Infolgedessen erlitt der Arbeiter schwere Verletzungen.

Hilfe war schnell vor Ort, denn in einem Nebengebäude befindet sich eine DRK-Rettungswache. Unterstützung hatte es zudem von einem Notarzt aus Brebach sowie einem Rettungshubschrauber mit einem weiteren Notarzt gegeben. Der Schwerverletzte wurde in eine Klinik verbracht.

Update: Laut Polizei hatte sich der Anhänger nach dem Abkoppeln "aus bislang ungeklärter Ursache" selbstständig gemacht und den 41-jährigen Arbeiter zwischen sich und einem Metallzaun eingeklemmt. Die Ermittlungen dauern an, so die Beamtinnen und Beamten der Homburger Wache.

Verwendete Quellen:
- Pressedienst BeckerBredel
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 28.07.2020

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Landkreis St. Wendel ist "Blitz-Hotspot" des Saarlandes 2019

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2019 hatte es im saarlandweiten Vergleich im Landkreis St. Wendel die meisten Blitze gegeben. Symbolfoto: Pixabay

Der Landkreis St. Wendel ist der "Blitz-Hotspot" des Saarlandes 2019. Das geht aus Messungen des "Blitz-Informationsdienstes" von Siemens hervor, meldet "dpa". Insgesamt lag der Saar-Landkreis mit einer Dichte von 1,11 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer aber eher im hinteren Feld. Auf den ersten Platz hat es bundesweit Speyer/Rheinland-Pfalz mit einer Dichte von knapp 3,1 geschafft.

Bei den Bundesländern lag das Saarland mit einer Blitzdichte von 0,66 hauchdünn etwa vor Rheinland-Pfalz (0,65). Mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Thüringen waren fünf Länder aus dem Osten mit Dichten von 2,16 bis 0,96 vorne. Blitzärmste Bundesländer waren Hamburg und Bremen mit 0,50 und 0,53.

2019 war in Deutschland ebenso wie insgesamt in Mittel- und Westeuropa "ausgesprochen blitzarm", sagte "dpa" zufolge Stephan Thern, der Leiter des Blitz-Informationsdienstes. Es habe deutlich weniger Gewitter und Blitzeinschläge gegeben. Der Grund: die Trockenheit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Coronavirus im Saarland: 31 aktuell infizierte Personen

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Die aktuellen Corona-Zahlen aus dem Saarland hat das Gesundheitsministerium veröffentlicht. Montage: Pixabay

Derzeit sind 31 Menschen im Saarland akut an Covid-19 erkrankt. Die Gesamtzahl der Infizierten hierzulande steigt um einen auf 2.822 Fälle. Das meldete das Gesundheitsministerium mit Stand von Montag (27. Juli 2020), 18.00 Uhr. 

2.617 Personen genesen

Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt weiterhin bei 174. Derweil gelten 2.617 Menschen als genesen, also vier Personen mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden 3 stationär behandelt (-1 gegenüber zum Vortag). Davon liegen keine auf der Intensivstation (-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.219 (+0 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 567 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 359 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 277 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 228 (+0)
Landkreis St. Wendel: 172 (+1)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 27.07.2020
- eigene Recherche

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Dienstag

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Die Corona-News und wichtigsten Nachrichten aus dem Saarland haben wir hier für euch. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

RKI warnt vor erneutem Corona-Ausbruch

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am heutigen Dienstag (28. Juli 2020) vor einem erneuten, flächendeckenden Corona-Ausbruch in Deutschland gewarnt. Es war die Rede von "besorgniserregenden Zahlen". Mehr dazu: "RKI warnt vor erneutem Corona-Ausbruch".

Weitere Corona-News:
- Lehrerverband zweifelt an Regelbetrieb: "Im neuen Schuljahr droht Durcheinander"
- Gesundheitsministerium prüft Einrichtung von Corona-Teststelle am Flughafen Saarbrücken
- Corona-Zahlen in Luxemburg stabilisieren sich: "Lage nicht kritischer als in Deutschland"

Tödlicher Unfall bei Saarbrücken - Autofahrer von Lkw überrollt

In der Nacht zu Dienstag (28. Juli 2020) war es auf der A8, nahe des Kreuzes Saarbrücken, zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei hat ein Autofahrer tödliche Verletzungen erlitten. Was bislang bekannt ist: "Tödlicher Unfall bei Saarbrücken".

Junge Frauen in Saarbrücken sexuell belästigt

In Saarbrücken sind zwei 21-jährige Frauen auf einem Waldweg sexuell belästigt worden. Ein Radfahrer ließ vor den beiden Frauen die Hose herunter und fing an zu masturbieren. Von dem Unbekannten liegt eine Personenbeschreibung vor: "Junge Frauen in Saarbrücken sexuell belästigt".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Mann bei Arbeitsunfall in Mandelbachtal schwer verletzt
- Blieskastel: Autofahrer bremst 62-Jährigen aus und verletzt ihn dann schwer
- Merzig: Mann (47) in Unterhose und Polo-Shirt geht auf Polizei los

Glas in Reis und Metall in Pizza: Aktuelle Lebensmittelwarnungen im Saarland

Aktuell bestehen mehrere Lebensmittelwarnungen für Produkte, die im Saarland verkauft wurden. So könnten sich in der Tomatensoße von mehreren sogenannten "Pizza-Kits" Metallteilchen befinden. Die Pizza-Kombi-Pakete werden in mehreren Supermarktketten vertrieben. Daneben gibt es eine aktuelle Warnung für Reis von Uncle Ben's. In diesem könnte sich Glas befinden. Mehr Informationen unter: "Glas in Reis und Metall in Pizza: Aktuelle Lebensmittelwarnungen im Saarland".

Kaufhof-Beschäftigte in Neunkirchen gekündigt

Nachdem Mitte Juni bekannt gegeben worden ist, dass die Kaufhof-Filiale in Neunkirchen geschlossen werden soll, haben die 55 Mitarbeiter inzwischen die Kündigung erhalten. Eine Rettung der Neunkircher Filiale gilt daher als immer unwahrscheinlicher. Mehr unter: "Kaufhof-Beschäftigte in Neunkirchen gekündigt".

Landkreis St. Wendel ist "Blitz-Hotspot" des Saarlandes 2019

2019 war der Landkreis St. Wendel der "Blitz-Hotspot" des Saarlandes. An keinem Ort des Bundeslandes zeigten sich im vergangenen Jahr mehr Blitze im Vergleich zur Fläche. Die Zahlen dazu: "Landkreis St. Wendel ist 'Blitz-Hotspot' des Saarlandes 2019".

Streit um Biernamen "Black Bitch": Brauhof Saar verklagt Gastro-Kritiker

Das "Black Bitch" Bier des Brauhof Saar steht seit Wochen in der Kritik. Der Name, so die weitläufige Meinung, ist nicht nur rassistisch, sondern dazu noch sexistisch. Der Streit ging nun vor Gericht. Kläger ist allerdings der Brauhof. Mehr: "Streit um Biernamen - Brauhof Saar verklagt Gastro-Kritiker".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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