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Ab 1. August: Kita-Beiträge im Saarland werden gesenkt

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Die Kita-Beiträge im Saarland sollen reduziert werden. Bildungsministerin Streichert-Clivot (hinten links) will gebührenfreie Kitas. Foto: MBK/Oliver Dietze

Familien im Saarland sollen entlastet werden. Ab dem 1. August werden daher die Elternbeiträge auf höchstens 17 Prozent der Personalkosten gesenkt. 

Bislang hohe Eltern-Anteile im Saarland

Bislang zahlten Eltern im Saarland besonders hohe Kita-Beiträge. Bis zur ersten Entlastungsstufe gingen durchschnittlich 7,2 Prozent des Nettoeinkommens der Eltern an einen Betreuungsplatz. Im vergangenen Jahr wurden die Beiträge daher bereits von 25 auf 21 Prozent herabgesetzt. 

Kita-Beiträge sollen bis 2022 um die Hälfte reduziert werden

Laut Koalitionsvertrag sollen die Anteile in dieser Legislaturperiode um ein Viertel gesenkt werden. Im Saarlandpakt wurde darüber hinaus vereinbart, die Beiträge mit dem saarländischen Gute-Kita-Gesetz sogar um die Hälfte zu reduzieren. 2022 sollen es nur noch 12,5 Prozent sein. 

Über 100 Millionen Euro für die Entlastung der Familien

Um die Beiträge zu reduzieren, stellte das Saarland 45,5 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 46,3 Millionen Euro, die das Land an Bundesmitteln aus dem Gute-Kita-Gesetz erhält, sollen für die Reduzierung ausgezahlt werden. Insgesamt sollen dabei bis Ende 2022 63,5 Millionen Euro ins Saarland fließen. 

Bildungsministerin will gebührenfreie Kitas

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot erklärte: "Bildung muss gebührenfrei sein, damit alle Kinder von Anfang an einen möglichst guten Zugang zu Bildung und damit gute Bildungschancen haben. Deshalb ist mein Ziel die vollständige Abschaffung der KiTa-Elternbeiträge." Die Reduzierung sei der nächste Schritt und komme in der Corona-Krise gerade zur richtigen Zeit. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Bildungsministeriums des Saarlandes

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