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Innenminister Bouillon warnt vor Betrügern im Saarland

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Klaus Bouillon (CDU), Innenminister vom Saarland. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Innenminister Bouillon warnt vor Betrügern im Saarland

"Achtung! Vor allem im Bereich der Landeshauptstadt Saarbrücken aber auch über das gesamte Saarland verteilt, kam es im Verlauf der letzten Tage zu zahlreichen Fällen von „Enkeltrickversuchen“ bzw. Varianten dieser Masche, bei der Betrüger versuchen, Geld von ihren Opfern zu erhalten." Mit diesen Worten warnt Innenminister Klaus Bouillon aktuell vor Betrügern im Saarland.

Jüngster Fall: Ein 68-jähriger Mann aus Nonnweiler wurden von Trickbetrügern um 18.000 Euro gebracht. Die Betrüger gaben sich zuvor als vermeintliche Polizeibeamte und Staatsanwälte aus. Mehr Informationen unter: "68-jähriger Mann aus Nonnweiler um 18.000 Euro betrogen".

Bouillon appelliert an saarländische Bevölkerung

"Die Masche der Betrüger ist stellenweise hochprofessionell", warnt Bouillon. "Sie sammeln im Vorfeld Informationen über die Familienangehörigen, erscheinen somit äußerst glaubwürdig". Der saarländische Innenminister appelliert deshalb an die saarländische Bevölkerung: "Seien Sie aufmerksam, derzeit mehren sich saarlandweit die Anrufe von solchen Betrügern unter dem Deckmantel der echten Polizei."

Saar-Innenministerium gibt Tipps

In einer aktuellen Mitteilung gibt das saarländische Innenministerium folgende Tipps, um zu vermeiden, selbst zum Opfer einer Betrugsmasche zu werden.

- Seien Sie wachsam und zurückhaltend mit persönlichen Informationen!
- Geben Sie niemals Geld oder Schmuck heraus!
- Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre finanzielle Situation, legen Sie einfach auf!
- Lassen Sie sich von vermeintlichen Polizisten den Dienstausweis zeigen und die Nummer der Dienststelle nennen!
- Wenden Sie sich umgehend an Ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle, wenn Sie vermuten, Opfer eines Betrugs geworden zu sein.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Innenministeriums vom 30. Juli 2020

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73-jähriger Mann erstochen: Haftbefehl gegen Nachbarn erlassen

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Die Polizei sicherte am Tatort Spuren. Archivfoto: BeckerBredel

Nach Tötung in Dudweiler: Haftbefehl gegen 58-Jährigen

Nachdem ein 73-Jähriger am gestrigen Mittwoch tot in seiner Wohnung in Dudweiler aufgefunden wurde ("73-Jähriger in Dudweiler getötet"), wurde am heutigen Donnerstag ein Haftbefehl gegen den 58-jährigen Nachbarn des Todesopfers erlassen.

Obduktionsergebnis: 73-Jähriger verblutete nach Stichverletzungen

Wie die Polizei mitteilte, befindet sich der 58-Jährige aufgrund von Verletzungen noch im Krankenhaus, sodass er in der Klinik einem Haftrichter vorgeführt wurde. Die heute erfolgte Obduktion hat ergeben, dass der 73-Jährige aufgrund mehrerer Stichverletzungen verblutet ist. Als mutmaßliche Tatwaffe hat die Polizei inzwischen ein Küchenmesser sichergestellt. Wem das Messer gehöre, sei noch unklar. Auch weitere Hintergründe zur Tat seien noch nicht bekannt.

Am Mittwoch hatte die Polizei den 73-Jährigen tot aufgefunden. Im Hausflur des mehrgeschossigen Wohnhauses hatte in der Nähe der 58-jährige Nachbar gekauert, der ebenfalls verletzt war. Er hatte den Einsatzkräften gesagt, er habe seinen Nachbarn umgebracht.

Verwendete Quellen:
- Angaben der Polizei

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So wird das eigene Zuhause zur perfekten Wohlfühl-Oase

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Foto: Lisona

Die kalte Jahreszeit steht bevor, die Blätter fallen von den Bäumen, es wird dunkler und kühler - der Herbst hat begonnen. Gerade jetzt ist es wichtig, sich wohlzufühlen und die wenigen Sonnenstrahlen in der Natur zu genießen. Doch nicht zuletzt aufgrund von Corona sind wir gezwungen, viel Zeit vor allem in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Warum deshalb nicht einfach das eigene Haus zum Wohlfühl-Ort  gestalten?

Möglichkeiten gibt es viele

- In einem schönen Wintergarten beispielsweise lässt sich auch in der kalten Jahreszeit chillen. Der Außenbereich kann so dass ganze Jahr über genutzt werden und verwandelt sich bei Minusgraden zur sommerlichen Wellness-Oase!

- Der Winter- wird zum Sommergarten: Das Zurückschieben großzügiger Tür-Elemente, die im Winter vor der Kälte schützen, vergrößert die Terrasse und ermöglicht den Aufenthalt im Freien.

- Unter einem großzügigen Dach – evt. kombiniert mit einem modernen Heizelement - ist ein gemütliches Glas Wein am Feierabend auch bei Herbstregen möglich.

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Foto: Lisona

Beratung durch den Fachbetrieb

Der kompetente Fachbetrieb berät und hilft natürlich bei der Durchführung solcher Pläne. Die Firma Lisona (Licht - Sonne - Natur) in Riegelsberg zum Beispiel, hat sich  darauf spezialisiert, Anwesen individuell zu gestalten. Das eingespielte Team inklusive professionellen Kooperationspartnern und Lieferanten verfügt über langjährige Erfahrung und tut alles, um die ganz konkreten Wünsche der Kunden zu verwirklichen.

Der qualifizierte Fachbetrieb ist der ideale Ansprechpartner für:

• Sommer- und Wintergärten
• Terrassenüberdachungen
• Sommergärten
• Wind- und Sichtschutzelemente
• Carports/Grillports 
• Fensterelemente/Haustüren
• Lamellendächer, Pergolen
• Und vieles mehr…

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Foto: Lisona

Flachdach erfreut sich immer größerer Beliebtheit

Besonders beliebt, um die Terrasse winter- und wetterfest zu gestalten, sind aktuell Flachdächer: Es vereint elegantes Design, klare Formen und gleichzeitig strikte Funktionalität.  Das Unternehmen TS Aluminium beispielsweise liefert hierfür das richtige System und bietet gleichzeitig ausgereifte Technik und moderne Architektur.

Ideale Temperaturen - mit dem richtigen Heizsystem im Freien

Um auch im unbeheizten Sommergarten oder unter Ihrer Terrassenüberdachung keine kalten Füße zu bekommen bietet sich ein modernes Heizsystem an. Mit dem weltweit neuen Heizsystem „ELITILE“ gibt es hierfür eine innovative Lösung. Das patentierte Niedrig-Energie-Keramikheizmodul für Böden, Trennwände, Sitzmöbel und vieles mehr, versorgt den Ort mit angenehmer Wärme von unten sowie im Rücken und hilft dabei, auch bei verschieden Wetterlagen den Tag im Freien zu genießen.

Beratung und genaue Planung sind das A & O

Wichtig bei der Wahl der richtigen Bedachung, Beheizung oder der Ausgestaltung des Wintergartens ist eine ausgiebige und fachmännische Beratung. Die Firma Lisona Licht- Sonne-Natur unterstützt seine Kundinnen und Kunden gerne dabei, ihre Terrasse und Ihren Garten individuell zu gestalten. Nach eingehender Prüfung der baulichen Voraussetzungen und der Analyse der Möglichkeiten planen die Experten das Vorhaben bis ins letzte Detail und greifen dabei auf langjähriges Know-How zurück.

Wer Lust bekommen hat, das eigene Heim urlaubstauglich umzugestalten, kann mit den Expertinnen und Experten von Lisona ein unverbindliches Beratungsgespräch telefonisch oder per E-Mail vereinbaren.

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Logo: Lisona

 

KONTAKT

LISONA Licht - Sonne - Natur
Birkenweg 29
66292 Riegelsberg
Telefon (0 68 06) 30 70 95
E-Mail: info@lisona.de
Website: www.LISONA.de

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Bau der neuen Fechinger Talbrücke verzögert sich

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Die Fechinger Talbrücke wird abgerissen und neu gebaut. Foto: BeckerBredel

Die ersten Vorbereitungen für den Bau sollen Ende 2023 beginnen, berichtete das Verkehrsministerium dem "SR". Dann werden etwa die Anschlussstellen verlegt und die Stützbauwerke errichtet. Erst zwei Jahre später starten die Arbeiten für das erste Teilstück der neuen Fechinger Talbrücke.

Abriss der alten Fechinger Talbrücke für 2028 geplant

Ab 2028 soll die alte Brücke abgerissen werden. Daraufhin werde das zweite Teilstück der neuen Konstruktion gebaut. Die Arbeiten sollten ursprünglich 2030 abgeschlossen sein, nun verzögern sie sich jedoch um ein Jahr. Die Corona-Krise habe dabei jedoch keinen nennenswerten Einfluss gehabt. Die Kosten für den Neubau werden auf 126 Millionen Euro geschätzt.

Statische Mängel führten zur Entscheidung für den Neubau

Bei einer Routinekontrolle waren im März 2016 massive statische Defizite an der Fechinger Talbrücke aufgefallen. Die Pfeiler wurden daraufhin durch Querstreben verstärkt, sodass der Verkehr nach vorübergehender Sperrung wieder freigegeben wurde. Dennoch traf man die Entscheidung für einen Neubau. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Bundesweit bekannte Künstler unterstützen Saar-Veranstaltungsbranche

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Auch das Duo von Glasperlenspiel äußert sich in dem Video. Screenshot: Youtube

In einer Videobotschaft unterstützen bundesweit bekannte Künstler die Saar-Veranstaltungsbranche - und richten sich an die Politik: Man wünsche sich, endlich gehört zu werden. Unter anderem sind Statements von Glasperlenspiel, den Ehrlich Brothers und Eckart von Hirschhausen zu hören.

Hintergrund

Seit Montag sind im Saarland zwar wieder Veranstaltungen mit bis zu 350 Personen in geschlossenen Räumen und 700 Personen unter freiem Himmel rechtlich erlaubt. Aufgrund der einzuhaltenden  Abstandsregeln und Hygieneauflagen sind solche Events in der Realität jedoch kaum umsetzbar.

So können in eine auf 350 Menschen ausgerichtete Halle derzeit nur rund 70 Personen eingelassen werden. "Eine Veranstaltung wirtschaftlich rentabel umzusetzen, ist unter diesen Bedingungen derzeit gar nicht möglich", erklärte der Sänger Detlef Malinkewitz, der mit seiner Version des Songs "In The Ghetto" weltweit mehr als zwölf Millionen Tonträger verkaufen konnte.

Detlef Malinkewitz hatte bereits im Juni zahlreiche Künstler, Techniker und Mitarbeiter der Veranstaltungsbranche auf dem Tblisser Platz in Saarbrücken versammelt, um auf die schwierige Situation der Branche aufmerksam zu machen.

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Giftköder in Saarbrücken-Herrensohr ausgelegt

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In den Wurst- und Fleischstückchen fand die Polizei kleine pinkfarbene Körnchen, bei denen es sich vermutlich um Rattengift handelte. Symbolfoto: Polizei Bad Segeberg/Presseportal

Nachdem die Beamten aus Sulzbach über mögliche Giftköder informiert wurden, überprüften sie die genannte Stelle in dem Saarbrücker Stadtteil.

Wurst- und Fleischstücke wohl mit Rattengift versetzt

Auf dem Verbindungsweg zwischen den Parallelstraßen Petrusstraße und Rosenstraße in Herrensohr fanden die Polizisten dabei verdächtiges Futter. Die vermutlich vergifteten Köder waren haufenweise im Grünstreifen ausgelegt. Die Beamten nahmen die Wurst- und Fleischstückchen in Augenschein und entdeckten dabei eine milchig glänzende Flüssigkeit sowie kleine pinkfarbene Körnchen. Vermutlich handelt es sich dabei um Rattengift

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei nimmt an, dass die Giftköder zwischen dem gestrigen Mittwoch (29. Juli 2020) gegen 22:30 Uhr und dem heutigen Donnerstag (30. Juli 2020) gegen 11:00 Uhr ausgelegt wurden. 

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Sulzbach unter der Telefonnummer 06897/9330 zu melden. 

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Corona-Krise: Historischer Wirtschaftseinbruch in Deutschland

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Deutschland hat durch die Corona-Krise einen noch nie dagewesenen Wirtschaftseinbruch zu verzeichnen. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa

Historischer Konjunktureinbruch in der Corona-Krise

Die Corona-Krise stürzt die deutsche Wirtschaft in eine tiefe Rezession. Wie das Statistische Bundesamt am heutigen Donnerstag (30. Juli 2020) mitteilte, schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 10,1 Prozent. Es handelt sich dabei um einen historischen Einbruch, den es so seit Beginn der vierteljährlichen BIP-Berechnungen im Jahr 1970 noch nie gegeben hat.

Sowohl Exporte als auch Importe von Waren und Dienstleistungen sind deutlich zurückgegangen. Auch die privaten Konsumausgaben sowie die Investitionen von Unternehmen in Ausrüstungen wie beispielsweise Maschinen sind deutlich gesunken.

Im Vorjahresvergleich brach die Wirtschaftsleistung um 11,7 Prozent ein. Den bisher stärksten Rückgang gegenüber einem Vorjahresquartal hatte es bisher während der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise im zweiten Quartal 2009 mit einem Minus von 7,9 Prozent gegeben.

Experten: "Zeichen stehen eindeutig auf Erholung"

Wirtschaftsexperten gehen allerdings davon aus, dass die Konjunktur im zweiten Halbjahr stark anziehen wird, sofern die Corona-Infektionszahlen nicht wieder deutlich ansteigen. Nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) stehen die Zeichen "eindeutig auf Erholung". Es werde nach Einschätzung des DIW aber wohl zwei Jahre dauern, bis der historische Einbruch vom Frühjahr wettgemacht sei.

Der Deutschen Bundesbank zufolge dürfte der Tiefpunkt der wirtschaftlichen Aktivität bereits im April erreicht worden sein. Im zweiten Halbjahr dürfte sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzen. "Dazu wird auch das zuletzt beschlossene Konjunkturpaket beitragen", schrieben die Experten im jüngsten Monatsbericht. Maßnahmen wie beispielsweise die Senkung der Mehrwertsteuer sollen den Konsum als wichtige Stütze der Konjunktur ankurbeln.

Konsum in Deutschland steigt wieder an

Nach Auffassung der GfK-Konsumforscher zeigen sich bereits erste Effekte. "Die Anschaffungsneigung ist sehr stark angestiegen", sagte Konsumforscher Rolf Bürkl bei der Vorstellung der Konsumklima-Studie für Juli. "Die Verbraucher beabsichtigen offenbar, geplante größere Anschaffungen vorzuziehen, was dem Konsum in diesem Jahr hilft." Auch in den Unternehmen hat sich die Stimmung aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juli den dritten Monat in Folge.

Bundesregierung rechnet mit schwerster Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg

Trotz der erwarteten Erholung rechnet die Bundesregierung im Gesamtjahr mit der schwersten Rezession seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Sie ging zuletzt von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 6,3 Prozent aus. In der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 war das deutsche BIP um 5,7 Prozent geschrumpft.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Autozulieferer ZF setzt auf E-Mobilität

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Künftig konzentriert sich ZF auf E-Mobilität. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Felix Kästle

Wie "dpa" meldet, soll aus den bisherigen Divisionen "Pkw-Antriebstechnik" und "E-Mobility" beim Autozulieferer ZF ein einziger Bereich werden, der künftig alle Kompetenzen für die Elektrifizierung von Auto-Antrieben bündelt. Mit dieser Änderung wolle das Unternehmen den Wandel hin zum Plug-in-Hybrid und zu elektrischen Antrieben vorantreiben.

Geleitet werden soll die neue Division vom 1. Januar 2021 an von dem bisherigen Chef der Pkw-Antriebstechnik, Stephan von Schuckmann, so "dpa". Von Schuckmann werde zudem auf ZF-Vorstand Michael Hankel folgen, der zum Jahresende in den Ruhestand geht, und in den Vorstand aufrücken.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Arbeitslosigkeit im Saarland steigt deutlich

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Die Einschränkungen der Corona-Pandemie treiben die Arbeitslosenzahlen im Saarland in die Höhe. Foto: Oliver Berg/dpa

Arbeitslosenzahlen im Saarland steigen

Die anhaltende Corona-Krise sorgt weiterhin für negative Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. So ist die Arbeitslosigkeit im Saarland auch im Juli weiter gestiegen. Wie die Regionaldirektion der Agentur für Arbeit in Saarbrücken am Donnerstag mitteilte, waren insgesamt 41.500 Menschen ohne Job.

Das sind 2,9 Prozent mehr als im Vormonat Juni und sogar 21,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote stieg von 7,6 Prozent im Juni auf nun 7,8 Prozent im Juli. Zwölf Monate vorher hatte sie nur 6,4 Prozent betragen.

Auch mehr Kurzarbeit im Saarland

Trotz des vorher schon hohen Niveaus bei der Kurzarbeit, legte die Anzahl der Anzeigen von Kurzarbeit in Betrieben im Juli noch weiter zu. Nach Angaben der Arbeitsagentur zeigte die Tendenz aber zuletzt wieder nach unten. Auf dem saarländischen Ausbildungsmarkt sind derzeit 2.100 Stellen noch unbesetzt, 1.400 junge Menschen haben demgegenüber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden.

Verwendete Quellen:
- Angaben der Regionaldirektion der Agentur für Arbeit in Saarbrücken vom 30.07.2020

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Pläne für Windräder in Klarenthal stoßen auf Kritik der Anwohner

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In Klarenthal sollen zwei Windräder gebaut werden. Symbolfoto: Roland Holschneider/dpa-Bildfunk

Auf einer Fläche, die der Regionalverband für Windparks ausgewiesen hat, sollen in Klarenthal zwei Windkraftanlagen gebaut werden. Eine davon wäre mit 249 Metern die höchste der Welt. 

Anwohner fürchten Baumrodungen, Lärm und Wertverlust

Sowohl auf der deutschen als auch auf der französischen Seite stoßen die Pläne des Unternehmens Dunoair aus Trier allerdings auf die Kritik der Bürger. Das berichtet der "SR". Sie beanstanden die dafür notwendige Baumrodung, den monatelangen Durchgangsverkehr und die drohende Ruhestörung, wodurch auch die Immobilienwerte sinken könnten. 

Unternehmen will Häuser in Berechnungen einschließen

Dunoair dagegen versucht zu beschwichtigen. Man wolle sich an alle Regelungen halten. Diese betreffen auch Lärmemission und Schlagschatten. Jedes einzelne Haus muss dabei einberechnet werden. Zudem solle es für die Bürger eine lukrative Beteiligung geben. Auch für die Stadt und das Stift St. Arnual sollen sich die Windräder durch Gewerbesteuer und Pacht auszahlen. 

Derzeit sei noch unklar, ob die Anlagen tatsächlich errichtet werden, so der "SR". Zunächst werde das Projekt dem Bezirksrat West präsentiert

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Donnerstag

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Die News des Tages aus dem Saarland gibt es in unserer Übersicht. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Arbeitslosigkeit im Saarland steigt deutlich

Die Arbeitslosigkeit im Saarland ist weiter deutlich gestiegen. Dies teilte die Regionaldirektion der Agentur für Arbeit in Saarbrücken am Donnerstagmorgen (30. Juli 2020) mit. Die Zahlen: "Arbeitslosigkeit im Saarland steigt deutlich".

Corona-Krise: Historischer Wirtschaftseinbruch in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft hat durch die Corona-Krise einen noch nie da gewesenen Einbruch erlitten. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal dramatisch geschrumpft. Die Bundesregierung rechnet mit der schwersten Rezession seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Mehr dazu unter: "Corona-Krise: Historischer Wirtschaftseinbruch in Deutschland".

Autozulieferer ZF setzt auf E-Mobilität

ZF gibt die Entwicklung von Komponenten für Verbrenner auf. Demnach wird der Autozulieferer künftig keine Antriebskomponenten mehr entwickeln, die nur für Fahrzeuge mit reinen Verbrennungsmotoren geeignet sind. Der Artikel dazu: "Autozulieferer ZF setzt auf E-Mobilität".

73-jähriger Mann erstochen: Haftbefehl gegen Nachbarn erlassen

Nachdem ein 73-jähriger Mann am gestrigen Mittwoch (29. Juli 2020) in Dudweiler tot aufgefunden wurde, wurde nun ein Haftbefehl gegen den Nachbarn des 73-Jährigen erlassen. Zudem wurde ein Küchenmesser als mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt. Weitere Informationen unter: "73-jähriger Mann erstochen: Haftbefehl gegen Nachbarn erlassen".

Innenminister Bouillon warnt vor Betrügern im Saarland

Innenminister Klaus Bouillon warnt aktuell vor Betrügern im Saarland. In den vergangenen Tagen sei es vermehrt zu sogenannten Enkeltrickversuchen gekommen. Ein Mann im Nordsaarland wurde dabei sogar um 18.000 Euro gebracht. Mehr unter: "Innenminister Bouillon warnt vor Betrügern im Saarland".

Videoaufnahmen überführen Diebesquartett in Wadern

In einem Café in Wadern war es erst kürzlich zu einem Diebstahl gekommen. Die gute Aufnahmequalität der Videoüberwachung führte die Polizei auf die richtige Spur. Die ganze Geschichte: "Videoaufnahmen überführen Diebesquartett in Wadern".

Weitere Blaulicht-Meldungen:
- Streit in Zweibrücken: 31-Jähriger bedroht Mann mit Karabiner
- Friedrichsthal: Autofahrer fährt 17-jährigen Skater an und flüchtet
- 68-jähriger Mann aus Nonnweiler um 18.000 Euro betrogen
- Saarlouis: Unbekannter schlägt 35-Jährigem scheinbar grundlos ins Gesicht
- 1,60 Meter große Cannabispflanzen in der Nähe des Bostalsees entdeckt

Pläne für Windräder in Klarenthal stoßen auf Kritik der Anwohner

In Klarenthal sollen zwei neue Windräder aufgestellt werden - darunter auch das höchste der Welt. Die Anwohner sind allerdings nicht begeistert. Mehr: "Pläne für Windräder in Klarenthal stoßen auf Kritik der Anwohner".

Bau der neuen Fechinger Talbrücke verzögert sich

Der Neubau der Fechinger Talbrücke soll ein Jahr später als geplant fertig sein. Die Arbeiten sollen erst bis Ende 2031 abgeschlossen werden. Was bislang bekannt ist: "Bau der neuen Fechinger Talbrücke verzögert sich".

Bundesweit bekannte Künstler unterstützen Saar-Veranstaltungsbranche

Die Kulturschaffenden im Saarland kämpfen aktuell noch immer mit den Folgen der Corona-Pandemie. Doch sie sagen: "Gemeinsam sind wir stark". Unterstützung gibt es auch von überregional bekannten Künstlern. Mehr unter: "Bundesweit bekannte Künstler unterstützen Saar-Veranstaltungsbranche".

Außenminister Jean Asselborn gegen Testpflicht bei Einreise von Luxemburg nach Deutschland

Für die Bürger Luxemburgs hat Außenminister Jean Asselborn bei der möglichen Einführung einer Corona-Testpflicht in Deutschland Ausnahmen gefordert. Mehr dazu unter: "Außenminister Jean Asselborn gegen Testpflicht bei Einreise von Luxemburg nach Deutschland".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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68-jähriger Mann aus Nonnweiler um 18.000 Euro betrogen

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Ein 68-jähriger Mann aus Nonnweiler ist um 18.000 Euro betrogen worden. Symbolfoto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

68-Jähriger in Nonnweiler um 18.000 Euro betrogen

Ein 68-jähriger Mann aus Nonnweiler wurde am gestrigen Mittwoch zum Opfer eines Betruges. Gegen etwa 11.20 Uhr erhielt der 68-Jährige einen Anruf einer angeblichen Polizeibeamtin aus Saarbrücken. Die Frau bat den Mann um Mithilfe bei der Überführung eines Falschgeldausgebers bei einer Bank.

Während des Telefonats wurde das Gespräch an angebliche Vorgesetzte der Anruferin sowie einen angeblichen Vertreter der Staatsanwaltschaft weitergegeben, die die Angaben der falschen Polizistin bestätigten. Dabei wurde dem 68-Jährigen ein angeblicher Mitarbeiter der Bank benannt, der als Tatverdächtiger in Betracht käme. Bei diesem Mitarbeiter solle der 68-Jährige 18.000 Euro abheben, um ihn als Falschgeldausgeber zu überführen.

Der 68-jährige Mann begab sich daraufhin zur Bank, wo er allerdings nicht von einem männlichen Mitarbeiter, sondern von einer Frau bedient wurde. Laut Angaben der Polizei wurde ihm nach Abheben des Geldes bei der anschließenden telefonischen Übermittlung einiger Banknotennummern erklärt, dass sich tatsächlich gefälschte Banknoten unter dem Geld befänden. In der Folge erschien ein angeblicher Kriminalbeamter mit dem Namen "Jan" bei dem 68-Jährigen und "beschlagnahmte" den gesamten Geldbetrag in Höhe von 18.000 Euro.

Im Laufe des Tages kamen dem 68-Jährigen Zweifel an der Echtheit des vorgespiegelten Sachverhalts, sodass er seinen Nachbarn (einen ehemaligen Polizeibeamten) um Rat bat. Dieser sagte ihm, er solle sofort die Polizei einschalten und Strafanzeige erstatten. Nach dem Aufsuchen der Polizei war schließlich klar, dass der 68-jährige Mann um die 18.000 Euro betrogen wurde. 

Polizei warnt vor Betrügern im Saarland

Im Zuge des gestrigen Betruges hat die Polizei Nordsaarland erneut vor solchen Betrugsmaschen gewarnt. In der Mitteilung der Polizei heißt es:

"Aktuell mehren sich saarlandweit nochmal die Anrufe von solch dreisten Betrügern unter dem Deckmantel der echten Polizei. Hier einige Tipps der Polizei: Die Polizei wird Sie niemals um die Herausgabe von Geld und/oder Schmuck bitten. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach den Hörer auf. Lassen Sie sich von angeblichen Polizeibeamten immer den Namen und die Dienststelle nennen. Sollte es dennoch zu einem persönlichen Kontakt kommen, lassen Sie sich den Dienstausweis mit Passbild und Namen zeigen. Glauben Sie Opfer einer Betrugsmasche geworden zu sein, wenden Sie sich bitte zeitnah an Ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle und erstatten Strafanzeige".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Nordsaarland vom 30.07.2020

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Saarlouis: Unbekannter schlägt 35-Jährigem scheinbar grundlos ins Gesicht

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In Saarbrücken-Burbach hat ein 30-jähriger Mann einer 37-jährigen Frau auf offener Straße einen Kopfstoß verpasst. Symbolfoto: Fotolia

Laut Polizei hat sich der Vorfall am Mittwochabend gegen 20.00 Uhr auf dem Großen Markt in Saarlouis ereignet. Hier saß zunächst ein 35 Jahre alter Mann auf einer Parkbank vor der Deutschen Post. "Er führte Selbstgespräche", so die Einsatzkräfte, als ihm ein Passant unvermittelt mit der Faust an die Schläfe schlug.

Der Unbekannte war der Polizei zufolge in Begleitung einer rothaarigen Frau sowie von zwei Hunden. Die Frau habe ihren Begleiter nach der Attacke beruhigen können, sodass dieser von dem Geschädigten abließ. Im Anschluss entfernte sich das Paar in Richtung der Bibelstraße.

Der Zeuge beschrieb den Täter der Polizeimitteilung zufolge so:

- südländisch aussehend
- etwa 180 cm groß
- 35 bis 45 Jahre alt
- trug eine Basecap

Bei den Hunden habe es sich um einen weißen sowie einen dunklen Vierbeiner (vermutlich einen Staffordshire Terrier) gehandelt. Die Tat soll nach Zeugenangaben von mehreren unbeteiligten Passanten im Bereich des Großen Marktes wahrgenommen worden sein.

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarlouis, Tel. (06831)9010.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 30.07.2020

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Videoaufnahmen überführen Diebesquartett in Wadern

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Den Fahndungserfolg hat die Polizei der Videoaufnahme zu verdanken. Symbolfoto: Presseportal/Polizei

Am Dienstag (28. Juli 2020) wurde der Polizei nach eigener Angabe ein Diebstahlsdelikt in einem Waderner Café gemeldet. Demnach hatten Unbekannte aus einer Handtasche einer Mitarbeiterin Bargeld und ein Mobiltelefon geklaut.

Befragung und Sichtung der Videoaufnahmen

Eine Befragung der geschädigten Mitarbeiterin vor Ort ergab: Zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt betraten drei Männer und eine Frau das Café zusammen. Die Frau bestellte dann etwas an der Verkaufstheke.

"Wie sich später bei der Sichtung der vorhandenen Videoaufnahmen ergab, nutzte einer der Männer die Situation aus - die 48-jährige Beschäftige war durch die Bestellung der Frau abgelenkt - und betrat unbemerkt den Lagerraum", so die Polizei.

Hier öffnete der Mann die Handtasche und entnahm daraus das Bargeld sowie das Mobiltelefon. Anschließend verließ er den Lagerraum, teilten die Einsatzkräfte ebenso mit. Derweil standen die beiden anderen Männer "Schmiere" und gaben sich Handzeichen. Der vierte Mann positionierte sich an der Eingangsschiebetür des Geschäftes und beobachtete das Geschehen von dort.

Video überführt einen der Täter

Aufgrund der guten Aufnahmequalität der Videoüberwachung, so die Polizei, konnte einer der Täter von einem Beamten erkannt werden. Daraufhin folgten Fahndungsmaßnahmen - und das erfolgreich. Eine 15-Jährige sowie ein 21 Jahre alter Mann konnten ebenso identifiziert werden.

Letztlich übergaben die Einsatzkräfte das entwende Mobiltelefon wieder an die 48 Jahre alte Geschädigte. "Die Polizei erstattet nun Anzeige wegen Diebstahl", teilten die Beamtinnen und Beamten abschließend mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 29.07.2020

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Mord in Dudweiler: Leiche des 73-Jährigen soll heute obduziert werden

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Der Mann wurde tot in einem mehrstöckigen Wohnhaus in Dudweiler gefunden. Foto: BeckerBredel

Der 58-jährige Nachbar des Getöteten rief nach dem Vorfall die Polizei und gab an, er habe den 73-Jährigen umgebracht. Da er selbst an Verletzungen litt, wurde er in eine Klinik in Saarbrücken gebracht. Wie die Saarbrücker Zeitung berichtet, war der mutmaßliche Täter zwar nicht lebensbedrohlich verletzt, musste aber operiert werden. 

Nachbar schweigt zum Tatmotiv

Zu den Gründen für sein Handeln äußerte sich der Verdächtige bisher nicht. Er wurde vorläufig festgenommen und steht unter polizeilicher Bewachung. Ob er in Untersuchungshaft kommt, soll heute ein Richter entscheiden. 

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigene Berichte

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Außenminister Jean Asselborn gegen Testpflicht bei Einreise von Luxemburg nach Deutschland

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Jean Asselborn, Außenminister von Luxemburg. Foto: Virginia Mayo/AP/Archiv

Außenminister Jean Asselborn hat sich gegen eine Testpflicht für einreisende Luxemburger ausgesprochen. Laut "dpa" hoffe er, dass die Bundesregierung die Besonderheiten der Situation in Luxemburg bei ihrer Einschätzung berücksichtigen werde: "Wir müssen diese Krise gemeinsam bewältigen und eine weitere Beeinträchtigung der grenzüberschreitenden Bewegungsfreiheit in der Grenzregion vermeiden".

Vor etwa zwei Wochen hatte das Robert Koch-Institut das Großherzogtum zum Corona-Risikogebiet erklärt, nachdem es die Schwelle von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen deutlich überschritten hatte. Dazu sagte Asselborn nach "dpa"-Angabe: Die Zahlen müssten "in ihrem Kontext" gesehen werden.

Luxemburg ist "Spitzenreiter" beim Testen

Im europäischen und im weltweiten Vergleich sei Luxemburg "Spitzenreiter", so Asselborn. Die Testrate: über 12.000 Testungen pro 100.000 Einwohnern über einen Zeitraum von sieben Tagen. In den Zahlen würden zudem die rund 200.000 Grenzgänger aus Deutschland, Frankreich sowie Belgien erfasst, die auch zu Tests im Großherzogtum eingeladen würden.

Luxemburg habe "viel Verständnis für die Bemühungen Deutschlands in der Pandemiebekämpfung", sagte Asselborn. Jedoch warnte der Außenminister "dpa" zufolge davor, "dass dadurch die Schengenerrungenschaften und der Geist der Großregion auf längere Zeit Schaden" nehmen.

Hintergrund

Am Montag hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angekündigt, eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten anzuordnen. In der kommenden Woche soll diese voraussichtlich in Kraft treten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Friedrichsthal: Autofahrer fährt 17-jährigen Skater an und flüchtet

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In Friedrichsthal wurde am Mittwochabend (29.07.2020) ein Skater von einem Auto erfasst. Der Fahrer flüchtete einfach. Symbolfoto: Silas Stein/dpa

Unfall in Friedrichsthal: Skater wird von Auto erfasst

Gegen etwa 20.10 Uhr kam es am gestrigen Mittwochabend in der Straße "Kirchgasse" in Friedrichsthal zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein 17-jähriger Jugendlicher aus Friedrichsthal stand zur Unfallzeit mit seinem Skateboard in der Kirchgasse (Nebengasse der Saarbrücker Straße), als er plötzlich von hinten von einem Auto erfasst wurde. Es kam zu einem leichten Stoß, wodurch der Jugendliche das Gleichgewicht verlor und auf den Boden prallte.

17-Jähriger bleibt unverletzt

Laut Angaben der Polizei hatte der 17-Jährige Glück und erlitt durch den Sturz keine Verletzungen. Allerdings wurde sein Handy durch den Unfall beschädigt. Statt sich nach dem Befinden des Jugendlichen zu erkundigen, flüchtete der Autofahrer von der Unfallstelle.

Polizei sucht Unfallflüchtigen

Der Jugendliche konnte nach Angaben der Polizei zwar noch sehen, wie das Fahrzeug um die Ecke fuhr, allerdings war es ihm aufgrund der Schnelligkeit der Situation nicht möglich, das komplette Kennzeichen des Fahrzeugs zu erfassen. Aufgrund der Angaben des 17-Jährigen sucht die Polizei nun nach dem Fahrer des folgenden Fahrzeugs:
- schwarze Limousine (Pkw mit Stufenheck)
- NK-Kreiskennzeichen

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Sulzbach unter der Telefonnummer (06897)9330 zu melden. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Sulzbach vom 30.07.2020

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Vier Corona-Neuinfektionen im Saarland

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Im Saarland wurden weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Symbolfoto: BeckerBredel

Derzeit sind 41 Menschen im Saarland akut an Covid-19 erkrankt. Die Gesamtzahl der Infizierten hierzulande steigt um vier auf 2.835 Fälle. Das meldete das Saar-Gesundheitsministerium mit Stand von Mittwoch (29. Juli 2020), 18.00 Uhr. 

2.620 Personen genesen

Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt weiterhin bei 174. Derweil gelten 2.620 Menschen als genesen, das sind drei mehr als am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden 3 stationär behandelt (keine Veränderung gegenüber des Vortags). Davon liegen keine auf der Intensivstation (-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.223 (+1 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 571 (+0)
Saarpfalz-Kreis: 361 (+2)
Landkreis Neunkirchen: 279 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 228 (+0)
Landkreis St. Wendel: 173 (+1)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 29.07.2020
- eigene Recherche

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