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Saarländische Politikerin nimmt bei "Promi Big Brother" teil

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Für Oskar Lafontaine machte Claudia Kohde-Kilsch 2012 Wahlkampf. Archivfoto: BeckerBredel

Ex-Tennisprofi und Politikerin nimmt an Sat.1-Show teil

Claudia Kohde-Kilsch gewann bereits bei Wimbledon und den US-Open. In Olympia konnte sie 1988 zusammen mit Steffi Graf eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen. Und auch nach ihrer Profi-Laufbahn gewann sie mit "Blau Weiss Saarlouis" zweimal die deutschen Vereinsmeisterschaften. 

Zudem wurde sie politisch aktiv. Bei der Landtagswahl 2012 war Claudia Kohde-Kilsch Wahlkämpferin für Oskar Lafontaine. Seit 2014 sitzt sie im Stadtrat von Saarbrücken, wo sie im vergangenen Jahr von der Linken-Fraktion zur SPD wechselte. Sie ist sportpolitische Sprecherin und vertritt die Stadtratsfraktion im Zoo-Ausschuss und im Ausschuss für Sport und öffentliche Einrichtungen. Jetzt stellt sich die 56-Jährige einer etwas anderen Herausforderung: Sie zieht ins "Promi Big Brother" Haus.

Saarländerin will bei "Promi Big Brother" authentisch bleiben

Dort will sie es Sportlerkollegen David Odonkor gleich machen, der 2015 das Rennen machte. "David habe ich mir ein bisschen zum Vorbild genommen: Wir Sportler sind eher ruhigere, ausgeglichene und authentische Menschen, diesen Part könnte ich übernehmen", so Kohde-Kilsch zu Sat.1. 

Über den Sieg würde sich die Saarländerin zwar freuen, ein Muss sei er allerdings nicht. Ihr Ziel: Lustig und authentisch rüberkommen. Mit ihrem gesunden sportlichen Ehrgeiz wolle sie außerdem bei den Challenges abräumen

Bei Streit will die 56-Jährige auch mal einschreiten

Die 56-Jährige hofft auf mehr Spaß und weniger Streit oder Tränen. Grundsätzliche Umgangsformen im Miteinander seien ihr wichtig. Wenn jemand auf Menschen losgeht, die wehrlos sind und sich rücksichtslos, asozial oder rüpelhaft verhält, wolle sie einschreiten. "Das kommt natürlich immer auf die Situation an, aber ich bin niemand, der nur danebensteht und den Mund nicht aufmacht. Und wenn mich jemand angeht, setze ich mich zu Wehr und sage meine Meinung." 

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Die Tennisspielerin und Politikerin Claudia Kohde-Kilsch aus dem Saarland nimmt bei "Promi Big Brother" teil. Foto: SAT.1/Marc Rehbeck

Überwachung, Schnarchen und Unordnung 

Die 24-Stunden-Überwachung bereite ihr allerdings noch etwas Sorgen. Ständig beobachtet zu werden, sei "schon komisch". Auch wenn sie es als Sportlerin gewöhnt ist, eher natürlich und verschwitzt in der Öffentlichkeit zu stehen. "Duschen werde ich definitiv nur im Bikini", kündigte sie Sat.1 im Interview bereits an. 

Auch von den Kameras abgesehen, könnte das Zusammenleben im Haus für Kohde-Kilsch seine Tücken haben. "Wenn jemand schnarcht, könnte das eine Herausforderung sein. Ich fühle mich nicht wohl, wenn ich nicht gut schlafen kann", so die Saarbrückerin. Auch Ordnung und Sauberkeit seien ihr wichtig, was bei der Vielzahl an Mitbewohnern nicht immer gegeben sein könnte.

Familie und Handy fehlen am meisten

Ihre Mitbewohner aus dem echten Leben dagegen, ihren Mann, ihren Sohn und ihren Hund, werde sie am meisten vermissen, so Kohde-Kilsch. Dass sie an der Sat.1-Sendung teilnimmt, finde ihre Familie allerdings "cool". "Mein Sohn ist 20 Jahre alt und hat sofort gesagt: 'Cool! Aber bitte, Mama, lauf nicht nackt durchs Bild'", so die 56-Jährige. 

Auch das Handy werde der Tennisspielerin alledings fehlen. "Nicht mal eben zu Hause anrufen zu können, die Kontrolle abzugeben und nicht zu wissen, was in der Welt passiert, das wird mir schwerfallen." Nicht immer erreichbar zu sein, könne jedoch auch mal ganz gut werden. 

Promi Big Brother 2020: Die Kandidaten

Die anderen Kandidaten der Staffel sind zum Großteil aus anderen Reality-TV-Formaten bekannt. Ins Haus ziehen: 

- Jasmin Tawil ("GZSZ", Ex von Adel Tawil)
- Kathy Kelly (Kelly Family)
- Senay Güler (Schauspieler "4 Blocks")
- Ikke Hüftgold (Malle-Sänger)
- Elene Lucia Ameur ("Berlin Tag & Nacht")
- Emmy Russ ("Beauty and the Nerd")
- Mischa Mayer ("Love Island")
- Sascha Heyna (Moderator)
- Saskia Beecks ("Berlin Tag & Nacht")
- Udo Bönstrup (Comedian)
- Adela Smajic ("Bachelorette" Schweiz)

Noch nicht bestätigt:
- Simone Mecky-Ballack (Ex-Frau von Fußballspieler Michael Ballack) 
- Katy Bähm ("Queen of Drags")

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Die ersten Kandidaten für "Promi Big Brother" 2020 stehen fest. Foto: SAT.1/Marc Rehbeck

"Promi Big Bother" mit Claudia Kohde-Kilsch beginnt am Freitag, 7. August 2020 um 20:15 Uhr. Die Show wird täglich ab 22:15 Uhr auf Sat.1 ausgestrahlt, montags und freitags ab 20:15 Uhr. 

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Altmaier will härtere Strafen bei Corona-Verstößen

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Wirtschaftsminister Peter Altmaier will, dass Verstöße gegen Corona-Vorschriften härter geahndet werden. Foto: Michael Kappeler/dpa-Bildfunk

Altmaier sprach sich angesichts des Infektionsgeschehens für härtere Strafen bei Verstößen gegen die geltenden Corona-Vorschriften aus. "Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat", so Altmaier zur Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Aufschwung dürfe nicht gefährdert werden

"Wir dürfen den gerade beginnenden Aufschwung nicht dadurch gefährden, dass wir einen erneuten Anstieg der Infektionen hinnehmen", betont Altmaier. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland war aufgrund der Corona-Krise im zweiten Quartal zweistellig eingebrochen. Altmaier rechnet damit, dass die Wirtschaft im Herbst allerdings wieder in ihrer ganzen Breite wächst.

Fehlverhalten mit Bußgeldern und Strafen unterbinden

Die Mehrheit der Bevölkerung verhalte sich laut Altmaier außerordentlich vorbildlich. Der aktuelle Risikoanstieg gehe im Wesentlichen auf achtloses und unverantwortliches Fehlverhalten von einer kleinen Anzahl an Menschen zurück. "Das müssen wir wirksamer als bisher unterbinden und in Fällen, bei denen es deshalb zu Infektionen und Ausbrüchen kommt, wirksam ahnden: Das schließt Bußgelder und Strafen mit ein, wenn es sich um Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit handelt."

Unterschiedliche Bußgeldkataloge in den Ländern

Die Bußgeldkataloge für Verstöße gegen Corona-Regeln unterscheiden sich ja nach Bundesland. Geahndet werden beispielsweise mangelnder Mindestabstand, das Nicht-Beachten der Maskenpflicht im ÖPNV oder Corona-Partys. "Wenn eine Party in einer engen Kellerkneipe unter Verstoß gegen alle Abstands- und Hygienevorschriften zum Super-Spreading-Event wird, ist das keine Lappalie und muss notfalls auch bestraft werden", so Altmaier.

Erneuter Shutdown muss verhindert werden

Angesichts der gestiegenen Neuinfektionen müsse die Politik gegensteuern. Es müsse alles daran gesetzt werden, dass es nicht zu einem erneuten Shutdown kommt. "Deshalb müssen wir in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden der Länder, Medizinern und Politik schleunigst lokale und sektorale Maßnahmen ergreifen, die eine unkontrollierte Ausbreitung verhindern können."

Hohes Risiko bei Feiern in geschlossenen Räumen und Reisen

Aus Abertausenden von Fällen wisse man inzwischen, wo die größte Ansteckungsgefahr liege. So sei Einkaufen oder Aufenthalte im Freien etwa kaum gefährlich, wenn Abstände, Maskenpflicht und Hygienevorschriften eingehalten werden. "Sehr viel höher scheint das Risiko bei Feierlichkeiten in geschlossenen Räumen oder bei Reisen in Risikogebiete zu sein. Hier müssen wir mehr aufklären und testen." Auch verpflichtende Corona-Tests bei Rückkehrern aus Risiko-Gebieten befürwortet der Wirtschaftsminister.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Herbstzeit ist Reifenzeit: Das gibt es beim Wechsel zu beachten

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Foto: Pexels/Leo Cardelli

Der Sommer verabschiedet sich leise, die Temperaturen werden niedriger; da ist es eindeutig: Der Winter naht in großen Schritten. Damit kommt auch die Zeit der nassen und verschneiten Straßenverhältnisse – man sollte also nicht mehr allzu lange darauf warten, sein Auto mit Winterreifen zu bestücken. „Grundsätzlich ist in Deutschland gesetzlich nicht vorgeschrieben, ab welchem Datum Winterreifen aufzuziehen sind“, erklärt Sylvia Blank. Sie teilt sich mit ihrem Vater Werner die Geschäftsführung von Reifen Blank in Heusweiler-Walpershofen und weist darauf hin, dass der perfekte Zeitpunkt vor allem vom Wetter abhängig ist. Das Gesetz schreibt vor: Winterreifen müssen genutzt werden, wenn Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis oder Reifglätte vorherrschen.

Wann ist der Wechsel ratsam?

Als Bezugspunkt kann man sich an die „7-Grad-Regel“ halten. Diese besagt, dass man die Reifen am besten dann wechselt, wenn die Temperatur konstant unter 7 Grad liegt. Das ist jedoch eher als Richtlinie zu sehen. Nichtsdestotrotz rät sie dazu, bei über längerer Zeit niedriger Temperatur die Reifen zu wechseln. Der Fachbetrieb nimmt für den Umstieg auf die Winterreifen gerne den passenden Wunschtermin entgegen – so entfallen lange Wartezeiten. Beachten sollte man, dass der Terminkalender von Reifen Blank im Oktober bereits gut gefüllt ist, eine rasche Vereinbarung ist also von Vorteil.

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Foto: PR

Bis zu 4000 Modelle aller namhaften Hersteller

Der Fachbetrieb, der seit 1963 in der Heusweiler Straße zu finden ist, hat alle gängigen Größen von allen namhaften Herstellern stets auf Lager. In der Hochsaison können Kunden so aus bis zu 4000 Modellen für Pkw, Lkw, Leicht-Lkw, Motorräder, Roller und AS-Reifen auswählen. Daneben können Alufelgen oder Kompletträder aufgezogen werden. Die bereits 1960 gegründete Firma montiert im Pkw- und Offroad-Bereich Reifen bis zu einer Größe von 28 Zoll und im AS-Bereich bis zu einer Größe von 52 Zoll. Aktuelle Angebote sind im Herbstprospekt einsehbar, den man online abrufen kann.

Werkstattleiter Walter Scherer erklärt eine weitere Dienstleistung von Reifen Blank: die Achsvermessung. „Dadurch wird der Reifen weniger verschlissen und das Fahrwerk optimal eingestellt“, so Scherer. Durch starke Belastung im täglichen Verkehr, beispielsweise durch Schlaglöcher, Bordsteinkanten und Fahrbahnschäden, kann sich die Achsgeometrie verstellen. Das wirkt sich auf die Fahrsicherheit aus. Durch die 3D-Vermessung erkennen die Fachkräfte genau, wo Hand angelegt werden muss und bringen das Fahrzeug im wahrsten Sinne des Wortes wieder sicher auf die Spur. Einseitig abgefahrene Reifen gehören somit der Vergangenheit an. Die Achsvermessung sollte auch bei Unfall-Fahrzeugen oder nach einer Tieferlegung durchgeführt werden.

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Foto: PR

Überragendes Know-how

Reifen Blank im Riegelsberger Gemeindeteil Walpershofen ist der Top-Spezialist, wenn es um Reifen geht. Die Experten weisen bereits jetzt auf den anstehenden Reifenwechsel für die Wintersaison hin. Frühzeitig einen Termin zu vereinbaren, empfiehlt sich.

Als Reifenfachhändler und Mitglied der Einkaufsgesellschaft freier Reifenfachhändler (EFR) hat sich das qualifizierte Fachpersonal von Reifen Blank in fast sechs Jahrzehnten ein überragendes Know-how und ein umfangreiches Serviceangebot erarbeitet. Dazu gehören neben dem großen Reifensortiment beispielsweise Reifenreparaturen, fachgerechte Einlagerung von Sommer- und Winterreifen sowie Reinigung und Aufbereitung von Felgen, etwa bei starker Verschmutzung durch Streusalz. Seit vielen Jahren betreut Reifen Blank viele namhafte Leasing- und Flottenfuhrparks, beispielsweise von Lease Plan, Deutsche Leasing, Athlon, Sixt, Mobility Concept und viele weitere mehr. Somit können Leasing- und Flottenkunden auf ein weitgehend einheitliches Serviceangebot zugreifen.

Ein weiteres Angebot von Reifen Blank ist das Auslesen und die Neuprogrammierung des Reifendruckkontrollsystems (RDKS). Beim RDKS überwachen Sensoren den Druck der Reifen und melden einen auftretenden Druckabfall unverzüglich ins Cockpit. „Damit werden gefährliche Unfälle deutlich reduziert“, erklärt Sylvia Blank. Doch nicht nur das: Durch die stetige Kontrolle und das rasche Beseitigen eines falschen Druckes werden auch der Kraftstoffverbrauch optimiert und unnötiger Verschleiß vermieden. PR/bo

Kontakt:

Reifen Blank
Heusweiler Straße 18
66292 Riegelsberg

Telefon: (06806) 6674
E-Mail: info@reifen-blank.de
Internet: www.reifen-blank.de

Öffnungszeiten
Montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr; samstags von 8 bis 12 Uhr

Aktion:

Meilen sammeln ist jetzt auch auf dem Asphalt möglich. Wer bei Reifen Blank Reifen von Michelin kauft, profitiert von der Partnerschaft des Reifenherstellers mit Miles & More. Einfach Reifen kaufen, Rechnung behalten und diese bei der Miles & More-App hochladen. Innerhalb von sechs Wochen werden die Meilen gutgeschrieben. Alle Infos und Vorteile auch unter miles-and-more.com/michelin. PR/bo

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Mord in Wadgassen 1991: Drei Männer wegen Tatverdachts verhaftet

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Die Polizei hat heute (03.08.2020) drei Männer festgenommen. Sie stehen im Verdacht, 1991 einen damals 27-Jährigen in einem Waldstück bei Wadgassen umgebracht und anschließend dort vergraben zu haben. Symbolfoto: Bodo Schackow/ZB/dpa

27-Jähriger aus Völklingen ermordet und in Wald vergraben

Die drei Männer im Alter von 53 bis 55 Jahren wurden an ihren Wohnanschriften in Heusweiler, Riegelsberg und Berlin festgenommen. Sie sollen einen 27-Jährigen aus Völklingen in einem Waldstück bei Wadgassen umgebracht und seine Leiche dort vergraben haben.

Der junge Mann wurde seit September 1991 vermisst. Die Ermittlungen und auch eine Öffentlichkeitsfahndung ergaben damals keine Hinweise auf den Verbleib des 27-Jährigen. Erst im Mai dieses Jahres kam es zu Andeutungen aus dem Umfeld der nun Verdächtigen, dass sie für den Mord an dem Völklinger verantwortlich seien. 

"Ermittlungsgruppe September" durchsucht Wohnungen

Die "Ermittlungsgruppe September" konnte bei umfangreichen Ermittlungen den Verdacht erhärten. Daraufhin erwirkte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken Haftbefehle gegen die drei mutmaßlichen Täter. Diese wurden am heutigen Montag vollstreckt. Die Ermittler durchsuchten dabei auch die Wohnungen der Männer und stellten Mobiltelefone und PCs sicher. 

Mordverdächtige schweigen

Die Beschuldigten, die sich seit Jahrzehnten kennen, befinden sich nun in den Justizvollzugsanstalten Berlin und Saarbrücken. Alle Drei haben eine kriminelle Vergangenheit und schweigen bislang zu den Vorwürfen. Die Ermittlungen dauern an.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizei Saarland

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Neuer Weg zum Fachabitur im Saarland

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Im Saarland gibt es künftig einen neuen Weg zum Fachabitur. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa

Saarland führt weiteren Weg zum Fachabitur ein

Das saarländische Bildungsministerium eröffnet Schüler/nnen, die den Besuch der gymnasialen Oberstufe vorzeitig beenden, ab sofort den Weg zur Fachhochschulreife. Mit einer neuen Verordnung erhalten diese die Möglichkeit, die Fachhochschulreife zu erwerben. Dafür müssen die Schüler/innen neben dem bereits erbrachten schulischen Teil auch den berufsbezogenen Teil der Fachhochschulreife nachweisen können.

In einer Mitteilung an die Presse erklärt Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot den Schritt wie folgt: "Im Schuljahr 2019/20 haben im Saarland rund 400 Schülerinnen und Schüler die gymnasiale Oberstufe vorzeitig – das heißt ohne Abitur – beendet. Die Gründe dafür sind vielfältig. Diesen jungen Menschen eröffnen wir jetzt einen neuen Weg, um die Fachhochschulreife zu erlangen. Im Leben läuft nicht immer alles gleich nach Plan. Unterschiedliche Wege können zum Ziel führen und Pläne sich ändern. Das berücksichtigen wir mit der neuen Regelung und sorgen so für bessere Bildungschancen".

Junge Menschen mit neuen Perspektiven

Einer dieser jungen Menschen, die von der neuen Reglung profitieren ist die 21-jährige Paula Schubmehl aus St. Wendel. Sie erklärt: "Ich bin im letzten Jahr mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife vom Gymnasium abgegangen, weil ich lieber was Praktisches machen wollte. Ich absolviere zurzeit meinen Bundesfreiwilligendienst in der Grundschule Bliesen und möchte mit dem Erwerb der Fachhochschulreife im Herbst ein Studium Soziale Arbeit oder Lehramt Grundschule beginnen".

Wann wird der berufsbezogene Teil der Fachhochschule anerkannt?

Der berufsbezogene Teil der Fachhochschulreife kann laut Informationen des Bildungsministeriums dann zuerkannt werden, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt wird:
- abgeschlossene Berufsausbildung in einem mindestens zweijährigen anerkannten Ausbildungsberuf,
- mindestens einjährige kontinuierliche Teilnahme an einer Berufsausbildung,
- Abschluss eines freiwilligen sozialen Jahres,
- Abschluss eines freiwilligen ökologischen Jahres,
- Abschluss des Wehrdienstes,
- Abschluss des Zivildienstes,
- Abschluss des Bundesfreiwilligendienstes,
- Abschluss eines mindestens einjährigen gelenkten Praktikums,
- erfolgreicher Abschluss der Klassenstufe 11 der Fachoberschule oder
- Abschluss vergleichbarer fachpraktischer Ausbildungen, die von der Schulaufsichtsbehörde als gleichwertig anerkannt werden.

Das Zeugnis der Fachhochschulreife wird auf Antrag vom Bildungsministerium oder der besuchten Fachoberschule ausgestellt. Es wird empfohlen, sich insbesondere vor der Durchführung der fachpraktischen Ausbildung von den Mitarbeiter/innen des "Referates D 2" beraten zu lassen. Für ehemalige Schüler/innen der gymnasialen Oberstufe besteht auch nachträglich die Möglichkeit, die Fachhochschulreife unter den oben genannten Voraussetzungen zu erwerben.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Bildungsministeriums vom 02.08.2020

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Fast 10 Millionen Euro Schaden durch Schwarzarbeit am Bau im Saarland

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Im Saarland sind im Jahr 2019 durch Schwarzarbeit am Bau fast 10 Millionen Euro Schaden entstanden. Symbolfoto: Arne Dedert/dpa

Fast 10 Millionen Euro Schaden durch Schwarzarbeit am Bau

Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohn-Prellerei in der Baubranche haben in der Region einen Millionenschaden verursacht. Das teilt die Gewerkschaft "IG BAU" mit und beruft sich dabei auf eine aktuelle Auswertung des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Saarbrücken im vergangenen Jahr insgesamt 261 Baufirmen in der Region und leiteten 567 Ermittlungsverfahren ein. Wegen illegaler Praktiken in der Branche sollen dem Staat und den Sozialkassen so insgesamt 9,7 Millionen Euro entgangen sein.

"IG Bau" fordert fairen Wettbewerb und Zusammenhalt

"IG BAU"-Bezirkschef Marc Steilen spricht von einem "erschreckenden Ausmaß krimineller Energie". Mittlerweile stehe das Image einer ganzen Branche auf dem Spiel, weswegen sauber wirtschaftende Firmen nicht länger wegschauen dürften, wenn sich Konkurrenten nicht an die Regeln halten. "Das beste Mittel gegen unerlaubte Geschäfte am Bau ist ein fairer Wettbewerb zu fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen. Dazu muss sich die ganze Branche bekennen, wenn sie ihren Ruf nicht verspielen will", so der Gewerkschafter. 

Bessere Kontrollen am Bau gefordert

Entscheidend sei laut Steilen allerdings auch, dass der Zoll schwarze Schafe noch stärker in den Blick nehme. "Es kommt nicht nur auf die Zahl der Kontrollen an, sondern auch auf die Qualität", betont Steilen. Seiner Ansicht nach bräuchte die "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" dafür dringend mehr Personal.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Gewerkschaft "IG Bau"

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Badeunfälle im Saarland häufen sich: Dauer-Einsatz für die DLRG am Wochenende

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Drei der vier Badeunfälle im Saarland ereigneten sich am Bostalsee. Foto: DLRG Saarland/Claire Girard

Offenbar verleiteten die hohen Temperaturen am Wochenende die Menschen im Saarland zu leichtsinnigen Aktionen. 

Tretboot mit neun Personen kentert im Bostalsee

Schon am Freitagabend (31. Juli 2020) kenterte auf dem Bostalsee ein Schwan-Tretboot, das mit neun Personen besetzt war, vor dem Strandbad Gonnesweiler. Drei der Schiffbrüchigen waren Nicht-Schwimmer. Die Boote der Seeverwaltung und der DLRG waren schnell vor Ort und konnten die Verunglückten retten. 

Sechsjähriger geht über Bord - Vater springt hinterher

Am darauffolgenden Samstagsabend (1. August 2020) kam es erneut zu einem Tretboot-Unfall. Ein Mann war mit seinem 16-jährigen Neffen, seinem sechsjährigen Sohn und drei weiteren Kindern mit einem der Boote unterwegs, als der Sechsjährige ausrutschte und über Bord ging. Sowohl der Vater als auch sein Neffe sprangen dem Kind hinterher, allerdings konnten auch sie nicht gut schwimmen. 

Die Drei hielten sich am Tretboot fest, bis Mitarbeiter der Seeverwaltung und die Rettungsschwimmer der DLRG sie aus dem Wasser zogen. Der Vater war nur bedingt ansprechbar und wurde dem Notarzt und dem Rettungsdienst übergeben. Sie brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Seeverwaltung brachte das Boot mit den drei verbliebenen Kindern zum Steg, wo die Rettungsschwimmer sie noch mehrere Stunden lang betreuten, bis ein Elternteil sie abholte.  

DLRG ermahnt zum Tragen von Schwimmwesten

In beiden Fällen trug laut DLRG niemand an Bord der Tretboote eine Schwimmweste. "Als Nichtschwimmer auf einem Tretboot sollte man immer eine Schwimmweste tragen – auch als Jugendlicher und Erwachsener, auch wenn es uncool aussieht", so Kathrin Angnes, die stellvertretende Leiterin Verbandskommunikation. Im Notfall könnten diese Leben retten. 

58-Jähriger verschwunden nach Baden in der Saar

Wenige Stunden später wurde der Wasserrettungszug der DLRG nach Saarlouis gerufen. Ein 58-Jähriger hatte dort gemeinsam mit Bekannten versucht, die Saar schwimmend zu überqueren. Der LKW-Fahrer aus Niedersachsen kam allerdings nicht mehr am Ufer an.

Bislang konnten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und DLRG mit Tauchern und Drohnen den Mann jedoch nicht finden: Badeunfall: 58-jähriger Mann mutmaßlich in Saar ertrunken. Die DLRG warnt davor, an unbewachten Gewässern baden zu gehen. Wegen Strömung und Schiffsverkehr seien Flüsse keine geeigneten Badegewässer

Zweijähriges Mädchen vor dem Ertrinken gerettet

Schon am Sonntagvormittag erwartete die DLRG-Kräfte der nächste Einsatz. Zwei US-Soldaten zogen ein zweijähriges Mädchen aus dem Bostalsee. Sie trieb regungslos im Wasser. Die DLRG-Rettungswache versuchte das Mädchen zu reanimieren - mit Erfolg. Die Zweijährige wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht und ist inzwischen wohlauf. Die ganze Geschichte: Unfall am Bostalsee: Soldaten und DLRG retten zweijährigem Kind das Leben.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des DLRG
- Eigene Berichte

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Auch Saar-Polizei griff bereits mehrfach auf Corona-Gästelisten zu

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Auch im Saarland soll die Polizei bereits mehrfach auf die Corona-Gästelisten von Restaurants zurückgegriffen haben. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa

Aktuelles Streitthema: Darf Polizei zur Strafverfolgung auf Gästedaten zugreifen?

Dürfen Polizisten zur Verfolgung von Straftaten auf die Corona-Gästelisten von Restaurants zurückgreifen? So lautet aktuell eine große Streitfrage. Während die Polizei die Verwendung der Gästedaten zu Ermittlungszwecken im Rahmen der Strafprozessordnung für zulässig erachtet, schlagen Datenschützer und Gaststättenverbände Alarm.

Eine Sprecherin des Bundesjustizministeriums erklärte gegenüber den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe", dass die Verwendung der Gästedaten nach der Strafprozessordnung nur dann zulässig sei, wenn die Maßnahme in einem angemessenen Verhältnis zur Schwere der jeweiligen Tat stünde. Auch die saarländische Landesdatenschutzbeauftragte Monika Grethel rät den Saar-Behörden dringend dazu, die Daten nur bei der Verfolgung von Straftaten mit "erheblichem Gewicht" zu verwenden. 

Auch saarländische Polizei griff mehrfach auf Gästedaten zu

Tatsache ist, dass die Polizei in mehreren Bundesländern bereits auf die Gästedaten zugegriffen hat. Bestätigt wurde dies bislang für Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz (Mehr unter: "Polizeizugriffe auf Gästedaten in mehreren Bundesländern"). Nun berichtet die "Saarbrücker Zeitung", dass auch die Polizei im Saarland im Rahmen ihrer Ermittlungstätigkeiten schon mehrfach auf die Gästelisten von Restaurants zurückgegriffen habe. Die "SZ" beruft sich dabei auf die Angaben des saarländischen Innenministeriums. 

Den entsprechenden Bericht der Saarbrücker Zeitung findet ihr unter: "Auch Saar-Polizei greift auf Corona-Gästelisten zu" (Hinweis: Der Beitrag gehört zum "SZ+"-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Deutsche Presse-Agentur

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US-Luftwaffe will Stützpunkt in Spangdahlem erhalten

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Die Air Base in Spangdahlem soll trotz des Abzugs von Soldaten erhalten bleiben. Symbolfoto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

Nach Angaben der US-Airforce bleibt der Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem trotz der geplanten Verlegung der Soldaten erhalten. "Derzeit gibt es keine Pläne, Spangdahlem zu schließen", teilte der Oberst der US-Luftwaffe und Kommodore des 52. Jagdgeschwaders, David Epperson, in der Nacht zum Samstag mit.

Großteil des Jagdgeschwaders bleibe in Spangdahlem

Die 480. Kampfstaffel und Teile des 52. Jagdgeschwaders allerdings sollen nach Italien verlegt werden. "Die Mission hier endet nicht mit dem Umzug der Flugstaffel oder anderer Einheiten, die von diesem Richtungswechsel betroffen sein könnten", so Epperson. Die Mehrheit des Jagdgeschwaders werde nicht umziehen.

Landesregierung erleichtert über Erhalt der Air Base

Die Ankündigung rief Erleichterung seitens der Landesregierung hervor. "Eine so deutliche Bestätigung zum Erhalt der Air Base wie sie nun aus Spangdahlem kommt, nur drei Tage nachdem die Spitze in Washington die Abzugspläne bekannt gibt, betont mit Nachdruck die hohe Güte und Bedeutung des Standortes", so der Landesinnenminister Roger Lewentz (SPD) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Die Nachrichten aus Washington hätten die Region schwer verunsichert. Etwa 4.000 US-Soldaten gehören zur Air Base, wo auch 800 deutsche Zivilbeschäftigte arbeiten. Die Landesregierung sei permanent im Gespräch mit Abgeordneten, Militärs und Entscheidungsträgern in den USA. Am heutigen Montag wird sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mit Kommunalpolitikern aus der Eifel treffen. 

Amerikaner investierten über 400 Millionen in Stützpunkt

Epperson versicherte: "Wir bleiben unseren Freunden und Partnern in der lokalen Gemeinschaft verpflichtet, die unsere Präsenz in der Eifel seit Jahrzehnten unterstützen, und freuen uns darauf, diese Beziehungen weiter aufzubauen." Die Amerikaner haben in den vergangenen 15 Jahren weit mehr als 400 Millionen US-Dollar in Spangdahlem gesteckt, so Lewentz. Zuletzt wurden eine Middle- und eine High-School für 87 Millionen Dollar fertiggestellt. 

Drittel der US-Soldaten wird aus Deutschland abgezogen

Hintergrund der Diskussion: Die USA wollen ein Drittel der Truppen, die in Deutschland stationiert sind, abziehen. Von den rund 12.000 betroffenen Soldaten soll etwa die Hälfte zurück in die USA geholt, 5.600 in andere Nato-Länder verlegt werden. Das betrifft neben Spangdahlem das bayrische Vilseck am Truppenübungsplatz Grafenwöhr und die beiden Kommandozentralen für Europa und Afrika in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Saarbrücken: 34-jähriger Autofahrer greift nach Auffahrunfall im Drogenrausch wahllos Personen an

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In Saarbrücken sorgte ein Mann im Drogenrausch für einen größeren Polizeieinsatz. Symbolfoto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Mann in Drogenrausch sorgt für Polizeieinsatz in Saarbrücken

Ein 34-jähriger Mann im Drogenrausch sorgte am späten Samstagabend (1. August 2020) gegen 22.50 Uhr für einen größeren Polizeieinsatz auf der Westspange in Saarbrücken. Der Mann, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, fuhr einer 34-jährigen Frau im Kurvenbereich Richtung Alt-Saarbrücken zunächst mehrmals auf das Auto auf.

Mann attackiert Frau mit Fäusten

Im Anschluss stieg der 34-jährige Mann aus seinem Auto aus und attackierte die Frau. Laut Angaben der Polizei zog er die Frau durch das geöffnete Fenster der Fahrertür an den Haaren und prügelte mit Fäusten auf sie ein. Die Frau flüchtete in der Folge auf die Fahrbahn und schrie laut um Hilfe.

Weitere Verkehrsteilnehmer angegriffen

Als nachfolgende Verkehrsteilnehmer (ein 37-jähriger und ein 63-jähriger Mann) auf das Geschehen aufmerksam wurden und der Frau zur Hilfe eilten, griff der 34-Jährige auch diese mit Fäusten an. Im Anschluss eskalierte die Situation weiter. Der Mann begab sich nun auf die Gegenfahrbahn, hielt wild gestikulierend mehrere Fahrzeuge an und trat wahllos gegen mehrere Autos.

35-Jähriger überwältigt den Ausrastenden

Beim Versuch einen weiteren Autofahrer, einen 35-jährigen Mann, mit Fäusten zu attackieren, wurde der Aggressor von diesem zu Boden gerungen. Der 35-Jährige fixierte den ausrastenden Mann bis zum Eintreffen der Polizei auf dem Boden.

Mann landet in psychiatrischer Klinik

Auch beim Eintreffen der Polizei konnte sich der 34-jährige Mann sich nicht beruhigen. Gegen eine angeordnete Blutprobe leistete er heftigen Widerstand. Da von ihm aufgrund seines gewalttätigen Verhaltens in seinem drogenbedingten Ausnahmezustand eine erhebliche Gefahr für andere Personen ausging, wurde der Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Den Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

34-jährige Frau verletzt in Krankenhaus

Die 34-jährige Frau, die von dem Mann attackiert wurde, musste wegen ihrer Verletzungen mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Auch weitere Verkehrsteilnehmer wurden leicht verletzt. Laut Angaben der Polizei sei aber bei ihnen keine sofortige medizinische Behandlung nötig gewesen. In Bezug auf die Fußtritte gegen Fahrzeuge konnte die Polizei bislang sieben geschädigte Personen feststellen.

In dem etwa zweistündigen Einsatz waren mehrere Kräfte der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, der Operativen Einheit sowie ein Kommando der Bundespolizei involviert. Während der Einsatzzeit musste die Westspange in beiden Richtungen voll gesperrt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken vom 03.08.2020

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Berichtigung: Keine Vollsperrung zwischen Blieskastel und Lautzkirchen

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Die Stadt Blieskastel hat eine Falschmeldung bezüglich einer Vollsperrung zwischen Blieskastel und Lautzkirchen dementiert. Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa

Am Wochenende war in der saarländischen Tagespresse (darunter auch bei uns auf SOL.DE) folgende Information zu lesen: "Aufgrund von Bauarbeiten ist die Ortsdurchfahrt Blieskastel-Lautzkirchen ab Montag, den 03. August 2020 bis voraussichtlich Sonntag, den 16. August 2020 für den Verkehr in beiden Richtungen voll gesperrt". Wie die Stadt Blieskastel am Montagmorgen informierte, handelt es sich dabei um eine Fehlinformation. Betroffen sei lediglich der Bereich zwischen Lautzkirchen (ab "Edeka") und Bierbach.

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Am Montagmorgen erfolgte von der Stadt Blieskastel eine Richtigstellung, die inzwischen wieder von der Website entfernt wurde. Screenshot von Blieskastel.de

Wir von SOL.DE möchten uns für die Fehlinformation entschuldigen. Damit die falsche Info nicht weiter verbreitet wird, haben wir die entsprechende Meldung von unserer Seite gelöscht und möchten auf die offiziellen Informationen der Stadt Blieskastel verweisen:
- Baustelleninfos der Stadt Blieskastel.

Fehlinformation beruht auf falscher Presse-Info

Die Fehlinformation der saarländischen Medien beruhte auf einer sachlich unkorrekten Presse-Info eines regionalen Busunternehmens. Die Information, die sich aktuell (Stand 03.08.2020, 11:56 Uhr) noch auf der Website von Saar-Mobil befindet, sollte daher als unzutreffend ignoriert werden.

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Die Presse-Info bezüglich der Vollsperrung zwischen Lautzkirchen und Blieskastel ist nicht korrekt, wie die Stadt Blieskastel klarstellt. Screenshot von Saar Mobil

Auch die Bezugnahme der offiziellen Seite der Stadt Blieskastel auf die entsprechenden Informationen von Saar-Mobil ist in diesem Rahmen hinfällig. 

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Screenshot von Blieskastel.de

Wir von SOL.DE möchten uns bei der Stadt Blieskastel für den zügigen Hinweis und die damit verbundene Richtigstellung bedanken.

Verwendete Quellen:
- Hinweis der Stadt Blieskastel

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Testzentrum in Saarbrücken eröffnet: Informationen des Gesundheitsministeriums

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Heute hat das neue Corona-Testzentrum in Saarbrücken eröffnet. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa

Eröffnung des Corona-Testzentrums in Saarbrücken

"Heute haben wir erfolgreich das neu eingerichtete Testzentrum am ehemaligen Messgelände in Saarbrücken eröffnet. Dort können sich alle Reiserückkehrer sowie die saarländischen Lehrerinnen und Lehrer ab sofort kostenlos testen lassen", kommentierte Gesundheitsministerin Monika Bachmann die Inbetriebnahme. 

Wichtige Informationen zum neuen Corona-Testzentrum in Saarbrücken

Im Rahmen einer Mitteilung wies das saarländische Gesundheitsministerium am Mittag noch auf einige wichtige Informationen hin, die wir im folgenden für euch auflisten:

- Reiserückkehrer können sich nur dann kostenfrei am neuen Testzentrum testen lassen können, wenn sie sich bis maximal 72 Stunden vor dem Termin im Ausland aufgehalten haben.

- Um lange Wartezeiten vor Ort zu vermeiden, wurde ein Terminbuchungssystem eingerichtet. Dieses ist über "Testzentrum-Saarland" erreichbar. Wer ohne Termin zum Testzentrum kommt, muss mit erheblichen Wartezeiten rechnen. Auf der Homepage des Testzentrums werden interessierten Bürgerinnen und Bürgern außerdem viele Fragen zum Ablauf vor Ort beantwortet.

- Es handelt sich beim Testzentrum um eine Drive-In-Station. Fußgänger und Radfahrer sind ebenfalls willkommen. Auf dem Messegelände ist eine entsprechende Wegführung eingerichtet, eine Einweisung zur Teststation erfolgt durch das Personal vor Ort. In der Messehalle werden die Tests von speziell geschultem Sanitätspersonal der Bundeswehr vorgenommen.

- Das Testzentrum auf dem Messegelände in Saarbrücken ist ab dem morgigen Dienstag werktags von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr und samstags von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet.

Lehrer sollten sich noch in den Sommerferien testen lassen

Abschließend appellierte Monika Bachmann am Montag noch an die Lehrer, sich zeitnah testen zu lassen: "Ich bitte insbesondere die saarländischen Lehrkräfte darum, sich noch in den Sommerferien testen zu lassen. Auch Ihnen empfehlen wir vorher über unser Buchungsportal einen Termin zu reservieren".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 03.08.2020

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Randalierer wirft in Dudweiler Messer auf Polizisten und landet in Gewahrsamszelle

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In Dudweiler hat ein betrunkener Mann am Samstagabend (01.08.2020) heftig randaliert. Symbolfoto: Johannes Neudecker/dpa

Betrunkener randaliert in Dudweiler

Am Samstagabend sorgte ein stark alkoholisierter, 60-jähriger Mann für großen Ärger in Dudweiler. Der 60-Jährige geriet zunächst an der "Dudogalerie" mit mehreren Jugendlichen in Streit. Auch gegenüber der zwischenzeitlich alarmierten Polizei zeigte sich der betrunkene Mann äußerst aggressiv. So warf er mehrere Gegenstände, darunter auch ein Messer, in Richtung der Polizisten.

Der Polizei gelang es schließlich den Mann zu überwältigen und mit Handfesseln zu fixieren. In der Folge habe sich der Mann beruhigt, sodass er zunächst der Obhut seiner Lebensgefährtin übergeben wurde. Dies stellte sich im Nachhinein allerdings als Fehler heraus.

Mann rastet zu Hause erneut aus

Denn kurz darauf zertrümmerte der 60-Jährige an seiner Wohnanschrift eine Glasscheibe und beleidigte eine Mitbewohnerin. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens musste die Polizei nun erneut einschreiten. Um weitere Straftaten des Mannes zu verhindern, entschied man sich dazu, den 60-Jährigen in Polizeigewahrsam zu nehmen. Der Mann zeigte sich allerdings derart aggressiv, dass laut Angaben der Polizei hierfür gleich sechs Polizeibeamte notwendig waren. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Sulzbach

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Polizei Homburg bringt 38 Kaninchen in Sicherheit

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Die Polizisten fingen auf dem Grundstück in Kirkel insgesamt 38 Kaninchen ein. Foto: Polizeiinspektion Homburg

Am Nachmittag wurde den Beamten mitgeteilt, dass sich der Besitzer von mindestens 25 Kaninchen im Universitätsklinikum Homburg befindet. Daher könne er sich nicht um die Tiere, die in Kirkel-Altstadt untergebracht waren, kümmern. Aufgrund der hohen Temperaturen seien diese jedoch einer erhöhten Gefahr ausgesetzt.

Tierheim Homburg übernimmt die Obhut

Der Tierhalter entschied daher gemeinsam mit der Polizei und dem Landesamt für Verbraucherschutz, das auch für den Tierschutz verantwortlich ist, dass das Tierheim Homburg die Kaninchen in Obhut nehmen soll. Als die Beamten eintrafen, stellten sie allerdings fest, dass es sich nicht nur um 25 Tiere handelte.

Polizei fängt 38 Kaninchen ein

Insgesamt 38 Kaninchen, darunter viele Neugeborene und Junge, zählten die Polizeibeamten. Diese liefen zum Teil frei umher und mussten von den Polizisten per Hand eingefangen werden. Alle Kaninchen konnten jedoch wohlbehalten geschnappt und ins Tierheim gebracht werden. 

Verwendete Quellen:
- Polizeiinspektion Homburg

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Deutsch-Französische Hochschule in Saarbrücken bietet fünf neue Studiengänge an

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Die Deutsch-Französische Hochschule in Saarbrücken weitet ihr Studienangebot aus. Symbolfoto: Pixabay

Auch in Zeiten der Coronapandemie herrscht an der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken Bewegung. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, fördert die Hochschule ab dem kommenden Wintersemester vier neue binationale und einen neuen trinationalen Studiengang.

Das neue Angebot

Zum Wintersemester nimmt die Deutsch-Französische Hochschule nach eigenen Angaben Folgendes in ihr Studienangebot auf:

- neuer grundständiger Studiengang im Fach Musik
- neuer Master in Informatik
- neuer Master in Geophysik
- neuer Master in European Studies
- neuer Master in Medical Technology and Healthcare Business

"Damit stehen frankreichbegeisterten Studieninteressierten und ihren französischen Kommilitonen nun insgesamt 186 Studiengänge auf Bachelor- und Masterniveau zur Auswahl", teilte die Hochschule mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Deutsch-Französischen Hochschule Saarbrücken

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Fenster von Gerhard Richter: Kloster in Tholey eröffnet Ende September

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In der Abteikirche in Tholey werden zwei Fenster installiert, die Künstler Gerhard Richter gestaltet hat. Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Am 20. September findet die Eröffnung der Abteikirche des Klosters in Tholey statt. Bis dahin sollen die neuen Fenster von Gerhard Richter komplett eingebaut sein. Das berichtete der Geschäftsführer der Stiftung Abtei Tholey, Thorsten Klein, der Deutschen Presseagentur.

Herstellung der Fenster war eine Herausforderung für Glaserei 

Gerhard Richter (88) schenkte den Mönchen in der Abtei St. Mauritius seine Kunst. Die drei großen Kirchenfenster in Tholey wurden in den Glaswerkstätten Gustav van Treeck in Münschen angefertigt. Für die bayrische Hofglasmalerei sei die Herstellung "eine ganz besondere Herausforderung" gewesen, so Geschäftsführerin Karja Zukic.

Die Entwürfe seien "unglaublich detail- und farbenreich". Die Glaser hätte lange überlegt, wie sie "ins Glas übersetzt" werden können. "Ich glaube, wir haben eine wunderschöne Lösung gefunden", so Zukic.

Tholey gilt als ältestes Kloster in Deutschland

Aufgrund der urkundlichen Erwähnung aus dem Jahr 634 gilt Tholey als ältestes Kloster in Deutschland. Die Abtei wurde in den vergangenen zwei Jahren saniert. Zwölf Mönche aus fünf Nationen zwischen 24 und 75 Jahren leben dort. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Gesundheitsministerium meldet zwei weitere Corona-Neuinfektionen im Saarland

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Im Saarland haben sich zwei weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa

Derzeit sind 48 Menschen im Saarland akut an Covid-19 erkrankt. Die Gesamtzahl der Infizierten hierzulande steigt um zwei auf 2.851 Fälle. Das meldete das saarländische Gesundheitsministerium mit Stand von Sonntag (02. August 2020), 18.00 Uhr. 

2.629 Personen genesen

Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Saarland in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt weiterhin bei 174. Derweil gelten 2.629 Menschen als genesen, das sind drei Personen mehr als noch am Vortag.

Von den an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten werden 3 stationär behandelt (keine Veränderung gegenüber dem Vortag). Davon liegen keine auf der Intensivstation (-0).

Die Gesamtfälle teilen sich wie folgt auf die Landkreise auf:
Regionalverband Saarbrücken: 1.231 (+1 gegenüber dem Vortag)
Landkreis Saarlouis: 573 (+1)
Saarpfalz-Kreis: 361 (+0)
Landkreis Neunkirchen: 281 (+0)
Landkreis Merzig-Wadern: 230 (+0)
Landkreis St. Wendel: 175 (+0)

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie zeigt die aktuelle Zahl der Personen an, die das Coronavirus in sich tragen. Sie ergibt sich aus der Differenz aus der Gesamtzahl der Fälle und der Zahl der Geheilten sowie der Zahl der Toten.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 02.08.2020
- eigene Recherche

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Saarland-Nachrichten: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Claudia Kohde-Kilsch sorgte heute für eine überraschende Nachricht: Die Saar-Politikerin nimmt bei "Promi Big Brother" teil. Archivfoto: BeckerBredel

Auch Saar-Polizei griff bereits mehrfach auf Corona-Gästelisten zu

Dürfen Polizisten zur Verfolgung von Straftaten auf die Corona-Gästelisten von Restaurants zurückgreifen? So lautet aktuell eine große Streitfrage. Auch im Saarland hat die Polizei bereits in mehreren Fällen zur Ermittlung von Straftaten auf Corona-Gästelisten zugegriffen, wie das Innenministerium bestätigt. Mehr dazu unter: "Auch Saar-Polizei griff bereits mehrfach auf Corona-Gästelisten zu".

Mord in Wadgassen 1991: Drei Männer wegen Tatverdachts verhaftet

Die Polizei hat am heutigen Montag (3. August 2020) drei Männer verhaftet, die unter Verdacht stehen, im Jahr 1991 in Wadgassen einen Mord begangen zu haben. Mehr Informationen unter: "Mord in Wadgassen 1991: Drei Männer wegen Tatverdachts verhaftet".

Saarländische Politikerin nimmt bei "Promi Big Brother" teil

Die SPD-Politikerin und ehemalige Profi-Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch aus Saarbrücken zieht ins "Promi Big Brother"-Haus ein. Was die 56-Jährige vor ihrer Teilnahme zu sagen hat, könnt ihr hier nachlesen: "Saarländische Politikerin nimmt bei "Promi Big Brother" teil".

Testzentrum in Saarbrücken eröffnet: Informationen des Gesundheitsministeriums

Am heutigen Montag (3. August 2020) wurde das neue Corona-Testzentrum in Saarbrücken eröffnet. Das saarländische Gesundheitsministerium hat am Mittag noch wichtige Informationen zu der neuen Drive-In-Station herausgegeben. Diese findet ihr unter: "Testzentrum in Saarbrücken eröffnet: Informationen des Gesundheitsministeriums".

Neuer Weg zum Fachabitur im Saarland

Das saarländische Bildungsministerium eröffnet Schüler/innen, die die gymnasiale Oberstufe vorzeitig verlassen haben, mit einer neuen Verordnung den Weg zum Fachabitur. Mit der neuen Regelung will das Ministerium für bessere Bildungschancen im Saarland sorgen. Mehr dazu unter: "Neuer Weg zum Fachabitur im Saarland".

Badeunfälle im Saarland häufen sich: Dauer-Einsatz für die DLRG am Wochenende

Während die Saison für die DLRG im Saarland bislang ruhig verlief, bekamen die Rettungsschwimmer am Wochenende einiges zu tun. Bei vier Badeunfällen mussten Menschen aus dem Wasser gerettet werden - in einem Fall war der Einsatz wohl jedoch vergeblich. Mehr dazu unter: "Badeunfälle im Saarland häufen sich: Dauer-Einsatz für die DLRG am Wochenende".

Altmaier will härtere Strafen bei Corona-Verstößen

Der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier fürchtet, dass die steigenden Zahlen die wirtschaftliche Erholung gefährden. Einige Menschen verhielten sich "unverantwortlich". Daher fordert der Saarländer nun Konsequenzen. Mehr unter: "Altmaier will härtere Strafen bei Corona-Verstößen".

Saarbrücken: 34-jähriger Autofahrer greift nach Auffahrunfall im Drogenrausch wahllos Personen an

Am späten Samstagabend sorgte ein 34-jähriger Autofahrer für einen größeren, mehrstündigen Polizeieinsatz in Saarbrücken. Der Mann fuhr einer 34-jährigen Frau in seinem Drogenrausch zunächst mehrmals auf den Pkw auf, ehe er sie gewaltsam attackierte. Im Anschluss ging der Mann mit Fäusten auf andere Verkehrsteilnehmer los.  Mehr dazu unter: "Saarbrücken: 34-jähriger Autofahrer greift nach Auffahrunfall im Drogenrausch wahllos Personen an".

Randalierer wirft in Dudweiler Messer auf Polizisten und landet in Gewahrsamszelle

Ein betrunkener Randalierer sorgte für Ärger in Dudweiler. Der 60-jährige Mann warf unter anderem mit einem Messer nach Polizisten. Am Ende landete der aggressive Mann in der Gewahrsamszelle. Mehr unter: "Randalierer wirft in Dudweiler Messer auf Polizisten und landet in Gewahrsamszelle".

Fast 10 Millionen Euro Schaden durch Schwarzarbeit am Bau im Saarland

Durch Schwarzarbeit und Sozialbetrug in der Baubranche ist im Saarland im vergangenen Jahr ein Schaden von fast 10 Millionen Euro entstanden. Das teilt die Gewerkschaft "IG Bau" mit und fordert die Branchenvertreter auf, sich zu einem fairen Wettbewerb mit fairen Arbeitsbedingungen und Löhnen zu bekennen. Mehr unter: "Fast 10 Millionen Euro Schaden durch Schwarzarbeit am Bau im Saarland".

US-Luftwaffe will Stützpunkt in Spangdahlem erhalten

US-Soldaten, die in Deutschland stationiert sind, sollen abgezogen werden - auch am Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in Rheinland-Pfalz. Das hätte für die Umgebung nicht zuletzt wirtschaftliche Folgen. Nun gibt es allerdings Hoffnung für die Air Base. Mehr Informationen unter: "US-Luftwaffe will Stützpunkt in Spangdahlem erhalten".

Deutsch-Französische Hochschule in Saarbrücken bietet fünf neue Studiengänge an

Die Deutsch-Französische Hochschule in Saarbrücken baut ihr grenzüberschreitendes Angebot weiter aus. Demnach werden zum kommenden Wintersemester fünf neue Studiengänge angeboten. Weitere Informationen unter: "Deutsch-Französische Hochschule in Saarbrücken bietet fünf neue Studiengänge an".

Berichtigung: Keine Vollsperrung zwischen Blieskastel und Lautzkirchen

Die Stadt Blieskastel hat am heutigen Montagmorgen (3. August 2020) eine fehlerhafte Mitteilung eines Bus-Unternehmens korrigiert, wonach ab dem heutigen Montag eine Vollsperrung zwischen Blieskastel-Lautzkirchen bestünde. Auch SOL.DE hatte die Informationen des Busunternehmens übernommen und möchte diese hiermit berichtigen. Mehr unter: "Berichtigung: Keine Vollsperrung zwischen Blieskastel und Lautzkirchen".

Polizei Homburg bringt 38 Kaninchen in Sicherheit

Die Polizei in Homburg war am vergangenen Freitag (31. Juli 2020) Teil einer ungewöhnlichen Rettungsaktion. Mehr unter: "Polizei Homburg bringt 38 Kaninchen in Sicherheit".

Fenster von Gerhard Richter: Kloster in Tholey eröffnet Ende September

Das Benediktinerkloster in Tholey wurde zwei Jahre lang saniert. Nun soll die Abteikirche Ende September wieder öffen - mit den neuen Fenstern von Künstler Gerhard Richter. Informationen dazu unter: "Fenster von Gerhard Richter: Kloster in Tholey eröffnet Ende September".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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